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DE1036785B - Verfahren und Vorrichtung zum Bestaeuben von klebrigen Lebensmitteln, insbesondere von Brotteig - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bestaeuben von klebrigen Lebensmitteln, insbesondere von Brotteig

Info

Publication number
DE1036785B
DE1036785B DEC8777A DEC0008777A DE1036785B DE 1036785 B DE1036785 B DE 1036785B DE C8777 A DEC8777 A DE C8777A DE C0008777 A DEC0008777 A DE C0008777A DE 1036785 B DE1036785 B DE 1036785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dusting
dough
powder
chamber
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC8777A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles William Britcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CRAIG CORP
Original Assignee
CRAIG CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CRAIG CORP filed Critical CRAIG CORP
Publication of DE1036785B publication Critical patent/DE1036785B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C13/00Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise
    • A21C13/02Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise with endless conveyors, e.g. for moving the dough pieces progressively through the prover
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C9/00Other apparatus for handling dough or dough pieces
    • A21C9/04Apparatus for spreading granular material on, or sweeping or coating the surfaces of, pieces or sheets of dough

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestäuben von Lebensmitteln, um das Anhaften derselben im Laufe der Verarbeitung zu verhüten, solange sie sich in feuchtem oder klebrigem Zustande befinden. Sie ist insbesondere anwendbar bei der Massenherstellung von Bäckereiwaren, vorzugsweise Brot der verschiedensten Arten, Semmeln, Biskuit, Keks usw., bei den dem Einbringen in den Backofen vorangehenden Behandlungen.
Bisher hat man als Bestäubungsmittel in Bäckereien fast ausschließlich Mehl verwendet. Das hat aber mancherlei Nachteile, von welchen im wesentlichen die folgenden anzuführen sind:
a) Der Gebrauch von auf die einzelnen Teigteile aufgesiebtem Mehl ist aus drei Gründen unwirtschaftlich:
1. Da sich Mehl sehr rasch mit dem in dem Teig enthaltenen Wasser mischt, ist für jedes Teigstück eine verhältnismäßig große Menge von MeW erforderlich, insbesondere bei lockerem oder nassem Teig, um diesem die erforderliche Trockenheit zu geben, damit dem Ankleben an die Geräte vorgebeugt wird.
2. Die rasche Anhäufung von überschüssigem Mehlstaub auf den Transportwegen des Teiges bis zum Ofen erfordert ein sehr häufiges Reinigen derselben.
3. Viel Mehlstaub entweicht ins Freie, schlägt sich auf allen Oberflächen der Bäckereieinrichtung fest und gebt dabei verloren. Außerdem verursacht der umherschwebende Mehlstaub Atembeschwerden.
b) Mehl ist dem Insektenbefall ausgesetzt, insbesondere in den hoch gelegenen und damit schwer zugänglichen Teilen der Bäckereieinrichtung. Das zwingt dazu, vorbeugende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, z. B. insektentötende Mittel oder Räuchermittel anzuwenden. Darum macht sich eine ständige Überwachung der ganzen Anlage für die Herstellung der Nahrungsmittel erforderlich.
c) Da der größte Teil der Feuchtigkeit in dem Teig später in dem Backofen verdampft wird, wandelt sich das für das Bestäuben verwandte feine Mehl im wesentlichen um zu grobem Mehl, welches zur Bildung von Klumpen und Staublöchern führt, die häufig auf der Innenseite des Brotlaibes oder anderer Bäckereiprodukte erscheinen, oder auch störende Staubmarken auf der Rinde bildet.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine einfache, wenig empfindliche Vorrichtung, um Teigstücke auf ihren Wegen von einer Bearbeitungsstelle zur anderen gleichförmig und angemessen mit Stärker zu bestäuben, wobei jedoch von dem Pulver Verfahren und Vorrichtung zum Bestäuben
von klebrigen Lebensmitteln,
insbesondere von Brotteig
Anmelder: Craig Corporation, ίο New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. Dr. jur. Fr. Lehmann, Patentanwalt, München 5, Papa-Schmid-Str. 1
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 3. Februar 1953
Charles William Britcher, Glen Ridge, N.J. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
nur ein Bruchteil von der Menge benötigt wird, welche bei der Anwendung von Mehl erforderlich ist. Die oben geschilderten Nachteile bei der Verwendung von Mehl treten dabei nicht auf.
