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DE10347018A1 - Dampfdruckkochtopf - Google Patents

Dampfdruckkochtopf Download PDF

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DE10347018A1
DE10347018A1 DE10347018A DE10347018A DE10347018A1 DE 10347018 A1 DE10347018 A1 DE 10347018A1 DE 10347018 A DE10347018 A DE 10347018A DE 10347018 A DE10347018 A DE 10347018A DE 10347018 A1 DE10347018 A1 DE 10347018A1
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DE
Germany
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steam pressure
pressure cooker
bleed valve
timer
cooking
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DE10347018A
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Ursula Niese
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/08Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
    • A47J27/0802Control mechanisms for pressure-cookers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/08Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
    • A47J27/09Safety devices
    • A47J27/092Devices for automatically releasing pressure before opening
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/32Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Dampfdruckkochtopf, bestehend aus einem Topf und einem damit dampfdicht verbindbaren Deckel sowie einem Entlüftungsventil, wobei eine Zeitschaltuhr zum Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen ist. DOLLAR A Da bei Dampfdruckkochtöpfen während des Garprozesses keine Begutachtung des Gargutes möglich ist, sind die jeweiligen Garzeiten genau einzuhalten. Doch selbst dann ist das Ergebnis nicht gleichbleibend. DOLLAR A Um einen Dampfdruckkochtopf zu schaffen, der jeweils reproduzierbare Kochergebnisse ermöglicht, wird im Rahmen der Erfindung vorgeschlagen, daß Mittel zum reproduzierbaren Entlüften des Dampfdruckkochtopfes vor dem Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen sind. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Entlüftungsgrad einen wesentlichen Einfluß auf das Kochergebnis hat. Der Entlüftungsgrad E gibt an, wieviel Luft durch den sich zu Beginn des Kochvorgangs bildenden Wasserdampf bis zum Beginn der Garphase aus dem Inneren des Dampfdruckkochtopfes verdrängt wurde. DOLLAR A Der Entlüftungsgrad beeinflußt erheblich die Dampftemperatur im Dampfdruckkochtopf und somit die Gardauer. DOLLAR A Weiterhin wird ein Verfahren zum Betreiben eines Dampfdruckkochtopfes beschrieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dampfdruckkochtopf, bestehend aus einem Topf und einem damit dampfdicht verbindbaren Deckel sowie einem Entlüftungsventil, wobei eine Zeitschaltuhr zum Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben eines Dampfdruckkochtopfes.
  • Ein derartiger Dampfdruckkochtopf ist aus der US 4,257,394 A bekannt. Bei diesem Dampfdruckkochtopf wird durch die Zeitschaltuhr das Entlüftungsventil zu Beginn des Kochvorgangs geschlossen und am Ende des eingestellten Zeitraumes wieder geöffnet.
  • Da bei Dampfdruckkochtöpfen während des Garprozesses keine Begutachtung des Gargutes möglich ist, sind die jeweiligen Garzeiten genau einzuhalten. Doch selbst dann ist das Ergebnis nicht gleichbleibend.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Dampfdruckkochtopf zu schaffen, der jeweils reproduzierbare Kochergebnisse ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß daß Mittel zum reproduzierbaren Entlüften des Dampfdruckkochtopfes vor dem Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen sind.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Entlüftungsgrad einen wesentlichen Einfluß auf das Kochergebnis hat. Der Entlüftungsgrad E gibt an, wieviel Luft durch den sich zu Beginn des Kochvorgangs bildenden Wasserdampf bis zum Beginn der Garphase aus dem Inneren des Dampfdruckkochtopfes verdrängt wurde.
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  • Der Entlüftungsgrad beeinflußt erheblich die Dampftemperatur im Dampfdruckkochtopf und somit die Gardauer. Erfolgt ein reproduzierbares Entlüften vor dem Beginn des Garprozesses, so kann der eigentliche Garprozeß, der dann nur noch von den gut kontrollierbaren Faktoren Garzeit und Überdruck beeinflußt wird, kontrolliert und reproduzierbar ablaufen. Da ein zu langes Entlüften einen erhöhten Energieverbrauch mit sich bringt, ist es zweckmäßig, genau die optimale Entlüftung des Dampfdruckkochtopfes vorzunehmen, also den Dampfdruckkochtopf möglichst zu 100 % zu entlüften und dann sofort den Garprozeß beginnen zu lassen. Hierdurch wird nicht nur der Garvorgang reproduzierbar, er wird auch auf die minimal erforderliche Zeitdauer verkürzt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß Mittel zum reproduzierbaren Abdampfen vor der Freigabe des Deckels am Ende des Kochvorganges vorgesehen sind.
