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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Zählerschaltung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine in einer derartigen Zählerschaltung verwendete Frequenzteilerstufe.
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Bei
aus dynamischen Frequenzteilerstufen gebildeten Zählerschaltungen
müssen
diese Stufen regelmäßig aufgefrischt
werden, wobei es erforderlich sein kann, dass die Auffrischungen
abhängig
von der jeweiligen Technologie beispielsweise aufgrund von relativ
großen
Leckströmen
und/oder geringen Speicherkapazitäten im ms-Zeitbereich (50 Hz
bis 1 kHz) erfolgen. Ist die Frequenz des zu zählenden Signals höher als
die erforderliche Auffrischfrequenz, kann zu zählende Signal gleichzeitig
als Taktsignal für
die Auffrischung verwendet werden. Anderenfalls müssen das
zu zählende
Signal und das Taktsignal getrennt zugeführt werden.
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Bei
einer aus vielen hintereinander geschalteten Frequenzteilerstufen
gebildeten Zählerschaltung
schaltet die Stufe für
das hochwertigste Bit in dieser Kette am langsamsten und bestimmt
den für das
Auffrischen erforderlichen Takt. Da die Einspeisung des Taktes in
der Stufe des niedrigsten Bits erfolgt, muss bei langen Zählerketten
aufgrund der Frequenzteilung eine sehr hohe Taktfrequenz zur Anwendung
kommen. Der hierfür
erforderliche Aufwand ist jedoch sehr hoch.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zählerschaltung,
bestehend aus einer Kette von dynamischen Frequenzteilerstufen jeweils
zum Halbieren der Frequenz eines Eingangssignals der jeweiligen
Stufe, wobei jede Frequenzteilerstufe einen Eingang für die Zuführung eines
Taktsignals zur Regenerierung dieser Stufe aufweist, zu schaffen,
bei der trotz einer großen
Anzahl von Frequenzteilerstufen die Taktfrequenz relativ niedrig
gehalten werden kann.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
eine Zählerschaltung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
dieser Zählerschaltung
sowie eine in dieser verwendete Frequenzteilerstufe ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
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Dadurch,
dass die Kette in Unterketten vorgegebener Länge geteilt wird, deren jeweils
erster Frequenzteilerstufe das Taktsignal getrennt zugeführt wird,
ergibt sich eine erheblich reduzierte Mindesttaktfrequenz, die nur
von der Anzahl der Stufen der Unterketten abhängt. Zwischen zwei jeweils
aufeinander folgenden Unterketten, denen das Taktsignal gleichzeitig
zugeführt
wird, ist vorteilhaft ein Verknüpfungselement
vorgesehen, dem jeweils das Ausgangssignal der letzten Frequenzteilerstufe
der jeweils vor hergehenden Unterkette und das Taktsignal zugeführt werden.
Ist das zu zählende
Signal unabhängig
vom Taktsignal, dann ist zusätzlich
zwischen dem letzten Ausgang der letzten Unterkette und dem Eingang
der ersten Unterkette ein Verknüpfungselement
vorgesehen, dem das Ausgangssignal der letzten Frequenzteilerstufe
der letzten Unterkette, das Taktsignal und das zu zählende Signal
zugeführt
werden.
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Frequenzteiler
dienen zum Herabsetzen der Frequenz von periodischen Schwingungen
oder Impulsfolgen um ein ganzzahliges Verhältnis. Zur Durchführung der
Frequenzteilung werden Flipflop-Schaltungen verwendet, die eine
Speicherwirkung aufweisen und durch Taktsignale umgeschaltet werden.
Die Speicherelemente werden üblicherweise
durch Transistoren dargestellt, wobei diese im Zuge der Miniaturisierung
integrierter Schaltungen zunehmend in der CMOS-Technik ausgebildet
sind. Bei dieser Technik sind sowohl n- als auch p-Kanal-MOS-Transistoren
jeweils paarweise in einer integrierten Halbleiterschaltung angeordnet.
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In
herkömmlichen
Zähler-Flipflops
sind etwa 20 bis 30 Transistoren erforderlich, um die zwei Stufen
eines Flipflops mit statischen Speicherelementen zu realisieren.
