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DE10352948A1 - Verfahren und Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals Download PDF

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DE10352948A1
DE10352948A1 DE2003152948 DE10352948A DE10352948A1 DE 10352948 A1 DE10352948 A1 DE 10352948A1 DE 2003152948 DE2003152948 DE 2003152948 DE 10352948 A DE10352948 A DE 10352948A DE 10352948 A1 DE10352948 A1 DE 10352948A1
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Michael Dr. Gieseler
Manfred Sorst
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IDT Europe GmbH
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Zentrum Mikroelektronik Dresden GmbH
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/01Shaping pulses
    • H03K5/04Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration
    • H03K5/06Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration by the use of delay lines or other analogue delay elements

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  • Nonlinear Science (AREA)
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Abstract

Der Erfindung, die ein Verfahren und eine Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals betrifft, welches von einer Verstärker-Komparator-Anordnung erzeugt wird, wobei das Digitalsignal eine zeitliche Abweichung einer Signalflanke von einem, nach einer zeitlichen Normierung, bekannten Erwartungszeitpunkt aufweist, liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine zugehörige Schaltungsanordnung anzugeben, welches eine vereinfachte Komplexität aufweist, durch eine Schaltung mit einem reduzierten Aufwand bei der Integration umgesetzt wird, wobei die Anordnung einen geringen Platz- und Energiebedarf aufweist und ohne externe Bauelemente auskommt. Diese Aufgabe wird verfahrensseitig dadurch gelöst, dass eine vom Tastgrad g des Digitalsignals abhängige Verschiebung der Signalflanke zum Erwartungszeitpunkt hin erfolgt. Diese Aufgabe wird anordnungsseitig dadurch gelöst, dass ein Eingang INP mit einer Wandlungsanordnung und einer Korrekturanordnung verbunden ist, dass der Ausgang der Wandlungsanordnung mit einem zweiten Eingang der Korrekturanordnung verbunden ist, dass ein dritter Eingang der Korrekturanordnung mit dem Eingang IBIA verbunden ist und dass die Korrekturanordnung einen Ausgang OUT aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals, welches von einer Verstärker-Komparator-Anordnung erzeugt wird, wobei das Digitalsignal eine zeitliche Abweichung einer Signalflanke von einem, nach einer zeitlichen Normierung, bekannten Erwartungszeitpunkt aufweist.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals, welches von einer Verstärker-Komparator-Anordnung erzeugt wird.
  • Wird ein Digitalsignal aus einem nach unten bandbegrenzten Signalverstärker mittels Komparator gewonnen, kann es einem Zeitfehler unterliegen. Dieser Fehler tritt insbesondere bei digitalen Ausgangssignalen eines IrDA-Empfängers, welcher mit einem unsymmetrischen Eingangssignal angesteuert wird, auf. Bei einem derartigen Empfänger erreichen einige vom Verstärker ausgegebene Signalflanken, welche jeweils einer Licht-Ein-Flanke entsprechen, den Schaltpunkt des nachgeordneten Komparators, bedingt durch die Verstärkereigendynamik mit seiner zu tiefen Frequenzen hin begrenzten Bandbreite, den Schaltpunkt des Komparators nicht zu einem bekannten Erwartungszeitpunkt. Diese Erwartungszeitpunkte entsprechen einem idealen Zeitraster, wobei nicht zu jedem Zeitpunkt innerhalb des Rasters einen Signalflanke auftreten muss.
  • Die Zeitverschiebung der Signalflanken gegenüber ihrem Erwar tungszeitpunkt aus dem idealen Zeitraster wird als Jitter bezeichnet.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, in Empfängern nach dem IrDA-Standard digitale sequentielle Schaltungen einzusetzen, welche dem Komparator nachgeschaltet sind. Diese synchronisieren die eingehenden Impulse auf Basis einer quarzgesteuerten Zeitbasis und stabilisieren somit beispielsweise auch die Impulsbreiten. Auf diese Weise gelingt es mit einer aufwändigen Schaltungsanordnung, nur den Phasenfehler des Quarzoszillators als Jitter am Ausgang sichtbar werden zu lassen.
