DE10356107A1 - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung und berührungsloser Stapelabtastung - Google Patents
Bogenanleger mit Vorderkantentrennung und berührungsloser Stapelabtastung Download PDFInfo
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen Bogenanleger mit Vorderkantentrennung in einer Bogen verarbeitenden Maschine gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
- [Stand der Technik]
- Bogenanleger für Bogen verarbeitende Maschinen dienen zur Vereinzelung der Bogen von einem Bogenstapel und ermöglichen die passgenaue Zuführung der Bogen zur Maschine, beispielsweise einer Bogenrotationsdruckmaschine.
- Bekannt sind hierzu Bogenanleger, die nach dem Prinzip der Vorderkantentrennung arbeiten.
- Die Bogentrennung des Vorderkantenanlegers erfolgt an der Vorderkante des Bogenstapels, also an der Seite des Bogenstapels, die der Bogen verarbeitenden Maschine zugeordnet ist. Die Anordnung der für die Vereinzelung notwendigen Maschinenteile ist in Bogenlaufrichtung hinter der Vorderkante des Bogenstapels und auf diese Weise nicht mehr oberhalb der Oberseite des Bogenstapels vorgesehen. Daher wird der Bogenanleger kompakter und der Bogenstapel ist von der Ladeseite her besser zugänglich. Darüber hinaus sind die zur Bogentrennung notwendigen Elemente nicht mehr im Bedienbereich angeordnet. Damit wird die Arbeitssicherheit erhöht. Der Antrieb der die Bogentrennung durchführenden Elemente ist dem Bogenstapel in Bogenlaufrichtung nachgeordnet und kann unter dem Bändertisch angeordnet werden. Das Getriebe ist somit innerhalb der Maschine und die Arbeitssicherheit wird durch diese Anordnung nochmals erhöht.
- Die Bogenführung erfolgt ziehend und nicht schiebend. Das hat den Vorteil, dass die Gefahr des Wellens des Bogens, die bei der Schubbewegung auftritt, insbesondere bei dünnen Materialien ausgeschlossen werden kann.
- Zur Bogentrennung sind Sauger nahe der Vorderkante des Bogenstapels gruppenweise angeordnet. Vorgesehen sind je zwei Doppelsauger, die die zu transportierenden Bogen wechselweise an ihrer Ober- und/oder Unterseite ansaugen und nacheinander in Einsatz gelangen. Sie sind paarweise in Querrichtung symmetrisch zum Bogenstapel angeordnet.
- Die einander zugeordneten Doppelsauger auf einer Seite des Bogenstapels laufen auf identischen Bahnkurven quasi hintereinander her.
- Für die Übergabe an den Bändertisch sind den Saugergruppen Förderbänder zugeordnet.
- Die Funktion der Bogenvereinzelung ist für eine Saugergruppe betrachtet wie folgt:
- 1. Der erste Sauger saugt mit seiner Unterseite den 1. Bogen vom Bogenstapel an und wird auf der Bahnkurve aufwärts bewegt, während der zweite Sauger unter den ersten Sauger bzw. zwischen 1. Bogen und Bogenstapel bewegt wird.
- 2. Der zweite Sauger saugt mit seiner Unterseite den 2. Bogen vom Bogenstapel an, danach wird der 1. Bogen vom ersten Sauger freigegeben und von der Oberseite des zweiten Saugers angesaugt.
- 3. Der erste Sauger wird unter dem zweiten Sauger bzw. zwischen 2. Bogen und Bogenstapel positioniert, saugt mit seiner Unterseite den 3. Bogen vom Bogenstapel an und übernimmt danach den 2. Bogen mit seiner Oberseite vom zweiten Sauger.
- 4. Während die Sauger auf der Bahnkurve weiterbewegt werden, gibt der zweite Sauger den 1. Bogen von seiner Oberseite an Förderbänder ab und der 1. Bogen wird zum Bändertisch weitertransportiert.