Obwohl bekannt ist, daß Stärke z. B. Getreidestärke als Bestäubungsmittel an Stelle von Weizenmehl für Backteig während dessen Behandlung gewisse Vorteile besitzt, darunter insbesondere denjenigen, daß sie das Leben von Insekten nicht begünstigt, hat man Stärke für solche Zwecke bisher praktisch kaum angewandt, und zwar aus dem Grunde, weil Getreidestärke Neigung zum Zusammenbacken, zum Klumpen oder zum Zusammenballen besitzt, wenn man versucht, sie auf Teigteile aufzusieben, so daß sich die wünschenswerte gleichmäßige Verteilung
4-0 eines solchen Bestäubungspulvers nicht erreichen läßt. Bei den bekannten Bestäubungsverfahren, die für die Verwendung von Mehl entwickelt sind, wird dieses in der Regel in Vorratsbehältern oder Trichtern bereitgestellt, mittels Druckluft aufgewirbelt und durch Rohrleitungen zur Ware gedrückt oder geblasen. In der Praxis blieben Versuche, auf dem gleichen oder ähnlichen Wege Stärke zum Bestäuben zu verwenden, ohne befriedigenden Erfolg. Abhilfe konnte nur durch Entwicklung eines auf die besonderen Eigenschaften der Stärke abgestimmten, technisch vorzüglich durchgebildeten Verfahrens gebracht werden.
Ein solches vervollkommnetes Verfahren, bei welchem feinstverteiltes, in einem Vorratsbehälter mittels Druckluft aufgewirbeltes Stärkepulver vom
Luftstrom in von den Teigstücken durchlaufene Be- Ausführung, wobei die daran angebrachte Bestäu-
stäubungskammern getragen und auf die Teigstücke bungseinrichtung gemäß der Erfindung in stärkeren
aufgeblasen wird, bildet den Gegenstand vorliegender Linien gezeichnet ist,
Erfindung. Die vorteilhafte und sparsame Arbeitsweise Fig. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung zum
besteht .erfindungsgemäß darin, daß das Stärkepulver 5 Lagern und Fortführen des Bestäubungspulvers in
im Überschuß in im wesentlichen geschlossenen Be- vergrößertem Maßstabe, teilweise im Schnitt,
stäubungskammern auf auf Förderorganen hindurch- Fig. 2 a einen senkrechten Schnitt des oberen Teiles
bewegte Teigstücke aufgeblasen wird, die Teigstücke des Vorratsbehälters für das Pulver in vergrößertem
nach ihrer erfolgten Umhüllung mit einem dünnen Maßstab,
Stärkefilm kein weiteres Stärkepulver annehmen und io Fig. 3 einen senkrechten Schnitt der Bestäubungs-
daß das dabei nicht verbrauchte Stärkepulver aus den kammer und der benachbarten Teile in der Gegend
Bestäubungskammern mit der neben den Förder- der Förderbänder der Einrichtung nach der Linie 3-3
mitteln eingezogenen Außenluft und der noch mit der Fig. 1,
Stärkepulver beladenen überschüssigen Einblaseluft Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie 4-4 der
abgesaugt, durch Ausfiltern für erneute Verwendung 15 Fig. 3,
wiedergewonnen und nur gereinigte Luft in die Um- Fig. 5 eine teilweise Ansicht der Rohre zum För-
gebung entlassen wird. dern des Pulvers und der Blasdüsenanordnung zu-
Die für die praktische Durchführung des Verfahrens sammen mit einem breiteren Förderband, wie es z. B.
entwickelte Einrichtung besteht in einer mit getrock- an der Wickelstation eines kombinierten Kneters vorneter Druckluft beschickbaren Pulvertankeinrichtung, 20 handen ist,
in einer mit Bestäubungskammer ausgestatteten Teil- Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt nach Linie 6-6 der vorrichtung, in einer Rundungseinrichtung mit vor- Fig. 1, der der Rundungseinrichtung benachbarten geschalteter Bestäubungseinrichtung, in einem Gär- Bestäubungskammer in vergrößertem Maßstab,
raum, in einem anschließenden, mit der Bestäubungs- Fig. 7 einen Schnitt durch eine Bestäubungskammer kammer verbundenen Langroller und einem mit einer as mit dem benachbarten Mechanismus für die Aus-Bestäubungskammer versehenen Rundwirker, ferner röstung einer Semmelbäckerei und
in die beladene Druckluft zu den Bestäubungskammern Fig. 8 einen Querschnitt dazu nach Linie 8-8 der führenden, in Düsen endenden und in die Kammern Fig. 7.
