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DE1144559B - Klemmgesperre fuer feinmechanische Geraete, insbesondere Selbstaufzuguhren - Google Patents

Klemmgesperre fuer feinmechanische Geraete, insbesondere Selbstaufzuguhren

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Publication number
DE1144559B
DE1144559B DESCH10433A DESC010433A DE1144559B DE 1144559 B DE1144559 B DE 1144559B DE SCH10433 A DESCH10433 A DE SCH10433A DE SC010433 A DESC010433 A DE SC010433A DE 1144559 B DE1144559 B DE 1144559B
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DE
Germany
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bearing plate
locking lever
lever
shaft
locking
Prior art date
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Pending
Application number
DESCH10433A
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English (en)
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A Schild SA
Original Assignee
A Schild SA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/069Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/006Clutch mechanism between two rotating members with transfer of movement in only one direction (free running devices)
    • G04B11/008Clutch mechanism between two rotating members with transfer of movement in only one direction (free running devices) with friction members, e.g. click springs or jumper

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Description

  • Klemmgesperre für feinmechanische Geräte, insbesondere Selbstaufzuguhren Die Erfindung bezieht sich auf ein Klemnngesperre für feinmechanische Geräte, insbesondere Selbstaufzuguhren, bei dem mindestens ein Sperrhebel drehbar in einer Lagerplatte gehalten ist, die lose innerhalb einer kreisförmigen Vertiefung des frei um die treibende Welle drehbaren, getriebenen Teiles liegt, wobei der Sperrhebel einerseits kraftschlüssig an der Umfangswandung des getriebenen Teiles und andererseits formschlüssig an dem treibenden Teil anliegt.
  • Klemmgesperre der vorstehend genannten Art sind an sich bekannt, und zwar erfolgt hierbei die Klemmverbindung zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil durch mehrere gleichmäßig über den Umfang der Lagerplatte verteilte Sperrkörper. Damit bei der Mitnahme der Lagerplatte in der Freilaufdrehrichtung durch die treibende Welle die Sperrkörper nicht eine Stellung einnehmen können, die weit von der Sperrstellung entfernt ist, ist bei diesem bekannten Klemmgesperre zwischen der Lagerplatte und dem treibenden Teil eine besondere Feder angeordnet, die im Stillstand die Lagerplatte gegenüber dem treibenden Teil so weit verdreht, daß die. Sperrkörper klemmen können, wenn der treibende Teil in die Mitnahmerichtung zu drehen beginnt. Bei einem schnellen Wechsel der Antriebsrichtung, wie dies beispielsweise bei Selbstaufzuguhren der Fall ist, vermag die auf die Sperrkörper einwirkende Feder diese Sperrkörper nicht sofort in die Bereitschaftstellung zu bringen, so daß ein erheblicher toter Weg in Kauf genommen werden muß. Abgesehen davon hat die Anordnung einer Feder in einem insbesondere für Selbstaufzuguhren bestimmten Klemmgesperre den Nachteil, daß durch die unregelmäßigen, in entgegengesetzten Richtungen rasch aufeinanderfolgenden Beanspruchungen der Feder eine Erlahmung oder ein Bruch der Feder auftreten kann.
  • Es sind weiterhin auch Kugelfreiläufe bekannt, bei welchen auf den Einbau von Federn verzichtet werden kann. Hierbei ist in eine im Innern eines Rades vorgesehene kreiszylindrische Vertiefung eine Platte eingelegt mit mindestens einem darin gelagerten Reiborgan, das bei Drehung der Achse in der einen Richtung gegen die Zylinderwand einer Aussparung der Platte angedrückt und in umgekehrter Richtung freigegeben wird. Kugelfreiläufe haben den Nachteil, daß das. Erreichen der Klemmstellung durch die als Kugeln ausgebildeten Sperrkörper im wesentlichen von der Trägheit dieser Kugeln abhängig ist, durch welche allein die Relativbewegung zwischen der mit der antreibenden Welle verbundenen Lagerplatte und dem angetriebenen Teil bewirkt werden kann. Diese Kugeln sind nun sehr leicht, so daß ihre Trägheit gering ist, was zur Folge hat, .daß sehr oft das Klemmen überhaupt nicht zustande kommt. Diese Störungen werden weiter durch den Umstand erleichtert, daß zur Verminderung der Reibung zwischen dem Boden der Vertiefung und der Lagerplatte stets eine Ölschicht vorhanden sein muß, welche natürlich auch in den Bereich der Kugeln gelangt, so d.aß die Kugeln sehr oft an den Wänden der zu ihrer Aufnahme in der Freigabestellung dienenden Führungen der Lagerplatte klebenbleiben.