  • Dieser Weiterbildung liegt die weitere Erkenntnis zugrunde, daß auch das Abdampfen, der Druckabbau nach dem Garprozeß von Überdruck auf Atmosphärendruck, bei herkömmtlichen Dampfdruckkochtöpfen einen nicht unerheblichen Energieverlust mit sich bringt. Zudem ist das Abdampfen mit einem gefährlich anmutenden Zischen verbunden, was zahlreiche Personen vor der Verwendung eines Dampfdruckkochtopfes zurückschrecken läßt. Durch die Berücksichtigung des bis zur Freigabe des Deckels fortdauernde Garen, so kann die Garzeit weiter gekürzt werden.
  • Bei einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Thermoschalter, insbesondere ein Bimetallschalter oder eine Membrane, vorgesehen ist, der mit der Zeitschaltuhr und dem Entlüftungsventil zusammenwirkt.
  • Über die drei Elemente Thermoschalter, Zeitschaltuhr und Entlüftungsventil kann eine vollständige Entlüftung vorgenommen werden, wobei die Zeitschaltuhr bei Erreichen einer vorgegebenen Temperatur (z.B. 94 °C) durch den Thermoschalter gestartet wird und erst nach Ablauf der erforderlichen Entlüftungszeit das Entlüftungsventil über die Zeitschaltuhr geschlossen wird. Die erforderliche Entlüftungszeit für eine vollständige Entlüftung läßt sich für jedes Topfvolumen leicht ermitteln.
  • Es ist vorteilhaft, daß der Thermoschalter Mittel zum Betätigen bzw. Freigeben der Zeitschaltuhr aufweist.
  • Über diese Mittel, die beispielsweise als Klinke ausgebildet sein können, wird die Zeitschaltuhr gestartet bzw. freigegeben.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, daß die Zeitschaltuhr Mittel zum Betätigen des Entlüftungsventils aufweist.
  • Diese Mittel, die als Kragen ausgebildet sein können, dienen dem Schließen des Entlüftungsventils nach Ablauf der erforderlichen Entlüftungszeit.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Zeitschaltuhr auf eine bestimmte Entlüftungszeit (tE) einstellbar ist.
  • Hierbei ist sowohl eine feste Einstellung ab Werk denkbar oder auch eine Einstellung durch den Benutzer, so daß dieser ein und denselben Deckel auf Töpfen mit verschiedenen Volumina verwenden kann. Dadurch, daß immer während einer gleichen, auf das jeweilige Topfvolumen abgestellten Entlüftungszeit entlüftet wird, ergibt sich bei Berücksichtigung der gleichen Kochparameter (Dauer, Überdruck), welche relativ leicht zu kontrollieren sind, ein reproduzierbares Garergebnis.
  • Weiterhin ist vorgesehen, daß der Thermoschalter eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen des jeweiligen Schaltzustandes des Thermoschalters aufweist.
  • Über diese Anzeige ist für den Benutzer ersichtlich, in welchem Zustand sich der Dampfdruckkochtopf befindet bzw. wann ein Öffnen des Dampfdruckkochtopfes möglich ist.
  • Ebenfalls ist es sinnvoll, daß durch die Zeitschaltuhr ein Klingelsignal erzeugbar ist.
  • Dieses Klingelsignal zeigt an, daß der Entlüftungsvorgang beendet ist und die Garzeit beginnt.
  • Schließlich besteht eine Weiterbildung der Erfindung darin, daß zur Aufnahme des Dampfdruckkochtopfes ein Rahmen vorgesehen ist, der eine Heizplatte sowie Zeitschaltuhren, Thermo/Druckschalter und ein Magnetventil als Entlüftungsventil aufweist.
