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DE10355285A1 - Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs - Google Patents

Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs Download PDF

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DE10355285A1
DE10355285A1 DE2003155285 DE10355285A DE10355285A1 DE 10355285 A1 DE10355285 A1 DE 10355285A1 DE 2003155285 DE2003155285 DE 2003155285 DE 10355285 A DE10355285 A DE 10355285A DE 10355285 A1 DE10355285 A1 DE 10355285A1
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DE
Germany
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facility
steering wheel
rotor
contact
contact element
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Withdrawn
Application number
DE2003155285
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Hasch
Rainer Lipfert
Karl Simonis
Roland Grüner
Bernd Binder
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Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Original Assignee
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/40Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction having mechanical, electric or electronic automatic return to inoperative position
    • B60Q1/42Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction having mechanical, electric or electronic automatic return to inoperative position having mechanical automatic return to inoperative position due to steering-wheel position, e.g. with roller wheel control

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs, mit einem von dem Fahrzeuglenker aus einer Neutralposition in eine Schaltposition bewegbaren Betätigungselement, wobei das Betätigungselement mittel- oder unmittelbar mit einer Steuereinheit gekoppelt ist, über welches die Blinkleuchten mittel- oder unmittelbar mit Strom beaufschlagt werden, wobei ein Schalter vorgesehen ist, der unabhängig von der Position oder Bewegung des Betätigungselements durch Drehung des Lenkrads des Fahrzeugs betätigbar ist, wobei der Schalter zur Erzeugung eines Rückstellsignals für die Blinkleuchten und/oder das Betätigungselement mit der Steuereinheit gekoppelt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs, mit einem von dem Fahrzeuglenker aus einer Neutralposition in eine Schaltposition bewegbaren Betätigungselement, wobei das Betätigungselement mittel- oder unmittelbar mit einer Steuereinheit gekoppelt ist, über welches die Blinkleuchten mittel- oder unmittelbar mit Strom beaufschlagt werden.
  • Derartige Einrichtungen sind in vielfältiger Art und Weise bekannt. Sie sind regelmäßig in ein Lenkstockmodul integriert, welches die Lenksäule des Fahrzeuges umgibt. Die Rückstelleinrichtung soll hierbei nach Beendigung eines Lenkmanövers das Betätigungselement bzw. das Schaltelement rückstellen. Der Fahrer setzt durch Betätigen des Betätigungselements das gewünschte Richtungssignal. Danach lenkt er das Fahrzeug in die gewünschte Richtung. Lenkt er in die Richtung, in die geblinkt wird, und überschreitet der Lenkwinkel in diese Richtung einen bestimmten Bereich, und wird daran anschließend wieder zurückgelenkt (Hysterese), so sind die Bedingungen für eine Rückstellung des Betätigungselements bzw. des Schaltelements erfüllt.
  • Die Rückstelleinrichtungen gemäß dem Stand der Technik benötigen hierzu eine komplexe Mechanik.
  • Die bekannten Einrichtungen haben allerdings den Nachteil, dass die Rückstellung des Betätigungselements bzw. des Schaltelements nicht immer zufriedenstellend erfolgt. Insbesondere bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten und relativ kleinen Lenkeinschlägen, wie beispielsweise bei einem Spurwechsel auf der Autobahn, erfolgt die Rückstellung häufig nicht. Der Fahrer muss in diesem Falle das Betätigungselement manuell zurücksetzen.
  • Hiervon ausgehend wird gemäß der DE 100 65 497 A1 vorgeschlagen, dass der Zeitpunkt der Rückstellung des Betätigungselements und/oder des Schaltelements von einer die Rückstelleinrichtung steuernden Steuerelektronik bestimmt wird, wobei die Rückstellung in Abhängigkeit von der Steuerelektronik überwachten Steuersignalen erfolgt. Dies hat den Vorteil, dass der Zeitpunkt der Rückstellung nicht mechanisch, sondern elektronisch bestimmt wird. Hierzu werden für die Rückstellung charakteristische Steuersignale des Fahrzeugs überwacht. In Abhängigkeit dieser Steuersignale kann dann der Zeitpunkt der Rückstellung bestimmt werden.
