[go: up one dir, main page]

DE10344009A1 - Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes Download PDF

Info

Publication number
DE10344009A1
DE10344009A1 DE10344009A DE10344009A DE10344009A1 DE 10344009 A1 DE10344009 A1 DE 10344009A1 DE 10344009 A DE10344009 A DE 10344009A DE 10344009 A DE10344009 A DE 10344009A DE 10344009 A1 DE10344009 A1 DE 10344009A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap
compression element
fiber
compression
guide surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10344009A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Stahlecker GmbH
Original Assignee
Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Stahlecker GmbH filed Critical Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority to DE10344009A priority Critical patent/DE10344009A1/de
Priority to ES200650020A priority patent/ES2307409B1/es
Priority to PCT/EP2004/008021 priority patent/WO2005028720A1/de
Priority to CN2008101339296A priority patent/CN101323991B/zh
Priority to CN2004800263196A priority patent/CN1849421B/zh
Priority to TR2006/01087T priority patent/TR200601087T1/xx
Publication of DE10344009A1 publication Critical patent/DE10344009A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/72Fibre-condensing guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes enthält ein der Klemmstelle eines Lieferwalzenpaares vorgeordnetes Verdichtungselement. Dieses weist einen rinnenartigen, sich in Transportrichtung seitlich verjüngenden Verdichtungsspalt auf, an dessen Spaltgrund der Faserverband gleitend geführt ist. Der Verdichtungsspalt hat einen in Transportrichtung konvex ausgebildeten Spaltgrund, der im Querschnitt vorzugsweise V-förmig ausgebildet ist. Der Spaltgrund kann am Ende des Verdichtungsspaltes von einer ebenfalls konvex ausgebildeten Faserführungsfläche des Verdichtungselementes fortgesetzt werden. Diese Faserführungsfläche kann an eine Lieferwalze des Lieferwalzenpaares angedrückt sein.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes, mit einem einer Klemmstelle eines Lieferwalzenpaares vorgeordneten Verdichtungselement, welches einen rinnenartigen, sich in Transportrichtung seitlich verjüngenden Verdichtungsspalt aufweist, an dessen Spaltgrund der Faserverband gleitend geführt ist.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist durch die CH-PS 277 003 Stand der Technik. Das bekannte Verdichtungselement weist einen ebenen Spaltgrund auf und ist zwischen zwei Walzenpaaren angeordnet, ohne sie zu berühren. Mit dieser Vorrichtung soll der Zwirn- oder Spinnvorgang verbessert werden. Die Verbesserung liegt offensichtlich darin, dass der Faserverband beim Durchlaufen des Verdichtungsspaltes seitlich zusammengefasst wird, so dass an der Klemmstelle des Lieferwalzenpaares ein relativ schmaler Faserverband mit verkleinertem Spinndreieck austritt, so dass ein qualitativ verbesserter Faden entsteht. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, dass sich der gebündelte Faserverband vor Erreichen der Klemmstelle des Lieferwalzenpaares wieder etwas auseinander spreizen kann, so dass das angestrebte Ziel nur unvollständig erreicht ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den im Verdichtungsspalt gebündelten Faserverband in der verdichteten Form an die Klemmstelle heranzuführen, ohne dass sich der Faserverband wieder aufbauscht.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verdichtungsspalt einen in Transportrichtung konvex ausgebildeten Spaltgrund aufweist.
  • Bei dieser rein mechanischen Faserbündelung wird der zu verdichtende Faserverband durch einen sich verengenden und fortwährend gewölbten Verdichtungsspalt gezogen, wobei sich der Faserverband immer mehr verdichtet. Da der Faserverband über eine konvex ausgebildete, den Spaltgrund bildende Fläche gleitet, wirkt infolge der Wölbung auf die Fasern eine gewisse Zugkraft, die zu einer Normalkraft führt, welche die Fasern an den Spaltgrund drückt. Diese Normalkraft hat eine Reibkraft zur Folge, welche verhindert, dass der verdichtete Faserverband während seines Transportes sich wieder auseinander spreizt.
