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Die
vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine technische Gebiet
der Druckgargeräte
für den Haushaltsgebrauch
wie z.B. Schnellkochtöpfe,
umfassend einen Behälter
und einen Deckel, der dazu bestimmt ist, auf dem Behälter verriegelt
zu werden, um einen dichten Garraum zu bilden, wobei die Geräte dazu
bestimmt sind, das Garen der Nahrungsmittel, die sich im Behälter befinden,
unter Dampfdruck sicherzustellen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Haushaltsdruckgargerät, umfassend:
- – einen
Garbehälter
und einen Deckel, der dazu bestimmt ist, auf den Behälter aufgesetzt
und auf diesem verriegelt zu werden, um einen im Wesentlichen dichten
Garraum zu bilden,
- – ein
Mittel zur Verriegelung/Entriegelung des Deckels in Bezug zum Behälter,
- – ein
Mittel zur Druckregelung, das derart ausgebildet ist, dass es den
in dem Raum herrschenden relativen Druck auf einem im Wesentlichen
konstanten vorbestimmten Wert, Betriebsdruck genannt, hält,
- – ein
Mittel zur aktivierbaren/deaktivierbaren Druckminderung, das so
ausgebildet ist, dass es, wenn es aktiviert ist, eine Druckverminderung
innerhalb des Raumes ermöglicht,
- – ein
Sicherungsmittel bei der Öffnung,
das auf den in dem Raum herrschenden Druck reagiert, und zwischen
einer unteren Position, in welcher es die Verriegelung/Entriegelung
des Deckels in Bezug zum Behälter
gestattet, und einer oberen Position, in welcher es mit dem Mittel
zur Verriegelung/Entriegelung zusammenwirkt, um die Entriegelung
des Deckels in Bezug zum Behälter
zu verhindern, beweglich angeordnet ist.
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Die
Druckgargeräte
für den
Haushaltsgebrauch des Typs Schnellkochtopf sind weit verbreitet.
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Sie
ermöglichen
es, einen hermetischen Raum herzustellen, in dessen Inneren die
Nahrungsmittel gelegt werden, wobei der Raum erhöhte Drücke und Temperaturen erreichen
kann, wenn das Gerät
dem Einfluss einer Hitzequelle ausgesetzt wird.
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Die
gemeinsamen Wirkungen der erhöhten Druck-
und Temperaturniveaus, die in den bekannten Schnellkochtöpfen erreicht
werden, ermöglichen
es, eine extrem schnelle Garung der Nahrungsmittel durchzuführen und
gleichzeitig die sensorischen und nährwertbezogenen Eigenschaften
der Nahrungsmittel zu bewahren.
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Wenn
diese bekannten Schnellkochtöpfe auch
im Allgemeinen völlig
zufrieden stellend sind, bedeuten sie jedoch für den Benutzer eine lästige Art des
Kochens.
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In
der Tat wird die Garung der Nahrungsmittel mithilfe eines Gerätes des
Typs Schnellkochtopf notwendigerweise auf ununterbrochene Art durchgeführt, d.h.
der Benutzer kann zwischen dem Beginn und dem Ende der Garung nicht
mehr direkt auf die Nahrungsmittel zugreifen.
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Mit
anderen Worten ist der Benutzer, wenn er Nahrungsmittel mithilfe
eines klassischen Schnellkochtopfes kocht, nicht dazu in der Lage,
vorübergehend,
zumindest nicht auf einfache und schnelle Weise, den Deckel während der
Garung zu öffnen,
z.B. um Zutaten hinzuzufügen,
die Nahrungsmittel zu probieren oder allgemeiner direkt den Verlauf
der Garung zu kontrollieren.
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Diese
Unmöglichkeit
für den
Benutzer, den Deckel der klassischen Schnellkochtöpfe während der
Garung, d.h. während
der Schnellkochtopf noch einer Hitzequelle ausgesetzt ist, ergibt
sich aus dem erhöhten
Druckniveau, das im Inneren des Schnellkochtopfs herrscht (ein relativer
Druck, der im Wesentlichen zwischen 55 kPa und 90 kPa liegt). Die
direkte Öffnung
des Deckels, wenn er derartigen Druckniveaus ausgesetzt ist, könnte in
der Tat zu einem plötzlichen
Ausbrechen des Deckels führen, eventuell
begleitet von kochend heißen
Spritzern, was den Benutzer mehr oder weniger ernsthaft verletzen
könnte.