Die große
Anzahl wird benötigt,
um das Auftreten unerlaubter Zustände auszuschließen. Dies
bedeutet beispielsweise bei großen
Zählerschaltungen
einen immer noch sehr hohen Platzbedarf.
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Daher
ist es vorteilhaft, eine dynamische Frequenzteilerstufe zum Halbieren
der Frequenz eines Eingangssignals, die als in CMOS-Technik hergestellte
Halbleiterschaltung ausgebildet ist, zu schaffen, die eine erheblich
geringere Anzahl von Transistoren verwendet, so dass bedeutend mehr derartiger
Stufen als bisher auf einem Halbleiterchip untergebracht werden
können
und damit auch eine aus diesen Stufen bestehende Zählerschaltung
weniger Platz einnimmt als eine aus herkömmlichen Frequenzteilerstufen
gebildete Zählerschaltung.
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Eine
derartige Frequenzteilerstufe kann dadurch erhalten werden, dass
mindestens ein Teil der Speicherelemente der Stufe durch lineare
und/oder parasitäre
Kapazitäten
gebildet ist. Hierdurch kann die Anzahl der Transistoren für eine Flipflop-Schaltung
auf etwa sieben bis zehn verringert werden, so dass der Platzbedarf
auf etwa 1/3 des bisher erforderlichen Platzes gesenkt werden kann.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
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1a bis 1c Schaltbilder
von zwei Ausführungsformen
einer Frequenzteilerstufe nach der Erfindung sowie ein Impulsdiagramm
für die
Frequenzteilerstufe nach 1a,
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2 ein
Blockschaltbild einer Zählerschaltung
nach einem ersten Ausführungsbeispiel
und deren Schaltzeichen,
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3a ein
Blockschaltbild einer Zählerschaltung
nach einem zweiten Ausführungsbeispiel und
deren Schaltzeichen,
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3b die
Zählerschaltung
nach 3a mit einer Verknüpfung der Ausgangssignale,
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4 ein
Blockschaltbild einer Zählerschaltung
nach einem dritten Ausführungsbeispiel
und deren Schaltzeichen,
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5 ein
Blockschaltbild einer Zählerschaltung
nach einem vierten Ausführungsbeispiel
und deren Schaltzeichen,
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6 ein
Blockschaltbild einer aus mehreren Zählerschaltungen bestehenden
Multiplikationsschaltung,
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7 ein
Schaltbild einer weiteren Ausführungsform
einer Frequenzteilerstufe nach der Erfindung,
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8 ein
Schaltbild eines Inverters, und
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9 ein
Beispiel für
die Realisierung einer Gatekapazität.
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Bei
den beiden dynamischen Frequenzteilerstufen nach 1a und 1b sind
die üblicherweise
verwendeten beiden NAND-Glieder mit jeweils vier Transistoren für jede der
beiden Speicherzellen einerseits durch die Gatekapazität 1 bzw. 2 eines
inhärenten
MOS-Transistors
der CMOS-Anordnung mit den komplementären Transistoren 3, 4 bzw. 5, 6 und
andererseits durch die parasitäre
Eingangskapazität 7 bzw. 8 eines
CMOS-Inverters 9 bzw. 10 ersetzt.
Die MOS-Transistoren 3 und 4 bzw. 5 und 6 werden
durch das Taktsignal C, das gleichzeitig das Signal, das zu zählen bzw.
dessen Frequenz zu teilen ist, angesteuert. Ein weiterer MOS-Transistor 11 bzw. 12 wird
durch ein Aktivierungssignal S angesteuert.
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Die
durch das Taktsignal C ansteuerbaren komplementären MOS-Transistoren 3 und 4 bzw. 5 und 6 sowie
der zugeordnete CMOS-Inverter 9 bzw. 10 bilden
eine Reihenschaltung in der Weise, dass der Ausgang des CMOS-Inverters 9 bzw. 10,
der gleichzeitig den Ausgang der Frequenzteilerstufe bildet, zu
dem Anfang der Reihenschaltung zurückgeführt wird. Darüber hinaus
ist die Verbindung zwischen dem mittleren Transistor der Reihenschaltung, d.h.
dem MOS-Transistor 4 bzw. 6 und dem Eingang des
CMOS-Inverters 9 bzw. 10 mit der Leitung zur Zuführung des
Aktivierungssignals verbunden.
