DE1786311A1 - Typenhebelantriebsvorrichtung fuer kraftangetriebene Schreib- und aehnliche Maschinen - Google Patents
Typenhebelantriebsvorrichtung fuer kraftangetriebene Schreib- und aehnliche MaschinenInfo
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- DE1786311A1 DE1786311A1 DE19681786311 DE1786311A DE1786311A1 DE 1786311 A1 DE1786311 A1 DE 1786311A1 DE 19681786311 DE19681786311 DE 19681786311 DE 1786311 A DE1786311 A DE 1786311A DE 1786311 A1 DE1786311 A1 DE 1786311A1
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- Common Mechanisms (AREA)
Description
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH
..-..- Böblingen, 16. September 1968 wi-oc
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N. Y. 10 504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket LE.9-67-0-39
Typenhebelantriebsvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- und ähnliche ^
Maschinen ;
Die Erfindung betrifft eine Typenhebelantriebsvorrichtung für kraftangetriebene
Schreib- und ähnliche Maschinen, bei welcher der Kraftantrieb für den Typenabdruck unter der Steuerung der Tastenhebel von einer Schwinge über um eine
Stange schwenkbar gelagerte Zwischenhebel auf die Typenhebel übertragen wird.
Bei kraftangetriebenen Schreib- und ähnlichen Maschinen werden die Typenhebel *
üblicherweise von einer Antriebswalze oder einer Zahnwelle über Zwischenhebel
angetrieben. Bei derartigen Typenhebelantriebsvorrichtungen ist für jeden
einzelnen Typenhebel ein gesonderter, mit der Antriebswalze zusammenwirkender Nockenantrieb bzw* mit der Zahnwelle zusammenwirkender Mitnehmermechanismus erforderlich. Die Übertragung der Antriebskraft von einer Antriebswalze
bzw, einer Zahnwelle auf die einzelnen Typenhebel ist hierbei sehr
empfindlich gegen Abnutzung und Justageveränderungen, da hierdurch die Anschlagstärke
der einzelnen Typen und somit das Schriftbild unmittelbar beeinflußt wird. Außerdem erfordert die Herstellung eines solchen Typenhebel-
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antriebe verhältnismäßig teure Einzelteile, die teilweise aus besonderen
Werkstoffen angefertigt werden müssen.
Es ist jedoch bereits ein Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen bekannt,
bei dem der Antrieb der Typenhebel anstelle von einer Antriebswalze oder einer Zahnwelle von einer eine Hin- und Herbewegung ausführenden Schwinge
abgeleitet wird. Dadurch konnten zwar zahlreiche Probleme des Kraftantriebs
für die Typenhebel eliminiert werden, jedoch ist dieser Schwingenantrieb,
wie er in der USA-Patent schrift 2 034 387 beschrieben ist, infolge der zahlreichen
Verbindungsglieder zwischen den Tastenhebeln, den Zwischenhebeln, der Schwinge und den Typenhebeln aufwendig in der Herstellung und kompliziert
in der Wirkungsweise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Typenhebelantriebsvorrichtung
für kraftangetriebene Schreibmaschinen und Maschinen ähnlicher Art zu schaffen, bei welcher der Kraftantrieb für den Typenabdruck unter der Steuerung
der Tastenhebel ebenfalls von einer Schwinge abgeleitet wird, die jedoch in
Aufbau und Wirkungsweise wesentlich vereinfacht ist und mit erheblich geringeren
Kosten hergestellt werden kann. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung
durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Maßnahme gelöst worden.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Typenhebelantriebs vorrichtung hat außer
dem geringen Herstellungspreis und der einfachen Wirkungsweise weitere
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Vorteile, indem sowohl die Elemente zur Druckauslösung als auch die Teile
für die Anschlagstärke-Regulierung auf sehr einfache Weise mit den erfindungsgemäß
vorgesehenen Antriebsteilen kombiniert werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles eines Typenhebelantriebs
einer Schreibmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht bestimmter Teile der Antriebsvorrichtung
gemäß Fig. 1, in der durchgehende Teile geschnitten dargestellt
sind,
Fig. 3 ein Diagramm zur Darstellung des Bewegungsablaufs einiger
Funktionsteile über einen Druckzyklus, f
Fig. 4 in auseinandergezogener schaubildlicher Darstellung ein Teil der
Schwinge zum Antrieb der Typenhebel und
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines weiteren Einzelteiles des
Typenhebelantriebs gemäß Fig. 1. '
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In den Fig, 1 und 2 ist eine Schreibmaschine 10 mit mehreren Tastenhebeln
11 dargestellt, die drehbar auf einer Stange 12 sitzen, deren Enden im Gehäuse der Schreibmaschine 10 gelagert sind. An einem Ende hat
jeder Tastenhebel 11 einen Tastenknopf 14 zur Betätigung durch die
Schreibkraft.
Schreibkraft.
