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DE1008106B - Vorrichtung zur Regelung des Geradlaufes von Bahnen, insbesondere Sieb-, Filz- oder Papierbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Geradlaufes von Bahnen, insbesondere Sieb-, Filz- oder Papierbahnen

Info

Publication number
DE1008106B
DE1008106B DEV7350A DEV0007350A DE1008106B DE 1008106 B DE1008106 B DE 1008106B DE V7350 A DEV7350 A DE V7350A DE V0007350 A DEV0007350 A DE V0007350A DE 1008106 B DE1008106 B DE 1008106B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regulating
pressure
pressure cell
sleeve
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV7350A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Mittag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DEV7350A priority Critical patent/DE1008106B/de
Publication of DE1008106B publication Critical patent/DE1008106B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/365Guiding mechanisms for controlling the lateral position of the screen

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung des Geradlaufes von Bahnen, insbesondere Sieb-, Filz- oder Papierbahnen, bei der aus Tastdüsen an den Rändern der Bahn austretende Strahlen zur Steuerung von Regelirapulsen benutzt werden. Hierbei wird die eigentliche Regelung der verlaufenen Bahn über diese Impulse in bekannter Weise durch die veränderliche Schrägstellung einer Walze vollzogen, über die die Bahn geführt ist.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen über jedem Rand der Bahn eine Spritzdüse angeordnet ist, deren Strahl entweder durch die Bahn abgelenkt oder freigegeben wird. Dabei wird die Richtwalze über eine geeignete Vorrichtung, z. B. einen Sammelbehälter und das Gewicht der Flüssigkeit od. dgl., zur Steuerung der Bahn in ihrer Lage verstellt. Diesen Ausführungen haftet der Nachteil an, daß zur Übertragung der Steuerimpulse von der einen Seite der Bahn zur anderen lange Hebel oder Leitungen erforderlich sind. Dies macht sich bei breiten Maschinen besonders nachteilig bemerkbar. Es sind auch bereits Steuervorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen nur an dem einen Rand der Bahn eine Strahldüse angeordnet ist, wobei der Lauf der Papierbahn bei unterbrochenem Strahl nach der einen Seite und bei durchtretendem Strahl nach der anderen Seite hin beeinflußt wird. Hierbei pendelt die Bahn aber ständig hin und her, was die Bahn selbst und auch die Steuerkontakte und Einrichtungen sehr beansprucht. Zur Behebung dieser Nachteile ist auch bereits vorgeschlagen worden, an einem Rand der Bahn zwei Lichtstrahlen so nebeneinander anzuordnen, daß in der Normallage der Kante der eine freigegeben, der andere dagegen abgedunkelt ist. Bei eintretender Seitenverschiebung der Bahn werden entweder beide Strahlen zugleich abgedeckt oder freigegeben und dabei entsprechende Steuerimpulse ausgelöst. Innerhalb des Abstandes zwischen den beiden Strahlen kann die Bahn hin- und herpendeln, ohne daß eine Gegensteuerung ausgelöst wird. Da die Bahn meistens mehr oder weniger um eine Mittellage pendelt, erfolgen bei einer derartigen Vorrichtung mit einem entsprechenden Abstand der beiden Strahlen verhältnismäßig wenig Steuerimpulse. Die Schaltelemente und die Bahn werden dabei weniger beansprucht.