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Die
Arbeitsweise der Frequenzteilerstufe nach 1a wird
im Folgenden anhand des Impulsdiagramms nach 1c erläutert. Zum
Zeitpunkt 1 wird durch die Aktivierung der Leitung S der
auf der Leitung X liegende Signalwert, d.h. der Wert "H", zu dem Knoten B übertragen. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Takteingang C als auf dem Wert "L" liegend
angenommen. Somit sind der Transistor 3 gesperrt und der
zu diesem komplementäre
Transistor 4 leitend. Es ergibt sich demzufolge ein "H" auch auf dem Knoten A. Am Ausgang Y
des Inverters 9 bzw. der Frequenzteilerstufe liegt der
invertierte Signalwert "L" an. Zum Zeitpunkt 2 wird
der Takteingang C auf "H" gesetzt. Der Transistor 3 wird
leitend und der Transistor 4 gesperrt. Der Wert "L" am Ausgang Y wird auf den Knoten A übertragen,
während
das Potential auf dem Knoten B auf "H" gehalten
wird. Zum Zeit 3 wird der Takteingang C auf "L" gesetzt. Dadurch sperrt der Transistor 3 und
der Transistor 4 wird leitend. Die Gatekapazität 1 ist
viel größer als
die parasitäre
Kapazität 7 des
Inverters 9. Somit ergibt sich nach dem Ladungsausgleich
zwischen beiden der logische Wert "L" auf
den Knoten A und B, der dem vorherigen logischen Wert nur des Knotens
A entsprach. Am Ausgang Y ergibt sich der ne gierte Wert "H". Zum Zeitpunkt 4 wird der
Takteingang C wieder auf "H" gesetzt. Der Transistor 3 wird
leitend und der Transistor 4 wird gesperrt. Der Pegel "H" am Ausgang Y wird auf den Knoten A übertragen,
während
der Wert "L" auf dem Knoten B
gehalten wird. Zum Zeitpunkt 5 wird der Takteingang C auf "L" gesetzt. Dadurch sperrt der Transistor 3 und
der Transistor 4 wird leitend. Nach dem Ladungsausgleich
liegt der logische Pegel "H" auf den Knoten A
und B. Am Ausgang Y ergibt der negierte Pegel "L".
Während
somit am Takteingang C z.B. zwischen den Zeitpunkten 2 und 6 zwei
volle Taktperioden ablaufen, ergibt sich daraus am Ausgang Y nur
eine. Die gezeigte Schaltung arbeitet daher als Frequenzteilerstufe.
Die Frequenzteilerstufe nach 1b arbeitet
in entsprechender Weise.
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Für die geschilderte
Arbeitsweise benötigt die
dargestellte Anordnung eine Auffrischung der beiden Speicherzellen
(Kapazitäten 1 bzw. 2 und 7 bzw. 8)
innerhalb einer technisch bedingten Höchstzeit. Anstelle einer externen
Auffrischung wie bei einer DRAM-Zelle erfolgt das Auffrischen der
dynamischen Speicher innerhalb der Zelle durch die Verstärkungswirkung
des Inverters 9 in 1a bzw. 10 in 1b. Der
Auffrischungseffekt wird durch eine kontinuierliche Taktung der
Zellen erreicht.
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Geht
man davon aus, dass eine Zählerkette aus
insgesamt O Frequenzteilerstufen besteht und eine aus der maximalen
Auffrischperiodendauer resultierende Auffrischfrequenz von Fr existiert, müsste die gesamte Zählerkette
aufgrund des Frequenzteilerverhältnisses
mit einer Frequenz von 2O–1Fr getaktet
werden. Es ergibt sich somit bei einer langen Zählerkette eine sehr hohe Frequenz,
was eine Verwendung in vielen Fällen
einschränkt.