  • Es kann durchaus zweckmäßig sein, den Dampfdruckkochtopf mit einer eigenen Heizplatte zu versehen und die Steuerungselemente in den Rahmen zu verlegen, in dem auch die Heizplatte angeordnet ist. Hierdurch wird ein vollständiges Dampfkochaggregat geschaffen, für das nur noch ein Stromanschluß erforderlich ist.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein Verfahren zum Betreiben eines Dampfdruckkochtopfes, bestehend aus einem Topf und einem damit dampfdicht verbindbaren Deckel sowie einem Entlüftungsventil, wobei eine Zeitschaltuhr zum Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen ist, das durch die folgenden Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
    • • Anheizen des Dampfdruckkochtopfes bei offenem Entlüftungsventil bis zum Erreichen einer festgelegten Schalttemperatur,
    • • Entlüften des Dampfdruckkochtopfes während eines festgelegten Zeitraumes,
    • • Schließen des Entlüftungsventils und Durchführen des Garprozesses,
    • • Öffnen des Entlüftungsventils am Ende des Garprozesses.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen
  • 1 bis 4 die schematische Darstellung der Funktionsweise eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 6 bis 13 Schaltpläne, die die einzelnen Schritte darstellen,
  • 14 bis 21 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Wie aus 1 hervorgeht, ist der erfindungsgemäße Dampfdruckkochtopf (1) mit einem Thermoschalter (2) versehen, der die Luft/Dampf-Temperatur im Dampfdruckkochtopf (1), vorzugsweise mittels einer Bimetallscheibe (3) erfasst. Diese Bimetallscheibe (3) ist auf eine fixe Schalttemperatur TS dimensioniert, welche etwas unter 100°C liegt, z.B. bei 94°C.
  • Außerdem ist der Dampfdruckkochtopf (1) mit einer Zeitschaltuhr (4) und einem Entlüftungsventil (5) versehen.
  • Mittels des Drehknopfes (6) wird die Zeitschaltuhr (4) auf die gewünschte Entlüftungszeit tE eingestellt (z. B. 120 sec beim einem Dampfdruckkochtopf von 22 cm ⌀, einem Nenninhalt von 5 l und einer Kochplatte von 18 cm ⌀) mit 1500 W Nennleistung). Der beschickte Dampfdruckkochtopf (1) wird auf höchster Schalterstellung der Kochplatte angeheizt. Die Zeitschaltuhr (4) ist durch die Klinke (7) gesperrt. Das Entlüftungsventil (5) wird durch Mittel (8) zum Betätigen der Zeitschaltuhr, hier den Kragen (8) der Zeitschaltuhr (4), am Schließen gehindert (2).
  • Bei Erreichen der fixen Schalttemperatur TS (3) schnappt die Bimetallscheibe (3) um, wobei eine Anzeige (9) betätigt und durch Anheben von Mitteln (7) zum Betätigen bzw. Freigeben der Zeitschaltuhr (4), hier der Klinke (7), die Zeitschaltuhr (4) gestartet wird. Das Entlüftungsventil (5) ist weiterhin in offener Stellung fixiert.
  • Bei Ablauf der eingestellten Entlüftungszeit tE gibt der Kragen (8) der Zeitschaltuhr (4) das Entlüftungsventil (5) frei. Durch den Staudruck des austretenden Dampfes schließt das Entlüftungsventil (5). Schließlich erzeugt die Zeitschaltuhr (4) ein Klingelsignal (4).
  • Das Weitere erfolgt in gewohnter Weise, indem durch Beobachten der Druckanzeige und Regelung der Kochplatte der gewünschte Überdruck gehalten wird. Nach Ablauf der Garzeit tG wird die Kochplatte abgeschaltet. Der Dampfdruckkochtopf (1) kühlt ab. Bei Unterscheiten der Schalttemperatur TS (1) schnappt die Bimetallscheibe (3) zurück und die Anzeige (9) verschwindet. Der Dampfdruckkochtopf (1) darf geöffnet werden. Durch die optimale Entlüftungszeit (100 %) wird die erforderliche Garzeit auf ein Minimum reduziert. Berücksichtigt man das bis zum Abkühlen auf die Schalttemperatur TS des Thermoschalters (2) fortdauernde Garen, kann die Garzeit weiter gekürzt werden.
  • 5 zeigt eine Variante der obigen Ausführung: Der im Dampfdruckkochtopf (1) sich bildende Dampf entweicht zunächst als Dampf/Luft-Gemisch durch das Entlüftungsventil (5). Durch den Durchflusswiderstand des Entlüftungsventils (5) steigt der Druck im Dampfdruckkochtopf auf etwa Ps – z. B. 0,04 bar – an und wirkt auf die Membrane (10). Gegen die Gewichtskraft der Anzeige (9) wird diese und mit ihr die Klinke (7) nach oben versetzt, wodurch die Zeitschaltuhr (4) freigegeben wird. Das Weitere erfolgt wie oben beschrieben.
