DE1142644B - Material fuer mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen - Google Patents
Material fuer mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. PeltierelementenInfo
- Publication number
- DE1142644B DE1142644B DEW28403A DEW0028403A DE1142644B DE 1142644 B DE1142644 B DE 1142644B DE W28403 A DEW28403 A DE W28403A DE W0028403 A DEW0028403 A DE W0028403A DE 1142644 B DE1142644 B DE 1142644B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- germanium
- thermocouples
- manganese
- tellurium
- temperature
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N—ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N10/00—Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
- H10N10/80—Constructional details
- H10N10/85—Thermoelectric active materials
- H10N10/851—Thermoelectric active materials comprising inorganic compositions
- H10N10/852—Thermoelectric active materials comprising inorganic compositions comprising tellurium, selenium or sulfur
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 21b 27/03
INTERNAT. KL. H 01IH
W 28403 Vmc/21b
ANMELDETAG: 19. AUGUST 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. JANUAR 1963
Die Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf Thermoelemente, insbesondere auf Thermoelemente
aus Mischkristallen von Mangan-Germanium-Teüur, und auf thermoelektrische Geräte, in die solche
Thermoelemente eingebaut sind.
Es ist sehr erwünscht, thermoelektrische Geräte herzustellen; durch sie kann entweder ein elektrischer
Strom hindurchgesandt werden, wobei sich eine Verbindungsstelle abkühlt. So entsteht eine Kühleinrichtung.
Andererseits kann eine Wärmequelle auf eine Verbindungsstelle einer thermoelektrischen Einrichtung
einwirken, sie bringt diese Verbindungsstelle auf eine gegebene erhöhte Temperatur, während
die andere Verbindungsstelle des Gerätes auf einer niedrigen Temperatur gehalten wird. Dabei wird eine
elektrische Spannung in dem Gerät erzeugt. Für Kühl- oder Kältezwecke im besonderen ist eine Verbindungsstelle
des thermoelektrischen Gerätes innerhalb einer isolierten Kammer angebracht, und ein
elektrischer Strom fließt durch die Verbindungsstelle in einer solchen Richtung, daß die Verbindungsstelle
innerhalb der Kammer kälter wird; die andere Verbindungsstelle des thermoelektrischen Gerätes ist
außerhalb der Kammer angebracht und gibt ihre Wärme an eine übliche Wärmesenke, wie die Atmosphäre,
Kühlwasser od. ä., ab.
Wenn Wärme auf eine Verbindungsstelle eines thermoelektrischen Gerätes einwirkt, während die
andere Verbindungsstelle gekühlt wird, entsteht eine elektrische Spannung proportional der Thermokraft
der angewandten Thermoelemente. Sie ist außerdem proportional der Temperaturdifferenz zwischen den
Verbindungsstellen. Demgemäß ist es wünschenswert, daß die Thermoelemente aus einem solchen Material
hergestellt werden, daß — wenn alle anderen Faktoren gleichbleiben — die höchste Spannung für eine
gegebene Temperaturdifferenz zwischen den warmen und kalten Verbindungsstellen entsteht. Der spezifische
elektrische Widerstand der Thermoelementschenkel des Gerätes sowohl als auch ihre thermische
Leitfähigkeit sollen so klein wie möglich sein, um elektrische und thermische Verluste möglichst niedrig
zu halten.
Thermoelektrische Geräte können geprüft werden. Eine Zahl, die ihre relative Wirksamkeit, die sogenannte
Effektivität, anzeigt, kann aus den Versuchsdaten errechnet werden. Je höher die Effektivität,
desto wirksamer ist das thermoelektrische Gerät. Die Effektivität, mit Z bezeichnet, wird definiert durch
Z =
pK
Material für mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation, East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. P. Ohrt, Patentanwalt, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 15. September 1959 (Nr. 840 085)
Albert Cornish, Pittsburgh, Pa. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft Material für wenigstens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw.