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Daher
ist es vor jeder Öffnung
des Deckels eines klassischen Schnellkochtopfs erforderlich, eine Druckminderung
des Garraumes vorzunehmen, indem die Hitzequelle abgestellt und
mithilfe der Ventilsysteme, die für diesen Zweck vorgesehen sind,
das Innere des Raumes mit dem Außenbereich in Verbindung gebracht
wird. Aufgrund des hohen Drucks, der im Raum herrscht, dauert die
Druckminderung im Allgemeinen sehr lange (auch dann, wenn das Gerät unter
einen kalten Wasserstrahl gestellt wird) und ist damit mit einer
vorübergehenden Öffnung des
Deckels während
der Garung nicht vereinbar. Außerdem
sind diese bekannten Gargeräte
im Allgemeinen mit Sicherheitssystemen bei der Öffnung versehen, die den Benutzer
daran hindern, den Deckel des Gerätes zu öffnen, so lange der Druck,
der im Gerät herrscht,
höher als
der Luftdruck ist. Der Benutzer muss somit mit dem Öffnen des
Deckels warten, bis der Druck im Raum im Wesentlichen dem Luftdruck entspricht;
diese Wartezeit ist im Allgemeinen lang und verhindert, dass die
bekannten Druckgargeräte wie
ein Kochtopf verwendet werden, d.h. wie ein Gerät, das eine vorübergehende
schnelle Öffnung
des Deckels während
der Garung ermöglicht.
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Es
sind außerdem
Küchengeräte bekannt, die
einen Behälter
und einen Deckel umfassen, die es ermöglichen, Nahrungsmittel im
Wesentlichen bei Luftdruck, ja sogar bei geringfügig höheren Drücken hinsichtlich gewisser
Geräte
zu garen, die mit einem System zur hermetischen Verriegelung des
Deckels bezüglich
des Behälters
sowie einem Regulierventil ausgestattet sind.
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Diese
Gargeräte
mit geringem Druck ermöglichen
es in der Tat, im Gegensatz zu den klassischen Schnellkochtöpfen, den
Deckel direkt und nach Belieben während des Garzyklus zu öffnen, ohne
im Voraus eine wirkliche Druckminderung vornehmen zu müssen.
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Wenn
diese Geräte
es dem Benutzer so ermöglichen,
den Deckel während
der Garung im Wesentlichen unmittelbar zu öffnen, bieten sie im Gegensatz
dazu nicht die Vorteile in Verbindung mit einer wirklichen Druckgarung
wie diejenige, die mit den klassischen Schnellkochtöpfen durchgeführt wird, insbesondere
hinsichtlich der Schnelligkeit der Garung und der Bewahrung der
Eigenschaften der Nahrungsmittel.
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Diese
Geräte
verhalten sich in der Tat eher wie mehr oder weniger verbesserte
klassische Kochtöpfe.
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Die
Aufgabe der Erfindung betrifft daher den Vorschlag eines neunen
Haushaltsdruckgargerätes, das
die verschiedenen oben aufgeführten
Nachteile beseitigt, und das eine Garart ermöglicht, die derjenigen nahe
kommt, die mit den klassischen Schnellkochtöpfen des Standes der Technik
erzielt wird und gleichzeitig die Öffnung des Deckels auf verhältnismäßig einfache
und schnelle Art zu jeder Zeit der Garung ohne Abstellen der Hitzequelle
und mit einem ausgezeichneten Sicherheitsniveau ermöglicht.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung betrifft den Vorschlag eines neuen
Haushaltsdruckgargerätes,
das einen ausgezeichneten Kompromiss zwischen der Schnelligkeit
der Garung und der Schnelligkeit der Druckminderung bereitstellt.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung betrifft den Vorschlag eines neuen
Haushaltsdruckgargerätes,
das einen ausgezeichneten Kompromiss zwischen der Schnelligkeit
der Garung, der Flexibilität bei
der Verwendung und der Sicherheit bereitstellt.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung betrifft den Vorschlag eines neuen
Haushaltsdruckgargerätes
mit einer sehr einfachen Benutzung.
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Die
der Erfindung zugewiesenen Aufgaben werden mithilfe eines Haushaltsdruckgargerätes erzielt,
umfassend:
- – einen Garbehälter und
einen Deckel, der dazu bestimmt ist, auf den Behälter aufgesetzt und auf diesem
verriegelt zu werden, um einen im Wesentlichen dichten Garraum zu
bilden,
- – ein
Mittel zur Verriegelung/Entriegelung des Deckels in Bezug zum Behälter,
- – ein
Mittel zur Druckregelung, das derart ausgebildet ist, dass es den
in dem Raum herrschenden relativen Druck auf einem im Wesentlichen
konstanten vorbestimmten Wert, Betriebsdruck genannt, hält,
- – ein
Mittel zur aktivierbaren/deaktivierbaren Druckminderung, das so
ausgebildet ist, dass es, wenn es aktiviert ist, eine Druckverminderung
innerhalb des Raumes ermöglicht,
- – ein
Sicherungsmittel bei der Öffnung,
das auf den in dem Raum herrschenden Druck reagiert, und zwischen
einer unteren Position, in welcher es die Verriegelung/Entriegelung
des Deckels in Bezug zum Behälter
gestattet, und einer oberen Position, in welcher es mit dem Mittel
zur Verriegelung/Entriegelung zusammenwirkt, um die Entriegelung
des Deckels in Bezug zum Behälter
zu verhindern, beweglich angeordnet ist
- – dadurch
gekennzeichnet, dass das Druckregelungsmittel derart ausgebildet
ist, dass sich der Betriebsdruck innerhalb eines Bereichs befindet, der
im Wesentlichen zwischen 4,5 und 30 kPa liegt, wobei das Sicherungsmittel
bei der Öffnung derart
ausgebildet ist, dass es erst dann in seine untere Position übergeht,
wenn der Druck innerhalb des Raumes einen relativen Wert erreicht, abgesenkter
Druck genannt, der im Wesentlichen zwischen 1 und 4 kPa liegt.
