[go: up one dir, main page]

DE10355375A1 - Setzgerät - Google Patents

Setzgerät Download PDF

Info

Publication number
DE10355375A1
DE10355375A1 DE10355375A DE10355375A DE10355375A1 DE 10355375 A1 DE10355375 A1 DE 10355375A1 DE 10355375 A DE10355375 A DE 10355375A DE 10355375 A DE10355375 A DE 10355375A DE 10355375 A1 DE10355375 A1 DE 10355375A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
setting
setting tool
network
blocking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10355375A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Ehmig
Tilo Dittrich
Gebhard Gantner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hilti AG filed Critical Hilti AG
Priority to DE10355375A priority Critical patent/DE10355375A1/de
Priority to US10/995,739 priority patent/US20050109812A1/en
Priority to FR0452759A priority patent/FR2862555B1/fr
Publication of DE10355375A1 publication Critical patent/DE10355375A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
    • B25C1/143Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil trigger operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/008Safety devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/18Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
    • B25C1/182Feeding devices
    • B25C1/184Feeding devices for nails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/18Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
    • B25C1/182Feeding devices
    • B25C1/186Feeding devices for cartridges or pellets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät (10), mit einem Setzwerk (12) und mit einer auf die Betriebstemperatur des Setzwerks (12) reagierenden Sicherheitseinrichtung (30), zum Verhindern eines Setzvorgangs bei Überschreitung einer Grenztemperatur. Zur Verbesserung eines derartigen Setzgerätes weist die Sicherheitseinrichtung (30) ein auf die Temperatur des Setzwerkes (12) reagierendes Stellwerk (31) auf, welches bei einer Temperatur des Setzwerkes (12) unterhalb der Grenztemperatur eine erste Stellung (32) aufweist, in der ein Setzvorgang mit dem Setzgerät (10) freigegeben ist, und das bei einer Temperatur des Setzwerkes (12) oberhalb der Grenztemperatur eine zweite Stellung (33) aufweist, in der ein Setzvorgang (10) mit dem Setzgerät nicht möglich ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art. Derartige Setzgeräte können mit festen, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen bzw. Treibmitteln betrieben werden. Bei einem Setzvorgang wird ein, in einer Kolbenführung geführter Setzkolben des Setzgerätes über expandierende Gase aus der Verbrennung des Treibmittels angetrieben. Über diesen Setzkolben können dann Befestigungselemente in einen Untergrund eingetrieben werden.
  • Bei der Verbrennung bzw. thermischen Umsetzung des Treibmittels entstehen sehr hohe Wärmeenergien die zu einer starken Wärmebelastung von bestimmten Bauteilen des Setzgerätes führen. Dieses kann zu Funktionsstörungen und einem erhöhten Verschleiss des Setzgerätes führen.
  • Aus der US 6 123 241 ist ein brennkraftbetriebenes Setzgerät mit einer Brennkammer zur Verbrennung eines gasförmigen Brennstoffes bekannt, bei dem ein Temperatursensor zur Überwachung der Brennkammertemperatur vorgesehen ist. Die gewonnenen Temperaturdaten werden dort zur Einstellung der Brennstoffmenge genutzt, die in die Brennkammer eingebracht wird, um eine optimale Verbrennung zu erreichen. Liegen die Daten ausserhalb eines akzeptablen Bereichs, dann kann über einen Mikroprozessor eine nicht genauer definierte Abschaltung des Setzgerätes erfolgen.
  • Von Nachteil hierbei ist jedoch, dass die Steuerung mit der vorhandenen Mikroelektronik sehr teuer ist und aufgrund der auftretenden hohen Rückstosskräfte im Setzbetrieb störanfällig ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, ein Setzgerät der vorgenannten Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet, zuverlässig arbeitet und günstig herzustellen ist. Dieses wird erfindungsgemäss durch die in Patentanspruch 1 genannten Massnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
  • Die Besonderheit der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Sicherheitseinrichtung ein auf die Temperatur des Setzwerkes reagierendes, temperaturgesteuertes Stellwerk beinhaltet, welches bei einer Temperatur des Setzwerkes unterhalb der Grenztemperatur eine erste Stellung aufweist, in der ein Setzvorgang mit dem Setzgerät freigegeben ist und das bei einer Temperatur des Setzwerkes oberhalb der Grenztemperatur eine zweite Stellung aufweist, in der ein Setzvorgang mit dem Setzgerät nicht möglich ist. Durch die Anordnung eines derartigen temperaturgesteuerten rein mechanischen Stellwerks wird ein Setzvorgang bei Überhitzung des Setzgerätes in einfacher und sicherer Weise verhindert. Das Stellwerk ist dabei sehr robust, kaum verschleissanfällig und garantiert eine hohe Lebensdauer des Setzgerätes. Von Vorteil ist dabei ferner, dass die Sperrung des Setzgerätes nicht durch Manipulation wieder aufgehoben werden kann.