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Daher
ist es vorteilhaft, eine längere
Zählerkette
in kürzere
Unterketten der Länge
N zu teilen, wie beispielsweise in 2 für N = 3
gezeigt ist. Die Frequenzteilerstufen 13.1, 13.2 und 13.3 entsprechen
jeweils der Stufe 13 nach 1a, wie
anhand der übereinstimmenden
Schaltzeichen erkennbar ist.
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Die
Zählerkette
selbst setzt sich aus der Anzahl M von Unterketten
14 zusammen,
wobei für
das Beispiel nach
3a M = 3 beträgt. Die
Unterketten
14.1,
14.2 und
14.3 entsprechen
der jeweils der in
2 gezeigten Unterkette
14.
Das Taktsignal wird über
den Takteingang C jeder Unterkette
14 gesondert zugeführt. Zwischen
jeweils zwei aufeinander folgenden Unterketten
14 befindet
sich ein XOR-Glied
15 bzw.
16, dessen beide Eingänge einerseits
mit dem Ausgang der letzten Frequenzteilerstufe der vorhergehenden
Unterkette
14 und andererseits mit dem Takteingang C und
dessen Ausgang mit dem Takteingang der nachfolgenden Unterkette verbunden
sind. Die erforderliche Mindestauffrischfrequenz der Zählerkette
nach
3a beträgt
2
N-1F
r. Da das Taktsignal
direkt oder über
ein XOR-Glied in jede Unterkette eingegeben wird, erhöht sich
anders als bei dem Zähler
nach
2 die dargestellt Binärzahl pro Taktimpuls nicht
um den Wert 1, sondern um den Wert
, d.h. um den Wert 73 für N = 3
und M = 3. Durch die Kopplung der Unterketten
14.1 und
14.2 über das XOR-Glied
15 erhält jedoch
die Unterkette
14.2 am Eingang C mehr Impulse als die Unterkette
14.1 und entsprechend
erhält
die Unterkette
14.3 am Eingang C mehr Impulse als die Unterkette
14.2,
so dass die Unterketten unterschiedlich weitergeschaltet werden.
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Wird
die in 3a gezeigte Zählerkette 17 entsprechend 3b um
eine ihren Ausgängen nachgeschaltete
NOR-Schaltung 18 erweitert, dann erhält man eine Zählerschaltung 19,
die nach K Takten am Ausgang den logischen Pegel H annimmt, wenn
sie vor Beginn der Zählung über die
Leitungen X3.3 mit der Zahl Km =
(– DCK)mod2M ·N beaufschlagt wurde.
Hierbei ist zu beachten, dass die Einspeicherung dieser Zahl durch
das Schreiben mittels der entsprechenden, bitweise invertierten
Zahl K'm erfolgte.
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Bei
der Zählerkette
nach 4 findet der Zählvorgang
unabhängig
vom Auffrischvorgang statt, d.h. die Frequenz des Zählsignals
kann niedriger als die des Auffrischsignals sein. Das Zählsignal
wird über
den Eingang C1 und das Auffrischsignal über den
Eingang C2 zugeführt. Gegenüber der Schaltung nach 3 ist die Schaltung nach 4 um
zwei XOR-Glieder 20 und 21 erweitert, wobei die
Eingänge
des XOR-Gliedes 20 einerseits mit dem Ausgang der letzten
Frequenzteilerstufe der letzten Unterkette 14.3 und andererseits
mit dem Eingang C1 sowie die Eingänge des
XOR-Gliedes 21 einerseits mit dem Ausgang des XOR-Gliedes 20 und
andererseits mit dem Eingang C2 verbunden
sind, d.h. es findet eine XOR-Verknüpfung zwischen den drei Eingangssignalen
der XOR-Glieder 20 und 21 statt. Der Ausgang des
XOR-Gliedes 21 ist zum Takt- bzw. Zähleingang C der ersten Unterkette 14.1 geführt. Durch
die Rückkopplung
vom Ausgang zum Eingang der Zählerkette ist
der durch das Auffrischsignal C2 allein
erzeugte Zählwert
für jede
Unterkette 14.1, 14.2 und 14.3 gleich
und wiederholt sich nach 2N-1 Auffrischtakten (statt
nach 2N Auffrischtakten ohne Kopplung über die jeweiligen
XOR-Glieder). Zusätzlich
werden die Impulse des zum Eingang C1 geführten Zählsignals
gezählt.
