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DE1140084B - Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Foerderkolben - Google Patents

Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Foerderkolben

Info

Publication number
DE1140084B
DE1140084B DEB51831A DEB0051831A DE1140084B DE 1140084 B DE1140084 B DE 1140084B DE B51831 A DEB51831 A DE B51831A DE B0051831 A DEB0051831 A DE B0051831A DE 1140084 B DE1140084 B DE 1140084B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
piston
delivery
chamber
differential piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51831A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUSSMANN KOM GES W
Original Assignee
BUSSMANN KOM GES W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUSSMANN KOM GES W filed Critical BUSSMANN KOM GES W
Priority to DEB51831A priority Critical patent/DE1140084B/de
Publication of DE1140084B publication Critical patent/DE1140084B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/08Regulating by delivery pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Verändern der Fördermenge von Hochdruck Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Förderkolben Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verändern der Fördermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch selbsttätiges, druckabhängiges und stufenweises Abschalten von einzelnen oder gruppenweise zusammengefaßten Förderkolben mittels eines Differentialkolbens, der vom Förderdruck und von einem Gegendruck beaufschlagt ist.
  • Die stufenweise Abschaltung bei Hochdruckpumpen hat gegenüber der stufenlosen Bauart den wesentlichen Vorteil, daß die Belastung des die Taumel- oder Schrägscheibe abstützenden Drucklagers mit steigendem Förderdruck nicht zunimmt, sondern annähernd gleich gehalten werden kann. Derartige Pumpen können daher beliebig lange Zeit mit Höchstdruck betrieben werden. Die bekannten Bauarten von Pumpen mit stufenweiser Abschaltung sind mit einem federbelasteten Regelorgan zur Bewirkung der Abschaltung ausgerüstet.
  • Stufenpumpen haben auch bei Höchstdruck noch eine bestimmte Fördermenge, die größer sein muß als die Summe der Leckverluste der angeschlossenen Druckflüssigkeitsverbraucher, z. B. eine Presse, deren Preßkraft unter allen Bedingungen und über lange Zeit aufrechterhalten werden muß. Die die Leckverluste übersteigende Fördermenge wird im allgemeinen durch ein Druckbegrenzungsventil abgeleitet.
  • Es sind Pumpenbauarten bekannt (sogenannte Nullhubpumpen), bei welchen druckabhängig die Fördermenge bei Höchstdruck auf einen Kleinstwert reduziert wird, was meistens durch Verminderung des Kolbenhubes erfolgt. Es sind auch Einrichtungen an Stufenpumpen bekannt, bei welchen der die Anlage der Pumpenkolben an der Taumelscheibe oder am Exzenter bewirkende Fülldruck bei Erreichen des Maximalförderdruckes abgeschaltet wird, so daß die Kolben keine Längsbewegung mehr ausführen, sondern stehenbleiben.
  • Es ist ferner eine hydraulische Hochdruckpumpe (deutsche Patentschrift 921554) bekannt, bei welcher einzelne Kolben oder Kolbengruppen mit steigendem Förderdruck stufenweise abgeschaltet werden, damit bei steigendem Gegendruck die Förderleistung reduziert wird und so ein über den gesamten Druckbereich der Pumpe annähernd konstanter Leistungsbedarf erhalten bleibt. Als Abschaltorgan wirkt dabei ein Differentialkolbenschieber, welcher durch den auf die Differentialfläche wirkenden Gesamtförderdruck gegen eine Feder axial verschoben wird und dabei nacheinander einzelne Kolben oder Kolbengruppen abschaltet. Die Verschiebung des Differentialkolbens geht dabei mit steigendem Förderdruck kontinuierlich entsprechend der Federcharakteristik vor sich. Hierbei ist jedoch während des Abschaltvorganges eines Kolbens oder einer Kolbengruppe eine gewisse Drucksteigerung des Gesamtdruckes notwendig, um die Abschalt bohrungen völlig freizugeben, denn dem Bohrungsdurchmesser entspricht in gleicher Größe ein Axialweg des Kolbens, und diesem Weg linear steigt die Kraft der Gegenfeder an. In den Fällen, bei welchen die Drucksteigerung in der angeschlossenen Arbeitsmaschine relativ schnell vor sich geht, ist diese Erscheinung bedeutungslos. Wenn aber an die Pumpen mehrere Druckflüssigkeitsverbraucher angeschlossen sind, die eine unterschiedliche Ladung verlangen, z. B. ein Druckspeicher, ist der schleichende Übergang nachteilig, weil die Abschaltung nicht exakt erfolgt und damit die entsprechende Druckstufe nicht voll ausgenutzt werden kann.