  • Vorzugsweise ist der Spaltgrund im Querschnitt V-förmig ausgebildet. Dies führt zu einer besonders intensiven Verdichtung.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird der Spaltgrund am Ende des Verdichtungsspaltes von einer ebenfalls konvex ausgebildeten Faserführungsfläche des Verdichtungselementes fortgesetzt. Beim Austreten aus dem Verdichtungsspalt befinden sich die Fasern des Faserverbandes dadurch weiterhin auf einer gewölbten Fläche. Auf Grund der entstehenden Zugkräfte werden die Fasern auf diese Fläche aufgedrückt, wobei im Zusammenhang mit der dabei auftretenden Reibung ein Aufbauschen des Faserverbandes in Querrichtung verhindert wird, auch wenn der Verdichtungsspalt verlassen ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Faserverband vor dem Erreichen der Klemmstelle längs eines Teils des Umfanges einer Lieferwalze des Lieferwalzenpaares geführt ist. Bei dieser Lieferwalze kann es sich um die Oberwalze oder auch die Unterwalze des Lieferwalzenpaares handeln. Dadurch bleiben die Fasern auch nach der genannten Faserführungsfläche immer in einer gewissen Spannung, indem sie weiterhin auf einer gewölbten Fläche aufliegen, wodurch verhindert wird, dass die Verdichtung wieder verloren geht. Vorteilhaft ist es, wenn das gewölbte Verdichtungselement dabei an eine der Lieferwalzen angedrückt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann dem Spaltgrund auch am Anfang des Verdichtungsspaltes eine ebenfalls konvex ausgebildete Einlaufführungsfläche des Verdichtungselementes vorangehen, die an eine dem Verdichtungselement vorgeordnete Klemmwalze eines Klemmwalzenpaares angedrückt ist. Dies ist zum Verdichten im Grunde nicht erforderlich, führt aber zu dem Vorteil, dass das Verdichtungselement längs dieser Klemmwalzen besser ausgerichtet werden kann. Der Andruck der Faserführungsfläche und/oder der Einlaufführungsfläche kann dabei durch eine vorzugsweise einstellbare Belastungsfeder an die zugehörige Lieferwalze oder Klemmwalze erfolgen.
  • Das Verdichtungselement kann so gestaltet sein, dass der Verdichtungsspalt gegebenenfalls durch seitliche Rippen oder dergleichen gebildet wird. Der Verdichtungsspalt kann jedoch auch in ein vorzugsweise aus Keramik bestehendes Verdichtungselement eingeformt sein.
  • Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Länge des Spaltgrundes einschließlich einer eventuell vorhandenen Faserführungsfläche und Einlaufführungsfläche der mittleren Faserlänge des Faserverbandes entspricht.
  • Das Verdichtungselement kann an unterschiedlichen Stellen relativ zu einem Streckwerk angeordnet sein. Bei einer Ausführung ist vorgesehen, dass das Verdichtungselement nach der Verzugszone eines Streckwerks angeordnet ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Verdichtungselement in der letzten Verzugszone eines Streckwerks angeordnet ist.
  • Eine konstruktiv vorteilhafte Ausführung wird dann möglich, wenn das Verdichtungselement zusammen mit weiteren Verdichtungselementen an einer sich über mehrere Spinnstellen erstreckenden Leiste angeordnet ist, die sich beispielsweise über eine Maschinensektion erstrecken kann. Auch kann vorgesehen sein, das Verdichtungselement an einem Belastungsträger eines Streckwerks zu haltern.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele.
  • Es zeigen:
  • 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht durch eine erste Ausführung nach der Erfindung, wobei das Verdichtungselement einem Streckwerk nachgeordnet ist,
  • 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der 1, wobei einige Bauteile aus Gründen vereinfachter Darstellung weggelassen sind,
  • 3 einen Querschnitt längs der Schnittfläche III-III der 2,
  • 4 einen Querschnitt längs der Schnittfläche IV-IV der 2,
  • 5 eine Darstellung ähnlich 1, bei einer zweiten Ausführung nach der Erfindung,
  • 6 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Erfindung,
  • 7 eine Darstellung ähnlich 1 bei einer dritten Ausführung nach der Erfindung, wobei das Verdichtungselement in der letzten Verzugszone eines Streckwerks angeordnet ist,
  • 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII der 7,
  • 9 eine Ansicht ähnlich 7 bei einer weiteren Ausführung nach der Erfindung,
  • 10 eine Ansicht ähnlich 7 im Zusammenhang mit einer Streckwerksausführung mit nur einem Führungsriemchen.
  • Eine Vorrichtung 1 nach 1 bis 4 zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes 3 enthält eine Verdichtungszone 2, welche einem Streckwerk 4 nachgeordnet ist. In einem solchen bekannten Streckwerk 4 wird ein Faserband oder auch ein Vorgarn 5 in Transportrichtung A bis zu einer gewünschten Feinheit verzogen. Von dem Streckwerk 4 sind nur ein Ausgangswalzenpaar 6, 7 sowie ein vorgeordnetes Riemchenpaar 8, 9 dargestellt. Das Ausgangswalzenpaar 6, 7 enthält eine angetriebene Unterwalze 6 und eine Druckwalze 7. An der Ausgangsklemmlinie 10 des Ausgangswalzenpaares 6, 7 ist die Verzugszone des Streckwerks 4 beendet.
