DE1035623B - Verfahren zur Herstellung von Halogeniden der niederen Wertigkeitsstufen der UEbergangsmetalle - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Halogeniden der niederen Wertigkeitsstufen der UEbergangsmetalleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von niederen Halogeniden mehrwertiger Übergangsmetalle. Die nach dem Verfahren gewonnenen.
Ubergangsmetallhalogenide sind grundsätzlich für alle
Verwendungszwecke geeignet, die solche niederen Halogenide erfordern. Zum Beispiel können aus den
niederwertigen Halogeniden' die Metalle durch elektrolytische Zersetzung oder durch Disproportionierung
der niederwertigen, in einer Salzschmelze gelösten Halogenide erzeugt werden;, wobei bei der Disproportionierung
Metall und höherwertigeres Halogenid erhalten werden.
Mit Rücksicht auf die Möglichkeiten, die sich, bei der Herstellung verschiedener Übergangsmetalle, sei
es durch elektrolytische Zersetzung oder durch Disproportionierung
ihrer niederen Halogenide, ergeben, wurde bisher der Herstellung dieser niederen Halogenide
eine größere Beachtung geschenkt. Zu diesem Zweck sind bereits zahlreiche Reduktionsmittel, wie
etwa Wasserstoff und verschiedene Metalle, vorgeschlagen und verwendet worden. Für diese Verfahrensweisen
war es indessen charakteristisch, daß ein beträchtlicher Anteil der Halogenkomponente des
eingesetzten Übergangsmetallhalogenides durch Bindung
an das Reduktionsmittel verlorenging.
Somit war die Menge des auf diese Weise hergestellten,
niederen Übergangsmetallhalogenides stets kleiner als die Ausgangsmenge des höherwertigeren
Übergangsmetallhalogenides. Die Verwendung des Übergangsmetalls selbst als Reduktionsmittel ist bekannt.
Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß das als Reduktionsmittel verwendete Übergangsmetall
zunächst durch ein geeignetes Verfahren gewonnen werden muß.
Es wurde nun festgestellt, daß die Halogenide der niederen Wertigkeitsstufen der mehrwertigen Übergangsmetalle
Niob, Molybdän, Tantal, Titan, Wolfram, Uran, Vanadium, Zirkon und Hafnium durch
Reaktion der höheren einfachen Halogenide dieser Metalle mit den Karbiden dieser Metalle gewonnen
werden können. Das Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung der niederen Halogenide obiger
Metalle ist dadurch gekennzeichnet, daß man das einfache Halogenid einer höheren Wertigkeitsstufe des
Metalls in der Gasphase mit dem entsprechenden Metallkarbid, welches in feinverteilter Form vorliegen
muß und eine Teilchengröße von höchstens 0,074 mm aufweisen darf, in Kontakt bringt. Die Reaktion des
höherwertigen Metallhalogenides mit dem Metallkarbid wird erzielt, indem man die Reaktionsteilnehmer
auf eine Temperatur bringt, die wenigstens so hoch wie die Verdampfungstemperatur des höheren
Metallhalogenides ist, jedoch noch unter derjenigen Temperatur liegt, bei der das resultierende niedere
Verfahren zur Herstellung
von Halogeniden der niederen
Wertigkeitsstufen der Übergangsmetalle
Anmelder:
Horizons Titanium Corporation,
Princeton, N. J. (V. St. A.)