  • Die Erfindung bezweckt, ein von diesen Mängeln freies Klemmgesperre zu schaffen, welches einen möglichst kleinen toten Weg besitzt, d. h. möglichst unmittelbar nach dem Beginn einer Drehung in der Mitnahmerichtung die Kupplung des angetriebenen Teiles mit der treibenden Welle sicherstellt.
  • Das Klemmgesperre gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel .etwa in der Mitte zwischen dem Außenumfang der treibenden Welle und der Innenwand des getriebenen Teiles in einer Bohrung der Lagerplatte beschränkt drehbar gehalten ist und daß der Sperrhebel oder eine Nase der Welle mit Spiel in eine entsprechende Ausnehmung der Lagerplatte hineinreicht. Das erfindungsgemäße Klemmgesperre besitzt den Vorteil, daß auf die Anordnung einer besonderen Feder verzichtet werden kann und daß sowohl die Sperrung als auch die Entsperrung unbeeinflüßt von der Trägheit der Sperrhebel oder einem Ölfilm mit unbedingter Sicherheit und ohne toten Weg gewährleistet ist und schließlich aus leicht herstellbaren und zusammensetzbaren Bauteilen besteht, die sich in einem denkbar niedrigsten Raum unterbringen lassen. Die Erfindung wird in der Kombination der Merkmale gemäß dem Anspruch 1 gesehen; ein Elementonschutz für die Teilmerkmale wird nicht beansprucht.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform, die sich insbesondere durch eine günstige Arbeitsweise des Sperrhebels kennzeichnet, besitzt dieser zwei etwa gleich lange Hebelarme. Dabei liegt vorzugsweise das freie Ende des äußeren Hebelarms in an sich bekannter Weise kraftschlüssig an der Umfangwandung des getriebenen Teiles und der innere Hebelarm an einer Nase der treibenden Welle an.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung, bei welcher die Reibung zwischen der Lagerplatte und dem angetriebenen Teil ohne irgendwelchen Einfluß der Funktionssicherheit beträchtlich herabgesetzt werden kann, steht die Lagerplatte nur an vier Stellen ihres Umfangs mit der Wandung der Vertiefung in Berührung, von denen zwei Stellen nahe dem Sperrhebel, die dritte etwa diametral zu diesen beiden und die vierte um 90° gegenüber der dritten versetzt angeordnet sind: Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Sperrhebel einarmig ausgebildet und eine Nase der treibenden Welle greift etwa in der Mitte des Hebels mit Spiel in eine entsprechende Ausnehmung des Hebels. Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform kann noch dadurch verbessert werden, daß sowohl die Lagerplatte als auch der Sperrhebel nahezu halbkreisförmig ausgebildet ist und in einer gemeinsamen Ebene mittels eines Schwenkgelenks miteinander verbunden sind: Zur weiteren Verbesserung dieser besonderen Ausgestaltung kann die Arbeitsweise des. Klemmgesperres noch dadurch weicher gemacht werden, daß, zwei mit der Welle fest verbundene Nasen, die mit Spiel in je eine Ausnehmung der Lagerplatte und des Sperrhebels hineinreichen und um etwa 90° gegenüber dem Schwenkgelenk versetzt sind, die Lagerplatte und den Sperrhebel in der Mitnahmerichtung nach außen spreizen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Klemmgesperre gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt der Anordnung gemäß Fig. 1, Fig. 3, 4 und 5 weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Klemmgesperres in Draufsicht, Fig. 6 die Anordnung des erfindungsgemäßen ; Klemmgesperres bei einer Selbstaufzuguhr in Draufsicht, Fig. 7 eine Seitenansicht im Schnitt gemäß Linie 11-1I von Fig. 6.
