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DE1036681B - Dichtungseinlage - Google Patents

Dichtungseinlage

Info

Publication number
DE1036681B
DE1036681B DEM31562A DEM0031562A DE1036681B DE 1036681 B DE1036681 B DE 1036681B DE M31562 A DEM31562 A DE M31562A DE M0031562 A DEM0031562 A DE M0031562A DE 1036681 B DE1036681 B DE 1036681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
hollow cylinder
cap
sealing insert
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31562A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOPF A METALLWERKE KG
METALLWERKE ADOLF HOPF KG
Original Assignee
HOPF A METALLWERKE KG
METALLWERKE ADOLF HOPF KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOPF A METALLWERKE KG, METALLWERKE ADOLF HOPF KG filed Critical HOPF A METALLWERKE KG
Priority to DEM31562A priority Critical patent/DE1036681B/de
Priority to DEM38185A priority patent/DE1101991B/de
Publication of DE1036681B publication Critical patent/DE1036681B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/04Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
    • B65D41/0435Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with separate sealing elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/26Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts
    • B65D47/28Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having linear movement
    • B65D47/286Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having linear movement between planar parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Dichtungseinlage Die Erfindung betrifft eine fü. r Flaschenverschlüsse bestimmte Dichtungseinlage aus nur wenig elastischem Werkstoff, die mit dem Boden der insbesondere als Schraubverschluß ausgebildeten Kappe ein sich unter der Wirkung des Schließdruckes verformendes Polster bildet.
  • Die gebräuchlichen Dichtungseinlagen für Flaschenverschliisse sind im allgemeinen falche Scheieben aus einem stark elastischen Werkstoff, wie Gummi. Kork od. dgl. Infolge ihrer hohen Elastizität können sie clurch den zwischen der Dichtungsnäche der Flasche und der Druckflache des Verschlusses auftretenden Preßdruck weitgehend verformt werden. Bei häufigem Gebrauch des Verschhrsses büßen jedoch die aus den genannten Werkstoffen bestehenden Dichtungseinlagen bald ihre Elastizität ein. In manchen Fällen unterliegen die Dichtungseinlagen auch einer chemischen Zersetzung, wenn die abzuschließende Flasche den Werkstoff angreifende Flüssigkeiten enthält, wie Medizin. Kosmetika od. dgl.
  • Aus diesem Grunde verwendet man für Dichtungsei. nlagen neuerdings Kunststoffe, z. B. Polyäthylen. die keiner chemischen Zersetzung unterljegen. Diese Kunststoffe haben jedoch in der Regel den Nachteil. daß sieverhältnismäßigwenigelastischunddaher kaum zusammendrückbar sind. Die Folge davon ist. daß Unebenheiten an der Flaschenmündung durch die nur wenig elastische Dichtungscheibe kaum ausgeglichen werden können und ein dichter Abschluß der Flasehe daher nicht gewährleistet ist.
  • Die ebenen Dichtungsscheiben haben ferner den Nachteil, daß bei mit Sahraubkappen zu verschließenden Flaschen, die unterhalb des Gewindehalses einen als Begrenzung dre Schließbewegng wrikenden Bund besitzen, die Kappe nicht lis zu diesem Bund heruntergeschraubt werden kann. Es entsteht daher zwischen dem unteren Kappenrand und dem Bund ein mehr oder weniger bruiter Spalt, der das gute Aussehen des Verschlusses beeinträchtigt, zumal der Spalt an der einen Seite oft breiter ausfällt als an der anderen Seite. Hauptsächich kommt dies dann vor, wenn die Flaschenmündung nicht ganz eben ist, so daß die Verschlußkappe zudem noch schief auf dem Flaschenhals sitzt.
  • Es ist bereits eine ichtungseinlage für Schraubkappen bekannt. welche eine kalottenartig gekrümmte Form hat u. nd aus weichelastischem Werkstoff besteht.
  • Die Dichtungseinllage, die als Hohlkörper geformt ist. wird im wesentlichen nur mit einem äußeren Teilstück zwischen den Dicbtungsfiädhen der Einlage und den Drucknächen zwischen Verschluß und Einlage in Ridhtung der Achse der Gefäßmündung federetastisdh verformt.
