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DE1142675B - Motorkompressoraggregat - Google Patents

Motorkompressoraggregat

Info

Publication number
DE1142675B
DE1142675B DEL34033A DEL0034033A DE1142675B DE 1142675 B DE1142675 B DE 1142675B DE L34033 A DEL34033 A DE L34033A DE L0034033 A DEL0034033 A DE L0034033A DE 1142675 B DE1142675 B DE 1142675B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
motor
engine
crankshaft
compressor unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL34033A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Felix Lehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1142675B publication Critical patent/DE1142675B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
    • F04B35/002Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for driven by internal combustion engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B27/00Multi-cylinder pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by number or arrangement of cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/12Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
    • F04B39/128Crankcases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Motorkompressoraggregat Die Erfindung bezieht sich auf ein Motorkompressoraggregat mit als Kolbenmaschinen ausgebildetem Motorteil und Kompressorteil, deren zueinander parallelen, in verschiedener Höhe zueinander liegenden Kurbelwellen durch mindestens einen in einer lotrechten Ebene liegenden Zahnradtrieb miteinander verbunden sind. Bei den meisten bekannten Ausführungen weist sowohl der Motorteil als auch der Kompressorteil in Reihe angeordnete Zylinder auf, wobei die Zylinder der einen Reihe zu jenen der anderen Reihe senkrecht stehen.
  • Die Schwierigkeit beim Bau solcher Aggregate besteht hauptsächlich darin, daß für die günstigste Auslegung des Motor- und Kompressorteiles ganz verschiedene mittlere Kolbengeschwindigkeiten erforderlich sind, die sich, sofern man Motor- und Kompressorzylinder auf eine gemeinsame Kurbelwelle arbeiten läßt, nicht gleichzeitig verwirklichen lassen. Es sind deshalb Kompromißlösungen erforderlich, die hauptsächlich bezüglich des Motorteiles einen unwirtschaftlichen Betrieb und große Abmessungen ergeben.
  • Dabei greifen Motor- und Kompressorkolben am gleichen Kurbelzapfen an, wobei entweder die Motorpleuelstangen neben den Kompressorpleuelstangen liegen oder aber einer der beiden Pleuelstangenköpfe derart gegabelt ausgeführt ist, daß z. B. die Kompressorpleuelstange innerhalb der gegabelten Motorpleuelstange auf dem gemeinsamen Kurbelzapfen läuft. In diesem Falle ist der Hub und damit die mittlere Geschwindigkeit der Motor- und Kompressorkolben gleich groß. Da man jedoch im Kompressorzylinder mit Rücksicht auf den vorgeschriebenen schädlichen Raum nur einen beschränkten Ventilquerschnitt unterbringt, und man außerdem zur Vermeidung einer Verschlechterung des Liefergrades des Kompressors eine bestimmte Gasgeschwindigkeit im Ventil nicht überschreiten kann, ist die Geschwindigkeit des Kompressorkolbens nach oben begrenzt. Es würde damit zwangläufig auch der Motorkolben die gleiche mittlere Geschwindigkeit besitzen, obwohl man bei unabhängiger Auslegung den Verbrennungsmotor mit einer größeren Kolbengeschwindigkeit auslegen würde. Um trotz der kleinen mittleren Kolbengeschwindigkeit doch noch eine möglichst große Zylinderleistung zu bekommen, ist es bei diesen Motoren üblich, den Zylinderdurchmesser -etwa gleich dem Kolbenhub auszuführen. Man muß hierbei eine größere thermische Belastung von Zylinderkopf und Kolben in Kauf nehmen.
