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DE1141825B - Anbaugeraet fuer Ackerschlepper mit hydraulischem Kraftheber und Dreipunkt-Aufhaengung - Google Patents

Anbaugeraet fuer Ackerschlepper mit hydraulischem Kraftheber und Dreipunkt-Aufhaengung

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Publication number
DE1141825B
DE1141825B DES72906A DES0072906A DE1141825B DE 1141825 B DE1141825 B DE 1141825B DE S72906 A DES72906 A DE S72906A DE S0072906 A DES0072906 A DE S0072906A DE 1141825 B DE1141825 B DE 1141825B
Authority
DE
Germany
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attachment
power lift
tractor
lever
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72906A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Henry Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOUTH AFRICAN FARM IMPLEMENT MANUFACTURERS Ltd
Original Assignee
SOUTH AFRICAN FARM IMPLEMENT MANUFACTURERS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOUTH AFRICAN FARM IMPLEMENT MANUFACTURERS Ltd filed Critical SOUTH AFRICAN FARM IMPLEMENT MANUFACTURERS Ltd
Publication of DE1141825B publication Critical patent/DE1141825B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/042Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
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Description

Die Erfindung betrifft ein Anbaugerät für Ackerschlepper mit hydraulischem Kraftheber und Dreipunkt-Aufhängung, bei dem ein mit der Dreipunkt-Aufhängung verbundener, die Spurbreite des Schleppers beidseitig überragender Querträger zur Befestigung landwirtschaftlicher Werkzeuge sowie zur Lagerung einer parallel zu ihm verlaufenden Welle dient, um welche seitliche, an Schwenkarmen befestigte Bodenräder gleichsinnig und gemeinsam höhenverschwenkbar sind, und bei dem eine Ausgleichsvorrichtung zur Gewichtsübertragung vom Anbaugerät zum Kraftheber vorgesehen ist, welche bei Bodenunebenheiten begrenzte Verdrehungen zwischen Schlepper und Anbaugerät um eine in Fahrtrichtung weisende Achse gestattet.
Anbaugeräte, die an der Dreipunkt-Aufhängung eines Ackerschleppers befestigt sind, können normalerweise nur höhenparallel bewegt werden, denn die unteren Lenker des Hubgestänges des Krafthebers sind über die Hubstangen, die Hubarme und die Hubwelle so miteinander verbunden, daß sie nur gleichsinnig und gleichförmig um ihre Anlenkpunkte am Schleppergehäuse höhenverschwenkbar sind.
Bei Anbaugeräten mit verhältnismäßig großer Arbeitsbreite ergeben sich daraus aber erhebliche Nachteile, wenn Arbeiten auf unebenem Gelände ausgeführt werden, weil das Hubgestänge nur solche Höhen- oder Lagenunterschiede zwischen Schlepper und Gerät zuläßt, die durch höhenparallele Bewegungen von Anbaugerät und Schlepper hervorgerufen werden. Dadurch werden z. B. Bodenbearbeitungswerkzeuge auf einer Seite des Anbaugerätes beim Passieren einer Mulde mehr oder weniger aus dem Boden ausgehoben, wenn der Schlepper mit dem hinteren Bodenrad der entsprechenden Seite keine Mulde oder gar eine Bodenerhebung passiert. Es ergeben sich daraus unterschiedliche Bearbeitungstiefen, wenn nicht sogar völlig unbearbeitete Stellen. Diese Beeinträchtigung des Arbeitsergebnisses ist aber nicht der einzige Nachteil, denn die eben im Beispiel erwähnten Bodenunterschiede können auch im entgegengesetzten Sinne auftreten, der Schlepper also eine Mulde und das Anbaugerät eine Bodenerhebung passieren. Dadurch senkt oder neigt sich der Schlepper gerade auf der Seite, auf der das Anbaugerät anzusteigen bestrebt ist, und es treten Verkantungskräfte auf, die nicht nur das Anbaugerät, sondern auch das Hubgestänge des Krafthebers schwer belasten.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bei einem bekannten Anbaugerät der eingangs erwähnten Art eine Anbauvorrichtung vorgesehen, die in das Hub-Anbaugerät für Ackerschlepper
