DE1075663B - Schal ungsanordnung zur Wiederherstellung der Flankensteilheit von Impulsen und zur I eistungsverstarkung von Impulsen - Google Patents
Schal ungsanordnung zur Wiederherstellung der Flankensteilheit von Impulsen und zur I eistungsverstarkung von ImpulsenInfo
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Description
DEUTSCHES
In der Impulstechnik, insbesondere an Übertragungsleitungen für Impulse, ist häufig die Aufgabe
gegeben, die Impulse zu regenerieren, d. h. also aus Impulsen mit mehr oder weniger verschliffenen Anstiegs-
und Abfallflanken wieder Impulse zu formen, die eine senkrechte Anstiegs- und vorzugsweise auch
Abfallflanke besitzen. Im besonderen ist diese Aufgabe beispielsweise in der Technik der Telegrafie gegeben,
und zwar beispielsweise immer dann, wenn nach einer Wechselstromübertragung der Telegrafier schritte und
der Demodulation der Wechselstromimpulse Gleichstromschritte erzeugt werden sollen, die möglichst angenähert
rechteckig sind. Bekanntlich werden bei der Übertragung von Impulsen mit Hilfe von Wechselspannungen
oder -strömen diese Impulse schon auf der Wechselstromseite durch die Verwendung von Filtern
usw. so stark in den Flanken verschliffen, daß nach der Demodulation, also nach Überführung in Gleichstromimpulse,
nur mehr oder weniger trapezförmige Impulse entstehen. Für eine eindeutige Auswertung
der Telegrafierschritte müssen aber möglichst rechteckige Impulse zur Verfügung stehen. Für diese Rechteckimpulse
besteht außerdem die Forderung, daß sie einen bestimmten Energieinhalt besitzen müssen.
Für die genannten Aufgaben, vor allem für die Regenerierung von trapezförmigen Impulsen in rechteckförmige
Impulse werden gewöhnlich monostabile oder auch bistabile Kippschaltungen verwendet, die
beim Überschreiten bzw. Unterschreiten bestimmter Spannungswerte sprungartig ihren Zustand ändern,
so daß auch die an diesen Kippschaltungen abgenommene Ausgangsspannung sprungartig ihren Wert ändert.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist beispielsweise auch die bekannte Multiarschaltung. Diese besteht
aus einem Verstärkersystem, das mit einer positiven Rückkopplung derart ausgerüstet ist, daß die
beim Ansprechen der Schaltung auftretende Rückkopplungsspannung die Steuerwirkung der Steuerspannung
unterstützt. Damit diese Schaltungsanordnung bei einem ganz bestimmten Spannungswert
ausgelöst wird, ist in der Steuerleitung, und zwar unmittelbar vor der Steuerelektrode, ein richtungsabhängiger
Widerstand, z. B. eine Diode, angeordnet.
An Hand der Fig. 1 wird im folgenden das Prinzip einer Multiarschaltung erläutert, wobei als Verstärkersystem ein üblicher Flächentransistor TVl verwendet
wird. Die Schaltungsanordnung erhält ihre Steuerspannung über den Eingang B. Der Steuereingang ist
über die Primärwicklung des Übertragers Ü, dessen Sekundärwicklung in der Kollektorleitung des Transistors
liegt, zur Basis geführt. Dem Eingang ist der Richtleiter Gl vorgeschaltet. Die Spannungsversorgung
erfolgt kollektorseitig über den Widerstand R2 und an der Basis über den Widerstand R1. Die Aus-Schaltungsanordnung
zur Wiederherstellung
der Flankensteilheit von Impulsen
und zur Leistungsverstärkung
von Impulsen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dr. phil. Abund Wist, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gangsspannung kann von der Klemme y4 abgenommen
werden.
Die Funktion der Schaltung beruht darauf, daß, solange die Spannung am Eingang E stark negativ ist,
der Richtleiter G1 gesperrt wird, so daß der Transistor,
dessen Basis über den Widerstand R1 entsprechend
vorgespannt ist, Strom führt. Steigt die Spannung am Eingang B in positiver Richtung an, so wird
ein Punkt erreicht, bei dem der Widerstand des Richtleiters G1 bereits so niederohmig ist, daß er keine Unterbrechung
der positiven Rückkopplung mehr darstellt. Zu diesem Zeitpunkt ist aber der Widerstand
des Richtleiters noch so groß, daß das Potential der Basis noch nicht weit genug angehoben werden kann.
