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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Halbleitersubstrat und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung ein Halbleitersubstrat, das in
einem Halbleiterbauelement verwendet wird, und ein Verfahren zu
seiner Herstellung.
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Herkömmlich sind die meisten konventionellen
Halbleitersubstrate für
Halbleiterbauelemente, welche im allgemeinen als bipolare Transistoren
oder Power-MOSFETs bezeichnet werden, solche, in welchen eine schwach
dotierte Silicium-Epitaxieschicht auf der Oberseite eines Substrats
ausgebildet ist, das stark mit Verunreinigungen, wie Arsen, Antimon, Phosphor
oder Bor (im allgemeinen Arsen) dotiert ist und dessen Oberfläche hochglanznachbearbeitet
ist.
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Um ein derart stark dotiertes Substrat
herzustellen, ist es erforderlich, zum Zeitpunkt des Einkristallwachstums
mit dem Czochralski-Verfahren ein Substrat mit einer großen Menge
Verunreinigungen zu dotieren. Das Einführen von Verunreinigungen in der
höchstmöglichen
Konzentration innerhalb der Löslichkeitsgrenze
des Feststoffs bei der Fertigung des stark dotierten Substrats erschwert
jedoch das Einkristallwachstum, was zu niedrigen Ausbeuten führt. Zusätzlich erschwert
es ein als Segregation bezeichnetes Phänomen, Verunreinigungen gleichförmig in
der Richtung der Kristallänge
in einer Charge einzuführen,
d.h. Kristall mit einem gleichförmigen spezifischen
Widerstand zu züchten.
Somit führt
die Fertigung eines stark dotierten Substrats durch Einfügung einer
großen
Menge an Verunreinigungen in das Substrat zum Zeitpunkt des Einkristallwachstums
zu einer Erhöhung
der Fertigungskosten.
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Beim so erhaltenen stark dotierten
Substrat bleibt die stark dotierte Halbleitersubstratschicht auf der
Rückseite
des Substrats unbedeckt. Zum Zeitpunkt der Ausbildung einer Epitaxieschicht
auf der Oberseite des stark dotierten Substrats diffundieren folglich
die Verunreinigungen innerhalb des Substrats von der Rückseite
nach außen
und die diffundierenden Verunreinigungen gelangen dann in die Oberfläche der
Epitaxieschicht auf der Oberseite des Substrats. Um die Diffusion
von Verunreinigungen von der Rückseite
des Substrats nach außen
zum Zeitpunkt der Ausbildung der Epitaxieschicht zu verhindern,
ist es erforderlich, einen Passivierungsfilm (Oxidfilm oder Polysiliciumfilm)
auf der Rückseite
des Substrats auszubilden, was die Fertigungskosten weiter erhöht.
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Herkömmlich gibt es ein Verfahren
zur Herstellung eines Halbleitersubstrats für einen Thyristor, welches
die Ausbildung einer Verunreinigungs-Diffusionsschicht auf der Oberfläche eines
Halbleitersubstrats, anschließendes
mechanisches und chemisches Hochglanzpolieren der Oberfläche der
Verunreinigungs-Diffusionsschicht zur Entfernung des Oberflächenteils
einer gegebenen Dicke, sowie das Ausbilden einer stark dotierten
Epitaxieschicht auf der hochglanzpolierten Verunreinigungs-Diffusionsschicht einschließt (siehe
japanische Patentanmeldung KOKAI Nr. 59-35421).
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Um mit dieser herkömmlichen
Technik die Verunreinigungs-Diffusionsschicht
auf der Substratoberfläche
auszubilden, werden Oxidfilme auf beiden Seiten des Substrats ausgebildet,
Phosphor durch die Oxidfilme in einen Wafer mit 140 KeV und bei
einer Dosis von 7 × 1014 cm–2 implantiert und der
erhaltene Wafer für
etwa 50 Stunden bei 1260°C
in einem gemischten Gas aus Stickstoff und Sauerstoff erhitzt, so
daß Phosphor
in den Wafer diffundiert. Danach wird die Oberfläche des Wafers mechanisch und
chemisch unter Verwendung von Kieselsäurepulver hochglanzpoliert,
um die Phosphor-Diffusionsschicht in
einer Dicke von 5 μm
zu entfernen, und eine monokristalline Epitaxieschicht vom N-Typ
mit einem spezifischen Widerstand von 0,1 Ωcm wird auf der hochglanzpolierten
Wafer-Oberfläche
mit Hilfe von Epitaxie-Wachstumstechniken
ausgebildet.
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Diese herkömmliche Technik soll eine defektfreie
Epitaxieschicht bei der Fertigung eines Halbleitersubstrats für einen
Thyristor ausbilden. Im einzelnen schließt die Technik die Ausbildung
einer Diffusionsschicht auf einem Substrat, das anschließende mechanische
und chemische Polieren der Oberfläche der Diffusionsschicht und
das Ausbilden einer Epitaxieschicht auf der polierten Diffusionsschicht
ein, wodurch eine defektfreie Epitaxieschicht ausgebildet wird.
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Ferner schließt die herkömmliche Technik zur Ausbildung
einer stark dotierten Diffusionsschicht auf einem Substrat das Ionenimplantieren
von Dotierungsmitteln in das Substrat mit einer Dosis von 7 × 1014 cm–2 und
das anschließende
Diffundieren der implantierten Dotierungsmittel durch Hochtemperatur-Wärmebehandlung
ein. Danach wird eine Epitaxieschicht mit einem spezifischen Widerstand
von 0,1 Ωcm auf
dem Substrat ausgebildet. Es wird erwartet, daß mit diesem Fertigungsverfahren
die Verunreinigungskonzentration des Substrats (untere Schicht)
und die Verunreinigungskonzentration der Epitaxieschicht (obere
Schicht) im wesentlichen gleich zueinander sind. Um die Verunreinigungskonzentration
der Diffusionsschicht höher
zu machen, wird die Ionenimplantation einfach für eine längere Zeit bei höherer Dosis
durchgeführt;
dies führt
jedoch zu einer niedrigeren Produktivität und folglich zu höheren Fertigungskosten.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird ein Halbleitersubstrat zur Verfügung gestellt, das umfaßt:
ein
schwach dotiertes Substrat (lightly doped substrate), das Verunreinigungen
in einer niedrigen Konzentration enthält;
eine stark dotierte
Diffusionsschicht (heavily doped diffusion layer), die über einer
Oberseite des schwach dotierten Substrats ausgebildet ist und eine höhere Verunreinigungskonzentration
aufweist als das schwach dotierte Substrat; und
eine Epitaxieschicht,
die über
einer Oberseite der stark dotierten Diffusionsschicht ausgebildet
ist und Verunreinigungen in einer niedrigeren Konzentration enthält als die
stark dotierte Diffusionsschicht.