  • Hier schafft die vorliegende Erfindung Abhilfe. Sie besteht darin, daß bei Hochdruck-Axialkolbenpumpen der eingangs erwähnten Art der Differentialkolben einen auf der Gegendruckseite durch annähernd konstanten Druck beaufschlagten Kolbenteil aufweist. Hierdurch tritt gegenüber den bekannten Einrichtungen eine wesentlich geringere Belastung des Axiallagers ein. Der konstante hydraulische Gegendruck hält dem auf die Ringfläche des Differentialkolbens wirkenden Verbraucherdruck (Gesamtförderdruck) bis zu einem genau bestimmbaren Punkt die Waage und schaltet bei überschreiten dieses Punktes durch den Verbraucherdruck die betreffende Stufe sofort und vollständig ab. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird der den Hub des Differentialkolbenteils begrenzende Anschlag als zusätzlicher Hilfsdifferentialkolben ausgebildet, der außer in Abhängigkeit vom Gesamtförderdruck der Axialkolbenpumpe auch willkürlich beaufschlagbar ist. Durch entsprechende Ausbildung des Differentialkolbens (Anordnung einer weiteren Bohrung) ist es möglich, auf einfache Weise bei Erreichen des Grenzdruckes der Pumpe - oder auch bei einem beliebigen niedrigeren Druck - die Gesamtfördermenge abzuschalten. Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und den Figuren der Zeichnung ersichtlich. Letztere stellen einige Ausführungsmöglichkeiten dar, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die grundsätzliche Bauart der Abschalteinrichtung, Fig. 2 eine Ausführungsform mit Magnetventil, Fig. 3 dasselbe mit einem beweglichen Kolben anstatt fester Gehäuserückwand, Fig. 3 a eine Zusatzeinrichtung zu Fig. 3, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform zu Fig. 3.
  • In Fig. 1 ist die grundsätzliche Bauart der hydraulisch bewirkten Stufenschaltung z. B. für zwei abzuschaltende Druckstufen einer Axialkolbenpumpe dargestellt. Der axial durchbohrte Differentialkolben 1 deckt mit seinem linken, pumpenseitigen Ende die Querbohrungen 2 ab, welche zur Druckseite der ersten Kolbengruppe führen; dasselbe gilt für die Querbohrungen 3, welche zur Druckseite der zweiten Kolbengruppe führen. Der Fülldruckraum 4 wird durch eine Füllpumpe unter konstantem Druck, beispielsweise 15 at, gehalten. Von ihm aus führen die Bohrungen 5 zu den Saugventilen aller Arbeitskolben. Die Längsbohrung 27 im Differentialkolben 1 verbindet den Fülldruckraum 4 mit dem Gegendruckraum 7. In diesem herrscht somit der gleiche Druck wie im Fülldruckraum 4. Der Förderdruckraum 8 steht direkt mit der Drucksammelkammer bzw. der von der Pumpe wegführenden Druckleitung in Verbindung. In ihm herrscht also der volle Förderdruck der Pumpe. Dieser wirkt auf die Differentialfläche 9 des Kolbens 1. Überschreitet die aus dem Druck auf die Differentialfläche 9 resultierende Kraft die auf den Differentialkolben 1 im Gegendruckraum 7 aus dem dort herrschenden Fülldruck resultierende, so wird der Kolben 1 zunächst so weit in den Raum 7 hinein verdrängt, bis er mit dem Bund; 14 an den Fangring 11 anschlägt. Hierdurch werden die zur ersten Kolbengruppe führenden Querbahrungen 2 kurzgeschlossen und damit die erste Druckstufe abgeschaltet. Nun wirkt der Druck im Gegendruckraum 7 nicht mehr nur gegen die Stirnfläche des rechten Kolbenteils 6 des Differentialkolbens 1, sondern gegen die um die Ringbreite des Ringkolbens 12 vergrößerte Fläche. Erst wenn der Druck auf die Differentialfläche 9 so weit gestiegen ist, daß auch die um die Ringkolbenfläche 12 vergrößerte Gegenkraft im Gegendruckraum 7 überwunden wird, wird der Differentialkolben 1 ganz nach rechts verschoben bis zum Anschlag an die Gehäusewand 13. Dadurch werden auch die Querbohrungen 3 zur Druckseite der zweiten Kolbengruppe am Fülldruckraum 4 kurzgeschlossen und somit die zweite Druckstufe abgeschaltet.
