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DE1038870B - Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben

Info

Publication number
DE1038870B
DE1038870B DEB33740A DEB0033740A DE1038870B DE 1038870 B DE1038870 B DE 1038870B DE B33740 A DEB33740 A DE B33740A DE B0033740 A DEB0033740 A DE B0033740A DE 1038870 B DE1038870 B DE 1038870B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
displacement
circuit
displacement drive
rotary drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB33740A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Orth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB33740A priority Critical patent/DE1038870B/de
Publication of DE1038870B publication Critical patent/DE1038870B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0202Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being electric
    • F16H61/0204Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being electric for gearshift control, e.g. control functions for performing shifting or generation of shift signal
    • F16H61/0206Layout of electro-hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves
    • F16H61/0211Layout of electro-hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves characterised by low integration or small number of valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K2702/00Control devices wherein the control is combined with or essentially influenced by the engine or coupling, e.g. in an internal combustion engine, the control device is coupled with a carburettor control device or influenced by carburettor depression
    • B60K2702/08Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing
    • B60K2702/10Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing without a preselection system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben Es ist bekannt, bei Arbeits- und insbesondere Werkzeugmaschinen zur Erweiterung des Drehzahlbereiches außer der rein elektrischen Regelung auch eine solche mechanischer Natur, nämlich unter Benutzung umschaltbarer Getriebestufen bzw. verschiedene Übersetzungen ermöglichender Schieberäder, vorzusehen. Die Umschaltung der entsprechenden Getriebestufen bzw. das Einrücken verschiedene Übersetzungen ermöglichender Schieberäder erfolgte bis vor kurzem von Hand über Hebel- oder Handräder. Zum gegenseitigen Einrücken der Zahnräder wurden, wenn Zahn gegen Zahn stand, mit der Betätigung eines Druckknopfschalters »Einrichten« Stromimpulse auf den Antriebsmotor gegeben, bis sich Zahn und Lücke gegenüberstanden. Dieses »Einricht«-Verfahren ist umständlich und gefährdet die Zähne der Zahnräder.
  • In noch jüngerer Zeit verwendet man zur Schaltung der Getriebestufen bzw. der Schieberäder elektrohydraulische Einrichtungen, bei denen die Verschiebung der Getriebeblöcke bzw. der Schieberäder von Drucköl gesteuert wird. Dabei werden zwecks schnellen Einrückens dem Antriebsmotor Stromimpulse einer oder beider Richtungen zugeführt. Man glaubte so zu einer gegenseitigen Verrückung der miteinander in Eingriff zu bringenden Zahnräder bis zum Gegenüberstehen von Zahn und Lücke zu gelangen. Dieser Zustand trat aber häufig nicht ein. Vielmehr wurde, wenn Zahn gegen Zahn stand, durch die auf den Motor gegebenen Stromimpulse der zu kuppelnde Getriebeteil von dem vom Motor angetriebenen Getriebeteil in »Zahn-gegen-Zahn-Stellung« mitgenommen.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung zur Erleichterung des elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben werden bei stillgesetztem Drehantriebsmotor des Getriebes ohne Druckminderung oder Druckaufhebung am Getriebe mittels eines Hilfsantriebes Impulse auf die treibenden Zahnräder gegeben, die diese in eine oszillierende, d. h. hin- und hergehende Bewegung versetzen. Abgesehen von dem durch den zusätzlichen Hilfsantrieb bedingten großen Aufwand stößt auch bei dieser Stufenschaltung von Schieberadgetrieben das ordnungsgemäße gegenseitige Einrücken der Zahnräder auf große Schwierigkeiten. Eine einmal eingetretene gegenseitige Verkeilung der Zahnräder ist wegen des noch anstehenden hydraulischen Druckes nur schwer auflösbar. Die Zähne der Zahnräder bleiben auch hier stark gefährdet.