Princeton, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. E. Lichtenstein, Rechtsanwalt,
Stuttgart, Werastr. 14-16
Stuttgart, Werastr. 14-16
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 3. September 1954
V. St. ν. Amerika vom 3. September 1954
Eugene Wainer, Cleveland Heights, Ohio,
und Anthony John Kolk jun., South Euclid, Ohio
und Anthony John Kolk jun., South Euclid, Ohio
{V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Metallhalogenid in das Metall disproportioniert. Aus der entstehenden Reaktionsmasse läßt sich das niedere
Halogenid durch die üblichen Trenmungsmethoden leicht isolieren. Die für das Verfahren nach der Erfindung
brauchbaren höheren Halogenide der obengenannten Übergangsmetalle umfassen solche einfachen
Chloride, Bromide, Jodide oder Fluoride, die für die Reaktion mit dem Metallkarbid im trockenen
Zustand unterhalb der Disproportionierungstemperatur des entsprechenden niederen Halogen-ids genügend
flüchtig sind. Die leichtflüchtigen höheren Halogenide sind im allgemeinen die vierwertigen Halogenide, obwohl
im Falle des Molybdäns, Wolframs, Urans und Vanadiums höherwertigere Halogenide, wie die fünf-
und sechswertigen Halogenide, Verwendung finden können. Alle diese Metallhalogenide sind in einem
für das Verfahren nach der Erfindung erforderlichen Reinheitsgrad erhältlich. Diese Halogenide können
auch, falls erforderlich, einer weiteren Reinigung unterzogen werden, indem man sie in die Reaktionszone hineindestilliert oder sublimiert. Es kann auch
jedes andere geeignete Reinigungsverfahren angewendet werden.
Das im Verfahren nach der Erfindung verwendete Übergangsmetallkarbid soll zweckmäßigerweise von
hoher Reinheit sein. Dies bedeutet, daß das Karbid
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einerseits möglichst wenig ..Sauerstoff enthalten soll zone die Anwendung einer höheren Arbeitstemperatur
und zum anderen relativ frei von Stickstoff, Schwefel ermöglicht. Dabei bleibt derselbe Gleichgewichtsund
anderen Elementen sein soll, die sonst ebenfalls zustand erhalten, der bei niederer Temperatur und
in ein Halogenierungsprodukt niederer Wertigkeit Normaldruck vorherrscht. Dementsprechend können
mit übergeführt würden. Ein Übergangsmetallkarbid 5 in der Reaktionszone vorteilhaft Überdrücke dazu behoher Reinheit kann leicht aus den Übergangsmetall- nutzt werden, eine raschere Umwandlungsgeschwinoxyden
von handelsüblichem oder sogar geringerem digkeit des Übergangsmetallhalogenides von der
Reinheitsgrad durch Erhitzen mit einem geringen höheren zur niederen Wertigkeitsstufe zu erzielen.
Überschuß (etwa 2 bis 5%) an sehr reinem Graphit Im allgemeinen ist das nach dem Verfahren gemäß
hergestellt werden. Man erhitzt in einem mit Quarz io der Erfindung gewonnene niedere Übergangsmetallausgefütterten
Ofen bei einer Temperatur von etwa halogenid das dreiwertige Halogenid, obwohl dieses
2200 bis 2300° C im Vakuum oder in einer beliebigen Halogenid häufig mit anderen niederen Halogeniden
inerten Ofenatmosphäre, z. B. in Helium oder Argon. zusammen anfällt. Innerhalb der optimalen Arbeits-Um
die Reaktion zwischen dem Karbid und dem temperaturbereiche für jedes einzelne Übergangshöherwertigen
Übergangsmetallhalogenid zu be- 15 metal !halogen id wird bei niedrigeren Temperaturen
schleunigen, verwendet man das Übergangsmetall- die Bildung von Halogeniden einer Wertigkeitsstufe
karbid zweckmäßig in fei η verteilter Form. Im allge- begünstigt, die niedriger ist als die Wertigkeit der
meinen hat sich als geeignete Teilchengröße des Kar- Halogenide, die bei der Herstellung der niederen
bids eine solche von höchstens 0,074 mm erwiesen. Halogenide des Molybdäns aus den fünf- und sechs-Die
Reaktion zwischen dem höherwertigen Über- 20 wertigen Halogeniden bei Reaktionstemperaturen von