  • Für manche Zwecke ist es vorteilhaft, z. B. um eine Stellkolbenbewegung zu verlangsamen, die Reduzierung der Fördermenge auf die letzte (in diesem Fall dritte) Druckstufe willkürlich herbeizuführen. Eine Lösung für diese Aufgabe stellt Fig. 2 dar. Hier hat der Differentialkolben 1 keine Längsbohrung, jedoch ist der Gegendruckraum 7 über ein Steuerorgan, beispielsweise ein Magnetventil 14 und Leitungen 15 und 15a, an den Fülldruckraum 4 angeschlossen. Normalerweise ist das Magnetventil 14 geöffnet, so daß im Gegendruckraum 7 der gleiche Druck wie im Fülldruckraum 4 herrscht, also ein Funktionsablauf, wie er für das Beispiel der Fig. 1 beschrieben ist, gilt. Will man die Fördermenge der Pumpe willkürlich auf die der letzten Druckstufe reduzieren, so wird das Magnetventil 14 auf Abfluß geschaltet. Damit wird der Gegendruckraum 7 entlastet. Der Differentialkolben 1 führt seinen vollen Schaltweg bereits bei einem sehr niedrigen Gesamtförderdruck im Förderdruckraum 8 aus, der nur so groß sein muß, daß die Reibungskräfte überwunden werden.
  • Bildet man die 'rechte Gehäusewand 13 nicht starr, sondern, wie in Fig. 3 dargestellt, als zusätzlichen Hilfsdifferentialkolben 16 aus und gibt man dem Hauptdifferentialkolben 1 in seinem pumpenseitigen Teil eine Ringnut 17, die mit einer zum Fülldruckraum 4 hin offenen Längsbohrung 18 in Verbindung steht, so kann man auch die letzte Stufe der Pumpe druckabhängig oder willkürlich abschalten. Voraussetzung dafür ist ein Rückschlagventil in der Druckleitung, die von der Pumpe zu den angeschlossenen Verbrauchern führt. Die Wirkungsweise ist folgende: Über die Leitung 15a bzw. 15 wird entweder über ein zwischengeschaltetes Steuerorgan, z. B. ein Magnetventil 14 oder über einen Druckfühler 19, der Hilfsdifferentialkolbenraum 24 und durch die Längsbohrung 21 im Hilfsdifferentialkolben 16 der Gegendruckraum 7 mit dem Fülldruckraum 4 verbunden. Die Abschaltung der beispielsweise vorgesehenen Stufen 1 und 2 erfolgt, wie oben beschrieben. Soll die Gesamtfördermenge, also auch die letzte Druckstufe, zusätzlich abgeschaltet werden, so wird das Magnetventil 14 mit dem Abfluß verbunden. Hierdurch weicht der Hilfsdifferentialkolben 16 bis zum Anschlag an die Gehäusewand 22 aus. Die Ringnut 17 des Hauptdifferentialkolbens 1 gelangt dabei in den Förderdruckraum 8, so daß auch die Fördermenge der letzten Druckstufe aus diesem Raum in den Fülldruckraum 4 durch die Längsbohrung 18 entweichen kann. Das obenerwähnte Rückschlagventil in der Förderdruckleitung schließt dabei und verhindert einen Rückfluß des in den Verbraucherleitungen befindlichen, vorgespannten Öls.
  • Ist das Steuerorgan ein Magnetventil 14, so kann z. B. durch Maximalminimaldruckschalter oder Kontaktmanometer in den angeschlossenen Verbraucherleitungen ein Druck aufrechterhalten werden, der in einstellbaren Grenzen pendelt, ohne daß irgendeine Fördermenge über ein sonst nötiges Druckbegrenzungsventil abströmt.