  • Eine Möglichkeit, diesem Mangel abzuhelfen, eröffnet die Erfindung auf ebenso einfache wie vorteilhafte Weise. Sie sieht bei einer Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben, bei welchen der Drehantrieb der miteinander in Eingriff zu bringenden Räderpaarung mit einer Impulsfolge beaufschlagbar ist, vor, daß der elektropneumatische oder elektrohydraulische Verschiebeantrieb des Schieberades ebenfalls mit einer Impulsfolge beaufschlagbar ist, und zwar im Gegentakt zum Drehantrieb. In besonders zweckmäßiger Weise werden dabei der Stromkreis des elektromotorischen Drehantriebes wie auch der elektrische Betätigungskreis des hydraulischen oder pneumatischen Verschiebeantriebes durch die Impulsfolge auf alternierende Öffnung und Schließung, beide wieder in Gegentakt, gesteuert. Erfindungsgemäß dienen die Schließungsimpulse des elektrischen Betätigungskreises des pneumatischen oder hydraulischen Verschiebeantriebes der Druckgabe, die Öffnungsimpulse aber der Druckminderung bzw. Druckaufhebung. Durch die teilweise oder vollständige Aufhebung des pneumatischen oder hydraulischen Druckes wird während der Einschaltdauer des Drehantriebsmotors eine gegenseitige Verschiebung der miteinander in Eingriff zu bringenden Zahnräder unbedingt sichergestellt. Bei den bekannten hydraulischen Schieberadgetrieben war dies wegen des anstehenden hydraulischen Druckes nicht der Fall. Es kann nicht mehr geschehen, daß bei anfänglichem Gegenüberstehen von Zahn und Zahn der vom Motor angetriebene Teil den zu kuppelnden Getriebeteil mitnimmt. Vielmehr geht das Einrücken der betreffenden Zahnräder oder Getriebeteile in kürzester Zeit vor sich.
  • Indem weiterhin vorgesehen wird, daß der pneumatische oder hydraulische Verschiebeantrieb über seinen elektrischen Betätigungskreis umsteuerbar ist, kann auf einfache Weise von kleineren zu größeren Drehzahlen umgekehrt übergegangen bzw. ein Geschwindigkeitswechsel wieder rückgängig gemacht werden. Es liegt ferner in Richtung einer Fortführung des Erfindungsgedankens, wenn die Impulsfolge den Motorkreis des Drehantriebes mit ihren Schließungs impulsen auf alternierende Drehrichtungsumkehr, die Gegentakt-Impulsfolge des Verschiebeantriebes mit ihren Schließungsimpulsen den letzteren auf Druckbeaufschlagung und mit ihren Öffnungsimpulsen auf Druckentlastung steuert. Damit wird die Sicherheit gegen eine Mitnahme des zu kuppelnden Getriebeteils bzw. des zu kuppelnden Schieberades durch den motorangetriebenen Getriebeteil in Zahn-gegen-Zahn-Stellungen noch erhöht.
  • Zweckmäßig wird jeder Schubrichtung des Verschiebeantriebes ein für letzteren bestimmter Ventilsteuerkreis bzw. -zweig zugeordnet, mittels dessen der Verschiebeantrieb im Takte der Impulsfolge und alternierend druckbe- oder -entlastet wird.
  • Ferner ist erfindungsgemäß der Steuerstromkreis des elektromotorischen Drehantriebes außer über einen mit Erregung des zugehörigen Schützes sich in kurzen Zeitabständen abwechselnd schließenden und öffnenden Kontakt über die Erregung eines zweiten Schützes geführt, das beim Ansprechen einerseits den Motorkreis des Drehantriebes, beispielsweise über die Erregung des den Motor speisenden Generators, schließt, und andererseits den elektrischen Betätigungskreis des pneumatischen oder hydraulischen Verschiebeantriebes öffnet. Damit ist auf einfachste Weise die Impulsbeaufschlagung des Drehantriebes und die in Gegentakt hierzu ablaufende Impulsbeaufschlagung des Verschiebeantriebes sichergestellt.
  • Des weiteren ist in Übereinstimmung mit dem Erfindungsgedanken der Steuerkreis des Drehantriebsmotors über einen Umschalter geführt, der mit einem zweiten Umschalter für den oder die Steuerkreise des Verschiebeantriebs derart in Betätigungsverbindung steht, daß mit der Umlegung des ersteren der zweite auf Erregungswechsel zwischen zwei Ventilsteuerkreisen für den Verschiebeantrieb umgelegt wird, wobei einmal der Verschiebeantrieb entsprechend der einen und zum zweiten entsprechend der dazu entgegengesetzten Verschiebungsrichtung druckbeaufschlagt wird. Diese Maßnahme gibt. die Gewähr dafür ab, daß auch bei insbesondere andersgerichtetem Einrücken eines zweiten, eine andere Geschwindigkeit des Drehantriebes ermöglichenden Schieberades die ge= schilderte Impulsbeaufschlagung von Drehantrieb und Verschiebeantrieb sicher vor sich geht.