Jeder Tastenhebel 11 arbeitet mit einem Zwischenhebel 15 zusammen
und bewirkt den Abdruck eines ausgewählten Zeichens an einer Schreibstelle, wenn der Tastenhebel 11 durch Drücken des Tastenknopfes 14
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betätigt wird und eine Federkraft Überwindet, die den Tastenhebel 11
in Ruhestellung hält. Der Tastenhebel 11 hat einen herunterhängenden
Schenkel 16 mit einer Nase 17 am unteren Ende. Die Nase 17 kann mit ihrer Endfläche auf eine Nase 18 des Hebele 15 stossen, wodurch
dieser bewegt wird.
Jeder der Hebel 15 ist auf einer Stange 19 befestigt, deren Enden im
Gehäuse der Schreibmaschine 10 gelagert sind. Jeder dieser Hebel 15 λ
weist ein Langloch 20 auf, durch das die Stange 19 verläuft, so dass
sich der Hebel 15 sowohl nach vorne und hinten drehen als auch verschieben kann. '
Das obere Ende des Hebels 15 ist drehbar an einem Ende eines
Lenkers 21 befestigt. Das andere Ende des Lenkers 21 ist drehbar
mit einem Typenhebel 22 verbunden, der einen Typenkörper mit zwei
Λ '■'■''..'■ ' · ■■■-■■.-; *
Schriftseichen, während die Type 24 ein grosses Schriftzeichen sei. ;
Die Typenhebel 22-sind um eine gebogene Achse 25 schwenkbar.
Dabei kann eines der Zeichen 23 und 24 dadurch abgedruckt werden,
dass es gegen eine Schreibwalze 26 geschlagen wird, um die ein nicht dargestelltes Blatt Papier herumgeführt ist. Zwischen dem
Papier uqd den Typen 23 und 24 läuft ein Farbband, über welches
das ausgewählte Zeichen auf das Papier gedruckt wird.
; ·
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Der Hebel 15 hat «inen «raten,sich nach hinten erstreckendem Teil 27,
der mit einer linear.bewegbaren Schwinge 28 zusammenarbeitet, die
einen Antriebskamm 29 und einen Führungskamm 30 aufweist. Die beiden Kämme 29 und 30 sind starr miteinander verbunden.
Der Kamm 29 weist eine Vielzahl federartiger Finger 31 auf, die mit
je einem Schlitz 32 versehen sind. Die Schlitze 32 sind kürzer als die
k' Schlitze 33 in einer Platte, die den Führungskamm 30 bildet. Das
untere Ende jedes der Schlitze 33 reicht bis untor das untere Ende
des ihm zugeordneten Schlitzes 32*.
■ · mit dem ersten Teil 27 «ines der Hebel 15 zusammen. Wann dieser
Teil 2? «ines Hebele 15 durch Betätigung des damit zusammenarbeitenden Tastenhebels 11.nach hinten bewegt wirdi wird die untere Fläche
des Teiles 27 in Eingriff mit der Unterkante des Schlitzes 32 gebracht.
Wenn dann die Schwing« 2· nach oben bewegt wird, wird somit der
Hebel 15 bewegt und das ausgewählte Zeichen 23 bzw. 24 zum Abdruck gebracht. Die Unterkant· d«s Schlitzes 39 liegt bezüglich des Teiles
' 27 des Hebels 15 so, dass sie niemals in Berührung mit dem Teil 27
steht. ·
. Antriebswelle 34 erzeugt, auf der an je4«nt End« «in Nocken 35 ' .
QRlQlNAt
(nur einer dargestellt) bcfuulißl sind, dio mit Nockciilu'hpln i'>
(nur einor dargestellt) KusumimMüirluMtvii. Jeder Nockenhebel iU ist
schwenkbar mit einem Ende der Schwinge 28 verbunden und an einer
ge
Oese 37 (eine daqCtollt) des Führungskamm« 30 bel'cKÜßt. Dan Profil
der Nocken 35 ist so, dass die Drehung der Antriebswelle 34 um 180° su einer vollen'Hin·und Rückbewegung der zyklisch arbeitenden
Schwinge 28 führt. Somit entspricht eine Drehung der Antriebswelle
34 um 180° einem Zyklus.
. wegt werden, sobald sein Teil 27 sich in eine Lage bewegt, in der die
Unterkante des Schlitzes 32 im Kamm 29 mit der Unter/lache des '
gedreht und der Abdruck «ine· der darauf befindlichen Zeichen 23 bsw. ί
• ·
24 ausgelöst. · -
Damit der erste Teil 27 eines der Hebel IS so eingestellt werden kann,
dass seine Unter fliehe durch die Unterkante des Schlitses 32 des «
Antriebskamme· 29 ergriffe« werden kann, muse eis «weiter Teil 3·,
der sich vom ersten Teil 27 nach hinten erstreckt, in einen ausgerichteten Schlits 39 einer Kugelsperre 40 eingefallen sein. Die Kugelsperre besteht aus einem im Rahmen der Schreibmaschine 10 gelagerten Rohr 41 mit darin eingearbeiteten Schlits en '39, die jeweils
mit dem «weiten Teil St eines der Hebel-15 ausgerichtet sind. Die
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Enden des Rohres 41 sind geschlossen, um dan Herausfallen der
darin cnihaltcmm Kugeln ΛΙ »u verhindern.
