DE1011636B - Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten - Google Patents
Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei TonrillenartenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten.
Es ist bekannt, den Ton in Normal- oder in Mikrorillen aufzuzeichnen. Das Abtasten dieser Schallschriften
erfolgt in bekannter Weise durch ein Toniabnehmersystem, das auf die der jeweils abzutastenden
Rillenart entsprechende Abtastspitze umschaltbar ist. Das Umschalten des Systems geschieht entweder
durch Kippen oder Drehen desselben oder durch Schwenken oder Drehen der Halteorgane.
Um die Spieldauer der bestehenden Plattengrößen zu verlängern, ist eine weitere Tonrille entwickelt
worden, die wesentlich feiner ausgebildet ist als die Mikrorille. Sie wird Mikro-Mikrorille genannt und
erfordert eine weitere entsprechend geformte Abtastspitze. Das bedeutet eine Vergrößerung der Abtastspitzenzahl
am Tonabnehmersystem und eine Umbildung der Umschaltvorrichtung.
Die Erfindung besteht darin, daß am Tonabnehmersystem zwei sich diametral gegenüberstehende Halteorgane
angebracht sind, auf denen je zwei Abtastspitzen quer zur Längsrichtung des Systems nebeneinander
angeordnet sind, dergestalt, daß ihre geometrischen Achsen einen spitzen Winkel einschließen,
und daß eine Handhabe vorgesehen ist, durch die jede dieser Abtastspitzen durch Drehen in ihre Arbeitsstellung
einstellbar ist.
Die Erfindung sieht also Abtastspitzen für vier Rillenarten vor. Sind jedoch nur drei Rillenarten vorhanden,
so können von den vier vorhandenen Abtastspitzen zwei sich diametral gegenüberliegende gleich
ausgebildet werden. Die anderen beiden Abtastspitzen können dann verschiedenartig geformt sein.
Die Erfindung ist im folgenden! an Hand eines Beispiels
erläutert.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen den Kopf eines Tonabnehmers,
in dem ein mit vier Abtastspitzen versehenes Tonabnehmersystem derart umschaltbar angeordnet
ist, daß durch Drehen einer Handhabe um einen Winkel von 180° jede dieser Abtastspitzen in ihre
Arbeitsstellung gebracht werden kann.
Fig. 1 zeigt den Tonarmvorderteil im Schnitt,
Fig. 2 in Ansicht von vorn und
Fig. 3 von oben.
Das Tonabnehmersystem 1 ist in eine Halterung 2 gesteckt, die in einer Wand 26 des Tonarms 3 gelagert
ist.
Die Abtastspitzen 4 bis 7 sind zu je zwei auf einem der beiden Halteorgane 8 und 9 befestigt. Dabei
bilden die geometrischen Achsen der beiden auf einem Halteorgan angebrachten Abtastspitzen die Schenkel
eines spitzen Winkels 10 (Fig. 4). An der Welle 11 der Halterung 2 ist eine Rastfeder 12 befestigt, die in
Vertiefungen der Tonarmwand 26 rastet und dadurch Tonarm zur Abtastung von mehr als
zwei Tonrillenarten
zwei Tonrillenarten
Anmelder:
ELECTROACUSTIC Gesellschaft m.b.H., Kiel, Westring 425-429
Dr. phil. habil. Erhard Ahrens, Kiel,
Hans-Robert Kühn, Kiel-Gaarden,
Hans-Robert Kühn, Kiel-Gaarden,
und Baidur Stoltenberg, Kiel,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
die Arbeitsstellungen der Abtastspitzen markiert. Auf der dem System abgewandten Seite der genannten
Tonarmwand 26 befindet sich eine topfförmige Mitnehmerscheibe 13. Sie ist mit einem Mitnehmerstift
14 versehen, der in eine Aussparung 15 am Umfang einer Kuppelscheibe 16 hineinragt. Die Ausbildung
dieser Kuppelscheibe zeigt Fig. 5. Die Aussparung 15 erstreckt sich über einen Kreisbogen, dessen zugehöriger
Winkel um den Betrag des spitzen Winkels 10 zwischen den geometrischen Achsen zweier auf einem
Halteorgan angebrachten Abtastspitzen kleiner ist als 180°. Die Kuppelscheibe 16 ist auf einer Welle 27
befestigt, die in der Stirnwand des Tonarms gelagert und an deren Außenseite mit der Handhabe 17 verbunden
ist. Zwischen der Kuppelscheibe 16 und der Tonarmstirnwand ist eine Druckfeder 30 vorgesehen,
die ständig eine Nase 18 der Handhabe in eine der beiden Rastnuten 19 und 29 der Drehfläche 20 preßt.
Der obere Teil der Stirnwand des Tonarms weist einen Längsschlitz 31 auf, durch den farbige, auf dem
Kranz der Mitnehmerscheibe 13 aufgetragene Striche zu sehen sind. Gemeinsam mit den auf der Handhabe
vorgesehenen Zeichen 28 zeigen die Farbstriche an, welche Abtastspitze sich jeweils in ihrer Arbeitsstellung
befindet.
