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DE2746203A1 - Verbrennungsmotor - Google Patents

Verbrennungsmotor

Info

Publication number
DE2746203A1
DE2746203A1 DE19772746203 DE2746203A DE2746203A1 DE 2746203 A1 DE2746203 A1 DE 2746203A1 DE 19772746203 DE19772746203 DE 19772746203 DE 2746203 A DE2746203 A DE 2746203A DE 2746203 A1 DE2746203 A1 DE 2746203A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankshaft
cylinders
pistons
piston
connecting rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772746203
Other languages
English (en)
Inventor
Ingeborg Bernhard
Carlos Enrique Gisbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERNHARD KARL DIPL ING
Original Assignee
BERNHARD KARL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERNHARD KARL DIPL ING filed Critical BERNHARD KARL DIPL ING
Priority to DE19772746203 priority Critical patent/DE2746203A1/de
Publication of DE2746203A1 publication Critical patent/DE2746203A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B75/24Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type
    • F02B75/246Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type with only one crankshaft of the "pancake" type, e.g. pairs of connecting rods attached to common crankshaft bearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B1/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
    • F01B1/08Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B7/00Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F01B7/02Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons
    • F01B7/04Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons acting on same main shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/02Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with crankshaft
    • F01B9/026Rigid connections between piston and rod; Oscillating pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Titel: Verbrennungsmotor
  • Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit ein ander gegenüberliegenden Zylindern und einer zwischen diesen angeordneten Kurbelwelle.
  • Bei Motoren dieser Art, die auch Boxermotoren genannt werden, ist der Kolben eines jeden Zylinders mib einer Pleuelstange an einem Kurbelzapfen der Kurbelwelle angeschlossen, wobei die Kurbelzapfen der einander gegenüberliegenden Zylinder gewohnlicl um 1800 gegeneinander versetzt sind. Hierbei muß der jeweils den Arbeitshub ausführende Kolben über die Kurbelwelle die Kolben der übrigen Zylinder antreiben, in denen das Brennstoff-Luftgemisch angesaugt, verdichtet oder nach seiner Verbrennung ausgestoßen wird. Da die mit mehreren Kurbelzapfen versehene Kurbelwelle an mehreren Stellen gelagert werden muß, gibt es eine Vielzahl von Reibungsstellen, welche Kraftveriuste zur Folge haben. Ferner hat die benannte Motorbauart den Nachteil, daß Kolben, Pleuelstange und Kurbelzapfen gerade dann in eine Linie gelangen, wenn ein Totpunkt erreicht wird und zur Erzeugung der höchsten Verdichtung die größte Kraft auf einen der gegenüberliegenden Kolben übertragen werden müßte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Verbrennungsmotor der eingangs näher erläuterten Art so auszubilden, daß die Verluste durch Lagerreibung und Trägheitskräfte herabgesetzt und Bauweise und Funktion vereinfacht werden und der Motor mit geringeren Kosten hergestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kolben von je zwei paarweise einander gegenüberliegenden Zylindern durch eine gemeinsame Kolbenstange miteinander verbunden und mit einer schwenkbar gelagerten Pleuelstange an die Kurbelwelle angeschlossen sind.
  • Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß bei einem Vierzylindermotor höchstens zwei Kurbelzapfen und höchstens drei Kurbelwellenlager erforderlich sind.
  • Hierbei wird Jeder Kolben von dem Kolben des gegenüberliegenden Zylinders jeweils unmittelbar über die gemeinsame Kolbenstange angetrieben, die selbst keiner besonderen Lagerung bedarf. Gleichwohl kann bei entsprechender Versetzung der den Pleuelstangen der jeweiligen Kolbenpaare zugeordneten Kurbelzapfen ein nahezu vollständiger Massenausgleich erzielt werden.
  • Besonders zwecksßig ist es, wenn die Kolbenstangen von zwei Kolbenpaaren starr miteinander verbunden und mit einer einzigen Pleuelstange an die Kurbelwelle angeschlossen sind. Bei dieser Ausgestaltung benötigt die Kurbelwelle eines Vierzylindermotors nur einen einzigen Pleuelzapfen, auf den eine einzige Pleuelstange wirkt, deren Masse leicht durch Gegengewichte ausgeglichen werden kann. Die Kurbelwelle muß dann nur zweimal gelagert werden.
  • Die Kolbenstangen von je zwei Kolbenpaaren können durch eine Traverse zu einem H-förmigen Gestängerahmen verbunden sein, wobei der Kopf der Pleuelstange an der Traverse schwenkbar gelagert ist.
  • Diese Ausführungsform ist besonders einfach und ermöglicht eine besonders kostensparende Konstruktion, da die Zahl der bewegten Teile auf ein Minimum reduziert ist. Die Kraftübertragung erfolgt von dem arbeitenden Kolben auf die Kolben der anderen drei Zylinder eines Vierzylindermotores unmittelbar und ohne Reibungsverluste in den Lagern der Kurbelwelle und in den Lagerschalen von Kurbelzapfen. Da weniger drehende und in Drehlagern bewegliche Teile vorhanden sind, gibt es einen geringeren Verschleiß und der Motor wird in seiner Gesamtheit leichter. Hierbei ist es zweckmäßig, den H-förmigen Kolbengestängerahmen aus einem Stück zu schmieden oder zu gießen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es zweckmäßig, mindestens vier Zylinder in einer Ebene anzuordnen, wie dies bei Boxermotoren an sich bekannt ist, und die Kurbelwelle außerhalb dieser Ebene vorzusehen. Werden dann die Kurbelzapfen für die Pleuelstangen von je zwei Zylinderpaaren um 180° versetzt, erreichen die Kolben des einen Zylinderpaares ihren vorderen bzw. hinteren Totpunkt nicht zur gleichen Zeit wie die Kolben des anderen Zylinderpaares, sondern erst nach einer gewissen kleinen Zeitverschiebung. Hierdurch kann die Anordnung so getroffen werden, daß der jeweils arbeitende Kolben auf die Kurbelwelle noch ein Drehmoment ausübt, wenn der verdichtende Kolben die größte Verdichtung erzeugt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können mindestens vier Zylinder in der gleichen Ebene angeordnet sein wie die Kurbelwelle und die Kolbenstangen können sich in Längsrichtung der Kolbenstangen erstreckende Schlitze aufweisen, durch welche die Kurbelstange hindurchgreift. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daü die Kurbelwelle in der gleichen Ebene angeordnet werden kann wie die paarweise einander gegenüberliegenden Zylinder. Hierbei können die Pleuelstangen der Kolben benachbarter Zylinder miteinander verbunden sein und an einem gemeinsamen Pleuelzapfen der Kurbelwelle angreifen. Bei einer anderen AusfUhrungsform ohne Kolbenstangen ist es auch möglich, daß die an die Kolben von je zwei einander gegenüberliegenden Zylindern angeschlossenen Pleuel auf einem gemeinsamen Pleuelzapfen der Kurbelwelle laufen.
  • Die Erfindung kann bei fast allen Mehrzylindermotoren, insbesondere bei Vierzylinder-, Sechszylinder- und Achtzylindermotoren, angewendet werden. Bei Achtzylindermotoren ist es zweckmäßig, je vier Zylinder über ein H-förmiges Gestänge zusamrenzufassen und beide Gestänge über je einen Pleuel auf die Kurbelwelle arbeiten zu lassen, deren Kurbelzapfen dann auch zweckmäßig um 1800 gegeneinander versetzt sind. Ferner ist es möglich, bei acht Zylindern vier Kolbenpaare mit vier Pleueln an die Kurbelwelle derart anzuschließen, daß die Kurbelzapfen Jeweils um 900 gegeneinander versetzt sind, wie dies bei Achtzylindermotoren an sich bekannt ist. Hierbei werden die acht Zylinder zweckmäßig zu je vieren in zwei Ebenen beiderseits der Kurbelwelle angeordnet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügte Zeichnungen von Ausführungsbeispielen, an denen die Erfindung näher erläutert wird. Es zeigt: Fig. 1 die Zylinderanordnung eines Motors nach der Erfindung in einer schematischen Darstellung im Grundriß, Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Schnitt nach Linie II-II, Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 in einer Seitenansicht nach Linie III-III, Fig. 4 einen Motor nach der Erfindung in einem anderen Ausführungsbeispiel im Horizontalschnitt, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Motors nach der Erfindung in einem schematischen Horizontalschnitt, Fig. 6 eine perspektivische, schematische Darstellung der Kolben mit ihren Kolbenstangen und dem Anschluß an die Kurbelwelle mit einem Teilschnitt durch zwei Zylinder, Fig. 7 einen weiteren Motor nach der Erfindung in einer den Fig. 2 oder 3 entsprechenden, schematischen Darstellung und Fig. 8 eine Schemazeichnung der Kurbelwelle eines Achtzylindermotors nach der Erfindung.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist ein Vierzylinder-Boxermotor nach der Erfindung schematisch dargestellt, der eine dreifach gelagerte Kurbelwelle 10 mit zwei Kurbelzapfen 11 und 12 aufweist. Zu beiden Seiten der Kurbelwelle 10 sind je zwei Zylinder 13, 14, 15, 16 angeordnet, die sich in einer Ebene unmittelbar oberhalb der Kurbelwelle 10 befinden und von denen je zwei, nämlich die Zylinder 13 und 14 einerseits und die Zylinder 15 und 16 andererseits einander paarweise gegenüberliegen. Die Kolben 17 und 18 des einen Zylinderpaares 13, 14 sind durch eine Kolbenstange 19 und die Kolben 20 und 21 des zweiten Zylinderpaares 15, 16 sind durch eine Kolbenstange 22 starr miteinander verbunden, so daß sich jeweils zwei axial gegenüberliegende Kolben 17 und 18 bzw. 20 und 21 nur gemeinsam und in einer Richtung bewegen können.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Kolbenpaar 17, 18 mit einer Pleuelstange 23 und das Kolbenpaar 20 und 21 mit einer Kolbenstange 24 an die beiden Kurbelzapfen 11 bzw. 12 angeschlossen, die um 1800 gegeneinander versetzt sind (Fig. 2 und 3). Bei dem hier dargestellten AusDUhrungsbeispiel ist die Pleuelstange 23 des Kolbenpaares 17, 18 am Kolben 17 und die Pleuelstange 24 des Kolbenpaares 20, 21 am Kolben 21 angelenkt. Die Zündfolge ist in Fig. 1 angegeben und ist derart, daß das Brennstoff-Luftgemisch bei der gezeigten Darstellung zunächst im Zylinder 13 entzündet wird, während das bereits angesaugte Gemisch im Zylinder 14 verdichtet wird. Der den Arbeitshub ausführende Kolben 17 schiebt hierbei den Kolben 18, welcher das Gemisch verdichtet, über die Kolbenstange 19 unmittelbar in den Zylinder 14 ein, während im Zylinder 15 Gemisch angesaugt und aus dem Zylinder 16 verbranntes Gemisch ausgestoßen wird. Beim nächsten Arbeitstakt zündet das verdichtete Gemisch im Zylinder 14, während im Zylinder 15 verdichtet und im Zylinder 16 angesaugt wird. Man erkennt, daß bei diesem Arbeitshub der Kolben 21 bereits seine obere Totlage erreicht hat, bevor der den Arbeitshub ausführende Kolben 18 unter den sich expandierenden Brenngasen seine äußerste Lage erreicht hat, in der die Pleuelstangen 23 und 24 die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Lagen einnehmen.
  • Bei dem in Fig. 4 dargestellten AusWhrungsbeispiel ist mit 25 der Zylinderblock 25 bezeichnet, der von einem Wassermantel 26 für das Kühlwasser 27 umgeben und an den Stirnseiten durch die Zylinderkopfplatten 28 und 29 abgeschlossen ist. Das Kurbelgehäuse 30 befindet sich zwischen vier paarweise einander gegenüberliegenden Zylindern 13, 14 und 15, 16, in denen die Kolben 17 und 18 bzw. 20 und 21 angeordnet sind. Abweichend von der AusfUhrungsform nach den Fig. 1 bis 3 sind hier alle vier Kolben 17, 1d, 20 und 21 durch einen H-förmigen Kolben-Gestängerahmen 31 starr miteinander verbunden, der aus einem Stück geschmiedet oder gegossen ist. An der querverlaufenden Traverse 32 des H-förmigen Gestängerahmens ist eine einzige Pleuelstange 33 angelenkt, die in hier nicht näher dargestellter Weise auf einen Kurbelzapfen der hier nicht näher dargestellten Kurbelwelle wirkt. Die Zündfolge ist mit den Ziff. 1, 2, 3 und 4 auf den vier Kolben des Motors angegeben, dessen Zylinder halbkugelförmige Verbrennungsräume 13a, 14a, 15a und 16a haben, in denen die EinlaB- und Auslaßventile 34 bzw. 35 und die Zündkerzen 36 angeordnet sind.
  • Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform zeigt einen Vierzylindermotor mit einem beispielsweise luftgekühlten Zylinderblock 25 in dessen vier Zylindern 13, 14, 15 und 16 die Kolben 17 und 18 bzw. 20 und 21 angeordnet sind. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 sind die Kolben 17 und 18 des einen Kolbenpaares durch die Kolbenstange 19 und die Kolben 20 und 21 des zweiten Kolbenpaares durch die Kolbenstange 22 fest miteinander verbunden. Im Gegensatz zu der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform befindet sich die Kurbelwelle 10 jedoch nicht unterhalb, sondern in der Ebene der Kolbenstangen19 und 22. Damit sich Kurbelwelle 10 und Kolbenstangen 19 und 22 nicht gegenseitig behindern, haben die Kolbenstangen 19 und 22 sich in ihrer Längsrichtung erstreckende Schlitze 37 bzw. 38, durch welche die Kurbelwelle 10 hindurchgeht.
  • Die Kurbelwelle 10 ist im Kurbelgehäuse 30 gelagert, trägt außerhalb des Kurbelgehäuses das Schwungrad 38 und hat im Inneren des Kurbelgehäuses 30 einen einzigen Kurbelzapfen 39. An diesem Kurbelzapfen greift eine Pleuelstange 40 an, die sich in zwei Arme 40a und 40b gabelt, von denen der eine auf dem Kolbenbolzen 41 des Kolbens 18 und von denen der andere auf dem hier nicht näher dargestellten Kolbenbolzen des Kolbens 20 schwenkbar gelagert ist. Hierdurch wird bei der hin- und hergehenden Bewegung der Zylinder, die sich durch die gezeigte Anordnung alle gleichzeitig in gleicher Richtung und um das gleiche Maß bewegen, von der Pleuelstange 40 die Kurbelwelle 10 gedreht, wobei das Schwungrad 38 die Bewegung vergleichmäßigt und ausgleicht. Zum Massenausgleich der Pleuelstange 40 sind die Kurbelwangen 42, in denen der Kurbelzapfen 39 gelagert ist, an der dem Kurbelzapfen gegenüberliegenden Seite mit Verlängerungen 43 versehen, die als Gegengewicht dienen.
  • Alle drei Ausführungsformen sind für Mehrzylindermotoren verwendbar, die eine gerade Anzahl von Zylindern besitzen. Die Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 kann für Zwei-, Vier-, Sechs-, Achtzylindermotoren usw. verwendet werden, während die Ausführungsform nach Fig. 4 einerseits und nach den Fig. 5 und 6 andererseits vorzugsweise für Vierzylinder- und Achtzylindermotoren gedacht sind.
  • In Fig. 7 ist ein Achtzylinder-Boxermotor schematisch in einem Längsschnitt dargestellt. Hierbei sind die acht Zylinder zu je vieren in zwei übereinanderliegenden, horizontalen Ebenen angeordnet, die sich oberhalb und unterhalb der Kurbelwelle 10 befinden. Unter der Annahme, dad die in Fig. 4 dargestellte Bauart Verwendung findet, ist die Pleuelstange 33 der oberen vier, durch einen H-förmigen Gestängerahmen 31 miteinander verbundenen Kolben gegenüber der Pleuelstange 33' der unteren vier Zylinder um 1800 versetzt an die Kurbelwelle 10 angeschlossen. Die Anordnung ist dann so getroffen, dalb sich die durch ihre Gestängerahmen 31 bzw.
  • 31' miteinander verbundenen Kolben der oberen vier Zylinder bei jeder Kurbelumdrehung gegenläufig zu den Kolben der unteren Zylinder bewegen, so daß ein guter Massenausgleich erreicht wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, alle acht Zylinder nebeneinander in einer Ebene anzuordnen, wobei sich dann etwa das in den Fig. 2 und 3 gezeigte Bild ergibt.
  • Werden nur jeweils zwei einander gegenüberliegende Kolben mit einer Kolbenstange zusammengefaßt, ist es bei Achtzylindermotoren zweckmäßig, die in Fig. 8 angedeutete Kröpfung der Kurbelwelle zu wählen, bei der die Pleuelstangen eines jeden Kolbenpaares jeweils um 900 versetzt an der Kurbelwelle 10 angreifen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise ist es auch möglich, bei Zweizylinder- und Sechszylindermotoren je zwei einander gegenüberliegende Kolben kraftschlüssig mit ein ander zu verbinden und gemeinsam auf einen Kurbelzapfen einer Kurbelwelle wirken zu lassen, ohne daß hierdurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (10)

  1. Titel: Verbrennungsmotor A n s p r ü c h e : 1. Verbrennungsmotor mit einander gegenüberliegenden Zylindem und einer zwisclien diesen angeordneten Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben von je zwei paarweise einander gege-nübeiliegenden Zylindern (13, 14 bzw. 15, 16) durch eine gemeinsame Kolbenstange (19 bzw. 22) miteinander verbunden und mit einer schwenkbar gelagerten rleuelstange (23 bzw. 24) an die Kurbelwelle (10) angeschlossen sind.
  2. 2. Motor nacti Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen (19, 22) von zwei Kolbenpaaren (17, 1. bzw. 20, 21) s-tarr miteinander verbunden und mit einer einzigen Pleuelstange (33 bzw. 40) an die Kurbelwelle (10) angescälossen sind.
  3. j, Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dalJ die Kolbenstangen (19, 22) von je zwei Kolbenpaaren durch eine Traverse (32) zu einem H-förmigen Gestängerahmen (31) verbunden sind und daß der Kopf der Pleuelstange (40) an der Traverse (32) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dab der H-förmige Kolbengestängerahmen (31) aus einem Stück geschmiedet oder gegossen ist.
  5. 5. Motor nacn einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens vier Zylinder (13, 14, 15, 16) in einer Ebene angeordnet sind und die Kurbelwelle (10) sic außerhalb dieser Ebene befindet.
  6. 6. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens vier Zylinder (13, 14, 15, 16) in der gleichen Ebene angeordnet sind wie die Kurbelwelle (10) und daß die Kolbenstangen (19, 22) sich in Längsrichtung der Kolbenstangen erstreckende Schlitze (37, 38) aufweisen, durch welche die Kurbelwelle (10) hindurchgreift.
  7. 7. Motor, insbesondere nacn einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dab die an die Kolben (17, 18 bzw. 20, 21) von je zwei einander gegenüberliegenden Zylindern angeschlossenen Pleuel auf einem gemeinsamen Pleuelzapfen der Kurbelwelle (10) laufen.
  8. 8. Motor nacn einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daX die Pleuelstangen (40a und 40b) der Kolben (18, 20) benachbarter Zylinder (14, 15) miteinander verbunden sind und an einem gemeinsamen Pleuelzapfen (39) der Kurbelwelle (10) angreifen.
  9. 9. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aus je zwei einander gegenüberliegenden Zylindern (13, 14 bzw. 15, 16) bestehenden Zylinderpaare von Mehrzylindermotoren in zwei parallelen Ebenen beiderseits der Kurbelwelle (10) angeordnet sind.
  10. 10. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Melrzylindermotoren je zwei durch Kolbenstangen verbundene Kolbenpaare (17, 18 bzw. 20, 21) mit ihren Pleuelstanen (33 bzw 40) um 1800 versetzt an die Kurbelwelle (10) angeschlossen sind.
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