  • Es ist auch schon bekannt, für die Motorkolben dadurch eine größere Kolbengeschwindigkeit zu erzielen, daß man für Motor- und Kompressorpleuelstange getrennte Kurbelwellenkröpfungen mit verschiedenen Kurbelradien vorsieht. Da hierbei zwischen je zwei benachbarten Kurbelzapfen immer wieder eine Kurbelwange liegen muß, führt dieses System zu größeren Baulängen und zu einem ungünstigeren Kraftfluß innerhalb der Kurbelwelle. Dabei rücken auch die bei der erstgenannten Anordnung nebeneinander gelagerten Pleuelstangen je um die Breite einer Kurbelwange auseinander, wodurch im gleichen Ausmaß auch der Abstand der Kurbelwellenlager wächst. Hierdurch entstehen beachtliche Biegemomente, deren Wirkung um so unangenehmer in Erscheinung tritt, als der Kraftfluß innerhalb der Kurbelwelle durch die Kröpfungen beeinträchtigt ist.
  • Es ist auch eine Ausführung vorgeschlagen worden, bei welcher die Kompressorpleuelstange jeweils unmittelbar neben einer Motorpleuelstange an verschiedenen Kurbelzapfen in derselben Kröpfung der Kurbelwelle angreifen, wobei der Radius der Kompressorkurbeln kleiner ist als der Radius der Motorkurbeln, aber der Durchmesser der Kompressorkurbelzapfen größer ist als der Durchmesser der Motorkurbelzapfen. Hierdurch erreicht man zwar verschiedene Kolbengeschwindigkeiten für Motor-und Kompressorteil, eine etwas gedrungenere Bauart wegen Wegfalles getrennter Kröpfungen für Motor-und Kompressorteil und schließlich einen günstigen Kraftfluß in der Kurbelwelle, jedoch ist die Freizügigkeit bei der Konstruktion weitgehend eingeschränkt. Es sind hierbei für den Motor wesentlich weniger Zylinder möglich als erwünscht, und beide Teile müssen mit derselben verhältnismäßig niedrigen Drehzahl arbeiten. Es ist z. B. nicht möglich, den Motorteil als eine vielzylindrige, hochtourige Einheit auszubilden, die den wirtschaftlichen Forderungen hinsichtlich Fertigung und Betrieb voll entsprechen würde. Mit anderen Worten, bei dem Motorteil wird es sich immer um eine verhältnismäßig näedrigtourige Maschine mit wenigen Zylindern handeln müssen, die dementsprechend groß und schwer ausgeführt werden muß und auch hinsichtlich des Kraftstoffverbrauches im Vergleich zu den modernen hochtourigen und vielzylindrigen Motoren weit zurückbleibt.
  • Es ist ein Aggregat bekannt, dessen mit getrennter Kurbelwelle arbeitender Motor- und Kompressorteil in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Die beiden Kurbelwellen sind durch einen in einer lotrechten Ebene liegenden Zahnradtrieb miteinander verbunden. Die Verdichter- und Motorzylinder sind stehend in einer Reihe nebeneinander angeordnet. Hierdurch ergeben sich bei Aggregaten mittlerer und großer Leistung große Aggregatlängen und Schwierigkeiten auf dem Gebiet der Schwingungen.
  • Die Erfindung geht deshalb einen grundsätzlich anderen Weg und schlägt vor, das Kurbelgehäuse des Motorteiles auf dem Kurbelgehäuse des mit liegenden Zylindern versehenen Kompressorteiles anzuordnen. Auf diese Weise erzielt man praktisch eine völlige Unabhängigkeit des Motorteiles vom Kompressorteil, was deren Auslegung betrifft, so daß sowohl der Kompressor als auch der Motor optimal günstig hinsichtlich der Abmessungen und Wirkungsgrade gestaltet werden können. Dies führt auch dazu, daß der Motorteil fast völlig einem Motor entspricht, wie er serienmäßig auch für andere Verwendungszwecke erzeugt werden kann, so daß auch eine Verbilligung der Fertigung und eine Verbesserung hinsichtlich Ersatzteilhaltung und Reparaturen eintritt. Es