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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Staubsauger und genauer einen semi-permanent-verwendbaren
Filter für
einen Staubsauger.
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Wie im Allgemeinen im Stand der Technik bekannt
ist, saugt ein Staubsauger Staub, Schmutz und kleine Feststoffteilchen
z.B. auf einem Boden mittels externer Luft auf, indem eine Saugkraft
an einem Einlassanschluss erzeugt wird, und sammelt den Staub, den
Schmutz und die Feststoffteilchen, welche in der angesagten Luft
enthalten sind, separat mittels einer Staubsammelvorrichtung.
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Üblicherweise
wird ein Staubbeutel als Staubsammelvorrichtung verwendet. Wenn
dieser mit Staub gefüllt
ist, wird der Staubbeutel vom Staubsauger getrennt und entsorgt.
Von daher steigen aufgrund des Ersatzes mit neuen Staubbeuteln die
Betriebskosten eines Staubsaugers.
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Um dieses Problem zu lösen, wurden
in jüngster
Zeit semipermanent-verwendbare Filter entwickelt, um die wegzuwerfenden
Staubbeutel zu ersetzen. Wenn diese mit Staub gefüllt sind,
kann ein semi-permanenter Filter vom Hauptkörper des Staubsaugers getrennt
werden und gesäubert
werden, um im Staubsauger wieder verwendet zu werden.
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1 zeigt
einen herkömmlichen
wieder verwendbaren Filter und einen Staubsauger, welcher mit diesem
Filter ausgestattet ist.
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Bezugnehmend auf 1 umfasst ein Filter 100 einen
Filterkörper 110 mit
einem offenen oberen Bereich und einem Deckel, 120, welcher
lösbar
am oben offenen Bereich angebracht ist.
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Der Filterkörper 110 weist eine
Form auf, welche ähnlich
der einer Staubsammelkammer 11 des Hauptkörpers 10 des
Staubsaugers ist. Genauer weist der Filterkörper 110 eine vordere
Fläche 112 mit
einer Durchgangsöffnung 111 und
Seitenflächen 114 mit
Führungsnuten 113 auf,
in welche Befestigungsführungen 12 der
Staubsammelkammer 11 eingeführt sind. Aufgrund der Herstellung
aus einem porösen
Kunststoffmaterial kann der Filterkörper 110 selbst die
Funktion des Filterns von Staub ausführen.
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Wenn der Filter 100 mit
Staub gefüllt
ist, kann ein Nutzer den Deckel 120 öffnen, um den Staub aus dem
Filter 100 zu entfernen. Der Deckel 120 ist aus
einem Kunststoffmaterial hergestellt und weist ein Paar von Öffnungen 121 an
seiner Oberseite auf.
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Der Filter 100 ist in der
Staubsammelkammer 11 befestigt, indem die Befestigungsführungen 12 in
die Führungsnuten 113,
welche an den Seitenflächen 114 des
Filters 100 gebildet sind, eingeführt sind. In diesem Zustand
passt die Durchgangsöffnung 111 des
Filters 100 exakt zu einem Lufteinlass 13 der
Staubsammelkammer 11.
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Während
des Betriebes des Staubsaugers wird Außenluft, welche Staub enthält, in eine
Bürste 20 angesaugt
und dann durch den Filter 100, durch den Lufteinlass 13 und
die Durchgangsöffnung 111 eingeführt. Staub,
welcher in der Luft enthalten ist, wird durch den Filter gefiltert
und gesammelt, während
die saubere Luft durch die Rückseite
des Filters 100 abgegeben wird. Wenn der Filter 100 mit
Staub gefüllt
ist, kann ein Nutzer den Filter 100 von der Staubsammelkammer 11 des
Hauptkörpers 10 des Staubsaugers
trennen und nach der Entfernung des Staubes wieder in die Staubsammelkammer 11 einführen.
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Bei dem Filter 100 mit dem
obigen Aufbau wird der Deckel 120 nach unten gedrückt, um
mit dem Filterkörper 110 verbunden
zu werden. Wenn demgemäß entweder
der Deckel 120 oder der Filterkörper 110 verzogen
bzw. verzerrt ist und somit nicht vollständig verbunden ist, wird der
im Filter 100 gesammelte Staub mit großer Wahrscheinlichkeit nach außen treten.
