DE1037805B - Koernerspitze - Google Patents
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Description
- Körnerspitze Bei Körnerspitzen, die zur Zentrierung und Lagerung eines sich um die Achse der Körnerspitze drehenden Gegenstandes dienen, vornehmlich bei den gewöhnlichen feststehenden Körnerspitzen an Drehbänken und Schleifmaschinen, kann man beobachten, daß sich mit der Zeit durch den Abtrieb an der Außenfläche des Kegels der das Werkstück tragenden Spitze Unebenheiten und Rillen bilden, die jede genaue Bearbeitung der Werkstücke ausschließen. Bei schweren Werkstücken kann die durch Druck und Reibung erzeugte Wärme die Spitze bis zum Weißglühen erhitzen, wobei durch Abschmoren der Spitze große Schäden angerichtet werden können. Diese Erscheinungen treten besonders dann auf, wenn durch die Wärmeausdehnung des Werkstückes während der Bearbeitung übermäßig hohe Axialdrücke entstehen. Aus diesen Gründen können bei feststehenden Körnerspitzen auch keine hohen Umdrehungszahlen angewandt werden, bzw. man kann nicht die der höchstzulässigen Schnittgeschwindigkeit entsprechenden Umdrehungszahlen erreichen, die aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit, die Arbeitsgänge nach -Möglichkeit abzukürzen, angestrebt werden müssen. Auch durch die bekannten mitlaufenden Körnerspitzen kann diesem Übelstand nicht vollkommen abgeholfen werden, zumal diese mitlaufenden hörnerspitzen nicht die für Präzisionsarbeiten zu fordernde Rundlaufgenauigkeit aufweisen.
- Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die Abriebfestigkeit solcher Körnerspitzen dadurch zu erhöhen, daß die eigentlich tragende, also die dem Abrieb ausgesetzte Spitze ans einem Hartmetalleinsatz besteht. Derartige Hartmetallkörnerspitzen können mit erheblich höheren Umdrehungszahlen belastet werden. Das für diesen Zweck geeignete Hartmetall mit hoher Abriebfestigkeit ist jedoch außerordentlich spröde und empfindlich gegen Stoß und Schlag. Aus diesem Grunde konnten bisher Körnerspitzen mit Hartmetall nur bis zii einer bestimmten Größenordnung, ini allgemeinen bis Morsekonus 4, benutzt werden. Sobald nämlich die Werkstückgewichte von Hand nicht mehr bewältigt werden können und mechanische Hubmittel benutzt werden müssen, besteht die Gefahr, daß die spröden und sehr teuren Hartmetallspitzen angestoßen werden und zu Bruch gehen.
- Gemäß der Erfindung kann diesem Übelstand dadurch abgeholfen werden, daß bei einer Flartmetallkörnerspitze die äußerste Spitze aus einem zähharten, stoßunempfindlichen Material besteht. Als solches zähhartes Material kann unter Umständen normaler Werkzeugstahl, noch besser aber stoßunempfindliches Hartmetall, das aber erfahrungsgemäß dann eine geringere Abriebfestigkeit hat, dienen. Dadurch wird erreicht, daß die beim Einpannen schwerer Werkstücke vorkommenden Stöße gegen die Körnerspitze von dem zähharten Spitzenmaterial aufgefangen werden, während die Abriebbeanspruchung der Körnerspitze bei der Arbeit von dem hoch abriebfesten Flartinetall aufgenommen wird. Als stoßunempfindliche Spitze kann bei Verwendung eines in die Drehbankspitze eingesetzten Hartmetalleinsatzes ein in diesen Einsatz eingesetzter, vorzugsweise zylindrischer Kernstift dienen, der gegebenenfalls auswechselbar sein kann. Das Hartmetallteil selbst kann, da die Herstellung und das Einlöten größerer Hartinetallteile unter Umständen auf Schwierigkeiten stößt, aus mehreren Teilen, insbesondere aus mehreren Sektoren, zusaminengesetzt sein. Es kann aber die Hartmetallauflage auch durch Auftragsschweißung auf die Körnerspitze aufgebracht werden, wobei als zähharte äußerste Spitze entweder auf die äußerste Spitze ein stoßunempfindliches Hartmetall ebenfalls durch Auftragsschweißung aufgebracht oder ein zähharter Kernstift in das Grundmaterial eingesetzt wird oder die äußerste Spitze aus dem das Grundmaterial bildenden Werkzeugstahl besteht.
- Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin-Abb. 1 bis 3 drei verschiedene Ausführungsformen Jung sind in den Abb. 1 bis 5 dargestellt. Dabei zeigen der Körnerspitze gemäß der Erfindung im Schnitt, Abb. 4 und 5 zwei solche Körnerspitzen in verschiedenen Ausführungsformen, von vorn gesehen.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 sind auf den aus Werkzeugstahl bestehenden Spitzenkörper 1 an den dem Abrieb ausgesetzten Stellen Auflagen 4 aufgebracht, die aus Hartmetall bestehen, d. h. also insbesondere aus einem Werkstoff, der im wesentlichen 1 etallkarbide, wie Wolframkarbid, Titankarbid, Molybdänkarbid, Tantalkarbid od. dgl., unter Zugabe eines metallischen Bindemittels enthält. Dabei ist die vorderste Spitze des Spitzenkörpers aus dem Grundmetall ohne Hartmetallauflage stehengeblieben. Die Hartmetallauflage kann insbesondere durch Aufschweißen aufgebracht sein.