- 5. Der zweite Sauger wird unter dem ersten Sauger bzw. zwischen 3. Bogen und Bogenstapel positioniert, saugt mit der Unterseite den 4. Bogen an und übernimmt danach den 3. Bogen mit seiner Oberseite vom ersten Sauger.
- 6. Während die Sauger auf der Bahnkurve weiterbewegt werden, gibt der erste Sauger den 2. Bogen von seiner Oberseite an die Förderbänder ab und der 2. Bogen wird zum Bändertisch weitertransportiert.
- 7. Der erste Sauger wird unter dem zweiten Sauger bzw. zwischen 4. Bogen und Bogenstapel positioniert, saugt mit der Unterseite den 5. Bogen an und übernimmt danach den 4. Bogen mit seiner Oberseite vom zweiten Sauger.
- 8. Während die Sauger auf der Bahnkurve weiterbewegt werden, gibt der zweite Sauger den 3. Bogen von seiner Oberseite an die Förderbänder ab und der 5 Bogen wird zum Bändertisch weitertransportiert.
- 9. und so weiter entsprechend 7. bzw. 8.
- Ein derartiger Bogenanleger mit Vorderkantentrennern ist beispielsweise durch die
DE 42 20 396 bekannt. Er weist zwei im Abstand nebeneinander angeordneten Saugerpaare auf und dient zur Bildung einer kontinuierlich fließenden Bahn aus schuppenförmig gestaffelten Bogen. Die Saugerpaare führen beim Abheben der Bogen vom Stapel Bewegungen auf geschlossenen Bahnen in und entgegen der Förderrichtung der Bogen aus. Die Sauger gelangen auf ihrer Bahn abwechselnd nacheinander in den Bereich der Stapelvorderkante. - Zwischen den im Abstand zueinander angeordneten Saugerpaaren ist ein Saugband vorgesehen, das sich in Förderrichtung bis zu einem Bändertisch erstreckt. Erreichen die Sauger das oberste Niveau der Bahn, liegt ihre obere Wirkfläche auf einer Höhe mit der Oberfläche des Saugbandes.
- Die Bogenvereinzelung ist je nach Qualität des Bogenstapels bezüglich Geradheit der Kanten und Ebenheit der Oberfläche teilweise stark beeinflussbar. Teilweise kann die Vereinze lung auch gestört werden, wenn der Bogenstapel nicht gerade ist. Hierbei kann sich auch der Einsatz mehrerer Vereinzelungselemente in Folge nacheinander negativ auswirken.
- [Aufgabe der Erfindung]
- Der Erfindung liegt also die Aufgabe zu Grunde, mit einfachen Mitteln in einem Bogenanleger mit Vorderkantentrennung mit vorzugsweise zwei Saugern bzw. Saugergruppen, die gleichzeitig in einem Abstand nebeneinander zum Einsatz gelangen, eine sicherer Bogentrennung mit hoher Gleichmäßigkeit zur ermöglichen.
- Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Durch die Anbringung einer Sensoreinrichtung an einem Sauger kann die Lage der Stapeloberseite relativ zum Sauger einfach festgestellt werden.
- Durch die Anordnung einer Sensoreinrichtung an einem zweiten Sauger kann dessen Relativlage zum ersten Sauger erfasst und eine Nachjustierung der Relativlage ermöglicht werden. Gleiches gilt für die Anordnung von Sensoreinrichtungen an allen Saugern des Vorderkantenanlegers.
- Je nach Bogenwerkstoff kann die Messung des Abstandes in Unterschiedlichen Bereichen relativ zur Kante der Bogen erfolgen.