  • Mit der gemäß der DE 100 65 497 A1 vorgeschlagenen Einrichtung können die Blinkleuchten eines Fahrzeugs zuverlässig betätigt werden. Es besteht jedoch Bedarf, eine solche Zuverlässigkeit auch ohne Verwendung einer Steuerelektronik zu erreichen.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art bereit zu stellen, die zuverlässig funktioniert und keine Steuerelektronik benötigt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Schalter vorgesehen ist, der unabhängig von der Position oder Bewegung des Betätigungselements durch Drehung des Lenkrads des Fahrzeugs betätigbar ist, wobei der Schalter zur Erzeugung eines Rückstellsignals für die Blinkleuchten und/oder für das Betätigungselement mit der Steuereinheit gekoppelt ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dass keine Steuerelektronik für den Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung erforderlich ist.
  • Ferner wird keine komplexe Mechanik benötigt, da die Betätigung des Schalters unabhängig von der Position oder Bewegung des Betätigungselements erfolgt. Es ist lediglich eine Drehung des Lenkrads erforderlich, um einen Schalter zu betätigen, der mit einer Steuereinheit gekoppelt ist. Durch Betätigen des Schalters kann ein Rückstellsignal erzeugt werden, das für das Ausschalten der Blinkleuchten und/oder für die Rückstellung des Betätigungselements aus einer Schaltposition in eine Neutralposition verwendet werden. Somit kann die erfindungsgemäße Einrichtung aus relativ einfachen Bauteilen aufgebaut werden. Gleichzeitig ist ein zuverlässiger Betrieb der Einrichtung gewährleistet.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Betätigungselement tastend betätigbar ist. Dies bedeutet, dass das Betätigungselement zwar aus einer Neutralposition in eine Schaltposition bewegbar ist, jedoch nach Auslenkung des Betätigungselements aus der Neutralposition in eine Schaltposition durch Rückstellelemente wieder in die Neutralposition gebracht wird. Somit kann auf zusätzliche Stellelemente, die unter Verwendung des vom Schalter erzeugten Rückstellsignals eine Rückstellung des Betätigungselements aus der Schaltposition in die Neutralposition bewirken, verzichtet werden. Hierdurch baut die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders einfach. Außerdem kann durch tastende Betätigungselemente ein hoher Bedienkomfort erzeugt werden, da das Betätigungselement lediglich "angetippt" werden muss, wodurch gegenüber rastend bewegbarem Betätigungselementen niedrigere Betätigungskräfte erforderlich sind.
  • Der Schalter kann mindestens zwei relativ zueinander bewegliche Kontaktelemente aufweisen. Die Betätigung des Schalters kann durch Herstellung eines Kontakts zwischen dem Kontaktelementen und durch Trennen eines bestehenden Kontakts erfolgen.
  • Vorteilhafterweise ist die Lage mindestens eines Kontaktelements durch das Lenkrad oder durch einen drehfest mit dem Lenkrad verbundenen Rotor einstellbar. Somit kann ein Kontaktelement mittelbar oder unmittelbar vom Lenkrad oder von einem Rotor betätigt werden, um es relativ zu einem zweiten Kontaktelement in seiner Lage einzustellen. Der genannte Rotor kann beispielsweise auf der dem Fahrzeuglenker abgewandten Rückseite des Lenkrads angeordnet sein und durch Verkleidungsteile verdeckt sein. Das Lenkrad und der Rotor können um die gleiche Drehachse drehbar sein. Hierdurch wird die Zuverlässigkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung weiter erhöht, da dann lediglich ein Kontaktelement relativ zu dem ortsfest im Fahrzeug angeordneten Kontaktelement bewegt werden muss.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Lenkrad oder der Rotor mindestens einen Schaltnocken auf, der zumindest mittelbar mit mindestens einem Kontaktelement zusammenwirkt. Dieser Schaltnocken kann beispielsweise am Umfang des Rotors vorgesehen sein, wobei der Schaltnocken einen Schieber betätigen kann, der als Kontaktelement ausgebildet ist oder an dem ein Kontaktelement angeordnet ist. Diese Ausführung ermöglicht eine zuverlässige Betätigung des Schalters, insbesondere wenn der Schaltnocken eine Anlauffläche aufweist, wodurch der Schieber bei Drehung des Lenkrads kontinuierlich aus einer Ruhelage in eine Schaltlage gebracht werden kann.