- Abh. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, bei der auf den Grundkörper 1 ebenfalls eine Auflage 4 aus Hartmetall aufgebracht ist. Als Spitze aus einem stoßunempfindlichen und zähharten Material ist in den Grundkörper 1 ein Stift 3 eingesetzt. Als solches stoßunempfindliches :Material kann ein Hartmetall mit einem höheren Metallgehalt dienen. Solche Hartmetalle sind bekannt, sie haben aber eine wesentlich geringere Abriebfestigkeit als die Hartmetalle mit hohem Karbidgehalt, die aber spröde und stoßempfindlich sind. Der Kernstift 3 kann entweder spitz geschliffen sein, oder er kann, wie gezeichnet, in eine runde Kuppe enden, wobei zweckmäßig diese Kuppe nicht über die verlängerte Mantelfläche des Konus herausragt, sondern die Mantelfläche die Kuppe tangiert.
- Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 ist in den aus Werkzeugstahl bestehenden Spitzenkörper 1 ein Einsatzstück 2 aus Hartmetall und in dieses der Kernstift 3 aus stoßunempfindlichen und nähharten Material eingesetzt.
- Da die Stifte 3 die am stärksten gefährdeten Teile der Körnerspitze sind, andererseits aber nicht diese Stifte, sondern die Hartmetallmantelflächen für die Rundlaufgenauigkeit des Werkstückes ausschlaggebend sind, können die Stifte auch auswechselbar in die Körnerspitzen eingesetzt sein, so daß, falls durch einen heftigen Stoß ein Stift beschädigt wurde, er durch einen neuen Stift ersetzt werden kann, und die Körnerspitze mit der teuren Hartmetallauflage weiter verwendbar bleibt. Bei großen Körnerspitzen können, da bekanntlich die Herstellung und das F_inlöten großer Hartmetallteile oftmals Schwierigkeiten macht, die Hartmetalleinsätze auch aus mehreren Leisten, Ringen oder insbesondere Sektoren bestehen. Diese Teile können entweder fugendicht aneinandergefügt (Abb. 4) oder mit Abstand voneinander in dem Grundkörper aus Werkzeugstahl eingesetzt sein (Abb. 5).
Claims (4)
- P:ITENTANSPRCTCHE: 1. Körnerspitze. die zur Zentrierung und Lagerung eines sich um die Achse der Körnerspitze drehenden Gegenstandes dient, vornehmlich für Drehbänke und Schleifmaschinen, deren kegelige Spitze mindestens an der Oberfläche aus einem hochabriebfesten Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Spitze aus einem nähharten, stoßunempfindlichen Material besteht.
- 2. Körnerspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Spitze von einem zentrisch eingesetzten Stift (3) aus nähhartem Material gebildet ist.
- 3. Körnerspitze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (3) in segmentförmig ausgebildete, in der kegeligen Spitze (1) eingelassenen Hartmetallformstücke (2) eingebettet ist.
- 4. Körnerspitze nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (3) auswechselbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 695 569, 894 947, 920 646; Machinery (London), Heft 1857 vom 27. 5. 1948, S. 656, Fig. 1; Der Maschinenmarkt, Vogel-Verlag Coburg, Heft 87/88 vom 31. 10. 1952, S. 60.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ8904A DE1037805B (de) | 1954-07-14 | 1954-07-14 | Koernerspitze |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ8904A DE1037805B (de) | 1954-07-14 | 1954-07-14 | Koernerspitze |
Publications (1)
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| DE1037805B true DE1037805B (de) | 1958-08-28 |
Family
ID=7198763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEJ8904A Pending DE1037805B (de) | 1954-07-14 | 1954-07-14 | Koernerspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1037805B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3906868A1 (de) * | 1989-03-03 | 1990-09-06 | Karl Bruckner Gmbh Praezisions | Zentrierspitze |
| US5957017A (en) * | 1995-05-04 | 1999-09-28 | Andronica; Randall | Dead center for machine tools |
| EP1118406A1 (de) * | 2000-01-20 | 2001-07-25 | Hagby Asahi Aktiebolag | Zenrierspitze |
| CN102059359A (zh) * | 2010-12-31 | 2011-05-18 | 深圳市海明润实业有限公司 | 顶尖及顶尖的加工方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE695569C (de) * | 1937-06-29 | 1940-08-28 | Eisenwerke Akt Ges Deutsche | Schmiervorrichtung fuer Koernerspitzen |
| DE894947C (de) * | 1940-09-22 | 1953-10-29 | Hans Jungbluth | Einrichtung zum zusaetzlichen Abstuetzen des Gehaeuses einer mitlaufenden Koernerspitze an dem Reitnagel einer Dreh- oder Schleifbank |
| DE920646C (de) * | 1951-12-22 | 1954-11-25 | Johann Weber | Mitlaufende Drehbankspitze |
-
1954
- 1954-07-14 DE DEJ8904A patent/DE1037805B/de active Pending
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