Peltierelementen, bestehend aus einem Halbleitermaterial, das als Grundbestandteile Germanium und
Tellur enthält und bei dem ein vorgeschriebener Teil der Germaniumatome durch Atome eines dritten
Elementes ersetzt ist. Gemäß der Erfindung ist mindestens die Hälfte der Germaniumatome durch ein
drittes Element ersetzt.
Das Mengenverhältnis des dritten Elementes A und des Germaniums ist durch die Formel
Das Mengenverhältnis des dritten Elementes A und des Germaniums ist durch die Formel
Ai+ a Ge1-J. Te2
bestimmt, worin die das Mengenverhältnis festlegende Größe χ Beträge annimmt, die zwischen —0,1 und
+0,1 liegen. Als drittes Element kann Mangan dienen. Das Halbleitermaterial kann, gemäß χ = 0, nach der
Formel
Mn Ge Te2
aufgebaut sein. Das Halbleitermaterial kann aber auch, gemäß χ = —0,1, nach der Formel
Mn0j9 Ge1 tl Te2
aufgebaut sein.
Dabei ist <x der Seebeck-Koeffizient in V/0K, ρ der
spezifische elektrische Widerstand in Ohm · cm und K die thermische Leitfähigkeit in Watt/cm 0K.
209 759/63
3 4
Andere Gegenstände werden teils hierin noch Ergebnisse werden erzielt, wenn ein Ofen benutzt
beschrieben, teils sind sie selbstverständlich. wird, der eine heiße obere Zone von 12 Zoll Länge
Zum besseren Verständnis des Wesens und der (etwa 300 mm) und eine kühlere untere Zone von
Gegenstände der Erfindung wird auf die nachfolgende 12 Zoll Länge (etwa 300 mm) hat. Dabei wird das
Beschreibung und die Zeichnung hingewiesen; die 5 Gefäß mit einem Betrag von etwa 2 Zoll (etwa 50 mm)
einzige Figur ist eine Seitenansicht eines Thermo- je Stunde abgesenkt. Wenn das Gefäß die Mitte der
generators, teilweise im Schnitt. unteren Zone des Ofens erreicht hat, bleibt es dort
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein bei einer Temperatur von etwa 950° C mehrere Stun-
Thermogenerator hoher Wirksamkeit angegeben, bei den lang und kühlt dann auf Zimmertemperatur ab.
dem die warme Verbindungsstelle auf eine Temperatur io Es können auch andere Techniken zur Erzeugung von
im Bereich zwischen 400 und 900° C erhitzt wird. Einkristallen angewandt werden.
Der Thermogenerator enthält Thermoelemente, wobei Um polykristallines Material herzustellen, werden
der erste Thermoelementschenkel aus kristallinen Mangan, Germanium und Tellur in vorbestimmten
Mischkristallen von Mangan-Germanium-Tellur und Beträgen bei einer Temperatur von etwa 1050° C
der zweite Thermoelementschenkel aus einem Material 15 zusammen geschmolzen. Durch Rütteln wird eine
mit entgegengesetztem elektrischem Leitungstypus homogene Mischung sichergestellt, dann kühlt die
besteht; beide sind an je einem Ende miteinander Schmelze auf Zimmertemperatur ab. Die Kühlung
verbunden. kann langsam erfolgen, wie beim Durchlaufen einer
Das thermoelektrische Material nach dieser Er- senkrechten Ofenkammer mit 0,25 bis 2 Zoll je
findung mit der Formel Mn1+, Ge1.,, Te2 hat ein 20 Stunde (etwa 6 bis 50 mm); die Abkühlung kann auch
einfaches, kubisches NaCl-Gitter mit einem Gitter- schnell, beispielsweise durch Abschrecken, erfolgen,
abstand von etwa 5^885 Ä bei Zimmertemperatur. Für thermoelektrische Zwecke sollte der Misch-
Bei der polykristallinen Form hat es einen Schmelz- kristall Mangan-Germanium-Tellur ein kristalliner
punkt von etwa 1050° C, Körper ohne Lunker sein. Das Material kann ent-
Der Schenkel mit dem entgegengesetzten Leitungs- 35 weder polykristallin sein oder aus Einkristallen
typ, der mit dem Schenkel aus dem Material nach der bestehen.