  • Wenn einem verstreckten Faserverband 3 unmittelbar im Anschluss an die Ausgangsklemmlinie 10 der Spinndrall erteilt würde, dann entstünde an der Ausgangsklemmlinie 10 ein relativ breites Spinndreieck, was dadurch zu Stande kommt, dass der Faserverband 3 mit einer relativ großen Breite die Ausgangsklemmlinie 10 verlässt und dann zu einem relativ schmalen Faden verdreht wird. Dieses Spinndreieck enthält dann Randfasern, die wenig oder nichts zur Festigkeit des ersponnenen Fadens beitragen, so dass sie nicht ordnungsgemäß in den verdrehten Faden eingebunden werden. Aus diesem Grunde wird dem Streckwerk 4 vorteilhaft die genannte Verdichtungszone 2 nachgeordnet, die ihrerseits von einer Klemmstelle 13 auslaufseitig begrenzt wird. Diese Klemmstelle 13 wird durch ein Lieferwalzenpaar 11, 12 gebildet, welches eine angetriebene Lieferwalze 11 und eine Druckwalze 12 enthält. Ab der Klemmstelle 13 entsteht der gedrehte Faden 14, indem er in Lieferrichtung B einem nicht dargestellten Drallorgan, beispielsweise einer Ringspindel, zugeführt wird. Bezüglich des Spinndralls wirkt die Klemmstelle 13 als Drallstopp, so dass die Verdichtungszone 2 drallfrei bleibt. Der auf diese Weise entstehende Faden 14 wird, wegen des deutlich an der Klemmstelle 13 verkleinerten Spinndreiecks, fester, gleichmäßiger und weniger haarig.
  • Die Vorrichtung 1 arbeitet rein mechanisch und enthält ein vorzugsweise aus Keramik bestehendes Verdichtungselement 15, welches zwischen der Ausgangsklemmlinie 10 und der Klemmstelle 13 angeordnet ist und einen rinnenartigen, sich in Transportrichtung A seitlich verjüngenden Verdichtungsspalt 16 aufweist. Die Verdichtungszone 2 befindet sich somit nach der Verzugszone des Streckwerks 4.
  • Erfindungsgemäß weist der Verdichtungsspalt 16 einen in Transportrichtung A konvex ausgebildeten Spaltgrund 17 auf, über welchen der zu verdichtende Faserverband 3 gleitend geführt ist. Der Spaltgrund 17 ist im Querschnitt vorzugsweise V-förmig ausgebildet. Der Faserverband 3 wird durch den in Transportrichtung A sich verengenden, fortwährend gewölbten Verdichtungsspalt 16 gezogen, wobei er unter einer gewissen Spannung steht, die den Faserverband 3 in den Spaltgrund 17 hineindrückt. Auf Grund der Kräfte bewegen sich die Fasern des Faserbandes 3 immer im Spaltgrund 17 des V-förmigen Verdichtungsspaltes 16 und werden entlang des sich verengenden Verdichtungsspaltes 16 mehr und mehr verdichtet.
  • Naturgemäß kann der Verdichtungsspalt 16 nicht bis an die Klemmstelle 13 heranreichen. Damit sich der Faserverband 3 jedoch nach Verlassen des Verdichtungsspaltes 16 vor der Klemmstelle 13 nicht wieder seitlich aufbauscht, ist vorgesehen, dass der Spaltgrund 17 am Ende des Verdichtungsspaltes 16 von einer ebenfalls konvex ausgebildeten Faserführungsfläche 18 des Verdichtungselementes 15 fortgesetzt wird. Beim Austreten des Faserverbandes 3 aus dem Verdichtungsspalt 16 befinden sich dadurch die Fasern weiterhin unter Spannung auf einer gewölbten Fläche. Auf Grund der entstehenden Zugkräfte werden sie auf diese Fläche aufgedrückt, wobei zusammen mit der dabei auftretenden Reibung in Querrichtung verhindert wird, dass sich die Fasern des bereits verdichteten Faserverbandes 3 wieder auseinander bewegen. Im Anschluss an die Faserführungsfläche 18 wird dann der Faserverband 3 vor Erreichen der Klemmstelle 13 auch noch längs eines Teils des Umfanges 19 der Druckwalze 12 des Lieferwalzenpaares 11, 12 geführt. Da der Umfang 19 ebenfalls eine gewölbte Fläche darstellt, verbleibt der verdichtete Faserverband 3 weiterhin im verdichteten Zustand, bis er die Klemmstelle 13 erreicht, wonach er dann zu dem Faden 14 verdreht wird. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Faserführungsfläche 18 des Verdichtungselementes 15 an die Druckwalze 12 des Lieferwalzenpaares 11, 12 federnd angedrückt ist. Es entsteht dann zwischen der Faserführungsfläche 18 und dem Umfang 19 der Druckwalze 12 eine Klemmlinie 20.
  • In entsprechender Weise kann dem Spaltgrund 17 am Anfang des Verdichtungsspaltes 16 eine ebenfalls konvex ausgebildete Einlaufführungsfläche 21 des Verdichtungselementes 15 vorausgehen, die ihrerseits an die Druckwalze 7 des Ausgangswalzenpaares 6, 7 des Streckwerks 4 federnd angedrückt ist. Zwischen der Einlaufführungsfläche 21 und der Druckwalze 7 wird eine weitere Klemmlinie 22 gebildet.
  • Die in 1 schematisch dargestellte Belastungsfeder 23 ist vorzugsweise einstellbar. Sie ist so gestaltet, dass sich das Verdichtungselement 15 bezüglich der beiden Druckwalzen 7 und 12 ausrichtet.
