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DE1140763B - Schwenkeinrichtung fuer zwischen den Ziffernrollen eines Impulszaehlers angeordnete UEbertragungsritzel - Google Patents

Schwenkeinrichtung fuer zwischen den Ziffernrollen eines Impulszaehlers angeordnete UEbertragungsritzel

Info

Publication number
DE1140763B
DE1140763B DEE19951A DEE0019951A DE1140763B DE 1140763 B DE1140763 B DE 1140763B DE E19951 A DEE19951 A DE E19951A DE E0019951 A DEE0019951 A DE E0019951A DE 1140763 B DE1140763 B DE 1140763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pinion
rollers
friction clutch
bridge
pinion bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19951A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Krebsdzio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMEG Elektro Mechanik GmbH filed Critical ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority to DEE19951A priority Critical patent/DE1140763B/de
Priority to GB3391861A priority patent/GB991003A/en
Priority to CH1095861A priority patent/CH389957A/de
Priority to FR17879A priority patent/FR1301227A/fr
Publication of DE1140763B publication Critical patent/DE1140763B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/30Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers
    • G06M1/303Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers with drums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Schwenkeinrichtung für zwischen den Ziffernrollen eines Impulszählers angeordnete Übertragungsritzel Die Erfindung betrifft eine Schwenkeinrichtung für zwischen den Ziffernrollen von Impulszählern angeordnete Übertragungsritzel mit einer nach Einleitung des Rückführens der Ziffernrollen in ihre Ausgangslagen derart durch eine Reibungskupplung zwischen einem Betätigungsglied oder einem Rückstellhebel oder eines anderen mit dem Betätigungsglied 'fest gekuppelten Gliedes schwenkbaren Ritzelbrücke, daß die Zähne der übertragungsritzel außer Eingriff mit den mit den Ziffernrollen fest verbundenen Eingriffsgliedern, wie Triebstiften od. dgl., kommen. Einrichtungen dieser Art sind zur Nullstellung von mit herzförmigen Kurvenscheiben versehenen Ziffernrollen bekannt.
  • Sollen die Ziffernrollen nach Beendigung eines Zählvorganges in ihre Ausgangslagen zurückgeführt werden, um den Impulszähler für eine neue Zählung bereit zu machen, ist es im allgemeinen erforderlich, die für die Weiterschaltung von Ziffernrollen aufsteigender Größenordnung erforderlichen Übertragungsritzel außer Eingriff mit den Ziffernrollen zu bringen, weil sie in der Eingriffsstellung die Rückstellung der Ziffernrollen unmöglich machen würden. Andererseits müssen diese übertragungsritzel, um zu verhindern, daß die Ziffernrollen die eingestellte Ausgangsstellung zwischenzeitlich wieder verlassen, bereits wieder in Eingriff mit den Ziffernrollen stehen, bevor das Rückstellglied die Arretierung der Ziffernrollen in deren Ausgangslage aufhebt. Um das zu erreichen, darf die die Ritzel tragende Ritzelbrücke nicht während des ganzen Rückstellvorganges mit den übrigen Rückstellgliedern mitbewegt werden. Sie ist deshalb mit den übrigen Rückstellgliedern durch eine Reibungskupplung verbunden, welche bei Einleitung eines Rückstellvorganges vor der eigentlichen Rückführung der Ziffernrollen die Ritzel sofort außer Eingriff mit den Ziffernrollen bringt, sie dann aber an einen Anschlag legt, welcher die weitere Bewegung der Ritzelbrücke und damit auch der Ritzel begrenzt. Die übrigen Rückstellglieder können sich nun, bei gleitender Bewegung der Teile der Reibungskupplung gegeneinander, noch beliebig weiter bewegen, ohne daß die Ritzelbrücke und damit die Ritzel diese Bewegung mitmachen.