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Ebenfalls ist es nicht einfach, den
Filter 100 aus der Staubsammelkammer 11 zu lösen. Der
Nutzer muss den Filterkörper 100 mit
beiden Händen halten
und nach oben ziehen, um den Filter 100 aus der Staubsammelkammer 11 zu
entnehmen.
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Zusätzlich muss der Nutzer in einer
unsauberen Weise unter Verwendung beider Hände den Staub bzw. Schmutz
entsorgen, um den Filter 100 zu säubern, wodurch unvermeidbar
seine Hände
beschmutzt werden.
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Demgemäß ist die vorliegende Erfindung entstanden,
um die oben erläuterten
Probleme im Stand der Technik zu lösen. Es ist somit Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Staubsaugerfilter bereitzustellen, welcher ein
vollständiges
Verschließen eines
Filterkörpers
mit einem Deckel sicherstellen kann, um ein Entweichen von Staub
zu verhindern und welcher einfach und in einer sauberen Weise gesäubert werden
kann.
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Diese Aufgabe wird durch einen Staubsaugerfilter
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche zeigen
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
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Erfindungsgemäß ist somit ein Staubsaugerfilter
vorgesehen, welcher lösbar
in einer Staubsammelkammer eines Hauptkörpers eines Staubsaugers montiert
ist und welcher Staub filtert, welcher in der in einem Lufteinlass
der Staubsammelkammer angesaugten Luft enthalten ist. Der Filter
umfasst einen zylindrischen Filterkörper mit einer Vielzahl von
offenen Bereichen und einen Außengewindebereich
am äußeren Umfang
seines oberen Bereichs, ein poröses
Filterpapier, um die offenen Bereiche abzudecken, und einen Deckel
mit einer Durchgangsöffnung,
wel che mit dem Lufteinlass zusammenpasst, und einem Innengewindebereich,
welcher dem Außengewindebereich entspricht.
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Vorzugsweise weist der Deckel einen
Deckelhandgriff auf.
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Weiter bevorzugt weist der Filterkörper einen Handgriff
an einer seiner Seiten auf.
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Darüber hinaus ist es weiterhin
bevorzugt, ein Paar von Führungsvorsprüngen am
Deckel und/oder am Filterkörper
vorzusehen, um den Filter zu führen,
sodass er exakt in der Staubsammelkammer befestigbar ist.
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Weiter ist es bevorzugt, eine Vielzahl
von Abstützbereichen
an der unteren Fläche
des Filterkörpers
vorzusehen, um den Filterkörper
in einem vorbestimmten Abstand von der Grundfläche der Staubsammelkammer zu
beabstanden.
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Die obigen Ziele und weitere Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung in Verbindung mit der begleitenden Zeichnung deutlicher.
In der Zeichnung ist:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines herkömmlichen, wieder verwendbaren
Filters eines Staubsaugers mit diesem Filter,
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2 eine
perspektivische Ansicht eines Filters gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
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3 eine
Ansicht, welche das Trennen bzw. Entnehmen des Filters von 2 aus einem Hauptkörper eines
Staubsaugers darstellt, und
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4 eine
Ansicht, welche das Entfernen eines Deckels von einem Filterkörper eines
in 2 gezeigten Filters
zeigt.
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Nachfolgend wird ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die begleitende
Zeichnung beschrieben.
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Wie in 2 gezeigt,
umfasst ein Staubsaugerfilter 200 gemäß der vorliegenden Erfindung
einen Filterkörper 210 und
einen Deckel 220, welcher lösbar an der oberen Öffnung des
Filterkörpers 210 befestigt
ist.
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Der Filterkörper 210 weist eine
zylindrische Form auf und weist eine Vielzahl von offenen Bereichen 211 an
seiner Seite und seinem Boden auf. Die offenen Bereiche 211 sind
mit einem porösen
bzw. durchlässigen
Filterpapier 230, wie z.B. einen Vliesstoff (non-woven
fabric) bedeckt, sodass der Filterkörper 210 einen Raum
aufweist, um eine vorbestimmte Menge von Staub zu speichern. Externe Luft,
welche Staub enthält,
wird in den Filterkörper 210 eingesaugt
und durch die offenen Bereiche 211 und das Filterpapier 230 hindurchgeführt, um
außerhalb
des Filterkörpers 210 abgegeben
zu werden. Somit wird nur Staub, welcher durch das Filterpapier 230 gefiltert
wurde, im Filterkörper 210 gesammelt.
