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DE1144019B - Tonarm fuer Plattenspieler - Google Patents

Tonarm fuer Plattenspieler

Info

Publication number
DE1144019B
DE1144019B DEN18120A DEN0018120A DE1144019B DE 1144019 B DE1144019 B DE 1144019B DE N18120 A DEN18120 A DE N18120A DE N0018120 A DEN0018120 A DE N0018120A DE 1144019 B DE1144019 B DE 1144019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
pickup
tonearm
socket
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18120A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelmus Johannes Graaf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1144019B publication Critical patent/DE1144019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/34Driving or guiding during transducing operation

Landscapes

  • Moving Of Heads (AREA)

Description

  • Tonarm für Plattenspieler Die Erfindung betrifft einen Tonarm für Plattenspieler, der parallel zur Plattentellerebene um eine senkrechte Achse frei drehbar, senkrecht zur Plattentellerebene jedoch starr angebracht ist, und dessen mit mehreren Abtastnadeln versehener Tonabnehmer urn eine im Tonarin angeordnete waagerechte Schwenkachse senkrecht zur Plattentellerebene frei beweglich ist.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Bauart zu schaffen, die sich zum Abspielen von Schallplatten eignet, deren Rillenabmessungen verschieden sind und die für jede Rillenabmessung eine andere Abtastnadel und eine andere Auflagekraft erfordern.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der um seine parallel zur Tonarmachse verlaufende Längsachse drehbare Tonabnehmer in zwei oder mehr Lagen einrastbar ist, indem mindestens eine Blattfeder, die gleichzeitig die elektrische Verbindung darstellt, mit einem an ihr befestigten Stift in eine um die Fassung des Tonabnehmers schraubenlinienförmig herumlaufende Rille eingreift, welche mit mehreren Vertiefungen versehen ist, die den Tonabnehmer in denjenigen Lagen fixieren, in denen je eine der Abtastnadeln in Abtaststellung steht.
  • Es war bereits bekannt, den Tonabnehmer eines Plattenspielers derart mit dem Tonarm zu verbinden, daß er durch Drehen um seine Längsachse in die Lagen geführt werden kann, in denen je eine der Nadeln wirksam ist. Außerdem ist es bereits bekanntgewesen, den Tonabnehmer um eine am freien Ende des Tonarines befestigte, waagerechte Achse schwenkbar anzuordnen. Bei der letzteren bekannten Bauart besteht das Tonabnehmersystem aus einem Hebel, der an seinem einen Ende zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete Abtastnadeln trägt und dessen anderes Ende auf der waagerechten Achse gelagert ist. Diese waagerechte Achse ist in Nuten senkrecht geführt, die in die Seiteninnenwand des Tonarmes eingearbeitet sind, und kann eine obere bzw. eine untere Stellung einnehmen, wobei im einen Fall die eine, im anderen Fall die andere Abtastnadel ihre Arbeitsstellung aufnimmt.
  • Diese- bekannte Bauart weist jedoch den Nachteil auf, daß bei normalen Abmessungen des Tonarmes praktisch nicht mehr als zwei Abtastnadeln am Ende des erwähnten Hebels angeordnet werden können. Wollte man drei oder noch mehr Abtastnadein unterbringen, so müßte die waagerechte Achse über eine sehr große Strecke in senkrechter Richtung verschiebbar sein, was praktisch unbrauchbar große Abmessungen des Tonarmes zur Folge hätte. Die bekannte Bauart ist also für mehr als zwei Abtastnadeln nicht verwendbar. Mit der vorliegenden Erfindung ist dieser Nachteil behoben, ohne daß dabei die Vorteile der bekannten Einrichtung aufgegebon worden wären, die darin bestehen, daß die in senkrechter Ebene bewegliche Tonabnehmermasse ein äußerst kleines Trägheitsmoment besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß die Abtastnadel auch bei Erschütterungen oder Plattenschlag nicht aus der To-nrille springen kann.