  • Die Reibungskupplung verursacht nach vollzogener Rückstellung der Ziffernrollen in. deren Ausgangslager bei Gegenbewegung des Rückstellhebels auch noch ein sofortiges Mitgehen der Ritzelbrücke. Die Ziffernrollen werden jetzt durch die Rückstellglieder so lange in ihrer Ausgangslage fixiert, bis die übertragungsritzel wieder mit ihnen im Eingriff stehen und ihrerseits die Ziffernrollen in ihrer Lage festhalten. Solche bekannten Anordnungen weisen nun den Nachteil auf, daß sich die zwischen den beiden Teilen der Reibungskupplung wirkende Reibungskraft durch den während der Betriebszeit eines solchen Zählers unvermeidlich auftretenden Abrieb vermehrt. Dadurch kann es vorkommen, wie die Praxis zeigt, daß nach erfolgter Rückstellung der Ziffernrollen in die Ausgangslage und Gegenbewegung der Rückstellglieder die wieder eingreifenden Ritzel eine weitere Bewegung der übrigen Rückstellglieder bis in deren Ausgangslage verhindern, weil die Reibungskraft in der Reibungskupplung so groß geworden ist, daß die für die Rückführung der Glieder vorgesehenen Kräfte, meist durch Federn hervorgerufen, nicht ausreichen, die noch weiter erforderliche Bewegung zu vollziehen. Dann können entweder von dem Zähler weitere Zählungen nicht vorgenommen werden, oder es ist die nächste Rückführung der Zahlenrollen in die Ausgangslage blockiert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen. Man könnte daran. denken, die für die Gegenbewegung der Rückstellglieder wirksam werdenden Kräfte zu erhöhen. Dem steht entgegen, daß dann. für das Vorwärtsbewegen der Rückstellglieder zur Ausführung des Rückführvorganges. die zum Spannen der entsprechenden Federn aufzuwendenden Kräfte mit aufgebracht werden müssen. Dann wäre zum Bewegen des Rückstellhebels eine Kraft aufzubringen, die besonders dann, wenn das Rückführen nicht durch Handbetätigung, sondern durch Elektromagnete vorgenommen werden soll, was oft der Fall ist, nicht tragbar ist. Um die Bauteile möglichst klein zu halten, ist man im Gegenteil an einer besonders kleinen Kraft für die Rückführung der Ziffernrollen interessiert.
  • Eine solche möglichst kleine Kraft zur Einleitung der Rückstellung der Ziffernrollen könnte man dann erhalten, wenn man bei neuen Zählern die Reibungskupplung so klein halten würde, daß sie auch nach längerer Betätigungszeit des Zählers, wenn der erhöhte Abrieb sie vergrößerte, nicht über einen zulässigen Wert ansteigt, der noch eine einwandfreie Funktion des Rückstellmechanismus gewährleistet. Dem steht jedoch die Tatsache entgegen, daß auch an den Zahnflanken der übertragungsritzel und den zugehörigen Eingriffsgliedern an der Ziffernrolle nach längerer Betätigungszeit ein unvermeidlicher Abrieb auftritt, der die Reibung zwischen den Ritzelzähnen und den zugehörigen Eingriffsteilen an den Ziffernrollen vergrößert. Sollen auch dann noch über die Reibungskupplung die Ritzet einwandfrei ausgehoben werden, so darf ein bestimmter Wert der in der Reibungskupplung auftretenden Reibungskraft nicht unterschritten werden. Dieser Reibungswert weist auch bei neuen Zählern einen bestimmten Betrag auf, der auch bei diesen den in. der Reibungskupplung auftretenden Wert der Reibungskraft für einwandfreie Funktion nach unten begrenzt.
  • Es bestehen also bei solchen Anordnungen die Schwierigkeiten, daß man die Rückstellbewegung an sich mit einer möglichst kleinen Kraft vollziehen müßte, um die entsprechenden Antriebselemente baulich klein halten zu können, einen bestimmten Anfangswert aber nicht unterschreiten darf, wenn auch bei neuen Zählern eine einwandfreie Funktion der Rückstellung gewährleistet werden soll.
  • Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß durch ein zusätzliches Glied vermieden, das bei Einleiten des Rückstellvorganges auf die Ritzelbrücke derart einwirkt, daß diese unabhängig von, gleichsinnig jedoch mit der durch die Reibungskupplung auf sie ausgeübten Kraft so weit bewegbar ist, daß ihre Ritzet gerade noch mit den Eingriffsgliedern der Ziffernrollen kämmen und erst von da ab von dem Nullstellglied allein ausgehoben werden. Zweckmäßig ist es, dafür zu sorgen, daß der Bewegungsbereich dieses Gliedes durch seine Gestaltung und/oder Anschläge mindestens in einer seiner Bewegungsrichtungen begrenzt ist.