In diesem Zeitpunkt verhält sich dann die Schaltung wie ein normaler Sperrschwinger, d. h., es entstehen
Rechteck-Kippschwingungen, deren Frequenz außer von der allgemeinen Dimensionierung der Schaltung
auch noch von dem Basispotential des Transistors abhängig ist. Steigt die Spannung am Eingang weiter in
positiver Richtung an, so öffnet sich der Richtleiter vollständig, und das Basispotential verschiebt sich so
weit, daß der Transistor gesperrt wird. Die nämlichen Verhältnisse gelten analog für den umgekehrten Spannungsdurchlauf
am Eingang, d. h., nach einem Abfall der Spannung ins Negative um einen ganz bestimmten
Betrag wird der Transistor wieder geöffnet.
Wie die Erläuterungen zeigen, arbeitet die Schaltung dann einwandfrei, wenn die am Eingang liegende
Spannung zwischen dem Wert, an dem der Richtleiter G1 gerade geöffnet wird, und dem Wert, bei dem
dieser Richtleiter voll durchgesteuert ist, in einem
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3 4
Zeitraum durchlaufen wird, der kleiner ist als die sehr weit erhöhen, wenn die Kennlinie des verwendeten
Zeitkonstante des Rückkopplungskreises, so daß die Richtleiters besonders eindeutig geknickt ist.
Anordnung in diesem Fall nicht schwingen kann. In In vielen Fällen soll der Umschlag der Kippschaldiesem Fall liegt dann eine eindeutig arbeitende mono- tung zur Steuerung eines Relais verwendet werden, stabile Kippschaltung vor, die abhängig von dem S Dies kann in an sich bekannter Weise dadurch ge-Spannungswert am Eingang einen ganz bestimmten schehen, daß ein bistabiles Relais mit seinen beiden Zustand annimmt. Am Ausgang treten hierbei ein- Wicklungen in die beiden Kollektörzuleitungen der deutige Rechteckschwingungen auf, da je nachdem, Transistoren Tr 1 und Tr 2 eingeschaltet wird. Aus ob der Transistor TrI leitend ist oder nicht, am Wider- konstruktiven Gründen ist es hierbei besonders vorstand R2 eine große oder kleine Spannung abfällt. io teilhaft, auf dem Kern des Relais auch gleich die
Anordnung in diesem Fall nicht schwingen kann. In In vielen Fällen soll der Umschlag der Kippschaldiesem Fall liegt dann eine eindeutig arbeitende mono- tung zur Steuerung eines Relais verwendet werden, stabile Kippschaltung vor, die abhängig von dem S Dies kann in an sich bekannter Weise dadurch ge-Spannungswert am Eingang einen ganz bestimmten schehen, daß ein bistabiles Relais mit seinen beiden Zustand annimmt. Am Ausgang treten hierbei ein- Wicklungen in die beiden Kollektörzuleitungen der deutige Rechteckschwingungen auf, da je nachdem, Transistoren Tr 1 und Tr 2 eingeschaltet wird. Aus ob der Transistor TrI leitend ist oder nicht, am Wider- konstruktiven Gründen ist es hierbei besonders vorstand R2 eine große oder kleine Spannung abfällt. io teilhaft, auf dem Kern des Relais auch gleich die
Wird hingegen der kritische Spannungsbereich nur Rückkopplungswicklung für den Multiareingang anlangsam
durchlaufen, dann schwingt die Schaltung, zubringen.
und das Ausgangspotential ist nicht mehr eindeutig. Die Fig. 3 zeigt eine der Darstellung nach Fig. 2
Dies ist, wie eingangs ausgeführt, z. B. bei Ausgangs- entsprechende Schaltungsausführung, jedoch mit dem
schaltungen in Telegrafiergeräten äußerst störend, da 15 Unterschied, daß die Kollektorzuleitungen zu den bei-
hierdurch Fehlauslösungen zustande kommen können. den Transistoren über die beiden Wicklungen eines
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- bistabilen Relais SR geführt sind. Die Rückkopplungsanordnung, mit der das Schwingen einer Multiar- wicklung ist als zusätzliche Wicklung auf dem Kern
schaltung auch dann unterdrückt werden kann, wenn des Relais angebracht.