  • Wenn der Schieber mit Hilfe eines Rückstellelements vorgespannt ist, ist gewährleistet, dass der Schieber, sofern er sich nicht in Anlage mit dem Schaltnocken befindet, sich in seiner Ruhelage befindet. Somit wird eine unerwünschte Betätigung des Schalters, d.h. ohne Einwirken des Schaltnockens, vermieden. Das Rückstellelement kann beispielsweise durch eine Druckfeder gebildet sein.
  • Das Kontaktelement kann als bewegliche Kontaktzunge ausgebildet sein, die mit ortsfesten Kontaktpunkten einen elektrischen Kontakt ausbilden kann. Dies hat den Vorteil, dass die für den Kontakt erforderliche, zumindest geringe Anpresskraft durch das als Kontaktzunge ausgebildete Kontaktelement selbst bereit gestellt werden kann, ohne dass zusätzliche Anpresselemente erforderlich sind.
  • Der Schaltnocken kann sich bezogen auf die Drehachse des Lenkrads und/oder des Rotors in radialer Richtung erstrecken. Vorzugsweise ist dann der dem Schaltnocken zugeordnete Schalter ebenfalls in radialer Richtung angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Einrichtung im Bereich des Lenkrads sehr flach bauen kann.
  • Der Schaltnocken kann sich auch in zur Drehachse des Lenkrads und/oder des Rotors paralleler Richtung erstrecken. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass in der Ebene des Lenkrads und/oder des Rotors benötigte Bauraum minimiert werden kann.
  • Der Schaltnocken kann auch mit einem schwenkbar gelagerten Kontaktelement zusammenwirken. Hierdurch muss für eine zuverlässige Betätigung des Schalters das schwenkbar gelagerte Kontaktelement nur innerhalb eines sehr kleinen Bauraums verschwenkt werden, um ein zuverlässiges Trennen und Schließen des Kontakts zu einem anderen Kontaktelement zu ermöglichen.
  • Das Lenkrad oder der Rotor können für mindestens eines der Kontaktelemente eine Kulissenführung aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass durch entsprechende Ausbildung der Kulissenführung das Kontaktelement sowohl gelagert als auch innerhalb der durch die Geometrie der Kulissenführung vorgegebenen Grenzen bewegt werden kann. Insbesondere kann die Kulissenführung um die Drehachse des Lenkrads und/oder des Rotors verlaufende, nicht konzentrische Bahnen aufweisen.
  • Die Kulissenführung kann Schaltnocken aufweisen, die sich – bezogen auf die Drehachse des Lenkrads und/oder Rotors – in radialer und/oder achsenparalleler Richtung erstrecken und mit mindestens einem der Kontaktelemente zusammenwirken. Somit kann das Kontaktelement an oder in der Kulissenführung gelagert und durch den Schaltnocken betätigt werden, um ein Trennen oder Schließen des Kontakts zu einem weiteren Kontaktelement zu ermöglichen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Einrichtung mit einer Vorrichtung zur Erfassung des Lenkradwinkels und/oder der Lenkradumdrehungen gekoppelt. Auf diese Weise können die für die erfindungsgemäße Einrichtung bereit gestellten Bauteile auch für ein Lenkwinkelerfassungssystem verwendet werden, wodurch die Anzahl der Bauteile eines Fahrzeugs insgesamt verringert werden kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert ist.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Draufsicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung;
  • 2 eine Draufsicht auf einen Rotor mit zwei Schaltnocken;
  • 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung;
  • 4 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß 3;
  • 5 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung;
  • 6 eine Unteransicht der Einrichtung gemäß 5;
  • 7a und 7b perspektivische Ansichten einer vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • In 1 ist eine erste Ausführungsform einer Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet. Die Einrichtung 2 weist einen Rotor 4 auf, der drehfest mit einem nicht dargestellten Lenkrad eines Fahrzeugs verbunden ist, wobei der Rotor 4 gemeinsam mit dem Lenkrad um eine Drehachse 5 rotieren kann.