  • Diese Anweisung erlaubt es, die in der Reibungskupplung erforderlichen Kräfte so klein zu halten, daß auch bei Gegenbewegung der Rückstellglieder kein. Festklemmen erfolgt und trotzdem ein einwandfreies Ausrücken der Ritzet erzielt wird.. Hierbei wird von der Überlegung ausgegangen, daß die für die Bewegung der Ritzelbrücke aufzuwendenden Kräfte sofort kleiner werden, wenn der Eingriff der Ritzet in die zugehörigen Eingriffsglieder an den Ziffernrollen gelockert wurde. Dann reicht für die weitere Bewegung der Ritzelbrücke eine verhältnismäßig kleine Kraft aus. Diese zusätzliche Kraft, die nur auf einem verhältnismäßig kleinen Weg wirksam ist, unterstützt das Ausheben der Ritzet aus dem Eingriff mit den Ziffernrollen. Dann kann die entsprechende, in der Reibungskupplung wirksam werdende Kraft herabgesetzt werden.
  • Eine solche Anordnung hat zumindest zwei wesentliche Vorteile. Einmal wird durch die verminderte Reibungskraft der Reibungskupplung ein Festklemmen der Rückstellglieder, wie es vorher beschrieben wurde, auch nach längerer Betriebszeit des Zählers verhindert, obgleich ein einwandfreier Rückstellvorgang gewährleistet ist, zum anderen aber wird durch die verminderte Reibung in der Reibungskupplung der in ihr auftretende unvermeidliche Abrieb vermindert und die Standzeit der Kupplung entsprechend erhöht.
  • Die Praxis zeigte, daß an einem Zähler bestimmten Typs, der besonders ungünstig lag, mit den beschriebenen bekannten Ausführungen lediglich eine Standzeit von etwa 20 000 Rückstellungen zu erzielen war. Nach Umbau dieses Zählers gemäß der Erfindung war nach 250 000 Rückstellungen noch ein einwandfreies Zählen und Rückstellen möglich, wobei gleichzeitig die Antriebskraft für den Rückstellmechanismus herabgesetzt werden konnte. Nach der angegebenen Zahl von Rückstellungen wurden die Untersuchungen abgebrochen, da die erzielte Standzeit für diesen schwierigen Fall ausreichend war.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankes darstellen, schematisch erläutert.
  • Die Fig.1, 2 und 3 gehören zusammen. Fig.1 gibt, unter Fortlassung unwesentlicher bekannter Teile, die den Erfindungsgedanken nicht berühren, eine Darstellung der Gesamtanordnung, während die Fig.2 und 3 Ansichten der Ritzelbrücke zeigen, die in Richtung des Pfeiles 17 der Fig. 1 gesehen sind. Fig. 2 zeigt hierbei die Ausgangslage der Ritzelbrücke, bei der die Ritzet voll in Eingriff mit den an der Ziffernrolle fest angebrachten Eingriffsgliedern liegen, während die Abb.3 die Ritzelbrücke in ausgehobenem Zustand zeigt. In Fig.1 sind die Teile in der Stellung gezeichnet, die sich ergibt, wenn die Ritzet gerade in die an den Ziffernrollen fest angebrachten Eingriffsglieder einfühlen oder wiedereinfühlen.