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Andere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der Lektüre der folgenden
Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, die ausschließlich zum
Zweck der Veranschaulichung und nicht einschränkend gegeben werden, in größeren Einzelheiten
offensichtlich und ergeben sich daraus, wobei:
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1 gemäß einer
allgemeinen perspektivischen Ansicht ein Haushaltsdruckgargerät gemäß der Erfindung
zeigt.
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2 gemäß einer
perspektivischen auseinander gezogenen Ansicht eine Einzelheit der
Durchführung
des Deckels eines Gargerätes
gemäß der Erfindung
veranschaulicht.
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3 gemäß einer
teilweisen Querschnittansicht eine Einzelheit der Durchführung des
Sicherungsmittels bei der Öffnung
eines Gargerätes
gemäß der Erfindung
veranschaulicht, wenn der Benutzer die dichte Verriegelung des Deckels
mit Bezug auf den Behälter
vornimmt.
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4 gemäß einer
Draufsicht das Gargerät gemäß der Erfindung
veranschaulicht, von dem eine Einzelheit in 3 dargestellt
wird.
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5 gemäß einer
teilweisen Querschnittansicht die Einzelheit der Durchführung, dargestellt in 3,
veranschaulicht, wenn der Benutzer die Druckminderung des Gerätes vornimmt.
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6 gemäß einer
Draufsicht das Gargerät gemäß der Erfindung
veranschaulicht, von dem eine Einzelheit in 5 dargestellt
wird.
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7 gemäß einer
teilweisen Querschnittansicht die Einzelheit der Durchführung, dargestellt in 6,
veranschaulicht, wenn die Druckminderung beendet ist.
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8 gemäß einer
Draufsicht das Gargerät gemäß der Erfindung
veranschaulicht, von dem eine Einzelheit in 7 dargestellt
wird.
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9 gemäß einer
teilweisen Querschnittansicht die Einzelheit der Durchführung, dargestellt in 7,
veranschaulicht, wenn der Benutzer die Entriegelung des Deckels
vornimmt.
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10 gemäß einer
Draufsicht das Gargerät gemäß der Erfindung
veranschaulicht, von dem eine Einzelheit in 9 dargestellt
wird.
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Das
Gargerät
gemäß der Erfindung
ist dazu bestimmt, die Garung verschiedener Nahrungsmittel unter
Druck in einem häuslichen
Umfeld sicherzustellen. Das Gargerät, auf das sich die Erfindung
bezieht, ist somit dazu bestimmt, in einem familiären Rahmen verwendet
zu werden und ist daher tragbar, im Gegensatz zu einem industriellen
Gerät.
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Klassischerweise
umfasst das Gargerät
gemäß der Erfindung
einen Behälter 1,
der ein Gargefäß bildet
und vorzugsweise im Wesentlichen eine Rotationssymmetrie gemäß einer
Achse X-X' darstellt.
Im Folgenden bezieht sich das Adjektiv „axial" auf die Richtung dieser Symmetrieachse
X-X', eine Richtung,
die der vertikalen Richtung ähnlich
ist, wenn das Gerät
in normalem Betrieb ist.
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Der
Behälter 1 ist
klassischerweise aus einem metallischen Werkstoff wie z.B. Edelstahl
hergestellt und mit einem wärmeleitenden
Boden 1A versehen, der mit dem Behälter 1 z. B. durch
Heißprägen verbunden
ist.
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Der
Behälter 1 kann
auch Greifelemente wie z.B. Griffe 1B, 1C, vorzugsweise
zwei, umfassen, die z.B. diametral gegenüberliegend auf dem Behälter 1 befestigt
sind.
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Das
Gerät umfasst
auch einen Deckel 2, der dazu bestimmt ist, auf den Behälter 1 aufgesetzt
zu werden, um einen Garraum zu bilden, der im Wesentlichen dicht,
d.h. ausreichend hermetisch ist, um einen Druckanstieg zu ermöglichen.
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Der
Deckel 2 weist vorteilhafterweise eine allgemein scheibenartige
Form auf, und sein allgemeiner Durchmesser kann z.B. in der Größenordnung
von 26 cm liegen, was bei Kochtöpfen
dem gültigen
Standard entspricht.
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Der
Deckel 2 kann dank eines Mittels zur Verriegelung/Entriegelung 3 des
Deckels 2 bezüglich des
Behälters 1 auf
dem Behälter 1 verriegelt
(siehe. 4, 6 und 8)
oder entriegelt (siehe 10) werden.