  • Indem erfindungsgemäß die den Zufluß des Druckmediums in dem einen oder anderen Sinne steuernden Ventile in Betätigungsverbindung mit abflußsteuernden Ventilen in dem Sinne stehen, daß mit der Öffnung des einer Verschiebungsrichtung zugeordneten Zuflußventils das der gleichen Verschiebungsrichtung zugeordnete Abflußventil geschlossen wird, ist des weiteren sichergestellt, daß während der auf einen Schließungsimpuls des Motorstromkreises zurückgehenden Fortbewegung des Drehantriebes der Verschiebeantrieb auch bei dem durch ihn zu bewirkenden Einrücken der verschiedensten Schieberäder stets unter vermindertem Druck steht bzw. dieser Druck vollständig aufgehoben ist. Das Einfädeln auch jedes einzelnen der verschiedenen Schieberäder geht also stets sicher und schnell vor sich, und zwar ohne Gefährdung der Zähne der Zahnräder. Schließlich sind gemäß der Erfindung an die beiden Gegenpole des Umschalters im Drehantriebssteuerkreis zwei mit je einem Schalter bestückte Parallelkreise angeschlossen, wobei die Parallelkreisschalter vom Verschiebeantrieb her in dem Sinne betätigbar sind, daß der jeweils spannungsbeaufschlagte Parallelkreis mit dem endgültigen Einrücken des entsprechenden Verschieberades geöffnet wird. Damit ist eine Gewähr dafür gegeben, daß einmal für jede angenommene Getriebe- bzw. Geschwindigkeitsstufe der Motorsteuerkreis für die Umschaltung auf eine andere Getriebestufe vorbereitet ist, und zum zweiten, daß beim Umschalten auf eine andere Getriebestufe mit dem Einfädeln von Zahn und Lücke auch der Einrückvorgang beendet wird. Das Steuerglied des pneumatischen oder hydraulischen Verschiebeantriebes selbst steht erfindungsgemäß mit den Schieberädern oder Getriebeblöcken über eine Mitnahmekupplung in Verbindung.
  • In der Zeichnung ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben schematisch wiedergegeben. Da es sich nur um ein Ausführungsbeispiel handelt, ist die Erfindung als solche nicht auf dieses beschränkt.
  • In der Zeichnung bedeutet 1 einen von Hand zu betätigenden Umschalter, der in starrer Betätigungsverbindung mit einem zweiten Umschalter 1 a steht. Dabei sind die den zwei hier vorliegenden Schieberädern I a und II a entsprechenden Stellungen durch 1 und 1I angedeutet. Mit 2 sind elektromagnetisch zu betätigende Ventile für die Druckölbeaufschlagung des Kolbens des Verschiebeantriebes 3 in der einen oder anderen Richtung bezeichnet. 2a sind zwei den Abfluß des Drucköls steuernde Ventile, die mit den erstgenannten Ventileng derart in Betätigungsverbindung stehen, daß bei geöffnetem Ventil 2 das vermittels Strichliniierung zugeordnete Abflußventil2a geschlossen ist. Eine mit dem Kolben des Verschiebeantriebes 3 starr verbundene und nicht näher gekennzeichnete Winkelstange steht im Eingriff mit einer Verschiebemuffe 4. Mittels der Verschiebemuffe 4 kann das Stirnrad 11a längs der Antriebskeilwelle 4a bis zum Eingriff bzw. bis zum seitlichen Gegenüberstehen mit dem Abtriebsstirnrad 1I verschoben werden. In der gezeichneten Stellung kämmt das Stirnrad I a mit dem Abtriebsstirnrad I. Es bedeuten ferner R und S zwei Phasenleiter einer entsprechenden Drehstromleitung. 5 stellt ein Schalterpaar dar, das auf Öffnung bzw. Schließung durch die Kolbenstange des Verschiebeantriebes 3 zu steuern ist. Ein auf der letzteren sitzender Nocken hebt die Hebelstangen des Schalterpaares 5 in Öffnungsstellung. 