hineinragenden Rohrleitungen und in Fördereinrich- In Fig. 1 ist ganz allgemein die übliche Teigbehandtungen sowie in einer Absaugvorrichtung. 30 lungseinrichtung einer Brotbäckerei dargestellt. Sie
Getrocknete Luft wird also in einen oder mehrere enthält eine Teilvorrichtung D, in welcher von einem Vorratsbehälter für Bestäubungspulver geblasen. Diese Vorratsbehälter 10 kommender Teig durch die üblichen Behälter befinden sich in der Nachbarschaft oder in nicht dargestellten Mechanismen in Stücke von der Verbindung mit jedem Teil oder jeder Station der Größe der einzelnen Brotlaibe geschnitten wird. Von Bestäubungseinrichtung, wo eine Teigbestäubung er- 35 dieser Teileinrichtung fallen die Teigstücke auf ein forderlich ist. Luft und aufgewirbeltes Stärkepulver Förderband 11, welches sie seitlich in die Rundungsfließen durch Ronre in das Innere der verschiedenen vorrichtung R überführt. Diese umfaßt ein Gehäuse 12 Bestäubungskammern. Dadurch wird in diesen Be- mit einer darin angebrachten Fördereinrichtung in .-,täubungskammern eine Pulverwolke geschaffen, von Form eines Rotors. Von der Rundungseinrichtung welcher die Transportmittel und die Teigteile gleich- 40 bringt ein Förderband 13 die aufeinanderfolgenden mäßig bestäubt werden. Das Pulver haftet dabei Teigstücke zu einem Elevator 14, der sie in den in gleichförmig auf der ihm ausgesetzten Oberfläche der beträchtlicher Höhe angebrachten Gärraum P über-Teigteile. führt. Dieser enthält ein langes, in der Zeichnung
Um den Überschuß an Pulver aus den Bestäubungs- nicht dargestelltes Förderband, welches die Teigstücke kammern, welche den verschiedenen Fördermitteln +5 langsam in einzelnen Ouerabteilungen entlang l)el >enachbart sind, zu entfernen, ist jede Bestäubungs- wegt, um dem Teig hinreichend Gelegenheit zum kammer mit einer Haube versehen. An diese Hauben »Gehen« zu geben. Von dem entfernten Ende des Gärist eine Saugleitung angeschlossen, um das über- raumes P werden die Teigstücke durch eine Förderschüssige Pulver mit der Luft von den Stellen zwi- einrichtung zu einer Wirkeinrichtung M gebracht, sehen den Kanten jeden Förderbandes und der züge- 5° welche als kombinierter Langroller und Rundwirker hörigen Bestäubungskammer zu entfernen und es ausgebildet ist. Der Langrollerteil 51 desselben hat durch geeignete Rohrleitungen zu einem Sammler für ein Förderband 16, welches das Gut auf ein dahinter den späteren Wiedergebrauch zu führen. gelegenes Förderband 17 des Rundwirkers C abgibt.
Bei einer Einrichtung, in welcher der Teig der Das Förderband 17 wieder führt die vorbehandelten
Wirkung eines rotierenden Körpers unterworfen wird, 55 Teigstücke zu weiteren Behandlungsstellen und
z. B. bei einer Vorrichtung zum Runden des Brotes, schließlich in den nicht dargestellten Backofen über.
kann die damit verbundene Bestäubungskammer seit- Die oben kurz beschriebene Einrichtung entspricht
lieh durch das Gehäuse hindurch mit dem Innern der der allgemein üblichen Ausführung und ist mehr oder
Rundungsvorrichtung in Verbindung stehen, so daß weniger typisch für verschiedene Muster von Zu-
die Teigstücke von der Rundungseinrichtung zu dem 60 bereitungseinrichtungen in der Backindustrie.
Gärraum übergeführt werden können. Die Saugleitung In der dargestellten und erläuterten Ausführungs-
befindet sich dabei in einem von der Rundungsvorrich- form ist die Bestäubungseinrichtung in stärkeren
tung entfernt liegenden Teil dieser Kammer, wobei Linien dargestellt. Sie umfaßt den das Pulver enthal-
ein Widerstand, z. B. eine Trennwand, zwischen dem tenden \rorratstank T in unmittelbarer Nachbarschaft
Pulvereinlaß und dem Saugstutzen vorgesehen ist. In 65 der Teileinrichtung D und der Rundungseinrichtung R,
den Zeichungen sind beispielsweise übliche Bäckerei- welcher automatisch von ein oder mehreren großen
einrichtungen mit der an diesen angebrachten neuen Vorratsbehältern oder Kesseln B immer wieder auf-
Bestäubungsvorrichtung veranschaulicht; es zeigt gefüllt wird.
Fig. 1 perspektivisch die Ansicht einer Vorberei- Die komprimierte Luft wird in den Vorratstank T
tungseinrichtung für eine Brotbäckerei der üblichen 70 zweckmäßig in der im folgenden näher beschriebenen
Pulver mitnehmen, welches sich aus der Staubwolke im oberen Teile des Vorratsbehälters T abgesetzt hat. Der auch am Brett 40 angebrachte Hauptvorratsbehälter oder -kessel B weist einen Deckel 56 auf und 5 steht mit dem Raum innerhalb des Deckels 52 des Vorratsbehälters T durch ein Rohr 57 in Verbindung, das durch ein Ventil 58 absperrbar ist. Ein Zeitschalter 59 sperrt periodisch das Luftventil 46 mittels des Solenoids 47 ab, und zwar so lange, als der Schalter
Bruchteil an Zeit offen gehalten wird, der erforderlich ist, um den gewünschten Pulverstand im Vorratsbehälter T aufrechtzuerhalten.