gangsmetallhalogenid und" dem Übergangsmetall- etwa 400 bis 500° C die Bildung des Molybdäntetrakarbid
findet leicht bei erhöhten Temperaturen statt, chlorids begünstigt. Erniedrigt man aber die Tempewenn
man die Dämpfe des Halogenides über oder ratur für die erwähnten Metallhalogenide unter diesen
durch das feinverteilte Karbid leitet. normalen Arbeitsbereich, d. h. bei der Anwendung
Das Reaktionsgefäß, etwa ein mit Quarz ausge- 25 einer Temperatur von etwa 200 bis 300° C bei Unterfütterter
Ofen, soll gasdicht sein, so daß es evakuiert, druck, so ist im Reaktionsprodukt das Tri- und Didann
mit einem inerten Gas, wie etwa Argon, durch- halogenid des Molybdäns vorherrschend. Somit kann
gespült und schließlich nochmals evakuiert werden bei der Anwendung eines Temperaturbereiches in der
kann, ehe man das höherwertige Übergangsmetall- Nähe oder sogar unterhalb der obengenannten optihalogenid
einführt. Es ist vorteilhaft, das Reaktions- 30 malen Temperaturbereiche und bei der weiteren Angefäß
ebenfalls mit einer Austrittsöffnung zu ver- wendung von Unterdrücken der Reaktionsverlauf in
sehen, die mit einer gegen die Atmosphäre abgeschlos- wirkungsvoller Weise auf die Gewinnung der HaIosenen
Kühlanlage verbunden ist. In dieser Kühlanlage genide mit der niedersten Wertigkeitsstufe für jedes
wird das aus niederen Übergangsmetallhalcgeniden einzelne mehrwertige Übergangsmetall abgestellt
bestehende Produkt verflüssigt oder in fester Form 35 werden, obwohl im allgemeinen eine solche Arbeitsniedergeschlagen,
wenn die'Reaktionstemperatur über weise auf Kosten, der Ausbeute geht,
der Temperatur liegt, bei der das Halogenid unter .
Normalbedingungen im flüssigen oder festen Zustand Beispiel I
der Temperatur liegt, bei der das Halogenid unter .
Normalbedingungen im flüssigen oder festen Zustand Beispiel I
vorliegt. Als Reaktionsgefäß wurde ein röhrenförmiger Ofen
Die niederen Halogenide der obengenannten mehl- 40 aus Quarz benutzt, dessen Kopfende vakuumdicht
wertigen Übergangsmetalle können nach dem erfin- verschlossen war und mit Wasser gekühlt werden
dungsgemäßen Verfahren bei Reaktionstemperaturen konnte. In diesen Ofen wurde ein Schiffchen eingezw
isehen 300 und 1100° C hergestellt werden. Inner- bracht, das 200 g Titankarbid hoher Reinheit und mit
halb dieses Gesamtbereiches liegen jedoch bei der einer Teilchengröße von 0,074 mm enthielt. Dann
Herstellung der niederen Halogenide der einzelnen 45 wurde die Anlage abgedichtet und evakuiert. Der
Übergangsmetalle im allgemeinen etwas kleinere Ofen wurde auf eine Temperatur von 550° C angeoptimale
Temperaturbereiche vor. In jedem Fall sollte heizt und dann Titantetrachlorid mit einer Geschwindie
Reaktionstemperatur wenigstens so hoch liegen digkeit in das Reaktionsgefäß hineindestilliert, die
wie die Verdampfungstemperatur des höherwertigen ausreicht, um in der Reaktionszone einen Druck von
Metallhalogenides, jedoch unterhalb derjenigen Tem- 50 etwa einer Atmosphäre zu erhalten. Nach 4stündigem
peratur, bei der das entstehende niederwertigere Erhitzen bei 750° C wurde der Ofen abgekühlt,
Halogenid in das betreffende Metall disproportioniert. während ein Titantetrachloriddampfdruck von einer
Für die Reaktion haben sich insbesondere die folgen- Atmosphäre aufrechterhalten wurde, bis die Ofenden
Temperaturbereiche wirksam erwiesen: temperatur unter den normalen Siedepunkt von
Bei Niob 400 bis 900° C 55 Titantetrachlorid abgesunken war. Der Ofen wurde
Molybdän 400 900° C geöffnet, die Reaktionsmasse entfernt und mit lnor-
Tantal 400 " 900° C maler wäßriger Salzsäure ausgelaugt. Nach Filtration
Titan 300 " 800° C erhielt man eine wäßrige Lösung von reinem Titan-
" Wolfram'!!!!!!!!!! 3OO " 800°C trichlürid.