mit hydraulischem Kraftheber
und Dreipunkt-Aufhängung
Anmelder:
South African
Farm Implement Manufacturers Limited,
Peacehaven, Vereeniging (Südafrika)
Vertreter; Dipl.-Ing. F. Thieleke
und Dr.-Ing. R. Döring, Patentanwälte,
Braunschweig, Jasperallee 1 a
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 11. März 1960 (Nr. 8763)
Walter Henry Ward, Vereeniging (Südafrika),
ist als Erfinder genannt worden
gestänge des Krafthebers eingebaut wird. Sie weist ein Paar zweiarmige Hebel auf, die mit ihrem Drehpunkt drehbar an den Hubarmen befestigt sind. An einem Ende sind diese zweiarmigen Hebel mit Anschlägen versehen, die sich gegen die Hubarme legen können, während am anderen Ende die Hubstangen befestigt sind, die ursprünglich an den Hubarmen angelenkt waren. Durch die Zwischenanordnung dieser zweiarmigen Hebel sind die unteren Lenker innerhalb gewisser Grenzen unabhängig voneinander frei bewegbar. Das Anbaugerät ist dadurch nicht mehr ausschließlich höhenparallel, sondern auch um eine waagerecht und in Fahrtrichtung verlaufende Achse bewegbar, so daß insbesondere das Auftreten von Verkantungskräften vermieden wird.
Die Anbauvorrichtung dieses bekannten Gerätes ist außerdem mit einer Ausgleichsvorrichtung versehen, um die Gewichtsübertragung vom Anbaugerät zum Ackerschlepper zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist ein Seil vorgesehen, das mit seinen Enden an den beiden unteren Lenkern des Krafthebers befestigt und auf seiner Länge über zwei Seilrollen geführt ist. Die Seilrollen sind an einem Querträger aufgehängt, der an den Enden der Hubarme befestigt ist. Die Seilverbindung bewirkt, daß trotz der freien Höhenbeweglichkeit der unteren Lenker zum Erd-
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boden gerichtete Kräfte aus dem Anbaugerät über die Durch diese Ausbildung des Anbaugerätes bleiben unteren Lenker, das Seil und von den Seilrollen über die Hebelübersetzungsverhältnisse im Hubgestänge den Querträger auf die Hubarme und damit auf den des Krafthebers erhalten. Andererseits wird die GeAckerschlepper übertragen werden können. wichtsübertragung bei frei höhenbeweglichen unteren Diese bekannte Anbauvorrichtung hat aber den 5 Lenkern von den Winkelhebeln ermöglicht, die klein, Nachteil, daß durch sie wichtige Hebelübersetzungen, robust und insbesondere betriebssicher sind. Das die Einfluß auf die Arbeitsweise der automatischen Querjoch sichert außerdem, daß jede Höhen-Steuerungen des Krafthebers haben, verändert wer- bewegung des einen unteren Lenkers eine gegenden. So werden z. B. die Hubanne durch die an sinnige Höhenbewegung des anderen unteren Lenihnen befestigten zweiarmigen Hebel verlängert, io kers zur Folge hat, so daß der ständige Bodenkontakt während der Angriffspunkt der Hubstangen an den der Bodenräder des Anbaugerätes auch ohne Zusatzunteren Lenkern unverändert bleibt. Dadurch ist der gewicht gewährleistet ist.