  • Eine solche Dichtungseinlage hat infolgedessen den Nachteil, daß beim Anziehen der Schraubkappe der äußere Rand der Gefäßmündung bereits nach eigner geringen Axialbewegung hart auf den Außenrand der Diohtungseinlage trifft, so daß ein weiteres Aufschrauben der Schraubkappe bis zu einem gegebenenfalls vorgesehenen Anschlag nicht möglich ist. Die Wirkung des harten Anschlages zwischen der Dichtung und dem oberen Rand der Gefäßmiindung wi. rd insbesondere dadurch verstärkt, daß das Didhtungsmaterial am Rand der Dichtung praktisch beiderseits fest eingespannt ist und dalher keine Aus weichmöglichkeiten hat.
  • Es ist ferner bekannt, a'ls D, ichtungseinlage eine relativ dünnwandige, hutförmtge Membran zu benutzen, deren Mittelteil nach innen vorspringt und durch eine besondere Feder belastet wird. Der große Federweg, der bei dieser Ausführungsart erreicht werden kami, ist im wesentlichen auf die Wirkung der zusätzlichen Feder zurückzuführen ; die Membrandichtungseinlage wäre nicht stark genug, um hereits bei tose aufgeschraubter Verschlußkappe einen ausreichenden Dichtungsdruck zu erzielen. Diese Ausführungsform läßt somit die angestrebte Einfachheit vermissen.
  • Weiterhin kennt man. eine Didhtung'seinlage,welche ebenfa. Hs im wesentlichen eine flache Membrandichtung darstellt, die an ihrem RandteN durch einen umlaufenden Kragen verstärkt ist. Dieser umlaufende Kragen soll in die Verschlußkapsel eingepreßt werden.
  • Nachteilig bei dieser Dichtungseinlage ist, daß der umlaufende Kragen fest an der Innenwand der Verschlußkapsel anliegt und sich infolgedessen unter der Wirkung eines Axialdruckes nicht aufweiten und dadurdh stark nadhgeben, kann ; er wiard vielmehr zwischen dem Rand der Verschlußkapsel und der weichen, nach außen abfallenden Rundung der Gefäßmündung, d. h. in einer eingespannten Lage, zusammengepreßt. GroBe »Federwege« sind mit einer solchen Didhtungseinlage nicht zu erreichen.
  • Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, die geschilderten Nachteile zu beseitigen.
  • Die erfindungsgemäße Dichtungseinlage aus nur wenig elastischem Werkstoff, die mit dem Boden der insl) esondere als Schraubverschluß ausgebildeten en Kappe ein sich unter der Wirkung des Schließdruckes verformendes Polster bildet, ist so ausgeführt, daß der elastisch verformbare Teil der Dichtungseinlage von der auseinanderdrückbaren Wandung eines an seinem unteren Ende verschlossenen Hohlzylinders gehildet ist.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform der erhndungsgemäßen Dichtungseinlage besteht nur aus einem an seinem unteren Ende verschlossenen, wenigstens an seinem unteren Teil frei radial ausdehnbaren IIohlzvlinder.
  • Die Dichtungseinlage nach der Ernndung kann auch so ausgeführt sein, daß der Hohlzylinder an seinem olleren, sich gegen den Boden der Verschlußkappe abstützenden Ende einen umlaufenden Flansch aufweist.
  • Eine weitere Abwandlung der ernndungsgemaßen Dichtungseinlage ist insbesondere für Spritzflaschen mit enger Onnung geeignet, und zwar dadurch, daß auf der unteren Abschlußnäche des Hohlzylinders und koaxial zu diesem ein konischer Zapfen angeordnet ist.
  • In der Zeidhnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt im Längsschnitt die neu, Dichtungsei, nlage vor Erreichen der Endlage der Schraubkappe, kurz vor dem Aufsetzen der ersteren auf die Ausflußöffnung der Flasche: Fig. 2 stellt, elmfalls irn Längsschnitt, die Schraubkappe in ihrer Endlage dar, die sie unter federelastischer Verformung der die Flaschenöffnung abdichtenden elastischen Dichtungseinlage erreicht hat ; Fig. 3 zeigt einen zylindrischen, mit einem konischen Zapfen versehenen Einsatz, der zur Flanschhefestigung an einem flachen Kappenboden eingerichtet ist.
  • Die auf den Gewindehals h der Flasche f aufzuschraubende Verschlußkappe k hat auf ihrem inneren Boden einen Dorn k1. Auf diesen Dorn ist der den Dichtungseinsatz bildende, mit seinem freien, geschlossenen Ende der Flaschenöffnung c zugewendete Hohlzylinder d aufgesteckt. Dieser Dichtugzylinder d hat eine solche Länge, daß nach seinem Aufstecken auf den Dorn k, noch ein genügend großer Hohlraum o übrigblei, ht, der eine weitgehende federelastische Verformung des Hohlzylinders d erlaubt.
  • Wird die Kappe k in der Aufschraubrichtung gedreht. so nähert sich der nache Boden des zur Abdichtung der Flaschenöffnung c hestim-mten Zylinderlodens dem FlaschenmündungsrandM (Fig. 1).