  • Ein Betätigungsglied 1 für das Rückstellen der Ziffernrollen in die Ausgangslage wird durch eine gehäusefest gelagerte Feder 2, deren Schenkel 2' auf einem Zapfen 1' des Hebels 1 anliegt, in, seiner Ruhelage gehalten. Durch Drücken des Betätigungsgliedes 1 in Richtung des Pfeiles 18, also entgegen der Kraft der Feder 2, wird das Rückstellen eingeleitet. Mit jeder der Ziffernrollen 4 ist je eine Herzkurve 3 fest verbunden. Sie dienen dem Rückführen der Ziffernrollen 4 in ihre Ausgangslagen. Dieses Rückführen geschieht mit Hilfe eines Rückstellhebels 5, der, wenn die Ausgangslage der entsprechenden Ziffernrolle erreicht ist, in eine Vertiefung 6 der zugeordneten Herzkurven 6 eingreift und hier in bekannter Weise bei Fixierung der Ausgangslage der Ziffernrollen 4 noch einen freien Weg in Betätigungsrichtung zur Verfügung hat. Mit jeder Ziffernrolle 4 fest verbunden sind Triebstifte 7, in die die Zähne je eines übertragungsritzels 8 eingreifen. An der Stelle 9 ist in bekannter Weise zwischen dem Rückstellhebe15 und der Ritzelbrücke 10 eine Reibungskupplung 16 eingeschaltet, deren aufeinanderreibende Teile durch eine Schraubenfeder 14 zusammengedrückt werden. Ein am Betätigungshebel 1 angebrachter Stift 11 drückt in der Ruhelage des Betätigungshebels 1 die Ritzelbrücke unter Einwirkung der Feder 2 gegen einen Anschlag 12, so daß die Ritzet 8 in erforderlicher Weise mit den Triebstiften 7 der Ziffernrollen 4 im Eingriff stehen. Ein zweiter Anschlag 13 begrenzt den Bewegungsbereich der Ritzelbrücke nach der anderen Seite.
  • Die vorher erwähnte Kraft, die nach der vorliegenden Erfindung das Ausheben der Ritzet 8 über einen begrenzten Weg erleichtert, wird durch eine Blattfeder 15 hervorgerufen.
  • Wird nach Fig. 1 zur Einleitung der Rückführung der Ziffernrollen 4 in ihre Ausgangslagen das Betätigungsglied 1 in Richtung des Pfeiles 18 niedergedrückt, sei es von Hand, durch einen Elektromagneten oder irgendeine andere geeignete Vorrichtung, so bewegt es sich entgegen der von der Feder 2 auf es ausgeübten Kraft. Die unter der Wirkung der Blattfeder 15 stehende Ritzelbrücke 10, die in der Ruhelage vom Stift 11 des Betätigungsgliedes 1 an den Anschlag 12 gedrückt wird und dadurch die Ritzet 8 im Eingriff mit den Triebstiften 7 hält, wird bei Bewegung des Betätigungsgliedes 1 in Richtung des Pfeiles 18 über die an der Stelle 9 liegende Reibungskupplung 16 in der gleichen Richtung mitbewegt, so daß die Ritzel 8 außer Eingriff mit den Triebstiften 7 kommen. Dieses Ausrücken wird zunächst von der Blattfeder 15 unterstützt, bis diese eine Lage einnimmt, die in Fig. 3 gezeichnet ist. Der Stift 11 hat sich inzwischen von der Ritzelbrücke 10 gelöst, so daß sich diese frei bewegen kann.
  • Weil ihre Bewegung zunächst von der Blattfeder 15 mit eingeleitet wird, können die durch die Reibungskupplung 16 übertragenen Kräfte wesentlich kleiner gehalten werden, als dieses der Fall sein müßte, wenn die Blattfeder 15 nicht vorhanden wäre. Hört in der in der Fig.3 gezeichneten Stellung die Mitwirkung der Blattfeder 15 auf, so kann die Ritzelbrücke 10 mit verhältnismäßig kleinen Kräften weiterbewegt werden. Diese Weiterbewegung erfolgt-so lange, bis sich die Ritzelbrücke gegen den Anschlag 13 legt. Inzwischen haben auch die sich mitbewegenden Rückstellhebel 15 die Herzkurven 6 erreicht und veranlassen nun die Rückführung der Ziffernrollen 4 in ihre Ausgangsstellungen in bekannter Weise, die nicht näher erläutert zu werden braucht. In der Endlage, nach Beendigung des eigentlichen Rückstellvorganges, liegen die Nasen der Rückstellhebel dann tief in den Einschnitten 6 der Herzkurven 5 und fixieren hierdurch die Ziffernrollen. Die Ritzelbrücke liegt weiterhin am Anschlag 13.
