[go: up one dir, main page]

DE10355351A1 - Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren - Google Patents

Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren Download PDF

Info

Publication number
DE10355351A1
DE10355351A1 DE2003155351 DE10355351A DE10355351A1 DE 10355351 A1 DE10355351 A1 DE 10355351A1 DE 2003155351 DE2003155351 DE 2003155351 DE 10355351 A DE10355351 A DE 10355351A DE 10355351 A1 DE10355351 A1 DE 10355351A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
feed
drilling
drilling machine
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003155351
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Von Puttkamer
Markus Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guehring KG
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003155351 priority Critical patent/DE10355351A1/de
Publication of DE10355351A1 publication Critical patent/DE10355351A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/32Feeding working-spindles
    • B23Q5/326Feeding working-spindles screw-operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine (2) beim Bohren mit einer Führungseinheit (1) vorgeschlagen, die die Handbohrmaschine in Bohrrichtung abhängig von der Drehzahl der Bohrmaschine linear zwangsbewegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren mit einer Führungseinheit.
  • Stand der Technik:
  • Vorrichtungen der einleitend bezeichneten Art sind bereits in vielfältigen Ausführungsformen bekannt geworden. Normalerweise dienen derartige Vorrichtungen für Anwendungen mit vertikaler Bohrmaschinenführung durch einen Betätigungshebel und werden in einem solchen Fall häufig als Bohrständer bezeichnet.
  • Einige Ausführungsformen sind leicht transportabel und können daher an verschiedenen Einsatzorten verwendet werden.
  • Dennoch ist der Einsatzbereich solcher Vorrichtungen begrenzt.
  • Aufgabe und Vorteile der Erfindung:
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung der einleitend bezeichneten Art bereitzustellen, die sich vergleichsweise flexibler einsetzen lässt.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterführungen der Erfindung beschrieben.
  • Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren mit einer Führungseinheit aus. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass die Führungseinheit die Handbohrmaschine in Bohrrichtung abhängig von der Drehzahl der Bohrmaschine in Bohrrichtung linear zwangsbewegt. Damit lassen sich auf reproduzierbare Weise Bohrungen mit immer konstantem Bohrvorschub herstellen, was für einige Anwendungsfälle, beispielsweise im Flugzeugbau, für eine reproduzierbare Qualität erwünscht bzw. erforderlich ist. Durch die Zwangsbewegung der Bohrmaschine kann mit geeigneten Fixierungsmittel an einer Vorrichtung von der normalerweise vertikalen Bohrrichtung abgewichen werden, so dass jede Ausrichtung beim Bohren möglich ist. Beispielsweise wird die Vorrichtung an die zu bearbeitende Oberfläche über Ansaugmittel positioniert.
  • Die Bohrmaschine ist vorzugsweise drehzahlgeregelt und wird z.B. elektrisch oder über Pressluft angetrieben.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Kopplungsmittel vorgesehen, mit welchen die Zwangsbewegung wenigstens unterbrechbar ist. Damit lässt sich bestimmen, wann die Zwangsbewegung in Bohrrichtung enden soll. Vorzugsweise lassen sich die Kopplungsmittel auch zum in Gangsetzen der Linearbewegung verwenden. Durch diese Maßnahme lässt sich ein Bohrvorgang leicht kontrollieren. Z.B. wird das in Gangsetzen manuell beispielsweise über einen Betätigungsknopf, z.B. Druckknopf bewirkt. Der Betätigungsknopf hat vorzugsweise einen Rastzustand, der es ermöglicht, ein Auskoppeln sicher beizuschalten, so lange keine weitere bewusste Betätigung stattfindet. Es ist auch denkbar, dass bei z.B. pressluftbetriebenen Bohrmaschinen mit Ansteigen des Pressluftdrucks die Kopplungsmittel für eine Zwangsbewegung automatisch eingekoppelt werden, so dass bei in Gangsetzen der Bohrmaschine eine zwangsgeführte Linearbewegung stattfindet. Zum automatischen pneumatischen Einkoppeln kann z.B. auf ein Einkoppelelement ein Pneumatikzylinder wirken.