Erfindung zusammengesetzt wird, kann aus Metall Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Praxis
bestehen, beispielsweise aus Kupfer, Silber sowie dieser Erfindung.
Mischungen und Verbindungen davon oder aus Beispiel 1
negativem thermoelektrischem Halbleitermaterial, z. B. 3°
Indiumarsenid, Aluminiumarsenid, Antimontellurid, Obgleich Mischkristalle aus Mangan-Germanium-
und Mischungen hiervon. Da ein Thermoelement- Tellur nach dieser Erfindung nach einer von ver-
schenkel aus Mischkristallen von Mangan-Germanium- schiedenen Methoden, wie sie der Fachwelt bekannt
Tellur bei Temperaturen im Bereich zwischen 400 sind, hergestellt werden können, so wurde doch
und 900° C sehr wirksam ist, erscheint es einleuchtend, 35 gefunden, daß die nachstehende Methode besonders
daß das Material für den negativen Schenkel hierbei zufriedenstellend ist. Eine gute homogene Mischung
ebenfalls gut wirksam sein muß und in dem angege- von 7,260 g Germanium, 25,522 g Tellur und 5,493 g
benen Temperaturbereich chemisch und thermisch Mangan wird fein gepulvert in einen Quarzkolben
stabil sein muß. mit einem inneren Durchmesser von 5/s Zoll (etwa
Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung von 40 15 mm) gebracht. Der Kolben wird evakuiert und bei
Mangan-Germanium-Tellur-Einkristallen nach den einem Vakuum von 10"* mm Hg abgeschmolzen. Der
Lehren dieser Erfindung besteht aus dem Mischen Kolben wird dann in einen Ofen gebracht und auf
stöchiometrischer Anteile von feinvermahlenem 1050° C erhitzt, bei welcher Temperatur die Mischung
Mangan (Mn), Germanium (Ge) und Tellur (Te), die schmilzt. Der Kolben wird gerüttelt, um während der
die Mischung aus Mangan - Germanium - Tellur 45 Heizperiode eine völlige Mischung sicherzustellen.
Mn Ge Te2 bilden sollen. Die Mischung wird dann Die Verbindung kühlt dann auf Zimmertemperatur
in ein Gefäß aus Quarz oder einem anderen inerten — etwa 25° C — ab. Der Kolben wird dann in die
Material gebracht, das mit der Schmelze des Stoffes Ofenzone eines senkrechten Röhrenofens eingehängt,
nicht zur Reaktion kommt. Das Gefäß wird dann der zwei Heizzonen hat. Die obere Zone des Ofens ist
evakuiert und bei einem Vakuum von etwa 10~4 mm 50 12 Zoll lang (etwa 300 mm), auch die untere Zone ist
Hg abgeschmolzen. Das Gefäß wird in einen horizon- 12 Zoll lang (etwa 300 mm). Der Kolben wird etwa
talen Röhrenofen gebracht und auf eine Temperatur in der Mitte der oberen Heizzone des Ofens aufgehängt
über 1020° C erhitzt, bevorzugt auf eine Temperatur die auf einer Temperatur von 1050° C gehalten wird,
von etwa 1050° C. Bei dieser Temperatur schmilzt die und der Kolben wird aus der oberen Zone mit
ganze Mischung. Das Gefäß wird gerüttelt, um eine 55 einem Betrag von etwa 2 Zoll (etwa 50 mm) je Stunde
vollständige Durchmischung während der Schmelz- abgesenkt. Beim Absenken aus der oberen Heizzone
periode sicherzustellen, dann kühlt es sich auf Zimmer- tritt der Kolben in die untere Heizzone ein, die bei
temperatur ab. einer Temperatur von 950° C gehalten wird. Der KoI-Zur
Herstellung von festen Mangan-Germanium- ben durchläuft etwa die Hälfte (6 Zoll, etwa 150 mm)
Tellur-Einkristallen wird das Gefäß dann in der 60 der unteren Heizzone, dann wird seine Abwärtsoberen
Zone eines senkrechten Röhrenofens auf- bewegung gestoppt, er verbleibt noch etwa 8 Stunden
gehängt, der zwei Heizzonen hat. Die obere Zone des bei einer Temperatur von 950° C. Der resultierende
Heizofens wird auf einer Temperatur von wenigstens polykristalline Mischkristall als Mangan-Germanium-1020°
C, bevorzugt bei 1050° C, gehalten. Die untere Tellur wird dann auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Zone des Ofens wird auf einer Temperatur unter- 65 Es entsteht ein Einkristall mit p-Leitungstyp. Er hat
halb 990° C, bevorzugt bei etwa 950° C, gehalten. die Formel MnGeTe2.