Die Gesamtabstände zwischen den Kugeln 42 im Rohr 41 sind grosser,
al· die Breite eines Teiles 38 aber kleiner als die Breite von swei
Teilen 38 der Hebel 15. Dementsprechend verhindc-t die Kugelsperre 40 eine gleichzeitige Verschwenkung von mehr als einem Typenhebel
22. Dadurch ist sichergestellt, dass die Typenhebel 22 sich nicht verklemmen« wenn die Schreibkraft swei Tasten 14 su schnell hintereinander angeschlagen hat.
Wenn der Hebel 15 durch Niederdrücken eines Tastenhebels 11 aufgrund der Zusammenarbeit des Langloche 20 mit der Stange 19 nach
hinten bewegt wird, muss also der zweite Teil 38 des Hebele 15 in den
mit ihm ausgerichteten Schlitz 39 in der Kugelsperre 40 einfallen, bevor die Unterfllche des ersten Teiles 27 zum Zusammenwirken mit
' der Unterkante des Schlitzes 32 des Antriebskammes 29 bereit steht.
Daher kann ein Hebel 15 nur dann zur Betätigung der linear sich bewegenden Schwinge 28 bereitgestellt werden, wenn nicht bereits der
zweite Teil 38 eines anderen Hebels 15 in die Kugelsperre 40 eingreift.
fläche'43 des Hebels 15 an der Oberflache eines gefederten Fingers 44 J
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an. Jeder der Hebel 15 arbeitet mit einem solchen gefederten Finger
44 zusammen, der sich von einer mit dem Gehäuse der Schreibmaschine
10 verbundenen Lagerplatte 45 erstreckt. Die gefederten Finger 44 sind
nach oben vorgespannt.
Wenn einer der Tastenhebel 11 durch Drücken einer Taste 14 nach unten bewegt wird, versucht der zugeordnete Hebel 15 nach hinten
zu schwenken. Wenn kein anderer Hebel 15 in die Kugelsperre 40 eingreift, kann der betätigte Hebel 15 seinen Teil 38 in den mit diesem
ausgerichteten Schlitz 39 in der Kugelsperre 40 eingreifen lassen. Wenn das der Fall ist, wird die Verriegelungsfläche 43 ausser Eingriff mit
dem Finger 44 gebracht, wodurch dieser sich nach oben bewegt und eine Schwinge 46 berührt, die über einen Hebelarm am Rahmen der
Schreibmaschine 10.befestigt ist.
Die Aufwärtsbewegung der Schwinge 46 dreht einen Hebel 47 entgegen
dem Uhrzeigersinn und betätigt so eine Kupplung 48. Wenn der Hebel 4? 8eÄen den Uhrzeigersinn gedreht wird, gibt er eine von zwei
diametral angeordneten Schultern 49 der Kupplung 48 frei. Wenn die Kupplung 48 betätigt wird, wird die Antriebswelle 34 durch einen Motor
50 über einen Zahnriemen 51 getrieben.
Wenn die Schwinge 46 zur Betätigung der Kupplung 48 nach oben bewegt
wird, kann der restliche Druckzyklus nicht mehr unterbrochen
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werden. Somit ist die Arbeitsweise der Tastatur voJlstiir.cig seriell.
Auiscrdem fungiert die Schwinge 46 als feststehender Anschlag, da
der Druckzyklus abgeschlossen wird, nachdem die Schwinge 46 einmal betätigt worden ist.
Wenn der.Hebel 47 die Schulter 49 der Kupplung 48 nicht
fe mehr hält, wird eine Welle 52 mit der Antriebswelle 34 verbunden.
Auf der Welle 52 sitzt eine Scheibe 53, die mittels eines über sie
laufenden Zahnriemens 51 dauernd angetrieben wird.
Dementsprechend wird durch Betätigung der Kupplung 48 die Antriebswelle
34 um 180 gedreht (wenn der Hebel 47 mit der zweiten Schulter
49 in Berührung kommt, wird die Kupplung 48 wieder gelöst), wodurch sich die Schwinge 28 nach oben und dann nach unten bewegt. Während
t der Aufwartebewegung der Schwinge 28 dreht der Antriebskamm 29
' den Hebel 15, wodurch der Typenhebel ZZ um die Achse 25 gedreht
wird und da» gewählte Zeichen druckt.
Die Nocken 35 haben eine solche Form, dass der Typenhebel 22 durch
den Motor 50 über die Antriebswelle 34 lediglich um 62 in Richtung
auf uie Schreibwalze 26 geschwenkt wird. Die übrigen 30 der Schwenkbewegung
des Typenhebels 22 um die Achse 25 bis zum Auftreffen auf
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die Schreibwalze 26 sind auf das Moment zurückzuführen, das durch die angetriebene Bewegung während der ersten 62 der Schwenkbewe
gung des Typenhebels 22 erzeugt wurde.