hat sich gezeigt, daß ein Motorkompressor der erfindungsgemäßen Art gegenüber einem Motorkompressor bekannter Ausführung ganz wesentlich kleiner und leichter ausfällt, was unter Umständen ebenfalls ein entscheidender Vorteil sein kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann den Kurbelgehäusen des Motor- und des Kompressorteiles eine gemeinsame Ölwanne zugeordnet sein, die zur Sammlung des gesamten Öles dient. Dieser Ausführungsvorschlag ermöglicht es, die Motor- und die Kompressorkurbelwelle nahe aneinanderzurücken, so daß der Zahntrieb zwischen diesen Wellen klein gehalten werden kann und das Kurbelgehäuse des Kompressors ebenfalls niedriger wird. Von Vorteil hierbei ist auch, daß die Wartung hinsichtlich der Schmierung der beiden Einheiten vereinfacht ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann auch eine gemeinsame Schmierölpumpe für Motor-und Kompressorteil vorgesehen sein, die vorzugsweise am Motorgehäuse befestigt ist und ihren Antrieb von der Motorkurbelwelle erhält.
  • Schließlich können erfindungsgemäß auch zwei Motoreinheiten in Richtung der Kurbelwellenachse hintereinander angeordnet sein, die auf eine einzige Kompressorkurbelwelle arbeiten, wobei gegebenenfalls die Kupplung zwischen den beiden Motoren lösbar sein kann. Es ist aber auch möglich, die Kurbelwelle des Kompressorteiles in der Mitte geteilt auszuführen und die beiden Motoreinheiten je getrennt für sich über je einen Zahnradtrieb auf den Barunterliegenden Kurbelwellenteil arbeiten zu lassen. Diese Ausführung ermöglicht den Betrieb des Motorkompressors mit halber Leistung bei günstigstem Kraftstoffverbrauch und auch Reparaturen an einem Teil des Aggregates, während der andere Teil im Betrieb ist. Auch hier können zwischen den Wellen lösbare Kupplungen vorgesehen werden.
  • Die Erfindung wird an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Fig.1 -der Zeichnung zeigt ein Motorkompressoraggregat bekannter Ausführung in Vorderansicht und teilweise im Mittelschnitt. Fig.2 zeigt hierzu eine Draufsicht und Fig.3 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2. In. Fig. 4 ist ein Motorkompressoraggregat nach der Erfindung in Vorderansicht und teilweisem Mittelschnitt dargestellt. Fig. 5 zeigt hierzu eine Draufsicht und Fig. 6 eine Seitenansicht mit Teilschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5. Eine weitere Ausführung nach der Erfindung ist in Fig.7 in Vorderansicht, in Fig. 8 in Draufsicht und in Fig. 9 in Seitenansicht dargestellt.
  • Die in den Fig.1 bis 3 dargestellte Motorkompressoranlage bekannten Aufbaues weist acht stehende Motorzylinder 2 und vier liegende Kompressorzylind'er 3 an einem gemeinsamenMaschinengehäuse l auf. Die in diesen Zylindern hin- und hergehenden Kolben sind mittels Pleuelstangen 5 bzw. 6 an der gemeinsamen Kurbelwelle 4 angelenkt. In Fig.1 ist ein Motorkolben mit 7 bezeichnet; Kompressorkolben sind nicht sichtbar. An der den Kompressorzylindern 3 gegenüberliegenden Längsseite des Maschinengehäuses 1 sind die für den Betrieb des Motors erforderlichen Gebläse 8, z. B. Spül- oder Ladegebläse, angeordnet. Das Schwungrad ist mit 9 bezeichnet. Die vorliegende Anlage kann beispielsweise für eine Leistung von 2000 PS bestimmt und der Motor als Gasmotor ausgebildet sein.