  • Die Nachteile des bekannten Standes der Technik bestehen in der Schaltungsgröße, der Notwendigkeit eines externen Quarzes, der erhöhten Betriebsstromaufnahme und den von der Digitalschaltung ausgehenden Störungen des Analogteiles, welcher beispielsweise auf dem gleichen Chip angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine zugehörige Schaltungsanordnung anzugeben, welches eine vereinfachte Komplexität aufweist, durch eine Schaltung mit einem reduzierten Aufwand bei der Integration umgesetzt wird, wobei die Anordnung einen geringen Platz- und Energiebedarf aufweisen soll und ohne externe Bauelemente auskommt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einem Verfahren zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass eine vom Tastgrad g des Digitalsignals abhängige Verschiebung der Signalflanke zum Erwartungszeitpunkt hin erfolgt.
  • Bei einem bandbegrenzten Signalverstärker, welcher mit einem unsymmetrischen Eingangssignal angesteuert wird, kommt es zu einer vom Tastgrad g abhängigen Verschiebung des Arbeitspunkts. Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Beeinflussung des Arbeitspunkts des Verstärkers durch den Tastgrad g gemessen und eine die Beeinflussung kompensierende Steuergröße erzeugt. Mit dieser erfolgt dann eine Korrektur des Ein gangssignals.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einem ersten Schritt eine vom Tastgrad g abhängige Steuerspannung erzeugt wird und dass in einem nachfolgenden Schritt die Verschiebung der Signalflanke durch die Steuerspannung gesteuert erfolgt.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einem ersten Schritt eine vom Tastgrad g abhängige Steuerspannung erzeugt wird, dass in einem zweiten Schritt die Steuerspannung in einen Steuerstrom gewandelt wird und dass in einem dritten Schritt die Verschiebung der Signalflanke durch den Steuerstrom gesteuert erfolgt.
  • Die die Beeinflussung kompensierende Steuergröße kann beispielsweise eine Steuerspannung und nach einer weiteren Wandlung ein Steuerstrom sein. Die Steuerspannung oder der Steuerstrom beeinflussen dann den Korrekturvorgang des Eingangssignals.
  • Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einer Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein Eingang INP mit einer Wandlungsanordnung und einer Korrekturanordnung verbunden ist, dass der Ausgang der Wandlungsanordnung mit einem zweiten Eingang der Korrekturanordnung verbunden ist, dass ein dritter Eingang der Korrekturanordnung mit dem Eingang IBIA verbunden ist und dass die Korrekturanordnung einen Ausgang OUT aufweist.
  • In Abhängigkeit vom Tastgrad g des Eingangssignals am Eingang INP wird in der Wandlungsanordnung eine den Korrekturvorgang steuernde Steuergröße erzeugt. Mit dieser Steuergröße erfolgt dann die Korrektur des Eingangssignals in der Korrekturanordnung und die Ausgabe des korrigierten Signals am Ausgang OUT der Anordnung. Zur Voreinstellung eines maximalen Korrekturwerts in der Korrekturanordnung wird in diese durch den Eingang IBIA ein Biasstrom eingespeist.
  • In einer besonderen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Wandlungsanordnung aus einem ersten Wandlungsanordnungsteil, zur Erzeugung einer vom Tastgrad g abhängigen Spannung, und einem zweiten Wandlungsanordnungsteil, zur Wandlung der Steuerspannung in einen proportionalen Steuerstrom, besteht.
  • In Abhängigkeit vom Tastgrad g wird in einem ersten Wandlungsanordnungsteil eine Steuerspannung erzeugt, mit der die Korrektur des Eingangssignals in der Korrekturanordnung erfolgen kann. Für den Fall, dass die Korrekturanordnung vorteilhafter durch einen Steuerstrom zu steuern ist, wird die Steuerspannung in einen Steuerstrom umgewandelt und nachfolgend als Steuergröße in die Korrekturanordnung zur Korrektur des Eingangssignals eingespeist.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
  • 1: ein Beispiel für einen Start eines MIR-Protokolls nach dem IrDA-Standard,
  • 2: eine auf einen Erwartungszeitpunkt zeitnormierte Darstellung der Impulse aus der 1,
  • 3: eine Anordnung zur Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 4: eine weitere detailliertere Darstellung einer Anordnung zur Umsetzung des Verfahrens.