Ein weiterer bekannter Vorschlag schließlich betrifft die pneumatische Geradlaufregelung mittels zweier an einem Rand der Bahn in Abstand voneinander und senkrecht zur Bahn aus Düsen ausströmender Luftstrahlen. In der Normallage der Bahn wird ein Strahl abgedeckt und in diesem Zustand die Regelvorrichtung nicht betätigt. Bei Verlaufen der Bahn nach der einen oder anderen Seite werden entweder beide Strahlen unterbrochen oder freigegeben und da-Vorrichtung zur Regelung des Geradlaufes von Bahnen, insbesondere Sieb-, Filzoder Papierbahnen
Anmelder:
J. M. Voith G. m. b. H., Heidenheim/Brenz
Walter Mittag, Heidenheim/Brenz,
ist als Erfinder genannt worden
durch Steuerimpulse zur Einregulierung der Bahn in die Mittellage ausgelöst. Jedem Strahl ist dabei eine Druckdose bzw. ein Luftbalg zugeordnet, welche die Steuerkraft auf ein mit ihnen gekuppeltes Reguliergestänge vermitteln.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine derartige Vorrichtung zur Geradlaufregelung von Bahnen und besteht in dem Vorschlag, die Druckdosen derart mit einem durch Federkraft od. dgl. in die eine Regulierstellung gedrängten Reguliergestänge (Regulierwalze od. dgl.) zu kuppeln, daß die bei Beaufschlagung das Reguliergestänge in Mittelstellung haltende Druckdose unmittelbar auf dieses einwirkt, während die andere Druckdose bei Beaufschlagung erst nach Überbrücken eines dem Hub der anderen Dose entsprechenden Leerhubes, das Reguliergestänge beeinflußt.
Insbesondere durch Anwendung von Rückstellfedern arbeitet die neue Vorrichtung zuverlässiger als die bekannte. Des weiteren ist der Aufbau auch insofern einfacher, als nur ein einziges Reguliergestänge für das Übertragen der von den Druckdosen betätigten Steuerbewegungen notwendig wird und die Möglichkeit besteht, die beiden Druckdosen unmittelbar am Bahnrand dicht nebeneinander anzuordnen. Auf diese Weise wird der Steuermechanismus räumlich zu einem Aggregat zusammengefaßt.
Bei der neuen Vorrichtung wird erreicht, daß die Bahn in der Mittellage je nach der Größe des Abstandes der beiden Strahlen mehr oder weniger um die Mittellage pendeln kann, wobei zur eigentlichen Steuerung der Regelimpulse bei Papiermaschinen immer vorhandene Druckluft oder Druckwasser verwendet wird. Die als Reguliergestänge verwendeten Schalthebel können über entsprechende Kontakte einen Stromkreis mit zwischengeschaltetem Verstellmotor für die Regulierwalze schließen.
709 508/263
3 4
Es ist besonders zweckmäßig, daß erfindungsgemäß liegt. Gleichzeitig wird ein mit der Membran 37 verbeide Druckdosen mit einem gemeinsamen Schalthebel bundener Bolzen 40, der sich mit seinem Bund 41 über verbunden sind. Hierbei kann die Anordnung der eine Feder 42 gegen den Gehäuseteil 43 abstützt, verKontakte derartig sein, daß sich links und rechts der schoben. Mit dem Bolzen 40 wird ein bei 44 gelager-Mittelstellung die Kontakte für eine Verstellung der 5 ter Winkelhebel 45 verstellt, dessen einer Arm 46 bei Regulierwalze befinden, und daß der Schalthebel bei 47 mit der in dem Gehäuseteil 17 angeordneten Hülse Unterbrechung beider Strahlen durch die Feder 21 verbunden ist. In dieser Stellung des Armes 46 ist zwangsweise in eine Regulierstellung gedrängt wird. die Hülse 21 so weit nach unten gedrückt, daß sie Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann über den Bund 23 die Stange 24 und über den Hebel die erst nach Überbrückung eines gewissen Leerhubes io 28 und die Verbindungsstange 29 die Doppelkralle 30 das Reguliergestänge beeinflussende Druckdose über so weit nach links schwenkt, daß die Kralle 32 mit einen vergrößerten Hebelarm auf dieses einwirken. dem Klinkenrad 33 in Eingriff kommt. Das Klinken-Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung kann aber rad 33 wird hierdurch in der durch einen Pfeil geauch auf eine hydraulische oder mechanische Verstell- kennzeichneten Richtung mitgenommen. Durch das einrichtung der Regulierwalze einwirken. 15 Klinkenrad 33 wird der Zapfen der Regulierwalze