  • Der Verdichtungsspalt 16 des Verdichtungselementes 15 ist im vorliegenden Falle durch seitliche Rippen 24 und 25 gebildet. Die Länge des Spaltgrundes 17 einschließlich der Faserführungsfläche 18 und der Einlaufführungsfläche 21 ist so bemessen, dass sie der mittleren Faserlänge des Faserverbandes 3 entspricht.
  • Das Verdichtungselement 15 kann zusammen mit weiteren nicht dargestellten Verdichtungselementen an einer sich über mehrere Spinnstellen erstreckenden Leiste 26 angeordnet sein.
  • Die Ausgestaltung nach 5 entspricht weitgehend derjenigen nach 1 bis 4, mit dem Unterschied, dass bei 5 ein Verdichtungselement 515 vorgesehen ist, welches nicht an die Druckwalzen 7 und 12, sondern an die jeweils angetriebenen Unterwalzen 6 und 11 angedrückt ist. Es entstehen dann Klemmlinien 520 und 522, wobei die Faserführungsfläche 518 an die Unterwalze 11 und die Einlaufführungsfläche 521 an die Unterwalze 6 angedrückt sind. Auch hier wird der Faserverband 3 über den konvex gewölbten Spaltgrund 517 des Verdichtungsspaltes 516 unter Spannung gezogen.
  • Anhand der 6 soll nun die Kräfteverteilung erläutert werden, welche ein Rückgängigmachen der bereits erfolgten Verdichtung des Faserverbandes 3 verhindert.
  • Man erkennt das Lieferwalzenpaar 11, 12 mit der abschließenden Klemmstelle 13 sowie eine vorausgehende Faserführungsfläche 518, die an einer Klemmlinie 520 an die Unterwalze 11 des Lieferwalzenpaares 11, 12 angedrückt ist.
  • Infolge der Wölbung der Lieferwalze 11 entstehen auf den Faserverband 3 Zugkräfte Z1 und Z2, aus denen Normalkräfte N resultieren, die den Faserverband 3 an den Umfang 519 der angetriebenen Unterwalze 11 andrücken. Daraus resultiert eine Reibung in Querrichtung, welche verhindert, dass der bereits verdichtete Faserverband 3 sich wieder seitlich, also quer zur Transportrichtung A, auseinander bewegen kann. Dadurch bleibt die Verdichtung auch dann vorhanden, wenn der Faserverband 3 den Verdichtungsspalt 516 verlassen und die Klemmstelle 13 noch nicht erreicht hat.
  • Gemäß der Variante nach 7 und 8 ist ein Verdichtungselement 715 vorgesehen, welches sich in der letzten Verzugszone 727 eines Streckwerks 704 befindet. Es ist dabei vorzugsweise an einem Belastungsträger 728 des Streckwerks 704 angeordnet.
  • Man erkennt einen vorgeordneten Unterriemchentisch 729, der das Unterriemchen 8 führt und auf dem sich indirekt das Verdichtungselement 715 mit einer Auflage 730 abstützt. Das Verdichtungselement 715 ist an einer Klemmlinie 720 am Umfang 719 der angetriebenen Unterwalze 6 des Ausgangswalzepaares 6, 7 des Streckwerks 704 abgestützt. Der Verdichtungsspalt 716 des Verdichtungselementes 715 ist wieder konvex ausgebildet und geht in eine Faserführungsfläche 718 über, die an der Klemmlinie 720 an der Unterwalze 6 aufliegt.
  • Die Ausgestaltung nach 9 entspricht weitgehend derjenigen nach 7 mit dem einzigen Unterschied, dass die Faserführungsfläche 718 gegenüber dem Umfang 719 der angetriebenen Unterwalze 6 einen geringen Abstand aufweist. Sofern dieser Abstand nur gering ist, hat der verdichtete Faserverband 3 keine Gelegenheit, sich vor Erreichen des Umfanges 719 wieder auszubreiten.
  • Gemäß einer weiteren Ausführung nach 10 ist ein Sonderstreckwerk 1004 vorgesehen, in dessen letzter Verzugszone 1027 das Verdichtungselement 1015 angeordnet ist. Es stützt sich wieder auf der angetriebenen Unterwalze 6 des Ausgangswalzenpaares 6, 7 des Streckwerks 1004 ab. Insoweit besteht kein wesentlicher Unterschied zur Ausführung nach 7.
  • Gemäß 10 ist nun aber ein Streckwerk 1004 vorgesehen, welches kein Unterriemchen, sondern lediglich ein Oberriemchen 1009 vor dem Ausgangswalzenpaar 6, 7 enthält. Dieses Oberriemchen 1009 umschlingt eine Riemchendruckwalze 1032, der das Faserband oder Vorgarn 5 in Transportrichtung A zugeführt wird. Das Oberriemchen 1009 wirkt mit einer Unterwalze 1031 relativ großen Durchmessers zusammen, auf deren Umfang das Oberriemchen 1009 bis kurz vor Erreichen des Verdichtungselementes 1015 geführt ist. Sobald der zu verdichtende Faserverband 3, noch innerhalb der Verzugszone 1027, den Spaltgrund 1017 des Verdichtungselementes 1015 erreicht hat, wird er über eine gewölbte Fläche gezogen, die im Anschluss an den Spaltgrund 1017 durch eine Faserführungsfläche 1018 des Verdichtungselementes 1015 und anschließend durch den Umfang 719 der Unterwalze 6 gebildet wird.
  • Es sei noch angemerkt, dass das Verdichtungselement 1015 über eine Halterung 1034 an die Unterwalze 6 angedrückt ist.