  • 1 zeigt ein Beispiel für den Start eines MIR-Protokolls nach dem IrDA-Standard mit beiden Startflags 1 und einem zeitlich nachfolgendem Datenburst 2. Mit dieser dargestellten Impulsfolge werden die größten Tastverhältnisunterschiede des Empfangssignals sichtbar gemacht. In der 1 ist auch die Komparatorschwelle 3 dargestellt, an der eine vom Komparator erzeugte Schaltflanke, beispielsweise eine fallende Flanke, am Komparatorausgang entsteht. Weiter ist ein ideales Zeitraster mit Erwartungszeitpunkten 4 dargestellt. Dabei ist ein Erwartungszeitpunkt ein Zeitpunkt zu dem eine Licht-Ein-Flanke des Empfangssignals erwartet wird, aber nicht zwingend erforderlich auftreten muss. Das ideale Zeitraster in der 1 ist auf den Komparatoransprechpunkt des ersten Impulses ausgerichtet. Somit wird der Zeitfehler einer jeden nachfolgenden Impulsflanke am Schaltpunkt des Komparators, gegenüber den, auf dem idealen Zeitraster liegenden, Erwartungszeitpunkten sichtbar. Dieser Zeitfehler wird als Jitter bezeichnet.
  • Zur besseren Verdeutlichung der Zeitfehler ist in der 2 jeder Impuls auf den ersten Impuls zeitnormiert transformiert dargestellt.
  • Da der Grund für die systematischen zeitlichen Verschiebungen der Ausgangsimpulse des Komparators primär im unterschiedlichen Tastverhältnis der Eingangslichtimpulse, welches zu einer dynamischen Verschiebung der Arbeitspunks des dem Komparator vorgeschalteten Verstärkers führt, liegt, basiert der erfindungsgemäße Lösungsansatz auf einer Tastgraddetektion. Dabei wird der Tastgrad g mit der Impulsdauer τ und der Periodenlänge T nach der Beziehung
    Figure 00050001
    gebildet.
  • Gesteuert durch das Ergebnis dieser Tastgraddetektion wird dann eine unterschiedlich große zeitliche Verschiebung der vom Komparator erzeugten Schaltflanke durchgeführt.
  • Dieses Verfahren kann somit ausschließlich den systematischen Anteil des Jitters reduzieren. Zufällige Prozesse, wie beispielsweise Rauschen, können mit dem erfindungsgemäßen Ansatz nicht beseitigt werden.
  • In der 3 ist eine Anordnung 5 zur Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Diese besteht aus einer mit dem Eingang INP 6 verbundenen Wandlungsanordnung 9 und einer mit dem Ausgang der Wandlungsanordnung 9 und dem Eingang INP 6 verbundenen Korrekturanordnung 12. Die Korrekturanordnung 12 ist zur Einspeisung eines externen Stroms mit dem Eingang IBIA 7 und zur Ausgabe des zeitfehlerkorrigierten Digitalsignals mit dem Ausgang OUT 8 verbunden. In einer besonderen Ausführungsform der Anordnung besteht die Wandlungsanordnung 9 aus einem ersten Wandlungsanordnungsteil 10 und einem zweiten Wandlungsanordnungsteil 11.