Da die Frequenz des Zählsignals üblicherweise erheblich
geringer als die des Auffrischsignals ist, tritt keine gegenseitige
Beeinflussung dieser Signale beim Zählvorgang auf.
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5 stellt
eine vollständige
Zählerschaltung
dar, die die in 4 dargestellte Zählerkette 22 enthält. Eine
Unterkette 14.4 entspricht der nach 2, der nur
die Auffrischsignale vom Eingang C2 und
das vom Ausgang Y3 dieser Unterkette zurückgekoppelte
Signal über
das XOR-Glied 23 zugeführt werden.
Die Unterkette 14.4 führt
somit nach jeweils 2N-1 Auffrischsignalen
(= 7 bei N = 3) einen vollständigen
Umlauf durch. Die Ausgangssignale der Unterkette 14.4 werden
in dem Verknüpfungsblock 24 einer
UND-Verknüpfung unterzogen
und das resultierende Signal wird gegebenenfalls mit der Verzögerung T
dem Takteingang C eines Registers 25 zugeleitet. Das Register 25 hat
die Eigenschaft an seinem Ausgang Q solange den Pegel "L" zu halten, bis während eines Taktsignals am
Takteingang C am Eingang A der Pegel "H" erscheint,
der vom Ausgang der Zählerkette 22 über einen
Inverter 26 zugeführt wird
und der durch einen Überlauf
der Zählkette 22 bewirkt
wird. Der Pegel "H" wird dann am Ausgang
Q solange gehalten, bis das Register 25 über den
Eingang S zurückgesetzt
wird. Der Pegel "H" am Ausgang Q symbolisiert
somit einen Überlauf
(OF) der Zählerkette 22.
Damit zwischen zwei Taktsignalen von dem Verknüpfungsblock 24 nicht
ein mehrfacher Überlauf
der Zählerkette 22 und
damit eine fehlerhafte Erfassung der Anzahl der Überläufe stattfinden, ist erforderlich,
dass die Frequenz des zu zählenden
Signals C1 nicht höher als 29/23-fache der Frequenz von C2 ist,
da die Zählerkette 22 drei
Unterketten enthält.
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Wenn
mehrere Zähler
mit jeweils einer der Zählerkette 22 entsprechenden
Zählerkette
parallel betrieben wer den, um unterschiedliche Ereignisse zu zählen, kann
der aus XOR-Glied 23, Unterkette 14.4 und Verknüpfungsblock 24 bestehende
Schaltungsblock für
alle Zähler
gemeinsam verwendet werden, die jeweils in gleicher Weise ausgebildet
sind wie der dargestellte, aus Zählerkette 22,
Register 25 und Inverter 26 bestehende Schaltungsblock.
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Um
alle parallel arbeitenden Zähler
zu initialisieren, wird zu Beginn der Zählung ein Impuls an den Eingang
S gegeben. Danach wird dem Eingang C2 kontinuierlich
der Auffrischtakt zugeführt
und die an jedem Eingang C1 auftretenden
Zählimpulse
werden von dem jeweils zugeordneten Zähler erfasst.
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Das
Auslesen der einzelnen Zähler
kann auf einfache Weise erfolgen, da jede Unterkette in jeder Zählerkette
jedes Zählers
und die Unterkette 14.4 in Bezug auf das durch den Auffrischtakt
C2 erhaltene Zählergebnis den gleichen Stand
haben. Dies ergibt sich daraus, dass die Zählerketten des Zählers wie
in 4 dargestellt aufgebaut sind, bei denen der durch
das Auffrischsignal C2 allein erzeugte Zählwert für jede Unterkette
gleich und auch gleich dem Zählwert
der Unterkette 14.4 ist. Anhand des als Bezugswert dienenden
Zählerwertes
der Unterkette 14.4 kann daher für jede Zählerkette der durch das jeweilige
Zählsignal
C1 bewirkte Zählwert ermittelt werden. Hierfür gibt es
zwei Möglichkeiten:
entweder man führt
weitere Auffrischsignal C2 zu, bis der Verknüpfungsblock 24 ein
Taktsignal abgibt, oder man subtrahiert automatisch blockweise beim
Auslesen den Zählwert
der Unterkette 14.4 von jeder Unterkette der Zählerketten.