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Der Filterkörper 210 weist einen
Außengewindebereich 213 an
einem äußeren Umfang
seines oberen Bereiches auf, um eine spiralförmig verlaufende Verbindung
mit dem Deckel 220 bereitzustellen, wie in 4 gezeigt. Weiter ist ein Handgriff 212 an
einer Seite des Filterkörpers 210 angeordnet.
Ein Nutzer kann den Handgriff 212 in die Hand nehmen, wenn
der im Filterkörper 210 gesammelte
Staub entfernt wird.
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Zusätzlich weist der Filterkörper 210 eine Vielzahl
von Abstützvorsprüngen 214 an
seiner unteren Seite auf. Wenn der Filter 200 in eine Staubsammelkammer 31 montiert
wird (3) kann er in
einem vorbestimmten Abstand von der Grundfläche der Staubsammelkammer 31 infolge
der Abstützvorsprünge 214 beabstandet
sein. Demgemäß kann die Luft,
welche in den Filterkörper 210 angesaugt
wird, nach außen
durch die offenen Bereiche 211 abgegeben werden, welche
sowohl an der Seite als auch am Boden des Filterkörpers 210 gebildet
sind.
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Der Deckel 220 weist einen
Innengewindebereich (nicht gezeigt) auf, welcher dem Außengewindebereich 213 des
Filterkörpers 210 entspricht. Wenn
der Deckel 220 im Uhrzeigersinn um einen vorbestimmten Winkel, z.B.
45°, gedreht
wird, befindet sich der Innengewindebereich mit dem Außengewindebereich 213 im
Eingriff, wodurch der Deckel 220 an der oberen Öffnung des
Filterkörpers 210 befestigt ist.
Der Deckel 220 weist eine Durchgangsöffnung 221 auf, um
die Staub enthaltende äußere Luft
in den Filterkörper 210 einzuführen. Wenn
der Filter 200 in der Staubsammelkammer 31 montiert
ist (3), passt die Durchgangsöffnung 221 mit
einem Lufteinlass 33 zusammen (3), welcher an einem Staubsammeldeckel 32 (3) eines Hauptkörpers 30 (3) des Staubsaugers gebildet
ist.
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Der Deckel 220 weist einen
Deckelhandgriff 222 an seiner oberen Fläche auf. Wie in 3 gezeigt, kann ein Nutzer
den Filter 200 einfach von der Staubsammelkammer 31 durch
Anheben des Filters 210 unter Verwendung des Deckelhandgriffs 222 trennen.
Vorzugsweise ist der Deckelhandgriff 222 derart gestaltet,
dass er schwenkbar und absetzbar, d.h. umklappbar, ist, um den Montageraum
für den Filter 200 innerhalb
der Staubsammelkammer 31 zu reduzieren.
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Weiter weist auch der Deckel 220 ein
Paar von Führungsvorsprüngen 223 an
zwei seiner Seiten auf. Die äußeren Umfänge der
Führungsvorsprünge 223 weisen
die gleiche Form wie die Innenumfänge eines Paar von Führungsausnehmungen 34 auf,
welche an der Innenfläche
der Staubsammelkammer 31 gebildet sind, wie in 3 gezeigt. Die Führungsvorsprünge 223 sind
gleitbar in die Führungsausnehmungen 34 eingeführt, sodass
der Filter 200 exakt an einem richtigen Ort innerhalb der
Staubsammelkammer 31 angeordnet werden kann, d.h., an einem
Ort, an dem die Durchgangsöffnung 221 exakt
mit dem Lufteinlass 33 zusammenpasst.
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Vorzugsweise ist der Filter 220 aus
einem transparenten Material hergestellt, um einem Nutzer zu ermöglichen,
einfach die im Filterkörper 210 gesammelte
Staubmenge zu überprüfen.
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Nachfolgend wird die Nutzung des
Staubsaugerfilters 200 gemäß der vorliegenden Erfindung im
Detail unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben.
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Ein Nutzer kann den Filter 200 in
die Staubsammelkammer 31 des Staubsaugers unter Verwendung
des Deckelhandgriffs 220 montieren. Die Führungsvorsprünge 223 des
Deckels 220 gleiten entlang den Führungsausnehmungen 34,
welche an der Innenfläche
der Staubsammelkammer 31 gebildet sind, nach unten, wodurch
der Filter 200 an einem geeigneten Ort innerhalb der Staubsammelkammer 31 angeordnet
ist, an welchem die Durchgangsöffnung 221 exakt
mit dem Lufteinlass 33 des Staubsammeldeckels 32 ausgerichtet
ist.