  • Hat sich der flache Boden des Zylinders d auf die Flaschenöffnung c aufgesetzt und wird nun die Kappe k im gleichen Sinne weitergedreht, so verformt . sich der den Dorn k1 überragende, die Höhlung o aufweisende Teil des Zylinders d immer mehr, bis der untere Rand der Kappe k auf dem Bund b des Flaschenhalses f aufsitzt (Fig. 2).
  • Wie man sieht, ermögLicht die neuartige Ausbildung der Dichtungseinlage d sovohl eine außerordentlich gute Abdichtung der Flaschenöffnungc als auch ein völliges Niederschrauben der Kappe k bis zum Auftreffen ihres unteren Randes auf den Bund b des Flaschenhalses.
  • Der in der Fig. 3 dargestellte Einsatz zeigt einen Hohlzylinder. dessen untere Abschlußfläche einen konischen Dorn p trägt. Dieser Dorn hat den Zweck. die DichtungsnädhedesHohizylindersaufeiner Spritznasche mit enger Flaschenmündung gegenüber der Flaschenmündung zu zentrieren. Die Befestigung dieses Einsatzes an dem Flaschenhoden eines Schraubkappenverschlusses erfolt durch den Flansch d1. dessen dünner. ringartiger lappen v sich beim Einführen des Dichtungseinsatzes in die Schraubkappc umlegt und durch die dabei entsprechend federnde Rerbung zwischen dem umgelegten Lappen und der zylindrischen Schraubkappenwand den Einsatz in der Schrauhkappe festhält.
  • Zur Herstellung der Dichtungseinlage können je nach Art der aufzubewahrenden Flüssigkeit die jeweils hinsichtlich ihrer Elastizität und Angriffssicherheit zweckmäßigsten Werkstoffe benutzt werden. Vorzugsweise soll für die neue Dichtungseinlage Polyäthylen benutzt werden, das für alle moglichen Anwendungsgebiete geeignet ist.
  • Wesentlich für eine wirtschaftliche Fertigung der Dichtungseinsätze gemäß der Erfindung ist es, daß sie jeweils aus einem einzigen Stück des verwendeten Kunststoffes bestehen, ohne daß irgendwelche zusätzliche Befestigngs- oder Dichtungsteile Verwendung finden, die aus anderem Werkstoff hergestellt werden müssen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Dichtungseinlage aus nur wenig plastischem Werkstoff, die mit dem Boden der insbesondere als Schraubverschluß ausgebildeten Kappe ein sich unter der Wirkung des Schließdruckes verformendes Polster bildet, dadurch gekennzeichnet, das der elastisch verformbare Teil der Dichtungseinlage von der auseinanderdrückbaren Wandung eines an seinem unteren Ende verschlossenen Hohlzylinders gebildet ist.
  2. 2. DichtungseinlagenachAnspruchl,dadurch gekennzeichnet, daß si, nur aus einem an seinem unteren Ende verschlossenen, wenigstens an seinem unteren Teil frei radial ausdehnbaren Hohlzylinder besteht.
  3. 3. Dichtungseinlage nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder an seinem oberen, sich gegen den Boden der Verschlußkappe abstützenden Ende einen umlaufenden Flansch aufweist.
  4. 4. Dichtungseinlage nach den Ansprüchen l bis 3. insbesondere für Spritzflaschen mit enger Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß auf der unteren Abschlußfläche des Hohlvylinders und koaxial zu diesem ein konische rZapfen angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Franzosische Patentschrift Nr. 841717 : USA.-Patentschrift Nr. 1 867 570; deutsche Patentschrift Nr. 837 966.
DEM31562A 1952-05-02 1952-05-02 Dichtungseinlage Pending DE1036681B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM31562A DE1036681B (de) 1952-05-02 1952-05-02 Dichtungseinlage
DEM38185A DE1101991B (de) 1952-05-02 1958-07-05 Dichtung aus elastischem Material

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM31562A DE1036681B (de) 1952-05-02 1952-05-02 Dichtungseinlage

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DE1036681B true DE1036681B (de) 1958-08-14

Family

ID=7301275

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM31562A Pending DE1036681B (de) 1952-05-02 1952-05-02 Dichtungseinlage

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DE (1) DE1036681B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1867170A (en) * 1930-10-11 1932-07-12 Chester M Poetsch Game scoring device
FR841717A (de) * 1939-05-25
DE837966C (de) * 1949-12-30 1952-05-05 Franz Wolff Dichtung zu metallischen Verschlusskapseln fuer Flaschen und aehnliche Behaelter

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR841717A (de) * 1939-05-25
US1867170A (en) * 1930-10-11 1932-07-12 Chester M Poetsch Game scoring device
DE837966C (de) * 1949-12-30 1952-05-05 Franz Wolff Dichtung zu metallischen Verschlusskapseln fuer Flaschen und aehnliche Behaelter

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