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Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitersubstrats bereitgestellt,
das umfaßt:
Ausbilden
einer stark dotierten Diffusionsschicht, welche eine höhere Konzentration
an Verunreinigung aufweist als das schwach dotierte Substrat, auf
einer Oberfläche
eines schwach dotierten Substrats, welches Verunreinigungen in einer
niedrigen Konzentration enthält;
Hochglanznachbearbeiten
einer Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht; und
Ausbilden einer
Epitaxieschicht auf der hochglanznachbearbeiteten Oberfläche der
stark dotierten Diffusionsschicht, wobei die Epitaxieschicht Verunreinigungen
in einer niedrigeren Konzentration enthält als die stark dotierte Diffusionsschicht.
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Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitersubstrats zur
Verfügung
gestellt, welches umfaßt:
Hochglanznachbearbeiten
einer Oberfläche
eines schwach dotierten Substrats, welches Verunreinigungen in einer
niedrigen Konzentration enthält;
Ausbilden
einer stark dotierten Diffusionsschicht, welche eine höhere Konzentration
an Verunreinigungen aufweist als das schwach dotierte Substrat,
auf der hochglanznachbearbeiteten Oberfläche des schwach dotierten Substrats;
und
Ausbilden einer Epitaxieschicht auf einer Oberfläche der
stark dotierten Diffusionsschicht, wobei die Epitaxieschicht Verunreinigungen
in einer niedrigeren Konzentration als die stark dotierte Diffusionsschicht enthält.
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Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitersubstrats zur
Verfügung
gestellt, welches umfaßt:
Ausbilden
stark dotierter Diffusionsschichten, welche eine höhere Konzentration
an Verunreinigungen aufweisen als das schwach dotierte Substrat,
auf der Ober- und Rückseite
eines schwach dotierten Substrats, das Verunreinigungen in einer
niedrigen Konzentration enthält;
Entfernen
der stark dotierten Diffusionsschicht, welche entweder auf der Ober-
oder der Rückseite
des schwach dotierten Substrats ausgebildet ist;
Hochglanznachbearbeiten
einer Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht, welche auf der anderen Ober-
oder Rückseite
des schwach dotierten Substrats ausgebildet ist; und
Ausbilden
einer Epitaxieschicht auf der hochglanznachbearbeiteten Oberfläche der
stark dotierten Diffusionsschicht, wobei die Epitaxieschicht Verunreinigungen
in einer niedrigeren Konzentration als die stark dotierte Diffusionsschicht
enthält.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitersubstrats
bereitgestellt, das umfaßt:
Ausbilden
stark dotierter Diffusionsschichten, welche eine höhere Konzentration
an Verunreinigung aufweisen als das schwach dotierte Substrat, auf
der Ober- und Rückseite
eines schwach dotierten Substrats, das Verunreinigungen in einer
niedrigen Konzentration enthält;
Unterteilen
des Substrats in Teilsubstrate durch Schneiden entlang seiner Oberfläche in der
Mitte in Dickenrichtung;
Planarisieren einer Schnittfläche jedes
der Teilsubstrate; Hochglanznachbearbeiten einer Oberfläche der stark
dotierten Diffusionsschicht, welche auf jedem der Teilsubstrate
ausgebildet ist; und
Ausbilden einer Epitaxieschicht auf der
hochglanznachbearbeiteten Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht auf jedem der Teilsubstrate,
wobei die Epitaxieschicht Verunreinigungen in einer niedrigeren
Konzentration enthält
als die stark dotierten Diffusionsschichten.
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Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Halbleitersubstrat zur Verfügung gestellt, welches umfaßt:
ein
Halbleiterbauelement;
eine stark dotierte Diffusionsschicht,
welche über
einer Oberseite eines schwach dotierten Substrats ausgebildet ist
und eine höhere
Konzentration an Verunreinigungen aufweist als das schwach dotierte Substrat,
wobei das schwach dotierte Substrat in einer letzten Stufe eines
Verfahrens zur
Ausbildung des Halbleiterbauelements entfernt
wird; und eine Epitaxieschicht, welche über einer Oberseite der stark
dotierten Diffusionsschicht ausgebildet ist und Verunreinigungen
in einer niedrigeren Konzentration als die stark dotierte Diffusionsschicht
enthält, wobei
das Halbleiterbauelement in der Epitaxieschicht ausgebildet ist.
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Kurze Beschreibung der unterschiedlichen Ansichten
der Zeichnungen
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1 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats;
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2 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats gemäß einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform,
in welcher eine stark dotierte Diffusionsschicht und eine Epitaxieschicht
auf dem Halbleitersubstrat der 1 ausgebildet
sind;
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3 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats;
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4 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats gemäß einer
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform,
in welcher eine stark dotierte Diffusionsschicht und eine Epitaxieschicht
auf dem Halbleitersubstrat der 3 ausgebildet
sind;
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5 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung;
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6 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 5 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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7 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 6 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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8 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 7 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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9 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 8 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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10 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 9 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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11 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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12 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 11 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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13 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 12 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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14 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 13 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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15 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 14 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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16 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt von 15 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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17 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrat zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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18 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 17 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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19 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 18 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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20 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrat zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 19 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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21 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 20 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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22 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 21 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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23 ist
eine Schnittansicht eines Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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24 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 23 folgenden Schritts
des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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25 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 24 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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26 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 25 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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27 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 26 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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28 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 27 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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29 ist
eine Schnittansicht des Halbleitersubstrats zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 28 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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30 ist
eine Schnittansicht eines Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements unter
Verwendung des in 10 gezeigten
Substrats;
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31 ist
eine Schnittansicht des Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 30 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens;
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32 ist
eine Schnittansicht eines Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements unter
Verwendung des in 16 gezeigten
Substrats;
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33 ist
eine Schnittansicht des Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 32 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens;
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34 ist
eine Schnittansicht eines Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements unter
Verwendung des in 22 gezeigten
Substrats;
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35 ist
eine Schnittansicht des Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 34 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens;
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36 ist
eine Schnittansicht eines Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines Schritts eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements unter
Verwendung des in 29 gezeigten
Substrats;
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37 ist
eine Schnittansicht des Halbleiterbauelements zur Erläuterung
eines auf den Schritt der 36 folgenden
Schritts des Herstellungsverfahrens;
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38 ist
eine Schnittansicht eines Halbleiter-Wafers, der ein schwach dotiertes
Substrat, eine stark dotierte Diffusionsschicht und eine Epitaxieschicht
umfaßt
und zur Durchführung
des "SR-Verfahrens" schräg geschliffen
wurde;
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39 ist
eine schematische Schnittansicht des Halbleiter-Wafers der 38, auf dem zwei Sonden in einem Abstand voneinander
auf der geschliffenen Wafer-Oberfläche angebracht wurden;
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40 ist
ein Graph, der den spezifischen Widerstand in Abhängigkeit
von der Distanz beim "SR-Verfahren" zeigt.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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1 und 3 sind Schnittansichten eines Halbleitersubstrats.