  • Zur Korrektur eines mit einem Zeitfehler behafteten Digitalsignals wird dieses in den Eingang INP 6 der erfindungsgemäßen Anordnung 5 eingespeist. In einem ersten Schritt findet eine Tastgraddetektion gemäß
    Figure 00060001
    in der Wandlungsanordnung 9 statt. Nachfolgend wird in der Korrekturanordnung 12, gesteuert durch das Ergebnis der Tastgraddetektion, eine Korrektur des Zeitfehlers des Digitalsignals durchgeführt und das zeitfehlerkorrigierte Digitalsignal am Ausgang OUT 8 ausgegeben. Dazu wird beispielsweise in die Korrekturanordnung 12 über den Eingang IBIA 7 ein konstanter Strom eingespeist. Dieser bewirkt eine Grundeinstellung der Korrekturanordnung 12 auf einen maximalen Korrekturwert, dass heißt auf eine maximale Verschiebung der vom vorgeschalteten Komparator detektierten Licht-An-Flanke. Von der Wandlungsanordnung 9 wird in diesem Fall ein die zeitliche Verschiebung gegenüber der maximalen Verschiebung steuerndes Steuersignal erzeugt.
  • In der 4 ist eine weitere Anordnung zur Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Diese Anordnung besteht ebenfalls aus dem mit dem Eingang INP 6 verbundenen ersten Wandlungsanordnungsteil 10 zur Abbildung des Tastgrads g des Eingangssignals in eine proportionale Steuerspannung, einem zweiten Wandlungsanordnungsteil 11, zur Umsetzung der Steuerspannung in einen Steuerstrom und der mit dem Ausgang OUT 8 verbundenen Korrekturanordnung 12, zur Beeinflussung der Flanke des Eingangssignals mittels einer stromgesteuerten Korrekturanordnung 12 , wobei der in dem zweiten Wandlungsanordnungsteil 11 ermittelte tastgradabhängige Steuerstrom zu einem die maximale Verschiebung der Flanke definierenden Konstantstrom IBIA addiert wird.
  • Die Umsetzung des Tastgrads g in eine Steuerspannung wird im ersten Wandlungsanordnungsteil 10 durch eine Aufladung einer ersten Kapazität 13 über einen definierten Leitwert 14 und über einen Schalttransistor 15, welcher durch das vom vorgeschalteten Komparator erzeugte digitale Eingangssignal INP gesteuert wird, realisiert. Zur Erzeugung reproduzierbarer Verhältnisse ist der Leitwert 14 an eine stabilisierte Spannung VDDa angeschlossen. Die Ausführung des Leitwerts 14 kann entweder als ein linearer Widerstand oder als MOS-Transistor im aktiven Betriebsbereich erfolgen.
  • Die Zurückführung der erzeugten Steuerspannung des ersten Wandlungsanordnungsteils 10 erfolgt unter Nutzung des bekannten Eingangswiderstands des nachgeordneten zweiten Wandlungsanordnungsteils 11. Auf diese Weise ist eine zusätzliche Entladestromquelle für die Kapazität 13 nicht erforderlich.
  • Da die Korrekturanordnung 12 neben der zweiten Kapazität 16 als zeitbestimmende Eingangsgröße einen Strom benötigt, muss die als Steuerspannung über der ersten Kapazität 13 zur Verfügung stehende Tastgradinformation in einen Strom überführt werden.
  • Dies erfolgt mittels Spannungs-Strom-Wandlung der Spannung über der ersten Kapazität 13 im zweiten Wandlungsanordnungsteil 11 über einen linearen Widerstand 17 und einen ersten nKanal-Transistor 18. Durch eine Spiegelung des Drainstromes des ersten nKanal-Transistors 18 zum zweiten nKanal-Transistor 19 kann ein Verstärkungsfaktor eingestellt werden.
  • Die Korrekturanordnung 12 realisiert eine Verzögerung der vom Komparator detektierten Licht-Ein-Flanke des Eingangssignals in Abhängigkeit der Dimensionierung der zweiten Kapazität 16 und des aus dem Source des dritten nKanal-Transistors 20 gezogenen Entladestromes der zweiten Kapazität 16. In Abhängigkeit des Signalpegels des Eingangssignals am Eingang INP 6 wird über den Negator 27 entweder der dritte nKanal-Transistor 20 oder der pKanal-Transistor 24 durchgesteuert und somit die zweite Kapazität 16 geladen oder entladen.
