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DE1039965B - Verstellbarer Lampenschirm - Google Patents

Verstellbarer Lampenschirm

Info

Publication number
DE1039965B
DE1039965B DER17732A DER0017732A DE1039965B DE 1039965 B DE1039965 B DE 1039965B DE R17732 A DER17732 A DE R17732A DE R0017732 A DER0017732 A DE R0017732A DE 1039965 B DE1039965 B DE 1039965B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
ring
lampshade
light source
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17732A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Rauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1039965B publication Critical patent/DE1039965B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
    • F21V1/02Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein verstellbarer, kegelstumpfförmiger Larapenschirm.
Es sind Lampenschirme der verschiedensten Formen bekannt. Sie haben meist das gemeinsame Merkmal einer mehr oder weniger unveränderlichen Form. Ihre Stellung gegen die Lichtquelle ist normalerweise fixiert. Es ist jedoch bisher kein Schirm mit einer beliebigen stetigen Veränderlichkeit der Form bekannt, bei welchem der Lichtkegel zwischen einer fast gänzlich unverdeckten Lichtquelle bis zu einem nach oben oder unten gerichteten Lichtkegel verändert werden kann.
Es sind bereits Lampenschirme bekannt, die regenschirmartig auseinandergespreizt werden können; da die Anordnung der Lichtquelle aber in beiden Fällen eine solche ist, daß sie bei der vorgesehenen Mechanik unterhalb des Schirmes bleibt, so ist damit nur die Wirkung zu erzielen, daß der nach unten reflektierte Lichtschein mehr oder weniger zusammengefaßt wird. Es ist nun ferner ein verstellbarer Lampenschirm mit einem kegelstumpfförmigen Mantel aus elastisch verformbarem Material mit speichenförmigen Streben bekannt, durch die der Mantel regenschirmartig auseinanderspreizbar ist und deren Drehpunkte zur Lichtquelle so liegen, daß beim Drehen der Streben die Lichtquelle aus einer Lage unter dem Schirm in eine solche über dem Schirm gelangt.
Die Erfindung betrifft nun einen solchen Lampenschirm und besteht darin, daß die Streben an ihrem inneren Ende um einen in Richtung der Lampenachse mittels eines Griffes verschiebbaren, den kleinsten Dwfdvrt\esser des Kegelstumpfmantels bildenden Ring angelenkt sind, mit dem sie um weiter außen, in einer zur Lampenachse senkrechten Horizontal ebene liegende Drehpunkte derartig schwenkbar sind, daß sie die Versteifung für den sich entweder nach unten oder nach oben öffnenden kegelstumpfförmigen Mantel bilden. Die Streben werden dabei durch die Horizontalebene geschwenkt, d. h. durchgedreht. Der Lampenschirm nach der Erfindung kann dadurch eine wesentlich vielgestaltigere Form annehmen als die bekannte Bauart, weil der Schwenkradius statt der halben Mantellinie der ganzen entspricht; auch ist die Konstruktion einfacher, die Stützkörbe entfallen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß bei fester Lage der Strebendrehpunkte auf einem Ring, der in einer durch die Lichtquelle gehenden Horizontalebene liegt, die Streben Langlöcher haben, in denen dieser Ring gleitet.
An dem verstellbaren Lampenschirm nach der Erfindung sind Mittel vorgesehen, die es ermöglichen, den Winkel der Kegelerzeugenden von einem spitzen Winkel bis auf 180° stetig zu strecken und dann weiter gegen 360° zu verändern, bis der Kegelstumpf Verstellbarer Lampenschirm
Anmelder:
Georg Rauch, Wien
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Blank, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 14. März 1955
^f-tU" iCtJlt
aus einer mit der Spitze nach oben stehenden Form in eine solche verändert wird, deren Spitze nach unten steht.
Um dem Schirm die Möglichkeit zu geben, dieser Bewegung zu folgen, muß der Mantel aus einer Verbindung von elastischen und steifen Werkstoffen bestehen. Er wird also aus einem elastischen Mantel mit versteifenden Rippen oder einem gefalteten (plissierten), halbsteifen Material oder vorteilhaft aus sich überlappenden Segmenten zusammenzusetzen sein.
Als Mittel zur Herbeiführung der obigen Schwenkbewegung der Erzeugenden sind die Streben an einem Ende gelenkig an einen waagerechten Ring od. dgl. befestigt. An ihrem Mittelteil sind weitere Gelenke vorgesehen, die entweder wie bei einem Regenschirm mit einer unten befindlichen Schiebehülse durch auch an dieser angelenkte Streben verbunden sind, oder aber die Gelenke bestehen aus einer Verbindung von Geradführungen und Drehlagern, wie sie beispielsweise vorliegen, wenn die Erzeugenden im Mittelteil in ihrer Achsrichtung liegende Schlitze enthalten, durch die ein waagerechter Ring gezogen ist. Die axiale Führung dieses Ringes kann wieder durch eine Schiebehülse (Griff) herbeigeführt werden, die auf dem senkrechten, stabförmigen Fuß der Lampe auf oder ab verschoben wird und mit dem Ring, beispielsweise durch Speichen, \rerbunden ist.
In Folgendem ist das Wesen der Erfindung in schematischer Darstellung beispielsweise in der Zeichnung gezeigt. Es zeigt
Fig. 1 den Lampenschirm in verschiedenen Stellungen (ausgezogen und gestrichelt),
809 640/82