  • In einer günstigen stabilen Ausführungsform weist die Sicherheitseinrichtung ein Sperrelement auf, das mit dem Stellwerk in Wirkverbindung steht und das bei Überschreiten der Grenztemperatur von einer Freigabelage in eine Sperrlage und bei Unterschreiten der Grenztemperatur von der Sperrlage in die Freigabelage überführbar ist. Das Sperrelement greift dabei in seiner Sperrlage sperrwirksam an einem im Setzgerät beweglich geführten Funktionsteil an, bzw. ragt in dessen Bewegungsweg hinein. Das Funktionsteil wird dabei entweder unbeweglich gesetzt oder ein Einführen des Funktionsteils in seine Führung im Setzgerät wird blockiert. Als Funktionsteil im Sinne der Erfindung werden dabei alle Bau- oder Zubehörteile des Setzgerätes erachtet, die für die Durchführung eines Setzvorgangs mit dem Setzgerät notwendig sind.
  • Das Funktionsteil kann vorteilhafterweise z. B. als Anpressglied ausgebildet sein, das Teil einer Sicherheitskette des Setzgerätes ist. Ein Setzvorgang wird durch Sperrung oder Blockierung der Sicherheitskette über das Anpressglied zuverlässig verhindert.
  • Günstig kann es ferner sein, wenn das Funktionsteil ein Zündstift oder zumindest ein Bauteil der Zündkette ist. Auch durch eine Blockierung oder Sperrung des Zündstiftes bzw. der Zündkette wird ein Setzvorgang zuverlässig verhindert.
  • Das Funktionsteil kann aber auch als Kartuschenstreifen ausgebildet sein. Mit der Unterbrechung bzw. der Sperrung der Zufuhr von neuen Kartuschen oder Treibladungen zum Kartuschenlager oder Brennraum des Setzgerätes wird ein weiterer Setzvorgang ebenfalls zuverlässig verhindert.
  • Das Funktionsteil kann weiterhin auch als Befestigungselementestreifen ausgebildet sein. Das erfindungsgemässe Setzgerät weist hierzu einen Sicherheitsmechanismus auf, der einen Setzvorgang verhindert, wenn kein Befestigungselement im Aufnahmeraum anwesend ist. Ein derartiger Mechanismus wird durch die Unterbrechung bzw. Sperrung der Zufuhr von neuen Befestigungselementen in den Aufnahmeraum für Befestigungselemente am Mündungsteil des Setzgerätes zuverlässig aktiviert und ein weiterer Setzvorgang wird verhindert.
  • Günstig ist es ferner, wenn das temperaturgesteuerte Stellwerk ein temperaturempfindliches Stellelement aufweist. Durch dieses Element kann in einfacher Weise eine Temperaturerhöhung des Setzwerkes über die Grenztemperatur hinaus festgestellt und direkt in eine Stellbewegung umgesetzt werden. Auch ein Absinken der Temperatur unter den Grenzwert kann detektiert und in eine Stellbewegung umgesetzt werden. Das temperaturempfindliche Stellelement beaufschlagt das Sperrelement vorteilhaft bei Überschreiten der Grenztemperatur in Richtung auf seine Sperrlage.
  • Vorteilhaft besteht das temperaturempfindliche Stellelement wenigstens teilweise aus einem Memorymetall. Ein derartiges Stellelement aus Memorymetall bietet den Vorteil, dass es eine sprunghafte Längen- bzw. Formänderung aufweist, die bei einer Schaltpunkttemperatur einsetzt. Diese Schaltpunkttemperatur entspricht im Idealfall der Grenztemperatur zur Abschaltung bzw. Sperrung des Setzgerätes. Dieses kann durch eine gezielte Einstellung der Legierung des Memorymetalls erfolgen.
  • Vorteilhafterweise können auch andere temperaturempfindliche Aktoren, wie z. B. solche aus einem Bimetall oder aus bestimmten mineralischen Stoffen, als Stellelement zum Einsatz kommen. Derartige Stellelemente weisen dann eine konstante Bewegung bei zu- oder abnehmender Temperatur auf.
  • Günstig ist es ferner, wenn das temperaturempfindliche Stellelement das Sperrelement bei Überschreiten der Grenztemperatur entgegen der Kraft wenigstens eines Federelementes beaufschlagt. Durch das Federelement wird die Rückstellung des Stellwerkes in seine Freigabelage erleichtert. Insbesondere bei Verwendung eines Stellelementes aus einem Memo rymetall wird die Formänderung bzw. Verkürzung des Stellelementes bei Unterschreitung der Grenz- bzw. Schaltpunkttemperatur durch das Federelement gestartet und ggf. beschleunigt.
  • Günstig ist es weiterhin, wenn das temperaturempfindliche Stellelement als Federelement aus Memorymetall ausgebildet ist. Das Federelement kann dabei eine Memorymetall-Zug- oder -Druckfeder sein. Durch diese Ausgestaltung kann eine geringe Baulänge des Stellwerkes erreicht werden.
