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DE2902750A1 - Hartmetallbestueckter bohrer - Google Patents

Hartmetallbestueckter bohrer

Info

Publication number
DE2902750A1
DE2902750A1 DE19792902750 DE2902750A DE2902750A1 DE 2902750 A1 DE2902750 A1 DE 2902750A1 DE 19792902750 DE19792902750 DE 19792902750 DE 2902750 A DE2902750 A DE 2902750A DE 2902750 A1 DE2902750 A1 DE 2902750A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
cutting
edges
difficult
cutting edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792902750
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Hartmannsberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MTU Aero Engines AG
Rolls Royce Solutions GmbH
Original Assignee
MTU Friedrichshafen GmbH
MTU Motoren und Turbinen Union Muenchen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MTU Friedrichshafen GmbH, MTU Motoren und Turbinen Union Muenchen GmbH filed Critical MTU Friedrichshafen GmbH
Priority to DE19792902750 priority Critical patent/DE2902750A1/de
Publication of DE2902750A1 publication Critical patent/DE2902750A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/04Drills for trepanning
    • B23B51/0486Drills for trepanning with lubricating or cooling equipment
    • B23B51/0493Drills for trepanning with lubricating or cooling equipment with exchangeable cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2200/00Details of cutting inserts
    • B23B2200/04Overall shape
    • B23B2200/0461Round

