DE1129568B - Kettenverstaerker - Google Patents
KettenverstaerkerInfo
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- DE1129568B DE1129568B DEM47866A DEM0047866A DE1129568B DE 1129568 B DE1129568 B DE 1129568B DE M47866 A DEM47866 A DE M47866A DE M0047866 A DEM0047866 A DE M0047866A DE 1129568 B DE1129568 B DE 1129568B
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
- H03F1/18—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of distributed coupling, i.e. distributed amplifiers
Landscapes
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit Breitbandverstärkern, welche unter dem Namen Kettenverstärker
bekannt sind.
Kettenverstärker, welche mit Elektronenröhren bestückt sind, sind in der Fachliteratur seit langem
bekannt. Damit man solche Verstärker bezüglich ihres Volumens und Gewichts einfacher aufbauen
kann, besteht die Tendenz, die Röhren durch Transistoren zu ersetzen. Dies bringt außerdem den Vorteil
eines kleineren Leistungsbedarfs für die Verstärkerelemente mit sich. Es ist jedoch nicht ohne
weiteres möglich, die Elektronenröhren einfach durch Transistoren zu ersetzen, da Transistoren bekanntlich
im Gegensatz zu den Röhren Schaltelemente niedriger Spannung und hohen Stroms darstellen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Kettenverstärker aufzuzeigen, bei welchem
diese Nachteile umgangen werden.
Erfindungsgemäß wird die Verwendung von Transistoren als Verstärkerelemente dadurch ermöglicht,
daß diese mit Hilfe von Transformatoren an die Eingangsfilterkette angekoppelt sind.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Primärwicklungen der Transformatoren in Serienschaltung
an verschiedenen Stellen in die Eingangsfilterkette eingefügt, und es sind die Transistoreingangselektroden
jeweils mit den Sekundärwicklungen der Transformatoren verbunden. Die verschiedenen
Stellen in der Eingangsfilterkette sind zweckmäßig so gewählt, daß die Verzögerung der Signale zwischen
den Eingangselektroden der Transistoren längs der Eingangsfilterkette ungefähr gleich der Verzögerung
längs der Ausgangsfilterkette zwischen den Anschlüssen der Ausgangselektroden ist. Eingang und
Ausgang des Verstärkers ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß die zu verstärkenden Signale einspeisbar
bzw. auskoppelbar sind.
Das Übersetzungsverhältnis der einzelnen Transformatoren ist vorzugsweise so gewählt, daß alle
Transistoren mit ungefähr den gleichen Eingangsströmen angesteuert werden.
An Hand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung im folgenden näher
erläutert werden:
Die zu verstärkenden Signale werden über ein nichteingezeichnetes Anpassungsnetzwerk den beiden
Klemmen 1 zugeführt und gelangen zu der Eingangsfilterkette, welche in ihrem Längsarm aus gleichartigen
Induktivitäten L1 und in ihrem Querarm aus entsprechenden Kapazitäten Cl besteht. Diese Kapazitäten
sind in an sich bekannter Weise zwischen den Verbindungsleitungen der einzelnen Induktivitäten
Anmelder:
Marconi's Wireless
Telegraph Company Limited,
London
Vertreter: Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt, Hannover, Göttinger Chaussee 76
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 9. Februar und 23. September 1960
(Nr. 4532)
Boleslaw Marian Sosin, Great Baddow, Essex, und Roger Edwin John Gerard, Chiswick, London
(Großbritannien), sind als Erfinder genannt worden
angeschlossen. Diese Eingangsfilterkette wird durch den Widerstand R1 an ihrem Ende abgeschlossen.
Zwischen den aufeinanderfolgenden Induktivitäten
30Ll sind die Primärwicklungen von Transformatoren
TXl, TXl, TX3 und 7X4 in Serienschaltung eingefügt. Ein Ende der Sekundärwicklung jedes dieser
Transformatoren ist mit dem zugehörigen Emitter des zugehörigen Transistors T1, Tl, Γ 3 bzw. T 4
verbunden, während das andere Ende dieser Wicklung über entsprechende Entkopplungsschaltelemente,
welche in der Figur nicht näher bezeichnet sind, mit der Klemme 2 verbunden ist, an welcher die zum
Betrieb des Verstärkers erforderliche Gleichspannungsquelle angeschlossen wird.
Das für die Transformatoren zu wählende Übersetzungsverhältnis
hängt natürlich von der gewünschten Charakteristik jedes einzelnen Verstärkers ab. Die von der Sekundärseite der Transformatoren
auf die Eingangsfilterkette transformierte Belastung wird bei bestimmten Frequenzen natürlich sehr klein
sein. Für manche Anwendungszwecke muß jedoch diese transformierte Belastung in an sich bekannter
Weise bei der Dimensionierung der Filterkette berücksichtigt werden.
