DE1001593B - Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhangiger Forderregelung - Google Patents
Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhangiger ForderregelungInfo
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- DE1001593B DE1001593B DENDAT1001593D DE1001593DA DE1001593B DE 1001593 B DE1001593 B DE 1001593B DE NDAT1001593 D DENDAT1001593 D DE NDAT1001593D DE 1001593D A DE1001593D A DE 1001593DA DE 1001593 B DE1001593 B DE 1001593B
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/22—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
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Description
- Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhängiger Förderregelung Die Erfindung behandelt eine Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhängiger Förderregelung. Die Taumelscheibenpumpe kann dabei mehrere im Kreis angeordnete, in feststehenden Zylindern bewegliche Kolben haben, die einzelne Pumpen darstellen und durch eine um ihre Mittelachse drehbare Schiefscheibe betätigt sind.
- Bei solchen Taumelscheibenpumpen ist es bereits bekannt, die Förderung durch den in der Förderleitung der Pumpe herrschenden Druck automatisch zu regeln. Die automatische Regelung erfolgt dabei durch einen zentralen Hilfskolben, der als Differentialkolben ausgebildet ist und unter dem Gegendruck einer Feder steht. Dieser Hilfskolben wird durch den in einer Staukammer herrschenden Förderdruck verschoben und steuert je nach seiner Stellung eine weitere Vorrichtung, die den Förderraum mit einer Rücklaufleitung verbindet. Diese bekannte Vorrichtung spricht aber erst oberhalb eines bestimmten Förderdruckes an und schaltet erst unterhalb eines bestimmten Förderdruckes ab, gestattet also keine weiche kontinuierliche Regelung.
- Für eine feinstufige Förderregelung wurde bereits vorgeschlagen, in der Zylinderwand eines Arbeitskolbens Bohrungen anzubringen, die alle oder einzeln durch eine von einem zentralen Hilfskolben verstellbare Muffe abdeckbar sind und bei entsprechender Verschiebung der Muffe den Zylinder mit der Rücklaufleitung der Pumpe verbinden. Wenn die Taumelscheibenpumpe mehrere Arbeitskolben hat, muß man ebensoviele Muffen vorsehen wie Kolben vorhanden sind.
- Die Erfindung erlaubt nun eine feinstufige Förderregelung auch bei Taumelscheibenpumpen mit mehreren Arbeitskolben und benötigt als Steuerorgan dazu lediglich einen zentral im Pumpengehäuse angeordneten und als Differentialkolben ausgebildeten und unter dem Förderdruck und dem Gegendruck einer Feder stehenden Hilfskolben. Bei der Erfindung ist die feinstufige Regelung für alle Zylinder dadurch erreicht, daß in den Wänden der Zylinder radial gerichtete Bohrungen vorgesehen sind, die vom Mantel des Hilfskolbens abgedeckt sind und mit zunehmendem Förderdruck zwecks Herstellung einer Verbindung der Innenräume der Zylinder mit der Rücklaufleitung freigegeben werden. Der Hilfskolben kann dabei in der an sich in bekannter Weise zentral in der Pumpe gelegenen Förderkammer angeordnet sein. Auf diese Weise ist es möglich, sämtliche Zylinder über einen einzigen Hilfskolben bei zu hohem Druck gleichzeitig mit der Rücklaufleitung zu verbinden und den Förderdruck kontinuierlich zu regeln.
- Die Anordnung ist sehr einfach und arbeitet entsprechend störfrei. Dadurch wird die Wartung und die Ersatzteilbeschaffung erleichtert.
- Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung an Hand eines Vertikalschnitts längs der Antriebswelle der Pumpe.
- Der Pumpenkörper 1 hat dabei eine Kammer 2 mit dem Ansaugkanal 4 und eine Kammer 3 mit dem Förderkanal 5. Die Kammer 3 ist außerdem durch den Rücklaufkanal 6 mit dem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) verbunden.
- Um die Kammer 3 sind in gleichem Abstand von der Pumpenachse Zylinder 7 mit darin beweglichen Kolben 8 angeordnet. Die Kolben 8 haben an den ihren Köpfen 13 entgegengesetzten Enden zylindrische Hohlräume 9 mit Querkanälen 10.
- Eine mit der Antriebswelle 12 ein Stück bildende und dazu geneigte Scheibe 11 liegt auf den entsprechend abgeschrägten Kolbenköpfen 13 auf. An dem die Welle 12 verlängernden Zapfen 15 hängt eine Platte 14, die durch die Bohrungen 16 unter die Kolbenköpfe 13 greift.