"Wenn die Verriegelungsfläche 43 den Finger 44 freigibt und dieser die
Schwinge 46 betätigt, berührt die Endfläche des Fingers 44 eine zweite
Verriegelungsfläche 54 am Hebel 15. Dadurch wird der Hebel 15 durch
den Finger 44 in einer solchen Position verriegelt, in der der zweite
Teil 38 des Hebels 15 durch den Kamm 29 der linear sich bewegenden
Schwinge 28 bewegt werden kann und die Drehung des Hebels 15 hervorgerufen
wird.
Die Endfläche des Fingers 44 bleibt in Berührung mit der Fläche 54,
bis die Schwenkung des Typenhebels 22 über die ersten 36 (entsprechend
15 ms) vollendet ist. Zu diesem Zeitpunkt berührt die Nase 18 des
Hebels 15 die Oberfläche des Fingers 44 und bringt sein Ende außer
Eingriff mit der Verriegelungsfläche 54, so daß der Finger 44 die Schwinge 46 nicht mehr nach oben drückt (Fig. 3).
Der Hebel 15 und der Typenhebel 22 werden durch die Welle 34 angetrieben,
bis sich die letztere um 62 gedreht hat. Wenn die Antriebswelle 34 den Nocken 35 um 62 gedreht hat, steht dessen Profil so,
daß die Schwinge 28 nicht mehr beschleunigt wird,
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wie das während der ersten 62 der Drehung der Welle 34 der Fall war. Somit werden der Hebel 15 und der Typenhebel 22 im Vergleich
zur Schwinge 28 so beschleunigt, daß der Hebel 15 sich von dem Kamm
29 während der übrigen 30 der Drehung der Antriebswelle 34 entfernt,
während die Schwinge 28 sich weiter nach oben bewegt. Diese Abbremsung
der Schwinge28 ist jedoch notwendig, um ihre Bewegungsrichtung
nach 90 Umdrehung der Antriebswelle 34 zu ändern und sicherzustellen,
ifc daß die Schwinge 28 während der zweiten 90 der Drehung der Antriebswelle
34 in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.
Wenn der Hebel 15 sich um 62 gedreht hat, kommt ein Finger 55 des Hebels
15 an einer Stange 56 zum Anliegen, die am Gehäuse der Schreibmaschine
10 befestigt ist. Dadurch hört der Hebel 15 auf, sich um die Stange 19 zu
drehen, und dreht sich nun um den zwischen der Stange 56 und dem vom Hebel 15 ausgehenden Finger 55 gebildeten Drehpunkt.
Somit erfolgt während der restlichen 30 der Schwenkbewegung des Typenhebels 22 in Richtung auf die Schreibwalze 26 die Drehung des
Hebels 15 um einen Drehpunkt zwischen dem Finger 55 und der Stange 56, was nicht nur zu einer Drehung des Hebels 15, sondern auch zu
seiner Vorwärtsbewegung relativ zur Stange 19 durch das Langloch 20 führt» --.-;■>
Die Kraft, mit der die Typen 23 bzw» 24 auf die Schreibwalze 26 auf-
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schlagen, wird entsprechend der Flüche des zu druckenden Zeichen«
gesteuert. So wird ein Zeichen mit grosser Flüche, z.B. das "W"°
eine grössere Aufschlagkraft erfordern als z.B. ein Zeichen mit
kleiner Fläche,wie das 11I1V..- Durch Veränderung der Aufschlagkraft
- entsprechend der Fläche eines Zeichen* wird ein im wesentlichen ·
gleichförmiger Druck erzeugt. . ■ .
Die Kraft, mit der das gewählte Zeichen auf die Schreibwalze 26 auftrifft, wird beim vorliegenden Ausführungsbeispiel durch Veränderung der Vorspannung jedes der Finger 44, mit .denen die Nasen
18 der Hebel 15 während der Schwenkbewegung der Typenhebel 22
in die Druckposition in Berührung kommen, eingestellt, wodurch die Geschwindigkeit der Typenhebel 22 reguliert wird. Die Geschwindigkeita
steuerung für die Typenhebel 22 durch den Finger 44 ist nur wirksam, nachdem der aktive Antrieb des Hebels 15 und des Typenhebels 22 durch die Antriebswelle 34 aufgehört hat.
Der Finger 44 übt auf den Hebel 15 durch seine Federkraft immer ,
einen Aufwärtsdruck aus. Diese Kraft lässt sich durch Verschiebung j
des Drehpunktes des Fingers 44 verändern. · · '
Wenn ein Zeichen mit grosser Fläche zu drucken ist, tritt keine die
Abwärtsbewegung des Fingers 44 durch die Nase 13 des Hebels 15
bremsende Kraft auf, abgesehen von der Federkraft des Fingers 44,.
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bin die Schreibwalze 26 von dem gewählten Zeichen getroffen wird.
Wenn jedoch bei Auswahl eines Zeichens mit kleiner Flüche eine
minimale Kraft erforderlich ist, neigt der Finger 44 dazu, der Bewegung der Nase 18 einen Widerstand entgegenzusetzen, be-.
ginnend mit dem Zeitpunkt, an welchem die aktive Bewegung de*
Hebels 15 aufhört.