Jeder der in der Zeichnung dargestellten Transistoren Tl, Tl, Γ 3 und TA, ist mit seiner Basis auf
209 580/305
Nullpotential gelegt, während der Kollektoranschluß ■
an einem vorbestimmten Punkt mit der AusgangsfUterkette
verbunden ist. Der Längsrarm dieser Ausgangsfilterkette wird durch gleichartige Induktivitäten
L 2 gebidet; die Querimpedanzen der Filterkette bestehen im wesentlichen aus den Kollektorbasiskapazitäten
der Transistoren. Diese Kapazitäten Cl sind in der Figur gestrichelt eingezeichnet. Der eine Ausgang
dieser Filterkette ist an einem Ende durch den
Widerstand R 2 abgeschlossen, während an ihrem anderen Ende die Last h über einen entsprechenden
Transformator OT angeschlossen ist. Die Anschlußpunkte der Kollektorelektroden der einzelnen Transistoren
an der Ausgangsfilterkette sind entsprechend der bei Röhrenkettenverstärkern üblichen Praxis so
gewählt, daß die Verzögerung längs der Ausgangsfilterkette zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kollektorelektroden
ungefähr gleich der Verzögerung längs der Eingangsfilterkette zwischen zwei entsprechenden
Emitterelektroden ist. Außerdem ist eine Gleichspannungsquelle, welche in der Figur
nicht näher dargestellt wurde, an die Ausgangsfilterkette und damit an die Transistorkollektoren angeschlossen.
Auf der Primärseite des Ausgangstransformators OT ist hierfür eine Anschlußklemme 3
vorgesehen, welche am kalten Ende dieser Wicklung liegt und über einen Kondensator C mit Masse verbunden
ist.
Die Ausgangsfilterkette wird in bekannter Weise dimensioniert, um das zu verstärkende Frequenzband
zu übertragen. Im Idealfall müßten die Transformatoren alle das gleiche Übersetzungsverhältnis besitzen.
Bedingt durch die auf die Ausgangsfilterkette transformierte Belastung wählt man in der Praxis
jedoch verschiedene Übersetzungsverhältnisse. Da die Signalströme längs der Filterkette vom Eingang zum
Ausgang zunehmen, ist es zweckmäßig, das erwähnte Übersetzungsverhältnis der einzelnen Transformatoren
so zu wählen, daß alle Transistoren des Ketten-Verstärkers mit ungefähr gleichen Eingangsströmen
angesteuert werden. Dies bringt den Vorteil eines einfachen Aufbaus eines solchen Kettenverstärkers
mit sich, da dann die einzelnen Transistorstufen gleich dimensioniert werden können. Wie man leicht
erkennt, addieren sich bei der beschriebenen Verstärkeranordnung die Kollektorsignalströme der einzelnen
Transistoren phasengleich an der Last L.
Die Anordnung ist sehr breitbandig, da die Kollektorbasiskapazitäten
der Transistoren nicht zueinander parallel liegen, sondern direkt die Querimpedanzen
der Ausgangsfilterkette bilden. Es können natürlich zusätzliche Kondensatoren hierzu parallel
geschaltet werden, wenn die Dimensionierung einen größeren Kapazitätswert erfordert als der Wert der
einzelnen Kollektorbasiselektroden beträgt. Außerdem kann die Ausgangsfilterkette mit weiteren Querimpedanzen
versehen sein, die nicht, wie dies bei den Kondensatoren C 2 der Fall ist, mindestens zum Teil
durch Elektrodenkapazitäten der einzelnen Transistoren gebildet werden.
Claims (6)
1. Kettenverstärker, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verwendung von Transistoren als Verstärkerelemente dadurch ermöglicht ist, daß diese
mit Hilfe von Transformatoren an die Eingangsfilterkette angekoppelt sind.
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen der
Transformatoren in Serienschaltung an verschiedenen Stellen in die Eingangsfilterkette eingefügt
sind, und daß die Transistoreingangselektroden jeweils mit den Sekundärwicklungen der Transformatoren
verbunden sind.
3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Stellen in
der Eingangsfilterkette so gewählt sind, daß die Verzögerung der Signale zwischen den Eingangselektroden der Transistoren längs der Eingangsfilterkette
ungefähr gleich der Verzögerung längs der Ausgangsfilterkette zwischen den Anschlüssen
der Ausgangselektroden ist.
4. Verstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Übersetzungsverhältnis der einzelnen Transformatoren so gewählt ist, daß alle Transistoren mit
ungefähr gleichen Eingangsströmen angesteuert werden.
5. Verstärker nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen
der Transformatoren jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgende Induktivitäten des
Längszweiges der aus gleichartigen Induktivitäten im Längszweig und im Querschnitt durch Kapazitäten gebildeten Eingangsfilterkette eingefügt sind.
6. Verstärker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Emitter der Transistoren mit der entsprechenden Sekundärwicklung der Transformatoren verbunden sind, und die Basis
auf Nullpotential liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 924 572.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 580/305 5.62
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4532/60A GB883740A (en) | 1960-02-09 | 1960-02-09 | Improvements in or relating to wide band amplifiers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1129568B true DE1129568B (de) | 1962-05-17 |
Family
ID=9778965
Family Applications (1)
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| DEM47866A Pending DE1129568B (de) | 1960-02-09 | 1961-02-01 | Kettenverstaerker |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH377883A (de) |
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| GB (1) | GB883740A (de) |
| NL (1) | NL259776A (de) |
| SE (1) | SE301002B (de) |
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