  • Bei :der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungs- t form des Klemmgesperres ist auf der Welle 6 ein frei drehbares Rad 10 (angetriebener Teil des Klemmgesperres) angeordnet, das eine kreisförmige Vertiefung 16 aufweist, deren Umfangswandung aus einer glatten Innenwand 17 besteht. Eine kreisringförmige Lager- E platte 18 füllt angenähert den ganzen Hohlraum der Vertiefung 16 aus. Die mittlere Lichtweite dieser Lagerplatte übertrifft um weniges den Außenumfang der Welle 6, während der Außenumfang der Lagerplatte 18 etwas kleiner ist als die Umfangswandung 17. Die Dicke der Lagerplatte 18 entspricht ungefähr der Höhe der Vertiefung 16. Die Lagerplatte 18 ist in 20 radial ausgeschnitten und weist in der Längsmitte ihres Ausschnitts eine kreisförmige Bohrung 19 auf. Der Ausschnitt 20 ist sowohl gegen die Wand 17 als auch gegen die Welle 6 zu verbreitert und besitzt auf einer der gegen die Welle 6 gerichteten Seitenwände einen Einschnitt 21, in welchen eine fest mit der Welle 6 verbundene Nase 22 eintritt. In der als Lagerpfanne dienenden Bohrung 19 und im Ausschnitt 20 ist ein zweiarmiger Sperrhebel 23 von gleicher Dicke wie die Lagerplatte 18 eingelegt. Der Sperrhebel 23 weist eine kreisförmige Nabe 24 auf, deren Form derjenigen .der Bohrung 19 entspricht, so daß die Bohrung 19 und die Nabe 24 ein Schwenkgelenk für den Sperrhebel 23 bilden. Der innere Arm 25 des Sperrhebels 23 erstreckt sich ungefähr in der Richtung zur Wellenachse und sein äußerer Arm 26 bildet mit dem inneren Arm 25 einen Winkel, der etwas kleiner .als 180° ist. Beide Arme 25, 26 des Sperrhebels 23 sind in diametral gegenüberliegenden Punkten der Nabe 24 mit dieser fest verbunden. Ein in .einer Schulter 28 des Rades 10 gehaltener Deckel 27 hält die Lagerplatte 18 und ,den Sperrhebel 23 im Inneren der Vertiefung 16.
  • Wenn die Welle 6 im Gegenuhrzeigersinn umläuft, dann liegt ihre Nase 22 gegen das innere Ende des Armes 25 des Sperrhebels 23 an und schwenkt diesen im Uhrzeigersinn um seine Nabe 24. Das äußere Ende des Armes 26 drückt folglich gegen die Umfangswandung 17 der Vertiefung 16 des Rades 10. Die zwischen dem äußeren Hebelarm 26 und der Umfangswandung 17 erzeugte Reibung sichert das Mitnehmen des Rades 10 durch die Welle 6.
  • Wenn die Welle 6 im Uhrzeigersinn umläuft, stößt die Nase 22 gegen die Randfläche des Einschnitts 2.1 der Lagerplatte 18 und nimmt diese zusammen mit dem Sperrhebel 23 mit. Wenn der äußere Hebelarm 26 noch gegen die Umfangswandung 17 der Vertiefung 16 drückt, so schwingt zuerst der Sperrhebel 23 im Gegenuhrzeigersinn .geringfügig um das Gelenk 19/24 und löst die Verbindung zwischen Rad 10 und Welle 6, wobei der Arm 26 leicht an der Wandung 17 schleift.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform des Klemmgesperres weist der Sperrhebel einen inneren Arm 33 auf, der in eine Kerbe 34 der Welle 6 hineinragt, und einen äußeren Arm 35 mit einem senkrecht zu ihm stehenden Fortsatz 36. Letzterer kommt mit der Umfangswandung 17 der Vertiefung 16a des Rades 10 mittels eines an seinem Ende angebrachten Fußes 37 in Berührung. Die Lagerplatte 18a ist in 38 derart ausgenommen, daß der Fortsatz 36 mit dem Fuß 37 freien Spielraum hat. Im übrigen arbeitet .dieses Klemmgesperre wie das in den Fig. 1 und 2 dargestellte.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform des Klemmgesperres ist der Sperrhebel 39, 40, 41 schwenkbar um den Mittelpunkt der Nabe 41 in den kreisförmigen Ausnehmungen 42, 43 der Lagerplatte 44 gelagert. Die Lagerplatte 44 isst derart ausgeschnitten, daß sie höchstens an vier Stellen mit der Umfangswandung 17 der Vertiefung 16 a des Rades 10 in Berührung kommen kann. Zwei von diesen Stellen, 45 und 46, befinden sich in der Nähe und zu beiden Seiten des äußeren Armes 39 des Sperrhebels. Eine dritte Berührungsstelle 47 der Lagerplatte 44 liegt diametral gegenüber den beiden Stellen 45, 46, während die vierte Berührungsstelle 48 gegenüber der Stelle 47 um angenähert 90° versetzt ist.