  • Bei dem in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Motorkompressoraggregat nach der Erfindung sind wiederum die Kompressorzylinder 3 horizontal angeordnet, und die Kompressorkolben arbeiten auf die Kurbelwelle 4'. An Stelle des den Kompressor- und Motorteil aufnehmenden großen Maschinengehäuses ist hier ein lediglich den Kompressorteil umfassendes Gehäuse 1' vorgesehen, auf welches ein raschlaufender Verbrennungsmotor 10 aufgesetzt ist, der zwei in V-Form angeordnete Zylinderreihen mit je acht Zylindern 11 aufweist. Die Motorkolben arbeiten in nicht weiter dargestellter und üblicher Weise über Pleuelstangen auf eine eigene Kurbelwelle 12, deren Achse parallel zur Achse der Kurbelwelle 4' des Kompressorteiles liegt. Die Drehverbindung zwischen den beiden Kurbelwellen 4' und 12 ist durch die beiden Zahnräder 13 und 14 hergestellt, von denen das Ritzel 13 auf der Motorkurbelwelle 12 und das größere Zahnrad 14 auf der Kompressorkurbelwelle 4' sitzt. Die zwischen Motor und Kompressor auf diese Weise eingeschaltete Drehzahluntersetzung kann in weiten Grenzen durch die Wahl der Zahnraddurchmesser bestimmt werden und beträgt praktisch etwa 1: 3 bis 1:5. Ein großes Schwungrad wird in diesem Falle überflüssig, denn, soweit nicht schon durch die Zahnräder 13, 14 das erforderliche Schwungmoment erzielt wird, genügt ein auf der raschlaufenden Motorkurbelwelle 12 angeordnetes verhältnismäßig kleines Schwungrad 15. Mit Ausnahme der fehlenden Ölwanne gleicht der verwendete Motor 10 weitestgehend einer für andere Antriebe verwendeten serienmäßig gebauten Maschine. Das z. B. mittels einer Abgasturbine 17 angetriebene Spül- oder Ladegebläse 16 ist an der dem Schwungrad 15 entgegengesetzten Stirnseite des Motors angeordnet.
  • Das beschriebene Motorkompressoraggregat besitzt die gleiche Leistung, also beispielsweise 2000 PS, wie die bekannte Ausführung nach Fig. 1 bis 3. In den Fig. 4 und 6 sind zum Vergleich der Lichtraumprofile die Umrißlinien 18 und 19 der Maschine nach Fig.1 bzw.3 strichpunktiert eingezeichnet. Man sieht daraus ganz deutlich, daß die Anlage nach der Erfindung wesentlich kleiner ausfällt als die Anlage bekannter Bauart. Mit diesem oft entscheidenden Vorteil ergibt sich noch der weitere Vorzug einer verbilligten Herstellung, insbesondere dann, wenn der Motor als Serienprodukt auch für andere Verwendungszwecke gefertigt wird. Bei der Konstruktion der Anlage ist dem Konstrukteur sowohl hinsichtlich der Auslegung des Kompressorteiles als auch des Motorteiles größte Freizügigkeit gegeben, so daß beide Gruppen hinsichtlich ihrer Leistungen und Wirkungsgrade entsprechend dem letzten Stand der Technik ausgebildet werden können. Es sind damit ein niedriger Kraftstoffverbrauch und ein günstiges Betriebsverhalten gewährleistet.
  • Das ablaufende Schmieröl sowohl des Motors als auch des Kompressors sammelt sich im Ölsumpf der Ölwanne 20' des Kompressorkurbelgehäuses 20 und wird von dort von einer am Motorgehäuse 10 angebrachten, als Zahnradpumpe ausgebildete Ölpumpe22 über ein Tauchrohr 21 abgesaugt und über Filter und Kühler in üblicher Weise wieder in den gemeinsamen Motoren- und Kompressorölkreislauf gedrückt.
  • Bei dieser Anlage weisen die Kompressorzylinder 3 untereinander ziemlich große Abstände auf, die aus baulichen Gründen nicht verringert werden können. Die Folge davon ist eine verhältnismäßig lange Kurbelwelle des Kompressorteiles. Dieser noch bestehende Nachteil wird durch die in den Fig. 7 bis 9 für gleiche Leistung dargestellte erfindungsgemäße Ausführungsform vermieden, bei welcher die Kompressorzylinder in Boxeranordnung am Maschinengehäuse 1" gegeneinander versetzt angeordnet sind. Auch hier ist derselbe serienmäßige Sechzehnzylinder-V-Motor 10 wie bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 6 verwendet, und die Kraftübertragung zwischen diesem und dem Kompressorteil erfolgt in gleicher Weise.