Kraftheber auch dann, wenn durch die vorgesehene Um Verkantungen des Hubgestänges vorzubeugen Verriegelung der zweiarmigen Hebel die unabhängige und ein leichtes Neigen des Anbaugerätes zu gewähr-Höhenbeweglichkeit der unteren Lenker wieder auf- 15 leisten, sind nach einem weiteren Merkmal der Ergehoben wird, nur noch begrenzt einsatzfähig, d. h., findung die unteren Lenker der Dreipunkt-Aufhändie Anbauvorrichtung muß wieder entfernt werden, gung über Kugelgelenke mit der Welle verbunden, wenn der Schlepper anderweitig eingesetzt werden Da bei unterschiedlichen Bodenbearbeitungswerksoll, zeugen auch unterschiedliche Einziehkräfte auftreten Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anbau- 20 und dadurch die Gewichtsübertragung geändert wird, vorrichtung wird durch die Seilverbindung hervor- ist es zweckmäßig, wenn das erfindungsgemäß ausgerufen, denn beim Arbeiten kann das Seil erschlaf- gebildete Anbaugerät zur Veränderung der wirkfen und aus den Seilrollen herausgleiten. Dadurch samen Hebelarmlänge der Abkröpfung am Verbintreten Betriebsstörungen auf. dungsjoch mit einer Einstellvorrichtung versehen ist, Bei dem bekannten Anbaugerät, das unter Ver- 25 so daß die unter gegebenen Arbeitsbedingungen Wendung dieser Anbauvorrichtung am Ackerschlepper jeweils günstigste Gewichtsübertragung eingestellt befestigt wird, müssen Vorkehrungen dafür getroffen werden kann.
werden, daß die Bodenräder des Anbaugerätes auch Um bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Ander Bodenkontur folgen, insbesondere dafür, daß sie baugerät zu verhindern, daß die Neigung des Gerätes auch beim Passieren einer Mulde in Bodenkontakt 30 in bezug auf den Ackerschlepper zulässige Werte bleiben. Dazu dienen bei dem bekannten Gerät z.B. überschreitet, ist es nach einem weiteren Merkmal mit besonders hohem Gewicht ausgebildete Boden- der Erfindung zweckmäßig, daß die kreissektorartig räder. Diese Maßnahme steht aber im Widerspruch ausgebildeten Winkelhebel kreisbogenförmig verlauzu dem Bestreben, Anbaugeräte leicht und damit fende Schlitze aufweisen, in welche jeweils ein. in den handlich zu gestalten. 35 Tragschenkeln aufgenommener Stift eingreift, um
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein die Bewegungen der Winkelhebel zu begrenzen.
Anbaugerät der eingangs genannten Art so auszu- Um das erfindungsgemäß ausgebildete Anbaugerät
bilden, daß die Nachteile des bekannten Anbau- bzw. seine Ausgleichsvorrichtung bei Nichtgebrauch
gerätes und der bekannten Anbauvorrichtung ver- am Hubgestänge des Krafthebers belassen zu können,
mieden werden. 40 ohne dessen Arbeitsweise und Betriebssicherheit zu
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung beeinträchtigen, sieht die Erfindung schließlich vor,
einAnbaugerät für Ackerschlepper mit hydraulischem daß die Winkelhebel feststellbar sind.
Kraftheber und Dreipunkt-Aufnängung vor, bei dem Durch die Einführung eines Stiftes in die dafür
ein mit der Dreipunkt-Aufhängung verbundener, die vorgesehene Ausnehmung der Winkelhebel wird die
Spurbreite des Schleppers beidseitig überragender 45 Beweglichkeit der unteren Lenker in Bezug aufein-
Querträger zur Befestigung landwirtschaftlicher Werk- ander wieder aufgehoben und die Voraussetzung für
zeuge sowie zur Lagerung einer parallel zu ihm ver- die normale Arbeitsweise des Krafthebers geschaffen,
laufenden Welle dient, um welche seitliche, an bei welcher die unteren Lenker gleichsinnig und
Schwenkarmen befestigte Bodenräder gleichsinnig gleichförmig bewegt werden.
und gemeinsam höhenverschwenkbar sind, und bei 50 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
dem eine Ausgleichsvorrichtung zur Gewichtsüber- Zeichnungen dargestellt.