  • Im Weiteren ist es besonders vorteilhaft, wenn die Kopplungsmittel dazu ausgelegt sind, in Abhängigkeit vom Bohrzustand die Zwangsbewegung zu unterbrechen. Vorzugsweise geschieht das in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Bewegungsstrecke. Sobald diese Bewegungsstrecke, die einer vorgegebenen Bohrtiefe entspricht, durchlaufen ist, koppelt die Zwangsbewegung aus und der Bohrvorgang wird abgebrochen.
  • Die Kopplungsmittel umfassen dazu günstigerweise ein aus- und einkoppelbares Gewindeelement. Durch diese Maßnahme kann die Bohrbewegung auf besonders einfache und robuste Weise gesteuert werden.
  • Damit eine vorgegebene Bohrtiefe nicht unbeabsichtigt überschritten wird, wird im Weiteren vorgeschlagen, dass die Kopplungsmittel ein Anschlagorgan umfassen, mittels dessen sich die Zwangsbewegung bei Anschlag des Anschlagorgans abbrechen lässt. In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, wenn das Anschlagorgan auf das aus- und einkoppelbare Gewindeelement einwirkt. Wird beispielsweise der Anschlag erreicht, bewegt eine Mechanik das aus- und einkoppelbare Gewindeelement in eine Position, in welcher die Zwangsbewegung abgebrochen wird.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das aus- und einkoppelbare Gewindeelement eine Spindel antreibt. In einer robusten einfachen Ausführungsform kann das aus- und einkoppelbare Gewindeelement eine "Gantermutter" umfassen, die auf der Spindel sitzt. Eine Gantermutter hat einen gekippten Zustand, in welchem sie außer Eingriff ist und einen axial zu einer Spindel ausgerichteten Zustand, in welchem die Gantermutter wie eine herkömmliche Mutter auf einer Spindel arbeitet.
  • Neben einer Bewegungssteuerung der Bohrmaschine in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Bewegungsstrecke ist es auch denkbar die Zwangsbewegung abzubrechen, wenn beispielsweise die Kräfte am Bohrer entgegen der Bohrrichtung zu groß werden oder aber, wenn auf dem Bohrer keine Gegenkraft mehr ausgeübt wird, was nach dem Durchbohren eines Bauteils mit begrenzter Dicke der Fall sein kann.
  • Um über die Drehzahl eine leicht kontrollierbare Vorwärtsbewegung der Bohrmaschine zu erzeugen, ist es überdies vorteilhaft, wenn die Führungseinheit eine von der Bohrmaschine angetriebene Antriebswelle umfasst, die untersetzt mit der Spindel verbunden ist, auf der z.B. eine Gantermutter sitzt.
  • Zur Erleichterung der Handhabung der Bohrmaschine mit Vorrichtung nach Beendigung eines Bohrvorgangs wird im Weiteren vorgeschlagen, dass die Führungseinheit Rückstellmittel zum Rückstellen der Bohrmaschine in eine Ausgangsposition aufweist. Als Rückstellmittel kommen z.B. Druckfedern in Frage, die beim zwangsgeführten Vorschub der Bohrmaschine in Bohrrichtung gespannt werden und beim außer Eingriff treten der Kopplungsmittel die Bohrmaschine mit entsprechenden Teilen der Vorrichtung in eine Ausgangsposition automatisch zurückdrücken.
  • Die Druckfedern werden z.B. von Führungssäulen durchdrungen die in entsprechenden Abschnitten in der Vorrichtung geführt sind, womit eine gerichtete Kraftwirkung der Druckfedern gewährleistet ist.
  • Zeichnungen:
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile von Einzelheiten nachfolgend näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine schematische Handbohrmaschine in einer Führungsvorrichtung mit Zwangsvorschub angeordnet in Seitenansicht,
  • 2 die Handbohrmaschine mit Führungsvorrichtung gemäß 1 in einer Vorderansicht,
  • 3a ein Schnitt durch die Vorrichtung mit Handbohrmaschine gemäß Schnittlinie A-A in 1 und
  • 3b bis 3f Schnitte entlang der entsprechenden Buchstaben in 1a und 3a.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels:
  • Die in den Figuren dargestellte Führungsvorrichtung 1 mit schematisch dargestellter Handbohrmaschine 2 umfasst eine Auflageeinrichtung 3 sowie eine Vorschubeinrichtung 4. In der Vorschubeinrichtung 4 ist die Handbohrmaschine 2 z.B. über eine Spannschelle 5 fixiert. Die Auflageeinrichtung 3 ist mit der Vorschubeinrichtung 4 über zwei Führungssäulen 6, 7 (siehe z.B. 3f), einer Antriebswelle 8 (siehe z.B. 3d) sowie einer Gewindespindel 9 (siehe unter anderem 3f) verbunden.