  • Die in Fig. 7 und 8 eingezeichneten Umrißlinien 18 bzw. 23 entsprechen wieder der bekannten Ausführung nach Fig.1 und 2. Zum besseren Vergleich sind die Darstellungen in Fig. 8 und 9 gegenüber dem Aufriß Fig. 7 um 90° verdreht gezeichnet. Man sieht daraus ganz deutlich, daß bei dieser Ausführung die Grundfläche des Aggregates kleiner ist wie bei der herkömmlichen Bauart nach Fig. 3. Das Lichtraumprofil in Vorder- und Seitenansicht ist ganz wesentlich kleiner. Dabei ist auch die Kurbelwelle des Kompressorteiles gegenüber beiden vorherigen Ausführungen etwa auf die Hälfte verkürzt. Da bei den erfindungsgemäßen Motorkompressoren die hohen Zünddrücke nicht unmittelbar auf die Kompressorkurbelwelle einwirken, kann diese als Gußteil rationell hergestellt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Motorkompressoraggregat mit als Kolbenmaschinen ausgebildetem Motorteil und Kompressorteil, deren zueinander parallelen, in verschiedener Höhe zueinander liegenden Kurbelwellen durch mindestens einen in einer lotrechten Ebene liegenden Zahnradtrieb miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurbelgehäuse des Motorteiles auf dem Kurbelgehäuse des mit liegenden Zylindern versehenen Kompressorteiles angeordnet ist.
  2. 2. Motorkompressoraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Kurbelgehäusen des Motorteiles und des Kompressorteiles eine gemeinsame Ölwanne (20') zugeordnet ist.
  3. 3. Motorkompressoraggregat nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Motorteil und den Kompressorteil eine gemeinsame Ölpumpe (22) vorgesehen ist, die vorzugsweise am Motorgehäuse befestigt ist und ihren Antrieb von der Motorkurbelwelle erhält.
  4. 4. Motorkompressoraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorteil aus zwei in Richtung der Kurbelwellenachse hintereinander angeordneten Motoreinheiten besteht, die miteinander gekuppelt sind.
  5. 5. Motorkompressoraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorteil aus zwei in Richtung der Kurbelwellenachse angeordnetenMotoreinheiten besteht, die Kurbelwelle des Kompressorteiles geteilt ist und jede Motoreinheit über je einen Zahnradtrieb mit dem darunterliegenden Kurbelwellenteil des Kompressorteiles verbunden ist.
  6. 6. Motorkompressoraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorteil als eine mehrzylindrige Maschine mit in V-Form angeordneten Zylindern ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 594 697, 610 961; USA.-Patentschrift Nr. 2 364 013.
DEL34033A 1959-04-25 1959-08-24 Motorkompressoraggregat Pending DE1142675B (de)

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AT1142675X 1959-04-25

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ID=3686118

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DEL34033A Pending DE1142675B (de) 1959-04-25 1959-08-24 Motorkompressoraggregat

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DE (1) DE1142675B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981002040A1 (fr) * 1980-01-16 1981-07-23 Jenbacher Werke Ag Machine a piston

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE594697C (de) * 1931-12-10 1934-03-21 Alfred Buri Brennkraftmaschine mit Kolbenluftpumpe
DE610961C (de) * 1935-03-20 Siemens & Halske Akt Ges Aus Kraftmaschinen und einer Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz
US2364013A (en) * 1941-07-07 1944-11-28 Waseige Charles Raymond Engined compressor-generator unit

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