Eine Aufschlageinstellvorrrichtung bestimmt den Widerstand jedes der Finger 44. Die Vorrichtung besteht aus einer gebogenen Stange *
57, die drehbar um den Mittelpunkt ihrer Krümmung am Gehäuse der Schreibmaschine 10 befestigt ist. Auf der gebogenen Stange 57 sind
ein erster Schraubensatz 58 und ein zweiter Schraubensatz 59 angeordnet.
Je eine Schraube aus dem Satz 58 und eine aus dem Satz 59
arbeiten mit einem Finger 44 zusammen, wobei die Schrauben des j
Satzes 58 den kleinen Schriftzeichen 23, die Schrauben des Satzes 59
den grossen Zeichen 24 zugeordnet sind.
Die Erhebung jeder der Schrauben über die Oberfläche der gebogenen i
• ι
Stange 57.bestimmt die Kraft, mit der der zugeordnete Typenhebel j
22 das gewählte Zeichen gegen die Schreibwalze 26 bewegt. Wenn die
Schraube nicht über die Oberfläche der gebogenen Stange 57 hinsausragt,
setzt der Finger 44 der Bewegung des Hebels 15 keine Kraft entgegen, bis das Zeichen die Schreibwalze 16 trifft, wodurch der
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. ■■;■;■■■
Typenhebel 22 seine grösste Geschwindigkeit erreicht und die
Schreibwalze 26 mit der grössten Kraft trifft.
Wenn die Schraube völlig aus der Oberfläche der gebogenen Stange
57 herausragt, setzt der zugeordnete Finger 44 der Schwenkbewegung des Hebels einen Widerstand entgegen von dem Zeitpunkt an,
an dem die aktive Beschleunigung des Hebels 15 und des Typenhebels
22 aufhört. Somit wird die Winkelgeschwindigkeit des Hebels 15 und
des Typenhebels 22 auf ein Minimum reduziert, so dass die Kraft minimal ist, mit der das gewählte Zeichen auf die Schreibwalze 26
auftrifft, was z.B. beim Druck eines Zeichens mit kleiner Fliehe erwünscht ist. .
In den Fig. 1 und 2 ist die Stellung der Stange 57 so dargestellt, dass
der erste Satz Schrauben 58 mit den Fingern 44 zusammenarbeiten kann.
Dabei ist die Achse 25 so eingestellt, dass die kleinen Buchstaben 23
gedruckt werden können.
Der zweite Schraubensatz 59 arbeitet mit den Fingern 44 zusammen,
wenn ein grosses Zeichen 24 gedruckt werden soll. Die entsprechende
Stellung der Stange 57 erhalt man durch Drücken einer Umschalttaste (nicht dargestellt), welche die den Drehpunkt bildende Achse 25 nach
unten bewegt und die gebogene Stange 57 entgegen dem Uhrzeigersinn
dreht.
!,£9-67-039 -15- BAC-
Beim Unischalten wird die gebogene Stange 57 durch einen Lenker
60 gedreht, der über ein geeignetes, nicht dargestelltes Gestänge
mit der Segmentlagerung des Umschaltmechanismus verbunden ist.
Ausser der Aufschlageinstellvorrichtung, durch die die Kraft geregelt
wird, mit der ein Typenhebel 22 das gewühlte Zeichen abhängig von seiner Grosse auf die Schreibwalze 26 aufschlägt, ist auch eine Steuervorrichtung für Handbedienung durch die Schreibkraft vorgesehen.
Durch diese Steuervorrichtung kann die Schreibkraft einen leichteren oder kraftigeren Aufschlag je nach Anzahl der erforderlichen Durchschläge einstellen.
Diese Steuervorrichtung für Handbetätigung besteht aus einer Stange
61 (Fig. 2), deren beide Enden in Schlitzen im Gehäuse der Schreibmaschine 10 gelagert sind. Die Stange 61 wird zur Bewegung durch die
Schreibkraft auf einer Platte 62 gehalten. Ein Ende der Stange 61 ist
über ein geeignetes Gestänge mit einem externen Steuerknopf zur Betätigung durch die Schreibkraft verbunden.
In der in Fig. 2 gezeigten Stellung gestattet die Stange 61 die grösste
Anschlagkraft. Wenn die Stange 61 von einem Anschlag h% an der
Platte 62 wegbewegt wird, ändert sie die Lage de $ Örehpun^tei für
alle Finger 44. Infolgedessen wird die Kraft, «fyit d#f die 'ftypjn auf
LE .9-67-039 . - β *
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die Schreibwalze 26 auftrcffcn, wegen de«. Widerstände* der Finger
44 gegen die Bewegung der Nasen 18 der Hebel 15 während der Schwenkbewegung der letzteren nach Beendigung der aktiven Beschleunigung reduziert. Je mehr die Stange 61 also vom Anschlag
63 wegbewegt wird, desto grosser wird der Widerstand der Finger 44 gegen die Bewegung des Hebels 15 nach dem Ende des aktiven
Antriebsvorganges.