6 ist ein über die Schalter 1 und 5 zu erregendes Schütz, das im erregten Zustand seinen Kontakt abwechselnd in kurzen Zeitabständen öffnet und schließt. Ein weiteres Schütz trägt die Kennziffer 7. Es wird mit dem Schließen des Schützkontaktes 6 eingeschaltet. Indem es seinen rechten Kontakt schließt, wird der den Motor 8 speisende Generator 9 erregt. Durch 10 ist schließlich der Antriebsmotor des Generators 9 angedeutet. Der linke Kontakt des Schützes 7 legt die Phasenleitung R an den oberen Pol des Umschalter l a.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Soll zwecks Wechsels der Umdrehungsgeschwindigkeit von der Getriebestufe I auf die Getriebestufe 1I übergegangen werden, so ist der Schalter 1 von der Stellung I auf die Stellung Il umzulegen. Damit wird ein Stromkreis vom Phasenleiter R über den geschlossenen linken Kontakt des Schützes 7, den linken Kontakt des rechten Schalters 1 a und die Wicklung des rechten Magnetventils Z zum Phasenleiter S geschlossen. Dadurch wird das Ventil 2 geöffnet und das Drucköl auf den Kolben des Verschiebeantriebes 3 gegeben. Gleichzeitig wird das Abflußventil 2a geschlossen. Der Kolben bewegt sich nach links unrl nimmt über die Verschiebemuffe das Stirnrad Il a in gleicher Richtung mit, bis dies zum Eingriff mit dem Abtriebsstirnrad 1I kommt bzw. diesem gegenübersteht. Gleichzeitig wird ein Stromkreis vom Phasenleiter R über den linken Kontakt des linken Schalters 1, den bereits geschlossenen Schalter 5 und die Erregerwicklung des Schützes 6 zum Phasenleiter S geschlossen. Das Schütz 6 schließt nun und öffnet seinen Kontakt abwechselnd in kurzen Zeitabständen. Mit der Schließung des Schützkontaktes 6 wird der Erregerkreis des Schützes 7 geschlossen, so daß dieses seinen rechten Kontakt schließt und seinen linken Kontakt öffnet. Es wird also die Erregung des Generators 9 eingeschaltet, so da.ß der Motor 8 die Antriebswelle 4a langsam durchdreht.
  • Wenn der Kolben des Verschiebeantriebes 3 seinen Hubweg durchläuft, kann es vorkommen, daß das verschiebbare Stirnrad II a sich nicht mit seinen Zähnen sofort richtig in die Zahnlücken des Abtriebsstirnrades 1I einschiebt. Bei den bekannten Getriebeumschaltanordnungen könnte es dann geschehen, daß wegen des anstehenden Öldruckes das Abtriebsstirnrad II durch seitlichen Anpassungsdruck mitgenommen wurde, auch ohne daß es zum Eingriff gekommen war, trotzdem also Zahn gegen Zahn stand. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird. aber mit der Erregung des Generators 9 der linke Kontakt des Schützes 7 geöffnet und damit der Erregerkreis des Ventils 2 unterbrochen. Das ölzuflußventil 2 schließt also wieder und gibt gleichzeitig hiermit über das zugehörige Ventil 2 a den rechts unteren, am Zylinder des Verschiebeantriebs 3 angedeuteten Ölabfluß frei. Da der Öldruck nun nicht mehr ansteht, können sich unter dem Durchdrehen der Antriebswelle 4a die Stirnräder II und Ha leichter gegeneinander verschieben und dadurch auch leichter zum gegenseitigen Eingriff kommen. Der ganze Umrückvorgang kommt zum Abschluß, wenn mit dem Verschieben der Kolbenstange des Verschiebeantriebes 3 nach links deren Nocken unter die Hebelstange des linken Schalters 5 greift und diese bis zu dessen Öffnen anhebt. Im gleichen Augenblick werden die Erregerkreise der Schütze 6 und 7 und damit die Impulsabgabe sowohl für den Drehantrieb als auch für den Verschiebeantrieb unterbrochen.
  • An Stelle der hydraulischen Steuerung der Verschiebemuffe 4 kann auch eine pneumatische treten. Dann können auch andere als Stirnradgetriebe zur Anwendung kommen, beispielsweise Getriebe mit Kegelrad- oder Schrägverzahnung.