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Das
Mittel zur Verriegelung/Entriegelung 3 kann von jeder dem
Fachmann bekannten Art sein und insbesondere ein manuelles Steuerungselement 3A wie
z.B. einen Griff umfassen, das funktionell mit mindestens einem
Verbindungselement 3B, 3C des Deckels 2 mit
Bezug auf den Behälter 1 verbunden ist.
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Im
Folgenden wird insbesondere auf ein Mittel zur Verriegelung/Entriegelung
mit Backen 3B, 3C Bezug genommen, das von einen
Drehgriff 3A, wie in 1 dargestellt,
gesteuert wird.
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Die
Backen 3B, 3C können so die Form von Metallplatten
mit einem U-Profil an ihren äußeren Enden
aufweisen, so dass sie gleichzeitig den Umfangsvorsprung des Behälters 1 und
den Umfangsvorsprung des Deckels 2 umschließen können.
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Von
den Backen können
vorteilhafterweise, wie in den Figuren veranschaulicht, zwei vorhanden sein,
und sie können
mit Bezug auf die allgemeine Symmetrieachse X-X' des Gerätes einander diametral gegenüberliegen.
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Die
radiale Verschiebung der Backen zwischen ihrer Verriegelungsposition
und ihrer Entriegelungsposition wird vorteilhafterweise durch eine
dazwischenliegende Drehplatte 3D gesteuert, deren Drehung
direkt vom Drehgriff 3A gesteuert wird, wobei die dazwischenliegende
Platte 3D auf die Backen 3B, 3C wirkt,
indem sie Führungszapfen 4, 5,
die mit den Backen 38, 3C (siehe 2)
verbunden sind, in Translation verschiebt.
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Der
Griff 3A ist mit der dazwischenliegenden Platte 3D mithilfe
von Befestigungskegeln 3E, 3F verbunden. Die aus
der Platte 3D und dem Griff 3A gebildete Einheit
wird drehbar auf einen Sitz 3G montiert, der selbst auf
den Deckel 2 aufgesetzt ist.
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Das
Mittel zur Verriegelung/Entriegelung 3 des Deckels 2 bezüglich des
Behälters 1 ist
jedoch nicht auf ein System mit Backen beschränkt und kann z.B. auf einem
Prinzip zur Verriegelung mit Bajonetten, mit Segmenten, mit Bügeln oder
auf jedem anderen vom Fachmann gut bekannten Mittel beruhen, ohne
dass dadurch der Schutzumfang der Erfindung verlassen wird.
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Das
Haushaltsgargerät
gemäß der Erfindung umfasst
auch ein Mittel zur Druckregelung 6, das derart ausgebildet
ist, dass es den in dem Raum herrschenden relativen Druck (d.h.
den Druck, der über dem
Luftdruck gemessen wird) auf einem im Wesentlichen konstanten vorbestimmten
Wert, Betriebsdruck Pf genannt, hält.
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Das
allgemeine Funktionsprinzip eines derartigen Regelungsmittels 6 ist
dem Fachmann gut bekannt.
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Somit
reagiert klassischerweise das Mittel zur Druckregulierung 6 auf
den im Garraum herrschenden Druck und kann zwischen einer ersten
stabilen Position des Anschlags und der Rückstellung, in der es die Verbindung
des Raumes mit dem Außenbereich
des Gerätes
schließt,
solange der Innendruck im Raum im Wesentlichen geringer oder gleich dem
vorbestimmten Betriebsdruck Pf ist, und
einer oder mehreren Austrittspositionen beweglich angeordnet werden,
in der es das Innere des Raumes mit dem Außenbereich des Gerätes in Verbindung
bringt, sobald der Druck im Inneren des Raumes den vorbestimmten
Betriebsdruck Pf übersteigt.
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Ein
derartiges Mittel zur Druckregulierung 6 zielt somit darauf
ab, den Druck im Raum um einen vorbestimmten Nennwert Pf herum
aufrechtzuerhalten, wenn das Gerät
seinen Übergangszustand
des Druckanstiegs verlassen und seinen stationären Betriebszustand erreicht
hat.
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Das
Mittel zur Druckregulierung 6 kann klassischerweise ein
Gewichtsventil oder ein Druckfederventil umfassen, das in einer
Senke zwischen einer unteren dichten Position und mehreren oberen
Auslasspositionen beweglich angeordnet ist.
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So
wie dies dem Fachmann gut bekannt ist, kann das Mittel zur Druckregulierung 6 auch
mit einem Tariersystem ausgestattet sein, das es dem Benutzer ermöglicht,
einen vorbestimmten Gardruckwert Pf aus
einer Anzahl von mehreren Betriebsdruckniveaus mithilfe eines Druckauswahlelementes z.B.
je nach der Art der sich im Gargerät befindlichen Nahrungsmittel
auszuwählen.
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Gemäß der Erfindung
umfasst das Gargerät auch
ein Mittel zur aktivierbaren/deaktivierbaren Druckminderung 6,
das so ausgebildet ist, dass es, wenn es aktiviert ist, einen Druckabfall
innerhalb des Raumes ermöglicht.