Dieses Halbleitersubstrat ist ein schwach dotiertes Halbleitersubstrat
(Halbleiter-Wafer), welches Verunreinigungen in einer niedrigen Konzentration
enthält
und durch Schneiden eines monokristallinen Barrens gebildet wird.
Dieses Substrat ist eines vor der Bildung von Schichten, wie beispielsweise
einer Verunreinigungs-Diffusionsschicht, einer Epitaxieschicht,
usw.
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Das schwach dotierte Substrat 100
wird üblicherweise
zum Zeitpunkt des Einkristallwachstums mit dem Czochralski-Verfahren mit Verunreinigungen vom
N- oder P-Leitfähigkeitstyp
dotiert. In den 1 und 3 geben N und P die Leitfähigkeitstypen
der Halbleiter an. Dies ist in den übrigen Zeichnungen genauso.
Das Symbol "+" gibt an, daß die Verunreinigungskonzentration
hoch ist. Die Verunreinigungen vom N-Leitfähigkeitstyp schließen Phosphor,
Antimon und Arsen ein. Die Verunreinigungen vom P-Leitfähigkeitstyp
schließen
Bor ein.
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Verunreinigungen desselben Leitfähigkeitstyps
wie diejenigen im schwach dotierten Substrat 100 werden mit Hilfe
von Diffusionstechniken in einer hohen Konzentration in das Substrat
eindiffundiert, so daß ein
Substrat mit darin ausgebildeter stark dotierter Diffusionsschicht 1 hergestellt
wird, in welchem eine stark dotierte Diffusionsschicht 2 im
oberen Teil des Substrats 100 ausgebildet ist, wie in den 2 und 4 gezeigt, welche jeweils den 1 und 3 entsprechen. Das Symbol "+" in den 2 und 4 gibt an, daß die Verunreinigungskonzentration
hoch ist. Dies ist für
die übrigen
Zeichnungen genauso. Es ist wünschenswert,
daß die
Dicke der stark dotierten Diffusionsschicht 2 kleiner ist als diejenige
des schwach dotierten Substrats 100. Es ist wünschenswert, daß zum Zeitpunkt
der Diffusion eine Nicht-Diffusionsschicht 1' im Substrat
mit der stark dotierten Diffusionsschicht 2 darauf ausgebildet
verbleibt.
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Als nächstes wird eine Epitaxieschicht 3 auf der
stark dotierten Diffusionsschicht 2 des Substrats 1 ausgebildet,
welche Verunreinigungen in einer niedrigeren Konzentration als die
stark dotierte Diffusionsschicht 2 enthält.
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Die Epitaxieschicht 3 kann
von demselben Leitfähigkeitstyp
sein wie das schwach dotierte Substrat und die stark dotierte Diffusionsschicht,
wie in 2 gezeigt, oder
kann vom Leitfähigkeitstyp
sein, welcher dem schwach dotierten Substrat und der stark dotierten
Diffusionsschicht entgegengesetzt ist, wie in 4 gezeigt. D.h., wenn das schwach dotierte
Substrat und die stark dotierte Diffusionsschicht von N-Leitfähigkeitstyp
sind, kann, wie in 1 und 2 gezeigt, die Epitaxieschicht
ebenso vom N-Leitfähigkeitstyp
sein und wenn das schwach dotierte Substrat und die stark dotierte
Diffusionsschicht vom P-Leitfähigkeitstyp
sind, kann die Epitaxieschicht auch vom P-Leitfähigkeitstyp sein. Wie in 3 und 4 gezeigt, kann, wenn das schwach dotierte
Substrat und die stark dotierte Diffusionsschicht vom N-Leitfähigkeitstyp
sind, die Epitaxieschicht alternativ vom P-Leitfähigkeitstyp sein und wenn das
schwach dotierte Substrat und die stark dotierte Diffusionsschicht von
P-Leitfähigkeitstyp
sind, kann die Epitaxieschicht vom N-Leitfähigkeitstyp sein. Leistungsgeräte wie IGBT-Transistoren
(Insulated Gate Bipolar Transistors) haben einen Aufbau mit entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp,
wie in 4 gezeigt.
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Die Verunreinigungskonzentration
des schwach dotierten Substrats 100 kann so niedrig eingestellt
werden, daß eine
solche Diffusion von im Substrat enthaltenen Verunreinigungen nach
außen, welche
den spezifischen Widerstand der Epitaxieschicht 3 beeinflußt, nicht
auftritt. Aus diesem Grund kann das Substrat mit niedrigen Kosten
im Vergleich zu herkömmlichen
stark dotierten Substraten gefertigt werden. Es ist ratsam, daß die Verunreinigungskonzentration
des schwach dotierten Substrats 100 weniger als das 10-fache derjenigen
der Epitaxieschicht 3 ist.
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Weil die stark dotierte Diffusionsschicht 2 durch
Diffusionstechniken ausgebildet wird, kann eine gleichförmige Verteilung
des spezifischen Widerstandes in einer Charge enthalten werden,
ohne daß diese
durch Segregation beeinflußt
wird, die zum Zeitpunkt des Kristallwachstums bei der Bildung herkömmlicher
stark dotierter Substrate auftritt. Weil die stark dotierte Diffusionsschicht 2 so
ausgebildet ist, daß sie
nicht die Rückseite 4 des
Substrats 1 erreicht, wandern die Verunreinigungen nicht
von der Rückseite 4 zur
Oberseite (Epitaxieschichtoberfläche)
des Substrats 1 zum Zeitpunkt des Epitaxiewachstums oder
beim Herstellungsverfahren des Halbleiterbauelements. Somit kann
ein überschüssiger Schritt
der Ausbildung eines Passivierungsfilms auf der Rückseite
des Substrats vereinfacht werden.