- [Beispiele]
- Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dabei zeigen schematisch:
-
1 einen Anleger nach dem oben beschriebenen Stand der Technik mit nachfolgendem ersten Druckwerk. -
2 ein Detail eines Vorderkantenanlegers gemäß der Erfindung. -
1 zeigt einen Vorderkantenanleger1 nach dem bekannten Stand der Technik und ein diesem nachgeordnetes ersten Druckwerk2 einer Bogendruckmaschine. Ein Bogenstapel3 ist durch den kompakten Vorderkantenanleger1 leicht zugänglich. Ein Getriebe18 für das Bewegen von Saugern7 ,8 ist unter einem Bändertisch12 nach dem Bogenstapel3 angeordnet. - Ein Sauger
7 hebt mit seiner Unterseite einen Bogen4 vom Bogenstapel3 ab. Der Sauger7 wird auf einer Bahnkurve9 nach oben bewegt und übernimmt mit seiner Oberseite einen Bogen5 von der Unterseite eines weiteren Saugers8 . - Dann werden die Sauger
7 und8 auf der Bahnkurve9 weiterbewegt und der Sauger8 übergibt einen bereits vereinzelten Bogen6 von seiner Oberseite an ein Förderband10 , das vorzugsweise als Saugband ausgebildet ist. - Mit einer Taktrolle
11 wird der Bogen6 gegen das Förderband10 gedrückt und das Förderband10 fördert den Bogen6 weiter bis zum Bändertisch12 . Durch eine oder mehrere Andrückrollen13 wird der Bogen dabei so umgelenkt, dass er auf den Transportbändern, z.B. Saugbändern, des Bändertisches12 sicher gehalten wird. Von dem Bändertisch12 wird der Bogen einem Anlagetisch14 zugeführt und dort mit Hilfe von Seiten- und Vordermarken ausgerichtet. Vom Anlagetisch14 kann ein Vorgreifer15 den Bogen passgenau an eine Zuführtrommel16 , die den Bogen an einen ersten Druckzylinder17 übergibt, weitergeben. - In
2 ist das Saugerpaar7 ,8 aus1 in vergrößerter Darstellung gezeigt. Der Sauger8 ist der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 am nächsten. Der Sauger8 weist an seiner Oberseite und an seiner Unterseite je eine Saugdüse auf. - Oberhalb des Saugers
8 ist der Sauger7 positioniert. Der Sauger7 ist lediglich mit der Saugdüse an seiner Unterseite dargestellt. Weiterhin ist an dem Sauger8 an seiner Unterseite, die der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 zugeordnet ist, eine Sensoreinrichtung vorgesehen. Die Sensoreinrichtung besteht aus einem Sender19 und einem Empfänger20 . Dies kann ein Lichtsender bzw. ein Lichtempfänger sein. Der Sender29 sendet einen entsprechenden Messstrahl21 , z.B. als Lichtbündel, aus. Der von der Oberfläche des Bogenstapels3 zurückgeworfene Messstrahl21 ist hier als Reflexionsstrahl22 dargestellt und wird von dem Empfänger20 aufgenommen. Die Zuordnung der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 und von Sender19 und Empfänger20 ist derart gewählt, dass für einen bestimmten Toleranzbereich in der Höhenlage der Oberfläche des Bogenstapels3 mittels des Messstrahls21 ein Messsignal erzeugt werden kann. Dabei wird wenigstens ein Teil des ausgesendeten Messstrahles21 vom Bogenstapel3 als Reflexionsstrahl22 in den Empfänger20 projiziert. Diese Zuordnung ist davon abhängig, dass die Höhenlage der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 in Bezug auf den Sauger8 in einer vorgewählten Position ist. Diese vorgewählte Position bezieht sich auf den Bewegungsablauf des Saugers8 . Dieser wurde im Zusammenhang der1 schon beschrieben. Damit ergibt sich, dass der Sauger8 auf seiner Bewegungsbahn zum Bogenstapel3 hin für die Abnahme eines Bogens von der Stapeloberseite23 in einer vordefinierten Position auf die Messung bezüglich des aktuellen Abstandes vorbereitet wird. Diese Abfrage kann bei jedem Bewegungszyklus erfolgen, so dass auf diese Weise die Lage des Bogenstapels3 im Bezug auf die Bewegungsbahn des Saugers8 stets und kontinuierlich nachgeführt werden kann. - Im einfachsten Fall wird der Sauger
7 im Bezug auf die Lage der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 damit auch in seiner Arbeitsweise vorteilhaft beeinflusst werden können. - Da in einem Vorderkantenanleger
1 der beschriebenen Bauart wenigstens zwei Saugerpaare je Seite des Vereinzelungsmechanismus vorhanden sind, kann es von Vorteil sein, die Lage des jeweils anderen Saugers7 ebenfalls zu beeinflussen. Hierbei würde eine Sensoreinrichtung mit einem Sender19 und einem Empfänger20 auch an dem Sauger7 angebracht werden. Wenn nun anhand des Saugers7 ebenfalls eine Messung vorgenommen wird, kann dies zu einer ungenauen Steuerung des Hubantriebes für den Bogenstapel3 führen. Es ist nicht sicher, dass die Höhenlage des Saugers7 immer mit der Höhenlage des Saugers8 übereinstimmt. In diesem Fall würde die Steuerung des Stapelhubwerkes jeweils unterschiedliche Steuersignale abhängig von den Messsignalen der beiden Sensoreinrichtungen generieren. - Daher ist es vorteilhaft, mit der Sensoreinrichtung am Sauger
7 den aktuellen Abstand des Saugers7 zur Oberfläche23 des Bogenstapels3 zu erfassen. Aus diesem Abstand kann rückgeschlossen werden, ob der Sauger7 im gleichen Abstand wie der Sauger8 zum Bogenstapel3 sich befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, wird mittels eines Stellmechanismus der Sauger7 wahlweise an die Oberfläche23 des Bogenstapels3 angenähert oder von dieser entfernt. Dazu sind innerhalb des Antriebes18 für die Bahnbewegung der Sauger7 ,8 auf der Bahnkurve9 wenigstens in Bezug auf den Antrieb der Sauger7 Stellmechanismen vorgesehen. Die Stellmechanismen bewegen den Sauger7 relativ zum Sauger8 vor oder zurück. Damit kann eine Abstimmung einerseits des Saugers8 auf die Oberfläche des Bogenstapels3 und des Sauger7 relativ zum Sauger8 erfolgen. - Gleichfalls können derartige Sensoreinrichtungen mit Sender
19 und Empfänger20 auch an allen Saugern7 bzw.8 des Vorderkantenanlegers1 vorgesehen sein. Damit ist erreichbar, dass einerseits eine schnelle und exakte Beeinflussung der Höhenlage der Stapeloberseite23 in Bezug auf einen ersten Sauger7 ,8 und eine Anpassung der Funktionslagen der weiteren Sauger7 ,8 in Bezug auf den ersten Sauger7 ,8 eingestellt werden kann. - Darüber hinaus kann auch eine Mittelung der Höhenlage über die Hubsteuerung des Bogenstapels
3 in Bezug auf die Sauger ermöglicht werden. - Weiterhin kann vorgesehen werden, dass die Saugerpaare in seitlicher Richtung bei ungleicher Höhenlage der Oberfläche
23 des Bogenstapels3 in unterschiedlicher Höhe im Bezug auf den Bogenstapel3 einstellbar sind. In gleicher Weise kann vorgesehen sein, dass das zweite Saugerpaar im Bezug auf das erste Saugerpaar parallel gestellt wird. Damit ist eine optimale Funktion für die Sauger7 ,8 in Bezug auf die Bogenvereinzelung von der Stapeloberseite23 des Bogenstapels3 möglich. - Hinsichtlich der Wirkungsweise der Sensoreinrichtungen ist der Einsatz unterschiedliche Lichtquellen möglich. Die Erfassung kann aber auch über eine Ultraschallquelle erfolgen. Weitere Messprinzipien, die berührungslose Abstandsmessung erlauben sollen nicht von der Erfindung ausgeschlossen sein.