Wenn der Typenhebel 22 den Druck eines gewühlten Zeichen« ausgeführt hat, prellt er von der Schreibwalze 26 mit einer Kraft zurück, die im wesentlichen auf das Auf treffen des Zeichens auf die
Schreibwalze 26 zurückzuführen ist. Diese Rückprallenergie des Typenhebels 22, ,des Lenkers 21 und des Hebels 15 muss absorbiert
werden, was bisher durch eine Typenhebelauflag· 64 geschah, die genauso . gebogen ist, wie die Achse 25, und die allen Typenhebeln
22 gemeinsam ist.
j In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird . !
ein Teil der Rückprallenergie durch eine Feder 65 absorbiert, die
an einem Gussstück 66 am Gehäuse der Schreibmaschine 10 gelagert
ist. Die Feder 65 liegt mit ihrem unteren, abgewinkelten Ende 67 !
auf einer Kante 68 des Hebels 15 auf, wenn der Hebel 15 in seine
Ruhestellung zurückkehrt, und absorbiert die Rückprallenergie, so dass der Hebel 15 nicht mehr hin und her schwingen kann. Das untere
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Ende"ο" der Feder 65 verriegelt ferner den Hebel 15 gegen eine
weitere Bewegung, sofern dieser nicht durch Betätigung eines Tastenhebels 11 angewählt worden ist.
• Ein auf der Rückseite der Feder 65 angeordneter Anschlag 69 ist
am Gussstück 66 eingespannt und verhindert, dass die Rückprallenergie die Kante 68 des Hebele 15 hinter dae untere Ende 67 der
. Feder 65 bewegt. Somit stellt der Anschlag 69 sicher, dass der Hebel 15 durch die Rückprallenergie in keiner Weise hin und her
schwingen kann.
Das.Gussstück 66 tr Igt ausserdem mehrere Federn 70, die vor
den Federn 65 liegen. Jede dieser Federn 70 arbeitet mit einem der Hebel 15 zusammen, an dessen kurvenförmigem Teil 71 sie anliegt
und so den Hebel 15 dauernd in die Ruhestellung drückt.
An dem Gussstück 66 ist weiterhin eine Führung 72 befestigt, durch
die der Führungekamm 30 der eich linear bewegenden Schwinge 28 geführt wird. Die Schwinge 28 wird dauernd durch Federn 73 (eine
dargestellt) entgegen dem Uhrzeigersinn gedrückt. Jeder der Nockenhebel 36 ist durch eine Feder 73 mit dem Führungskamm
30 der Schwinge 28 verbunden. Das Gussstück 66 weist Schlitze auf» die eine Bewegung des Hebele 15 onqe Berührung des Gussstücks
gestatten.
v-r.0.Λ,· ■
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109882/Of 79 ■ bad original
W run der Hebel 15 in die Ruhelage zurückkehrt, hat die Endfläche
der Nase 18 von der Oberfläche der Nase 17 des herabhängenden Schenkels 16 des Tastenhebele 11 (wie in Fig. 1 dargestellt) einen
gewissen Abstand, sofern die Schreibkraft den Tastenhebel 11 freigegeben hat. Hält sie ihn jedoch niedergedrückt, wird die Nase 17
des Tastenhebel» 11 über der Nase 18 gehalten, wenn der Hebel 15 '
in seine Ruhestellung zurückkehrt. Infolgedessen stösst die Nase
18 dann auf eine Nockenfläche 74 unter der Nase 17 und schiebt
den Schenkel 16 des Tastcnhcbels 11 zur Seite und aus der Bewegungsbahn der Nase 18 des Hebels 15, damit dieser in seine Ruhestellung
zurückkehren kann. Daraus folgt, dass ein weiteres Drücken des Tastenhebels 11 durch die Schreibkraft keinen weiteren Zyklus des
• Hebele 15 auslösen kann, sondern das· der Tastenhebel 11 zuerst
freigegeben werden muss.
Wenn der Tastenhebel 11 freigegeben wird, kehrt er aus der seitlich
verschobenen Lage ausserhalb der Bewegungsbahn der Nase 18 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück, wo die Endfläche der Nase
einen bestimmten Abstand zur Endfläche der Nase 18 hat. In dieser
Stellung wird bei erneutem Drücken des Tastenhebels 11 der Hebel 15 wieder nach hinten verschoben und kann einen weiteren Druckzyklus durchlaufen.
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Wenn alle Tastenhebel 11 in Ruhestellung sind und einer gedrückt
wird, wird der Hebel 15 nach hinten bewegt und bewirkt, das» der zweite Teil 38 in den ausgerichteten Schlitz 39 in der Kugelsperre
40 eintritt. Die untere Fläche des ersten Teiles 27 des Hebels 15 wird verschoben und berührt die Unterkante des Schlitzes 32 im
Antriebskamm 29. Wenn sich der Hebel 15 durch die Verschiebung der Stange 19 im Langloch 20 weit genug nach hinten verschoben
hat, berührt die Oberfläche des Fingere 44 die Verriegelungsfläche
43 des Hebels 15 nicht mehr. Infolgedessen bewegt »ich der Finger
44 nach oben und hebt die Schwinge 46 an. Sobald dfer Finger 44 von
der Verriegelungsfläche 43 freikommt, stösst er während seiner Abwärtsbewegung an die Verriegelungsfläche 54 für die Schwinge 46,
_ wodurch deren Aufwirtebewegung begrenzt wird.