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs- verschoben und so die Regulierung der Filzbewegung beispiels näher erläutert, bei dem der Geradlauf einer bewirkt. Wenn der Filz wieder in seine Normallage Filzbahn mechanisch geregelt wird, und zwar durch zurückgekehrt ist, wird durch die Kante2 des Filzes 1 ein Doppeigesperre-Schaltwerk, bestehend aus einer der Luftstrom von der Düse 4 zur öffnung 8 wieder ständig auf und ab bewegten und bei Papiermaschinen 20 unterbrochen. Die Membran 37 wird durch die Feder an sich bekannten Doppelkralle und einem die Regulier- 42 wieder in die Normallage gedruckt und gleichzeitig walze verstellenden Klinkenrad. über den Bolzen 40 und den Winkelhebel 45 die Hülse
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung mit einem Filz in 21 so weit wieder nach oben verstellt, daß der Bund 23 seiner Mittellage, des Bolzens 24 wieder gegen das untere Ende 22 des
Fig. 2 bei einem Filzverlauf nach rechts, 25 Bolzens 16 anliegt und die Doppelkralle 30 wieder in
Fig. 3 bei nach links verlaufenem Filz und die Mittellage und ihre Kralle 32 außer Eingriff mit
Fig. 4 und 5 einen Ausschnitt des Filzes in Drauf- dem Klinkenrad kommt.
sieht mit den beiden darunter angeordneten Strahl- In der Fig. 3 ist eine Stellung gezeigt, bei der der
düsen. Filz 1 von der Normallage aus nach links verlaufen
In der Fig. 1 ist der Filz mit 1 bezeichnet, dessen 30 ist und in dieser Lage außer der Düse 4 auch noch die Kante 2 von einem U-förmigen Bügel 3 umfaßt wird. Düse 5 abgedeckt hat. Die Luftzufuhr zur öffnung 9 In dem unteren Arm dieses Bügels 3 sind in einer ist unterbrochen und damit auch kein Luftstau in dem Büchse 6 nebeneinander zwei Düsen 4 und 5 angeord- Druckraum 11 des Gehäuses 12 vorhanden. Die Feder net, von denen jede an eine Druckluftleitung ange- 19 drückt die Membran 13 in ihre Mittellage. Der schlossen ist. Im oberen Arm des Bügels 3 sind den 35 Bolzen 16 wird dabei mit seinem unteren Ende 22 so Düsen 4 und 5 gegenüberliegend ebenfalls in einer weit nach oben verschoben, daß die Feder 25 die Büchse 7 zwei Öffnungen 8 und 9 angebracht. In der Stange 24 nach oben zieht und über den Hebel 28 mit Fig. 1 ist der Filz in seiner Mittellage dargestellt und der Verbindungsstange 29 die Doppelkralle 30 nach verdeckt in dieser Stellung mit seiner Kante 2 die rechts schwenkt und so die Kralle 31 mit dem Klin-Düse 4, so daß die aus dieser Düse austretende Druck- 40 kenrad 33 in Eingriff bringt. In dieser Stellung der luft nicht in die Öffnung 8 gelangen kann. Die Düse 5 Doppelkralle 30 wird das Klinkenrad 33 in der entist frei und die austretende Druckluft gelangt in die gegengesetzten Richtung mitgenommen und so eine Öffnung 9 und durch die Leitung 10 in den Druck- Gegenregulierung bewirkt, bis der Filz 1 den Luftraum 11 des Gehäuses 12. Der Druckraum 11 ist nach strom von Düse 5 nach der öffnung 9 wieder freigibt unten durch eine Membran 13 begrenzt, die durch den 45 utid der sich bildende Luftstau innerhalb des Druck-Luftdruck bis zum Anschlag des Bundes 14 am Ge- raumes 11 die Membran 13 wieder nach unten drückt häuse nach unten gedrückt wird. Mit der Membran 13 und damit die Doppelkralle 30 wieder in die Mittelist ein Bolzen 16 verbunden, der sich innerhalb des lage bringt.
