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DE10361601A1 - Kranken- und Pflegebett mit Schwenkmechanik und Schocklage - Google Patents

Kranken- und Pflegebett mit Schwenkmechanik und Schocklage Download PDF

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DE10361601A1
DE10361601A1 DE2003161601 DE10361601A DE10361601A1 DE 10361601 A1 DE10361601 A1 DE 10361601A1 DE 2003161601 DE2003161601 DE 2003161601 DE 10361601 A DE10361601 A DE 10361601A DE 10361601 A1 DE10361601 A1 DE 10361601A1
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Germany
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frame
upper frame
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patient
mattress frame
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Withdrawn
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DE2003161601
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English (en)
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Weigelin Hans Guenther Drmed (univ)
Original Assignee
Weigelin Hans Guenther Drmed (univ)
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/002Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame
    • A61G7/008Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame tiltable around longitudinal axis, e.g. for rolling

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Abstract

Nach der Erfindung werden Kranken- und Pflegebetten mit einem Bettgestell und einem im Bettgestell um die Längsachse schwenkbaren Matratzenrahmen, der auch eine Schocklage erlaubt, versehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kranken- und Pflegebett mit einem Matrazenrahmen und einem Bettgestell, wobei der Matratzenrahmen in dem Bettgestell um seine Längsachse schwenkbeweglich angeordnet ist und zur Decubitusprophylaxe Schwenkbewegungen ausführt. Als Schwenkantrieb ist nach der DE 19723927 C2 eine motorisch bewegte Gewindespindel vorgesehen. Die Spindel ist drehbeweglich, aber in Längsrichtung drehbeweglich gelagert. Die Spindel wirkt mit einem Kulissenstein zusammen, der sich auf der Spindel in Längsrichtung hin- und hergehend bewegt und über einen Zapfen mit dem Matrazenrahmen beweglich verbunden ist. Die Spindellagerung ist dagegen mit dem Bettgestell fest verbunden.
  • Im übrigen dient ein Elektromotor zum Antrieb der Spindel.
  • Das bekannte Kranken- und Pflegebett ist baulich sehr einfach und verspricht entsprechende Preisvorteile. Auf der anderen Seite fehlt dem bekannten Bett eine Schocklagenverstellung. Bei einem Schock soll der Patient in eine Lage gebracht werden, in welcher der Kopf wesentlich tiefer als die Füße liegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Betten mit dieser Zusatzfunktion zu versehen. Nach der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß
    • a) das Bettgestell aus einem Untergestell und einem Obergestell besteht, wobei d as Untergestell und das Obergestell an einem Ende schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei die Schwenkachse des Obergestells quer zur Schwenkachse des Matrazenrahmens verläuft, wobei das Obergestell am anderen Ende von Hand oder motorisch anhebbar und/oder absenkbar ist oder
    • b) das Bettgestell aus einem Untergestell und einem Obergestell besteht, wobei das Untergestell und das Obergestell zwischen den beiden Enden schwenkbeweglich miteinander verbunden sind, wobei die Schwenkachse des Obergestells quer zur Schwenkachse des Matrazenrahmens verläuft, wobei das Obergestell am anderen Ende von Hand oder motorisch anhebbar und/oder absenkbar ist
  • An die Stelle des Obergestells kann auch ein Zwischengestell treten, daß die gleiche Tragfunktion für den Matrazenrahmen hat und die gleiche Schocklage wie das Obergestell durch Schwenken erlaubt. Der Begriff „Obergestell" umfaßt auch Zwischengestelle. Im weiteren wird nur vom Obergestell gesprochen. Das schließt auch Zwischengestelle ein.
  • In der Variante a) wird die Schwenklagerung wahlweise durch übliche Lagerblöcke gebildet. Die Lagerblöcke besitzen schwenkbewegliche Lagerzapfen. Die Lagerblöcke werden am einen Teil (Untergestell oder Obergestell) befestigt, die Zapfen am anderen Teil (Obergestell bzw. Untergestell) befestigt.
  • Vorzugsweise bildet das Untergestell zugleich einen Teil des Schwenklagers oder es bildet das Obergestell zugleich einen Teil des Schwenklagers.
  • Wahlweise können zugleich das Untergestell und das Obergestell gemeinsam das Schwenklager bilden.
  • Günstig ist, wenn das eine Teil (Untergestell oder Obergestell) einen Rahmen aus Längsstreben und Querstreben bildet, wobei die Querstrebe an dem schwenklagerseitigen Ende einen Teil des Schwenklagers bildet. Das wird wahlweise mit einer Stange erreicht. Die Stange kann von einem oder mehreren Lagerblöcken umschlossen werden. Die Lagerblöcke sind dann am anderen Teil (Obergestell bzw. Untergestell) befestigt. Die Stange kann auch unmittelbar von dem anderen Teil (Obergestell bzw. Untergestell) umschlossen werden. Im letzteren Fall bildet dieser andere Teil (Obergestell bzw. Untergestell) die gemeinsam mit der Stange das Schwenklager.