Claims (13)

  1. Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes, mit einem einer Klemmstelle eines Lieferwalzenpaares vorgeordneten Verdichtungselement, welches einen rinnenartigen, sich in Transportrichtung seitlich verjüngenden Verdichtungsspalt aufweist, an dessen Spaltgrund der Faserverband gleitend geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungsspalt (16; 516; 716; 1016) einen in Transportrichtung (A) konvex ausgebildeten Spaltgrund (17; 517; 717; 1017) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltgrund (17) im Querschnitt V-förmig ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltgrund (17; 517; 717; 1017) am Ende des Verdichtungsspaltes (16; 516; 716; 1016) von einer ebenfalls konvex ausgebildeten Faserführungsfläche (18; 518; 718; 1018) des Verdichtungselementes (15; 515; 715; 1015) fortgesetzt wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserverband (3) vor Erreichen der Klemmstelle (13; 10) längs eines Teils des Umfanges (19; 519; 719) einer Lieferwalze (6; 11; 12) des Lieferwalzenpaares (6, 7; 11, 12) geführt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserführungsfläche (18; 518; 718; 1018) an die Lieferwalze (6; 11; 12) angedrückt ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Spaltgrund (17; 517; 717; 1017) am Anfang des Verdichtungsspaltes (16; 516; 716) eine ebenfalls konvex ausgebildete Einlaufführungsfläche (21; 521; 721) des Verdichtungselementes (15; 515; 715) vorausgeht, die an eine dem Verdichtungselement (15; 515; 715) vorgeordnete Klemmwalze (6; 7) eines Klemmwalzenpaares (6,7) angedrückt ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserführungsfläche (18) und/oder die Einlaufführungsfläche (21) durch eine vorzugsweise einstellbare Belastungsfeder (23) an die zugehörige Lieferwalze (12) oder Klemmwalze (7) angedrückt ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungsspalt (16) durch seitliche Rippen (24, 25) oder dergleichen gebildet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Spaltgrundes (17; 517; 717; 1017) einschließlich einer eventuell vorhandenen Faserführungsfläche (18; 518; 718; 1018) und Einlaufführungsfläche (21; 521; 721) der mittleren Faserlänge des Faserverbandes (3) entspricht.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement (15; 515) nach der Verzugszone eines Streckwerks (4) angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement (715; 1015) in der letzten Verzugszone (727; 1027) eines Streckwerks (704; 1004) angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement (15) zusammen mit weiteren Verdichtungselementen an einer sich über mehrere Spinnstellen erstreckenden Leiste (26) angeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement (715) an einem Belastungsträger (728) eines Streckwerks (704) gehaltert ist.
DE10344009A 2003-09-15 2003-09-15 Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes Withdrawn DE10344009A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10344009A DE10344009A1 (de) 2003-09-15 2003-09-15 Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes
ES200650020A ES2307409B1 (es) 2003-09-15 2004-07-17 Dispositivo para la compresion mecanica de una cinta de fibra.
PCT/EP2004/008021 WO2005028720A1 (de) 2003-09-15 2004-07-17 Vorrichtung zum mechanischen verdichten eines faserverbandes
CN2008101339296A CN101323991B (zh) 2003-09-15 2004-07-17 机械地压缩纤维带的装置
CN2004800263196A CN1849421B (zh) 2003-09-15 2004-07-17 纤维带的机械式压缩装置
TR2006/01087T TR200601087T1 (tr) 2003-09-15 2004-07-17 Bir elyaf bağının mekanik olarak sıkıştırılması için düzenek

