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DE1141954B - Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl.

Info

Publication number
DE1141954B
DE1141954B DEM44241A DEM0044241A DE1141954B DE 1141954 B DE1141954 B DE 1141954B DE M44241 A DEM44241 A DE M44241A DE M0044241 A DEM0044241 A DE M0044241A DE 1141954 B DE1141954 B DE 1141954B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
computer systems
flap
channel
deposits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM44241A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Schierbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brackett Geiger GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hellmut Geiger GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hellmut Geiger GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Hellmut Geiger GmbH and Co KG
Priority to DEM44241A priority Critical patent/DE1141954B/de
Publication of DE1141954B publication Critical patent/DE1141954B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/023Removing sediments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl. In Gerinnen treten bei Erweiterungen oder vor eingebauten Rechen od. dgl. infolge der eintretenden Geschwindigkeitsverminderung häufig Ablagerungen schwerer Sinkstoffe auf. Bei Rechenanlagen ist eine gleichzeitige Verbreiterung oder Vertiefung des Gerinnes an der Einbaustelle meist zweckmäßig oder notwendig, um die Einengung des Gerinnequerschnitts durch die Rechenstäbe, Siebdrähte od. dgl. sowie durch die am Rechen anhaftende Verschmutzung wenigstens teilweise auszugleichen, da sonst an der Einbaustelle des Rechens erhebliche, unzulässige Stauverluste entstehen würden. Unmittelbar vor dem Rechen tritt, insbesondere bei gleichzeitiger Verbreiterung oder Vertiefung des Gerinnes, eine Geschwindigkeitsverminderung ein, welche bei geringem Zufluß zu unerwünschten Ablagerungen, vorwiegend von schweren Sinkstoffen, wie Sand u. dgl., führt. Diese Ablagerungen vermindern die wirksame Rechenfläche und erschweren die Reinigung von feststehenden Stabrechen durch Harken od. dgl. Bei umlaufenden Rechen können sie zu einer Hemmung oder Blockierung führen.
  • Erfindungsgemäß wird zur Vermeidung dieser Nachteile vorgeschlagen, vor dem Rechen eine Drosselklappe anzuordnen, welche im Gerinne um eine waagrechte Achse drehbar aufgehängt ist und nicht bis zum Gerinneboden reicht. Der Abstand der Unterkante der Klappe vom Boden und ihr Gewicht sind so bemessen, daß bei der Mindestzuflußmenge eine Geschwindigkeitserhöhung entsteht, welche Ablagerungen verhindert, während beim Höchstzufluß nur ein möglichst geringer Stauverlust bewirkt wird.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei Stauanlagen Klappen zu verwenden, welche um eine horizontale Achse schwingen und nicht bis zum Gerinneboden reichen. Die Aufgabe besteht hierbei darin, eine Mindestwassermenge durchtreten zu lassen und nach Erreichung eines gewünschten Stauzieles die Klappe durch Umlegen außer Wirksamkeit treten zu lassen. Die Achse liegt dabei aber im unteren Drittel der Klappe, und die Klappe fällt bei Erreichung des Stauzieles mit dem oberen Teil nach vorn um. Es handelt sich hierbei um ein Wehr mit gewolltem Aufstau.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt durch das Gerinne, Abb. 2 einen Grundriß hierzu.
  • Im Gerinne 1 ist der Stabrechen 2 eingebaut, welcher die Aufgabe hat, die mit dem Wasser ankommenden Feststoffe zurückzuhalten. Das Gerinne ist an der Recheneinbaustelle wie üblich entsprechend verbreitert, um die durch die Rechenstäbe und die zu erwartende Belegung des Rechens entstehende Verengung des Gerinnes auszugleichen. Dadurch wird die sonst erforderliche Geschwindigkeitserhöhung vermieden, welche zu starkem Stauverlust führen würde. Andererseits fällt aber die Fließgeschwindigkeit vor dem Rechen entsprechend ab. Im Gerinne ist an der Achse 3 die Klappe 4 schwingend aufgehängt. Der Abstand zwischen der Klappenunterkante und dem Boden des Gerinnes 1 ist so bemessen, daß an dieser Stelle bei kleiner Zulaufmenge und Niedrigwasser eine derartige Geschwindigkeitserhöhung auftritt, daß zusammen mit den entstehenden Walzen und Wirbeln Ablagerungen verhindert werden. Bei großer Zulaufmenge und entsprechender Wasserhöhe im Gerinne wird die Klappe durch den Staudruck nach vorn geöffnet. Durch Anordnung eines Gegengewichtes 5 und eines Anschlags 6 kann erreicht werden, daß das Eigengewicht der Klappe bei der Höchstzulaufmenge fast ausgeglichen ist, so daß in diesem Falle keine nennenswerte Drosselung mehr entsteht. Dadurch wird einerseits eine sichere Aufwirbelung der schweren Sinkstoffe bei geringen Zulaufmengen bewirkt, andererseits ein wesentlicher Stauverlust bei großen Zulaufmenaen vermieden.
  • Die Einrichtung zeichnet sich durch geringe Herstellungskosten, sichere Wirkung und vollständige Betriebssicherheit ohne Wartung aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl., mit einer um eine waagerechte Achse drehbaren Klappe und darunterhegendem Durchflußspalt, dadurch gekennzeichnet, daß die einarmige Klappe am oberen Ende angelenkt und ihr Gewicht derart bemessen oder durch ein Gegengewicht so weit ausgeglichen ist, daß bei kleinen Zulaufmengen eine die Ablagerung verhindernde Geschwindigkeitserhöhung, bei höherem. Zufluß ein möglichst geringer Stauverlust bewirkt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 666.
DEM44241A 1960-02-06 1960-02-06 Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl. Pending DE1141954B (de)

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DEM44241A DE1141954B (de) 1960-02-06 1960-02-06 Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl.

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Publications (1)

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DE1141954B true DE1141954B (de) 1962-12-27

Family

ID=7304917

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DEM44241A Pending DE1141954B (de) 1960-02-06 1960-02-06 Vorrichtung zur Verhinderung von Ablagerungen in Gerinnen, vor Rechenanlagen u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1141954B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008666B (de) * 1953-02-05 1957-05-16 Paul Gerhardt Weber Dipl Ing Selbsttaetiges Klappenwehr

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008666B (de) * 1953-02-05 1957-05-16 Paul Gerhardt Weber Dipl Ing Selbsttaetiges Klappenwehr

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