tragung vom Anbaugerät zum Kraftheber vorgesehen Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäß ausgebildete, mit
ist, welche bei Bodenunebenheiten begrenzte Ver- einem Schlepper verbundene Anbaugerät in schau-
drehungen zwischen Schlepper und Anbaugerät um bildlicher Darstellung;
eine in Fahrtrichtung weisende Achse gestattet, und 55 Fig. 2 stellt eine Einzelheit des Anbaugerätes dar; das sich dadurch kennzeichnet, daß die Welle auf der Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemäß Mitte ihrer Länge eine kurbelwellenartige Abkröp- ausgebildeten Anbaugerätes in Verbindung mit dem fung aufweist, die über einen Lenker mit dem Dreh- hinteren Teil des Ackerschleppers, punkt eines als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Die Figuren zeigen einen Schlepperkörper 9, der Querjoches verbunden ist, und daß an den unteren 60 ein Gehäuse 10 für das Differentialgetriebe aufweist. Lenkern der Dreipunkt-Aufhängung nach oben wei- Über dem Gehäuse sind die üblichen Hubarme 11 des sende Tragschenkel befestigt sind, an welchen vor- Krafthebers angeordnet, welche an den gegenüberzugsweise kreissektorartig ausgebildete Winkelhebel liegenden Enden einer quer zur Fahrtrichtung angean ihrem Drehpunkt aufgehängt sind, die jeweils mit ordneten Hubwelle 114 befestigt sind, die in Lagern einem ihrer Hebelarme an der zugehörigen Hub- 6g am Schlepperkörper 9 aufgenommen ist und unter stange und mit ihrem anderen Hebelarm über Len- Einwirkung eines Antriebes, z. B. eines nicht darker an dem zugehörigen Ende des Querjoches an- gestellten, innerhalb des Schlepperkörpers befindgreifen, liehen hydraulischen Arbeitszylinders um ihre Längs-
achse gedreht wird. Die Hubarme 11 befinden sich an gegenüberliegenden Seiten des Schlepperkörpers 9 und sind bei 12A über Kreuzgelenke mit Hubstangen 12 verbunden. Das Hubgestänge des Krafthebers weist außerdem untere Lenker 13 sowie einen oberen Steuerlenker 14 auf, der die Steuerkräfte auf das hydraulische System des Schleppers überträgt. Diese Hebelanordnung 13 und 14 bildet die bekannte Dreipunkt-Aufhängung. Der hydraulische Arbeitszylinder sowie die quer zur Fahrtrichtung verlaufende Hubwelle 11A, die Hubarme 11 und die Hubstangen 12 bilden den Kraftheber, der die unteren Lenker 13 betätigt.
Das Anbaugerät weist einen Querträger 20 auf, der am unteren Ende eines gabelförmigen Teiles 21 befestigt ist, welches als sogenannter Α-Rahmen bekannt ist und dessen obenliegende Spitze über ein als Kugelgelenk ausgebildetes Verbindungselement 22 mit dem Steuerlenker 14 verbunden ist. Der Querträger 20 dient zur Befestigung von Bodenbearbeitungswerkzeugen, z. B. für die Haken eines Kultivators. Einer dieser Kultivatoren ist in Fig. 3 mit 20.4 bezeichnet.