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • Hartmetallbestückter Bohrer
  • Die Erfindung betrifft einen Bohrer, bestehend aus einem Bohrerschaft und mit diesem verbundenen Hartmetallplatten und hat den Zweck, das Bohren von Löchern insbesondere in schwer zerspanbarem Material zu verbessern.
  • Zum Bohren sind Wendelbohrer und Bohrer mit geraden oder abgewinkelten Hartmetallschneiden üblich. Außerdem sind noch auf Spezialmaschinen einsetzbare Tieflochbohrer bekannt. Die Nachteile der Wendelbohrer-und der Bohrer mit geraden Hartmetallschneiden bestehen darin, daß oftmals während des Bohrvorganges die Bohrerspitze auf Grund von unregelmäßig angeschliffenen Schneiden oder Unregelmäßigkeiten im zu bohrenden Werkstoff mit zunehmender Bohrtiefe in zunehmenden Maße von der vorgeschriebenen Bohrlochmitte abweicht, daß zur Spänebeseitigung der Bohrvorgang je nach Länge der Bohrung mehr oder weniger oft unterbrochen und der Bohrer aus der Bohrung zurückgezogen werden muß, daß für viele Anwendungsfälle die Bohrungswand eine ungenügende Oberflächenbeschaffenheit und der Bohrungsdurchmesser eine zu große Abweichung vom Nennmaß aufweist.
  • Bei den bekannten Tieflochbohrverfahren sind aufwendige und damit teure Spezialmaschinen und Werkzeuge notwendig, deren Anschaffung und Einsatz sich nur bei großen Stückzahlen und/oder langen Bohrungen lohnt. Hierbei wird das Werkzeug durch von der Schneide getrennte Hartmetallabstützungen in der Bohrung geführt. Durch Zuführung großer Mengen von Schneidflüssigkeit unter hohem Druck werden die Späne aus der Bohrung herausbefördert. Dies erfordert beim Tieflochbohrverfahren die Voraussetzung der Abdichtbarkeit des Werkstückes in der Nähe des Bohrloches. Diese Vorbedingung ist oftmals, z. B. bei Bohrungen in Gehäusen, nicht gegeben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Ausbildung des Bohrwerkzeuges so vorzunehmen, daß die geschilderten Nachteile der bisher bekannten Bohrer vermieden werden, ohne daß die hohen Kosten der Tieflochbohrverfahren anfallen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schneiden der Hartmetallplatten bogenförmig ausgebildet sind.
  • Durch diese Maßnahme werden folgende Vorteile erzielt: Jede der Schneiden bildet während des Bohrvorganges im Werkstück eine kreisiörmige Nut, die eine sichere Führung des Werkzeugs bewirkt. Dadurch wird ein ruhiges, ratterfreies Arbeiten erzielt und ein Verlaufen der Bohrachse vermieden. Die Werkzeuge können damit auch an weniger steifen Bohrmaschinen eingesetzt werden.
  • Weiterhin entstehen durch die bogenförmige Schneidenausbildung Späne mit sphärisch gekrümmten Flächen, die wesentlich einfacher entlang von Nuten im Schaft des Werkzeuges nach außen gelangen können als die Späne von geraden Schneiden, deren Oberfläche nur in einer Richtung gekrümmt ist und die sich deshalb in den Nuten verklemmen, ein Zurückziehen des Werkzeuges erfordern und die Oberfläche der Bohrungswand beschädigen. Durch die bogenförmigen Schneiden werden ferner infolge der abnehmenden Spanstärke in der Nähe der Bohrungswand saubere Bohrungswandungen mit geringen Rauhtiefen und hoher Maßhaltigkeit erzielt. Die hohe Beanspruchung von Schneidenecken, die bei geraden, in der Nähe der Bohrerachse angeordneten Schneiden infolge der gegen Null gehenden Umfangsgeschwindigkeit auftritt und die zu Ausbrüchen des Hartmetalls an diesen Stellen führt, wird vermieden, weil derartige Ecken durch die Bogenform vermieden werden und weil die Spanstärke an dieser Stelle durch die bogenförmig ausgebildete Schneide ebenfalls, ähnlich wie an der Bohrungswand gegenüber den anderen Stellen der Schneide, abnimmt und schließlich gegen Null geht.
  • Durch die-Verwendung von Hartmetall-Wendeschneidplatten mit kreisförmig ausgebildeter Schneide wird eine Befestigung der Schneidplatten in einfach herzustellenden Senkungen des Werkzeuges und damit eine wesentliche Verbilligung gegenüber den bisher verwendeten, z. B. dreieckigen Wendeschneidplatten, erzielt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt: Fig. i einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Bohrwerkzeug gemäß Schnittlinie I-I in Fig. 2; Fig. 2 die Seitenansicht des Bohrwerkzeugs nach Fig. i mit Darstellung der sich bildenden Schneid-Kontur im Werkstück; Fig. 3 wie Fig. 2 mit auf verschiedener Höhe angeordneten Wendeschneidplatten.
  • In den Zeichnungen ist ein Bohrwerkzeug mit zwei Hartmetall-Wendeschneidplatten li und 12 dargestellt. Grundsätzlich ist jedoch, entsprechend den bekannten Bohrern, jede Schneidenzahl von eins an aufwärts realisierbar.
  • Die Wendeschneidplatte ii dient zur Werkstoffzerspanung im äußeren Bohrungsbereich und zur Herstellung des Boh- rungsdurchmessers. Mit der Wendeschneidplatte 12 wird der Werkstoff im inneren Bohrungsbereich zerspant.
  • Erfindungsgemäß sind die Schneiden der Hartmetall-Wendeschneidplatten bogenförmig ausgebildet und zwar sind kreisförmige Wendeplatten dargestellt, die in einfach herzustellenden Senkungen 13 angeordnet und durch Schrauben 14 mit einem Bohrerschaft 15 verbunden sind.
  • Durch die bogenförmigen Schneiden der Wendeschneidplatten werden während des Bohrvorganges kreisringförmige Nuten 16, 17 gebildet, die eine sichere Führung des Werkzeuges bewirken.
  • In Fig. 2 sind die beiden Wendeschneidplatten il, 12 auf derselben Höhe angeordnet. Es ist jedoch ebenfalls möglich, entsprechend Fig. 3 die innere Wendeschneidplatte 12 in Bohrrichtung vor der äußeren Wendeschneidplatte li anzuordnen. Dadurch besitzt das entstehende Endstück beim Durchtritt des Bohrers am Ende der Bohrung ins Freie einen kleineren Durchmesser, wodurch die Unfallgefahr, wenn dieses Endstück von der Maschine weggeschleudert wird, vermindert ist.
  • In dem Bohrerschaft 15 sind Nuten 18 zur Ableitung der Bohrspäne angeordnet. Durch Bohrungen 19 wird in bekannter Weise Kühl flüssigkeit an die Schneiden herangeführt. Leerseite

Claims (2)

  1. P a t e n t#a n 5 p r u c h e 1. Bohrer, bestehend aus einem Bohrerschaft und mit diesem verbundenen Hartmetallplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden der Hartmetallplatten (il, 12) bogenförmig ausgebildet sind.
  2. 2. Bohrer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung an sich bekannter Hartmetall-Wendeschneidplatten mit kreisförmig ausgebildeter Schneide.
DE19792902750 1979-01-25 1979-01-25 Hartmetallbestueckter bohrer Withdrawn DE2902750A1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2902750A1 true DE2902750A1 (de) 1980-08-07

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DE (1) DE2902750A1 (de)

Cited By (4)

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