Claims (10)

  1. PATENT ANS PLiCCHE: 1. Einrichtung zur Erleichterung des elektropneumatischen oder elektrohydraulischen Schaltens der Stufen von Schieberadgetrieben, insbesondere an Werkzeugmaschinen, mit Hilfe eines mit einer Impulsfolge beaufschlagbaren Drehantriebes des einen Rades des miteinander in Eingriff zu bringenden Räderpaares, dadurch gekennzeichnet, daß der elektropneumatische oder elektrohydraulische Verschiebeantrieb (3) des Schieberades (I a, IIa) ebenfalls mit einer Impulsfolge beaufschlagbar ist, und zwar im Gegentakt zum Drehantrieb (8).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des elektromotorischen Drehantriebes (8) wie auch der elektrische Betätigungskreis des hydraulischen oder pneumatischen Verschiebeantriebes (3) durch die Impulsfolge auf alternierende Öffnung und Schließung, beide aber im Gegentakt, steuerbar sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließungsimpulse des elektrischen Betätigungskreises des pneumatischen oder hydraulischen Verschiebeantriebes (3) der Druckgabe, die Öffnungsimpulse aber der Druckminderung bzw. Aufhebung dienen.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatische oder hydraulische Verschiebeantrieb (3) über seinen elektrischen Betätigungskreis gleichzeitig umsteuerbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schubrichtung des Verschiebeantriebes ein für letzteren bestimmter Ventilsteuerkreis bzw. -zweig zugeordnet ist, mittels dessen der Verschiebeantrieb im Takte der Impulsfolge und alternierend druckbe- oder -entlastet wird.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsfolge den Motorkreis des Drehantriebes (8) mit ihren Schließungsimpulsen auf alternierende Drehrichtungsumkehr, die Gegentakt-Impulsfolge des Verschiebeantriebes (3) mit ihren Schließungsimpulsen den letzteren auf Druckbeaufschlagung und mit den Öffnungsimpulsen auf Druckentlastung steuert.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis des elektromotorischen Drehantriebes (8) außer über einen mit Erregung des zugehörigen Schützes (6) sich in kurzen Zeitabständen abwechselnd schließenden und öffnenden Kontakt über die Erregung eines zweiten Scbützes (7) geführt ist, das beim Ansprechen einerseits den Motorkreis des Drehantriebes (8), beispielsweise über die Erregung des den Motor speisenden Generators (9), schließt und andererseits den elektrischen Betätigungskreis des pneumatischen oder hydraulischen Verschiebeantriebes (3) öffnet. B.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkreis des Drehantriebsmotors (8) über einen Umschalter (1) geführt ist, der mit einem zweiten Umschalter (1 a) für den oder die Steuerkreise des Verschiebeantriebes (3) derart in Betätigungsverbindung steht, daß mit der Umlegung des ersteren der zweite auf Erregungswechsel zwischen zwei Ventilsteuerkreisen (2) für den Verschiebeantrieb (3) umgelegt wird, wobei einmal der Verschiebeantrieb (3) entsprechend der einen und zum zweiten entsprechend der dazu entgegengesetzten Verschiebungsrichtung druckbeaufschlagt wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zufluß des Druckmediums in dem einen oder anderen Sinne steuernden Ventile (2) in Betätigungsverbindung mit abflußsteuernden Ventilen (2a) in dem Sinne stehen, daß mit der Öffnung des einer Verschiebungsrichtung zugeordneten Zuflußventils (2) das der gleichen Verschiebungsrichtung zugeordnete Abschlußventil (2a) geschlossen wird.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die beiden Gegenpole des Umschalters im Drehantriebssteuerkreis zwei mit je einem Schalter (5) bestückte Parallelkreise angeschlossen sind, wobei die Parallelkreisschalter (5) vom Verschiebeantrieb (3) her in dem Sinne betäti:gbar sind, daß der jeweils spannungsbeaufschlagte Parallelkreis mit dem endgültigen Einrücken des entsprechenden Verschieberades geöffnet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 340.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2559904C2 (de) * 1974-08-30 1983-11-24 Textron Inc., 02903 Providence, R.I. Getriebeschaltvorrichtung für eine Spindeleinheit an einer Werkzeugmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923340C (de) * 1953-04-21 1955-02-10 Fritz Werner Ag Schaltraedergetriebe fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Fraesmaschinen

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