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Wenn die nicht dotierte Schicht 1' des Substrats 1 nach
der Ausbildung des Halbleiterbauelements verbliebe, würden sich
die Eigenschaften des Bauelements verschlechtern. Im allgemeinen
wird die Schicht 1' entfernt
durch Schleifen in der letzte Stufe beim Herstellungsverfahren des
Bauelements; folglich tritt kein Problem auf. Wenn das Substrat nach
dem Entfernen der Schicht 1' eine
zu geringe Dicke hat, neigt es zum Brechen in den nachfolgenden
Schritten und es ist folglich erforderlich, daß es eine Dicke von 50 μm oder mehr
hat. Es ist wünschenswert,
daß die
Summe der Dicke der Epitaxieschicht 3 und der stark dotierten
Diffusionsschicht 2 50 μm
oder mehr ist.
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In einem Verfahren zur Herstellung
eines Halbleitersubstrats gemäß einer
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird ein schwach dotiertes Substrat, das Verunreinigungen in einem
niedrigen Dotierungslevel enthält,
auf oder unter (in diesem Beispiel auf) einer Diffusionsschicht,
welche stärker
mit Verunreinigungen dotiert ist als das Substrat, ausgebildet.
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Zur Ausbildung der stark dotierten
Diffusionsschicht wird eine herkömmliche
Technik angewandt, welche beispielsweise das Geben des Halbleitersubstrats
in einen elektrischen Ofen, die Wärmebehandlung des Halbleitersubstrats
in einem gemischten Gas aus Sauerstoff, Stickstoff und POCl3 und ferner das Durchführen von Wärmebehandlung bei höherer Temperatur
einschließt.
Als nächstes wird
die Oberseite des Substrats, die mit der stark dotierten Diffusionsschicht
versehen ist, hochglanznachbehandelt. Das hier beschriebene Hochglanznachbehandlungsverfahren
schließt
mindestens ein chemisch-mechanisches Polierverfahren ein, welches
es ermöglicht,
daß die
nachbehandelte Oberfläche
des Substrats ein Spiegel wird. Wenn durch das chemisch-mechanische
Polierverfahren Weiterverarbeitungsverfahren notwendig sind, sollten
sie eingeschlossen werden. Die Weiterverarbeitungsverfahren schließen Schleifen
unter Verwendung eines Diamantschleifsteins und die Ätzung mit
einer Säurechemikalie
(beispielsweise einer Lösung
von Salpetersäure,
Essigsäure
und Flußsäure) ein.
In den vergangenen Jahren wurde die Plasma-Ätzungstechnik in weitem Maß etabliert.
Wenn diese Technik als das letzte Verfahren verwendet wird, sollte
sie ebenso eingeschlossen werden. Als nächstes wird eine Epitaxieschicht,
die Verunreinigungen in einer niedrigeren Konzentration als die
stark dotierte Diffusionsschicht enthält, auf der hochglanznachbehandelten Oberfläche ausgebildet.
Die Ausbildung dieser Epitaxieschicht wird durchgeführt mit
Hilfe herkömmlicher Techniken,
beispielsweise unter Verwendung von SiHCl3 als
Siliciumquelle, H2 als Trägergas und
PH3 als Dotierungsgas. In diesem Fertigungsverfahren kann
die Hochglanznachbehandlung vor der Ausbildung der stark dotierten
Diffusionsschicht durchgeführt
werden. Ferner ist es wünschenswert,
daß die andere
Substratoberfläche,
welche nicht mit einer stark dotierten Diffusionsschicht versehen
ist (in diesem Beispiel die Rückseite
des Substrats) durch einen Oxidfilm oder dgl. geschützt wurde,
bevor die stark dotierte Diffusionsschicht ausgebildet wird. Die Ausbildung
dieses Passivierungsfilms kann unter der Annahme, daß der Passivierungsfilm
ein Oxidfilm ist, erreicht werden durch Ausbildung von Oxidfilmen
auf sowohl der Ober- als auch der Unterseite des Substrats vor der
Ausbildung der stark dotierten Diffusionsschicht und anschließendes Wegätzen des
Oxidfilms auf der Oberseite des Substrats (der Oberfläche auf welcher
die Epitaxieschicht ausgebildet werden soll) durch Schleuderätzen.
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In einem Verfahren zur Herstellung
eines Halbleitersubstrats gemäß einer
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform,
wird ein schwach dotiertes Substrat 100, das Verunreinigungen in
einer niedrigen Konzentration enthält, auf der Ober- und Unterseite
mit Diffusionsschichten versehen, von denen jede stärker mit
Verunreinigungen dotiert ist als das Substrat. Die stark dotierten
Diffusionsschichten können
durch das vorgenannte herkömmliche
Verfahren ausgebildet werden. Als nächstes wird die stark dotierte
Diffusionsschicht auf einer der Substratoberflächen (in diesem Beispiel der
Unterseite) entfernt, um die Nicht-Diffusionsschicht freizulegen.
Es ist wünschenswert,
daß in
diesem Fall die Entfernung der stark dotierten Diffusionsschicht
durchgeführt
wird durch Einseitenschleifen unter Verwendung eines Diamantschleifsteins,
Einseitenätzung
auf Basis von Plasma- oder
Schleuderätzen
oder Einseitenpolieren. In einer Anordnung unter Belassen der stark
dotierten Diffusionsschicht können
Zweiseitenschleifen, Zweiseitenätzen
und Zweiseitenpolieren in Kombination durchgeführt werden. Als nächstes wird
die Oberseite des Substrats, auf welcher die stark dotierte Diffusionsschicht
verblieben ist, hochglanznachbearbeitet. An diesem Punkt können, abhängig von
der Beschaffenheit der Oberfläche
(Oberseite des Substrats) der stark dotierten Diffusionsschicht,
Schleifen unter Verwendung eines Diamantschleifsteins, Plasma- oder
Schleuderätzen
und Polieren in Kombination durchgeführt werden. Wenn die Nicht-Diffusionsschicht,
welche die Rückseite
des Substrats bildet, belassen wird, können Zweiseitenschleifen, Zweiseitenätzen und
Zweiseitenpolieren in Kombination durchgeführt werden. Nach der Hochglanznachbearbeitung
wird eine Epitaxieschicht, die Verunreinigungen in einer niedrigen
Konzentration enthält,
mit Hilfe der vorgenannten herkömmlichen
Techniken auf der hochglanznachbearbeiteten stark dotierten Diffusionsschicht
ausgebildet.