Claims (3)

Fig. 1 a in Draufsicht und Aufriß eine Erzeugungsrippe. Fig. 2 eine andere Ausführungsform, wobei die Rippen durch Gelenke und Streben mit dem Stellgriff verbunden sind, Fig. 3 den Erfindungsgegenstand als Hängelampe. Es bezeichnet in Fig. 1 1 den stabförmig«! Stiel. 2 die als Griff ausgebildete Hülse, die auf- oder abwärts, mit dem Stiel 1 als Führung, verschoben werden kann, 3 die am Stiel 1 befestigte Lampenfassung mit eingeschraubter Glühlampe, 4 einen Ring, der durch die Speichen 7 mit dem Griff 2 starr verbunden ist und an den die den Schirm bildenden Rippen 6 strahlenförmig angelenkt sind. Der Ring 5 ist durch die Speichen 8 unterhalb der Fassung 3 mit dem Stiel 1 fest verbunden. Fig. 1 a zeigt eine Rippe 6 in beispielsweiser Ausführung, die eine Versteifung 9 aufweist, wobei dann der Ring 5 beim Herabziehen des Griffes 2 in dem in dieser Versteifung 9 vorgesehenen Schlitz 10 gleitet. Die Wirkungsweise eines Lampenschirmes nach Fig. 1 und la ist die Folgende: In der Ausgangsstellung I steht der Schirm mit der Spitze nach oben und der Lichtkegel der Lampe ist durch ihn begrenzt nach unten gerichtet. Ein kleiner Teil des Lichtes wird durch das Loch im Ring 4 nach oben geleitet. Schiebt man jedoch den Griff 2 nach unten, so wird der Ring 4 dadurch gesenkt und die Rippen 6 schwenken um die Gelenke an Ring 4 bis in die Lage II. in welcher sie waagerecht stehen. Die Lichtquelle ist in dieser Lage sowohl über, wie unter dem Schirm mehr oder weniger frei und erhellt den ganzen Raum. Senkt man den Griff 2 weiter, so gelangt der Schirm in die Lage III, in welcher der Kegelstumpf nach oben gerichtet ist und das ganze Licht mehr oder weniger nach oben gestrahlt wird. Fig. 2 zeigt eine ähnliche Wirkung beim Hinaufschieben des Griffes 2. Der hier abgebildete Lampenschirm unterscheidet sich jedoch von dem in Fig. 1 dargestellten dadurch, daß die Rippen 6 durch die Gelenke 11 und die Streben 12 durch die Gelenke 16 mit dem Griff 2 verbunden sind. Es ist hier die Lampenfassung 3 durch das Rohr 13 mit dem Griff 2 verbunden, so daß die Lichtquelle bei Hochschieben des Griffes 2 über den Ring 4 gehoben wird. Fig. 3 zeigt eine beispielsweise Ausführung des Lampenschirms nach der Erfindung für einen hängenden Lampenschirm. Es bezeichnet wieder 1 den stabförmigen Stiel, der diesmal zur Decke gerichet und an dieser befestigt ist, 2 den Griff zum Verstellen des Schirmkegelwinkels, 3 die am Stiel 1 befestigte Lampenfassung, 4 einen Ring, der durch die Speichen 7 mit der auf Stab 1 gleitenden Führung 14 verbunden ist. 15 sind die Speichen, die den Griff 2 halten, 6 die Rippen, die strahlenförmig am Ring 4 angelenkt sind. Der Ring 5 ist durch die Speichen 8 oberhalb der Fassung 3 fest mit dem Stiel 1 verbunden. Die Wirkungsweise entspricht derselben, wie sie für Fig. 1 beschrieben wurde. Die oben beschriebene Erfindung hat den Vorteil, daß sich der Benutzer dieser Lampenschirmart mühelos den ihm jeweils angenehmsten Lichtkegel einstellen kann und solchermaßen die stets als