  • Die Führungssäulen 6, 7 haben die Aufgabe bei einem Zwangsvorschub der Vorschubeinrichtung 4 in Bezug auf die Auflageeinrichtung 3 dafür zu sorgen, dass die Vorschubeinrichtung 4 parallel zur Auflageeinrichtung 3 geführt und bewegt wird. Dazu weisen die Führungssäulen 6, 7 einen in der Auflageeinrichtung 3 fest verankerten Abschnitt 7a und einen in der Vorschubeinrichtung 4 verschiebbaren Abschnitt 7b auf. Zwischen der Vorschubeinrichtung 4 und der Auflageeinrichtung 3 ist von den Führungssäulen 6, 7 durchdrungen jeweils eine Druckfeder 10, 11 durch Anschlaghülsen 12 an den Enden der jeweiligen Druckfederlage definiert angeordnet. Der maximale Abstand amax wird durch Anschlagscheiben 12a am jeweiligen Ende der Führungssäule 6, 7 in der Vorschubeinrichtung definiert. Bei maximalem Abstand amax liegt die Anschlagscheibe 12a auf einem Absatz 12b einer jeweiligen Bohrung 13, 14 im Gehäuse 4a der Vorschubeinrichtung 4 auf.
  • Bei einer Verkleinerung des Abstandes amax wird in der jeweiligen Druckfeder 10, 11 eine Druckspannung aufgebaut, die die Vorschubeinrichtung 4 und die Auflageeinrichtung 3 auseinander zurückdrücken möchte.
  • Ein Zwangsvorschub der Vorschubeinrichtung 4 in Bezug auf die Auflageeinrichtung 3, die z.B. an einem zu bohrenden Gegenstand über nicht dargestellte Fixiermittel positioniert ist, erfolgt über die Gewindespindel 9, die im Gehäuse 3a der Auflageeinrichtung 3 axial nicht verschiebbar drehgelagert ist. Am gegenüberliegenden Ende wirkt ein Gewinde 9a der Gewindespindel 9 im eingekoppelten Zustand mit einem ein- und auskoppelbaren Gewindeelement 15, z.B. einer Gantermutter, wie mit einer herkömmlichen Mutter auf einer Gewindespindel zusammen. Die ganze Mechanik ist am Besten in 3e zu sehen. Die Gantermutter 15 wird mit einem Bolzen 16 daran gehindert, sich mit zu drehen. Ein Bolzen 17 mit Druckfeder 17a an einer ungefähr diametral gegenüberliegenden Stelle wirkt auf die Gantermutter 15 so ein, dass diese sich auf dem Gewinde 9a der Gewindespindel 9 ohne weitere Einwirkung im eingekoppelten Zustand befindet.
  • Die Gewindespindel 9 wird über die Antriebswelle 8 angetrieben. Die Antriebswelle 8 ist im Bereich der Vorschubeinrichtung 4 mehreckig, z.B. viereckig und dort längsverschiebbar in einem Zahnrad 18 angeordnet, um beim Antrieb eine Änderung des Abstands a zwischen Auflageeinrichtung 3 und Vorschubeinrichtung 4 ausgleichen zu können. Durch den nicht runden Querschnitt der Antriebswelle 8 im Gleitbereich des Zahnrads wird bei unterschiedlichen Positionen der Antriebswelle 8 im Zahnrad 18 immer gewährleistet, dass eine Drehbewegung des Zahnrads 18 auch auf die Antriebswelle 8 übertragen wird. Das Zahnrad 8 greift in ein Zahnrad 19, das auf der Antriebswelle 19a der Handbohrmaschine 2 sitzt. Die Zahnraddurchmesser bzw. Zähnezahl der Zahnräder ist so bemessen, dass bei der Übertragung einer Drehbewegung des Zahnrads 19 bei laufender Bohrmaschine auf das Zahnrad 18 eine erste Untersetzung stattfindet.