Die Ausrüstung auf der Tafel 40., welche sowohl die Teileinrichtung!) als auch dieRundungsvorrichtungi? beliefert, ist verhältnismäßig umfassend. Zweckmäßig sind zwei Hauptvorratsbehälter oder -kessel B vorgesehen, von denen in der Zeichnung einer zu sehen
Weise eingeführt, um darin eine Wolke von trockenem Pulver zu bilden. Die Luft mit dem von ihr getragenen Pulver wird dann durch eine Steigleitung 20 zu einem Verteiler 21 geführt, von wo sie durch ein Rohr 22 weitergeleitet wird, um die mit Pulver beladene Luft in einer Bestäubungskammer 23 anzusammeln, welche an das Förderband 11 angrenzt, und an dieses abgibt. Von dem Verteiler 21 führen Rohre 24 und 25 die mit Pulver geschwängerte Luft in eine
Bestäubungskammer über, welche der Rundungsvor- io 60 von Hand geschlossen wird durch die Betätigung richtung R benachbart ist und die Teigstücke von der des Hebels zur Öffnung des Ventils 58. Hierbei wird Rundungsvorrichtung zu dem Elevator 14 überführt. die in dem großen Vorratsbehälter B über dem Pulver Die Bestäubungskammern und die sonstigen genannten gefangene Luft bei ihrem Entweichen Pulver in den Bauteile werden im nachfolgenden noch näher be- Vorratsbehälter T fördern, um in diesem den geschrieben werden. Mit der Bestäubungskammer 23 15 wünschten Pulverstand wiederherzustellen. Solange bzw. 26 verbundene Leitungen 27 bzw. 28 dienen da- das Ventil 58 offen bleibt, arbeitet der Zeitschalter so, zu, aus diesen das überschüssige Bestäubungspulver daß der Vorratsbehälter T periodisch aufgefüllt wird, nach dem Sammelrohr 37 abzuführen, an dessen Ende Je zügiger das Pulver fließt, desto kleiner ist die eine Saugvorrichtung 29 vorgesehen ist, welche das Periode für das öffnen des Ventils 46, um die Wiederüberschüssige Pulver in einen Sammelbehälter 30 20 auffüllung des Behälters T zu bewirken. Der Zeitüberführt, schalter 59 ist einstellbar, so daß das Ventil 46 den
An den Fördereinrichtungen 16 und 17 der Wirkeinrichtung sind gleichfalls Bestäubungskammern 31 und 32 vorgesehen, die im allgemeinen der Kammer 23 an der Teileinrichtung D entsprechen. Während 25 das Pulver für die Bestäubungskammern 31 und 32 von dem gleichen Vorratsbehälter T wie für die Bestäubungskammern 23 und 26 abgezweigt werden kann, ist es im allgemeinen aber vorteilhafter, einen
zweiten Vorratstank T' und ein Fördersystem zu ver- 30 ist, so daß die Auffüllung eines geleerten Behälters
wenden, das im allgemeinen demjenigen bei der Teil- ohne Unterbrechung der Operationen durch Um-
vorrichtung und Rundungsvorrichtung entspricht. Das schalten auf den anderen Vorratsbehälter vorgenom-
Steigrohr 33 des zweiten Vorratsbehälters T' führt men werden kann. Die Wirkeinrichtung M benötigt
zu einem Verteiler 34, von welchem aus Abzweigun- eine verhältnismäßig geringe Menge an Pulver, und gen 35 und 36 nach Bestäubungskammern 31, 32 füh- 35 zwar ungefähr 10% des in der ganzen Anlage ver-
ran. Nicht dargestellte Leitungen, entsprechend den brauchten Pulvers. Bei festem oder trockenem Teig,
erwähnten Teilen 27 und 28, vermitteln die Saug- insbesondere Roggenteig, kann hier das Bestäuben so-
wirknng von dem Exhaustor 29 auf die Bestäubungs- gar zeitweise unterbrochen werden, insbesondere bei
kammern 31 und 32. trockenem Wetter. Zur Belieferung der Wirkeinrich-Die Einrichtung zur Förderung des Bestäubungs- 4° tung mit Pulver ist hier an einer verhältnismäßig
pulvers umfaßt verschiedene, im nachfolgenden kurz kleinen Tafel 40' (vgl. Fig. 1) die gleiche Einrichtung,
beschriebene Elemente, welche zweckmäßig auf einem jedoch in geringerer Größe vorgesehen, wie sie an der
Brett 40 (Fig. 2) angebracht sind. Der Pulvervorrats- Tafel 40 montiert ist und dort zur Belieferung der
behälter T besitzt zweckmäßig eine Wandung 41 aus Teileinrichtung und der Rundungseinrichtung mit Glas oder einem ähnlichen, durchsichtigen Material. +5 Pulver dient.
