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DE263028C - - Google Patents

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Publication number
DE263028C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
rollers
roller
current
moisture content
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT263028D
Other languages
English (en)
Publication of DE263028C publication Critical patent/DE263028C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
    • G01N27/04Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating resistance
    • G01N27/048Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating resistance for determining moisture content of the material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch mehrfach angestellte Versuche ist festgestellt worden, daß der Widerstand, den ein elektrischer Strom bei seinem Hindurchgang durch Gewebe, Stoffe o. dgl. findet, annähernd umgekehrt proportional ist dem Feuchtigkeitsgehalt solcher Gewebe, Stoffe o. dgl.
Auf dieser Erkenntnis beruht die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende ' Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Geweben, Stoffen aller Art, wie beispielsweise Sulfit- und Sulfatzellulose, Lumpenstoff und Holzschliff u. dgl.
Genannte Vorrichtung besteht im wesentliehen darin, daß über einer als Auflager für den Stoff oder das Gewebe dienenden Walze eine zweite Walze angeordnet ist und der zu messende Strom durch diese Walzen und das Gewebe hindurch und dann in ein Voltmeter geleitet wird, dessen über einer empirisch bestimmten Skala ausschwingender Zeiger die Feuchtigkeit des zu messenden Stoffes in Prozent angibt.
Eine solche Vorrichtung ist in Fig. 1 schaubildlich angegeben. Nach derselben wird der elektrische Strom einer Batterie α an die untere Walze zweier übereinanderliegender Walzen b, c herangeleitet. Zwischen beiden Wälzen wird der Stoff d, dessen Feuchtigkeitsgehalt bestimmt werdensoll, hindurchgeführt. Er bildet einen Widerstand für den durch den Stoff und die obere Walze b nach dem Voltmeter β übertretenden Strom, dessen Spannung durch das Ausschwingen des Zeigers über der Skala g kenntlich gemacht wird.
Nach einer anderen vorzugsweise zur Messung verschieden dicker Stoffe dienenden Ausführungsform der Vorrichtung ist die auf dem Gewebe o. dgl. oben aufliegende Walze in Form zweier stromzu- und stromableitender Rollen ausgebildet, welche durch unter Federdruck gegen die Gewebe- oder Stoffschicht angedrückte Rollen selbsttätig gegeneinander derart eingestellt werden, daß mit der Veränderung der Dicke der Stoffschicht auch eine entsprechende Veränderung des Abstandes der erstgenannten Rollen voneinander eintritt.
Fig. 2 zeigt in Längsansicht und Fig. 3 in Stirnansicht diese abgeänderte Ausführung der Vorrichtung.
Fig. 3 a zeigt die Hälfte des wagerechten Schnittes nach A-B (Fig. 3) um 90° versetzt. Die (in Fig. 1 als eine einzige Rolle gedachte) obere Walze b ist bei der Anordnung nach Fig. 2 und 3 in zwei schmälere Rollen b, b* zerlegt, von denen die Rolle b* den elektrischen Strom in den zwischen die Walze c und den Rollen b, b* eingelegten Stoff einleitet, die Rolle b hingegen denselben wieder herausleitet, nachdem er durch den Stoff hindurchgegangen ist.
Um nach Maßgabe der Veränderung der Stoffdicke den Abstand zwischen beiden Rollen so abzuändern, daß bei größerer Stoffdicke auch die Rollen sich weiter voneinander einstellen, sind in einem unteren Rahmen h zwei Röllchen i gelagert, welche durch vier seitliche Arme k mit einer unter Federdruck stehenden oberen Platte m in Verbindung stehen. Diese Röllchen spannen den hinsiehtlieh seines Feuchtigkeitsgrades zu messenden Stoff o. dgl. auf der Oberfläche der unteren
Walze c straff. Die Rollen b, b* sitzen lose auf einer mit zweifachem Schraubengang versehenen Achse n, die ihre Lagerung in den von der Unterfläche der Platte m abstehenden Armen ο findet. Die ganze Vorrichtung wird durch um Stifte auf der Platte m gewickelte Schraubenfedern p an die Walze e hin gepreßt, so daß unter Vermittlung der Röllchen i der Stoff immer straff zwischen den Rollen b, b*