- Mit der auf dem Flansch 18 ruhenden Gelenkkugel 17 ist die Platte 14 am Zapfen 15 aufgehängt; sie hat im Mittelteil eine kugelige Gelenkpfanne gleichen Durchmessers wie die Gelenkkugel 17. Die Gelenkpfanne ist nach oben genügend weit offen, damit die Platte 14 während der Kolbenbewegung um das Kugelgelenk taumeln kann.
- Jede Umdrehung der Welle 12 entspricht einem Ansaug- und einem Förderhub jedes Kolbens 8 in seinem Zylinder, wobei die Scheibe 11 die Kolben 8 nach unten drückt und die Platte 14 infolge ihres Tau- melns die entgegengesetzte Kolbenbewegung verursacht.
- In der oberen Totpunktlage des Kolbens 8 laut Fig. 1 dringt die Flüssigkeit durch den Querkanal 10 in den Zylinder 7 dieses Kolbens 8. Die Drehung der Scheibe 11 drückt den Kolben dann in den Zylin der und schließt so den Querkanal 10. Durch den Druck der Flüssigkeit öffnet sich das Ventil 19 gegen den Druck der Feder 20. Die geförderte Flüssigkeit strömt durch die Kammer 3 zum Förderkanal 5. Entsprechend der Drehung der Scheibe 11 arbeiten alle Kolben 8 analog.
- Die Förderung der Pumpe wird dabei wie folgt automatisch geregelt: In der Kammer 3 sitzt ein hohler Differentialkolben 21 mit einer Bohrung 22 in seinem Boden.
- Der in der Kammer 3 herrschende Förderdruck drückt den Kolben 21 gegen die Feder 23 nach unten. Bei Überschreitung eines bestimmten Förderdrucks drückt der Kolben 21 die Feder 22 zusammen und gibt die durch die Trennwand zwischen der Kammer 3 und den Zylindern 7 geführten Bohrungen 24 frei. Dadurch werden die Zylinder 7 mit dem Rücklaufkanal 6 verbunden. Die einzelnen Pumpen werden so auf Nebenschluß umgeschaltet und fördern so lange nicht mehr in die Förderleitung, bis sich der Druck in der Förderleitung gesenkt hat. Der Übergang von dem einen zum anderen Zustand erfolgt weich, da die Bohrungen 24 kontinuierlich freigegeben bzw. abgedeckt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Taumelscheibenpumpe mit einem zentral im Pumpengehäuse angeordneten, als Differentialkolben ausgebildeten, unter dem Förderdruck und dem Gegendruck einer Feder stehenden Hilfskolben zur automatischen druckabhängigen Regelung der Förderung durch Freigabe einer Rücklaufleitung, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wänden der Zylinder (7) radial gerichtete Bohrungen (24) vorgesehen sind, die vom Mantel des Hilfskolbens (21) abgedeckt sind und mit zunehmendem Förderdruck zwecks Herstellung einer Verbindung der Innenräume der Zylinder (7) mit der Rücklaufleitung (6) freigegeben werden.
- 2. Taumelscheibenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben (21) in der in an sich bekannter Weise zentral in der Pumpe gelegenen Förderkammer (3) angeordnet ist. ~~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 722 527, 680 573, 574 612, 527 997, 522 717, 444 458, 421 301; österreichische Patentschrift Nr. 121160; französische Patentschriften Nr. 910 527, 656 116.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001593B true DE1001593B (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=588573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1001593D Pending DE1001593B (de) | Taumelscheibenpumpe mit automatischer druckabhangiger Forderregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001593B (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140084B (de) * | 1959-01-22 | 1962-11-22 | Bussmann Kom Ges W | Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Foerderkolben |
| EP0144787A3 (en) * | 1983-11-08 | 1986-02-19 | Hydromatik Gmbh | Swash plate-operated axial-piston pump |
| DE2927367C2 (de) * | 1979-07-06 | 1986-10-23 | Integral Hydraulik & Co, 4000 Düsseldorf | Kolbenpumpe |
| DE3841382C1 (de) * | 1988-12-08 | 1990-03-15 | Hydromatik Gmbh, 7915 Elchingen, De | |
| DE4029510A1 (de) * | 1989-09-18 | 1991-03-28 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Axialkolbenpumpe |
| DE19527402A1 (de) * | 1995-07-27 | 1997-01-30 | Teves Gmbh Alfred | Pumpe |
| US6030185A (en) * | 1996-07-11 | 2000-02-29 | Itt Manufacturing Enterprises Inc. | Radial piston pump |
-
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- DE DENDAT1001593D patent/DE1001593B/de active Pending
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1140084B (de) * | 1959-01-22 | 1962-11-22 | Bussmann Kom Ges W | Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge von Hochdruck-Axialkolbenpumpen durch stufenweises Abschalten von Foerderkolben |
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