„ Uran 600 „ 1000° C 6o Beispiel II
„ Vanadium 300 „ 800° C . . . . .
Zirkon 600 HOO0C Die Reaktion wurde wie im Beispiel I bis zum Ab-
und ',', Hafnium'!!!!!!!!!! 600 ',', HOO0C. kühlen des °!ens durchgeführt. Man stellte sodann
die Tetrachloridzufuhr ab; der Ofen wurde auf einen
Innerhalb dieser Bereiche verursachen höhere Tem- 65 Druck von 10~2 atm evakuiert und gekühlt. Die Reak-
peraturen für jede spezifische Halogenid-Karbid- tionsmasse bestand aus Titandichlorid, zusammen mit
Reaktion eine Beschleunigung der Reaktionsgeschwin- Kohlenstoff und noch nicht umgesetztem Titankarbid,
digkeit. Bei Reaktionen, bei denen das niedere Halo- Das Titandichloridprodukt wurde durch Auslaugen
genid unter Normalbedingungen weder fest noch des Reaktionsprodukts mit einer geschmolzenen
flüssig ist, wird durch Druckerhöhung in der Reaktions- 70 Mischung von Natriumchlorid und Kaliumchlorid in
eine für die elektrolytische Herstellung von Titan geeignete Form übergeführt.
Die im Beispiel I beschriebene Reaktion wurde in einem mit Nickel ausgekleideten Bombenrohr durchgeführt.
Das Bombenrohr wurde mit flüssigem Titantetrabromid und Titankarbid gefüllt, abgedichtet und
dann auf 450° C erhitzt. Es ergab sich eine Mischung aus Titandibromid und Titantribomid.
Zirkonkarbid und Zirkontetrachlorid wurden wie im Beispiel I zur Reaktion gebracht. Die Reaktionstemperatur
wurde auf etwa 800° C gehalten. Es ergab sich eine fast 100%ige Ausbeute an Zirkontrichlorid.
Molybdänpentachlorid und Molybdänkarbid wurden bei etwa 700° C nach den im Beispiel II beschriebenen
Verfahren umgesetzt. Nach der Abkühlung im Vakuum bestand das Reaktionsprodukt fast ausschließlich aus
Molybdän chlor id und wurde in einer luft- und feuchtigkeitsfreien Atmosphäre gehalten bzw. aufbewahrt,
um eine Zersetzung zu verhüten.
Die durch das Verfahren nach der Erfindung hergestellten
niederen Übergangsmetallhalogenide können z. B. der Schmelzelektrolyse zur elektrolytischen
Herstellung des betreffenden Übergangsmetalls unterworfen werden. Es kann aber auch das niederwertige
Halogenid durch Disproportionierung in das Metall übergeführt werden, wobei das Übergangsmetallkarbid
ohne Verbrauch des höherwertigen MetallhaJogenid in den metallischen Zustand übergeführt wird.
Bei Normaldruck wird die Disproportionierungsreaktion
so ausgeführt, daß man das niedere Übergangsmetallhalogenid auf eine Temperatur von etwa
500° C erhitzt und vorzugsweise sogar darüber, und zwar über die untere Grenze zur Herstellung des
niederen Halogenide durch Reaktion des entsprechenden höheren Halogenide mit dem Karbid hinaus.