Mangel ίο empfundene Blendung bzw. Nichtausnützbarkeit der Lichtquelle durch zu starke Abschirmung zu vermeiden in der Lage ist. Die besondere Lage des Schirmes, in der er z. B. horizontal auf 180° gestreckt ist, gestattet eine fast hundertprozentige Ausnützung der Lichtquelle, da der Schirm in dieser Lage so gut wie keinen Schatten macht. Das Anwendungsgebiet der Erfindung beschränkt sich nicht nur auf alle Größen von Steh- und Bogenlampen, sondern auch auf hängende Leuchten und solche, die, mehr oder weniger einen halben Kegelstumpf bildend, an die Wand zu montieren sind. Die Form dieser Leuchten kann nach Mode und Geschmack beliebig variiert werden. 2i> P.ATFNTANSPROCHE:
1. Verstellbarer Lampenschirm mit einem die Lichtquelle umgebenden kegelstumpfförmigen Mantel aus elastisch verformbarem Werkstoff und speichenartigen Streben, durch die der Mantel regenschirmartig auseinander spreizbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben an ihrem inneren Ende um einen in Richtung der Lampenachse mittels eines Griffes verschiebbaren, den kleinsten Durchmesser des Kegelstumpfmantels bildenden Ring angelenkt sind, mit dem sie um weiter außen, in einer zur Lampenachse senkrechten Horizontalebene liegende Drehpunkte derartig schwenkbar sind, daß sie die Versteifung für den sich entweder nach unten oder nach oben öffnenden kegelstumpfförmigen Mantel bilden.
2. Lampenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei fester Lage der Strebendrehpunkte auf einem Ring, der in einer durch die Lichtquelle gehenden Horizontalebene liegt, die Streben Langlöcher haben, in denen dieser Ring gleitet.
3. Lampenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelstumpfmantel aus sich überlappenden Segmenten gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 406 406, 425 607:
britische Patentschriften Nr. 167 546, 244 704.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
640/82 9. 58,
DER17732A 1955-03-14 1955-11-07 Verstellbarer Lampenschirm Pending DE1039965B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1039965X 1955-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1039965B true DE1039965B (de) 1958-10-02

Family

ID=3684496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER17732A Pending DE1039965B (de) 1955-03-14 1955-11-07 Verstellbarer Lampenschirm

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1039965B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2407864A (en) * 2003-11-06 2005-05-11 James Benjamin Walby Inverting lamp shade

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB167546A (en) * 1920-05-05 1921-08-05 Edward Meldal Improvements in shades for lamps and like illuminating bodies
DE406406C (de) * 1924-01-16 1924-11-25 Robert Levy Lampenschirm mit spreizbarem Gestell
GB244704A (en) * 1924-12-20 1926-02-18 Henri Florimond Lepla Improvements in foldable shades for lamps and the like
DE425607C (de) * 1924-11-13 1926-02-22 Robert Levy Lampenschirm mit spreizfaehigem Gestell

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