Die von einer nicht dargestellten Erzeugungsstelle Die Fig. 3 und 4 zeigen die allgemeine Gestaltung kommende Druckluft wird am Einlaß 42 zugeführt, der Bestäubungskammern, z. B. der an der Teileindurchströmt einen Filter 43 und daran anschließend richtung D vorgesehenen Kammer 23 oder der Kameinen geeigneten Behälter zum Entzug von Wasser. mern31 und 32 an der WirkeinrichtungM, in welchen Von diesem aus gelangt die Luft auf ein durch ein 5° das Pulver auf ein Förderband und die daraufliegen-Solenoid 47 gesteuertes Ventil 46 und durch eine Lei- den Teigteile gestäubt wird. Das Förderband 11 bildet tung 48 zu einem Steigrohr 49, welches den Tank T hier den Boden der Bestäubungskammer, welche aus axial durchdringt und sich bis über den Spiegel des einem mit der Öffnung nach unten gekehrten Kasten Pulvers erstreckt. An das Steigrohr sind zweckmäßig 61 in Rechtkantform bestehen kann und vorteilhaft nach auswärts und schräg nach abwärts sich er- 55 aus Stahl gebildet ist. Durch die Wandung des Kastens, streckende gekrümmte Auslaßstutzen 50 angeschlos- zweckmäßig die der öffnung gegenüberliegende Wansen, von denen aus die Luft auf die Oberfläche des in dung, ist das äußere Ende des Luftrohres 22 geführt, dem Vorratsbehälter enthaltenen Pulvers bläst. Auf dessen inneres Ende eine Düse 62 trägt. Von dieser diese Weise wird eine Staubwolke innerhalb des Vor- wird das Pulver abwärts und seitwärts über die Breite ratsbehälters T über dem Pulvervorrat gebildet, welche 6o des Bandes und alle von ihm getragenen Teigstücke durch die eingeführte trockene Luft über das Rohr- gestäubt.
system 20 bis 25 fortgeführt wird. Das Band 11 der Teilvorrichtung D und das Band Zweckmäßig ist der Tank T mit einer Beatmungs- 16 des Teiles S der WirkeinrichtungM sind Verhältnisvorrichtung versehen. Diese umfaßt ein kurzes, axial mäßig schmal, so daß eine einzige Düse 62 genügt, um in dem Deckel 52 angebrachtes Rohrstück 51 mit einer 65 die Breite des Bandes zu bestäuben. Der Teil C der oder mehreren Öffnungen 53 in Höhe des oberen Endes Wirkeinrichtung M hat ein beträchtlich breiteres Föreiner innerhalb des \rorratsbehälters mittels eines derband 17. Es ist deshalb zweckmäßig, hier ein Düsen-Fittings 55 auf dem oberen Ende des Steigrohres 49 paar 63 anzuordnen, und zwar je eine Düse am Ende befestigten Düse 54. Bei dieser Anordnung wird der von zwei von dem Rohr 36 in entgegengesetzter Richdurch die Düse aufwärts geblasene Luftstrom das 70 tung ausgehenden Armen 64, um eine hinreichende
Bestäubung über die ganze Breite eines solchen breiteren Bandes innerhalb ihrer auch entsprechend breiteren Bestäubungskammer 32 vornehmen zu können.
Um zu verhüten, daß überschüssiges Pulver in die umgel>ende Luft gelangt und um dieses zu sammeln und weiterverwenden zu können, ist es zweckmäßig, in Verbindung mit jeder Bestäubungskammer 33, 31 und 32 eine Haube 64, gleichfalls von Rechtkantform, anzuordnen, die einen Luftraum 65 um die Bestäubungskammer herum beläßt. Jede Haube 64 weist einen Stutzen 66 auf, der zweckmäßig nach oben gerichtet ist und mit dem Rohrsystem 27, 37 in Verbindung steht.
Die Haube 64 erstreckt sich über die untere Kante des die Bestäubungskammern bildenden Kastens 61 hinaus, so daß das überschüssige Pulver tatsächlich von dem Exhaustor 29 seitlich weg und nach oben gesaugt wird. Es gelangt dann zu dem Sammelbehälter 30 für das überschüssige Pulver. Im Betrieb wird die mit Pulver geschwängerte trockene Luft zu den Vorbereitungseinrichtungen in einer Menge 0,43 m3/min gefördert. Die Förderung des Exhaustors 29 am Sammelbehälter 30 beträgt jedoch 8,5 nWmin. Bei diesem Verhältnis wird der größte Teil der von dem Exhaustor angesaugten Luft nicht durch das Rohr 20 geliefert. Der größte Teil wird aus dem äußeren Teil der Atmosphäre in der Nachbarschaft der Bestäubungskammern angesaugt. Damit ist jede Gefahr behoben, daß Staub in die Backstube gelangen kann. Der Exhaustor 29 wird jedoch in keiner Weise das hinreichende Bestäuben der Teigstücke in den Bestäubungskammern beeinträchtigen, da deren Wände zusammen mit dem ihnen zugehörigen Förderband wirksam den Zutritt von Sog in das Innere dieser Bestäubungskammern verhindern. Die seitlich an dem Gehäuse 12 der üblichen Rundungseinrichtung R angeordnete Bestäubungskammer 26 steht mit dem Inneren der Rundungsvorrichtung über einen Durchlaß 68 in Verbindung (vgl. Fig. 8). Bei der konstruktiven Gestaltung der Erfindung ist der für gewöhnlich offene Kopf der Rundungseinrichtung R durch Metallplatten 26' geschlossen, welcher zwischen den Säulen der Rundungseinrichtung nahe deren Kopf liegen und in Verbindung damit eine Haube bilden. Durch diese wird das Entweichen von Pulver in die Luft verhütet und der Sog zur Entfernung überschüssigen Pulvers wirksamer gemacht.