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In einem Verfahren zur Fertigung
eines Halbleitersubstrats gemäß einer
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird ein schwach dotiertes Substrat, das Verunreinigungen in niedriger
Konzentration enthält,
auf der Ober- und Unterseite mit Diffusionsschichten versehen, die
jeweils stärker
mit Verunreinigungen dotiert sind als das Substrat. Die stark dotierten
Diffusionsschichten können
mit der vorgenannten herkömmlichen
Technik ausgebildet werden. Danach wird das Substrat durch Schneiden
entlang seiner Oberfläche
in der Mitte in Dickenrichtung mit Hilfe einer Innendurchmessersäge oder
einer Drahtsäge
zweigeteilt. Dabei wird auf jeder Teiloberfläche eine Nicht-Diffusionsschicht
freigelegt. Als nächstes
wird die Teiloberfläche
(Oberfläche
mit exponierter Nicht-Diffusionsschicht) jedes Teilsubstrats planarisiert.
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Diese Planarisierung wird vorzugsweise durchgeführt mit
Hilfe von Einseitenschleifen unter Verwendung eines Diamantschleifsteins,
Einseitenätzen
auf Basis von Plasma- oder
Schleuderätzen oder
Einseitenpolieren. An diesen Punkt können in einem Aufbau unter
Belassen einer der stark dotierten Diffusionsschichten Zweiseitenschleifen,
Zweiseitenätzen
und Zweiseitenpolieren in Kombination durchgeführt werden. Als nächstes wird
die Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht (die Substratoberfläche auf
der Seite der stark dotierten Diffusionsschicht) hochglanznachbehandelt.
An diesem Punkt kann abhängig
von der Oberflächenbeschaffenheit
der stark dotierten Diffusionsschicht Schleifen unter Verwendung
eines Diamantschleifsteins, Plasma- oder Schleuderätzen und
Polieren in Kombination durchgeführt
werden. In einem Aufbau unter Belassen der Nicht-Diffusionsschicht
können
Zweiseitenschleifen, Zweiseitenätzen
und Zweiseitenpolieren in Kombination durchgeführt werden. Nach der Hochglanznachbearbeitung
wird die hochglanznachbearbeitete stark dotierte Diffusionsschicht
an ihre Oberseite mit Hilfe der vorgenannten herkömmlichen Techniken
mit einer Epitaxieschicht versehen, welche schwächer mit Verunreinigungen dotiert
ist als die Diffusionsschicht.
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In den vorgenannten Herstellungsverfahren sollten
die Verunreinigungen, welche diffundieren sollen, vorzugsweise eine
hohe Diffusionsgeschwindigkeit haben. Es wird empfohlen, daß die Verunreinigung
vom N-Typ Phosphor und die Verunreinigung vom P-Typ Bor ist. Mit
der P-Typ-Verunreinigung
besitzt Aluminium einen größeren Diffusionskoeffizienten
als Bor. Für
einen Silicium-Halbleiter
ist jedoch die Feststofflöslichkeitsgrenze
von Aluminium mindestens eine Größenordnung
kleiner als bei Bor. Folglich ist Bor als P-Typ-Verunreinigung wünschenswert,
die in Silicium-Halbleiter eindiffundieren soll. Das Substrat ist nicht
auf Silicium beschränkt und
kann ein anderes Halbleitermaterial, wie Germanium sein.
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Die Konzentrationen der Verunreinigungen im
Substrat und den Schichten des erfindungsgemäßen Halbleitersubstrats werden
mit dem I-Schicht-Schätzungsverfahren
(I-layer estimation method) gemessen, das als "SR-Verfahren" bezeichnet wird. In diesem Verfahren
wird der spezifische Widerstand gemessen. Gemäß dem SR-Verfahren wird der
Halbleiter-Wafer, der die Epitaxieschicht 3, die stark
dotierte Diffusionsschicht 2 und das schwach dotierte Substrat
100 umfaßt,
schräg
geschliffen, wie 38 zeigt.
Anschließend
werden zwei Proben in einem Abstand voneinander auf der geschliffenen
Oberfläche
des Wafers plaziert (39).
Die zwei Sonden werden dann auf der geschliffenen Oberfläche des
Wafers von der Oberseite nach unten bewegt, wobei der Abstand beibehalten wird.
Jedesmal wenn die zwei Sonden um eine vorgegebene Distanz bewegt
wurden, wird ein spezifischer Widerstand gemessen und aus den gemessenen
Werten des spezifischen Widerstandes wird so eine Verteilung des
spezifischen Oberflächenwiderstandes
erhalten, wobei der Einfachheit halber der spezifische Widerstand
des Substrats in dem charakteristischen Schaubild des spezifischen
Widerstandes weggelassen wird. Der Graph der 40 zeigt eine typische so erhaltene Verteilungskurve
des spezifischen Widerstandes. Aus der Verteilung des spezifischen
Oberflächenwiderstandes
können
die Verunreinigungskonzentrationen des schwach dotierten Substrats,
der stark dotierten Diffusionsschicht und der Epitaxieschicht berechnet
werden.
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Beispiel 1
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Wie in 5 gezeigt,
wurde ein Halbleitersubstrat vom N-Typ 5 hergestellt, welches
einen Durchmesser von 150 mm, einen spezifischen Widerstand von
10 Ωcm
und eine Dicke von 625 μm
besaß und
dessen Oberseite hochglanzpoliert war. Das Halbleitersubstrat 5 wurde
wärmebehandelt,
um Oxidfilme 61 und 62 auf seiner Ober- und Rückseite auszubilden.
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Der Oxidfilm 61 auf der Oberseite
(d.h. polierten Seite) des Halbleitersubstrats vom N-Typ 5 wurde
als nächstes
entfernt. Das Substrat 5 wurde dann in einen elektrischen
Ofen gegeben und bei 1200°C
gehalten. Dann wurden Sauerstoff-, Stickstoff- und POCl3-Gas
in den Ofen eingelassen. Die Wärmebehandlung
wurde für
180°C durchgeführt, so daß sich eine
Abscheidungs-Diffusionsschicht 7,
in welche Verunreinigungen in hoher Konzentration diffundiert waren,
auf der Oberseite des Halbleitersubstrats 5 ausbildete
(6).