Das Anbaugerät ist mit seitlichen Bodenrädern 23 ausgerüstet/Diese Bodenräder sind in Lagern an den Enden von Schwenkarmen 24 gehalten, welche starr mit einer kurbelwellenartig ausgebildeten Welle verbunden sind. Diese Welle besteht aus zwei koaxial angeordneten Rohren 25, die drehbar in Lagern 26, 27 aufgenommen sind, welche an gegenüberliegenden Enden des Querträgers 20 angeordnet sind. Die kurbelwellenförmige Ausbildung der Welle besteht darin, daß ein Paar Kurbelschenkel 28 vorgesehen sind, von denen jeder mit einem Ende an einem der Rohre25, mit dem anderen Ende an einem die Enden der beiden Kurbelschenkel verbindenden Verbindungsjoch 29 befestigt ist. Auf diese Weise bilden die Seitenräder 23 und die Teile 24, 25, 28 und 29 eine Einheit. Wenn eine Kraft an dem kurbelwellenförmigen Teil angreift, dann werden die Bodenräder in bezug auf den Querträger gleichsinnig gehoben oder gesenkt, bzw., bei umgekehrter Betrachtung, der Querträger wird in bezug auf die Räder gesenkt oder gehoben, wodurch die Höhe des Querträgers über dem Erdboden verändert wird. Die inneren Lager 27 weisen Verbindungselemente 30 auf, welche als Kugelgelenk ausgebildet sind und zur Verbindung mit den unteren Lenkern 13 dienen. Es ist wichtig, daß diese Verbindungselemente 30 koaxial zu den Rohren 25 angeordnet sind. In dem Ausführungsbeispiel wird die Kraft auf die Kurbelschenkel 28 und das Verbindungsjoch 29 vom Kraftheber aus über eine mechanische Hebelanordnung übertragen, wobei in diese Anordnung eine Ausgleichsvorrichtung eingeschaltet ist. Die Ausgleichsvorrichtung weist zwei Ausgleichsschenkel auf, die in vorliegendem Beispiel die Wirkung von Winkelhebeln haben. Diese Winkelhebel sind zwischen den korrespondierenden Bohrungen in Tragschenkeln 41 mittels Bolzen 40 aufgehängt und weisen einen sögenannten vorderen Teil 42 und einen hinteren Teil 43 auf, deren jeder wie ein Hebelarm wirkt. Die Tragschenkel 41 sind an den unteren Lenkern 13 befestigt. Jeder vordere Teil oder »Hebel« 42 der beiden Ausgleichsschenkel ist gelenkig mit der zugehörigen Hubstange 12 verbunden. Dabei ist zu bemerken, daß dadurch zwar eine Verbindung der Hubstangen mit den unteren Lenkern besteht, die aber durch die Wirkung der Ausgleichsschenkel nur als mittelbare Verbindung wirkt.
Die Ausgleichsvorrichtung weist außerdem ein quer verlaufendes Joch 50 auf, dessen Enden über Lenker 51 mit den hinteren Teilen oder »Hebern« 43 der Ausgleichsschenkel verbunden sind. Die Verbindungen zwischen den Enden jedes Lenkers 51 und dem zugehörigen Hebel 43 einerseits und dem Joch 50 andererseits sind sowohl um senkrechte als auch um waagerechte Achsen drehbar. Das Joch 50 ist über einen mittig angeordneten und in Längsrichtung verlaufenden Lenker 52 mit dem Verbindungsjoch 29 verbunden. Der Lenker 52 ist dabei über einen ungefähr senkrecht zum Boden weisenden Gelenkbolzen 53, das ist die Verbindung mit dem Querjoch 50, und über einen waagerechten und quer zur Fahrtrichtung liegenden Bolzen 54 mit dem Verbindungsjoch 29 jeweils drehbar verbunden. Durch die Wirkung dieser Ausgleichsvorrichtung werden die unteren Lenker 13 in die Lage versetzt, unabhängig voneinander Heb- oder Senkbewegungen auszuführen, und der Querträger der Tragvorrichtung kann sich daher seitwärts neigen, nämlich um eine in Fahrtrichtung liegende Achse, die von dem Lenker 52 gebildet wird.
Es sei vorausgesetzt, das Anbaugerät arbeite auf einem Boden, der nach der in der Draufsicht auf Fig. 1 linken Seite hin abfällt. Unter der Einwirkung der abwärts gerichteten Kräfte beginnt das Gerät, sich im Gegenuhrzeigersinn zu neigen, von hinten aus gesehen also um das rechte Bodenrad als Drehpunkt, das in diesem Augenblick voll belastet ist. Bei dieser Bewegung des Anbaugerätes senkt sich der linke der unteren Lenker 13 gegenüber dem rechten. Diese unterschiedliche Bewegung ist durch die Ausgleichsvorrichtung möglich. Bei abfallendem Boden wird aber die Arbeitstiefe der Werkzeuge geringer und die vom Schlepper aufzubringende Zugkraft schwächer. Über den Steuerlenker 14 wird das hydraulische System entsprechend dieser Zugkraftänderung beeinflußt, und Hubstangen 12 senken sich so lange, bis die Zugkraft eine Größe erreicht, die der vom Fahrer in üblicher Weise vorher eingestellten entspricht.