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6 zeigt
eine Kombination aus einer Zählerschaltung 27,
die der Schaltung nach 5 entspricht, und einer Zählerschaltung 19,
die der Schaltung nach 3b entspricht. Der Zählerschaltung 19 wird
das Signal CM2 als Zählsignal und der Zählerschaltung 27 werden
das Signal CM1 als Zählsignal und das Signal C2 als Auffrischsignal zugeführt. Ein der
Zählerschaltung 19 nachgeschaltetes
Register 28 ist mit seinem Setzeingang A an den Ausgang
Z der Zählerschaltung 19 angeschlossen
und wird durch das Zählsignal
CM2 getaktet. Die Zählschaltung 19 wird über die
Einstellsignale XCodM2 auf einen Anfangswert
KM eingestellt. Am Ausgang des Registers 28 tritt
ein Signal T auf, das die Integrationszeit (Zählzeit) der Zählerschaltung 27 vorgibt.
Dieses wird bestimmt durch KM/fCM2,
d.h. es ist proportional zum Anfangswert KM und
umgekehrt proportional zur Frequenz des Signals CM2.
Dieses Ausgangssignal T wird über
ein ODER-Glied 29, dem auch das Signal CM1 zugeführt wird,
zu dem Takteingang C1 der Zählerschaltung 27 gegeben.
Der von der Zählerschaltung 27 gespeicherte
bzw. ausgegebene Zählwert
Y ist gleich T·fCM1, d.h. proportional zu dem Produkt aus der
mittleren Frequenz des Zählsignals
CM1 und dem Anfangswert KM dividiert
durch die mittlere Frequenz des Zählsignals CM2.
Dieser Zählwert
kann wie anhand von 5 beschrieben ausgelesen werden. Die
Schaltung nach 6 kann daher zum Multiplizieren
von zwei Werten und Dividieren des Produkts durch einen dritten
Wert verwendet werden.
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Auch
hier kann der Teil der Zählerschaltung 27,
der sich außerhalb
der strichlierten Umrandung in 6 befindet,
für mehrere
entsprechend parallel geschaltete Zählerschaltungen gemeinsam verwendet
werden.
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7 zeigt
eine dynamische Frequenzteilerstufe, die derjenigen nach 1a entspricht,
wobei jedoch die Transistoren 3 und 4 durch Transfergates 30 und 31 ersetzt
sind. Die Arbeitsweise dieser Frequenzteilerstufe ist dieselbe wie
die der Stufe nach 1a, jedoch mit dem zusätzlichen
Vorteil, dass der Pegelhub an den Knoten A und B größer ist
und damit beim Inverter 9 im stabilen Zustand kein Querstrom
fließt.
Der geringe Pegelhub bei der Frequenzteilerstufe nach 1a kann
jedoch durch eine Inverterschaltung nach 8 kompensiert
werden. Die zusätzlichen
Transistoren 32 und 33 bewirken, dass die Gate-Source-Spannung des jeweils
inaktiven der beiden Transistoren 34 oder 35 verringert
und dieser zuverlässig
gesperrt wird.
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9 schließlich zeigt
ein Beispiel für
die Realisierung einer Gatekapazität 1 durch einen inhärenten MOS-Transistor
in der CMOS-Anordnung mit den beiden Transistoren 3 und 4 oder
den Transfergates 30 und 31. Dieser inhärente MOS-Transistor
ist mit seinem Gate mit dem Knoten A und mit Source, Drain und Bulk
gemeinsam mit Masse oder der Betriebsspannung, verbunden. Die Gatekapazität 1 dieses
MOS-Transistors ist abhängig
von dessen jeweiligem Leitfähigkeitszustand,
d.h., dem Potential am Knoten A. Die Gatekapazität 1 kann weiterhin
durch Überlappungskapazitäten der
Gates der Transistoren 3 und 4 bzw. der Transfergates 30 und 31 beeinflusst werden.