Weil mehr als die Hälfte des gesamten Pulvers an der Rundungsvorrichtung R benötigt wird, um die dort geformten Teigteile wirksam zu bedecken, werden hier zwei oder mehr von Rohren 24 und 25 gespeiste Düsen 70,71 vorgesehen, um eine entsprechend große Pulverabgabe zu gewährleisten. Diese Düsen treten durch die Decke 72 dieser Bestäubungskammer hindurch und können durch ein Fenster 73 an ihrer Seitenwand beobachtet werden. Zweckmäßig sind die Rohrenden so angebracht, daß sie durch Drehen um Klemmbuchsen 74 derart eingestellt werden können, daß ihre nach auswärts gedrehten Düsen direkt gegen dei Durchgang68 in die Rundungseinrichtung gerichtet und eingestellt werden können. Die Einstellung richtet sich danach, wieviel Pulver der jeweils zu rur !ende Teig benötigt.
]" in Stutzen 75, der vorteilhaft von dem größeren En<!e der Bestäubungskammer 26 nach oben abzweigt, stellt eine Verbindung mit dem Leitungssystem 27,37 her, das zu dem Sammler 30 für die Entfernung des überschüssigen Pulvers führt. Eine Abdeckung, zweckmäßig in Form einer Trennv/and 76, erstreckt sich von d?r Decke 72 der Bestäubungskammer 26 nach abwärts und endet kurz vor deren in Bogenform verlaufendem Boden 77, während im unteren Teil der Außenwand 79 der Bestäubungskammer 26eine öffnung 78 vorgesehen ist, durch welche die Teigstücke hindurchgehen, welche innerhalb der Bestäubungskammer 26 entsprechend bestäubt worden sind, nachdem sie die Rundungseinrichtung verlassen haben und sich auf dem Wege zu dem Gärraum befinden. So tritt beim Betrieb das vom Luftstrom mitgeführte Pulver in die Rundungseinrichtung R ein, um den hier vorhandenen Teig angemessen zu bestäuben, ohne Beeinträchtigung durch den Exhaustor 29, welcher die Außenluft durch die öffnung 78 ansaugt und aus der Bestäubungskammer das überschüssige, beim angemessenen Bestäuben der durch die Kammer 26 gehenden Teigstücke nicht verbrauchte Pulver fortzieht.
In den Fig. 7 und 8 ist eine abgeänderte Ausführungsform einer Zubereitungsvorrichtung üblicher Art für das Semmelbacken dargestellt. In dieser sind an einer Förderkette 82 durch Schwerkraft nach unten hängende Formen bei 81 gelenkig angebracht, welche Vertiefungen 80 zur Aufnahme der Semmeln -aufweisen. Diese dienen dazu, die Brötchen vom Ende des Förderbandes 83 zur Auflieferungsstelle für den Gärraum zu fördern.
Die Bestäubungskammer 84 stellt einen Kasten dar, der dem Kasten 61 bei der ersten Ausführungsform ähnlich ist. Unter diesem Kasten ist die Führungsrolle 85 für das Förderband 83 angeordnet. Um die in den Vertiefungen 80 befindlichen Teigstücke in ihrer ganzen Länge zu bestäuben, zweigt von einem Verteiler 87 des Luftrohres 86, welches das von der Luft mitgeführte Pulver von dem Vorratsbehälter T zuführt, ein Paar Rohre 88 ab, welche durch gegenüberliegende Seitenwände der Bestäubungskammer 84 in diese eintreten und horizontal gerichtete Düsen tragen, aus welchen der Staub über die Reihe von den Teig enthaltenden Höhlungen weggeblasen wird. Die Bestäubungskammer 84 ist mit Mitteln zum Entfernen des überschüssigen, beim Bestäuben der Teigteile übrigbleibenden Pulvers versehen, wie sie nach den vorangehenden Beschreibungen bei den anderen Teilen der Einrichtung vorgesehen sind. Diese Mittel sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen haben auch gewisse Vorteile bei der Verwendung von Mehl als Bestäubungsmittel und insbesondere der Gleichförmigkeit der Aufbringung des Bestäubungsmittels und der Wiedergewinnung des überschüssigen, von dem Teil 9 nicht aufgenommenen Pulvers. Am größten sind die Vorteile aber bei der Verwendung von pulverisierter Stärke, zweckmäßig feiner Getreidestärke und insbesondere feiner Weizenstärke.