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Während
des Betriebes des Staubsaugers wird äußere Luft, welche Staub, Schmutz
und Feststoffteilchen enthält,
in die Bürste 20 (vgl. 1) eingesaugt und in den
Filterkörper 210 durch
den Lufteinlass 33 und die Durchgangsöffnung 221 des Filters 200 eingeführt. Die
Luft geht durch die Filterpapiere 230, welche die offenen
Bereiche 211, die an der Seite und am Boden des Filterkörpers 210 gebildet
sind, hindurch, und wird in die Staubsammelkammer 31 des
Hauptkörpers 30 eingeführt und
schließlich
außerhalb
des Hauptkörpers 30 abgegeben. Staub,
Schmutz und Feststoffteilchen, welche mit der Luft angesaugt wurden,
werden durch die Filterpapiere 230 gefiltert und im Filterkörper 210 gesammelt.
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Wenn der Filterkörper 210 mit Staub, Schmutz
und Feststoffteilchen gefüllt
ist, kann ein Nutzer den Staubsammeldeckel 220 öffnen und
den Filter 200 aus der Staubsammelkammer 31 durch Anheben
des Filters 200 unter Verwendung des Deckelhandgriffs 222 entnehmen.
Nachdem der Filter 200 von der Staubsammelkammer 31 getrennt
ist, kann ein Nutzer den Deckel 220 vom Filterkörper 210 durch Drehen
des Deckels 220 trennen, wobei der Handgriff 212 des
Filterkörpers 210 mit
einer Hand und der Deckelhandgriff 222 mit der anderen
Hand gehalten wird. Dann kann ein Nutzer den im Filterkörper 210 gesammelten
Staub, Schmutz und die Feststoffteilchen entfernen, indem der Filterkörper 210 gekippt
bzw. umgedreht wird. Anschließend
wird der Filterkörper 210 wieder
mit dem Deckel 220 verschlossen und in der Staubsammelkammer 31 montiert.
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Der Filterkörper 210 wird wieder
mit dem Deckel 220 verschlossen und in die Staubsammelkammer 31 eingesetzt.
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Wie oben beschrieben, wird der Deckel 220 auf
den Filterkörper 210 aufgeschraubt.
Da der Filterkörper 210 somit
dicht mit dem Deckel 220 verschlossen ist, ist es möglich, ein
Austreten von Staub aus dem Filterkörper 210 zu verhindern.
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Wenn ein Nutzer wünscht, den Filter 200 zu entleeren,
kann der Nutzer den Filter 200 einfach von der Staubsammelkammer 31 unter
Verwendung des Deckelhandgriffs 222, welcher an dem Deckel 220 vorgesehen
ist, trennen. Ebenfalls kann ein Nutzer einfach den Staub, Schmutz
und die Feststoffteilchen, welche im Filterkörper 210 gesammelt
wurden, unter Verwendung des Handgriffs 212 des Filterkörpers 210 und
des Deckelhandgriffs 222 entfernen, ohne dass seine/ihre
Hände schmutzig
werden.
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Somit betrifft die vorliegende Erfindung
einen Staubsaugerfilter, welcher lösbar in einer Staubsammelkammer
eines Hauptkörpers
eines Staubsaugers montiert ist und welcher Staub filtert, welcher
in der in einen Lufteinlass der Staubsammelkammer angesaugten Luft
enthalten ist. Der Filter umfasst einen zylindrischen Filterkörper mit
einer Vielzahl von offenen Bereichen und einen Außengewindebereich
an dem äußeren Umfang
seines oberen Bereichs, ein durchlässiges Filterpapier zur Bedeckung
der offenen Bereiche und einen Deckel mit einer Durchgangsöffnung,
welche mit einem Lufteinlass zusammenpasst und einen Innengewindebereich
entsprechend dem Außenbereich,
aufweist. Da der Deckel geschraubt wird, um fest bzw. dicht auf
dem Filterkörper
befestigt zu werden, ist es möglich,
ein vollständiges
Verschließen
des Filterkörpers
mit dem Deckel sicherzustellen, selbst wenn der Filter über einen
langen Zeitraum verwendet wird.
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Obwohl nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu illustrativen Zwecken beschrieben
wurde, ist es dem Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und
Substitutionen möglich
sind, ohne den Umfang und Geist der Erfindung wie in den beigefügten Ansprüchen offenbart,
zu verlassen.