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Danach wurden Phosphor-dotierte Glasschichten 8,
die bei der Wärmebehandlung
auf der Ober- und Rückseite
des Substrats angebracht worden waren, durch Ätzung mit einer Säure entfernt (7). Der Schichtwiderstand
der Abscheidungs-Diffusionsschicht 7 betrug
zu diesen Zeitpunkt 0,3 Ω/⎕.
Das Halbleitersubstrat wurde für
300 Stunden bei 1290°C
der Wärmebehandlung
in einer Argonatmosphäre,
die Spuren von Sauerstoff enthielt, unterzogen, um die Verunreinigungen
in der Abscheidungs-Diffusionsschicht 7 tiefer in das Substrat
diffundieren zu lassen. Im Ergebnis bildete sich eine stark dotierte
Diffusionsschicht 9 aus (8).
Die Messung der Dicke der stark dotierten Diffusionsschicht 9 ergab
220 μm.
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Danach wurde der Oxidfilm 62 auf
der Rückseite
des Halbleitersubstrats 5 entfernt (9). Danach wurde eine Silicium-Epitaxieschicht
von N-Typ 10 mit einer Dicke von 10 μm und einem spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
auf der Oberseite, d.h. der Seite der stark dotierten Diffusionsschicht 9 des Halbleitersubstrats 5 ausgebildet
(10). Dabei wurde für das epitaxiale
Wachstum SiHCl3 als Siliciumquelle, H2 als Trägergas
und PH3 als Dotierungsgas verwendet und
die Wachstumstemperatur war 1150°C.
Die Geschwindigkeit des epitaxialen Wachstums war durchschnittlich
1,5 μm pro
Minute. In der stark dotierten Diffusionsschicht 9 war
die Dicke eines Bereichs mit einem spezifischen Widerstand von weniger
als 2 mΩcm
etwa 70 μm.
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Beispiel 2
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Wie in 11 gezeigt,
wurde ein Halbleitersubstrat vom N-Typ 11 hergestellt,
welches einen Durchmesser von 150 mm, einen spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
und eine Dicke von 900 μm
besaß und
dessen Ober- und Rückseite
chemisch geätzt
war.
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Das Halbleitersubstrat vom N-Typ 11 wurde dann
in einen elektrischen Ofen gegeben und bei 1200°C gehalten, und dann wurden
Sauerstoff-, Stickstoff- und POCl3-Gase
in den Ofen eingelassen. Die Wärmebehandlung
wurde für
180 Minuten durchgeführt,
so daß Abscheidungs-Diffusionsschichten 121 und 122 auf
der Ober- und Rückseite
des Halbleitersubstrats 11 ausgebildet wurden (12).
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Danach wurden die Phosphor-dotierten Glasschichten 13,
die bei der Wärmebehandlung
auf der Ober- und Rückseite
des Substrats angebracht worden waren, durch Ätzung mit einer Säure entfernt (13). Der Schichtwiderstand
der Abscheidungs-Diffusionsschichten 121 und 122 betrug zu diesem Zeitpunkt 0,3 Ω/⎕.
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Das Halbleitersubstrat wurde für 300 Stunden
bei 1290°C
der Wärmebehandlung
in einer Argonatmosphäre
unterzogen, um Verunreinigungen in den Abscheidungs-Diffusionsschichten 121 und 122 tiefer
in das Substrat einzudiffundieren. Im Ergebnis bildeten sich stark
dotierte Diffusionsschichten 141 und 142 (14).
Die Messung der Dicke der stark dotierten Diffusionsschichten 141 und 142 ergab
223 μm.
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Danach wurde die Rückseite
(die Seite der stark dotierten Diffusionsschicht 142 )
und die Oberseite (die Seite der stark dotierten Diffusionsschicht 141 ) als gebildete Oberfläche des
Bauelements des Halbleitersubstrats unter Verwendung eines Schleifsteins
mit elektrolytisch abgeschiedenem Diamant in einer Dicke von 300 μm bzw. 10 μm abgekratzt.
Um die infolge des Abkratzens beschädigten Schichten auf der Ober-
und Rückseite
zu entfernen, wurden durch chemisches Ätzen auf jeder Seite des Substrats
5 μm entfernt.
Danach wurde die Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht 141 hochglanzpoliert (15).
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Danach wurde eine Silicium-Epitaxieschicht vom
N-Typ 15 mit einer Dicke von 10 μm und einem spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
auf der hochglanzpolierten Oberfläche ausgebildet (16). Dabei wurde für das epitaxiale
Wachstum SiHCl3 als Siliciumquelle, H2 als Trägergas
und PH3 als Dotierungsgas verwendet und
die Wachstumstemperatur betrug 1150°C. Die Geschwindigkeit des epitaxialen Wachstums
betrug durchschnittlich 1,5 μm
pro Minute. In der stark dotierten Diffusionsschicht 141 war die Dicke eines Bereichs mit einem
spezifischen Widerstand von weniger als 2 mΩcm etwa 50 μm.
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Beispiel 3
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Wie in 17 gezeigt,
wurde ein Halbleitersubstrat vom P-Typ 16 hergestellt, welches
einen Durchmesser von 150 mm, einen spezifischen Widerstand von
15 Ωcm
und eine Dicke von 900 μm
besaß und
dessen Ober- und Rückseite
chemisch geätzt
war.
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B2O3-Pulver wurde auf die Ober- und Rückseite
des Halbleitersubstrats vom P-Typ 16 aufgebracht. Das Substrat
wurde dann in einen elektrischen Ofen gegeben und bei 1280°C gehalten
und dann wurde Sauerstoffgas in den Ofen eingelassen. Die Wärmebehandlung
wurde für
240 Minuten durchgeführt,
so daß Abscheidungs-Diffusionsschichten 171 und 172 auf
der Ober- und Rückseite
des Halbleitersubstrats 16 ausgebildet wurden (18).
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Danach wurden die Bor-dotierten Glasschichten 18,
die bei der Wärmebehandlung
auf die Ober- und Rückseite
des Substrats aufgebracht worden waren, mit Flußsäure entfernt (19).