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Die
Funktionen des Mittels zur aktivierbaren/deaktivierbaren Druckminderung 6 des
Gargerätes
gemäß der Erfindung
sind somit insbesondere die Folgenden:
- – wenn das
Mittel zur Druckminderung deaktiviert ist, lässt es im Wesentlichen keinen
Dampfaustritt aus dem Inneren des Raumes zum Außenbereich zu;
- – Wenn
das Mittel zur Druckminderung aktiviert ist, bringt es das Innere
des Raumes mit dem Außenbereich
in Verbindung, so dass es einen Dampfaustritt erzeugt, der eine
Verminderung des im Inneren des Raumes herrschenden Druckes verursacht,
wobei sich der Druck von einem ersten Wert, der dem Betriebsdruck
Pf entspricht, zu einem zweiten, weniger
hohen Wert entwickelt, der mit der Entriegelung des Deckels unter
für den Benutzer
akzeptablen Sicherheitsbedingungen vereinbar ist.
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Das
Mittel zur Druckminderung 6 ist vorzugsweise derart ausgebildet,
dass es unabhängig
vom Druckniveau, das im Raum herrscht, aktiviert werden kann, und
insbesondere, dass es aktiviert werden kann, wenn der im Raum herrschende
Druck im Wesentlichen gleich dem Betriebsdruck Pf ist.
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Das
Mittel zur Druckminderung kann aus jedem dem Fachmann bekannten
klassischen Mittel bestehen. Das Mittel zur Druckminderung ist insbesondere
so ausgebildet und dimensioniert, dass es eine Druckminderung ohne
ein gefährliches
Verspritzen von kochend heißen
Garsubstanzen (Nahrungsmittel, Garflüssigkeiten) in den Außenbereich
ermöglicht.
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Vorteilhafterweise
können
die Funktionen des Mittels zur Druckminderung mithilfe des Mittels zur
Druckregelung 6 durchgeführt werden, das in diesem Fall
eine doppelte Funktion hat.
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Zu
diesem Zweck umfasst das Mittel zur Regulierung 6 vorteilhafterweise
ein aktivierbares Eingriffsmittel 6A, das z.B. die Form
eines Betätigungskopfes
aufweist. Dieses aktivierbare Eingriffsmittel 6 ermöglicht,
wenn es aktiviert ist, das Mittel zur Regulierung in die Austrittsposition
zu bringen, sodass das Mittel zur Regulierung 6 ebenfalls
ein aktivierbares Mittel zur Druckminderung bildet.
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Die
Aktivierung des Mittels zur Druckminderung, d.h. in diesem Fall
des Eingriffsmittels 6A (siehe 2) kann
direkt durch den Benutzer durchgeführt werden, z.B. manuell, oder
indirekt mithilfe eines manuellen Bedienelementes 3A, das
die Verschiebung einer Rampe 9 steuert, die derart ausgebildet
ist, dass sie die Verschiebung des Eingriffsmittels 6A regelt.
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Gemäß einer
wichtigen Eigenschaft der Erfindung ist das Mittel zur Druckregulierung 6 derart ausgebildet
und an das Gargerät
angepasst, dass der Betriebsdruck Pf im
Wesentlichen in einem Bereich zwischen 4,5 und 30 kPa und vorzugsweise zwischen
10 und 30 kPa liegt.
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Das
Mittel zur Regulierung 6 ist insbesondere derart ausgebildet
und dimensioniert, dass es einen Druck regelt, der in einem Bereich
von 4,5–30 kPa
oder 10–30
kPa liegt, unabhängig
von der Hitzequelle, der das Gerät
ausgesetzt ist.
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Das
Mittel zur Regulierung 6 ist somit derart ausgebildet,
dass es seine Funktion unabhängig
von der Veränderlichkeit
der sich auf dem Markt befindlichen Hitzequellen erfüllt.
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Der
Anmelder hat in der Tat ermittelt, dass die Auswahl eines Betriebsdrucks
Pf im Bereich von 4,5–30 kPa oder vorzugsweise im
Bereich von 10–30 kPa
einen ausgezeichneten Kompromiss zwischen einerseits der Dauer der
Garung und andererseits der Dauer der Druckminderung des Gerätes ermöglicht,
wenn vom Betriebsdruck Pf zu einem geringeren
Druck, der mit einer Öffnung
des Deckels unter für
den Benutzer akzeptablen Sicherheitsbedingungen vereinbar ist, übergegangen
werden soll.
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Es
stellt sich in der Tat heraus, dass ein Betriebsdruck Pf in
den oben angegebenen Bereichen eine ausreichend kurze Druckminderungszeit
ermöglicht,
um mit einer vorübergehenden Öffnung des
Deckels während
der Garung, z.B. um die sich im Raum befindenden Nahrungsmittel
zu würzen
oder zu probieren, vereinbar zu sein, und dies, ohne den Austritt kochend
heißer
Spritzer während
der Druckminderung zu verursachen, auch wenn das Gerät einer ständigen Hitzeleistung
unterworfen ist.
