DE1038415B - Hinterachse fuer Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen - Google Patents
Hinterachse fuer Kraftfahrzeuge mit PendelhalbachsenInfo
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- DE1038415B DE1038415B DEJ13950A DEJ0013950A DE1038415B DE 1038415 B DE1038415 B DE 1038415B DE J13950 A DEJ13950 A DE J13950A DE J0013950 A DEJ0013950 A DE J0013950A DE 1038415 B DE1038415 B DE 1038415B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G21/00—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
- B60G21/02—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
- B60G21/04—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically
- B60G21/05—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically between wheels on the same axle but on different sides of the vehicle, i.e. the left and right wheel suspensions being interconnected
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Description
- Hinterachse für Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen Alle bisher bekannten Konstruktionen von Starr-und Pendelachsen haben den Nachteil, daß die Stöße, die das Rad von der Straße her aufzunehmen hat, direkt über die Feder oder ein anderes Federelement an das Fahrgestell oder die selbsttragende Karosserie in mehr oder weniger starker Form weitergegeben werden. Dies wirkt besonders bei welliger Fahrbahn oder harter Federung sehr störend auf die Wageninsassen und versetzt diese in solchen Fällen in ein nicht gerade angenehmes Schwingen in den Sitzen. Ein anderer Nachteil dieser Konstruktionen ist die schwindende Bodenhaftung, wenn wellige oder auch seitlich abhängende Straßen überfahren werden. Eine genaue Kontrolle in der Steuerung des Kraftwagens oder ausreichende Bremswirkung sind in den meisten Fällen nicht mehr gegeben.
- Es sind außerdem Konstruktionen bekannt, bei welchen ein in sich starrer Achsbügel über den Pendelhalbachsen befestigt ist, dessen Enden sich über Schraubenfedern gegen die Pendelhalbachsen abstützen. Hier wird zwar eine gute Straßenlage und eine sichere Führung des Fahrzeuges angestrebt, jedoch wegen des erforderlichen hochgelegenen Schwerpunktes der Karosserie und des leichten seitlichen Pendelns nicht erreicht.
- Nach der Erfindung werden nun diese Probleme in der Weise gelöst, daß die Feder nicht wie bisher zwischen Achse und Fahrgestell befestigt wird, sondern es wird ein besonders geformter Bügel als Zwischenübertragungselement benutzt. Der Bügel ist so befestigt, daß Stöße, welche auf die eine oder andere Achshälfte von der Straße her erfolgen,, von der entsprechend zugeordneten Feder aufgenommen und über den Bügel und der der anderen Achshälfte zugeordneten Feder auf die andere Achshälfte weitergeleitet werden, d. h., der Stoßausgleich erfolgt nur über den Bügel und die Achshälften. Der beschriebene, über den Bügel und die Achshälften erfolgende Stoßausgleich bewirkt auch die eingangs erwähnte gute Bodenhaftung; also eine immer sichere Straßenlage.
- Da die drehbare Befestigung des Bügels unterhalb des für beide Pendelhalbachsen gemeinsamen Zapfenlagers erfolgt, kann der Schwerpunkt des Aufbaues sehr tief gelegt werden. Außerdem befindet sich die Auflage der Karosserie über den Achs- und Bügeldrehpunkten; also in einer Zone, welche im Schnittpunkt des Ausgleichs zwischen links und rechts liegt. Die Karosserie befindet sich somit immer in der ausgeglichenen Mittellage und damit im anzustrebenden Schwebezustand.
- Um ein seitliches Pendeln oder Verschieben der Karosserie aus der Mittellage zu den Achsen zu verhindern, werden auf jeder Seite in sich federnde Verbindungen vorgesehen, welche die aufgezeigten Vorteile gemäß der Erfindung noch erhöhen. Insbesondere wird dadurch die Fahrsicherheit bei schlechten Straßen bzw. auch bei großer Geschwindigkeit erhöht.
- Bei den genannten, in sich federnden Verbindungen ist der Federweg begrenzt. Die Begrenzung entspricht dem Maximalunterschied, welcher beim Vorgang der Achsabfederung durch die verschiedenen Bewegungsradien der beiden miteinander arbeitenden Teile entstehen kann.
- In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Beim Überfahren einer Bodenwelle, z. B. durch das linke Rad, wird die pendelnd aufgehängte linke Achshälfte 1 nach oben gedrückt. Dieser Druck (Stoß) wird durch Feder 2 zum Teil aufgefangen, gleichzeitig aber über Bügel 3, welcher sich am Lagerpunkt 4 dreht, auf Feder 5 und somit nochmals abgefedert auf die rechte Achshälfte 6 und damit auf das rechte Rad übertragen.
- Der Aufbau 7 des Wagens ist über dem Drehpunkt des Bügels auf dem Gehäuse des Ausgleichsgetriebes befestigt.
- Die in sich federnden, teleskopartig wirkenden Verbindungen 8 und 9 zwischen den Halbachsen 1 und 6 und dem Bügel 3 haben die Aufgabe, ein seitliches Verschieben der Halbachsen zu der Karosserie zu verhindern.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Hinterachse für Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen und mit einem in der Fahrzeuglängsmittelebene drehbar angelenkten, in sich starren Achsbügel, dessen Enden sich über urgeführte Schraubenfedern gegen die Pendelhalbachsen abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß der in sich starre Achsbügel (3) in seinem am Ausgleichsgetriebegehäuse angeordneten Lager (4) unterhalb des für beide Pendelbalbachsen (1, 6) gemein- Samen Zapfenlagers (10) angelenkt ist und daß die Enden des Achsbügels zwecks Anordnung der Schraubenfedern (2, 5) zwischen diesen Achsbügel'enden und den Pendelhalbachsen nach oben abgekröpft sind.
- 2. Hinterachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Stabilitätserhöhung der gesamten Hinterachse (1, 2, 3, 5, 6) zwischen den Pendelhalbachsen (1, 6) und den beiden Achsbügelhälften im wesentlichen waagerecht vorgesehene, an sich bekannte teleskopartig wirkende Federungselemente (8, 9) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 344 072, 2 770 468; »ATZ-Automobiltechnische Zeitschrift« 1935 Heft 15, S. 379 und 380, insbesondere Bild 34 auf S. 379 und Text linke Spalte, unten, auf S. 380.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ13950A DE1038415B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Hinterachse fuer Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ13950A DE1038415B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Hinterachse fuer Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038415B true DE1038415B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7199303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ13950A Pending DE1038415B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Hinterachse fuer Kraftfahrzeuge mit Pendelhalbachsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038415B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517799A1 (de) * | 1974-05-27 | 1975-12-04 | Peugeot | Aufhaengevorrichtung fuer die karosserie sowie das triebwerk eines kraftwagens |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2344072A (en) * | 1940-06-07 | 1944-03-14 | Winkelmann Otto | Vehicle having oscillating half axles |
| US2770468A (en) * | 1954-01-25 | 1956-11-13 | Elijah N Willingham | Vehicle sway stabilizer |
-
1957
- 1957-11-11 DE DEJ13950A patent/DE1038415B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2344072A (en) * | 1940-06-07 | 1944-03-14 | Winkelmann Otto | Vehicle having oscillating half axles |
| US2770468A (en) * | 1954-01-25 | 1956-11-13 | Elijah N Willingham | Vehicle sway stabilizer |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517799A1 (de) * | 1974-05-27 | 1975-12-04 | Peugeot | Aufhaengevorrichtung fuer die karosserie sowie das triebwerk eines kraftwagens |
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