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DE1039260B - Vorrichtung zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe - Google Patents

Vorrichtung zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe

Info

Publication number
DE1039260B
DE1039260B DE1956P0015775 DEP0015775A DE1039260B DE 1039260 B DE1039260 B DE 1039260B DE 1956P0015775 DE1956P0015775 DE 1956P0015775 DE P0015775 A DEP0015775 A DE P0015775A DE 1039260 B DE1039260 B DE 1039260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
glass
measurement
fitting
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956P0015775
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Chem Franz Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polymetron AG
Original Assignee
Polymetron AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polymetron AG filed Critical Polymetron AG
Publication of DE1039260B publication Critical patent/DE1039260B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/283Means for supporting or introducing electrochemical probes
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/403Cells and electrode assemblies
    • G01N27/4035Combination of a single ion-sensing electrode and a single reference electrode

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe Industrielle p-Messungen in Fasersuspensionen wurden wiederholt versucht, hahen jedoch in den seltensten Fällen zu einem dauernden Erfolg geführt.
  • Vereinzelt war es möglich, durch vorherige automatische Entwässerung des Faserbreies im N-ebenschluß mit anschließender p,-I1/Iessung im Stoffwasser zu brauchbaren Meßergebnissen zu kommen, doch erfordert diese Methode einen sehr großen und daher entsprechend störanfälligen apparativen Aufwand und ist nicht in der Lage, die wahren pl-Werte auf der suspendierten Faser mit zu erfassen. Auch der Einsatz hochohmiger, sehr widerstandsfähiger Glaselektroden-Meßketten in verschiedenen Taucharmaturen scheiterte immer daran, daß sich an den in das Meßgut tauchenden Elektroden nach kurzer Zeit Ansammlungen von mehr oder weniger verfilzten Faserzusammenballungen ergaben, die nach und nach die aktiven Elektrodenteile abdeckten und vorerst zu einer sehr trägen und später zu einer dauernd falschen Messung des pE-Wertes führten. In sehr wasserarmen Faserstoffen, die erfahrungsgemäß oft mit Luftbläschen durchsetzt sind, kamen Fehlmessungen wiederholt dadurch zustande, daß der zur Messung erforderliche innige Kontakt der Elektroden mit dem Meßgut vorübergehend teilweise oder ganz unterbrochen wurde.
  • Eine weitere Schwierigkeit bildeten die aus Glas aufgebauten Meßelektroden. die ohne Schutz die große mechanische Beanspruchung im bewegten Faserstoff nicht ertragen und vorzeitig zerbrochen werden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur pH-Messung in Fasersuspensionen, bestehend aus mindestens zwei Elelitroden-Einzelarmaturen, die in geeignetem Abstand zueinander direkt in die hochkonzentrierte Fasersuspension ein tauchen und in welche handelsübliche Meßelektroden so eingesetzt sind, daß nur die meßtechnisch aktiven Elektrodenenden, das ist die zweckmäßig in Form einer Kugelkalotte vorgewölbte Membran einer Glaselektrode oder der kalottenförmige Diaphragmateil einer Bezugselektrode, aus der Einzel-Armatur hervorragen. Die Elektroden-Einzelarmatur verhindert dabei jede mechanische Beschädigung der eingebauten Elektrode und ist nach strömungstechnischen Grundsätzen so konstruiert, daß an der vollkommen glatten und allseitig abgerundeten Außenoberfläche keine Fasern oder sonstige Feststoffe hängenbleiben können, während gleichzeitig das aus der Armatur hervorragende aktive Ende der Meßelektrode der selbstreinigenden Wirkung der vorbeiströmenden Fasersuspension dauernd ausgesetzt bleibt, derart, daß eine Bedeckung der aktiven Elektrodenteile verhindert wird und volle pH-Empfindlichkeit der Meßelektroden im Dauerbetrieb gewährleistet ist.
  • Erfindungsgegenstand ist ferner ein Bezugselektro- densystem, bestehend aus einem speziellen Diaphragmenteil mit Verbindungsschlauch zu einem extern angeordneten K Cl-Vorrats- und Niveaugefäß mit eingesetzter Bezugselektrode, wobei die Bezugselektroden-Einzelarmatur das Di aphragmenrohr und einen Teil des Verbindungsschlauches aufnimmt. Durch entsprechende Anordnung des K Cl-Vorrats- und Niveaugefäßes wird über dem Diaphragma ein ausreichender statischer Überdruck herbeigeführt um jedes Eindringen von Meßgutlösung in den elektrolytischen Stromschlüssel wirksam zu verhindern. Damit werden die üblichen Fehlerquellen an der Bezugselektrode, d. h. die Potentialinstahilität bei wechselnden Arbeitsbedingungen, insbesondere bei Druckschwankungen im Meßgut auf ein Minimum reduziert. Es wird somit dauernde pH-Messung, pH-Registrierung oder automatische pH-Regelung bei maßgebend vom pn-Vert abhängigen industriellen Fabrikationsprozessen ermöglicht, beispielsweise bei der Xterarbeitung von Holzschliff, bei der Ilerstellung von Zellulose und Papierhalbfabrikaten, in der Papierindustrie, ferner bei der Fabrikation von Filz, Kunstleder usw.
  • Die Elektrodenarmaturen zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe nach vorliegender Erfindung besteht aus je einem gleichartigen Tauchrohr in der benötigten Einbaulänge, in welche die pH-empfindliche Glaselektrode und die zur pH-Messung mit der Glaselektrode erforderliche Bezugselektrode eingesetzt sind. An Stelle der Bezugselektrode wird bei bestimmten meßtechnischen Voraussetzungen zweckmäßig nur ein zusätzlicher Diaphragmenteil in die Armatur eingebaut, wobei die Bezugselektrode außerhalb der Elektrodenarmatur in einem Vorratsgefäß für die Brückenflüssigkeit angeordnet und durch einen Verbindungsschlauch mit dem Diaphragmenteil elektrolytisch leitend verhunden ist.
  • Die Armatur ist dadurch gekennzeichnct, daß ihr oberes Ende mit einer Stopfbuchse zur Durchftihrung des Elektrodenkabels oder des Verbindungsschlauches für die Brückenflüssigkeit und das untere zur Aufnahme der Elektroden bestimmte Ende mit einem leicht abnehmbaren Elektrodenschutzkörper versehen ist, durch welche nur die zur Messung erforderlichen aktiven Elektrodenteile freigegeben werden. Der Elektrodenschutzkörper ist allseitig abgerundet, hat eine vollkommen glatte Oberfläche und dient gleichzeitig zur Befestigung und Abdichtung der eingebauten Elektrode, wobei die Verbindungsstelle mit der unteren Oberfläche des Tauchrohres bündig abschließt.
  • Die Verbindung mit dem Tauchrohr erfolgt vorteilhaft durch Verschraubung oder mittels Bajonettverschluß.
  • Zur pH-Messung werden die beiden Einzelarmaturen in geeigneten Haltevorrichtungen von oben in das Meßgut eingetaucht oder - beispielsweise in Bleichtürmen oder Holländern - seitlich durch die Wand eingebaut. Beim Einbau der Elektrodenarmatur durch die Wand eines Behälters genügt ein relativ kleiner Durchbruch im Winkel von 30 bis 450 zur Horizontalen, in welchen zweckmäßig ein Führungsrohr mit Flansch eingesetzt wird. Die mit aufgeschweißtem Gegenflansch versehenen Taucharmaturen werden in die etwa 50 bis 100 cm voneinander entfernten Führungsrohrstutzen eingeschoben und die Flanschverbindungen dicht verschraubt, derart, daß die Elektrodenarmaturen etwa 100 bis 150 mm in das Meßgut eintauchen. Falls zur Temperaturkorrektur der pH-Messung ein Widerstandselement benötigt wird. ist dieses in entsprechendem Abstand von den beiden Elektrodenarmaturen oder an einer anderen geeigneten Stelle der Behälterwand einzubauen. An der Außenseite der Behälterwand, unmittelbar über den Flanschen der Elektrodenarmaturen wird mit Hilfe einer Konsole das Vorratsgefäß für die Brückenflüssigkeit und unabhängig davon ein geeignetes, feuchtigkeitsdichtes Kupplungskästchen zur Verbindung der Elektrodenkabel mit der Meßleitung zum pH-Gerät montiert.
  • Im folgenden wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel einer Elektrodenarmatur zur p-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe beschrieben. ohne die gegenständliche Erfindung in bezug auf konstruktive Einzelheiten und Konstruktionsmaterial auf irgendeine Art zu heschränken.
  • Fig. 1 zeigt eine Elektroden-Einzelarmatur teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht von unten auf die Armatur.
  • Fig. 3 einen Diaphragmenteil und Fig. 4 einen Diaphragmenstift.
  • Die Einzelarmatur der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 der Zeichnung besteht aus dem Tauchrohr 1 mit Stopfbuchse zur Kabeldurchführung 2 und Elektrodenschutzkörper 3. In das untere Ende des Tauch- rohres 1 der Elektrodenarmatur ist ein Verschlußpfropfen 4 eingeschweißt, der mit einer konischen. axialen Bohrung versehen ist. Die Meßelektrode 5 wird mittels Silicon-Gummistopfen 6 in das Tauchrohr 1 eingesetzt und durch den Elektrodenschutzkörper 3 im konischen Sitz eingepreßt. Der Elektrodenschutzkörper 3 ist mit dem Tauchrohr durch das Schraubgewinde 7 verbunden. In der Höhlung des Elektrodenschutzkörpers ist ein Teil der Meßelektrode untergebracht, die am vorderen abgerundeten Ende mit der für die pE-Messung wichtigen Meßmembran 8 aus dem Elektrodenschutzkörper herausragt. Als Schutz fiir die empfindliche Glaselektrode 5 und zur Zentrierung derselben dient ein konischer Gummiring 9, der bei der Montage auf die Glaselektrode aufgeschoben wird.
  • Dieser Gummiring 9 füllt im betriebsbereiten Zustand den Ringspalt zwischen Elektrodenschutzkörper 3 und Schaft der Glaselektrode 5, so daß keine Fasern ein dringen oder sich an die Armatur ansetzen können.
  • Falls die Elektrodenarmatur für eine Bezugselektrode bestimmt ist, wird an Stelle der Glaselektrode 5 der separate Diaphragmenteil 10 (Fig. 3) oder der Diaphragmenstift 11 (Fig. 4) eingebaut. Der Diaphragmenteil 10 besteht aus einem einseitig geschlossenen Glasrohr, in dessen angeschmolzenes Ende mehrere kleine Diaphragmen so eingeschmolzen sind. daß sie im montierten Zustand durch den Elektrodenschutzkörper 3 herausragen. Das obere Ende des Diaphragmenteiles 10 ist als Olive 12 für den Verbindungsschlauch 13 zum Vorratsgefäß für die Brückenflüssigkeit ausgebildet. Der Diaphragmenstift 11 besteht aus einem porösen Zylinderkörper. Durchmesser etwa gleich dem einer Glaselektrode, dessen Oberfläche glasiert ist, so daß die Brückenflüssigkeit nur in Längsrichtung durchtreten kann. Ein Ende steht mit dem Schlauch 13 für die Brückenflüssigkeit in Verbindung, das andere rund zugeschliffene Ende ragt aus dem Elektrodenschutzkörper 3 und vermittelt den elektrolytischen Kontakt mit dem Meßgut. Zum Schutz der aus dem Elektrodenschutzkörper 3 hervorragenden Elektrodenteile, insbesondere bei der Handhabung der Taucharmatur, ist der Elektrodenschutzkörper 3 mit zwei flachen, abgerundeten Schutzrippen 14 versehen. die hei der Montage in Strömungsrichtung der Fasersuspension eingesetzt werden.
  • Als Konstruktionsmaterial für die Taucharmatur wird je nach Verwendungszweck rostfreier Stahl.
  • Kunststoff oder Hartgummi verwendet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe. dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichartige Einzelarmaturen für eine Meßelektrode und eine Bezugselektrode im Minimalabstand von 50cm zueinander eingebaut werden, wobei das untere Abschlußstück jeder Einzelarmatur strömungstechnisch so durchgebildet ist, daß ein Anhaften oder Zusammenballen faseriger Feststoffe unmöglich ist und die aus den Armaturen hervorragenden aktiven Elektrodenteile der selbstreinigenden Wirkung der ungehindert vorbeiströmenden Fasersuspension ausgesetzt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugselektrode mittels Schlauchverbindung außerhalb der Elektrodenarmatur in einem Niveaugefäß für die Brückenflüssigkeit angeordnet ist und der elektrolytische Kontakt mit dem Meßgut durch einen separaten Diaphragmenteil aus Glas mit mehreren in der Abschlußkuppe eingeschmolzenen Einzeldiaphragmen herbeigeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Diaphragmenteil ein direkt in die Schlauchverbindung für die Brückenflüssigkeit eingesetzter Diaphragmenstift mit gla- sierter Oberfläche und durchlässigen Enden verwendet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 879 024; Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 713 857; Prospekt der Firma Hartmann und Braun, »Glas-Eintauch-Elektrodenketten«, September 1955.
DE1956P0015775 1955-03-22 1956-02-29 Vorrichtung zur pH-Messung in wasserarmen Suspensionen faseriger Stoffe Pending DE1039260B (de)

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