der Anstieg der Steuerspannung sehr flach verläuft. 20 Bei dem an Hand der Fig. 2 und 3 beschriebenen
Umgekehrt werden bei der Schaltungsanordnung nach Anordnungen kann ein am Eingang Hegender Einfach-
der Erfindung die Vorteile einer Multiarschaltung, die strom in einen Doppelstrom übergeführt werden, wobei
u. a. bekanntlich in der hohen Empfindlichkeit bei mit der Schaltungsanordnung sogar, wie dargestellt,
Spannungsänderungen liegen, voll ausgenutzt. Dies ein Ausgangsrelais betrieben werden kann. Die darge-
wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Ver- 25 stellte Anordnung hat jedoch noch den Nachteil, daß
Stärkerelement einer Multiarschaltung mit einem bei ausreichender Empfindlichkeit, die durch Ernie-
Schaltelement nach Art einer Multivibratorschaltung drigung der Versorgungsspannung erreicht werden
derart gekoppelt ist, daß die Schwingneigung des kann, die Leistung der Kippschaltung so klein wird,
Multiars unterdrückt wird. daß sie unter Umständen zur Betätigung eines Ver-
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedan- 30 brauchers bestimmten Leistungsbedarfs nicht mehr
kens kann dies besonders einfach dadurch erreicht ausreicht.
werden, daß die von dem zusätzlichen Verstärker- Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedan-
element abgeleitete Spannnung an dem an dem Eingang kens kann auch noch diesem Nachteil dadurch abge-
der Multiarschaltung liegenden Vorspannungswider- holfen werden, daß durch den aus der Multiarschaltung
stand angelegt ist. 35 und dem zusätzlichen Verstärkerglied bestehenden
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung sowie Auslösekreis eine weitere Kippstufe gesteuert wird,
vorteilhafte Einzelheiten werden an Hand der in den Da die Leistungsaufnahme einer derartigen Kippschal-
Fig. 2 und 3 dargestellten Schaltungsausführungen im tung im Verhältnis zu der eines Relais gering ist, kann
folgenden erläutert: die Empfindlichkeit der ersten Kippschaltung voll-
In der Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, bei 40 ständig ausgenutzt werden.
der im linken Teil eine Multiarschaltung nach Fig. 1 Die Fig. 4 zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel. Der
wiedergegeben ist, die gemäß der Erfindung um einen Auslösekreis besteht wiederum aus der den Transistor
Transistor Tr2 nach Art einer bistabilen Kippschal- TrI enthaltenden Multiarschaltung, die wie die Antung
erweitert ist. Die gemäß der Erfindung gestellte Ordnung gemäß Fig. 2 durch einen zweiten Transistor
Aufgabe, das Schwingen der Multiarschaltung beim 45 Tr 2 nach Art einer Multivibratorschaltung ergänzt ist,
Anlegen einer bestimmten Spannung zu verhindern, wobei zusätzlich in der Verbindungsleitung zwischen
wird über den Koppelwiderstand i?3 erreicht, über den den beiden Emittern ein Widerstand Th mit negativem
die Versorgungsspannung an der Basis des Transistors Temperaturkoeffizienteneingeschaltetist.Abhängigvon
Tr 1 beim Ansprechen der Multiarschaltung aufgetastet der Lage dieses Auslösekreises wird eine zweite Kippwird.
Je nachdem, ob die angelegte Spannung sich 50 schaltung, die u. a. aus den beiden Transistoren Tr 3
am oberen oder unteren Rand des Schwingbereiches und Tr 4 aufgebaut ist, gesteuert. Die gesamte Doppelbefindet,
wird der Transistor Tr 2 geöffnet oder ge- kippschaltung arbeitet als monostabile Kippschaltung
sperrt und somit die Multiarschaltung gesperrt oder in gleicher Weise wie an sich der Auslösekreis. Um
feigegeben. Die dargestellte Schaltungsanordnung eine einwandfrei monostabile Funktion dieser Dopzeigt
gewisse Ähnlichkeiten mit einer normalen bi- 55 pelkippschaltung zu erreichen, ist es vorteilhaft, die
stabilen Kippschaltung. Im Gegensatz zu einer der- Koppelwiderstände zwischen den einzelnen Transistorartigen Schaltung kann sie aber, wie erwähnt, mit paaren, also die Widerstände WX und W 3, fFlQ
beliebig abgeflachten Spannungsimpulsen ausgesteuert und fF"14, W12 und W16, stark asymmetrisch zu
werden, während bistabile Kippschaltungen, insbeson- machen. Um die Asymmetrie der Schaltung zu erreidere
wenn sie aus Transistoren aufgebaut sind, mit 60 chen, sind auch die einzelnen Kollektorwiderstände der
sehr steilen Spannungsimpulsen ausgesteuert werden Transistoren 7V3 und Tr4 aufgeteilt (W12 und W13
müssen, wenn ein einwandfreies Arbeiten der Kipp- bzw. PFlöund fF17).
schaltung gewährleistet sein soll. Die Ausgangsspan- Bei gesperrtem Transistor 7>2 kehrt der Basisstrom
nung wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel dieses Transistors sein Vorzeichen um. Diese Stromvon
dem Kollektor des Transistors 7V2 abgenommen. 65 umkehr führt zu einem Spannungsabfall am Basis-Sie
kann selbstverständlich ebensogut vom Kollektor widerstand W6. Bei Anwachsen des Stromes, insbesondes
Transistors TrI abgenommen werden. dere bei höheren Temperaturen, kann die an diesem
Die Empfindlichkeit der dargestellten Anordnung Widerstand abfallende Spannung so groß werden, daß
läßt sich durch Vergrößerung des Widerstandes R3 der Transistor TV2 nicht mehr gesperrt bleibt. Um
und Erniedrigung der Versorgungsspannungen dann 70 eine eindeutige Sperrung zu erreichen, ist es notwen-
dig, den Emitter des Transistors Tr 2 sehr stark negativ vorzuspannen. Dies wird gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß der Emitter an den Anschlußpunkt zwischen den beiden Widerständen
JV& und WS angeschlossen ist.
Solange am Eingang der gesamten Schaltungsanordnung,
als am Eingang der Multiarschaltung, keine Spannung oder eine sehr negative Spannung anliegt,
führt der Transistor Tr 1 Strom. Dadurch wird der Transistor Tr 2 über den Widerstand W 3 gesperrt, ίο·
Außerdem ist der Transistor Tr 3 wegen des kleinen negativen Kollektorpotentials am Transistor Tr 1, das
das Basispotential des Transistors Tr 3 negativer als seine Emitterspannung macht, gesperrt. Das Kollektorpotential
dieses Transistors ist damit sehr stark negativ, so daß der Transistor Tr 4 geöffnet wird. Die
Auf tastung des Transistors Tr 4 wird noch durch den Zustand des Transistors Tr 2 unterstützt, da an diesem
Transistor Tr 2 eine große negative Kollektorspannung auftritt, wobei andererseits die relativ kleine ao
Kollektorspannung am Transistor Tr 4 die an sich kleine negative Kollektorspannung des Transistors
Tr 1 noch mehr in den negativen Bereich verschiebt und dadurch den Transistor Tr 2 sicher im Sperrgebiet
hält. Wird am Eingang eine langsam anstei- as gende Spannung angelegt, so verlagert sich die Spannung
am Kollektor des Transistors Tr 1 so lange in den negativem Bereich, bis über den Widerstand Wi
der Transistor Tr 2 geöffnet wird. Durch diese Potentialveiiagerung
am Kollektor des Transistors Tr 1 und ■die gegenläufige Potentialverlagerung am Kollektor
des Transistors Tr 2 wird der Transistor Tr 3 geöffnet
und der Transistor 4 gesperrt, wobei diese Umschaltung zwischen den beiden Transistoren über die
Widerstände WIl und W15 unterstützt wird. Ahnliehe
Überlegungen gelten für den Vorgang beim Zurückkippen. Durch die gegenseitige Beeinflussung eines
Transistors durch die drei anderen ergibt sich eine große Stabilität der Schaltungsanordnung.
Die Fig. 5 zeigt, daß es gemäß der Erfindung mit Vorteil auch möglich ist, mit Hilfe einer zweiten
Diode und einer zusätzlichen Rückkopplungswicklung eine bistabile Kippschaltung mit zwei gleichwertigen
Eingängen aufzubauen, die ebenso empfindlich ist, wie die an Hand der Fig. 2 bis 4 erläuterten monostabilen
Kippschaltungen. Die Schaltungsanordnung ist im übrigen analog zu der Anordnung nach Fig. 4 aufgebaut
und arbeitet auch entsprechend.
Die beiden Eingänge der bistabilen Kippschaltung können zusammengefaßt werden, und zwar empfiehlt
■es sich, sofern die Schaltungsanordnung mit Doppelstromzeichen
ausgesteuert werden soll, eine Zusammenfassung nach Fig. 6, also unter Verwendung eines
Potentiometers, vorzunehmen, an dessen Abgriff das Mittenpotential, vorzugsweise der Massenanschluß der
Kippschaltung gelegt wird. Durch die Verwendung •eines Potentiometers ergibt sich ein Doppelstromeingang
mit einfacher Symmetriermöglichkeit.
Die Fig. 7 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit der Zusammenfassung der beiden Eingänge einer bista-Teilen
Kippschaltung nach Fig. 5, die dann vorteilhaft gewählt wird, wenn man die Schaltungsanordnung als
Frequenzteilerstufe verwenden will.
Die Fig. 8 zeigt eine vorteilhafte Weiterbildung einer an Hand der Fig. 6 erläuterten Doppelstromein-'
gangsschaltung. Bei dem dargestellten Ausführungs-"beispiel ist ein Doppelpotentiometer DP vorgesehen,
über deren Abgriffe den beiden Eingängen eine einstellbare Vorspannung über zwei Richtleiter G 2 und
■G 3 zugeführt wird. Mit der dargestellten Doppel-Stromeingangsschaltung
können nicht nur Unsymmetrien der Kippschaltung selbst ausgeglichen werden, sondern die Art der Potentiometeranschaltung ermöglicht
die Ansprechwerte der Kippschaltung beliebig zu verändern. Darüber hinaus wird bei dieser Schaltungsausführung der Doppelstromeingang nicht belastet.
Bei der Erläuterung der Wirkungsweise wurde jeweils davon ausgegangen, daß die Schaltung als Spannungsindikator
Verwendung finden soll. Selbstverständlich kann mit Hilfe einer entsprechend gewählten
Vorspannung die Schaltung auch ohne Änderung als sehr empfindlicher Null-Indikator verwendet werden.
Die Erfindung kann auch noch in anderer Weise als erläutert realisiert werden. Insbesondere ist es möglich,
die Schaltungsanordnung aus npn-Transistoren aufzubauen und nicht, wie dargestellt, aus pnp-Transistoren.
In diesem Fall kehren sich die Potentiale der A^ersorgungs- und Steuerspannungen entsprechend
um. Selbstverständlich kann die gesamte Schaltungsanordnung auch aus Röhren aufgebaut werden. Auch
in diesem Fall ist die Schaltungsanordnung besonders empfindlich.
Bei der Verwendung einer weiteren Kippstufe als Gleichstromverstärkerglied ist es, wie erläutert, besonders
vorteilhaft, die Rückkopplung für den MuI-tiareingang vom Kollektorkreis der zweiten Kippstufe
abzunehmen, und zwar deshalb, weil in diesem Kollektorkreis im Regelfall mindestens eine Relaiswicklung
angeordnet ist, von der diese Spannung unmittelbar induktiv abgegriffen werden kann, ohne daß zusätzlich
ein Übertrager vorgesehen werden müßte. Selbstverständlich kann die Rückkopplungsspannung
für den Multiareingang auch vom Kollektorkreis eines Transistors in der Auslösestufe abgenommen werden.
In diesem Fall wird sogar eine etwas größere Empfindlichkeit der Schaltungsanordnung erreicht, doch
bedingt diese höhere Empfindlichkeit den Mehraufwand eines zusätzlichen Übertragers.
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zur Wiederherstellung der Flankensteilheit und zur Leistungsverstärkung
von Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerelenient (TrT) einer Multiarschaltung mit
einem zweiten Verstärkerelement (Tr 2) nach Art einer Multivibratorschaltung derart gekoppelt ist,
daß die Schwingneigung des Multiars bei flach ansteigender
Steuerspannung unterdrückt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem zusätzlichen
Verstärkerglied (TV 2) abgeleitete Spannung über einen Widerstand (R3) an den Eingang der
Multiarschaltung (Steuerelektrode des rückgekoppelten Verstärkergliedes TrI) angelegt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kollektorkreis
des in der Multiarschaltung enthaltenen Transistors (TrI) und dem zusätzlichen Transistor
(Tr2) je eine Wicklung eines bistabilen Relais (Telegrafenrelais) eingeschaltet ist und daß
die Rückkopplungsspannung des Multiars induktiv von einer dieser Wicklungen abgegriffen wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem aus Multiar
und zusätzlichem Verstärkerglied bestehenden Auslösekreis eine weitere Kippstuf & (Tr 3 und Tr 4)
gesteuert wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsspannungen
für den Auslösekreis (TrI und Tr 2) von
der zusätzlichen Kippstufe (Tr 3 und Tr4) abgeleitet
werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsspannung für den Multiar und das zusätzliche Verstärkerglied
über zwei verschiedene Widerstände (WlO und W14) von den beiden Basisspannungen
der zusätzlichen Kippstufe abgeleitet werden, derart, daß ein Schwingen der Anordnung sicher
vermieden wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen des
bistabilen Relais (Telegrafenrelais) in den Kollektorkreisen der zusätzlichen Kippstufe angeordnet
sind.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungswicklung mit den in der zusätzlichen Kippstufe
angeordneten Wicklungen des bistabilen Relais gekoppelt ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösestufe (Tr 1
und Tr 2) symmetrisch aufgebaut ist, indem auch an der Basis des zusätzlichen Transistors (Tr 2)
ein über eine Rückkopplungswicklung geführter Eingang angeschlossen ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ansteuerung
mit Doppelstromzeichen die beiden Eingänge über ein Potentiometer miteinander verbunden werden,
dessen Abgriff an dem Zwischenpotential, vorzugsweise Masse, der Doppelkippschaltung liegt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Steuerung mit Einfachstromzeichen
die beiden Eingänge unmittelbar miteinander verbunden werden.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beiden
Emittern der Auslösestufe ein Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten eingeschaltet
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 583 553.
Britische Patentschrift Nr. 583 553.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075663B true DE1075663B (de) | 1960-02-18 |
Family
ID=599441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075663D Pending DE1075663B (de) | Schal ungsanordnung zur Wiederherstellung der Flankensteilheit von Impulsen und zur I eistungsverstarkung von Impulsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075663B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152140B (de) * | 1960-08-25 | 1963-08-01 | Telefunken Patent | Transistorstufe zur Verstaerkung rechteckfoermiger Impulse |
| DE1295636B (de) * | 1960-12-30 | 1969-05-22 | Western Electric Co | Elektrische Schaltung zum Markieren der Nulldurchgaenge von Wechselspannungen bei der Pulsmodulation |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB583553A (en) * | 1944-10-02 | 1946-12-20 | Frederic Calland Williams | Improvements in or relating to electron-discharge tube circuit arrangements |
-
0
- DE DENDAT1075663D patent/DE1075663B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB583553A (en) * | 1944-10-02 | 1946-12-20 | Frederic Calland Williams | Improvements in or relating to electron-discharge tube circuit arrangements |
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| DE1295636B (de) * | 1960-12-30 | 1969-05-22 | Western Electric Co | Elektrische Schaltung zum Markieren der Nulldurchgaenge von Wechselspannungen bei der Pulsmodulation |
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