-
- 1
- Vorderkantenanleger
- 2
- Druckwerk
- 3
- Bogenstapel
- 4
- Bogen
- 5
- Bogen
- 6
- Bogen
- 7
- Sauger
- 8
- Sauger
- 9
- Bahnkurve
- 10
- Förderband
- 11
- Taktrolle
- 12
- Bändertisch
- 13
- Andrückrollen
- 14
- Anlagetisch
- 15
- Vorgreifer
- 16
- Zuführtrommel
- 17
- Druckzylinder
- 18
- Getriebe
- 19
- Sender
- 20
- Empfänger
- 21
- Messstrahl
- 22
- Reflexionsstrahl
- 23
- Stapeloberseite
Claims (9)
- Bogenanleger mit Vorderkantentrennung in einer Bogen verarbeitenden Maschine mit einem oder mehreren zwischen oder neben vorzugsweise zwei Saugerpaaren angeordneten Förderbändern, beispielsweise einem Saugband, das zur Bildung eines kontinuierlich fließenden Bogenstromes aus schuppenförmig gestaffelten Bogen dient, wobei die einzelnen Sauger des Saugerpaares, das den Bogen vom Bogenstapel im Bereich von deren in Bogenlaufrichtung liegenden Vorderkante abhebt und an das bzw. die Förderbänder weitergibt, auf einer geschlossenen Bahnkurve hintereinander her laufen und sich zwischen der Oberfläche eines von einem Hubwerk getragenen Bogenstapels zugeordneten Übernahmeposition und einer Übergabeposition zum Förderband bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Sensoreinrichtung vorgesehen ist, die an einem der Sauger (
7 bzw.8 ) des Saugerpaares angeordnet ist, und dass die Sensoreinrichtung zur berührungslosen Erfassung der Höhenlage der Stapeloberseite (23 ) des Bogenstapels (3 ) relativ zum Sauger (7 bzw.8 ) auf die Stapeloberseite (23 ) des Bogenstapels (3 ) richtbar ist und dass ein Messstrahl (21 ) beim Durchlaufen der Bewegungsbahn eines Saugers (7 bzw.8 ) auf den Bogenstapel (3 ) lenkbar ist. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung einen Sender (
19 ) und einen Empfänger (20 ) aufweist und an der unteren der Stapeloberfläche (23 ) zugewandten Seite eines der Sauger (7 bzw.8 ) angeordnet ist. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung mittels Aussendung von Licht oder Schallwellen oder anderer von Papier reflektierbarer Strahlung arbeitet.
- Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens am zum Sauger (
7 bzw.8 ) parallelen Sauger (8 bzw.7 ) eines Saugerpaares eine Sensoreinrichtung in gleicher Weise wie am Sauger (7 bzw.8 ) vorgesehen ist. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite aller Sauger (
7 bzw.8 ) auf die Stapeloberseite (23 ) gerichtete Sensoreinrichtungen vorgesehen sind. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtungen in ihrem Tastabstand vom Sauger (
7 bzw.8 ) bis zur Stapeloberseite (23 ) einstellbar sind. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messzeitpunkt der Sensoreinrichtungen relativ zum Bewegungstakt der Sauger (
7 ,8 ) veränderbar festlegbar ist. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsignal einer der Sensoreinrichtungen an ei nem ersten Sauger (
7 bzw.8 ) einer Steuerung eines Stapelhubwerkes im Vorderkantenanleger (1 ) zur Beeinflussung der Höhenlage der Stapeloberseite (23 ) des Bogenstapels (3 ) während der Bogenvereinzelung zuleitbar ist und dass das Messsignal der Sensoreinrichtung eines weiteren Saugers (7 bzw.8 ) zur Verstellung des weiteren Saugers (7 ,8 ) relativ zum Bewegungstakt des ersten Saugers (7 ,8 ) einem Stellantrieb am Antrieb des zweiten Saugers (7 ,8 ) zuleitbar ist. - Bogenanleger mit Vorderkantentrennung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsignal der Sensoreinrichtungen aller weiteren Sauger (
7 bzw.8 ) zur Verstellung aller weiteren Saugers (7 ,8 ) relativ zum Bewegungstakt des ersten Saugers (7 ,8 ) einem Stellantrieb am Antrieb der weiteren Sauger (7 ,8 ) zuleitbar ist.
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