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DE1039321B - Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung - Google Patents

Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung

Info

Publication number
DE1039321B
DE1039321B DESCH22597A DESC022597A DE1039321B DE 1039321 B DE1039321 B DE 1039321B DE SCH22597 A DESCH22597 A DE SCH22597A DE SC022597 A DESC022597 A DE SC022597A DE 1039321 B DE1039321 B DE 1039321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrosion
concrete
concrete pipe
layer
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH22597A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schmidbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH22597A priority Critical patent/DE1039321B/de
Publication of DE1039321B publication Critical patent/DE1039321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
    • F16L58/02Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Betonrohr od. dgl. mit einer korrosionsfesten Innenauskleidung. Zur Verbesserung der Beständigkeit von Betonrohren gegen aggressive Medien hat man schon die Rohre mit einer inneren oder auch äußeren Auskleidung aus Gummi 5 oder Kunststoff versehen. Wegen des unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zwischen Beton und den für die Auskleidung in Frage kommenden Stoffen sind dabei aber große Schwierigkeiten aufgetreten. Durch Ablösungserscheinungen der Korrosionsschutzschicht infolge Blasenbildung an den Berührungsflächen zwischen Beton und Auskleidung wird häufig die Korrosionsschutzwirkung illusorisch. Der Verwendung von bituminösen Stoffen od. dgl. als Auskleidung, die an sich eine gute Bindung mit Beton hätten, sind infolge der Neigung zur Wasseraufnahme und der Brüchigkeit bei Stoß- und Schlagbeanspruchungen, vor allem aber wegen der fehlenden Alterungsbeständigkeit und Standfestigkeit dieser Auskleidungsstoffe Grenzen gesetzt.
Es ist schon bekanntgeworden, in Rohre aus Asbest-Zement oder Beton Schutzschichten aus Kunststoff oder Bitumen einzuschleudern. Dabei handelte es sich aber ausschließlich um homogene Schichten aus einem einzigen Stoff.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, eine korrosionsfeste innere Schutzschicht in Betonrohre einzuschleudern, wobei die Korrosionsschutzschicht aus Komponenten verschiedener Wichte und verschiedener physikalischer und mechanischer Eigenschaften zusammengesetzt ist.
Bei Rohren aus Schleuderbeton kann die Korrosionsschutzschicht nach dem Schleudern des Betonrohres in der eisernen Form und nach dem Abbinden des Betonrohres und dem Auswaschen des Kalkes eingeschleudert werden, wobei das Betonrohr in seiner eisernen Schleuderform verbleibt. Durch Zusatz von Polyvinylacetat-Bindemittel zum Beton kann das Abbinden wesentlich beschleunigt werden.
Durch das Einschleudern der Korrosionsschutzschicht in das Betonrohr wird eine gewisse Vorspannung erreicht, die auch nach dem Aushärten der Auskleidungsschicht nicht abgebaut wird und eine feste Haftung zwischen Beton und Schutzschicht bewirkt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Betonrohres nach der Erfindung. Erfindungsgemäß soll die Korrosionsschutzschicht im allgemeinen aus zwei Komponenten α und b bestehen, von denen die Komponente α ζ. B. aus bituminösen oder ähnlichen billigen Stoffen besteht und weitaus den größten Anteil der Schutzschicht ausmacht.
Diese Stoffen sind durch Mischung mit anderen geeigneten Stoffen so gestellt, daß sie ein größeres spezifisches Gewicht haben als die Komponente b, die Betonrohr
mit korrosionsfester Innenauskleidung
Anmelder:
Josef Schmidbauer,
München 27, Buschingstr. 43
Josef Schmidbauer, München,
ist als Erfinder genannt worden
Der Miterfinder hat beantragt, nicht genannt zu werden
z. B. aus einem Kunststoff, wie Polyäthylen, Polyvinylchlorid oder einem anderen für die jeweilige Aggressivität des zu leitenden Mediums beständigen Kunststoff, besteht. Der Wärmeausdehnungskoeffizient der Stoffe» soll dabei möglichst zwischen dem Koeffizienten des Betonrohres c und dem des Kunststoffes b liegen. Hinsichtlich des Ausdehnungskoeffizienten bildet dann die Schicht α eine Art Brücke zwischen dem Betonrohr c und der Kunsstoffschicht b, Durch das Einschleudern der Korrosionsschutzmasse in das Betonrohr c kommt infolge der Zentrifugalkraft der schwerere Stoff, also die Komponente α der Korrosionsschutzschicht mit der Innenwand des Betonrohres in Verbindung, während die Kunststoffschicht & sich im wesentlichen an der Innenwandung des Verbundrohres, also in direkter Berührung mit dem strömenden Medium absetzen wird. Das Verfahren kann erforderlichenfalls wiederholt werden, so daß sich mehrere Schichten ergeben.
Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand:
1. Man kann ohne Ausschalung des Schleuderbetonrohres ein Schleuderbetonrohr mit Innenauskleidung erhalten.
2. Durch das Eindringen der Schichta in die Poren des Betons c und durch die beim Schleudern erzielte Vorspannung wird eine gute Haftung erzielt.
3. Durch entsprechende Abstimmung der Werkstoffe und ihrer Ausdehnungskoeffizienten zwischen Beton c, Zwischenschicht α und Kunststoff b können auftretende: Temperaturschwankungen keine schädigenden Einflüsse auf das Verbundrohr ausüben.
4. Die teurere korrosionsfeste Schicht δ bildet den geringeren Teil der Auskleidung, wodurch sich eine wesentliche Verbilligung des Verbundrohres ergibt.
809 638/237
5. Die hochwertige, korrosionsfeste Schichte liegt fast ausschließlich an der Innenwandung des Verbundrohres und bildet so einen ausgezeichneten Schutz gegen agrressive Strömungsmedien.
6. Infolge des gegenüber Beton wesentlich verringerten Reibungskoeffizienten der mit dem Strömungsmedium in Verbindung kommenden Kunststoffschicht und infolge der geringeren Adhäsion ergibt sich eine um etwa 40 % geringere Pumpenleistung als bei nicht ausgekleideten Betonrohren und somit ein wesentlicher Energiegewinn.

Claims (2)

Pa TENTANSPRCCHE:
1. Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung, dadurch gekennzeichnet, daß in das insbesondere nach dem Schleuderverfahren herge-
stellte Betonrohr mit oder ohne Bewehrung eine Korrosionsschutzschicht eingeschleudert wird, die aus Komponenten verschiedener Wichte und verschiedener physikalischer und mechanischer Eigenschaften besteht.
2. Betonrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrosionsschutzschicht aus bituminösen od. dgl. Stoffen unter Zusatz von Kunststoffen besteht, wobei sich die Zwischenschicht (a) infolge ihrer größeren Wichte beim Einschleudern im wesentlichen unmittelbar an die Betonwand (c) anlegt, während die leichteren Kunststoffe (b) sich an der Innenwand des Verbundrohres befinden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 819 188;
britische Patentschrift Nr. 521 902.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 638/237 9.
DESCH22597A 1957-08-07 1957-08-07 Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung Pending DE1039321B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162139B (de) * 1959-12-24 1964-01-30 Eva Maria Lamers Geb Boeger Metallrohr mit einer Basaltauskleidung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1186701B (de) * 1958-09-03 1965-02-04 Hoechst Ag Rohrformstuecke aus Kunststoff und Verfahren zu ihrer Herstellung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB521902A (en) * 1938-01-07 1940-06-04 Turner & Newall Ltd Improvements in or relating to asbestos cement pipes
DE819188C (de) * 1947-07-22 1951-10-31 Henri Girardin Dichtes Betonrohr fuer Fluessigkeiten

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