  • Der Rotor 4 ist im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet und weist einen Randbereich 6 auf, an dessen Umfang ein länglicher Schaltnocken 8 vorgesehen ist. Der Schaltnocken 8 weist bei Drehung des Rotors 4 im Uhrzeigersinn eine Anlauffläche 10 sowie bei Drehung des Rotors 4 gegen den Uhrzeigersinn eine Anlauffläche 12 auf. Der Schaltnocken 8 mit seinen Anlaufflächen 10 und 12 kann mit einem insgesamt mit Bezugszeichen 13 bezeichneten Schalter zusammenwirken. Der Schalter 13 weist einen stiftförmigen Vorsprung 14 auf, der an einem Gehäuse 16 angeordnet ist. Das Gehäuse 16 ist verschieblich gelagert an einer Führungsstange 18. Hierfür weist das Gehäuse 16 eine Stangenlagerung 20 auf.
  • Am Gehäuse 16 ist ein Kontaktelement 22 gelagert, das insgesamt vier vom Gehäuse 16 hervorstehende elektrische Kontakte 24 trägt. Das Kontaktelement 22 ist in einer im Gehäuse 16 ausgebildeten Aussparung 26 aufgenommen.
  • Das Gehäuse 16 weist ferner, benachbart zu den Stangenlagerungen 20, einen Aufnahmeraum 28 für eine Druckfeder 30 auf. Das Gehäuse 16 kann zusammen mit dem Kontaktelement 22 in mit 32 bezeichneten Richtungen verschoben werden. Dies erfolgt, wenn das Lenkrad beziehungsweise der Rotor 4 um die Drehachse 5 gedreht wird, so dass eine der Anlaufflächen 10 oder 12 des Schaltnockens 8 mit dem Gehäusevorsprung 14 zusammenwirkt. Hierdurch wird das Gehäuse 4 entlang der Führungsstange 18 verschoben. Hierdurch wird auch die Position des Kontaktelements 22 beziehungsweise der elektrischen Kontakte 24 verändert. Diese können mit einem (nicht dargestellten) weiteren Kontaktelement einen Kontaktschluss herstellen beziehungsweise einen solchen trennen. Nach Auslenkung des Gehäuses 16 aus der in 1 dargestellten Richtung wirkt die Druckfeder 30 als Rückstellelement, so dass das Gehäuse 16 wieder die in 1 dargestellte Lage einnehmen kann.
  • Der in 2 dargestellte Rotor 4a weist ebenfalls einen Randbereich 6a auf. An diesem Randbereich ist entlang des Umfangs nicht (wie in 1) nur ein länglicher Schaltnocken 8 vorgesehen, sondern zwei kurze Schaltnocken 8a und 8b. Diese können, wie in 1 dargestellt, mit einem Schalter 13 zusammenwirken.
  • Die in den 3 und 4 dargestellte zweite Ausführungsform weist ebenfalls einen Rotor 204 auf, an dessen Umfang mehrere Schaltnocken 208 vorgesehen sind, die eine Schaltkontur bilden. Der Rotor kann um eine Drehachse 205 rotieren, so dass die Schaltnocken 208 einen in der Ebene des Rotors 204 angeordneten Schalter 213 betätigen kann.
  • Der Schalter 213 weist einen Schieber 216 auf, der gegenüber einer zum Fahrzeug ortsfesten Abstützung 218 verschieblich gelagert ist. An dem Schieber 216 ist ein zungenförmiges Kontaktelement 222 befestigt, das insgesamt vier elektrische Kontakte 224 aufweist. Das Kontaktelement 222 mit seinen Kontakten 224 drückt auf ein plattenförmig ausgebildetes zweites Kontaktelement 225, das unterhalb des Schalters 213 vorgesehen ist.
  • Der Schieber 216 weist eine schieberfeste Abstützung 228 auf, wobei zwischen der Abstützung 228 und der ortsfesten Abstützung 218 eine Druckfeder 230 angeordnet ist. Die Druckfeder 230 drückt den Schieber 216 gegen die Schaltkontur 208 des Rotors 204. Bei Drehung des Rotors 204 kann der Schieber 216 zusammen mit dem Kontaktelement 222 in mit 232 bezeichneten Bewegungsrichtungen verschoben werden. Dabei ist durch die Druckfeder 230 gewährleistet, dass sich der Schieber 216 stets in Anlage mit der Schaltkultur 208 des Rotors 204 befindet.
