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DE1038312B - Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen

Info

Publication number
DE1038312B
DE1038312B DEB35198A DEB0035198A DE1038312B DE 1038312 B DE1038312 B DE 1038312B DE B35198 A DEB35198 A DE B35198A DE B0035198 A DEB0035198 A DE B0035198A DE 1038312 B DE1038312 B DE 1038312B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
segments
webs
web
running
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB35198A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Burgholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF BURGHOLZ DR ING
Original Assignee
RUDOLF BURGHOLZ DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF BURGHOLZ DR ING filed Critical RUDOLF BURGHOLZ DR ING
Priority to DEB35198A priority Critical patent/DE1038312B/de
Publication of DE1038312B publication Critical patent/DE1038312B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
    • G01N27/22Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating capacitance
    • G01N27/223Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating capacitance for determining moisture content, e.g. humidity

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier-oder Kunststoffbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorridtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil- Papier- oder Runststoffl)ahllen .
  • Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Abtastvorriditung zu schaffen, die einfach im Aufbau und zuverlässig im Betrieb den wahren Feuchtigkeitsgehalt von Bahnen durch elektrische Methoden laufend zu messen gestattet und eine elektrische Regelgröße liefert, die dem tatsächlichen Feuchtigkeitszustand in der Bahn über Länge und Breite entspricht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Abtastwalze mit besonderer Oberflächenform von der laufenden Bahn mitgenommen wird.
  • Zur Ermittlung der Feuchtigkeit im Babuvolumen wird bekanlltlich durch die Bahn hindurchgemessen und die Unterwalze als Gegenelektrode benutzt. Länge und volle Breite der Bahn werden in Abhängigkeit von der Oberfläcbenform der Walze in kleinen, definierten Flächenelementen fortlaufend abgetastet. Mit jeder Umdrehung der Abtastwalze wird die Bahnbreite einmal erfaßt und durch Integration der Augenblickswerte aus jedem Flächenelement ein echter Mittelwert der durch elektrische Messung bestimmten Feuchtigkeit gewonnen der eine einwandfreie Feuchtigkeitsmessung und -regelung ermöglicht.
  • Die Erfindung bezieht sich also nicht auf den allgemeinen Gedanken, einzelne Teilstreifen einer fortlaufenden Bahn nacheinander periodisch abzutasten und auch einen Umschalter zu verwenden. Dies ist an sich bekannt, ebenso auch die kontinuierliche WIessung von bestimmten Streifen, z. B. drei iiber die Bahnbreite verteilten Streifen mit drei kleinen zylindrisclle Abtastrollen. die aber keinen Rüclischluß auf den Gesamtzustand der Bahn zulassen.
  • Die an sich bekannten Abtaster mit einer oder mehreren eingängigen Metallspiralen haben den Nachteil. daß durch die Bewegung der Altastwalze auf der Bahn Kräfte entstehen, die bestrel)t sind, die Bahn bei jeder Umdrehung nach einer Seite zu verschieben.
  • Diese verursachen einen unruhigen Lauf und Fehler in der Messung der Feuchtigkeit, weil eine satte Aufiage der Spirale nicht mehr gewährleistet ist. Zudem vertragen die meisten Warenbahnen diese einseitigen Verschiebekräfte nicht; Aussehen und Eigenschaften der Wale leiden darunter.
  • Die Kontaktilächen der Walze können erfindungsgemäß in verschiedener Weise ausgebildet werden. beisl)ielsweise so, daß auf der Oberfläche sowohl in der Längsrichtung als auch in der Umlaufrichtun, unter leichter Überlappullg aneinander anschließend Metallsegmente angeordnet sind. so daß ein die Bahn berührendes Segment sich erst von ihr abhel)t. wenn das nachfolgende Segment gerade begonnen hat, die Bahn zu berühren, oder daß auf der Abtastwalze gegenläufig zwei Wendeln angebracht sind, von denen jede die Bahn in je einem Flächenelement berührt Wie dies im einzelnen gedacht ist, wird nunmehr an Hand von einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die Ahtastwalze mit Kontaktsegmenten nach dem in Fig. 1 gezeigten Schema ergeben im Betrieb keine seitlichen Verschiebekräfte, welche die Warenbahn beeinflussen könnten.