  • Der Sperrhebel wird von der Welle 6 dadurch betätigt, daß sein innerer Arm 40 in eine in der Welle 6 vorgesehene Kerbe 49 hineinragt.
  • In dieser Ausführungsform ist die Reibung zwischen der Lagerplatte 44 und dem Rad 10, wenn die Welle 6 allein, d. h. ohne das Rad 10 mitzunehmen, umläuft, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln wesentlich herabgesetzt.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform des Klemmgesperres ist die Lagerplatte 52 halbkreisringförmig und der Sperrhebel 51 einarmig ausgebildet und umschließen die Welle 6. Diese beiden Teile füllen den Hohlraum der Vertiefung 16 b angenähert aus und liegen angenähert konzentrisch zur Wand 53 der Vertiefung 16 b. Die Teile 51, 52 sind gegenseitig in einem sich in gleicher Entfernung von der Welle 6 und von der Wand 53 befindenden Punkt gelenkig miteinander verbunden. Zu diesem Zweck besitzt der Sperrhebel 51 einen Fortsatz 54 mit einem zylindrischen Kopf 55, welcher in einer entsprechenden Ausnehmung 56 der Lagerplatte 52 gelagert ist. Die beiden Teile 51 und 52 sind in zwei diametral gegenüberliegenden Punkten 57, 58 gekerbt. Jede dieser Kerben weist eine radial gerichtete Wand 59 bzw. 60 und eine schräggerichtete Wand 61 bzw. 62 auf. Zwei entsprechend geformte, mit der Welle 6 fest verbundene, an gegenüberliegenden Stellen der Welle angeordnete Nasen 63, 64 finden in diesen Kerben Platz. Die Kerben 57, 58 liegen derart, daß, wenn die Teile 51, 52 in die Vertiefung 16 b eingelegt sind, die Verbindungslinie dieser Kerben senkrecht zu dem durch den Kopf 55 des Teiles 51 gehenden Radius des Rades 10 steht.
  • Wenn die Welle 6 im Gegenuhrzeigersinn umläuft, drücken die abgerundeten Teile der Nasen 63, 64 gegen die schrägen Wände 61, 62 der Kerben 57, 58 und drücken die beiden Teile 51, 52 nach außen gegen die Wand 53 der Vertiefung 16 b. Die zwischen den Teilen 51, 52 und der Wand 53 entstehende Reibung sichert das Mitnehmen des Rades 10. Andererseits, wenn die Welle 6 im Uhrzeigersinn un-fläuft, stoßen die flachen Teile der Nasen 63, 64 gegen die entsprechenden Wände 59,60 der Kerben. Der Druck nach außen hört auf, und das Rad 10 ist freigegeben.
  • Fig. 6 und 7 zeigen die Anwendung des erfindungsgemäßen Klemmgesperres bei einer Uhr mit Selbstaufzug, wobei eine Schwingmasse 1 um eine in der Mitte des Uhrwerkes angeordnete Welle 2 drehbar gelagert ist. Ein auf der Welle 2 befestigtes Ritzel 3 steht im Eingriff mit den Zahnrädern 4 und 5, welche auf den in der oberen bzw. unteren Brücke 8 bzw. 9 des Selbstaufzuges gelagerten Wellen 6 und 7 befestigt sind. Ein Zahnrad 10 ist auf der Welle 6 frei drehbar gelagert, und ein weiteres Zahnrad 11 ist auf ein Ritzel 12 aufgepreßt, welches frei drehbar auf der Welle 7 sitzt. Die beiden frei drehbaren Zahnräder 10 und 11 greifen ineinander, und das Ritzel 12 steht im Eingriff mit einem Übersetzungsrad 13, dessen Ritzel 14 mit dem auf zier nicht dargestellten Federwelle befestigten Sperrad 15 kämmt.