Ungleich den dargelegten Schwierigkeiten beim Gebrauch von Bestäubungsmehl tritt beim Gebrauch von Bestäubungsstärke eine Reaktion im Ofen ein. durchaus gleich derjenigen beim Gelatinieren von Getreidestärkepudding. Zusätzlich dazu ergibt sich durch die Wirkung der Hitze, Säure und Fermente, welche alle drei im Ofen vorkommen, eine Umwandlung von Stärke in Dextrin und einige Zuckerderivate desselben. Daraus erklärt sich das Ausbleiben von Klumpen und Staublöchern in den Backprodukten, bei deren Herstellung Stärke als Bestäubungsmittel verwendet worden ist. Weiter ergibt der Gebrauch dieses Bestäubungsmittels eine Verbesserung der Farbe, Stärke und Weichheit und Gleichförmigkeit der Rinde.
Beim Gebrauch der Einrichtung würde eine Zubereitungsausrüstung für eine Brotbäckerei bei voller Ausnutzung, bei welcher in der Regel 45400 kg Teig
in 24 Stunden verarbeitet werden, im allgemeinen nur eine Menge von 56,75 kg Bestäubungsstärke erfordern. Das ist ein Achtel von einem Prozent des Gewichtes des zur Verarbeitung gelangenden Teiges. Dieser Betrag entspricht nur 20 bis 25 °/o des Gewichtes an verbrauchtem Bestäubungspulver, wenn Mehl statt Stärke für diesen Zweck verwendet würde.
Natürlich wird die auf den Tafeln 40 und 40' angeordnete Vorrichtung für die Zuführung des Staubes so eingestellt, daß die Beförderung des Pulvers nur in einem Umfange stattfindet, welcher die tatsächlich verbrauchte Menge nicht überschreitet. Der Druck der Luft zum Austreiben des Pulvers aus dem Vorratstank T wird sich bei Verarbeitung eines festen oder trockenen Teiges für gewöhnlich auf 0,9 bis 1,14 kg auf 6,45 cm2 belaufen, er kann aber auf 2,7 bis 3,6 kg für 6,45 cm2 oder noch höher gesteigert werden, um die größere Menge an Stärke fördern zu können, wie sie zum wirksamen Bestäuben eines lockeren oder nassen Teiges benötigt wird. ao
Ein durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung bestäubtes Teigstück wird über seine gesamte Oberfläche gleichförmig bedeckt mit der dünnsten erreichbaren Schicht von Stärke und im wesentlichen ohne Überschuß. Der Teig wird auf diese Weise vollkommen handtrocken, ist nicht klebrig und wird bei der normalen Behandlung keine Stärke abgeben. Das Ausblasen einer übermäßigen Menge von Stärke durch das Rohrsystem 20 bis 25 würde den auf den Teig aufzubringenden Betrag an Pulver tatsächlieh nicht vergrößern, würde aber die ganze Arbeitsweise umständlicher gestalten, weil dann ein öfteres Entleeren des Sammelbehälters 30 für das überschüssige Pulver erforderlich sein würde.
Weil Stärke einen vollkommen ungeeigneten Nährboden für die Fortpflanzung von Insekten darstellt, wird durch den Gebrauch von Stärke als Bestäubungsmittel die Anwendung von insektentötenden Mitteln oder Räuchermitteln vollkommen entbehrlich.
Es ist an sich nicht erforderlich, den Gärraum zu reinigen, obwohl es natürlich wünschenswert ist, nach einigen Wochen ununterbrochenen Gebrauches der Vorrichtung, aus ihm die wenigen Pfund Bestäubungsstärke zu entfernen, welche sich in diesem Zeitraum darin angesammelt haben könnten. Es wird hier vollkommen genügen, bei einem ununterbrochenen 24-Stunden-Betrieb die Rückstände einmal in 6 Wochen zu entfernen. Das steht in starkem Gegensatz zu der Notwendigkeit einer mindestens wöchentlich erforderlich werdenden Reinigung, wenn Mehl als Bestäubungsmittel verwendet wird.
Das Verfahren und die Einrichtung zum Entfernen der überschüssigen, beim Bestäuben der Teigstücke' nicht benötigten Stärke aus den Kammern und zum Überführen in einen Sammelbehälter vermeidet die Anhäufung von Staub und Stärke innerhalb der ganzen Einrichtung und führt nicht zu Atembeschwerden des Bedienungspersonals, da die Luft in den Backhäusern, in welchen das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird, kein Pulver enthält.
Wenn im vorstehenden die Erfindung auch in ihrer Anwendung bei Zubereitungsvorrichtungen der Brotoder Semmelbäckerei erläutert worden ist, versteht sich doch von selbst, daß sie auch bei der Verarbeitung von süßen Teigen, z. B. für Biskuit, Keks, Torten od. dgl., angewendet werden kann. Die Erfindung kann auch in entsprechend angepaßter Weise bei der Herstellung von anderen Nahrungsmitteln, welche während der Behandlung feucht oder klebrig sind, An-
wendung finden, z. B. in der Zuckerwarenindustrie zum Bestäuben von Pasten, Minzen, Kaugummi u. dgl. Das Verfahren kann auch zum Bestäuben von Nahrungsmitteln der verschiedensten Art mit anderen Bestäubungsmitteln verwendet werden.