  • Der optimale Entlüftungsgrad ermöglicht, dass der Garprozess den vorgenommenen Einstellungen (Entlüftungszeit tE, Garzeit tG und Überdruck P) folgend selbsttätig ablaufen kann.
  • In 613 wird dies anhand von Schaltplänen erläutert:
    In 6 befindet sich die Schaltung (11) in Position "Aus". Der Dampfdruckkochtopf wird mit Wasser und Gargut beschickt.
  • In 7 ist die Zeitschaltuhr (12) auf eine Entlüftungszeit tE von z. B. 120 sec, die Zeitschaltuhr (13) auf eine Garzeit tG von z. B. 19 min und der Druckschalter (14) auf einem Überdruck PG von z. B. 0,8 bar eingestellt.
  • In 8 wird durch Schließen des Hauptschalters (15) der Garprozess gestartet und die Kontrollleuchte (16) leuchtet auf. Durch die Heizungen (17) und (18) wird der Dampfdruckkochtopf angeheizt. Das Magnetventil (19) wird geöffnet.
  • In 9 ist die Temperatur TS, z. B. 94° C bzw. 0,04 bar im Dampfraum erreicht. Der Thermo/Druckschalter (20) wird geschlossen und die Kontrollleuchte (21) leuchtet auf. Die Zeitschaltuhr (12) wird gestartet.
  • In 10 ist die Zeitschaltuhr (12) abgelaufen und das Entlüften beendet. Das Magnetventil (19) wird geschlossen, die Heizung (17) abgeschaltet und die Zeitschaltuhr (13) gestartet. Die Leistung der Heizung (18) ist so ausgelegt, dass sie um ein Weniges größer ist, als die, die für das Erreichen des maximal einstellbaren Überdruckes PG, erforderlich ist. Sobald der eingestellte Überdruck PG überschritten wird, schaltet der Druckschalter (14) die Heizung (18) ab und schaltet sie wieder an, sobald der Überdruck PG unterschritten wird.
  • In 11 ist die Zeitschaltuhr (13) abgelaufen und die Heizung (18) ebenfalls abgeschaltet. Der Dampfdruckkochtopf kühlt ab.
  • In 12 wird die Temperatur TS bzw. der Druck PS im Dampfraum unterschritten. Der Thermo/Druckschalter (20) wird geöffnet. Der Dampfdruckkochtopf kann geöffnet werden. Durch Öffnen des Hauptschalters (15) erlischt die Kontrollleuchte (16). Die Steuerung (11) ist wieder in Position "Aus" (6).
  • 13 beschreibt den Trockenschutz. Beim Beschicken des Dampfdruckkochtopfes wurde zu wenig oder gar kein Wasser zugegeben. Die von den Heizungen (17 und/oder 18) dem Dampfdruckkochtopf zugeführte Wärme wird ungenügend abgeführt. Bei Erreichen einer Übertemperatur TÜ schaltet der Thermoschalter (22) die Heizungen (17 und 18) ab und die Kontrollleuchte (23) an. Gleichzeitig wird eine Zusatzheizung (24) eingeschaltet, die dem Thermoschalter (22) Wärme zuführt und so verhindert, dass der Thermoschalter (22) beim Abkühlen sich wieder schließt und so die Heizungen (17 und/oder 18) einschaltet. Ein Schließen des Thermoschalters (22) ist nur möglich, wenn der Hauptschalter (15) geöffnet wird und die Kontrollleuchte (16) erlischt, d. h. die Schaltung (11) auf "Aus" gestellt ist (6).
  • In den 1421 wird ein Dampfdruckkochtopf nach obigen Vorgaben beschrieben:
    Wie aus den 14 und 15 hervorgeht, taucht der Deckel (27) in den Topf (25) ein. Die Dichtung (28) ist in einer Nut (29) des Deckels (27) gehalten. Die äußere nach unten weisende Dichtungslippe (30) liegt an der Innenwandung (31) des Topfes (25) an. Der Deckel (27) hat mittig eine nach innen weisende konische Öffnung (32). Nach dem Beschicken des Dampfdruckkochtopfes wird der Deckel (27) in den Topf (25) gesteckt und bis zum Anschlag nach unten geschoben.