  • Nun setzt die Gegenbewegung des Betätigungsgliedes 1, d. h. entgegen der Richtung des Pfeiles 18, ein. Schon in der ersten Bewegungsphase wird die Ritzelbrücke 10 mitgenommen, vom Anschlag 13 gelöst und in Richtung auf die Ziffernrollen 4 geschwenkt. Dieser Vorgang, während dem die Nasen der Rückstellhebel 5 in den Vertiefungen 6 gleiten und die Ziffernrollen 4 weiterhin in ihrer Lage festhalten, dauert so lange, bis die Ritzelbrücke die in Fig. 1 gezeichnete Lage erreicht hat. In dieser Lage legt sie sich an die Blattfeder 15 an, die zunächst eine Weiterbewegung der Ritzelbrücke verhindert. Die Zähne der Ritzel 8 greifen schon leicht zwischen die Triebstifte 7, wodurch ein unbeabsichtigtes Verstellen der Ziffernrollen verhindert wird. Der Rückstellhebel s löst sich von. der Herzkurve, und die Reibungskupplung beginnt wieder zu gleiten. Bei weiterer Rückwärtsbewegung des Betätigunggjiedes 1 legt sich schließlich der Stift 11 an die Ritzelbrücke 10 an und bewegt sie, unter überwindung der Kraft der Blattfeder 15, bis zum Anschlag 12. Damit ist der gesamte Rückstellvorgang beendet. Selbstverständlich erfolgt die gesamte Bewegung des Betätigungsgliedes in Gegenrichtung des Pfeiles 18 unter Wirkung der Feder 2, die also so bemessen sein muß, daß sie sowohl die Reibungskräfte als auch die zeitweise auftretende Gegenkraft der Blattfeder 15 überwinden kann. Da die Feder 2 bei Einleitung des Rückstellvorganges mit gespannt werden muß, legt man Wert darauf, daß die von ihr ausgeübte Kraft möglichst gering ist. Dieser Wunsch läßt sich erfüllen, ohne daß die Rückstellung darunter leidet.
  • Besonders deutlich wird der durch die erfindungsgemäße Anweisung erzielte Fortschritt, wenn Wert darauf gelegt wird, daß das Rückstellen sehr schnell vor sich gehen soll, wenn etwa das Rückstellen durch einen sehr schnell wirkenden Mechanismus, wie einen entsprechend ausgelegten Elektromagneten, vorgenommen werden soll. In diesem Fall müssen nicht nur die vorher erwähnten Reibungskräfte zwischen den Ritzelzähnen und den Triebstiften 7 überwunden werden, sondern auch die mechanische Trägheit der Ritzelbrücke mit Zubehör. Dann ist die durch die Blattfeder 15 im vorliegenden Fall, durch andere Mittel in anderen Fällen, gegebene Anfangsbeschleunigung, die nicht über die Reibungskupplung übertragen werden muß, besonders vorteilhaft. Da die Gegenbewegung der Rückstellhebel immer unter der Wirkung der Feder 2 vor sich geht, ist sie vom Antriebsorgan unabhängig. Man kann mit Hilfe der gegebenen Anweisung eine schnelle Rückführung erreichen, ohne die Reibungskupplung entsprechend auslegen zu müssen, was die mehrfach erwähnten nachteiligen Folgen haben würde. Auch die Feder 2 kann schwach bemessen werden, wodurch die erforderliche Baugröße des Antriebsorgans für den Rückstellvorgang klein gehalten werden kann.
  • Die gleichen Vorzüge weisen die nunmehr beschriebenen weiteren Ausführungsbeispiele auf, die sämtlich das gemeinsame Kennzeichen haben, daß auf die Ritzelbrücke auf einem beschränkten Weg eine zusätzliche Ausrückkraft wirkt, die entweder dazu dient, eine vorhandene Anfangsreibung zu überwinden oder zusätzlich noch die Trägheitskräfte der Ritzelbrücke zu überwinden und die Reibungskupplung nicht mit entsprechenden zusätzlichen Kräften zu belasten.