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Der
oben angegebene Druckbereich ermöglicht
somit, die Vorteile hinsichtlich der Flexibilität der Verwendung eines klassischen
Kochtopfes zu nutzen, ebenso wie die Vorteile einer Druckgarung,
da, auch wenn der Bereich von 4,5–30 kPa deutlich unter dem
klassischen Bereich von 55–90
kPa liegt, das Betriebsdruckniveau Pf, das
vom Anmelder im Rahmen der vorliegenden Erfindung festgelegt ist,
einen bedeutenden Zeitgewinn im Vergleich zu klassischen Kochtöpfen ermöglicht,
die mit Drücken
nahe des Normaldrucks funktionieren.
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Folglich
ermöglicht
die Druckgarvorrichtung gemäß der Erfindung
einerseits eine wirkliche Druckgarung und andererseits eine ausreichend
schnelle sichere Druckminderung, um es dem Benutzer zu ermöglichen,
den Deckel nach Belieben während
der Garung zu öffnen,
ohne das Gerät
vom Herd zu nehmen oder dessen Leistung zu verändern (z.B. zu verringern).
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Vorzugsweise
kann der Betriebsdruck Pf des Gerätes gemäß der Erfindung
zwischen 5 und 30 kPa liegen, wobei außerdem die Bereiche 5–10 kPa, 10–15 kPa,
15–20
kPa, 20–25
kPa und 25–30
kPa jeweils zu sehr interessanten Ergebnissen führen.
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Besonders
vorteilhafterweise ist der Betriebsdruck Pf im
Wesentlichen gleich 20 kPa.
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Der
Anmelder hat somit ermittelt, dass bei einem Betriebsdruck, der
im Wesentlichen gleich 20 kPa ist, und der es ermöglicht,
im Inneren des Raums Temperaturen im Bereich von etwa 105°C zu erreichen,
der Zeitgewinn der Garung, der mit dem Gerät gemäß der Erfindung im Vergleich
zu einem klassischen Kochtopf erzielt wird, ungefähr wie folgt
ist:
- – 25
% bei der Garung eines Schweinebratens,
- – 33
% bei der Garung von Karotten in Wasser,
- – 22
% bei der Garung von Lachs in Dampf.
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Außerdem ist
es mit einem Gerät
gemäß der Erfindung,
dessen Betriebsdruck Pf im Wesentlichen gleich
20 kPa ist, möglich,
eine Druckminderungszeit von etwa fünf Sekunden (die Zeit, die
erforderlich ist, damit der im Raum herrschende Druck von seinem Betriebswert
auf einen Wert fällt,
der mit einer sicheren Öffnung
des Deckels vereinbar ist) unter den folgenden Bedingungen zu erzielen:
- – das
Gerät enthält einen
Liter Wasser,
- – das
Gerät wird
einer Hitzequelle des Typs Induktion mit einer Leistung von im Wesentlichen
gleich 450 W ausgesetzt,
- – das
Gerät wird
ununterbrochen dem Einfluss der Hitzequelle ausgesetzt, auch während des
Vorgangs der Druckminderung.
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Vorteilhafterweise
umfasst das Haushaltsdruckgargerät
gemäß der Erfindung
auch ein Sicherungsmittel bei der Öffnung 7, das auf
den Druck und/oder die Temperatur, die im Raum herrschen, reagiert.
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Vorteilhafterweise
ist das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 derart ausgebildet,
dass es mit dem Mittel zur Verriegelung/Entriegelung 3 interagiert,
so dass es die Entriegelung des Deckels 2 mit Bezug auf
den Behälter 1 verhindert,
wenn der im Raum herrschende Druck höher als ein vorbestimmter Wert ist
und/oder wenn die Temperatur im Inneren des Raumes höher als
ein vorbestimmter Wert ist.
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Vorzugsweise
umfasst das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 einen Manometerschaft 7A,
der auf den im Raum herrschenden Druck reagiert und gegenüber einer
Bohrung 8, die im Deckel 2 angebracht ist, zwischen
einer unteren Position (dargestellt in 7 und 9),
in welcher der Schaft 7A die Verriegelung oder die Entriegelung
des Deckels 2 in Bezug zum Behälter 1 gestattet,
und einer oberen Position (dargestellt in 2, 3 und 5),
in welcher der Schaft 7A mit dem Mittel zur Verriegelung/Entriegelung 3 zusammenwirkt,
um die Entriegelung des Deckels 2 in Bezug zum Behälter 1 zu verhindern,
beweglich angeordnet ist.
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Ein
derartiges Sicherungsmittel bei der Öffnung ist bezüglich seines
allgemeinen Prinzips gut bekannt. Es ermöglicht eine positive Sicherung
bei der Öffnung
und erlaubt die Lösung
des Deckels 2 bezüglich
des Behälters 1 nur
dann, wenn das im Raum herrschende Druckniveau ein vom Gesichtspunkt
der Sicherheit des Benutzers akzeptables Niveau erreicht.