  • Zur Durchführung der Schwenkbewegung in der Variante a) kann das Obergestell von Hand erfaßt und abgesenkt oder angehoben werden. Wahlweise ist auch eine Handhabungshilfe vorgesehen. Die Handhabungshilfe soll die Handhabung erleichtern. Dazu gehört unter anderem eine Spindel oder Gewindestange, mit der die Schwenkbewegung leicht und kontrolliert ausgeführt werden kann. Die Spindeln und die Gewindestange besitzen Selbsthemmung, so daß das verschwenkte Obergestell in der jeweiligen Schwenkstellung ohne weitere Arretierung losgelassen werden kann.
  • Ohne solche Handhabungshilfe ist zumindest in der Horizontalstellung des Matrazenrahmens eine Arretierung vorgesehen. Die Arretierung kann durch Rasten oder Schieber oder andere Mittel gebildet werden. Es kommen auch Mechaniken als Arretierung in Betracht, die an Kopfteilen und Fußteilen von Lattenrosten als Arretierung üblich sind.
  • Bei motorischer Schwenkbewegung des Obergestells bildet der Antriebsmotor gleichfalls eine Handhabingshilfe, weil er die Durchführung der Schwenkbewegung erleichtert. Mit dem Motor kann wie im zuvor erläuterten Beispiel eine Spindel oder eine Gewindestange bewegt werden.
  • In der Variante b) befindet sich die Schwenkachse des Obergestells vorzugsweise dicht am Schwerpunkt der Konstruktion aus Matrazenrahmen und Obergestell. Da bei der Schwerpunktslage auch das Gewicht des Patienten bzw. Pflegebedürftigen zu berücksichtigen ist und da weder das Gewicht noch die Lage dieser Person genau definiert sind, geht die Erfindung davon aus, daß der Schwerpunkt in der Praxis nur zufällig getroffen wird. Nach der Erfindung ist die genaue Lage der Schwenkachse im Schwerpunkt auch nicht erforderlich. Vielmehr wird schon eine entscheidende Erleichterung bei der Schwenkbewegung erreicht, wenn der Abstand zwischen dem Schwerpunkt und der Schwenkachse nicht mehr als 1 m beträgt. Vorzugweise wird ein Abstand kleiner oder gleich 0,5 m eingehalten. Bei solch geringem Abstand ist die Belastung einer Schwester oder eines Pflegers im Falle einer handbetätigten Schwenkbewegung so gering, daß auf Handhabungshilfen praktisch verzichtet werden kann.
  • In beiden Varianten ist das Untergestell vorzugsweise mit Füßen versehen und unten an den Füßen mit Rollen versehen. Das entspricht der gebräuchlichen Ausbildung von Kranken- und Pflegebetten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Krankenbett mit einem Bettgestell und einem Matrazenrahmen 14. Das Bettgestell besteht aus einem Untergestell 1 mit Füßen 2 und Rollen am Ende der Füße sowie aus einem Obergestell 3.
  • Das Untergestell bildet zugleich ein Kopfteil 11 und ein Fußteil 10.
  • Das Obergestell 3 besteht aus einem Rahmen 3. Der Rahmen 3 besitzt fußteilseitig eine Stange 4 mit kreisförmigem Querschnitt. Die Stange 4 steht seitlich über und ragt in zwei Lagerblöcke 5, die auf dem Untergestell 1 befestigt sind. Die Stange 4 bildet mit den Lagerblöcken 5 eine Schwenklagerung.
  • Kopfteilseitig sind Arretierungen 13 vorgesehen. Die Arretierungen bestehen aus Blöcken, die auf dem Untergestell verschraubt sind. In den Blöcken sind Bolzen verschiebbar angeordnet, so daß sie unter der Obergestell greifen können.
  • In der Arretierungsstellung liegt das fußteilseitig schwenkbeweglich gehaltene Obergestell 3 auf den Arretierungsbolzen auf.
  • Das Obergestell 3 ist im übrigen mit aufrecht stehenden Wangen 6 und 12 versehen. Zwischen den Wangen 6 und 12 ist der Matrazenrahmen 14 mittig schwenkbeweglich gehalten. Die Schwenkachse ist die Längsache. Zur Schwenkbewegung des Matrazenrahmens 14 ist ein nicht dargestellter Schwenkantrieb vorgesehen, wie er in der DE 19723927 C2 beschrieben ist.
  • Die Schwenkbewegung um die Längsachse dient der Prävention von Decubital-Erkrankungen.
  • Die Schwenkbewegung des Obergestells um das fußteilseitige Schwenklager dient der Herstellung einer Schocklage. Dazu wird die Arretierung durch Verschiebung der Bolzen gelöst, so daß das Oberteil 3 mit dem Matrazenrahmen 14, mit dessen Schwenkantrieb und mit der aufliegenden Person von Hand abgesenkt werden kann, so daß der Kopf unterhalb der Füße positioniert werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel nimmt das Obergestell dabei eine Neigung von 15 Grad ein. Diese Lage wird durch zwei nicht dargestellte Gestänge definiert, die beiderseits des Obergestells angeordnet sind. Jedes Gestänge besteht aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stangen. Dabei ist das eine Ende jedes Gestänges gelenkig am Obergestell 3 und das andere Ende gelenkig am Untergestell 1 befestigt.
  • Die Gestänge begrenzen die Senkbewegung des Obergestelles.
  • In weiteren Ausführungsbeispielen ist das Obergestell kopfseitig auch anhebbar. Das ist im Falle einer Herzinsuffizienz günstig.