Gehäuseteiles 17 über einen Bund 18 auf eine Feder Eine Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung einer
19 abstützt und mit seinem durch die Bohrung20 einer 50 Walzenverstellung beim Ausfall der Druckluft soll an Hülse 21 hindurchragenden unteren Ende22 gegen den Hand der Fig. 1 näher erläutert werden. Bei einem Bund 23 einer Stange 24 drückt. Dabei wird die Ausfall der Druckluft würde die Doppelkralle 30 Stange 24 gegen die Kraft einer Feder 25, die sich durch die Federn 25 und 42 in eine derartige Stellung gegen den Boden 26 der Hülse 21 abstützt, nach unten gebracht, daß bei weiterlaufender Maschine die Reverschoben und außerdem über einen bei 27 drehbar 55 gulierwalze ständig in einer Richtung verstellt und der gelagerten Hebel 28 und eine Verbindungsstange 29, Filz schließlich beschädigt würde. Zur Verhinderung die durch einen nicht dargestellten Kurbeltrieb od. dgl. einer derartigen Verstellung ist oberhalb des Gehäuständig auf und ab bewegte Doppelkralle 30 in Mittel- ses 12 ein weiteres Gehäuse 48 mit einer Membran 49 stellung gehalten. Weder die Kralle 31 noch die Kralle angeordnet, deren Druckraum 50 über eine Leitung 51 greift in das zur Verstellung des nicht dargestellten 60 ständig unter Luftdruck steht. Durch den Luftdruck Walzenzapfens dienende Klinkenrad 33 ein. In dieser wird die Membran 49 und ein mit ihr verbundener Lage des Filzes 1 erfolgt somit keine Filzregulierung. Bolzen 52, der mit seinem unteren Ende 53 bis in den Bei einem Verlaufen des Filzes 1 nach rechts ist, Druckraum 11 des Gehäuses 12 hineinragt, nach oben wie in der Fig. 2 dargestellt, auch die Düse 4 für den verschoben und hierdurch eine Feder 54 unter Span-Luftübertritt zur öffnung 8 freigegeben. Die durch- 65 nung gehalten. Bei Ausfall der Druckluft wird sich strömende Luft gelangt durch eine Leitung 34 in den die Feder 54 entspannen und über den Bolzen 52, der Druckraum 35 eines Gehäuses 36. Die den Druckraum mit seinem unteren Ende 53 auf die Membran 13 nach der einen Seite begrenzende Membran 37 wird drückt, die Doppelkralle 30 in Mittelstellung halten durch den Luftstau so weit durchgedrückt, daß der und dadurch eine Verstellung der Regulierwalze ver-Bund 38 der Membran 37 auf dem Gehäuse 36 auf- 70 hindern.
Die Büchsen 6 und 7 sind in dem U-förmigen Bügel 3 so drehbar gelagert, daß der Abstand der beiden Luftstrahlen quer zur Längsrichtung der Bahn innerhalb eines gewissen Bereiches verändert werden kann. Damit kann der Bereich, in dem der Filz ohne Auslösung eines Regelvorganges hin und her pendeln kann, ebenfalls verändert werden. Die Fig. 4 zeigt eine Büchse 6 in der Stellung für größtmöglichen Pendelbereich des Filzes und Fig. 5 für verkleinerten Pendelbereich. Die Büchse ist durch Schrauben 55 gegen selbständiges Verdrehen gesichert.
Die Reguliervorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht eine einwandfreie, betriebssichere und schnell ansprechende Regelung des Geradlaufes einer Bahn. Sie beansprucht einen geringen Platz und kann dadurch in unmittelbarer Nähe der Richtwalze bzw. der mittels eines Exzenters von dieser Walze bewegten Doppelkralle angeordnet werden. Ferner ermöglicht sie die Verwendung von Druckluft, die bei Papiermaschinen allgemein vorhanden ist.