• - ■ ·
Die Abwärtsbewegung der Schwinge 46 verursacht eine Drehung
des Hebels 47 entgegen dem Uhrzeigersinn, so dass die Kupplung 48 die Welle 52 mit der Antriebswelle 34 kuppeln kann, wodurch
der Motor 50 die Antriebswelle 34 dreht. Wenn die Schwinge 46 durch die Aufwärtsbewegung des Fingers 44 angegossen wird, hört
der Hebel 15 auf, seitwärts zu gleiten, da er sich jetzt infolge der
Länge des Langlochs 20 in der hinteren Stellung befindet. In dieser
Stellung kann die Unterkante des Schlitzes 32 des Kammes 29 die Unter fläche des ersten Teiles 27 des Hebels 15 berühren. Dadurch
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wird sichergestellt, dass der Hebel 15 geschwenkt wird, wenn
die Schwinge 28 sich nach oben bewegt.
Wie in Fig. 3 dargestellt, gleitet der Hebel 15 nicht« sondern schwenkt nur, wenn er vom Motor 50 angetrieben wird. Wie bei
Punkt 75 des Arbeitszyklus in Fig. 3vzur Erläuterung der Schwenkbewegung des Hebels 15 dargestellt ist, verlässt der zweite Teil
38 des Hebels 15 nach einer Schwenkung von etwa 30 den ausge»
richteten Schiit« 39 in der Kugelsperre 40. Das entspricht etwa 12 mg seit Beginn der Schwenkbewegung des Hebels 15.
Zu diesem Zeitpunkt kann der sweite Teil 38 eines weiteren Hebels
mit dem ausgerichteten Schlitz 39 in der Kugelsperre 40 in Eingriff kommen. So kann ein gewähltes Zeichen während des weiteren
Teiles des Zyklus durch den beschriebenen Mechanismus gespeichert werden, wenn der erste Hebel 15 die Kugelsperre 40 verlassen hat.
Auf diese Weise kann die Schreibkraft zwei Tasten 14 schnell hintereinander drücken und beide Zeichen werden in der gewünschten
Reihenfolge geschrieben. Wegen der Kugelsperre 40 können sich jedoch keine zwei Typenhebel 22 verklemmen, da nur jeweils einer
.zum Druck betätigt werden kann. Der Antrieb des Hebels 15 läuft weiter bis er 62 seiner Schwenkbewegung vollendet hat. Zu diesem
Zeitpunkt ist der Kamm 29 nicht mehr* in Wirkungsverbindung mit
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dem ersten Teil 27 des Hebel« und beendet so dessen Antrieb
durch die linear sich bewegende Schwinge 28. Zur selben Zeit
schlägt der Finger 55 an der Stange 56 an.
• *
ganzen Zyklus. Daher wird der erste Teil 27 des Hebele 15 vom
Schlitz 32 im Kamm 29 abgerückt, bevor dieser in die Ruhestellung zurückkehrt.
Wenn der Finger 55 an der Stange 56 anschlägt, wird der Hebel 15 um die Stange 56 bis zum Druck des gewählten Zeichens geschwenkt. Danach dreht sich der Hebel 15 um die Stange 19 bis
«um Ende des Druckzyklus. .
Wie bereits gesagt, wird die Typenaufschlagstärke durch die Stellung
der Schrauben 58 und 59 in bezug auf die Finger 44 bestimmt. Der Finger 44 liegt nur während der angetriebenen Bewegung an der
Nase 18 an, kann jedoch nicht mit einer der Schrauben auf den ge· bogenen Stange 57 in Berührung kommen, bevor die Freiflugbewegung
beginnt.
Wenn das Zeichen gedruckt worden ist, führt die Rückprallenergie
der Type auf die Schreibwalze 26 den Typenhebel 22 zurück, bis er
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an der Typenhebelauilagc 64 aufliegt. Gleichzeitig berührt ciio
Kante 68 des Hebele 15 das untere Ende 67 der Feder 65, wodurch die Rückprallencrgie absorbiert und eine Schwingung des Hebels
15 verhindert wird.
Wenn ein »weiter Tastenhebel 11 von der Schreibkraft vor Beendigung des Druckzyklus eines ersten Hebels 15 betätigt wird,
wird der zweite Hebel 15 in der Kugelsperre 40 gehalten, bis der
Zyklus dee ersten Hebels beendet ist. Die Rückwärtsbewegung
doe aw c \ te η Hebel* 15 in die Kugelsperre verhindert, dass dor
Finger 44 die Verriegelungsfläche 43 des «weiten Hebels 15 berührt. Vielmehr hält der Finger 44 die Schwinge 46 in ihrer oberen
Lag« und den Hebel 47 in einer solchen Stellung, dass er die nächste Schult·* 49 der Kupplung 49 nicht erfassen kann. Infolge·
dessen bleibt di« Kupplung 48 eingerastet, und es erfolgt ein weiterer Zyklus der Antriebswelle 34.