  • Auf der Antriebswelle 8 sitzt an ihrem gegenüberliegenden Ende im Gehäuse 3a der Auflageeinrichtung 3 ein Zahnrad 20 das ein deutlich größeres Zahnrad 21 antreibt, wobei auf der gleichen Welle 21a auf der auch das Zahnrad 21 drehfest angebracht ist, ein sich weiteres Zahnrad 22 befindet, das mit einem Zahnrad 23 zusammenwirkt, welches verdrehsicher an der Gewindespindel 9 angeordnet ist.
  • Durch diese Vorgehensweise wird die Drehzahl der Handbohrmaschine 2 stark untersetzt auf die Gewindespindel 9 übertragen mit einem Untersetzungsverhältnis von z.B. 1:10. Dies hängt vom Verhältnis der Zähnezahlen der Zahnräder 18:19, 21:20 bzw. 23:22 ab.
  • Das Zahnrad 23 ist über einen Stift 23a verdrehsicher auf einem Wellenabschnitt 9b der Gewindespindel 9 im Gehäuse 3a der Auflageeinrichtung 3 angeordnet.
  • Durch die Drehbewegung der Gewindespindel 9 wird über die darauf laufende Gantermutter (wenn diese eingekoppelt ist) die Vorschubeinrichtung 4 gegen die Auflageeinrichtung 3 entgegen der Druckspannung der Druckfedern 10, 11 bewegt. Die Vorschubbewegung wird solange durchgeführt, bis ein Anschlagelement 24 die Gantermutter 15 auskoppelt, d.h. im vorliegenden Fall in einen verkippten Zustand bringt, in welchem die Mutter nicht mehr mit dem Gewinde 9a der Gewindespindel 9 zusammenwirkt.
  • Das Anschlagelement 24 umfasst ein im Gehäuse 4a der Vorschubeinrichtung 4 geführtes Verschiebestück 25, das unmittelbar auf einen Absatz 15a der Gantermutter 15 wirkt.
  • Im Arbeitszustand der Bohrmaschine 2 befindet sich das Verschiebestück 25 in einem nicht eingerasteten Zustand, in welchem Einrastbolzen 26 nicht in Einrastvertiefungen 25a, z.B. einer Einrastnut, des Verschiebestücks 25 eingerastet sind. Am Verschiebestück 25 ist ein Anschlagbolzen 27, z.B. eine Schraube, angeordnet, auf welchem ein Anschlagelement 28, z.B. eine Mutter, in der Lage justierbar vorgesehen ist. Ein Ende 27a des Anschlagbolzens 27 kann in einer Bohrung 29 des Verschiebestücks 25 verschoben werden. Das andere Ende ist im Gehäuse 3a der Auflageeinrichtung 3 befestigt. Wenn jedoch bei der Vorschubbewegung das Anschlagelement 28 an einem Betätigungsrand 25b des Verschiebestücks 25 in Anschlag kommt, wird das Verschiebestück 25 nach oben gedrückt, wodurch die Gantermutter 15 verkippt und außer Eingriff gerät und außer Eingriff bleibt, weil in die Einrastvertiefungen 25a des Verschiebestücks 25 die Einrastbolzen 26 einrasten und das Verschiebestück 25 dort lagefixieren. Damit wird sichergestellt, dass die Spindel sich in Bezug auf die Gantermutter 15 axial frei bewegen kann, um einen Bohrer (nicht dargestellt) aus einer Bohrung herauszuziehen. Dies kann selbsttätig erfolgen, da die Druckfedern 10, 11 dafür Sorge tragen, dass sich die Auflageeinrichtung 3 und Vorschubeinrichtung 4 auseinanderbewegen bis der maximale Abstand amax erreicht ist (siehe 3d).
  • Gegebenenfalls ist für diese Bewegung in manchen Fällen, z.B. wenn der Bohrer hakt, eine leichte manuelle Unterstützung notwendig.