Es sei nun angenommen, daß der Boden beispielsweise auf der linken Seite ansteigt. In diesem Fall beginnt das Anbaugerät sich im Uhrzeigersinn zu neigen. Wenn sich dieses Ansteigen fortsetzt, wird die Arbeitstiefe der Werkzeuge größer, so daß die Zugkraft ansteigt. Dementsprechend wird der Kraftheber von der Zugkraftsteuerung veranlaßt, die Hubstangen 12 so lange nach oben zu ziehen, bis die Zugkraft wieder auf die vorbestimmte Größe abgesunken ist.
Es ist zu erkennen, daß durch das Zusammenwirken von Ausgleichsvorrichtung und Zugkraftsteuerung die Zugkraft nahezu konstant gehalten wird und sich das Anbaugerät dennoch in Übereinstimmung mit den Bodenunebenheiten neigen kann. Unter der Voraussetzung, daß die Bodenbeschaffenheit nahezu gleichförmig ist, bleibt auch die Zugkraft und ebenfalls die Arbeitstiefe der Werkzeuge nahezu konstant.
Die Summe der abwärts gerichteten Kräfte, die an dem Anbaugerät angreifen, besteht aus dem Gewicht des Anbaugerätes, dem Gewicht des Hubgestänges sowie der abwärts gerichteten Komponente der Bodenreaktionskräfte der Werkzeuge. Diese Gesamtkraft wird auf den Kraftheber einerseits, über Hub-
stangen 12 und die Bodenräder 23 andererseits verteilt. Der vom Kraftheber aufgenommene Kraftanteil wird auf den Schlepper übertragen und hat besondere Bedeutung hinsichtlich der Bodengriffigkeit der hinteren Triebräder des Schleppers. Der von den Bodenrädern des Anbaugerätes aufgenommene Kraftanteil braucht hingegen nur so groß zu sein, daß er in der Lage ist, das Anbaugerät zu neigen. Es ergibt sich, daß ein Kraftaufteilungsverhältnis von 75 % für den Schlepper und 25 °/o für die Bodenräder befriedigend ist. Diese Aufteilung wird durch die Hebelübersetzung der verschiedenen Hebel in der mechanischen Hebelverbindung zwischen dem Kurbelteil der Radaufhängung und dem Kraftheber bestimmt. Trotzdem ist Vorsorge dafür getroffen, daß einer oder mehrere dieser Hebel verstellt werden können.
Zu diesem Zweck ist im vorliegenden Beispiel die Gelenkverbindung 54 zwischen dem Lenker 52 und dem Verbindungsjoch 29 vorgesehen. Sie ermöglicht eine Veränderung der Stellung, die diese Teile zueinander einnehmen, und gestattet somit, die wirksame Hebellänge des kurbelwellenförmigen Teiles der Radaufhängung einzustellen. Die Figuren zeigen eine untere Bohrung 61, die zur Aufnahme des Gelenkbolzens 54 des Verbindungsjoches 29 bestimmt ist. Wenn die obere Bohrung verwendet wird, in der der Bolzen 54 gezeigt ist, dann wird die Hebelwirkung vergrößert, so daß ein kleinerer Teil der abwärts gerichteten Kräfte auf die Schlepperräder übertragen wird. Wird umgekehrt die untere Bohrung 61 verwendet, dann wird ein größerer Kraftanteil übertragen.
Die Winkelhebel können sich zwischen zwei Grenzlagen um ihre Achse 40 drehen. Durch die Begrenzung ihrer Drehbarkeit ist es möglich, das Anbaugerät in eine stabile Stellung zu bringen, wenn der Kraftheber das Anbaugerät anhebt und z.B. in die Transportstellung überführt. Angenommen, der Kraftheber sei in der Form betätigt worden, so ziehen zuerst die Hubstangen 12 an den Winkelhebeln, so daß beide um ihre Drehpunkte 40 gedreht werden, wobei die Größe ihrer Drehbewegungen von der Neigung des Anbaugerätes abhängig ist. Wenn beide Winkelhebel ihre Grenzlage eingenommen haben, dann befindet sich das Anbaugerät in einer waagerechten Stellung, in der es starr in bezug auf seitliche Neigungen gehalten ist und weiter in die Transportstellung gehoben werden kann.
Die Vorrichtung, die die Begrenzung der Drehbewegung an jedem der beiden Winkelhebel 42, 43 bewirkt, ist aus Fig. 2 ersichtlich. Jeder Winkelhebel weist einen kreisbogenförmig verlaufenden Schlitz 70 auf. Ein Bolzen 71 wird durch die Tragschenkel 41 hindurchgesteckt und ragt so in den Schlitz 70 des Winkelhebels hinein. Die Begrenzung, durch die die Schlitz-Bolzen-Wirkung hervorgerufen wird, ist so bemessen, daß sie die erforderlichen Drehbewegungen der Winkelhebel beim Neigen des Anbaugerätes zuläßt.
Wenn das Hubgestänge für ein übliches schmales Anbaugerät verwendet werden soll, für das die Beweglichkeit der unteren Lenker gegeneinander nicht benötigt wird, dann kann jeder der beiden Winkelhebel durch die Einführung eines Bolzens 71 in ein Loch 72 blockiert werden.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anbaugerät für Ackerschlepper mit hydraulischem Kraftheber und Dreipunkt-Aufhängung, bei dem ein mit der Dreipunkt-Aufhängung verbundener, die Spurbreite des Schleppers beidseitig überragender Querträger zur Befestigung landwirtschaftlicher Werkzeuge sowie zur Lagerung einer parallel zu ihm verlaufenden Welle dient, um welche seitliche, an Schwenkarmen befestigte Bodenräder gleichsinnig und gemeinsam höhenverschwenkbar sind, und bei dem eine Ausgleichsvorrichtung zur Gewichtsübertragung vom Anbaugerät zum Kraftheber vorgesehen ist, welche bei Bodenunebenheiten begrenzte Verdrehungen zwischen Schlepper und Anbaugerät um eine in Fahrtrichtung weisende Achse gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (25) auf der Mitte ihrer Länge eine kurbelwellenartige Abkröpfung (28, 29) aufweist, die über einen Lenker (52) mit dem Drehpunkt (53) eines als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Querjoches (50) verbunden ist, und daß an den unteren Lenkern (13) der Dreipunkt-Aufhängung nach oben weisende Tragschenkel (41) befestigt sind, an welchen vorzugsweise kreissektorartig ausgebildete Winkelhebel (42, 43) an ihrem Drehpunkt aufgehängt sind, die jeweils mit einem ihrer Hebelarme an der zugehörigen Hubstange (12) und mit ihrem anderen Hebelarm über Lenker (51) an dem zugehörigen Ende des Querjoches (52) angreifen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Lenker (13) der Dreipunkt-Aufhängung über Kugelgelenke (30) mit der Welle (25) verbunden sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der wirksamen Hebelarmlänge der Abkröpfung (28, 29) am Verbindungsjoch (29) eine Einstellvorrichtung (54, 61) vorgesehen ist.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kreissektorartig ausgebildeten Winkelhebel (42, 43) kreisbogenförmig verlaufende Schlitze (70) aufweisen, in welche jeweils ein in den Tragschenkeln (41) aufgenommener Stift (71) eingreift, um die Bewegungen der Winkelhebel zu begrenzen.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel feststellbar sind, um die Ausgleichsvorrichtung außer Betrieb zu setzen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 065 647, 1 099 248.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 T49/109 12.62
DES72906A 1960-03-11 1961-03-09 Anbaugeraet fuer Ackerschlepper mit hydraulischem Kraftheber und Dreipunkt-Aufhaengung Pending DE1141825B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195538B (de) 1964-01-27 1965-06-24 Bruno Thimm Anbauvorrichtung fuer Schleppergeraete
DE1260220B (de) 1963-09-11 1968-02-01 South African Farm Impl Zusatzeinrichtung fuer einen Schlepper

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DE1065647B (de) 1956-10-17
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