ίο liegt.
Die hinteren Arme k sind zu Zahnstangen ausgebildet, die in je ein auf den kurzen Achsen q festsitzendes Zahnrädchen r eingreifen (Fig. 3 a). Diese Achsen q tragen je noch ein größeres Zahnrädchen s und finden ihre Lagerung auf den in ihrem unteren Teile gabelförmig ausgebildeten Hängearmen t, die von der beweglichen Platte m vollständig unabhängig sind.
Die Zahnrädchen s greifen in die auf den Enden der Achse η festsitzenden Rädchen u ein, die, wenn ein Stoff unter die Röllchen i und unter die Rollen b, b* eingeschoben wird, eine Drehung dadurch erhalten, daß die Platte m mit den gezahnten Armen k angehoben und die Rädchen r und s in Drehung versetzt werden. Die Drehung der Rädchen s veranlaßt eine Drehung der Schraubengangachse η durch die Rädchen u und dadurch ein Auseinanderstellen der Rollen b, b*.
Kommen nun Teile des zu messenden Stoffes von größerer Dicke zwischen die Walze c und die Röllchen i, so erfolgt ein erneutes Anheben der Zahnstangen k und dadurch eine Drehbewegung der Rädchen r, s, u, womit eine weitere zeitweise Drehung der Welle η und dadurch ein Auseinanderstellen der Rollen b, b* verbunden ist, demzufolge der Abstand zwischen beiden Rollen entsprechend der zeitweilig größeren Stoffdicke selbsttätig vergrößert wird.
Der Schraubengang auf der Achse η ist von verhältnismäßig großer Steigung, und die Rollen b, b* bilden die Muttern für die zu einer Schraube ausgebildete Achse n. Die gesamte Übersetzung der Getriebe r, s, u beträgt 1:10, so daß einer Zu- und Abnahme der Stoffdicke um ι mm eine Veränderung von 10 mm der Länge des Stromdurchganges entspricht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Geweben und Stoffen mit Hilfe des annähernd in umgekehrtem Verhältnis zu genanntem Feuchtigkeitsgehalt stehenden Widerstandes eines durch das Gewebe oder den Stoff hindurchgeleiteten elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, daß über einer als Auflager für den Stoff oder das Gewebe dienenden Walze eine zweite Walze angeordnet ist und der zu messende Strom durch diese Walzen und das Gewebe hindurchgeleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Gewebe oder Stoff oben aufliegende Walze in Form zweier stromzu- und ableitender Rollen (b und b*J ausgebildet ist, welche durch unter Federdruck gegen die Gewebe- oder Stoffschicht angedrückte Rollen (i) selbsttätig gegeneinander derart eingestellt werden, daß mit der Veränderung der Stoffschichtdicke auch eine entsprechende Veränderung des Abstandes der Rollen ^o und b*J voneinander eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT263028D Active DE263028C (de)

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DE263028C true DE263028C (de)

Family

ID=520454

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT263028D Active DE263028C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE263028C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943503C (de) * 1951-03-20 1956-05-24 Siemens Ag Feuchtigkeitsmess- oder -regeleinrichtung
DE1001508B (de) * 1951-01-23 1957-01-24 Firestone Tire & Rubber Co Verfahren und Einrichtung zur Ermittlung des Feuchtigkeitsgehaltes von Geweben
DE1038312B (de) * 1955-03-31 1958-09-04 Rudolf Burgholz Dr Ing Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen

Cited By (3)

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DE1001508B (de) * 1951-01-23 1957-01-24 Firestone Tire & Rubber Co Verfahren und Einrichtung zur Ermittlung des Feuchtigkeitsgehaltes von Geweben
DE943503C (de) * 1951-03-20 1956-05-24 Siemens Ag Feuchtigkeitsmess- oder -regeleinrichtung
DE1038312B (de) * 1955-03-31 1958-09-04 Rudolf Burgholz Dr Ing Vorrichtung zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes laufender Bahnen, insbesondere von Textil-, Papier- oder Kunststoffbahnen

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