DE10355687A1 - Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn - Google Patents
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Abstract
Ein Verfahren zur Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (16) aus einer Faserstoffsuspension mittels eines Stoffauflaufs (12), wobei die Faserstoffbahn (16) eine Siebpartie (13, 14), eine Pressenpartie (21), eine Trockenpartie (26) und ein Glättwerk (41, 42) durchläuft, ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Stoffauflauf (12) schichtförmige Teilströme der Faserstoffsuspension mit verschiedenen Eigenschaften, insbesondere mit verschiedenen Elastizitätsmodulen, zugeführt werden, aus denen in der Siebpartie (13, 14) eine ein schichtenförmiges Profil aufweisende Faserstoffbahn (16) erzeugt wird.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Papier-, einer Karton-, einer Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn aus einer Faserstoffsuspension mittels eines Stoffauflaufs, wobei die Faserstoffbahn eine Siebpartie, eine Pressenpartie, eine Trockenpartie und ein Glättwerk durchläuft.
- In der
DE 40 19 593 C2 wird ein Stoffauflauf beschrieben, der einen quer liegenden Verteiler zum Verteilen der zugeführten Stoffsuspension, einen Turbulenzeinsatz mit einer Vielzahl von Löchern und Kanälen, einen maschinenbreiten Auslaufkanal mit einem Auslaufspalt zum Abgeben der Faserstoffsuspension an das Papiermaschinensieb und Mittel zum Einstellen der Stoffdichte der Faserstoffsuspension über die Arbeitsbreite hinweg vorsieht. - Die Mittel umfassen Leitungen für geregelte Suspensionsströme (Sektionsströme) mit individuell einstellbaren Eigenschaften. Der Stoffauflauf ist über seine Breite hinweg durch Trennwände in Sektionen unterteilt. Je Sektion ist wenigstens ein Anschluss zum Zuführen eines Sektionsstromes vorgesehen. An den sektionierten Abschnitt schließt sich ein Turbulenzeinsatz an. Die Trennwände erstrecken sich strömungsmäßig über einen wesentlichen Teil des Strömungsweges zwischen der Zuführung der Sektionsströme und dem Turbulenzeinsatz. Der Auslaufkanal schließt sich an den Turbulenzeinsatz an.
- Der bekannte Stoffauflauf ermöglicht es, die beiden Parameter Stoffdichte und Faserorientierung unabhängig voneinander quer zur Laufrichtung der Faserstoffbahn dadurch zu beeinflussen, dass den einzelnen Sektionen individuelle Sektionsströme zugeführt werden, deren Betriebsparameter wie der Durchsatz, die Stoffdichte und die Faserqualität für sich allein einstellbar sind.
- Aus der
EP 0 774 540 A2 ist ein Verfahren zur Beeinflussung des Reißlängen-Querprofils einer laufenden Faserstoffbahn bekannt. Um ein gleichmäßiges Reißlängenverhältnis über die gesamte Breite der Bahn einzustellen, wird die Faserlage über die Bahnbreite im Randbereich anders eingestellt als im mittleren Bereich. Zur Beeinflussung der Faserlage dienen sektional verschiedene Turbulenzzustände, Blendenöffnungen, Volumenströme, Stoffdichten, Differenzgeschwindigkeiten zwischen der Siebgeschwindigkeit und dem Stoffstrahl und Wandrauhigkeiten. - Bei bekannten Maschinen zur Herstellung von Faserstoffbahnen besteht insbesondere bei gestrichenen Papieren sowie beim Offsetdruck auf dem Papier das Problem der Glanzfleckigkeit. Bei Papierbahnen ist es ein wesentliches Qualitätsmerkmal, dass sie frei von derartigen Glanzflecken sind. Glanzfleckigkeit tritt verstärkt bei hohen Dicken- und Flächengewichtsunterschieden im Papier auf. Diese Flächengewichtsunterschiede führen beim Kalandrieren zu Spannungsspitzen, die sich auf die Oberflächenbeschaffenheit bzw. auf die Glanzwirkung auswirken.
- Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn zur Verfügung zu stellen, das die Glanzfleckigkeit verringert.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass dem Stoffauflauf schichtförmige Teilströme der Faserstoffsuspension mit verschiedenen Eigenschaften, insbesondere mit verschiedenen Elastizitätsmodulen, zugeführt werden, aus denen in einer Siebpartie die ein schichtenförmiges Profil aufweisende Faserstoffbahn erzeugt wird.
- Dabei kann der Stoffauflauf auch als bekannter Mehrschichtenstoffauflauf, insbesondere Dreischichtenstoffauflauf, ausgebildet sein, dessen einzelne Schichten durch entsprechende Teilströme beaufschlagt werden. Bei einer einseitig gestrichenen Faserstoffbahn würde im Grunde ein Zweischichtenstoffauflauf genügen.
- Durch dieses Verfahren lässt sich auch das Volumen des Papiers steigern. Spannungsspitzen beim Kalandrieren werden durch eine kompressible oder plastisch verformbare Mittellage im Papier vermieden. Schwankungen in der Beschaffenheit der Oberflächendichte werden schon bei geringeren Kalanderlasten verringert.
- Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
- Von Vorteil ist es, wenn mindestens zur Bildung einer mittleren Schicht eine Suspension mit einem plastisch verformbaren oder elastischen Stoff eingeströmt oder dem zugehörigen Teilstrom zugesetzt wird. Es versteht sich, dass neben der mittleren Schicht auch die an diese Schicht angrenzenden Schichten oder alle Schichten, insbesondere alle inneren Schichten, einen plastisch verformbaren oder elastischen Stoff enthalten können.
- Von Vorteil ist der Einsatz einer einen Holzstoff enthaltenden oder einer thermomechanischen Faserstoffsuspension.
- Zusätzlich ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Faserstoffbahn vor dem Glättwerk auf eine Temperatur erwärmt wird, die oberhalb des Erweichungspunkts von Inhaltsstoffen der Faserstoffbahn, insbesondere des Lignins, der Zellulose und der Hemizellulose, liegt.
- Durch die Verwendung einer Holzstoff enthaltenden Faserstoffsuspension oder einer thermomechanischen Faserstoffsuspension oder auch anderer Stoffe, die plastisch verformbar oder elastisch sind und einen geringen Elastizitätsmodul aufweisen, in der Mittellage oder in den mittleren Lagen der Papierbahn werden beim Kalandrieren durch die Erweichung, beispielsweise des Lignins, in Verbindung mit hohen Temperaturen im Kalander Spannungsspitzen vermieden. Durch diese Maßnahme wird das Auftreten von Glanzfleckigkeit durch eine über die Papierbahn gleichmäßig verdichtete Oberfläche reduziert oder ausgeschlossen.