  • Der Maximalwert der Flankenverschiebung durch die Korrekturanordnung 12 wird durch den über den Eingang IBIA 7 eingespeisten externen Biasstrom eingestellt.
  • Dieser wird vom vierten nKanal-Transistor 21 über den fünften nKanal-Transistor 22 in den Stromknotenpunkt 23 gespiegelt. In diesen Stromknotenpunkt 23 spiegelt auch der zweite nKanal-Transistor 19 seinen tastgradabhängigen Steuerstrom ein. Dieser Steuerstrom reduziert die Größe der Flankenverschiebung durch die Korrekturanordnung 12 gegenüber der, durch den Biasstrom IBIA voreingestellten, maximalen Flankenverschiebung.
  • Das Ausgangssignal der Anordnung wird durch das NAND-Gatter 26 geformt und am Ausgang OUT 8 ausgegeben. Zu diesem Zweck wird der erste Eingang des NAND-Gatters 26 mit dem durch den Negator 27 negierten Eingangssignal und der zweite Eingang mit einem tastgradabhängigen Steuersignal angesteuert. Der vor dem zweiten Eingang des NAND-Gatters 26 angeordnete Schmitt-Trigger 25 tastet mit seiner unteren Schaltschwelle den Entladevorgang der zweiten Kapazität 16 ab und hat in Verbindung mit seiner oberen Schaltschwelle eine störunterdrückende Funktion.
  • 1
    Startflag
    2
    Datenburst
    3
    Komparatorschwelle
    4
    Erwartungszeitpunkte
    5
    erfindungsgemäße Anordnung
    6
    Eingang INP
    7
    Eingang IBIA
    8
    Ausgang OUT
    9
    Wandlungsanordnung
    10
    erster Wandlungsanordnungsteil
    11
    zweiter Wandlungsanordnungsteil
    12
    Korrekturanordnung
    13
    erste Kapazität
    14
    Leitwert
    15
    Schalttransistor
    16
    zweite Kapazität
    17
    linearer Widerstand
    18
    erster nKanal-Transistor
    19
    zweiter nKanal-Transistor
    20
    dritter nKanal-Transistor
    21
    vierter nKanal-Transistor
    22
    fünfter nKanal-Transistor
    23
    Stromknotenpunkt
    24
    pKanal-Transistor
    25
    Schmitt-Trigger
    26
    NAND-Gatter
    27
    Negator

Claims (5)

  1. Verfahren zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals, welches von einer Verstärker-Komparator-Anordnung erzeugt wird, wobei das Digitalsignal eine zeitliche Abweichung einer Signalflanke von einem, nach einer zeitlichen Normierung, bekannten Erwartungszeitpunkt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Tastgrad g des Digitalsignals abhängige Verschiebung der Signalflanke zum Erwartungszeitpunkt hin erfolgt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt eine vom Tastgrad g abhängige Steuerspannung erzeugt wird und dass in einem nachfolgenden Schritt die Verschiebung der Signalflanke durch die Steuerspannung gesteuert erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt eine vom Tastgrad g abhängige Steuerspannung erzeugt wird, dass in einem zweiten Schritt die Steuerspannung in einen Steuerstrom gewandelt wird und dass in einem dritten Schritt die Verschiebung der Signalflanke durch den Steuerstrom gesteuert erfolgt.
  4. Anordnung zur Korrektur eines Zeitfehlers eines Digitalsignals, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eingang INP mit einer Wandlungsanordnung und einer Korrekturanordnung verbunden ist, dass der Ausgang der Wandlungsanordnung mit einem zweiten Eingang der Korrekturanordnung verbunden ist, dass ein dritter Eingang der Korrekturanordnung mit dem Eingang IBIA verbunden ist und dass die Korrekturanordnung einen Ausgang OUT aufweist.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandlungsanordnung aus einem ersten Wandlungsanordnungsteil, zur Erzeugung einer vom Tastgrad g abhängigen Spannung, und einem zweiten Wandlungsanordnungsteil, zur Wandlung der Steuerspannung in einen proportionalen Steuerstrom, besteht.
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