  • Für den nächsten Bohrvorgang ist das Verschiebestück 25 bei Auflageeinrichtung 3 und Vorschubeinrichtung 4 in maximalem Abstand automatisch in nicht eingerasteter Position, da der Anschlagbolzen 27 mit seinem Kopf 27b beim Auseinanderfahren von Auflageeinrichtung 3 und Vorschubeinrichtung 4 das Verschiebestück 25 in eine ausgerasterte Position zieht. Dies hat zur Folge, dass der Bolzen 17 die Gantermutter 15 in Eingriff mit dem Gewinde 9a der Gewindespindel 9 bringt und damit für den Bohrvorgang die lineare Zwangsbewegung in Gang gesetzt wird.
  • Es ist jedoch auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher der Anschlagbolzen 27 am Verschiebestück fest angeordnet ist und das dem Ende 27a gegenüberliegende Ende in eine Vertiefung im Gehäuse 3a der Auflageeinrichtung 3 frei eintauchen kann, bis das Anschlagelement 28 in Anschlag mit der Auflageeinrichtung 3 kommt und damit die lineare Zwangsbewegung durch Verschieben des Verschiebestücks 25 unterbricht. Bei dieser Ausführungsform ist es jedoch erforderlich, dass das Verschiebestück 25 nach dem Auseinanderfahren von Auflageeinrichtung 3 und Vorschubeinrichtung 4 manuell in eine nicht eingerastete Position gebracht wird, um einen neuen Bohrvorgang zu beginnen.
  • Durch die Bohrvorrichtung 1 ist es somit möglich mit definierter Kraft unabhängig von der Lage der Bohrmaschine, z.B. senkrecht, horizontal, über Kopf eine immer definierte Bohrkraft bei einem Bohrvorgang aufzubringen, was zu Bohrungen mit gleichbleibender reproduzierbarer Qualität führt.
  • 1
    Führungsvorrichtung
    2
    Handbohrmaschine
    3
    Auflageeinrichtung
    3a
    Gehäuse
    4
    Vorschubeinrichtung
    4a
    Gehäuse
    5
    Spannschelle
    6
    Führungssäule
    7
    Führungssäule
    7a
    fester Abschnitt
    7b
    verschiebbarer Abschnitt
    8
    Antriebswelle
    9
    Gewindespindel
    9a
    Gewinde
    9b
    Abschnitt
    10
    Druckfeder
    11
    Druckfeder
    12
    Anschlaghülse
    12a
    Anschlagscheibe
    12b
    Absatz
    13
    Bohrung
    14
    Bohrung
    15
    Gewindeelement
    15a
    Absatz
    16
    Bolzen
    17
    Bolzen
    17a
    Druckfeder
    18
    Zahnrad
    19
    Zahnrad
    20
    Zahnrad
    21
    Zahnrad
    21a
    Welle
    22
    Zahnrad
    23
    Zahnrad
    23a
    Stift
    24
    Anschlagelement
    25
    Verschiebestück
    25a
    Einrastvertiefungen
    25b
    Betätigungsrand
    26
    Einrastbolzen
    27
    Anschlagbolzen
    27a
    Ende
    28
    Anschlagelement
    29
    Vertiefung

Claims (11)

  1. Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine (2) beim Bohren mit einer Führungseinrichtung (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (1) die Handbohrmaschine (2) in Bohrrichtung abhängig von der Drehzahl der Bohrmaschine (2) linear zwangsbewegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kopplungsmittel (15, 25, 27, 28) vorgesehen sind, mit welchen die Zwangsbewegung in Gang setzbar und unterbrechbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel (15, 25, 27, 28) dazu ausgelegt sind, in Abhängigkeit vom Bohrzustand die Zwangsbewegung zu unterbrechen.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel (15, 25, 27, 28) die Zwangsbewegung in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Bewegungsstrecke unterbrechen.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel ein aus- und einkoppelbares Gewindeelement (15) umfassen.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel ein Anschlagorgan (25, 27, 28) umfassen, mittels dessen die Zwangsbewegung bei Anschlag des Anschlagorgans abgebrochen wird.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagorgan auf das aus- und einkoppelbare Gewindeelement (15) einwirkt.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aus- und einkoppelbare Gewindeelement (15) im eingekoppelten Zustand auf einer Spindel (9) läuft.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (1) eine von der Bohrmaschine angetriebene Antriebswelle (8) umfasst, die untersetzt mit der Spindel (9) verbunden ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheit (1) zum Rückstellen der Bohrmaschine in eine Ausgangsposition Rückstellmittel (6, 7, 10, 11) aufweist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aus- und einkoppelbare Gewindeelement eine Gantermutter (15) ist.