  • Abtastwalzen nach Fig. 2 mit zwei gegenläufigen Wendeln geben Verschiebekräfte ab. Im Gegensatz zu ihrer nachteiligen, einseitigen Wirkung bei eingängigen Spiralen wirken sie sich bei Doppelwenden vorteilhaft aus, weil sie symmetrisch zur Bahnmitte auftreten. Die Kräfte sorgen dafür, daß eine leichte Ausrollung der Warenbahn gleichmäßig nach beiden Seitenkanten hin erfolgt.
  • Eeide Vorrichtungen arbeiten selbst hei hohen Bahngeschwindigkeiten einwandfrei.
  • Wie Fig. 1 im einzelnen zeigt, nimmt die über der als Gegenelektrode dienenden zylindrischen Unterwalze 11 laufende Bahn 12 die obere Walze 13 nur segmentweise mit. Die Oberfläche dieser Walze 13 ist nicht zylindrisch; auf dem Umfang trägt sie l>eispielsweise vier gleich lange Kontaktsegmente 14 his 17.
  • Diese Kontaktsegmente haben die Form eines Viertelkreiszylinders und ragen um mehrere Millimeter aus der Walzenoberlqäche heraus. Die Walze läuft in Kugellagern, die so befestigt sind, daß ein Verkippen ausgeschlossen ist. Für einen gleichmäßigen einstellbaren Auflagedruck sorgen besondere Federn an den Lagern.
  • Die Walze 13 kann aus Isolierstoff mit aufgesetzten oder aufgespritzten metallischen Segmenten bestehen, die dann untereinander und mit der Achse verbunden sein müssen, oder sie ist aus einem einzigen Metallstück herausgearheitet oder gegossen worden.
  • Feuchte Streifen werden augenblicklich durch die Segmentstellullg gekennzeichnet. Um zu einem ruhigen Walzenlauf uiid zu einer gleichmäßigen Flächenauflage zu kommen, sind die Segmente etwas größer, als es einem Viertelkreiszylinder entspricht. Hierdurch wird erreicht. daß ein die Bahn berührendes Segment sich erst in dem Augenblick von ihr abhebt, wenn das nachfolgende Segment gerade begonnen hat, die Bahn zu berühren. Würde dies nicht eingehalten, so käme zeitweise kein Kontakt zustande; das Meßgerät würde in diesen Zeitabschnitten des Übergangs vom einen zum anderen Segment zur Anzeige »Trocken« tendieren und ebenso auch die Regelung.
  • Beispielsweise wird selbst ein einziger feuchter Faden unter mehreren tausend Fäden einer Bahn von diesen neuen Ahtastorganen mit Sicherheit erfaßt und angezeigt. Das geschieht bei der üblichen Abtastung mit drei Rollen nur, wenn der feuchte Faden zufällig unter einer Rolle läuft.
  • Den I>ekannten Abtasten gegenüber besteht aber noch ein weiterer bemerkenswerter Vorteil. Der feuchte Faden wird nicht mehr kontinuierlich gemessen wie von einer der drei Abtastrollen oder von einer glatten, durchgehenden zylindrischen Ahtastwalze oder von durchgehenden Schleifelektroden.
  • Er wird in periodischer Folge abgetastet, z. B. nach Fig. 1 nur während der kurzzeitigen Berührung mit dem jeweiligen Segment, also nur während dieser Viertelumdrehung der Walze gemessen. Das Meßgerät kann demgemäß dem Regelteil nicht mehr dauernd den Steuerhefehl zur Herabsetzung der Maschinengeschwindigkeit geben, sondern nur noch im Zeitverhältnis voll 1/4 zu 1/4 Walzenumdrehung. Somit wird auf mechanischem Wege eine I)urchschnittsbildung erreicht, die für den Regel impuls geschwindigkeitsabhängig ist und von der Ausbildung der Segmente abhängt.
  • Man braucht den Umfang nicht in vier 900-Sektoren aufzuteilen. Je nach Voraussetzung können drei, fünf oder sechs Sektoren günstiger sein, wobei die gewünschte Abtastzeit dann durch Wahl eines entsprechenden Walzendurchmessers festgelegt ist.
  • Die Mittelwert- bzw. Durchschnittsbildung über die Bahnbreite läßt sich dadurch noch verbessern, daß man die Walzenbreite in eine größere Anzahl von Segmenten aufteilt, also statt in vier Segmente z. B. in fünf oder sieben und diese so anordnet, daß die Abtastfolge nicht in der Reihenfolge der Segmente 1, 2, 3, 4 eingehalten wird, sondern in der Folge 1, 4, 7, 3 6, 2. 5 oder durch eine andere zyklische Vertauschung der Segmente.
  • Einfach- und doppelbreite Bahnen erfordern Al>-taster unterschiedlicher Breite.
  • Eine andere Elektrodenanordnung zeigt Fig. 2.
  • Hier trägt die Abtastwalze 21 die beiden gegenläufig aufgebrachten Wendeln 22 und 23; jede Wendel ist eingängig ausgebildet. Anfang und Ende der Wendel überdecken sich nur so weit, daß beim Übergang keine Kontaktlosigkeit mit der Bahn auftritt. Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, daß die Walze die über die (nicht eingezeichnete) Unterwalze laufende Bahn 24 immer an zwei Stellen berührt. Diese gleichzeitige Zweiflächenberührung gibt der Walze auch ohne straffe Führung der kugelgelagerten Welle eine große Laufruhe. Ein gleichmäßiger Auflagedruck ist durch das Eigengewicllt der Walze gewährleistet. Besondere Federn sind nicht erforderlich. Wenn feuchte Stellen vom Meßinstrument angezeigt werden, können sie unter beiden Berührungsflächen liegen.
  • Dies ist aber kein Nachteil, wenn die Breite des AI,-tastbandes so gehalten ist, daß die Auflagefläche etwa innerhalb von 10 bis 20 cm je nach Bahnbreite bleibt.
  • Die beschriebenen Abtastorgane eignen sich nicht nur für die Leitfähigkeitsmessung. Die periodische Abtastung der vollen Bahnbreite hringt auch bei dielektrischen und elektrostatischen Meßverfahren Vorteile mit sich. Segmente oder Wendeln werden bei diesen NIeßverfahren auf hochwertigen Isolierstoffrohren befestigt. Noch besser ist es, Luft als Isolator zu henutzen und die Segmente oder Wendeln frei tragend mit Stützen auf der Welle zu hefestigen.
  • PATENTANSPRIDC}IE: l. Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen, mittels zweier Elektroden durch die Bahn hindurch, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberfläche der Abtastwalze (13), die einer zylindrischen Walze (12) bzw. der über sie laufenden Bahn zugeordnet ist, sowohl in ihrer Längsrichtung als auch in der Umlaufrichtung unter leichter Überlappung aneinander anschließend Metallsegmente (14 bis 17j angeordnet sind. so daß ein die Bahn herührendes Segment sich erst von ihr abhebt, wenn das nachfolgende Segment gerade begonnen hat, die Bahn zu berühren.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als vier Segmente über den Walzenumfang verteilt angebracht sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente zyklisch vertauscht auf dem Umfang der Walze angebracht sind, z. B. in der Folge 1, 4, 7, 3, 6, 2, 5, und daß die Bahn abschnittsweise in dieser Reihenfolge al>-getastet wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastwalze (21) der Unterwalze bzw. der über sie laufenden Bahn (24) zugeordnet ist und zwei gegenläufig aufgebrachte Wendeln (22, 23) trägt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Segmente oder Wendel zur Ausübung des dielektrischen oder elektrostatischen Meßverfahrens auf Isolierstoffrohren oder frei tragend mit Stützen auf der Welle befestigt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 257 650, 263 028.
    495 994, 728 195; hritische Patentschrift Nr. 569 439.
DEB35198A 1955-03-31 1955-03-31 Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen Pending DE1038312B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209777B (de) 1959-10-05 1966-01-27 Rudolf Burgholz Dr Ing Anordnung zur Messung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE257650C (de) *
DE263028C (de) *
DE495994C (de) * 1926-06-22 1930-04-17 Frank Albert Peschl Vorrichtung zur Anzeige des Feuchtigkeitsgehalts der Stoffbahn in Papiermaschinen
DE728195C (de) * 1938-12-01 1942-11-23 Paul Lippke Feuchtigkeitsmesser fuer bandfoermige, sich stetig bewegende Gueter
GB569439A (en) * 1943-09-07 1945-05-24 Heberlein & Co Ag Moisture testing device for determining the moisture content of fibrous materials, when stationary or in motion

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