  • Ebenfalls von Vorteil kann es sein, wenn das temperaturempfindliche Stellelement als Memorymetall-Draht ausgebildet ist. Bei dieser Variante kann ein besonders grosser Stellweg von 3–4 % der Länge des Memorymetall-Drahts erzielt werden.
  • Weitere Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Es zeigen:
  • 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemässen Setzgerätes, welches an einen Untergrund angepresst ist,
  • 2 einen Schnitt durch das Setzgerät entlang der Linie II-II aus 1,
  • 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des erfindungsgemässen Setzgerätes aus 1 in nicht angepresster Stellung,
  • 4 einen Schnitt durch das Setzgerät entlang der Linie IV-IV aus 3,
  • 5 ein Ausführungsbeispiel eines temperaturempfindlichen Stellwerks im Längsschnitt in Sperrstellung,
  • 6 das temperaturempfindliche Stellwerk aus 5 in Freigabestellung,
  • 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines temperaturempfindlichen Stellwerks im Längsschnitt,
  • 8 eine Kopfansicht des temperaturempfindlichen Stellwerks aus 7 in der Sperrstellung des Stellwerks,
  • 9 das temperaturempfindliche Stellwerk aus 8 in Freigabestellung,
  • 10 ein Ausführungsbeispiel eines temperaturempfindlichen Stellwerks im Längsschnitt in Freigabestellung,
  • 11 das temperaturempfindliche Stellwerk aus 10 in Sperrstellung,
  • 12 eine Detailansicht eines weiteren erfindungsgemässen Setzgerätes im Längsschnitt, welches an einen Untergrund angepresst ist,
  • 13 eine Detailansicht des Setzgerätes aus 12, in nicht angepresster Stellung,
  • 14 eine Detailansicht eines weiteren erfindungsgemässen Setzgerätes im Längsschnitt, in nicht angepresster Stellung,
  • 15 eine Detailansicht eines weiteren erfindungsgemässen Setzgerätes im Längsschnitt, welches an einen Untergrund angepresst ist,
  • 16 eine Detailansicht des Setzgerätes aus 15, in nicht angepresster Stellung.
  • In den 1 bis 6 ist die Erfindung in einem ersten Ausführungsbeispiel wiedergegeben. Ein Setzgerät 10 weist ein insgesamt mit 12 bezeichnetes Setzwerk mit einer, in einem ein- oder mehrteiligen Gehäuse 11 angeordneten Kolbenführung 14 auf. In einem Hohlraum 15 der Kolbenführung 14 ist ein Setzkolben 16 verschieblich angeordnet, der über ein Treibmittel, z. B. in Form einer Kartusche 41 bzw. deren expandierende Verbrennungsgase, antreibbar ist. Zur Aufnahme der Kartusche 41 ist an dem, im Inneren des Gehäuses 11 liegenden Ende der Kolbenführung 14 ein Kartuschenlager 18 angeordnet. Die Kartuschen 41 sind z. B. an einem Kartuschenstreifen 40 angeordnet, der in einem Kanal 42 im Setzgerät geführt ist. Dem Gehäuse 11 mit der Kolbenführung 14 in Setzrichtung vorgelagert ist ein Mündungsteil 13 an dem seitlich abragend ein Magazin 20 für Befestigungselemente angeordnet ist. Das Mündungsteil 13 stützt sich dabei über wenigstens ein Federelement 21 an dem Gehäuse 11 bzw. direkt an der Kolbenführung 14 ab. Das Federelement 21 umfängt ein stangenförmiges Anpressglied 19, welches an dem Mündungsteil 13 festgelegt und verschieblich durch eine Führung 22 an der Kolbenführung 14 hindurch bis ins Innere des Setzgerätes 10 hineingeführt ist. Das Anpressglied 19 ist dabei Teil einer Sicherheitskette die verhindern soll, dass das Setzgerät 10 ausgelöst werden kann, wenn das Setzgerät 10 nicht mit seinem Mündungsteil 13 ordnungsgemäss an einen Untergrund U angepresst worden ist.
  • Das Anpressglied 19 weist einen als Mitnehmer 26 ausgebildeten Abschnitt auf, der in den, in den 1 und 3 dargestellten Stellungen des Setzgerätes 10 in eine Aussparung 27 eines Zündstiftes 17 eingreift. Der Zündstift 17 ist in einer Zündstiftführung 17.1 axial versetzbar geführt und stützt sich an seinem, dem Kartuschenlager 18 abgewandten Ende über ein Federelement 28 an dem Gehäuse 11 ab. In der in 1 dargestellten, an einen Untergrund U angepressten Stellung des Setzgerätes 10 ist der Zündstift 17 über den Mitnehmer 26 des Anpressgliedes 19 in Richtung 60 in seine zündbereite Stellung überführt worden, in der das als Druckfeder ausgebildete Federelement 28 gespannt ist.
  • Über einen an einem Handgriff des Setzgerätes 10 angeordneten Auslöseschalter 23 kann in dieser Stellung des Setzgerätes 10 ein Setzvorgang ausgelöst werden. Hierzu kann über eine hier nicht dargestellte mechanische Verbindung zwischen dem Auslöseschalter 23 und dem Mitnehmer 26 der Mitnehmer 26 bei einer Betätigung des Auslöseschalters 23 aus der Aussparung 27 ausgeschwenkt werden, so dass der Zündstift 17 freigegeben wird und auf die Kartusche 41 fährt.