DE2003155351 2003-11-25 2003-11-25 Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren Withdrawn DE10355351A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003155351 DE10355351A1 (de) 2003-11-25 2003-11-25 Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003155351 DE10355351A1 (de) 2003-11-25 2003-11-25 Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10355351A1 true DE10355351A1 (de) 2005-06-23

Family

ID=34609328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003155351 Withdrawn DE10355351A1 (de) 2003-11-25 2003-11-25 Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10355351A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009003579A1 (de) 2008-09-08 2010-03-11 Gühring Ohg Vorschubführungseinheit zum Geradführen einer handgeführten Werkzeugmaschine
US20140154021A1 (en) * 2012-12-05 2014-06-05 Sugino Machine Limited Clamping device for portable boring machine and portable air-drive-drilling machine with clamping device
WO2024216684A1 (zh) * 2023-04-20 2024-10-24 天津珈知源科技有限公司 用于工程钻的辅助定位装置及工程钻

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009003579A1 (de) 2008-09-08 2010-03-11 Gühring Ohg Vorschubführungseinheit zum Geradführen einer handgeführten Werkzeugmaschine
CN102177001A (zh) * 2008-09-08 2011-09-07 居林无限责任公司 用于对手持式工具机直线导向的进给导向单元
CN102177001B (zh) * 2008-09-08 2014-03-12 居林无限责任公司 用于对手持式工具机直线导向的进给导向单元
US20140154021A1 (en) * 2012-12-05 2014-06-05 Sugino Machine Limited Clamping device for portable boring machine and portable air-drive-drilling machine with clamping device
US9259793B2 (en) * 2012-12-05 2016-02-16 Sugino Machine Limited Clamping device for portable boring machine and portable air-drive-drilling machine with clamping device
WO2024216684A1 (zh) * 2023-04-20 2024-10-24 天津珈知源科技有限公司 用于工程钻的辅助定位装置及工程钻

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2620176C2 (de) Zusatzvorrichtung zum Bohren und Schrauben für tragbare kraftbetriebene Werkzeuge
EP1621286B1 (de) Bohrmaschine, insbesondere Kernlochbohrmaschine
DE2435491A1 (de) Werkzeug zum anfasen von rohren
DE20301042U1 (de) Bohrständer
DE69219205T2 (de) Von Hand führbares Bohrgerät
EP3265249B1 (de) Vorschubeinheit für eine rohrreinigungsmaschine und rohrreinigungsmaschine
DE102010042951B4 (de) Bearbeitungsmaschine in Ständerbauart, insbesondere Ständerbohrmaschine
DE68902953T2 (de) Bohrmaschine, insbesondere fuer programmierbare maschine.
DE3136406A1 (de) "rohrabschneider, insbesondere fuer kunststoffrohre"
DE10355351A1 (de) Vorrichtung zur linearen Führung einer Handbohrmaschine beim Bohren
DE1477883B2 (de) Anbohrgeraet fuer rohrleitungen
DE2545197A1 (de) Bohrmaschinenstaender
DE623815C (de)
DE2618521C3 (de) Gewindebohrfutter
DE3817193C2 (de)
DE891783C (de) Auslegerbohrmaschine
DE874549C (de) Vorrichtung fuer die Herstellung von regelmaessigen Vielkanten, z. B. von vielkantigen Loechern oder Zapfen
DE10354726B3 (de) Bohrvorrichtung für Kernbohrungen
DE102007023783B3 (de) Oberfräse
DE2920714C3 (de) Modellierspindel zum Bearbeiten dentaler Werkstücke
DE29502537U1 (de) Vorrichtung zur insbesondere spanenden Bearbeitung eines Werkstückes
DE1602755C3 (de) Bohrkopf mit einem Spindelschaft
DE521928C (de) Vorschubvorrichtung fuer Bohrmaschinen, insbesondere Radialbohrmaschinen
AT165334B (de) Vorrichtung zur Herstellung von regelmäßigen Vielkanten z. B. von vielkantigen Löchern oder Zapfen
DE633843C (de) Selbsttaetige Umsteuerungsvorrichtung, insbesondere fuer Gewindebohrmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: GUEHRING OHG, 72458 ALBSTADT, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee