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DE1038859B - Mindestdruckausloeser fuer Bremsen, insbesondere an Foerderhaspeln und Foerdermaschinen - Google Patents

Mindestdruckausloeser fuer Bremsen, insbesondere an Foerderhaspeln und Foerdermaschinen

Info

Publication number
DE1038859B
DE1038859B DEH31637A DEH0031637A DE1038859B DE 1038859 B DE1038859 B DE 1038859B DE H31637 A DEH31637 A DE H31637A DE H0031637 A DEH0031637 A DE H0031637A DE 1038859 B DE1038859 B DE 1038859B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
trigger
trigger according
minimum pressure
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31637A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Heckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH31637A priority Critical patent/DE1038859B/de
Publication of DE1038859B publication Critical patent/DE1038859B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/164Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side and remaining closed after return of the normal pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Mindestdruckauslöser für Bremsen, insbesondere an Förderhaspeln und Fördermaschinen, der dem Zweck dient, bei einem Absinken der Druckluftspannung bei einem vorbebestimmten Mindestwert eine Bremse auszulösen und zu verriegeln. Es ist ein Mindestdruckauslöser bekanntgeworden, der aus in einer Achse angeordneten Zylinder, Kolben, Federn und einem Schieber besteht, wobei der federbelastete Kolben über ein Klinkengetriebe bei einem gewünschten einstellbaren Mindestdruck eine Schaltfeder freigibt, die einen Schieber betätigt, der Kanäle öffnet und damit die Druckluft in beabsichtigter Weise aus dem Luftzylinder der Bremse ausläßt. In der Praxis hat sich gezeigt, daß dieser Auslöser außerordentlich störanfällig und in seiner Bauweise zu kompliziert und teuer ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Mindestdruckauslöser zu schaffen, der einfacher in seiner Bau- und Wirkungsweise und somit unter wesentlicher Kostenersparnis zu erstellen ist. Der Mindestdruckauslöser, welcher mit einem belasteten Absperrkörper die Entlüftungsleitung des Bremszylinders abgesperrt, ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper ein vom Alindestdruck belastetes Ventil mit unterschiedlich im Dichtdruck wirkenden Dichtflächen ist. Das Ventil ist zwischen Zu- und Entlüftungsleitung doppelseitig wirkend und stützt als Auslöser einen doppelarmigen, gewichtsbelasteten Hebel ab, der eine Umsteuerung des Ventils vom Dichtsitz der Entlüftungsleitung auf den Dichtsitz der Druckmittelzuleitung zum Zwecke der Entlüftung des Bremszylinders vornimmt, wenn der eingestellte Mindestdruck unterschritten wird. Die Umsteuerung in die Ausgangsstellung erfolgt von Hand bei wieder voll erreichtem Leitungsdruck.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens wiedergegeben, und zwar in je einem Schnitt durch einen Mindestdruckauslöser.
Der erfindungsgemäß aus den miteinander verschraubten Gehäuseteilen 1, 2 bestehende Mindestdruckauslöser besitzt ein axial angeordnetes doppelseitig wirkendes Ventil 3, das einerseits mit einem zylindrischen Ansatz 4 in der Zuleitung 5 für das Druckmittel und andererseits von einem das Gehäuseteil 1 durchgreifenden Bolzen 6 geführt wird. Das Gehäuseteil 1 hat eine Entlüftungsleitung 7, das Gehäuseteil außer der Zuleitung 5 einen Anschluß stutzen 8 für den nichtgezeichneten Bremszylinder. Das Ventil 3 weist unterschiedlich große Dichtflächen auf, wobei sich die größere, entsprechend dem Zylinder 9 des Gehäuseteiles 1 als Kolbenfläche mit eingelegter Rundschnur 10 ausgebildete, entlüftungs- und die kleinere, entsprechend dem Dichtsitz 11 als Ringdichtung 12
insbesondere an Förderhaspeln
und Fördermaschinen
Anmelder:
Günther Heckmann,
Sprockhövel (Westf.), Schultenbrink 52
Günther Heckmann, Sprockhövel (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ausgebildete, zuleitungsseitig befindet. Der zylindrische Ansatz 4 ist mit Bohrungen 13 versehen, durch die das Druckmittel aus der Zuleitung 5 in den Raum 14 und von hier aus über den Stutzen 8 in den Bremszylinder geleitet wird. In den Kolbenflächen des Ventils 3 unterhalb der Rundschnur 10 befinden sich Bohrungen 15 für den Durchtritt des Druckmittels in die Entlüftungsleitung 7. Der Bolzen 6 des Ventils 3 stützt einen am Teil 1 des Ventilgehäuses angebrachten doppelarmigen, gewichtsbelasteten Hebel 16 ab, mit dessen verschiebbaren Gewicht 17 der Mindestdruck einstellbar ist.