- Nachstehend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1a , b Schemen zur Regelung der Konzentration in einem Suspensionsstrom in einem Stoffauflauf, -
2 einen Stoffauflauf im Längsschnitt, -
3 eine schematische Ansicht einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn und -
4a , b Querschnitte der Faserstoffbahn vor und nach dem Durchlaufen des Kalanders. - In einer Durchflussverhältnisregelung (
1a ) lässt sich das Verhältnis zwischen der Faserstoffsuspension und einer ausschließlich Holzstoff enthaltenden oder mit diesem angereicherten Faserstoffsuspension oder einer wenigstens teilweise thermomechanischen Faserstoffsuspension dadurch einstellen, dass gemäß DIN 19227 Blatt 1, Seite 9 die beiden Suspensionsströme in einem Mischer1 zusammengeführt werden, aus dem ein Sektionsstrom QM mit der Gesamtkonzentration CM herausgeführt wird. Der erste, in den Mischer1 führende Teilstrom QH hat die Konzentration CH und wird noch vor dem Durchflussverhältnisregelkreis durch einen Durchflussmengenregelkreis bezüglich der Durchflussmenge geregelt. Der zweite, in den Mischer1 führende Teilstrom QL mit der Konzentration CL wird bezüglich seines Volumenstroms über das Stellventil des Durchflussverhältnisregelkreises geregelt. - Eine Variante zu dem Regelschema besteht darin, die beiden zugeführten Teilströme QH mit der Konzentration CH und QL mit der Konzentration CL jeweils separat über einen Durchflussmengenregelkreis einzustellen, wobei die Führungsgrößen für die einzelne Mengenregelung aus einer zentralen Rechnersteuerung zugeführt werden. Aus dem Durchflussmengenregelkreis wird dann ein Sektionsstrom QM mit einer Endkonzentration CM an einen nachgeschalteten Stoffauflauf
2 (2 ) abgegeben. - In dem Stoffauflauf
2 wird die Stoffsuspension in einzelnen Strömen mit den Sektionsströmen QMi (i = 1, 2,... n) und der Konzentration CMi einem sektionierten Abschnitt3 des Stoffauflaufs2 zugeführt, von wo aus die Stoffsuspension in den Turbulenzeinsatz4 eingeführt wird. Anschließend gelangt sie in eine Düse5 ; von dort wird sie durch einen Austrittsspalt der Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn zugeführt. Der sektionierte Abschnitt3 ist durch eine Vielzahl von Trennwänden6 unterteilt. Somit lässt sich beispielsweise vorsehen, dass eine einen plastisch verformbaren Stoff enthaltende Faserstoffsuspension ausschließlich in zwei mittlere Sektionen7 ,8 jeweils als Sektionsstrom eingebracht wird. Ebenso ist es aber entsprechend der gewünschten Papierqualität auch möglich, derartige Sektionsströme auch in den den beiden Sektionen7 ,8 benachbarten Sektionen9 ,10 einzubringen. - Der Stoffauflauf
2 kann selbstverständlich auch als Mehrschichtenstoffauflauf ausgeführt sein, wobei vorzugsweise jeder Schicht ein Schichtstrom QSMi (i = 1, 2,... n) mit einer jeweiligen Konzentration CSMi (i = 1, 2,... n) zugeführt wird. - In einer sich oberhalb eines Maschinenfundaments
11 (3 ) erstreckenden Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn wird aus einem Stoffauflauf12 eine Faserstoffsuspension zwischen Siebe13 und14 aufgebracht. Auf dem Radius einer Formierwalze15 laufen die Siebe13 ,14 keilförmig aufeinander zu und schließen die Faserstoffsuspension zwischen sich ein. Dabei erfolgt eine erste Entwässerung der Faserstoffsuspension, und es bildet sich eine Fasermatte16 , aus der die Faserstoffbahn entsteht. - Ab der Formierwalze
15 beginnt die Doppelsiebzone, die ihren Endpunkt bei einer Walze17 , beispielsweise einer Siebsaugwalze, hat. In der Doppelsiebzone können sich noch weitere Entwässerungselemente wie ein Entwässerungskasten18 , nachgiebige, anpressbare Entwässerungsleisten19 und ein Siebsaugkasten20 befinden. - An die Nasspartie mit den Sieben