Der Umschaltvorgang des Tonabnehmersystems ist in Fig. 6 schematisch dargestellt. Dabei befindet sich
der Mitnehmerstift 14 der Mitnehmerscheibe in der Schaltstellung 21. Die dieser Schaltstellung zugeordnete
Abtastspitze steht damit in ihrer Arbeitsstellung.
Will man nun die zu der Schaltstellung 22 gehörende Abtastspitze in die Arbeitsstellung bringen, so dreht
man die Handhabe 17 in Pfeilrichtung auf 22, wobei
die Nase 18 der Handhabe von der einen Rastnut 19 in die Rastnut 29 gelangt. Bei dieser Drehung läuft
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1 OU
die Kuppelscheibe 16 zunächst leer, ihre Steuerkante
trifft dann auf den Mitnehmerstift 14 und nimmt das System mit. Die Folge ist, daß trotz Drehung der
Handhabe 17 um 180° das System nur um den spitzen Winkel 10 geschwenkt wird. Der Mitnehmerstift 14
befindet sich in der Schaltstellung 22. Soll nun die zu der Schaltstellung 24 gehörende Abtastspitze mit der
Tonrille im Eingriff gebracht werden, so ist die Handhabe 17 abermals in der gleichen Drehrichtung um
180° zu drehen. Dabei nimmt die Steuerkante 25 den Mitnehmerstift vom Beginn der Drehung an mit, so
daß sich das Tonabnehmersystem 1 ebenfalls um 180° dreht. Das Schalten des Systems 1 in die Stellung 23
und zurück in 21 erfordert ein Drehen der Handhabe in der entgegengesetzten Drehrichtung.
Claims (8)
1. Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten, dadurch gekennzeichnet, daß am
Tonabnehmersystem zwei sich diametral gegenüberstehende Halteorgane (8 und 9) angebracht
sind, auf denen je zwei Abtastspitze» (4 und: 5, 6 und 7) quer zur Längsrichtung des Systems
nebeneinander angeordnet sind, dergestalt, daß ihre geometrischen Achsen einen spitzen Winkel
(10) einschließen, und daß eine Handhabe (17) vorgesehen ist, durch die jede dieser Abtastspitzen
durch Drehen in ihre Arbeitsstellung einstellbar ist.
2. Tonarm nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung einer zwischen
einer Handhabe (17) und einem Systemhalter (2) angeordneten Kupplung, daß zwei von den vier
möglichen Schaltstellungen des Tonabnehmersystems durch Drehen der Handhabe (17) in der
einen Richtung, die beiden übrigen Schaltstellungen durch Drehen der Handhabe (17) in
der entgegengesetzten Drehrichtung einstellbar sind, daß die Handhabe von einer Schaltstellung
in die andere um jeweils 180° gedreht wird und daß das Tonabnehmersystem (1) bei einer von den
beiden in einer Drehrichtung der Handhabe erreichbaren Schaltstellungen nur um einen Winkel
kleiner als 90° schwenkt, in die zweite aber um den gleichen Winkel wie die Handhabe dreht.
3. Tonarm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer
Mitnehmer- (13) und einer Kuppelscheibe (16) besteht, wobei an der ersten ein Mitnehmerstift
(14) befestigt ist, der in eine Aussparung (15) am Umfang der Kuppelscheibe (16) hineinragt.
4. Tonarm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (15)
der Kuppelscheibe (16) sich über einen Winkel erstreckt, der um die Größe des spitzen Winkels
(10) zwischen zwei Abtastspitzen eines Halteorgans kleiner ist als 180°.
5. Tonarm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Tonarmkopf in
der Drehfläche (20) der Handhabe zwei Rastnuten (19 und 29) vorgesehen sind, in eine von denen
eine Nase (18) der Handhabe (17) jeweils einrastet.
6. Tonarm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (11)
des Tonabnehmersystems eine Rastfeder (12) angebracht ist, die dadurch, daß sie in im Tonarmkopf
vorgesehene Löcher einrastet, die Arbeitsstellung der einzelnen Abtastspitzen (4,5,6 und 7)
festlegt.
7. Tonarm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von den vier Abtastspitzen(4,
5, 6 und 7) des Systems (1) zwei sich diametral gegenüberliegende gleich ausgebildet
sind.
8. Tonarm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenwand
der topfförmigen Mitnehmerscheibe (13) farbige Zeichen, beispielsweise Striche oder Punkte, aufgetragen
sind, die durch eine öffnung (31) in der Tonarmwand oder Tonarmdecke sichtbar werden
und gemeinsam mit entsprechend gefärbten Zeichen (28) auf der Handhabe (17) anzeigen, welche der
Abtastspitzen sich in der Abtaststellung befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© T09 5SS;19O 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE11981A DE1011636B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE11981A DE1011636B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011636B true DE1011636B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7068212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE11981A Pending DE1011636B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Tonarm zur Abtastung von mehr als zwei Tonrillenarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011636B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144019B (de) | 1959-04-09 | 1963-02-21 | Philips Nv | Tonarm fuer Plattenspieler |
-
1956
- 1956-02-20 DE DEE11981A patent/DE1011636B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144019B (de) | 1959-04-09 | 1963-02-21 | Philips Nv | Tonarm fuer Plattenspieler |
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