  • Insbesondere im Dauerbetrieb kann sich das Setzgerät 10 und vor allem dessen Setzwerk 12 stark erwärmen. Um einen Betrieb des Setzgerätes bei überhöhter Setzgeräte- oder Setzwerktemperatur zu verhindern und Schaden vom Setzgerät und seinem Anwender abzuwenden, ist an dem Setzgerät ferner noch eine insgesamt mit 30 bezeichnete Sicherheitseinrichtung angeordnet, die insbesondere den 2 und 4 zu entnehmen ist.
  • Diese Sicherheitseinrichtung 30 beinhaltet zunächst ein auf die Temperatur des Setzwerkes 12 bzw. des Setzgerätes 10 reagierendes Stellwerk 31 dessen Aufbau nachfolgend noch genauer erläutert werden wird. Das Stellwerk 31 ist seitlich der Kolbenführung 14 angeordnet und über ein Übertragungsglied 38 gelenkig mit einem als Sperrklinke ausgebildeten Sperrelement 34 verbunden, welches an einem Schwenklager 34.1 verschwenkbar gelagert ist.
  • In 2 ist das Stellwerk 31 in seiner ersten Stellung 32 wiedergegeben in der das Stellwerk 31 einen Betrieb des Setzgerätes 10 zulässt, da die Temperatur des Setzgerätes 10 bzw. des Setzwerkes 12 eine kritische Temperatur bzw. eine Grenztemperatur nicht überschritten hat. In dieser Stellung 32 befindet sich das Sperrelement 34 in seiner Freigabelage 37, in der es aus einer Aussparung 29 in dem Anpressglied 19 ausgerückt ist. Eine Verschiebung des Anpressgliedes 19 in Richtung 60 (siehe 1) und damit ein Spannen des Zündstiftes 17 ist möglich.
  • In 4 hat die Sicherheitseinrichtung 30 auf eine zu hohe Temperatur des Setzwerkes 12 angesprochen und befindet sich in ihrer zweiten Stellung 33, in der das Stellwerk 31 einen Setzvorgang mit dem Setzgerät 10 blockiert. Das Stellwerk 31 hat dazu das Übertragungsglied 38 in Richtung 61 versetzt und damit das Sperrelement 34 um das Schwenklager 34.1 in Richtung 62 in seine Sperrlage 36 verschwenkt, so dass das Sperrelement 34 mit seinem freien Ende in die Aussparung 29 an dem Anpressglied 19 eingreift, wie aus den 3 und 4 ersichtlich ist. Das Anpressglied 19 befindet sich dabei in seiner Ruhelage, in der das Mündungsteil 13 von dem Gehäuse 11 beabstandet ist und in der der Zündstift 17 nicht gespannt ist.
  • In den 5 bis 6 ist das Stellwerk 31 des vorbeschriebenen Setzgerätes 10 dargestellt. Das Stellwerk 31 weist ein längliches Gehäuse 24 auf in dem ein Stellelement 35 in Form eines Memorymetall-Drahts parallel zur Gehäuselängserstreckung verlaufend angeordnet ist. Das Stellelement 35 ist an einem Ende an dem Gehäuse 24 festgelegt und an seinem gegenüberliegenden Ende mit dem Übertragungsglied 38 verbunden, das teilweise aus dem Gehäuse 24 herausragt. Zwischen einem Absatz 24.1 des Gehäuses 24 und dem Übertragungsglied 38 ist ein, als Zugfeder ausgebildetes Federelement 39 angeordnet, welches das Übertragungsglied 38 und das Stellelement 35 in Richtung auf die erste Stellung 32 des Stellwerks 31 belastet (vgl. 6).
  • Wird das Stellelement 35, wenn das Setzgerät überhitzt, über eine bestimmte Grenz- bzw. Schaltpunkttemperatur hinaus erwärmt, dann dehnt sich der Memorymetall-Draht sprunghaft aus. Der Übertragungskörper 38 wird in Richtung 61 bewegt und damit das Stellwerk 31 in seine zweite Stellung 33 überführt (vgl. 5). In dieser Stellung 33 ist das Sperrelement 34 über das Stellwerk 31 und das Übertragungsglied 38 in seiner Sperrlage 36 gehalten (vgl. 4).
  • Bei einer Abkühlung des Setzgerätes 10 und des Setzwerks 12 kühlt auch das Stellelement 35 wieder ab. Das Federelement 39 löst dann nach WErreichen der Rückstelltemperatur die Rückverformung des Stellelementes 35 aus Memorymetall-Draht aus. Das Übertragungsglied 38 wird dadurch ein Stück weit in Richtung 63 zurück ins Gehäuse 24 bewegt und das Stellwerk 31 somit wieder in seine erste Stellung 32 überführt, in der das Sperrelement 34 über das Stellwerk 31 und das Übertragungsglied 38 in seiner Freigabelage 37 gehalten (vgl. 2).
  • Das Stellelement 35 weist zusammengefasst also die folgenden Funktionen auf: Temperaturmessung (andauernd, absolut), Temperatur-Grenztemperatur-Vergleich, Betätigung der Sperrfunktion, Temperatur-Rückstelltemperatur-Vergleich und Auslösen der Entsperrung. Die Voreinstellung der Grenztemperatur, der Rückstelltemperatur und der Hysteresegrösse des Memorymetalls kann dabei über eine gezielte Auswahl der Memorymetall Legierung erfolgen.
  • In den 7 bis 9 ist eine weitere Variante eines erfindungsgemässen Stellwerks 31 wiedergegeben. Das dort wiedergegebene Stellwerk 31 weist ein als Bimetallwendel ausgebildetes Stellelement 35 auf, welches in einem Gehäuse 24 angeordnet ist. Ein Ende des Stellelementes 35 ist fest an dem Gehäuse 24 angebunden, während das gegenüberliegende zweite Ende des Stellelementes 35 an einem drehbar an dem Gehäuse 24 angeordneten Über tragungsglied 38 festgelegt ist. An dem Übertragungsglied 38 sind auf der Umfangsfläche seines kreisförmigen Abschnittes 38.4 Vertiefungen 38.2 angeordnet, die mit einer Rasteinrichtung 38.1 zusammenwirken. Bei einer Erwärmung des Setzgerätes 10 bzw. des Setzwerkes 12 erfolgt eine rotative Bewegung des mit dem Übertragungsglied 38 verbundenen freien Endes des Stellelementes 35 durch eine thermische Ausdehnung desselben. Jedoch wird das Übertragungsglied 38 über die Rasteinrichtung 38.1 mit einer bestimmten Kraft in ihrer aus 8 ersichtlichen ersten Stellung 32 gehalten. Erst bei Erreichen einer bestimmten Temperatur die mit einer voreingestellten Grenztemperatur übereinstimmt, ist durch das Stellelement 35 erzeugte Drehkraft so gross, dass das Übertragungsglied 38 entgegen der Kraft der Rasteinrichtung 38.1 in Pfeilrichtung 69 verschwenkt wird (vgl. 9) und derart von der ersten Stellung 32 in die zweite Stellung 33 überführt wird. Die Rasteinrichtung 38.1 rastet dabei wieder in die zweite Vertiefung 38.2 ein und hält das Übertragungsglied in dieser zweiten Stellung 33. Bei Abkühlung des Setzgerätes 10 bzw. des Setzwerkes 12 erfolgt eine entgegengesetzte Drehung des Stellelementes 35, wobei wiederum ab einer bestimmten Temperatur das Drehmoment des Stellelementes 35 so hoch wird, dass die Rasteinrichtung 38.1 aus der Vertiefung 38.2 ausrückt und ein Verschwenken des Übertragungsgliedes in Richtung 68 (vgl. 8) möglich ist. Das Übertragungsglied 38 und damit das Stellwerk 31 wird dabei wieder zurück in seine erste Stellung 32 zurückbewegt. Dieses Stellwerk 31 könnte z. B. ebenfalls in dem in den 1 bis 4 dargestellten Setzgerät verwendet werden. Es wird diesbezüglich vollumfänglich auf die Beschreibung zu den 1 bis 4 Bezug genommen.
  • In den 10 und 11 ist eine weitere Variante eines erfindungsgemässen Stellwerks 31 wiedergegeben. Das Stellelement 35 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Memorymetall – Zugfeder ausgebildet, die in einer gut wärmeleitfähigen Kammer 24.2 des Gehäuses 24 des Stellwerks 31 angeordnet ist. Das eine Ende des Stellelementes 35 ist dabei wiederum am Gehäuse 24 bzw. dem Gehäuseabschnitt 24.2 festgelegt, während das andere Ende des Stellelementes 35 an einem als zweiarmigen Hebel ausgebildeten Übertragungsglied 38 und zwar an dessen im Gehäuse 24 liegenden ersten Hebelarm 38.5 festgelegt ist. In dem Gehäuse 24 ist ferner noch ein als Zugfeder ausgebildetes Federelement 39 angeordnet, welches mit seinem einen Ende am Gehäuse 24 festgelegt ist und dessen anderes Ende an demselben Hebelarm 38.5 des Übertragungsglied 38 angreift, wie das Stellelement 35, wobei die Zugrichtung des Federelementes 39 im Wesentlichen der Zugrichtung des Stellelementes 35 entgegengesetzt ist. Das Übertragungsglied 38 ist an einem Schwenklager 38.3 schwenkbar am Gehäuse 24 gelagert. Anschläge 25 im Gehäuse begrenzen dabei den möglichen Verschwenkungsweg des Übertragungsglieds 38. In 10 ist das Stellwerk 31 in seiner zweiten Stellung dargestellt, in der das als Memorymetall – Zugfeder ausgebildete Stellelement 35 aufgrund der Überschreitung der Grenztemperatur Stellelement 35 aufgrund der Überschreitung der Grenztemperatur durch das Setzwerk 12 bzw. das Setzgerät 10 sprunghaft seine Länge verkürzt hat. Das gegenüberliegende Federelement 39 ist durch diese Verkürzung gestreckt und somit vorgespannt worden. Ein mit diesem Stellwerk versehenes Setzgerät mit einem daran angeordneten Sperrelement, welches mit dem Übertragungsglied gekoppelt ist, befindet sich nun in einer nicht betriebsbereiten Stellung.
  • Bei Abkühlung des Setzwerkes bzw. des Setzgerätes kann das Federelement 39 nach dem Erreichen der Rückstelltemperatur die Rückverformung des Stellelementes 35 auslösen. Das Übertragungsglied 38 verschwenkt dann wieder in seine erste Stellung 32 bzw. seiner Ausgangsstellung zurück. In dieser Stellung wäre ein Setzvorgang mit einem Setzgerät wieder möglich. Dieses Stellwerk 31 könnte z. B. ebenfalls in dem in den 1 bis 4 dargestellten Setzgerät verwendet werden. Es wird diesbezüglich vollumfänglich auf die Beschreibung zu den 1 bis 4 Bezug genommen.
  • In den nachfolgenden Zeichnungen 12 bis 16 werden noch weitere Varianten von Setzgeräten wiedergegeben, denen weitere Einsatzorte erfinungsgemässe Sicherheitseinrichtungen zu entnehmen sind. Wegen nachfolgend nicht erwähnter Bezugszeichen wird vollumfänglich Bezug genommen auf die vorangehende Beschreibung, zudem in den 1 bis 4 dargestellten Setzgerät.
  • Bei dem in den 12 bis 13 dargestellten Setzgerät 10 ist die Sicherheitseinrichtung 30 im Bereich des Mündungsteils 13 angeordnet. Das Sperrelement 34 ist als zylindrischer Körper ausgebildet der in einer Führung 34.1 verschieblich geführt ist. Das Sperrelement 34 kann dabei vom Stellwerk 31 bei Überschreiten der Grenztemperatur aus seiner Freigabelage 37, wie sie aus 12 ersichtlich ist, in seine aus 13 ersichtliche Sperrlage 36 überführt werden, in der das Sperrelement 34 an einem in dem Magazin 20 befindlichen Befestigungselementestreifen 50 sperrwirksam angreift. Durch das Angreifen des Sperrelementes 34 an dem Befestigungselementestreifen 50 wird ein Transport des Befestigungselementestreifens 52 in Transportrichtung 66 verhindert. Nach einem erfolgten Setzvorgang kann somit kein neues Befestigungselement 51 mehr in den Aufnahmeraum 13.1 des Mündungsteils 13 transportiert werden. Ein an dem Mündungsteil 13 angeordnetes Detektionsmittel 47 verbleibt daher in einer Sperrlage 46 in der es mit seinem freien Ende 49 an einem Anschlag 11.1 am Gehäuse 11 oder auch direkt an der Kolbenführung 14 anliegt. In dieser Sperrlage 46 ist ein Anpressen des Setzgerätes 10 an einen Untergrund blockiert, so dass das Anpressglied 19 nicht in das Setzgerät 10 hinein verschoben werden kann. Ein Setzvorgang ist in dieser gesicherten Stellung des Befestigungselementestreifens 52 nicht möglich.
  • In dem aus 14 ersichtlichen Setzgerät 10 ist die Sicherheitseinrichtung 30 im hinteren Bereich des Setzgerätes angeordnet und kann mit seinem Sperrelement 34, das wiederum verschieblich in seiner Führung 34.2 geführt ist, sperrwirksam auf den Zündstift 17 einwirken. In der in 14 dargestellten Sperrlage 36 des Sperrelementes 34, ist ein Auslösen des Setzgerätes nicht möglich, da der Zündstift 17 nicht in seine gespannte Position, in der das Federelement 28 zusammengedrückt ist, überführt werden kann.
  • In dem in den 15 und 16 dargestellten Setzgerät ist die Sicherheitseinrichtung 30 benachbart zu dem Kanal 42 angeordnet, indem der Kartuschenstreifen 40 mit den Kartuschen 41 geführt ist. Das Sperrelement 34 ist verschieblich in einer Führung 34.2 geführt die zum Kanal 42 hin offen ist. In der in 15 dargestellten Freigabelage 37 des Sperrelementes 34, ist das Sperrelement 34 aus dem Kanal 42 ausgerückt, so dass der Kartuschenstreifen 41 in Richtung 67 transportiert werden kann. Überschreitet die Temperatur des Setzgerätes 10 bzw. des Setzwerkes 12 die Grenztemperatur des Stellwerks 31, dann wird das Sperrelement 34 von dem Stellwerk 31 mittels des Übertragungsglieds 38 in seine aus 16 ersichtliche Sperrlage 36 verschoben. In dieser Sperrlage 36 ragt das Sperrelement 34 sperrwirksam in den Kanal 42 hinein. Das Einführen und Transportieren eines Kartuschenstreifens 40 in Transportrichtung 67 ist nicht möglich. Ebenfalls kann nun kein Kartuschenstreifen 41 aus der entgegengesetzten Richtung 68 in den Kanal 42 eingeführt werden. Im oberen Bereich des Kanals 42 ist nämlich eine Sperrklinke 43 vorgesehen, die an einem Schwenklager 45 am Setzgerät 10 angeordnet ist. Die Sperrklinke 43 wird über ein Federelement 44 in den Kanal 42 hineingerückt und ist dort lediglich sperrwirksam für Kartuschenstreifen 41 die in Richtung 68 von oben in den Kanal 42 eingeführt werden. In Transportrichtung 67 kann die Sperrklinke 43 aufgrund einer an ihr vorhandenen Auflaufschräge 43.1 aus dem Kanal 42 hinausgedrückt werden.
  • 10
    Setzgerät
    11
    Gehäuse
    11.1
    Anschlag
    12
    Setzwerk
    13
    Mündungsteil
    13.1
    Aufnahmeraum
    14
    Kolbenführung
    15
    Hohlraum (in 14)
    16
    Setzkolben
    17
    Zündstift
    17.1
    Zündstiftführung
    18
    Kartuschenlager
    19
    Anpressglied
    20
    Magazin
    21
    Federelement
    22
    Führung (für 19 in 14)
    23
    Auslöseschalter
    24
    Gehäuse (von 31)
    24.1
    Absatz
    25
    gehäusefeste Anschläge
    26
    Mitnehmer
    27
    Aussparung (in 17)
    28
    Federelement
    29
    Aussparung (in 19)
    30
    Sicherheitseinrichtung
    31
    Stellwerk
    32
    erste Stellung (von 31)
    33
    zweite Stellung (von 31)
    34
    Sperrelement
    34.1
    Schwenklager
    34.2
    Führung
    35
    Stellelement
    36
    Sperrlage (von 34)
    37
    Freigabelage (von 34)
    38
    Übertragungselement
    38.1
    Rasteinrichtung
    38.2
    Vertiefung
    38.3
    Schwenklager
    38.4
    Abschnitt
    38.5
    erster Hebelarm
    39
    Federelement
    40
    Kartuschenstreifen
    41
    Kartusche
    42
    Kanal
    43
    Sperrklinke
    44
    Federelement
    45
    Schwenklager
    46
    Sperrlage (von 43/47)
    47
    Detektionsmittel
    48
    Schwenklager
    49
    freies Ende (von 47)
    50
    Befestigungselementestreifen
    51
    Befestigungselemente
    60
    Richtung
    61
    Richtung
    62
    Richtung
    63
    Richtung
    64
    Richtung
    65
    Setzrichtung
    66
    Transportrichtung
    67
    Transportrichtung
    68
    Richtung
    69
    Richtung

Claims (13)

  1. Brennkraftbetriebenes Setzgerät, mit einem Setzwerk (12) und mit einer auf die Betriebstemperatur des Setzwerks (12) reagierenden Sicherheitseinrichtung (30), zum Verhindern eines Setzvorgangs bei Überschreitung einer Grenztemperatur, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitseinrichtung (30) ein auf die Temperatur des Setzwerkes (12) reagierendes Stellwerk (31) beinhaltet, welches bei einer Temperatur des Setzwerkes (12) unterhalb der Grenztemperatur eine erste Stellung (32) aufweist, in der ein Setzvorgang mit dem Setzgerät (10) freigegeben ist, und das bei einer Temperatur des Setzwerkes (12) oberhalb der Grenztemperatur eine zweite Stellung (33) aufweist, in der ein Setzvorgang (10) mit dem Setzgerät nicht möglich ist.
  2. Setzgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitseinrichtung (30) ein Sperrelement (34) aufweist, das mit dem Stellwerk (31) in Wirkverbindung steht und über dieses bei Überschreiten der Grenztemperatur von einer Freigabelage (37) in eine Sperrlage (36) und bei Unterschreiten der Grenztemperatur von der Sperrlage (36) in die Freigabelage (37) überführbar ist, wobei das Sperrelement (34) in seiner Sperrlage (36) sperrwirksam an einem im Setzgerät (10) beweglich geführten Funktionsteil angreift.
  3. Setzgerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturgesteuerte Stellwerk (31) ein temperaturempfindliches Stellelement (35) aufweist.
  4. Setzgerät, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) wenigstens teilweise aus einem Memorymetall besteht.
  5. Setzgerät, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) wenigstens teilweise aus einem Bimetall besteht.
  6. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) das Sperrelement (34) bei Überschreiten der Grenztemperatur in Richtung auf seine Sperrlage (36) beaufschlagt.
  7. Setzgerät, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) das Sperrelement (34) bei Überschreiten der Grenztemperatur entgegen der Kraft wenigstens eines Federelementes (39) beaufschlagt.
  8. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 4 und 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) als Federelement aus Memorymetall ausgebildet ist.
  9. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 3 bis 4 und 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Stellelement (35) als Memorymetall-Draht ausgebildet ist.
  10. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsteil als Anpressglied (19) ausgebildet ist.
  11. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsteil als Zündstift (17) ausgebildet ist.
  12. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsteil als Kartuschenstreifen (40) ausgebildet ist.
  13. Setzgerät, nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsteil als Befestigungselementestreifen (50) ausgebildet ist.
DE10355375A 2003-11-26 2003-11-26 Setzgerät Ceased DE10355375A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10355375A DE10355375A1 (de) 2003-11-26 2003-11-26 Setzgerät
US10/995,739 US20050109812A1 (en) 2003-11-26 2004-11-22 Setting tool
FR0452759A FR2862555B1 (fr) 2003-11-26 2004-11-25 Outil de scellement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10355375A DE10355375A1 (de) 2003-11-26 2003-11-26 Setzgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10355375A1 true DE10355375A1 (de) 2005-06-30

Family

ID=34530316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10355375A Ceased DE10355375A1 (de) 2003-11-26 2003-11-26 Setzgerät

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20050109812A1 (de)
DE (1) DE10355375A1 (de)
FR (1) FR2862555B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9027816B2 (en) 2010-11-25 2015-05-12 Tilo Dittrich Fastener driving tool

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642295A1 (de) * 1996-10-14 1998-04-16 Hilti Ag Pulverkraftbetriebenes Setzgerät mit Magazin für Befestigungselemente
DE4032200C2 (de) * 1990-10-11 2000-01-20 Hilti Ag Setzgerät für Befestigungselemente
US6123241A (en) * 1995-05-23 2000-09-26 Applied Tool Development Corporation Internal combustion powered tool
EP1459850A1 (de) * 2003-03-19 2004-09-22 Hitachi Koki Co., Ltd. Verbrennungskraftbetriebenes Werkzeug mit Vorrichtung zur Vermeidung von Ueberhitzung der mechanischen Komponenten im Werkzeug

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3720898A (en) * 1970-12-29 1973-03-13 American Thermostat Corp Temperature-sensitive assist for temperature-controlled switch
US4595301A (en) * 1984-12-10 1986-06-17 Rochester Gauges, Inc. Slip bezel for adjustable gauge
US6227703B1 (en) * 1998-12-30 2001-05-08 Adaptive Instruments Corporation Variable length sensor probe system
DE19903993A1 (de) * 1999-02-02 2000-08-03 Hilti Ag Setzgerät
DE10158626B4 (de) * 2001-11-29 2006-07-13 Hilti Ag Tragbares, brennkraftbetriebenes Arbeitsgerät und Verfahren zu seiner Betriebssteuerung

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4032200C2 (de) * 1990-10-11 2000-01-20 Hilti Ag Setzgerät für Befestigungselemente
US6123241A (en) * 1995-05-23 2000-09-26 Applied Tool Development Corporation Internal combustion powered tool
DE19642295A1 (de) * 1996-10-14 1998-04-16 Hilti Ag Pulverkraftbetriebenes Setzgerät mit Magazin für Befestigungselemente
EP1459850A1 (de) * 2003-03-19 2004-09-22 Hitachi Koki Co., Ltd. Verbrennungskraftbetriebenes Werkzeug mit Vorrichtung zur Vermeidung von Ueberhitzung der mechanischen Komponenten im Werkzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9027816B2 (en) 2010-11-25 2015-05-12 Tilo Dittrich Fastener driving tool

Also Published As

Publication number Publication date
FR2862555A1 (fr) 2005-05-27
FR2862555B1 (fr) 2008-12-26
US20050109812A1 (en) 2005-05-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3087339B1 (de) Fallsicherung einer hahnlosen selbstladepistole und selbstladepistole mit einer solchen fallsicherung
DE1553937A1 (de) Schiessvorrichtung fuer Geschosse mit einer durch Heissluft zuendbaren Treibladung
EP1844904B1 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät
EP1828686B1 (de) Türverriegelung für einen herd
EP1743994B1 (de) Fluchttürschloss
DE102006000517A1 (de) Handgeführtes Eintreibgerät
EP1782925B1 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät
EP1566606A1 (de) Sicherung für eine Handfeuerwaffe
DE69530797T2 (de) Sperranordnung für den abzug einer spritzpistole
EP1066933A2 (de) Motorkettesäge mit einer Kettenbremseinrichtung
DE3909744C2 (de) Seilbetätigte Schnellabschaltvorrichtung
EP2228616B1 (de) Abzugsmechanismus für Handfeuerwaffen
EP3581872B1 (de) Verschluss eines repetiergewehr und repetiergewehr mit einem derartigen verschluss
EP1278671B1 (de) Federspeicherbremszylinder mit einer notlösevorrichtung
DE3808194A1 (de) Luftgewehr oder -pistole
DE10253668B4 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät
DE10355375A1 (de) Setzgerät
DE10360371A1 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät
EP1624211B1 (de) Druckplattenbaugruppe für eine Reibungskupplung
DE102006000064A1 (de) Setzgerät
DE2110502C3 (de) Abzugsvorrichtung mit Stechereinrichtung fuer ein selbstladendes Gewehr
DE19610575C2 (de) Kipplaufgewehr mit Auswerfervorrichtung
DE102017100149B4 (de) Automatische Türspaltdichtung
EP2940421A1 (de) Kipphebelzünder
DE10358576A1 (de) Brennkraftbetriebenes Setzgerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HILTI AKTIENGESELLSCHAFT, SCHAAN, LI

R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final