  • Die Räder 10 und 11 entsprechen in ihrem Aufbau der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform mit der Vertiefung 16 bzw. 29, der Lagerplatte 18 bzw. 30 und dem Sperrhebel 23 bzw. 31. Der Sperrhebel 23 bzw. 31 wird von der mit der Welle 6 bzw. 7 fest verbundenen Nase 22 bzw. 32 betätigt.
  • Der einzige Unterschied zwischen den auf den Wellen 6 und 7 angeordneten Klemmgesperren besteht darin, daß die Lagerplatten und Sperrhebel in die Vertiefungen 16 bzw. 29 derart eingelegt sind, daß das Rad 10 von seiner Welle 6 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben wird, während das Rad 11 von der Welle 7 im Uhrzeigersinn mitgenommen wird, wie dies bei den Selbstaufzügen üblich ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klemmgesperre für feinmechanische Geräte, insbesondere Selbstaufzuguhren, bei dem mindestens ein Sperrhebel drehbar in einer Lagerplatte gehalten ist, die lose innerhalb einer kreisförmigen Vertiefung des frei um die treibende Welle drehbaren, getriebenen Teiles liegt, wobei der Sperrhebel einerseits kraftschlüssig an der Umfangswandung des getriebenen Teiles und andererseits formschlüssig an dem treibenden Teil anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (23, 33/35, 39/40, 51) etwa in der Mitte zwischen dem Außenumfang der treibenden Welle (6) und der Innenwand (17, 53) des getriebenen Teiles (10) in einer Bohrung (19, 42, 56) der Lagerplatte (18,18 a, 44, 52) beschränkt drehbar gehalten ist und daß der Sperrhebel (33/35, 39/40) oder eine Nase (22, 63, 64) .der Welle (6) mit Spiel in eine entsprechende Ausnehmung (21, 58, 59) der Lagerplatte hineinreicht.
  2. 2. Klemmgesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel zwei etwa gleich lange Hebelarme (25/26, 33/35, 39/40) besitzt, von denen das freie Ende des äußeren Hebelarmes (26, 35, 39) in an sich bekannter Weise kraftschlüssig an der Umfangswandung (17) des getriebenen Teiles (10) anliegt, während der innere Hebelarm (25) an einer Nase (22) der treibenden Welle (6) .anliegt.
  3. 3. Klemmgesperre nach Anspruch 1, ;dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatte (44) nur an vier Stellen ihres Umfangs mit der Wandung (17) der Vertiefung (16 a) in Berührung steht, von denen zwei Stellen (45, 46) nahe dem Sperrhebel (39/40), die dritte (47) etwa diametral zu diesen beiden und die vierte (48) um 90° gegenüber der dritten versetzt angeordnet sind.
  4. 4. Klemmgesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (51) einarmig ausgebildet ist und eine Nase (63) der treibenden Welle (6) etwa in der Mitte des Hebels (51) mit Spiel in eine entsprechende Ausnehmung (57) dieses Hebels eingreift.
  5. 5. Klemmgesperre nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Lagerplatte (52) als auch der Sperrhebel (51) nahezu halbkreisförmig ausgebildet ist und in einer gemeinsamen Ebene mittels eines Schwenkgelenkes (55/ 56) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Klemmgesperre nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit der Welle (6) fest verbundene Nasen (63, 64), die mit Spiel in je eine Ausnehmung (57, 58) der Lagerplatte (52) und des Sperrhebels (51) hineinreichen und um etwa 90° gegenüber dem Schwenkgelenk (55/ 56) versetzt sind, die Lagerplatte (52) und den Sperrhebel (51) in der Mitnahmerichtung nach außen spreizen.. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 302 819; schweizerische Patentschriften Nr. 170 938, 223 994, 242 384, 272 613; USA.-Patentschriften Nr. 1472 479, 2 389 961; Richter und v. Voß, »Bauelemente der Feinmechanik«, 1949, S. 264 bis 266 und 343; Knab, »Getriebelehre«, 1930, S. 80.
DESCH10433A 1951-10-24 1952-09-08 Klemmgesperre fuer feinmechanische Geraete, insbesondere Selbstaufzuguhren Pending DE1144559B (de)

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