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Vorteilhafterweise
ist das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7, das z.B.
einen Manometerschaft 7A umfasst, derart ausgebildet, dass
es in der oberen Position unter der Wirkung des im Raum herrschenden
Drucks verbleibt, wenn dieser Druck einen relativen Wert, Druckanstieg
genannt, erreicht, der sich im Wesentlichen zwischen 1,5 und 4 kPa
befindet.
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Vorzugsweise
ist das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 derart ausgebildet,
dass der Druckanstieg im Wesentlichen gleich 3 kPa ± 0,5 kPa
ist.
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Besonders
vorteilhafterweise ist der Druckanstieg im Wesentlichen gleich 3,3
kPa.
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Vorteilhafterweise
ist das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 derart ausgebildet,
dass es in seine untere Position absinkt, wenn der Druck im Inneren des
Raumes einen relativen Wert erreicht, abgesenkter Druck genannt,
der sich im Wesentlichen zwischen 1 und 4 kPa, und besonders vorteilhafterweise zwischen
1,5 und 4 kPa befindet.
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Der
abgesenkte Druck ist außerdem
meistens im Wesentlichen niedriger als der Druckanstieg.
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Vorzugsweise
liegt der abgesenkte Druck im Wesentlichen zwischen 1,5 und 2 kPa
oder auch zwischen 1,5 und 2 kPa, wobei die untere Grenze (1,5 kPa)
ausgeschlossen ist. Der abgesenkte Druck kann auch zwischen 1,6
und 2 kPa oder zwischen 2 und 3 kPa oder sogar zwischen 3 uns 4
kPa liegen, ohne dass der Schutzumfang der Erfindung verlassen wird.
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Ein
absteigender Druck von im Wesentlichen 2,5 kPa ± 0,5 kPa führt ebenfalls
zu guten Ergebnissen.
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Im
Allgemeinen wird versucht, im Rahmen der Erfindung das Sicherungsmittel
bei der Öffnung 7,
gebildet z.B. aus dem Manometerschaft 7A, so zu dimensionieren
und auszubilden, dass der absteigende Druck, obwohl er niedriger
als der Druckanstieg ist, so nah wie möglich beim Druckanstieg liegt.
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Das
Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 ist ebenfalls
derart ausgebildet, dass sein absteigender Druck innerhalb der Grenzen
der gültigen
Normen, die heute einen Grenzwert von 4 kPa für den absteigenden Druck vorschreiben,
der nicht überschritten werden
darf, so hoch wie möglich
ist. Die Wahl eines erhöhten
absteigenden Drucks, der z.B. zwischen 1,5 und 2 kPa liegt, ermöglicht es,
den Deckel 2 des Gargerätes
im Vergleich zu den Schnellkochtöpfen des
Standes der Technik, deren absteigender Druck im Allgemeinen 0,5
kPa nicht übersteigt,
schneller zu öffnen.
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Im
Gegensatz dazu geht der Erhalt eines erhöhten absteigenden Drucks im
Allgemeinen mit einem Schwererwerden des Manometerschafts 7A einher.
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Dieses
Schwererwerden steht ganz offensichtlich einem schnellen Anstieg
des Manometerschafts 7A in seine obere Position entgegen,
wenn der Druck des Gerätes
ansteigt, was den Garzyklus verlangsamen kann.
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Aus
diesem Grund wird im Rahmen der Erfindung vorteilhafterweise vorgesehen,
das Gerät
mit einem Steuerungsmittel 10 des Sicherungsschaftes 7A auszustatten,
wobei das Steuerungsmittel 10 derart ausgebildet ist, dass
es ermöglicht,
den Schaft 7A in die obere Position zu bringen, unabhängig davon, wie
der Wert des im Raum herrschenden Drucks ist.
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Auf
diese Weise ist es eben das Steuerungsmittel 10 selbst,
das auf mechanische Weise den Schaft 7A in seine obere
Position zwingt, wobei diese obere Position aufgrund des Vorhandenseins
einer Dichtung 12, gegen die der Schaft 7A drückt, vorzugsweise
eine dichte Position ist.
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Vorteilhafterweise
ist das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 außerdem funktional
mit einem Anzeigemittel verbunden, um dem Benutzer anzugeben, ob
er den Deckel 2 öffnen
kann oder nicht.
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Vorzugsweise
ist das Anzeigemittel visueller Art und umfasst vorteilhafterweise
den Körper
des Manometerschafts 7A selbst, der, je nach seiner Position,
für den
Benutzer über
eine Öffnung 7B im Schutzgehäuse 7C,
das insbesondere das Sicherungsmittel bei der Öffnung 7 umfasst,
sichtbar ist oder nicht.
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Diese
Anordnung ermöglicht
es dem Benutzer, ohne Verzug die Entriegelung des Deckels 2 vorzunehmen,
da er augenblicklich, wenn die im Raum herrschenden Druckbedingungen
mit einer sicheren Entriegelung vereinbar werden, informiert wird.
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Nun
wird die Funktionsweise des Gargerätes gemäß der Erfindung beschrieben.
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Zuerst
legt der Benutzer die Nahrungsmittel in den Behälter 1, d.h. direkt
in diesen oder indirekt mithilfe eines herausnehmbaren Korbs, der
im Behälter 1 enthalten
ist.