  • Für die gleiche Aufgabe kann ein Druckfühler 19 eingesetzt werden, wie in Fig. 3 a dargestellt. Dieser tritt an die Stelle des Magnetventils 14. Er steht über die Leitung 23 mit den angeschlossenen Verbrauchern in Verbindung (nicht pumpenseitig vor, sondern hinter dem obenerwähnten Rückschlagventil in, der von der Pumpe wegführenden Druckleitung). Auf den Druckfühlerkolben 24 wirkt damit immer gegen die Kraft der einstellbaren Feder 25 der in den angeschlossenen Verbraucherleitungen herrschende Druck. Zunächst ist über die Ringnut 26 des Druckfühlerkolbens 24 die Leitung 15 a mit 15 verbunden, so daß im Hilfsdifferentialkolbenraum 20 und im Gegendruckraum der Druck des Fülldruckraumes 4 herrscht. Mit steigendem Verbraucherdruck wird der Druckfühlerkolben 24 nach rechts verschoben, schließt zunächst die Leitung 15 a ab und öffnet später über die Ringnut 26 die Verbindung zwischen der Leitung 15 und dem Abfluß, so daß die Räume 7 und 20 entlastet werden. Durch Veränderung der Vorspannung der Feder 25 kann der Verbraucherdruck, bei welchem die Entlastung vor sich geht, eingestellt werden. Durch Wahl der Länge der Ringnut 26 und durch die Dimensionierung der Kammern, die im Gehäuse des Druckfühlers 19 mit den Leitungen 15 a, 15 und dem Abfluß in Verbindung stehen, hat man es in Verbindung mit geeigneter Charakteristik der Feder 25 weiterhin in der Hand, die Druckdifferenz, bei welcher die Abschaltung und Wiederzuschaltung der einzelnen Kolbengruppen erfolgt, jeweiligen Erfordernissen anzupassen. Die Schaltgrenzen lassen sich außerordentlich eng halten. Von Vorteil ist bei dieser Anordnung, daß die Pumpe gegenüber üblichen, sogenannten Leerlaufschaltungen bei Wiederzuschaltung nicht mit der vollen Fördermenge einsetzt, sondern zunächst nur mit der Fördermenge, die der letzten Druckstufe entspricht. Man kann weiterhin gemäß Fig. 4 den Gegendruckraum 7 und den Hilfsdifferentialkolbenraum 20 voneinander trennen, indem man die Längsbohrung 21 im Hilfsdifferentialkolben 16 wegläßt und dem Gegendruckraum 7 eine eigene Leitung 28 nach außen gibt und ihn durch ein zwischengeschaltetes Steuerorgan, ebenso wie den Hilfsdifferentialkolbenraum 20, mit dem Fülldruckraum 4 verbindet. Dabei können die beispielsweise dargestellten Steuerorgane und Magnetventile oder auch Druckfühler oder sonst für den jeweiligen Fall geeignete Geräte sein. Man kann dann die Reduzierung der Fördermenge auf die letzte Druckstufe druckabhängig oder willkürlich herbeiführen. Dies gilt auch für die Zu- und Abschaltung der letzten Druckstufe.
  • Es sind auch zwischen den Anordnungen der Fig. 3, 3 a und 4 Kombinationen, z. B. Parallelschaltung von druckabhängig und willkürlich schaltenden Organen möglich, die dann gestatten, die Fördercharakteristik und völlige Pumpenabschaltung den jeweiligen Erfordernissen beliebig anzupassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Verändern der Fördermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch selbsttätiges, druckabhängiges und stufenweises Abschalten von einzelnen oder gruppenweise zusammengefaßten Förderkolben mittels eines Differentialkolbens, der vom Förderdruck und von einem Gegendruck beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dkDr Differentialkolben (1, 6) einen auf der Gegendruckseite durch annähernd konstanten Druck beaufschlagten Kolbenteil (6) aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bund (10) am Kolbenteil (6) zur Mitnahme eines oder mehrerer Ringkolben (12).
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruck auf den Kolbenteil (6) durch ein willkürlich zu betätigendes Steuerorgan (14) abschaltbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 beiHochdruckpumpen mit eingebauterFüllpumpe, gekennzeichnet durch eine Verbindung, z. B. eine Längsbohrung (27) im Differentialkolben (1, 6) zwischen dem Fülldruckraum (4) und dem den Kolbenteil (6) umgebenden Gegendruckraum (7).
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hub des Kolbenteils (6) begrenzende Anschlag als zusätzlicher Hilfsdifferentialkolben (16) ausgebildet ist, der außer in Abhängigkeit vom Gesamtförderdruck der Axialkolbenpumpe auch willkürlich beaufschlagbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Differentialkolbenteil (1) eine Längsbohrung (18) und eine Ringnut (17) angeordnet sind, die in Abschaltstellung des Differentialkolbenteils (1) die Druckseite der Axialkolbenpumpe mit deren Saug- bzw. Fülldruckraum (4) verbinden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 900 529, 921554, 421301, 949 985; deutsche Auslegeschrift Nr. 1001593.
DEB51831A 1959-01-22 1959-01-22 Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Foerderkolben Pending DE1140084B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE421301C (de) * 1923-04-20 1925-11-09 Jaquet & Cie Regler fuer Pumpen
DE900529C (de) * 1950-11-29 1953-12-28 Schweizerische Lokomotiv Pumpe mit im Kreise angeordneten parallelen Kolben und mit variabler Foerdermenge, die durch OEffnungen in den Zylinderwaenden mittels der Kolben gesteuert wird
DE921554C (de) * 1951-09-30 1954-12-20 Wilhelm Bussmann K G Hydraulische Hochdruckpumpe
DE949985C (de) * 1952-08-14 1956-09-27 Siam Kolbenpumpe mit gleichbleibendem Hub und in Abhaengigkeit vom Foerderdruck veraenderlicher Foerdermenge
DE1001593B (de) * 1957-01-24 Societe d Inventions Aeronautiques et Mecaniques SIAM, Freiburg (Schweiz) Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhangiger Forderregelung

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