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Das Halbleitersubstrat wurde für 180 Stunden
bei 1290°C
der Wärmebehandlung
in einer Argonatmosphäre
unterzogen, um die Verunreinigungen in den Abscheidungs-Diffusionsschichten 171 und 172 tiefer
in das Substrat diffundieren zu lassen. Im Ergebnis bildeten sich
stark dotierte Diffusionsschichten 191 und 192 (20).
Die Messung der Dicke der stark dotierten Diffusionsschicht 191 ergab 230 μm.
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Danach wurden die Rückseite
(die Seite der stark dotierten Diffusionsschicht 192 )
und die Oberseite (die Seite der stark dotierten Diffusionsschicht 191 ) als gebildete Oberfläche des
Bauelements des Halbleitersubstrats unter Verwendung eines Schleifsteins
mit elektrolytisch abgeschiedenem Diamant in einer Dicke von 300 μm bzw. 10 μm abgekratzt.
Um die infolge des Abkratzens beschädigten Schichten auf der Ober-
und Rückseite
zu entfernen, wurden von jeder Seite des Substrats durch chemisches Ätzen 5 μm entfernt.
Danach wurde die Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht 191 hochglanzpoliert (21).
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Danach wurde eine Silicium-Epitaxieschicht vom
P-Typ 20 mit einer Dicke von 10 μm und einem spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
auf der hochglanzpolierten Oberfläche ausgebildet (22). Dabei wurde für das epitaxiale
Wachstum SiHCl3 als Siliciumquelle, H2 als Trägergas
und B2H6 als Dotierungsgas
verwendet, und die Wachstumstemperatur betrug 1150°C. Die Geschwindigkeit
des epitaxialen Wachstums betrug durchschnittlich 1,5 μm pro Minute.
In der stark dotierten Diffusionsschicht 191 war
die Dicke eines Bereichs mit einem spezifischen Widerstand von weniger
als 2 mΩcm
etwa 50 μm.
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Beispiel 4
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Wie in 23 gezeigt,
wurde ein Halbleitersubstrat vom N-Typ 30 hergestellt,
welches einen Durchmesser von 150 mm, einen spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
und eine Dicke von 1200 μm besaß und dessen
Ober- und Rückseite
durch Läppen
bearbeitet war.
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Das Substrat 30 wurde dann in einen
elektrischen Ofen gegeben, der bei 650°C gehalten wurde. Die Temperatur
des Ofens wurde auf 1200°C
erhöht und
dann wurden Sauerstoff-, Stickstoff- und POCl3-Gase
in den Ofen eingelassen. Die Wärmebehandlung
wurde für
180 Minuten durchgeführt,
so daß sich
auf der Ober- und Rückseite
des Halbleitersubstrats 30 Abscheidungs-Diffusionsschichten 321 und 322 ausbildeten
(24). Danach wurden
Phosphor-dotierte Glasschichten 31, die bei der Wärmebehandlung
auf der Ober- und Rückseite
des Substrats angebracht worden waren, durch Ätzung mit einer Säure entfernt.
Der Schichtwiderstand der Abscheidungs-Diffusionsschichten 321 und 322 betrug zu diesem Zeitpunkt 0,3 Ω/⎕.
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Das Halbleitersubstrat wurde für 300 Stunden
bei 1290°C
der Wärmebehandlung
in einer Argonatmosphäre,
die Spuren Sauerstoff enthielt, unterzogen, um Verunreinigungen
in den Abscheidungs-Diffusionsschichten 321 und 322 tiefer in das Substrat zu diffundieren.
Im Ergebnis wurden stark dotierte Diffusionsschichten 331 und 332 ausgebildet (25). Die Messung der Dicke
der stark dotierten Diffusionsschichten 331 und 332 ergab 220 μm.
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Danach wurde das Halbleitersubstrat
durch Schneiden entlang seiner Oberfläche in der Mitte in Dickenrichtung
unter Verwendung einer nichtgezeigten Innendurchmessersäge zweigeteilt
(26).
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Als nächstes wurden Unregelmäßigkeiten 35 auf
der Oberseite (der Teiloberfläche)
jedes der Teilsubstrate 34 durch Abkratzen unter Verwendung
eines Schleifsteins mit elektrolytisch abgeschiedenem Diamanten
abgekratzt (27). Um
infolge des Abkratzens beschädigte
Schichten auf der Oberseite zu entfernen, wurden danach von jeder
Seite des Substrats durch chemisches Ätzen 5 μm entfernt. Danach wurde die
Oberfläche
der stark dotierten Diffusionsschicht 331 hochglanzpoliert
(28).
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Danach wurde eine Silicium-Epitaxieschicht vom
N-Typ 36 mit einer Dicke von 10 μm und einem spezifischen Widerstand
von 10 Ωcm
auf der hochglanzpolierten stark dotierten Diffusionsschicht 331 ausgebildet (29). Dabei wurde für das epitaxiale Wachstum SiHCl3 als Siliciumquelle, H2 als
Trägergas
und PH3 als Dotierungsgas verwendet, und
die Wachstumstemperatur betrug 1150°C. Die Geschwindigkeit des epitaxialen
Wachstums betrug durchschnittlich 1,5 μm pro Minute. In der stark dotierten
Diffusionsschicht 36 war die Dicke eines Bereichs mit einem
spezifischen Widerstand von weniger als 2 mΩcm etwa 50 μm.
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Eines der zwei Teilsubstrate ist
erläutert
und wurde beschrieben, dieselbe Beschreibung trifft allerdings auf
das andere ebenso zu.
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Obwohl in den obigen Beispielen 1
und 2 POCl3-Gas als Diffusionsquelle verwendet
wurde, kann anstelle dessen P2O5 auf
das Substrat aufgebracht werden. Obwohl in den obigen Beispielen
2 und 3 die stark dotierten Diffusionsschichten auf der Ober- und
Rückseite
eines chemisch geätzten
Halbleitersubstrats ausgebildet wurden, können sie ebenso auf der Ober-
und Rückseite
eines Halbleitersubstrats ausgebildet werden, das dem mechanischem Polieren
oder Läppen
unter Verwendung eines Schleifsteins unterzogen wurde.
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Die Dicke der stark dotierten Diffusionsschicht
wird einfach auf einen Wert festgesetzt, welcher es erlaubt, daß die ohmsche
Verbindung an die Elektrode und die mechanische Festigkeit des Halbleitersubstrats
selbst sichergestellt sind. Mit zunehmender Dicke der stark dotierten
Diffusionsschicht nimmt die Zeit der thermischen Behandlung im Diffusionsschritt
zu und folglich die Produktivität
ab. Die Nicht-Diffusionsschicht, welche unter der stark dotierten
Diffusionsschicht liegt, soll eine Dicke von 5 μm oder mehr haben, um Partikel
von der Diffusionsschicht oder das Wandern von Verunreinigungen
von der Rückseite
zur Oberseite des Substrats zu unterdrücken.