  • In den 5 und 6 ist eine dritte Ausführungsform der Erfindung insgesamt mit dem Bezugszeichen 302 bezeichnet. Dabei ist die Einrichtung 302 in 5 perspektivisch von oben und in 6 perspektivisch von unten dargestellt.
  • Die Einrichtung 302 weist einen Rotor 304 auf, dessen Randbereich 306 als dünnwandiger Steg ausgebildet ist. Die Höhe des Stegs 306 ist entlang des Umfangs ungleichförmig, so dass ein Schaltnocken 308 ausgebildet ist. Der Schaltnocken 308 wirkt mit zwei Schaltern 313 zusammen. Die Schalter 313 umfassen Schwenkkörper 316. An dem Schwenkkörper 316 ist an dem dem Steg 306 des Rotors 304 zugewandten Ende eine Schnabelführung 314 ausgebildet, die den Steg 306 beidseitig umgreift.
  • Die Schwenkkörper 316 sind über Lagerbolzen 320 über in 6 dargestellte laschenartige Lagerungen 342 an einer fahrzeugfesten Halterung 340 gelagert. Die Schwenkkörper 316 weisen jeweils einen Befestigungsbereich 326 für jeweils ein Kontaktelement 322 auf. Ein Abschnitt eines Kontaktelements 322 ist in 6 sichtbar. Jedes Kontaktelement 322 weist insgesamt vier elektrische Kontakte 324 auf (vgl. 5). Diese können mit einem plattenartig ausgebildeten, zweiten Kontaktelement 325 zusammenwirken. Hierfür muss der Rotor 304 gedreht werden, so dass der Schaltnocken 308 in die Schnabelführung 314 eines Schalters 313 eingebracht wird. Hierdurch werden die Schwenkkörper 316 aus der in 5 dargestellten Lage entsprechend der mit Bezugszeichen 332 bezeichneten Richtung verschwenkt. Somit werden die Kontakte 324 des Kontaktelements 322 in Richtung auf das Kontaktelement 325 bewegt, so dass ein Kontaktschluss hergestellt werden kann. Eine Bewegung entgegen der mit 332 bezeichneten Schwenkrichtung kann mit Hilfe eines nicht dargestellten, federnden Rückstellelements erreicht werden.
  • In 6 ist die Rückseite des Rotors 304 genauer dargestellt. Sie weist insgesamt drei bolzenförmige Befestigungselemente 350 auf, mit denen der Rotor 4 drehfest mit einem nicht dargestellten Lenkrad verbindbar ist.
  • In den 7a und 7b ist eine vierte Ausführungsform der Erfindung perspektivisch dargestellt. Die verwendeten Schalter 413 sowie die zweiten Kontaktelemente 425 entsprechen im wesentlichen den mit Bezug auf die in den 5 und 6 dargestellte dritte Ausführungsform 302 beschriebenen Schalter 313 beziehungsweise Kontaktelemente 325.
  • Die Besonderheit der in den 7a und 7b dargestellten Ausführungsform ist, dass ein Rotor 404 vorgesehen ist, der auf der dem Schalter 413 zugewandten Seite eine Kulissenführung 460 aufweist. Die Kulissenführung 460 erstreckt sich spiralartig von radial außen nach radial innen. Auf diese Weise werden mehrere Führungsbahnen 462 gebildet, die nicht konzentrisch sind. Die Führungsbahnen 462 weisen in einem Bereich 464 eine Schaltkontur auf, wobei die Bahnen 462 in diesem Bereich verstärkt nach radial innen ausgerichtet sind. Durch diese Geometrie kann der Schalter 413, der über seine Schnabelführung 414 an der Kulissenführung 460 geführt ist, in mit 432a bezeichneten Richtungen verschoben werden.
  • Die Kulissenführung 460 weist keine gleichmäßige Höhe auf, sondern ist in dem Schaltkonturbereich 464 zur Ausbildung von Schaltnocken 408 überhöht. Gelangen durch Drehung des Rotors 404 die Schaltnocken 408 in Anlage mit der Schnabelführung 414 des Schalters 413, kann der Schalter 313 in mit 432b bezeichneten Richtungen verschwenkt werden.