  • Zunächst zeigt Fig.4 eine Ausführung des Erfindungsgedankens, nach der die Blattfeder 15 durch eine andersgestaltete Feder 19 ersetzt wurde, die dem gleichen Zweck wie die Blattfeder 15 dient. In der in Fig.4 gezeichneten Ausgangslage der Ritzelbrücke 10 wirkt die Kraft dieser Feder über den Schenkel 20 auf die Ritzelbrücke 10 in. Ausrückrichtung hin. Diese Einwirkung findet so lange statt, bis der Schenkel 20 bei einer Ausrückbewegung der Ritzelbrücke 10 gegen einen Anschlag 21 trifft. Von dieser Stellung an hört bei weiterer Bewegung der Ritzelbrücke 10 in gleicher Richtung die Wirkung der Feder 19 auf sie auf.
  • Das gilt ebenso für die weiteren Figuren, die weitere Ausführungsbeispiele zeigen. So kann an dem Betätigungsglied 1 eine Feder 22 befestigt sein, die sich bei Einleiten der Rückstellbewegung an die Ritzelbrücke 10 legt (Fig. 5). Hiernach erfüllt sie die gleiche Funktion wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen die Feder 15 bzw. 19. Wenn die Ritzelbrücke einen Weg zurückgelegt hat, der dem an Hand der Fig. 1, 2 und 3 erläuterten Weg entspricht, also dem Weg, nach dessen Zurücklegung die Zähne der Ritzel 8 noch gerade in die Triebstifte 7 eingreifen, legt sich die Feder an den Anschlag 23 und wird damit für die weitere Bewegung der Ritzelbrücke 10 in gleicher Richtung unwirksam. Nach Fig. 6 sind die entsprechenden Federn durch einen an dem Betätigungshebel 1 aasgelenkten Hebel 24 ersetzt, der durch eine Feder 25, die um den Lagerzapfen 26 dieses Hebels gelegt ist, an die Ritzelbrücke 10 angepreßt wird. Der Anschlag 23' hat in diesem Fall die gleiche Funktion wie der Anschlag23 (Fig. 5), nur daß er hier den Hebel 24 trifft und ihn von der Ritzelbrücke abhebt und nach oben ablenkt.
  • Aus obigem ergibt sich, nachdem das Prinzip veranschaulicht wurde, daß weitere andersgestaltete Ausführungsbeispiele möglich sind, ohne daß es eines erfinderischen Aufwandes bedarf.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwenkeinrichtung für zwischen den Ziffernrollen von Impulszählern angeordnete Übertragungsritzel mit einer nach Einleitung des Rückführens der Ziffernrollen in ihre Ausgangslagen derart durch eine Reibungskupplung zwischen einem Betätigungsglied oder einem Rückstellhebel oder eines anderen mit dem Betätigungsglied fest gekuppelten Gliedes schwenkbaren Ritzelbrücke, daß die Zähne der übertragungsritzel außer Eingriff mit den mit den Ziffernrollen fest verbundenen Eingriffsgliedern, wie Triebstiften od. dgl" kommen, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Glied (15, 19, 22, 25), das bei Einleiten des Rückstellvorganges auf die Ritzelbrücke derart einwirkt, daß diese unabhängig von, gleichsinnig jedoch mit der durch die Reibungskupplung auf sie ausgeübten Kraft so weit bewegbar ist, daß ihre Ritzel (8) gerade noch mit den Eingriffsgliedern (7) der Ziffernrollen (4) kämmen und erst von da ab von dem Nullstellglied allein ausgehoben werden.
  2. 2. Schwenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsbereich des Gliedes (15, 19, 22, 25) durch seine Gestaltung (15) und/oder durch Anschläge (21, 23, 23') mindestens in einer seiner Bewegungsrichtungen begrenzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1104 745.
DEE19951A 1960-09-21 1960-09-21 Schwenkeinrichtung fuer zwischen den Ziffernrollen eines Impulszaehlers angeordnete UEbertragungsritzel Pending DE1140763B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104745B (de) * 1958-04-26 1961-04-13 Elmeg Nullstelleinrichtung fuer Zaehleinrichtungen

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104745B (de) * 1958-04-26 1961-04-13 Elmeg Nullstelleinrichtung fuer Zaehleinrichtungen

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CH389957A (de) 1965-03-31
GB991003A (en) 1965-05-05
FR1301227A (fr) 1962-08-10

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