Jedoch kann durch Druckerniedrigung in der Reaktionszone die Disproportionierungsreaktion in wirkungsvoller
Weise bei wesentlich niedrigeren Temperaturen durchgeführt werden. Zum Beispiel verläuft
die Reaktion zwischen Titantetrachlorid und Titankarbid bei Atmosphärendruck leicht innerhalb eines
Temperaturbereiches von 500 bis 800° C unter Bildung von Titantrichlo'rid. Das Titantrichlorid kann
bei einer Temperatur von 660° C durch Druckermedrigung
in der Reaktionszone auf etwa 0,5 mm Hg leicht zu einer Mischung aus Titandichlorid und
Titantetrachlorid disproportioniert werden. Verwendet man ein höheres Vakuum (etwa 10—6 mm Hg),
dann findet diese Disproportionierungsreaktion schon bei Temperaturen um 500° C wirkungsvoll statt.
Das Verfahren nach Erfindung ist in gleicher Weise anwendbar auf die Herstellung der niedrigen Halogenide
einer Mischung von Übergangsmetallen, die z. B. auf Mischungen oder Legierungen dieser Übergangsmetalle verarbeitet werden können,. Dies kann erreicht
werden, indem man entweder ein höheres Halogenid des einen Übergangsmetalls und das Karbid eines
anderen Übergangsmetalls verwendet oder indem man entweder eine Mischung der höheren Halogenide von
einem oder mehreren Übergangsmetallen oder der Karbide zweier oder mehrerer Übergangsmetalle verwendet,
oder auch durch eine Kombination dieser Verfahren.
Claims (4)
1. Verfahren, zur Herstellung von Halogeniden der niederen Wertigkeitsstufen der Übergangsmetalle Molybdän, Niob, Tantal, Titan, Wolfram,
Vanadin, Uran, Zirkon, Hafnium, dadurch gekennzeichnet, daß ein höherwertiges Übergangsmetallhalogenid
im gasförmigen Zustand mit dem Metallkarbid, dessen Teilchengröße höchstens 0,074 mm beträgt, in einer nicht oxydierenden, von
gasförmigem elementarem Halogen freien. Atmosphäre bei einer Temperatur, die mindestens gleich
der Verdampfungstemperatur des höherwertigen Metallhalogenides, aber unterhalb der Disproportionierungstemperatur
des entstehenden niederwertigeren Metallhalogenides liegt, zur Reaktion
gebracht wird, wobei das niedere Übergangsmetallhalogenid durch gebräuchliche chemische
und physikalische Methoden aus der Reaktionsmasse abgetrennt werden kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reaktionstemperatur zwischen 300 und 1100° C liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion bei Unterdruck durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das niederwertigere Metallhalogenid
mit einer Salzschmelze, die hauptsächlich aus einem Alkalihalogenid besteht, aus der
Reaktionsmasse herausgelöst wird.
© 809 580/548 7.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US781941XA | 1954-09-03 | 1954-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035623B true DE1035623B (de) | 1958-08-07 |
Family
ID=22142524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH24861A Pending DE1035623B (de) | 1954-09-03 | 1955-09-03 | Verfahren zur Herstellung von Halogeniden der niederen Wertigkeitsstufen der UEbergangsmetalle |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035623B (de) |
| FR (1) | FR1138336A (de) |
| GB (1) | GB781941A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152094B (de) | 1960-02-16 | 1963-08-01 | Nova Beaucage Mines Ltd | Verfahren zur Herstellung der Pentachloride des Niobs und/oder Tantals |
-
1955
- 1955-08-26 GB GB24532/53A patent/GB781941A/en not_active Expired
- 1955-09-01 FR FR1138336D patent/FR1138336A/fr not_active Expired
- 1955-09-03 DE DEH24861A patent/DE1035623B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152094B (de) | 1960-02-16 | 1963-08-01 | Nova Beaucage Mines Ltd | Verfahren zur Herstellung der Pentachloride des Niobs und/oder Tantals |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB781941A (en) | 1957-08-28 |
| FR1138336A (fr) | 1957-06-12 |
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