  • 16 und 17 zeigen, daß der C-förmige Rahmen (33) in seinem unteren Teil die Heizplatte (34) mit den Heizungen (18 und 19) und den Thermo/Druckschalter (22) enthält. Eine Feder (35), deren Kraft größer ist als die Gewichtskraft des maximal bestückten Dampfdruckkochtopfes, drückt die Heizplatte (34) gegen einen Anschlag (36) so weit nach oben, dass die obere Ebene (37) der Heizplatte (34) um ein Geringes höher liegt als die Ebene (38) des Rahmens (33). Im oberen Teil des Rahmens (33) sind die Zeitschaltuhren (12 und 13), der Druckschalter (14), der Hauptschalter (15), die Kontrollleuchte (16), das Magnetventil (19) der Thermo/Druckschalter (20), sowie die Kontrollleuchten (21 und 23) und ein Sicherheitsventil (37), vorzugsweise eine Berstscheibe, angeordnet. Die Fläche (39) dient der Zentrierung und Sicherung des Topfes.
  • Der beschickte Topf wird in den Rahmen (33) geschoben, wobei er mit seinem Boden auf die Heizplatte (34) und gleichzeitig die Dichtung (40) über die Wölbung des Deckels (27) aufgleitet (18 und 19).
  • Sobald sich im Dampfdruckkochtopf auch nur ein geringer Staudruck bildet, wird der Deckel (27) nach oben gegen die Dichtung (40) und der Topf (25) und mit ihm die Heizplatte (34) nach unten gedrückt, bis er mit dem Randbereich seines Bodens auf der Ringfläche (41) des Rahmens (33) aufliegt. Der Topf (25) kann unter Druck nicht aus dem Rahmen (33) entnommen werden (20 und 21).

Claims (10)

  1. Dampfdruckkochtopf, bestehend aus einem Topf und einem damit dampfdicht verbindbaren Deckel sowie einem Entlüftungsventil, wobei eine Zeitschaltuhr zum Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (2, 3, 4, 5, 7, 8, 10) zum reproduzierbaren Entlüften des Dampfdruckkochtopfes (1) vor dem Schließen des Entlüftungsventils (5) vorgesehen sind.
  2. Dampfdruckkochtopf gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum reproduzierbaren Abdampfen vor der Freigabe des Deckels am Ende des Kochvorganges vorgesehen sind.
  3. Dampfdruckkochtopf gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Thermoschalter (2), insbesondere ein Bimetallschalter (3) oder eine Membrane (10), vorgesehen ist, der mit der Zeitschaltuhr (4) und dem Entlüftungsventil (5) zusammenwirkt.
  4. Dampfdruckkochtopf gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermoschalter (2) Mittel (7) zum Betätigen bzw. Freigeben der Zeitschaltuhr (4) aufweist.
  5. Dampfdruckkochtopf gemäß einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltuhr (4) Mittel (8) zum Betätigen des Entlüftungsventils (5) aufweist.
  6. Dampfdruckkochtopf gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltuhr (4) auf eine bestimmte Entlüftungszeit (tE) einstellbar ist.
  7. Dampfdruckkochtopf gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermoschalter (2) eine Anzeigevorrichtung (9) zum Anzeigen des jeweiligen Schaltzustandes des Thermoschalters (2) aufweist.
  8. Dampfdruckkochtopf, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Zeitschaltuhr (4) ein Klingelsignal erzeugbar ist.
  9. Dampfdruckkochtopf gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Dampfdruckkochtopfes (1) ein Rahmen (33) vorgesehen ist, der eine Heizplatte (34) sowie Zeitschaltuhren (12, 13), Thermo/Druckschalter (20, 22) und ein Magnetventil (19) als Entlüftungsventil aufweist.
  10. Verfahren zum Betreiben eines Dampfdruckkochtopfes, bestehend aus einem Topf und einem damit dampfdicht verbindbaren Deckel sowie einem Entlüftungsventil, wobei eine Zeitschaltuhr zum Schließen des Entlüftungsventils vorgesehen ist, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: • Anheizen des Dampfdruckkochtopfes bei offenem Entlüftungsventil bis zum Erreichen einer festgelegten Schalttemperatur, • Entlüften des Dampfdruckkochtopfes während eines festgelegten Zeitraumes, • Schließen des Entlüftungsventils und Durchführen des Garprozesses, • Öffnen des Entlüftungsventils am Ende des Garprozesses.
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