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Der
Benutzer setzt dann den Deckel 2 auf den Behälter 1,
wie in 9 und 10 veranschaulicht. In diesem
Augenblick befinden sich die Backen 3B, 3C in
der Entriegelungsposition, wobei das Mittel zur Druckverminderung
aktiviert (d.h. der Betätigungskopf 6A wird
durch die Rampe 9 in der oberen Position gehalten) und
der Sicherungsschaft bei der Öffnung 7a in
der unteren Position ist.
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Der
Benutzer nimmt dann die Verriegelung und die Abdichtung des Deckels 2 auf
dem Behälter 1 vor,
indem er den Griff 3A im Uhrzeigersinn gemäß eines
ersten vorbestimmten Weges dreht, was einerseits zur Folge hat,
dass die Backen durch eine radiale zentripetale Verschiebung in
ihre Verriegelungsposition geführt
werden und andererseits mithilfe einer Rampe 10, die ein
Steuerungsmittel bildet, der Sicherungsmanometerschaft 7A direkt
in seine obere Position geschoben wird, wobei das Mittel zur Druckminderung 6,
das jetzt zu einem Mittel zur Druckregulierung wird, deaktiviert
wird.
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Das
Gargerät
befindet sich nun in der in 4 und 5 dargestellten
Situation, d.h. in einer im Wesentlichen dichten Verriegelungskonfiguration. Das
Gerät kann
so den Druck schnell bis zu seinem Betriebsdruck steigern, der zwischen
4,5 und 30 kPa liegt, einem Druck, der vom Reguliermittel 6 gesteuert
wird.
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Falls
der Benutzer wünscht,
den Deckel während
der Garung zu öffnen,
muss er nur den Griff 3A entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß einem
zweiten vorbestimmten Weg drehen, was mithilfe der Rampe 9 dazu
führt,
dass der Kopf 6A angehoben und somit ein Dampfaustritt
verursacht wird, was eine Druckminderung des Raumes zur Folge hat.
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Wie
in 5 und 6 dargestellt, bleibt der Manometerschaft 7A,
der in diesem Stadium nicht mehr von der Rampe 10 gestützt wird,
dennoch in der oberen Position, solange der im Inneren des Raums herrschende
Druck im Wesentlichen dessen absteigenden Druck übersteigt, der z.B. zwischen
1,5 und 2 kPa liegt.
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In
der oberen Position wirkt der Manometerschaft 7A mit einer
Rippe 11 des Zwischenstücks 3D so
zusammen, dass die Entriegelung des Deckels 2 mit Bezug
auf den Behälter 1 verhindert
wird.
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Dann,
wenn der Druck im Inneren des Raumes diesseits des abnehmenden Drucks
gefallen ist, kehrt der Manometerschaft 7A automatisch
in seine untere Position zurück
und ermöglicht
somit die Entriegelung des Deckels.
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Der
Vorgang der Öffnung
des Deckels war schließlich
dank der genauen Definition des Betriebsdruckniveaus des Gerätes in Verbindung
mit dem absteigenden Druck äußerst kurz,
wobei das Betriebsdruckniveau auch eine schnelle Garung ermöglicht.
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Außerhalb
des Rahmens der beanspruchten Erfindung ist schließlich festzustellen,
dass das Gargerät
nicht zwingend mit einem Sicherungsmittel bei der Öffnung ausgestattet
sein muss, sondern auch ein Haushaltsdruckgargerät sein kann, umfassend:
- – einen
Garbehälter 1 und
einen Deckel 2, der dazu bestimmt ist, auf den Behälter 1 aufgesetzt und
auf diesem verriegelt zu werden, um einen im Wesentlichen dichten
Garraum zu bilden,
- – ein
Mittel zur Verriegelung/Entriegelung 3 des Deckels 3 in
Bezug zum Behälter 1,
- – ein
Mittel zur Druckregelung 6, das derart ausgebildet ist,
dass es den in dem Raum herrschenden relativen Druck auf einem im Wesentlichen konstanten
vorestimmten Wert Pf, Betriebsdruck genannt,
hält,
- – ein
Mittel zur aktivierbaren/deaktivierbaren Druckminderung 6,
das so ausgebildet ist, dass es, wenn es aktiviert ist, eine Druckverminderung innerhalb
des Raumes ermöglicht,
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in
dem das Druckregelungsmittel 6 derart ausgebildet ist,
dass sich der Betriebsdruck Pf innerhalb
eines Bereichs befindet, der im Wesentlichen zwischen 4,5 und 19,9
kPa liegt, unabhängig
von der Ausführung
eines Sicherungsmittel bei der Öffnung.
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Es
stellt sich in der Tat heraus, dass der Bereich von 4,5–19,9 kPa,
ebenso wie übrigens
die Bereiche 5–19,9
kPa oder 10–19,9
kPa, einen ausgezeichneten Kompromiss zwischen der Garzeit und der
Schnelligkeit der Öffnung
des Deckels während der
Garung bereitstellt.