Claims (9)

  1. Kranken- und Pflegebett mit einem Bettgestell und einem darin um eine Längsachse schwenkbar angeordneten Matrazenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß das Bettgestell aus einem Obergestell und einem Untergestell besteht, wobei a) das Obergestell mit dem Untergestell an einem Ende gelenkig verbunden ist und am anderen Ende heb- oder senkbar ist oder b) das Obergestell mit dem Untergestell zwischen beiden Enden gelenkig verbunden ist
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbinduug von Obergestell und Untergestell kopfteilseitig oder fußteilseitig vorgesehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß a) das Obergestell einen Teil der Schwenklagerung bildet und/oder b) das Untergestell einen Teil der Schwenklagerung bildet.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Obergestell fußteilseitig aus einem Rahmen besteht, der fußteilseitig mit einer Stange oder Bolzen versehen ist, die in Lagerblöcken schwenkbeweglich gehalten ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine schwenkbewegliche Lagerung des Obergestelles zwischen beiden Enden.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse einen Abstand vom jeweiligen Schwerpunkt der zugehörigen beweglichen Konstruktion und der darauf liegenden Person hat, der gleich oder kleiner 1 m ist, vorzugsweise gleich oder kleiner 0,5 m ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Handhabungshilfen für das Schwenken des Obergestelles.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Verwendung von Spindeln oder Gewindestangen und/oder Arretierungen und/oder Schwenkbegrenzungen für das Obergestell.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Arretierungsbolzen, die in Lagerblöcken verschiebbar gehalten sind und/oder bewegliche Gestänge.
DE2003161601 2003-12-24 2003-12-24 Kranken- und Pflegebett mit Schwenkmechanik und Schocklage Withdrawn DE10361601A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014016768A1 (de) * 2014-11-11 2016-05-12 Herbert Häde Wendepflegebett

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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