Claims (9)

P A TE N T A N S P R 0 C H K :
1. Vorrichtung zur Regelung des Geradlaufes von Bahnen, insbesondere Sieb-, Filz- oder Papierbahnen, bei der mittels zwei an einem Rand der Bahn in einem gewissen Abstand voneinander angeordneten und durch ein flüssiges oder gasförmiges Medium gebildeten Strahlen, von denen in der Normallage der Bahn der eine abgedeckt ist, der andere dagegen austreten kann, während bei einem Verlaufen der Bahn beide Strahlen zugleich unterbrochen oder freigegeben werden, über zwei den beiden Strahlen zugeordnete Druckdosen Impulse gesteuert werden, die bei einem Verlaufen der Bahn eine Regulierwalze aus der Mittellage heraus in der einen oder anderen Richtung verstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdosen (12, 36) derart mit einem durch Federkraft od. dgl. in die eine Regulierstellung gedrängten Reguliergestänge (Regulierwalze od. dgl.; 30, 31, 32, 33) gekuppelt sind, daß die bei Beaufschlagung das Reguliergestänge (30, 31, 32, 33) in Mittelstellung haltende Druckdose (12) unmittelbar auf dieses einwirkt, während die andere Druckdose (36) bei Beaufschlagung erst nach Überbrücken eines dem Hub der anderen Dose (12) entsprechenden Leerhubes das Reguliergestänge (30, 31, 32, 33) beeinflußt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erst nach Überbrücken eines Leerhubes das Reguliergestänge (30, 31, 32, 33) beeinflussende Druckdose (36) über einen vergrößerten Hebelarm (45) auf dieses einwirkt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckdosen (12, 36) in gleicher Bewegungsrichtung auf das Reguliergestänge (30, 31, 32, 33) einwirken.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Druckdosen (12, 36) auf ein als Reguliergestänge dienendes Doppelgesperre-Schaltwerk, bestehend aus einer ständig auf und ab bewegten Doppelkralle (30) und einem die Regulierwalze verstellenden Klinkenrad (33), einwirken.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (13) der einen Druckdose (12) durch einen mit ihr verbundenen Bolzen (16) ein an die Doppelkralle (30) einseitig angreifendes und mit einer Rückstellfeder (25) versehenes Gestänge (24, 28, 29) unmittelbar beeinflußt, während die Membran (37) der anderen Druckdose (36) über eine an dem Gestänge (24, 28, 29) angeordnete Hülse (21) erst nach Überbrücken eines Leerhubes dieses verstellt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (21) einen Bund (23) an dem einen Ende des Gestänges (24, 28, 29) einschließt, und daß die Rückstellfeder (25) innerhalb der Hülse (21) angeordnet ist und sich gegen den Bund (23) sowie den Boden (26) der Hülse (21) abstützt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere, an die Druckleitung (51) angeschlossene und mit ihrer Membran (49) durch den Druck des flüssigen oder gasförmigen Mediums eine Feder (54) vorspannende Druckdose (48), deren bei fehlendem Druck sich entspannende Feder (54) das Reguliergestänge (30, 31, 32, 33) zwangläufig in Mittelstellung hält bzw. drängt.
8. Vorrichtung mit einer Sicherheitsdruckdose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsdruckdose (48) zentrisch unmittelbar oberhalb der Druckdose (12) für die Mittelstellung des Reguliergestänges (30, 31, 32, 33) angeordnet ist und der mit der Membran (49J der Sicherheitsdruckdose (48) verbundene Bolzen (52) bis in den Druckraum (11) der sich darunter befindenden Druckdose (12) hineinragt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Düsen (4, 5) für den Austritt und die beiden öffnungen (8, 9) für das Auffangen der beiden Strahlen je in einer um ihre Mittelachse drehbaren Büchse (6, 7) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 667 753;
USA.-Patentschrift Nr. 2 037 086.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 508/263 4.57
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