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht es, mehrere Abfastnadelli über den Umfang des Tonkopfeg zu verteilen, wie dies bei um die Tonarmachse dfehbaren Tonabnehmern an sich bekannt ist. Es wird ferner erreicht, daß die waagerechte Achse starr im Tonabnehmer= gelagert weden kann, und außerdem gibt der dirchbare Füß und die um ihn heram laufende Rille die Möglichkeit, den Schwerpunkt des Tonabnehmers, bezogen atd die waagerechte Achse, auf ganz einfache Weise zu verlagern und dadurch die Auflagekraft den verschiedenen Abtastnadeln anzupassen.
  • Schließlich wird auch der Vorteil erreicht, daß sich die Bewegung der jeweils in Betrieb befindlichen Abtastnadel der zu bevorzugenden, rein senkrechten Bewegung am stärksten nähert, wenn sich der Tonabnehmer um die waagerechte Achse schwenkt. Hierbei wird das Verhältnis zwischen dem Abstand Achse/Abtastnadel und dem Abstand Achse/Schallplatte verhältnismäßig groß, so daß die beim Ab- spielen einer nicht völlig ebenen Schallplatte häufig auftretende Klirrerscheinung stark verringert wird. In Weiterbildung der Erfindung ist der Tonabnehmer mittels zweier Kontaktstifte in der Fassung befestigt, die um die Längsachse des Tonabnehmers innerhalb eines um die erwähnte waagerechte Achse schwenkbaren Sockels drehbar ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Sockel zur Halterung des Tonabnehmers, der um eine durch das Gabelende eines Tonarmes abgestützte, waagerechte Achse drehbar ist; Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen zugehörigen Tonabnehmer mit drei Abtastnadeln.
  • An dem in Fig. 1 dargestellten Ende eines Tonarmes 1 ist mittels einer Gabel 2 eine waagerechte Achse 3 befestigt, um welche ein blockförmiger Sockel 4 schwenkbar ist. Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, liegt die Achse 3 in einer nahe der Grundfläche des Sockels angebrachten Bohrung. Der Vorteil dieser niedrigen Anordnung der Achse ist aus dem nachfolgenden ersichtlich.
  • Der Sockel 4 ist aus einem nicht leitenden, vorzugsweise leichten Material hergestellt und hat eine zentrale zylindrische Bohrung, in welche die Fassung für den Tonabnehmer 5 hineinpaßt und in dieser frei drehbar ist. Der Tonabnehmer selbst ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Die erwähnte Fassung besteht aus zwei durch eine isolierende Zwischenschicht 6 voneinander getrennten Zylindersegmenten 7, die mit je einer Bohrung 8 versehen sind, in welche die beiden Kontaktstifte 9 des Tonabnehmers 5 hineinpassen.
  • Der dargestellte Tonabnehmer enthält drei verschiedene Abtastnadeln 10, von denen die, welche die Arbeitslage einnimmt, nicht in der Zeichnung erkennbar ist. Durch Drehen des Tonabnehmers 5 um seine Längsachse können diese Abtastnadeln der Reihe nach wirksam gemacht werden. Der Tonabnehmer wird dabei in jeder der drei Lagen mittels eines auch als Kontaktorgan dienenden, am Ende einer Blattfeder 11 befestigten Stiftes 12 aus Metall fixiert. Der Stift 12 ist in einer umlaufenden Rille 18 geführt, die mit drei über den Umfang verteilten Aussparungen 13 versehen ist, in welche der Stift 12 einschnappen kann. Diametral gegenüber dem Stift 12 drückt eine breite Blattfeder 14 nachgiebig gegen den Umfang eines der Zylindersegmente 7. Durch einen Unterschied in der Spannung der Federn 11 und 14 kann ein Spiel zwischen der Fassung und der Schalteinheit 4 behoben werden. Die Federn 11 und 14 sind mittels Klemmschrauben 15 bzw. 16 an einer Rippe 17 auf der oberen Fläche des Sockels 4 befestigt. Diese Schrauben können außerdem zum Anschließen der Stromzuführungsdrähte benutzt werden. Zur Einstellung der Nadelspitze senkrecht zur Rille ist die Feder 11 mit einem Langloch versehen, in dem die Klemmsch,raube 15 liegt. Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht einen bequem austauschbaren Tonabnehmer mit drei oder mehr verschiedenen Abtastnadeln anzuwenden, wobei jede dieser Abtastnadeln auf einfache, schnelle Weise in die Arbeitslage gebracht und hierin fixiert werden kann. Das Gewicht des dabei benutzten Sockels, das an sich bereits sehr gering sein kann, trägt außerdem nicht zur Auflagekraft bei und kann sogar durch entsprechende Wahl der Lage der waagerechten Bohrung zur Verringerung des Drucks beitragen. Die Auflagekraft von 2 g und weniger, die für Schallplatten mit den kleinsten Rillenabniessungen erforderlich ist, kann auf diese Weise erzielt werden.
  • Infolge der niedrigen Anordnung der Achse, 3 in dem Sockel 4 kommt diese Achse beim Abspielen einer Schallplatte gerade oberhalb dieser zu liegen, wodurch das Verhältnis zwischen dem Abstand Achse-Nadelspitze und dem Abstand Achse-Platte groß ist, so daß die beim Abspielen einer nicht vollkommen ebenen Platte häufig hörbare Klirrerscheinung beschränkt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tonarm für Plattenspieler, der parallel zur Plattentellerebene um eine senkrechte Achse frei drehbar, senkrecht zur Plattentellerebene jedoch starr angebracht ist, und dessen mit mehreren Abtastnadeln versehener Tonabnehmer um eine im Tonarin angeordnete waagerechte Schwenkachse senkrecht zur Plattentellerebene frei beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der um seine parallel zur Tonarmachse verlaufende Längsachse drehbare Tonabnehmer (5) in zwei oder mehr Lagen einrastbar ist, indem mindestens eine Blattfeder (11), die gleichzeitig die elektrische Verbindung darstellt, mit einem an ihr befestigten Stift (12) in eine um die Fassung des Tonabnehmers schraubenlinienförmig henmilaufende Rille (18) eingreift, welche mit mehreren Vertiefungen (13) versehen ist, die den Tonabnehmer in denjenigen Lagen fixieren, in denen je eine der Abtastnadeln in Abtaststellung steht.
  2. 2. Tonann nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonabnehmer (5) mittels zweier Kontaktstifte (9) in der Fassung befestigt ist, die um die Längsachse des Tonabnehmers innerhalb eines um die erwähnte waagerechte Achse schwenkbaren Sockels (4) drehbar ist. 3. Tonarm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (4) derart auf der waagerechten Achse (3) angebracht ist daß diese Achse beim Abspielen einer Schallplatte möglichst dicht über der Plattenoberfläche liegL In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1011636, 1038 296r# 1050562.
DEN18120A 1959-04-09 1960-04-05 Tonarm fuer Plattenspieler Pending DE1144019B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1144019X 1959-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1144019B true DE1144019B (de) 1963-02-21

Family

ID=19870221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN18120A Pending DE1144019B (de) 1959-04-09 1960-04-05 Tonarm fuer Plattenspieler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1144019B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011636B (de) 1956-02-20 1957-07-04 Electroacustic Gmbh Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten
DE1038296B (de) 1956-09-07 1958-09-04 Electroacustic Gmbh Tonarm fuer Plattenspielgeraete
DE1050562B (de) 1959-02-12

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050562B (de) 1959-02-12
DE1011636B (de) 1956-02-20 1957-07-04 Electroacustic Gmbh Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten
DE1038296B (de) 1956-09-07 1958-09-04 Electroacustic Gmbh Tonarm fuer Plattenspielgeraete

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