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Herkömmlich wurden als Substrate
für Niederspannungsleistungsgeräte stark
dotierte Substrate verwendet, welche zum Zeitpunkt des Einkristallwachstums
mit dem Czochralski-Verfahren mit Verunreinigungen, wie Arsen, dotiert
wurden. Weil ein Substrat verwendet wird, welches schwach mit Verunreinigungen,
wie Phosphor oder Bor dotiert ist, können gemäß jeder der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung die Herstellungskosten im Vergleich zum
herkömmlichen
Substrat beträchtlich
verringert werden. Zusätzlich
kann jede der Ausführungsformen
im allgemeinen einen großen
Vorteil darin bieten, daß Substrate
für Niederspannungsleistungsgeräte (hauptsächlich weniger
als 10 Ω·cm) erhalten
werden. Selbstverständlich
kann jede dieser Ausführungsformen
ebenso für
die Herstellung von Substraten für
Mitterspannungsleistungsgeräte
und Substrate für
Hochspannungsleistungsgeräte
(hauptsächlich
mehr als 10 Ω·cm) verwendet
werden.
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Ein Herstellungsverfahren eines Halbleiterbauelements
unter Verwendung des in 10 gezeigten
Substrats wird nun unter Verweis auf die 30 und 31 beschrieben. 30 und 31 sind Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements, um
die Schritte eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements
unter Verwendung des in 10 gezeigten
Substrats zu erläutern.
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Wie in 30 gezeigt,
wird mit einem gewöhnlichen
Verfahren ein MOSFET 51 auf dem Substrat, d.h. der Silicium-Epitaxieschicht vom
N-Typ 10 ausgebildet. Dann wird ein Passivierungsfilm 52 über dem
Substrat ausgebildet, um den MOSFET 51 abzudecken. Die Halbleitersubstratschicht
vom N-Typ 5 wird in der letzten Stufe des Herstellungsverfahrens des
Bauelements beispielsweise durch Schleifen entfernt, wie in 31 gezeigt.
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In ähnlicher Weise wird nunmehr
ein Herstellungsverfahren eines Halbleiterbauelements unter Verwendung
des in 16 gezeigten
Substrats unter Verweis auf die 32 und 33 beschrieben. 32 und 33 sind Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements,
um die Schritte eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements
unter Verwendung des in 16 gezeigten
Substrats zu erläutern.
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Wie 32 zeigt,
wird mit einem gewöhnlichen
Verfahren ein MOSFET 61 auf dem Substrat, d.h. der Silicium-Epitaxieschicht
vom N-Typ 15 ausgebildet. Dann wird ein Passivierungsfilm
62 über dem
Substrat ausgebildet, um den MOSFET 61 abzudecken. Die Halbleitersubstratschicht
vom N-Typ 11 wird in der letzten Stufe des Herstellungsverfahrens
des Bauelements beispielsweise durch Schleifen entfernt, wie in 33 gezeigt.
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Ferner wird nunmehr ein Herstellungsverfahren
eines Halbleiterbauelements unter Verwendung des in 22 gezeigten Substrats unter Verweis
auf die 34 und 35 beschrieben. 34 und 35 sind Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements zur
Erläuterung
der Schritte eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements
unter Verwendung des in 22 gezeigten
Substrats.
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Wie in 34 gezeigt,
wird mit einem gewöhnlichen
Verfahren ein MOSFET 71 auf dem Substrat, d.h. einer Silicium-Epitaxieschicht vom
P-Typ 20 ausgebildet. Dann wird ein Passivierungsfilm 72 über dem
Substrat ausgebildet, um den MOSFET 71 abzudecken. Die Halbleitersubstratschicht
vom P-Typ 16 wird in der letzten Stufe des Herstellungsverfahrens
des Bauelements, beispielsweise durch Schleifen, entfernt, wie in 35 gezeigt.
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Darüber hinaus wird nunmehr ein
Herstellungsverfahren eines Halbleiterbauelements unter Verwendung
des in 29 gezeigten
Substrats unter Verweis auf die 36 und 37 beschrieben. 36 und 37 sind Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements
zur Erläuterung
der Schritte eines Herstellungsverfahrens des Halbleiterbauelements
unter Verwendung des in 29 gezeigten
Substrats.
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Wie in 36 gezeigt,
wird mit einem gewöhnlichen
Verfahren ein MOSFET 81 auf dem Substrat, d.h. der Silicium-Epitaxieschicht von
N-Typ 36, ausgebildet. Dann wird ein Passivierungsfilm
82 über dem
Substrat ausgebildet, um den MOSFET 81 abzudecken. Die Halbleitersubstratschicht
vom N-Typ 30 wird in der letzten Stufe des Herstellungsverfahrens
des Bauelements, beispielsweise durch Schleifen, entfernt, wie in 37 gezeigt.
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Im Ergebnis der Herstellung eines
Power-MOSFET gemäß den zuvor
beschriebenen Ausführungsformen
konnte die Reihenwiderstandskomponente infolge des stark dotierten
Substratteils auf etwa 70 % dessen eines herkömmlichen MOSFET verringert
werden und die Substrateigenschaften wurden signifikant verbessert.
Darüber
hinaus wurde gezeigt, daß keine
Notwendigkeit besteht, einen überschüssigen Passivierungsfilm
auf der Rückseite eines
Substrats im Epitaxieverfahren oder Leistungsgerätverfahren auszubilden. Auch
unter diesem Gesichtspunkt wird es möglich, die Herstellungskosten weiter
zu reduzieren.
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Zusätzliche Vorteile und Modifizierungen
ergeben sich für
Fachleute ohne weiteres. Folglich ist die Erfindung in ihren breiteren
Aspekten nicht auf die speziellen Details und repräsentativen
Ausführungsformen
beschränkt,
die hier gezeigt und beschrieben sind. Entsprechend können unterschiedliche
Modifizierungen durchgeführt
werden, ohne vom Geist oder Bereich des allgemeinen erfinderischen
Konzepts abzuweichen, wie es durch die Ansprüche und ihre Äquivalente
definiert ist.