13 ,14 schließt sich eine Pressenpartie21 an, zu der ein endloses Band22 die Faserstoffbahn16 überführt. Die Pressenpartie21 umfasst einen von zwei Presswalzen23 ,24 gebildeten Pressspalt. - Nach der Pressenpartie
21 wird die Faserstoffbahn16 mittels einer (hier nicht dargestellten) Überführeinrichtung um eine Leitwalze25 herum zu einer Trockenpartie26 weitergeleitet. In dieser bilden Trockenzylinder27 ,28 ,29 , ein Trockensieb30 und eine Trockensiebsaugwalze31 eine einseitig oben befilzte Trockengruppe. - Trockenzylinder
32 ,33 ,34 ,35 bilden eine zweireihige Trockengruppe innerhalb der Trockenpartie26 . An die Trockenpartie26 schließen sich zu beiden Seiten der Faserstoffbahn16 Heizeinrichtungen36 ,37 an, beispielsweise in Form von Schwebetrocknern, die die Faserstoffbahn16 auf eine Temperatur erwärmen, die oberhalb der Erweichungstemperatur der im Papier, insbesondere in der aus den Sektionen7 ,8 entstandenen mittleren Schicht38 (4a , b) der Faserstoffbahn16 , enthaltenen Zellulose, Hemizellulose und Lignin, liegt, so dass die mittlere Schicht38 entsprechend den Unebenheiten der äußeren Oberflächen39 ,40 der Faserstoffbahn16 elastisch nachgibt, wenn sie durch zwei Glättwalzen41 ,42 eines den Heizeinrichtungen36 ,37 nachgeordneten Kalanders hindurchläuft. - Aufgrund der Erwärmung und der zusätzlich vorhandenen Feuchtigkeit gibt die Schicht
38 aufgrund ihres niedrigen Elastizitätsmodul nach und wird unter der Last der Glättwalzen41 ,42 plastifiziert und komprimiert. Die Oberflächen39 ,40 werden geglättet, ohne dass auf ihnen größere flächige Spannungsspitzen auftreten. -
- 1
- Mischer
- 2
- Stoffauflauf
- 3
- Sektionierter Abschnitt
- 4
- Turbulenzeinsatz
- 5
- Düse
- 6
- Trennwand
- 7
- Sektion
- 8
- Sektion
- 9
- Sektion
- 10
- Sektion
- 11
- Maschinenfundament
- 12
- Stoffauflauf
- 13
- Sieb
- 14
- Sieb
- 15
- Formierwalze
- 16
- Faserstoffbahn (Fasermatte)
- 17
- Walze
- 18
- Entwässerungskasten
- 19
- Entwässerungsleisten
- 20
- Siebsaugkasten
- 21
- Pressenpartie
- 22
- Endloses Band
- 23
- Presswalze
- 24
- Presswalze
- 25
- Leitwalze
- 26
- Trockenpartie
- 27
- Trockenzylinder
- 28
- Trockenzylinder
- 29
- Trockenzylinder
- 30
- Trockensieb
- 31
- Trockensiebsaugwalze
- 32
- Trockenzylinder
- 33
- Trockenzylinder
- 34
- Trockenzylinder
- 35
- Trockenzylinder
- 36
- Heizeinrichtung
- 37
- Heizeinrichtung
- 38
- Mittlere Schicht
- 39
- Oberfläche
- 40
- Oberfläche
- 41
- Glättwalze
- 42
- Glättwalze
Claims (4)
- Verfahren zur Herstellung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (
16 ) aus einer Faserstoffsuspension mittels eines Stoffauflaufs (12 ), wobei die Faserstoffbahn (16 ) eine Siebpartie (13 ,14 ), eine Pressenpartie (21 ), eine Trockenpartie (26 ) und ein Glättwerk (41 ,42 ) durchläuft, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stoffauflauf (12 ) schichtförmige Teilströme der Faserstoffsuspension mit verschiedenen Eigenschaften, insbesondere mit verschiedenen Elastizitätsmodulen, zugeführt werden, aus denen in der Siebpartie (13 ,14 ) eine ein schichtenförmiges Profil aufweisende Faserstoffbahn (16 ) erzeugt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zur Bildung einer mittleren Schicht (
38 ) ein plastisch verformbarer oder elastischer Stoff eingeströmt oder dem zugehörigen Teilstrom zugesetzt wird. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Stoff eine Holzstoff enthaltende oder eine thermomechanische Faserstoffsuspension verwendet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
16 ) vor dem Glättwerk (41 ,42 ) auf eine Temperatur erwärmt wird, die oberhalb des Erweichungspunkts von Inhaltsstoffen der Faserstoffbahn (16 ), insbesondere des Lignins, der Zellulose und der Hemizellulose, liegt.
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