Bei jeder Anwendungsweise soll eine Bestäubungskammer der beschriebenen Art bei jeder der Stationen vorgesehen sein, wo ein Bestäuben erforderlich ist, wobei alle diese Bestäubungskammern von einer oder mehreren Quellen mit Bestäubungspulver unter Luftdruck versorgt werden. Im allgemeinen ist aber nur eine einzige Bestäubungskammer bei jeder einzelnen Station, an welcher Bestäubung erforderlich ist, vorgesehen. Diese Bestäubungskammer ersetzt zwei oder noch mehr Siebkammern bei jeder Station, welche für gewöhnlich bei der bisher üblichen Arbeitsweise benötigt wurden.
Je nach der Gestaltung der Rundungseinrichtung kann statt der in Fig. 6 gezeigten Haube auch eine solche nach den Fig. 3 und 4 vorgesehen werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Bestäuben von Teigstücken, während der Verarbeitung, bei welchem feinstverteiltes, in einem Vorratstank mittels Druckluft aufgewirbeltes Stärkepulver vom Luftstrom in von den Teigstücken durchlaufene Bestäubungskammern getragen und auf die Teigstücke aufgeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Stärkepulver im Überschuß in im wesentlichen geschlossenen Bestäubungskammern auf auf Förderorganen hindurchbewegte Teigstücke aufgeblasen wird, die Teigstücke nach ihrer erfolgten Umhüllung mit einem dünnen Stärkefilm kein weiteres Stärkepulver annehmen und daß das dabei nicht verbrauchte Stärkepulver aus den Bestäubungskammern mit der neben den Fördermitteln eingezogenen Außenluft und der noch mit Stärkepulver beladenen überschüssigen Einblaseluft abgesaugt, durch Ausfiltern für erneute Verwendung wiedergewonnen und nur gereinigte Luft in die Umgebung entlassen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit getrockneter Druckluft beschickbare Pulvertankeinrichtung (T, T'), durch eine mit Bestäubungskammer (23) ausgestattete Teilvorrichtung (D), durch eine Rundungseinrichtung (R) mit vorgeschalteter Bestäubungseinrichtung (26), durch einen Gärraum (P), durch einen anschließenden, mit der Bestäubungskammer (31) verbundenen Langroller (S) und einen mit der Bestäubungskammer (32) versehenen Rundwirker (C), ferner durch die beladene Druckluft zu den Bestäubungskammern führende, in Düsen endende und in die Kammern hineinragende Rohrleitungen (20 bis 25, 33 bis 36, 86 bis 89) und durch Fördereinrichtungen (11, 14, 16, 17, 82) sowie durch eine Absaugvorrichtung (27, 28, 29, 37, 66, 75).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratstank (T, T') ein zentrales, vertikales Steigrohr (49) besitzt, von welchem seitliche, gekrümmte, schräg abwärts gerichtete und auf die Oberfläche eines abgegrenzten Stärkepulvervorrates blasende Stutzen (50) abgezweigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine aus einem Gehäuse (12) und einem Rotor bestehende Rundungseinrichtung (R), in die die mit trockenem Pulver beladene Luft
8Ο9 59β/3'
eingeblasen wird, um den durch die Rundungseinrichtung gehenden Teig zu beaufschlagen, während seitlich und von einer Stelle unterhalb des zu bestäubenden Gutes ein Sog wirkt, um das überschüssige Pulver abzuziehen und zu sammeln.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Rundungsvorrichtung (R) ein Gehäuse (26) vorgesehen ist, innerhalb dessen eine weitere Bestäubung jedes Teigstückes bei dessen Eintritt durch eine öffnung (68) in der Rundungsvorrichtung erfolgt, wobei dieses Gehäuse eine einerseits als Austritt der gerundeten und bestäubten Teigstücke und zum anderen als Eintritt eingesaugter Luft dienende öffnung (78) aufweist und eine sich von der Decke (72) des Gehäuses (26) nach abwärts erstreckende, jedoch einen Durchgang frei lassende Trennwand (76) enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Zubereitungsanlagen in der Semmelbäckerei, gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung (82) zum
Transportieren von Querreihen von Stücken gerollten Teiges hintereinander von dem Förderband
(82) zum Gärraum (P) sowie eine Bestäubungskammer (84), die breiter ist als das Förderband
(83) und eine begrenzte Strecke des Abgabeendes des Förderbandes überfaßt, wobei das Förderband einen Teil des Bodens der Bestäubungskammer bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (88) mit Düsen (89), welche die mit Stärkepulver beladene Luft in die Bestäubungskammer (84) einleiten, von seitwärts des Förderers (82) und gegeneinander blasend angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 458 080, 458 996,
747, 670 627;
britische Patentschrift Nr. 301 274;
USA.-Patentschrift Nr. 2 655 897.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 598/3 β.58
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