Wenn der »weite Tastenhebel 11 vor dem Ende des vorhergehenden
Druckzyklus betätigt wird, steht der Kamm 29 nicht in seiner
untersten Stellung, so dass der erste Teil 27 des zweiten Hebele 15 nicht in den Schiit» des Fingers 31 einfällt, sondern den Finger
nur nach hinten drückt. Sobald der Kamm 29 jedoch am Ende des Druckcyklus seine unterste Stellung erreicht, bewegt sich der
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Finger 31 nach oben, so dass der Schlitz 32 den ersten Teil
27 aufnimmt, wodurch dessen untere Flüche zusammen mit der Unterkante de· Schlitzes 32 einen weiteren Druckzyklus
einleitet.
Im Zeitdiagramm der Fig. 3 gilt die durchgezogene Linie für
die Schwinge 46 für den Fall, dass kein weiterer Tastenhebel 11 betätigt ist. Wenn ein »weiter Tastenhebel 11 betätigt wird,
bewegt «ich die Schwinge 46 bei 30 wieder nach oben und bleibt bis zum Beginn «ine· neuen Zyklus in dieser Stellung, wie durch
die gestrichelte Linie dargestellt Ut. Dann bewegt sich die Schwinge wieder genauso nach unten, wie in Fig. 3 dargestellt.
. I Der Finger 44 erreicht am Ende des freien Fluge·' de· Hebel· 15 |
•eine unterste Stellung. Wenn der Hebel 15 danach in seine Ruhe-•teilung zur ückschwenkt, folgt der'Finger 44 dieeer Bewegung und
kehrt ebenfall· in die Ruhestellung zurück.
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Claims (2)
1. Typenhebelantriebsvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- und ähnliche
Maschinen, bei welcher der Kraftantrieb für den Typenabdruck unter der Steuerung der Tastenhebel von einer Schwinge über um eine Stange schwenkbar
gelagerte Zwischenhebel auf die Typenhebel übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhebel (15) mittels je eines Langloches (20)
verschiebbar gelagert und durch die Tastenhebel (11) einzeln in ihre ■Wirkverbindung
mit der Schwinge (28) verschiebbar sind, wobei ein Teil (27) am Zwischenhebel in einen in der Schwinge (28) angeordneten Schlitz (32, 33)
zum Eingriff gelangt,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge
(28) mittels eines Nockenantriebes (35, 36) in zwei Lagen bewegbar ist und daß die zur Aufnahme der Teile (27) der Zwischenhebel (15) in der Schwinge
(28) vorgesehenen Schlitze (32, 33) so angeordnet sind, daß die Teile (27) nur in einer der Lagen der Schwinge (28) mit den Schlitzen (32, 33) ausgerichtet,
die Schlitze (32, 33) in der anderen Lage aber für die Teile (27) gesperrt sind,
3, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit seinem Teil (27) in einen Schlitz (32) der Schwinge (28) eingreifende Zwischenhebel (15) im Verlauf der Antrieb ebewegung der Schwinge (28) zu-
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lh
nächst um die Stange (19) und anschließend um den Berührungspunkt zwischen
einer ortsfesten Stange (56) und einem einen Teil des Zwischenhebels (15) bildenden Finger (55) seine Schwenkbewegung zum Antrieb dee Typenhebels
(22) ausführt.
4, Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Platte (45) mit den
fc Zwischenhebeln (15) einzeln zugeordneten und mindestens während eines
Teils eines Druckzyklus an ihnen anliegenden, federnden Fingern (44), deren
Vorspannung durch auf einer Stange (57) angebrachte Stellschrauben (58, 59)
zur flächenabhängigen Justierung der Typenaufschlag stärke einstellbar ist.
5, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb
(50 bis 53) durch Betätigung einer Auslösekupplung (48, 49) an eine Antriebswelle
(34) ankuppelbar ist, daß zur Betätigung der Kupplung (48, 49) ein
. mittels einer Schwinge (46) schwenkbarer Hebel (47) vorgesehen ist und daß
die Schwinge (46) jeweils mit dem durch die Verschiebung eines der Zwischenhebel
(15) entriegelten Finger (44) und mit dem Zwischenhebel (15) in Antriebsverbindung tritt.
6, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zwischenhebel
(15) eine einseitig eingespannte Feder (65) zugeordnet ist, die mit ihrem einen Ende (67) an einer Kante (68) des Zwischenhebels (15) anliegt,
derart, daß die Feder (65) wenigstens einen Teil der über den Lenker (21) zwischen dem Zwischenhebel (15) und dem Typenhebel (22) und den Zwischen-
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hebel (15) übertragenen Rückprallenergie des in seine Ruhelage zurückkehrenden
Typenhebels (12) aufnimmt.
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Applications Claiming Priority (1)
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| US66841667A | 1967-09-18 | 1967-09-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1968-09-17 SE SE12508/68A patent/SE344709B/xx unknown
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