In Fig. 2 ist ein Mindestdruckauslöser dargestellt, der sich vom vorbeschriebenen lediglich durch eine entlüftungsseitig vorgesehene Ringdichtung 18 und Dichtsitz 19 unterscheidet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Mindestdruckauslöser ist folgende: In der gezeichneten Ausgangsstellung ist das Ventil 3 (vgl. Fig. 1) mit seiner Rundschnur 10 dichtend in den Zylinder 9 des Gehäuseteiles 1 infolge des im Raum 14 auf dem Ventil 3 lastenden Leitungsdruckes eingeschoben. Das Druckmittel ist über den Stutzen 8 mit dem nichtgezeichneten Bremszylinder verbunden. Mit dem Gewicht 17 ist am Hebel 16 der Mindestdruck eingestellt. Wird dieser unterschritten, so bewirkt der Druck des Hebels 16 ein Aufwärtsgleiten des Ventils 3 bis zur Anlage der Ringdichtung 12 vor den Dichtsitz 11. Andererseits ist der Zylinder 9 freigegeben und der Bremszylinder über den Raum 14 mit der Entlüftungsleitung 7 verbunden.
Der Hebel 16 kann in der Ausgangsstellung an einen Magneten zur Anlage gebracht werden, der den
8G9 637/299
Hebel 16 aber nur mit Unterstützung des Ventils halten kann. Auf diese Weise lassen sich Schwingungen des Hebels 16, die das Ventil 3, insbesondere in seiner Ausbildung gemäß Fig. 2, zu Flatterbewegungen veranlassen könnten, sicher ausschalten.
Das Ventil 3 kann auch beiderseits mit Kolbendichtflächen versehen und der Bolzen 6 an Stelle auf dem Hebel 16 auf einer Feder abgestützt werden.
Als Dochtmaterial wird vorzugsweise für die Rundschnur 10 und die Ringdichtung 12 bzw. 18 elastischer Werkstoff verwendet.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Mindestdruckauslöser für Bremsen, instesondere an Förderhaspeln und Fördermaschinen, welcher mit einem belasteten Absperrkörper die Entlüftungsleitung des Bremszylinders absperrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper ein ao vom Mindestdruck belastetes Ventil mit unterschiedlich im Dichtdruck wirkenden Dichtflächen ist.
2. Auslöser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein doppelseitig wirkendes und im Ventilgehäuse (1, 2) zwischen Zu- (5) und Entlüftungsleitung (7) geführtes Ventil (3).
3. Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (3) Kol1>endichtflächen aufweist.
4. Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (3) auf der Entlüftungsseite eine Kolbendichtfläche aufweist.
5. Auslöser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ventil (3) Auslöser zugeordnet sind, die mit ihrer auf das Ventil (3) wirkenden Kraft veränderbar sind.
6. Auslöser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (3) mit einem doppelarmigen Hebel (16) mit verschiebbarem Gewicht (17) als Auslöser verbunden ist.
7. Auslöser nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (16) in der Ausgangsstellung an einen Magneten angelegt ist.
8. Auslöser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (3) Dichtmittel (10, 11, 18) aus elastischem Werkstoff aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 42 622, 80 224,
388, 648 456;
schweizerische Patentschrift Nr. 281 233;
britische Patentschrift Nr. 547 736.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 637/299 9. 5«
DEH31637A 1957-11-13 1957-11-13 Mindestdruckausloeser fuer Bremsen, insbesondere an Foerderhaspeln und Foerdermaschinen Pending DE1038859B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247101B (de) 1963-10-24 1967-08-10 Pleiger Maschf Paul Handbetaetigters Ventil fuer druckmittelbetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere fuer den Bergbau
FR2643174A1 (fr) * 1989-02-13 1990-08-17 Quiet Sa Dispositif de securite a rearmement pour la commande du declenchement d'au moins une mesure de securite sur une installation comportant au moins une alimentation pneumatique, en cas de chute de pression de cette alimentation

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DE648456C (de) * 1923-12-19 1937-07-31 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Erhoehung der Sicherheit von Foerdereinrichtungen
GB547736A (en) * 1940-01-18 1942-09-09 Bendix Westinghouse Automotive Improvements in or relating to braking systems
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