  • Der in den 7a und 7b dargestellte Schalter 413 ist mit Hilfe einer nicht dargestellten Dreh-/Schublagerung gelagert, die ortsfest am Fahrzeug angeordnet ist.
  • Dadurch, dass der Schalter 413 sowohl in mit 432a bezeichneten Richtungen verschoben als auch in mit 432b bezeichneten Richtungen verschwenkt werden kann, kann eine Vielzahl von unterschiedlichen elektrischen Signalen erzeugt werden. Diese können für die Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs aber zusätzlich auch für die Lenkwinkelerkennung genutzt werden.

Claims (16)

  1. Einrichtung (2, 202, 302, 402) für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs, mit einem von dem Fahrzeuglenker aus einer Neutralposition in eine Schaltposition bewegbaren Betätigungselement, wobei das Betätigungselement mittel- oder unmittelbar mit einer Steuereinheit gekoppelt ist, über welches die Blinkleuchten mittel- oder unmittelbar mit Strom beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter (13, 213, 313, 413) vorgesehen ist, der unabhängig von der Position oder Bewegung des Betätigungselements durch Drehung des Lenkrads des Fahrzeugs betätigbar ist, wobei der Schalter (13, 213, 313, 413) zur Erzeugung eines Rückstellsignals für die Blinkleuchten und/oder für das Betätigungselement mit der Steuereinheit gekoppelt ist.
  2. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement tastend betätigbar ist.
  3. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (13, 213, 313, 413) mindestens zwei relativ zueinander bewegliche Kontaktelemente (22; 222 und 225; 322 und 325; 422 und 425) aufweist.
  4. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage mindestens eines Kontaktelements (22, 222, 322, 422) durch das Lenkrad oder durch einen drehfest mit dem Lenkrad verbundenen Rotor (4, 204, 304, 404) einstellbar ist.
  5. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kontaktelement (225, 325, 425) ortsfest im Fahrzeug angeordnet ist.
  6. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkrad oder der Rotor (4, 204, 304, 404) mindestens einen Schaltnocken (2, 208, 308, 408) aufweist, der zumindest mittelbar mit mindestens einem Kontaktelement (22; 222 und 225; 322 und 325; 422 und 425) zusammenwirkt.
  7. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (2, 208, 308, 408) einen Schieber (16, 216) betätigt, der als Kontaktelement ausgebildet ist oder an dem ein Kontaktelement (22, 222) angeordnet ist.
  8. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (16, 216) mit Hilfe eines Rückstellelements (30, 230) vorgespannt ist.
  9. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktelement (222) als bewegliche Kontaktzunge ausgebildet ist, die mit ortsfesten Kontaktpunkten einen elektrischen Kontakt ausbilden kann.
  10. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (8, 208) sich bezogen auf die Drehachse (5, 205) des Lenkrads und/oder des Rotors (4, 204, 304, 404) in radialer Richtung erstreckt.
  11. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (308, 408) sich in zur Drehachse des Lenkrads und/oder des Rotors (4, 204, 304, 404) paralleler Richtung erstreckt.
  12. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (308, 408) mit einem schwenkbar gelagerten Kontaktelement (322) zusammenwirkt.
  13. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkrad oder der Rotor (4, 204, 304, 404) eine Kulissenführung (460) für mindestens eines der Kontaktelemente aufweist.
  14. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (460) um die Drehachse des Lenkrads und/oder Rotors verlaufende, nicht konzentrische Bahnen (462) aufweist.
  15. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (460) Schaltnocken (408) aufweisen, die sich – bezogen auf die Drehachse des Lenkrads und/oder Rotors – in radialer und/oder achsenparalleler Richtung erstrecken und mit mindestens einem der Kontaktelemente zusammenwirken.
  16. Einrichtung (2, 202, 302, 402) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung mit einer Vorrichtung zur Erfassung des Lenkradwinkels und/oder der Lenkradumdrehungen gekoppelt ist.
DE2003155285 2003-11-18 2003-11-18 Einrichtung für die Betätigung von Blinkleuchten eines Fahrzeugs Withdrawn DE10355285A1 (de)

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