Das Gefäß wird langsam durch die obere Zone des Der so hergestellte homogene Mischkristall aus
Ofens in die untere Zone abgesenkt. Zufriedenstellende Mangan-Germanium-Tellur wird in Versuchsscheiben
geschnitten, auf seine Eigenschaften hin untersucht und die Effektivität nach der Gleichung
bestimmt. Die Zeichen oc, ρ und K haben die oben
angegebene Bedeutung. Die Effektivität (Z) der Versuchsscheibchen beträgt etwa 0,35 · 10~3 bei einer
Temperatur von 500° C.
Polykristalline Mischkristalle von Mangan-Germanium-Tellur werden folgendermaßen hergestellt: Zunächst
werden intensiv 7,260 g Germanium, 25,522 g Tellur und 5,493 g Mangan gemischt. Die Mischung *5
wird in einen Quarzkolben mit einem inneren Durchmesser von s/8Zoll (etwa 15 mm) eingebracht. Der
Kolben wird evakuiert und bei einem Vakuum von 10"4 mm Hg abgeschmolzen. Der Kolben wird dann
in einen senkrechten Röhrenofen gebracht und auf a° 10500C erhitzt; bei dieser Temperatur schmilzt die
Mischung. Der Kolben wird gerüttelt, um eine gute Mischung während der Heizperiode sicherzustellen.
Dann kühlt er sich auf Zimmertemperatur (250C) ab.
Das so hergestellte Material ist polykristallin, hat die Formel MnGeTe2 und einen p-Leitfähigkeitstyp.
Das Material zeigt eine Effektivität (Z) von etwa 0,35 · ΙΟ-3 bei 500°C.
In der Figur ist ein Thermogenerator dargestellt, der zum Umwandeln von Wärme in elektrischen Strom
geeignet ist. Eine thermisch isolierende Wand 10 bildet eine übliche Ofenkammer; sie ist durchbohrt, um
einem positiven Thermoelementschenkel 12 aus Mischkristallen von Mangan-Germanium-Tellur den Durchgang
zu gestatten, ebenso wie einem negativen Thermoelementschenkel 14, beispielsweise aus Indiumarsenid.
Ein elektrisch leitender Metallstreifen 16, ζ. Β. aus Kupfer, Silber od. ä., ist mit einer Endfläche 18 des
Schenkels 12 und einer Endfläche 20 des Schenkels 14 innerhalb der Kammer so verbunden, daß ein guter
elektrischer und thermischer Kontakt besteht. Die Endflächen 18 und 20 können mit einer dünnen Metallschicht
32 bzw. 34, beispielsweise durch Vakuumbedampfung oder durch Ultraschallmetallisierung, bedeckt
sein, wodurch gute elektrische Kontakte erhalten werden. Der Metallstreifen 16 aus Kupfer,
Silber od. ä. kann an die metallüberzogenen Endflächen 18 und 20 angelötet sein. Der Metallstreifen 16
kann mit üblichen Rippen oder anderen Mitteln versehen sein, um ihm die Wärme aus der Ofenkammer,
in der er angeordnet ist, zuzuführen.
An demjenigen Ende des Schenkels 12, der sich auf der anderen Seite der Wand 10 befindet, ist eine Metallplatte
oder Scheibe 22 durch Löten in ähnlicher Weise angebracht, wie sie beim Anbringen des Streifens 16
an die Endfläche 18 angewandt wurde. In ähnlicher Weise kann eine Metallplatte oder Scheibe 24 an dem
anderen Ende des Schenkels 14 angebracht werden. Die Scheiben 22 und 24 können mit wärmeabgebenden
Rippen oder anderen Kühlmitteln versehen werden, durch welche die ihnen zugeführte Wärme abgegeben
wird. Die Oberfläche der Scheiben 22 und 24 kann auch durch strömungsfähiges Material, beispielsweise
Wasser oder Luft, gekühlt werden. Eine elektrische Leitung 26 mit der Last 28 ist elektrisch mit den Endscheiben
22 und 24 verbunden. Ein Schalter 30 ist in die Leitung 26 gelegt, um den elektrischen Kreis nach
Belieben öffnen und schließen zu können. Wenn der Schalter 30 geschlossen wird, fließt ein elektrischer
Strom zwischen den Schenkeln 12 und 14 und versorgt die Last 28.
Es erscheint klar, daß eine Vielzahl von Paaren positiver und negativer Schenkel in Reihe gelegt
werden kann, um eine Vielzahl zusammenarbeitender Thermoelemente, also eine Thermosäule, zu bilden.
In ähnlicher Weise kann eine Verbindungsstelle jedes Thermoelementes innerhalb eines Ofens angeordnet
oder irgendeiner anderen Wärmequelle ausgesetzt sein, während die andere Verbindungsstelle mit Wasser oder
bewegter Luft oder ähnlichem gekühlt wird. Durch die relative Temperaturdifferenz an den Verbindungsstellen
entsteht eine elektrische Spannung in den Thermoelementen. Wenn man eine hinreichende Anzahl
von Thermoelementen in Reihe legt, kann Gleichstrom jeder gewünschten Spannung erzeugt werden.
Es wurde angegeben, daß der Schenkel 12 vollständig aus
besteht. Es ist jedoch auch daran gedacht, daß nur ein Teil des Schenkels aus Mn1+^Ge1-KTe2-MaICrIaI
bestehen kann, wobei der Rest aus einem oder mehreren anderen Materialien besteht, die nur der Einschränkung
unterliegen, daß sie dem gleichen Leitungsweg angehören.
Claims (5)
1. Material für mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen, bestehend
aus einem Halbleitermaterial, das als Grundbestandteile Germanium und Tellur enthält
und bei dem ein vorgeschriebener Teil der Germaniumatome durch Atome eines dritten Elementes
ersetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß annähernd die Hälfte der Germaniumatome durch
ein drittes Element ersetzt ist.
2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mengenverhältnis des dritten
Elementes A und des Germaniums durch die Formel
A1+31Ge1-^Te2
bestimmt ist, worin die das Mengenverhältnis festlegende Größe χ Beträge annimmt, die zwischen
—0,1 und +0,1 liegen.
3. Material nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als drittes Element Mangan dient.
4. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses, gemäß χ = 0, nach der
Formel MnGeTe2 aufgebaut ist.
5. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses, gemäß χ — —0,1, nach der
Formel Mn019Ge^1Te2 aufgebaut ist.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 114 232.
Deutsches Patent Nr. 1 114 232.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 759/63 1.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US840085A US2977400A (en) | 1959-09-15 | 1959-09-15 | Thermoelements and devices embodying them |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1142644B true DE1142644B (de) | 1963-01-24 |
Family
ID=25281409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW28403A Pending DE1142644B (de) | 1959-09-15 | 1960-08-19 | Material fuer mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2977400A (de) |
| CH (1) | CH391026A (de) |
| DE (1) | DE1142644B (de) |
| GB (1) | GB889480A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB996174A (en) * | 1961-01-09 | 1965-06-23 | Ass Elect Ind | Improvements in and relating to semi-conductor thermo-electric devices |
| US3249470A (en) * | 1962-02-26 | 1966-05-03 | Gen Electric | Method of joining thermoelectric elements and thermocouple |
| US3224876A (en) * | 1963-02-04 | 1965-12-21 | Minnesota Mining & Mfg | Thermoelectric alloy |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114232B (de) | 1959-01-15 | 1961-09-28 | Westinghouse Electric Corp | Thermoelektrische Vorrichtung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2833969A (en) * | 1953-12-01 | 1958-05-06 | Rca Corp | Semi-conductor devices and methods of making same |
-
1959
- 1959-09-15 US US840085A patent/US2977400A/en not_active Expired - Lifetime
-
1960
- 1960-08-15 GB GB28241/60A patent/GB889480A/en not_active Expired
- 1960-08-19 DE DEW28403A patent/DE1142644B/de active Pending
- 1960-09-05 CH CH1000860A patent/CH391026A/de unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114232B (de) | 1959-01-15 | 1961-09-28 | Westinghouse Electric Corp | Thermoelektrische Vorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2977400A (en) | 1961-03-28 |
| CH391026A (de) | 1965-04-30 |
| GB889480A (en) | 1962-02-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69426233T2 (de) | Thermoelektrische materialien mit höherer leistung und herstellungsverfahren | |
| DE69919276T2 (de) | Thermoelektrisches Modul und Lotverbindung für dessen Herstellung | |
| DE102007014499A1 (de) | Mit Zinn-Antimon-Telluriden dotierte Pb-Te-Verbindungen für thermoelektrische Generatoren oder Peltier-Anordnungen | |
| DE1197945B (de) | Thermoelektrische Kuehleinrichtung | |
| DE102010018760A1 (de) | Thermoelektrisches Material mit einer mit mehreren Übergangsmetallen dotierten Typ I-Clathrat-Kristallstruktur | |
| CH407265A (de) | Thermoelektrischer Wandler | |
| US2921973A (en) | Thermoelements and devices embodying them | |
| DE2251938A1 (de) | Legierung zur thermoelektrischen energieumwandlung, verfahren zu deren herstellung und daraus gebildeter thermoelektrischer energieumwandler | |
| US3073883A (en) | Thermoelectric material | |
| US3045057A (en) | Thermoelectric material | |
| DE1142644B (de) | Material fuer mindestens einen der Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen | |
| DE1162436B (de) | Thermoelektrische Anordnung | |
| DE1131763B (de) | Material fuer Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen | |
| DE1200400B (de) | Thermoelektrische Anordnung | |
| DE1138133B (de) | Material fuer die Schenkel von Thermoelementen bzw. Peltierelementen und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE1414631A1 (de) | Halbleiteranordnung | |
| Plachkova et al. | Materials for thermoelectric application based on the system GeTe–AgBiTe2 | |
| DE2054542A1 (en) | Tin-rich brazing alloy - for joining thermocouple members | |
| DE1963707C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines ferromagnetischen Halbleiterbauelements mit gleichrichtendem pn-übergang im Halbleiterkörper | |
| US3005861A (en) | Thermoelements and thermoelectric devices embodying the same | |
| DE2165169C3 (de) | Legierung, Herstellung derselben und Verwendung derselben für Vorrichtungen zur unmittelbaren thermoelektrischen Energieumwandlung | |
| DE1489277A1 (de) | Thermoelektrische Halbleitervorrichtung | |
| Kudman | Thermoelectric properties of dilute PbTe-GeTe alloys | |
| DE2123069C2 (de) | Thermoelektrischer Generator | |
| DE1114232B (de) | Thermoelektrische Vorrichtung |