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10344009A DE10344009A1 (de) 2003-09-15 2003-09-15 Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10344009A1 true DE10344009A1 (de) 2005-04-07

Family

ID=34258749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10344009A Withdrawn DE10344009A1 (de) 2003-09-15 2003-09-15 Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes

Country Status (5)

Country Link
CN (2) CN1849421B (de)
DE (1) DE10344009A1 (de)
ES (1) ES2307409B1 (de)
TR (1) TR200601087T1 (de)
WO (1) WO2005028720A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1526194A3 (de) * 2003-10-21 2006-06-21 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnmaschine mit einer Verdichtungseinrichtung

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008057667A1 (de) * 2008-04-24 2009-10-29 Wilhelm Stahlecker Gmbh Verdichtereinheit für ein Streckwerk einer Textilmaschine
CN101435121B (zh) * 2008-12-11 2012-07-18 朱爱萍 带控纱的紧密纺纱器
DE102013110915A1 (de) * 2013-10-01 2015-04-02 Trützschler GmbH & Co Kommanditgesellschaft Vorverdichter zum Glätten bzw. Kompaktieren eines Faserbandes in einer Wickelmaschine, Wickelmaschine und Verfahren zum Betreiben einer Wickelmaschine
CN103820893B (zh) * 2014-03-05 2017-02-22 浙江理工大学 一种旋转式紧密纺纱纤维集聚装置
CN103820892B (zh) * 2014-03-05 2017-01-11 浙江理工大学 一种机械式紧密纺纱纤维集聚装置
DE102015104808A1 (de) * 2015-03-27 2016-09-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Verdichtereinheit
CN114481434B (zh) * 2022-01-18 2024-01-23 汕头市连兴实业有限公司 一种具有开口的罗拉及纱线编织控制方法

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2203423A (en) * 1938-08-05 1940-06-04 H & B American Machine Company Long draft apparatus
FR911000A (de) * 1944-05-26 1946-06-24
CH261325A (de) * 1947-10-08 1949-05-15 Rieter Joh Jacob & Cie Ag Vorrichtung, bei welcher ein von einem Streckwerk kommendes Vlies durch einen Führungskörper zusammengedrängt wird.
US2621376A (en) * 1950-11-15 1952-12-16 Cottam Eric Condenser for textile fibers
US2755514A (en) * 1953-01-15 1956-07-24 Casablancas High Draft Co Ltd Speed frame drafting mechanism
US3156953A (en) * 1962-03-12 1964-11-17 Deering Milliken Res Corp Textile drafting apparatus
DE1535064A1 (de) * 1965-06-10 1970-04-09 Zinser Textilmaschinen Gmbh Kurzspinnverfahren und Einrichtung zu seiner Durchfuehrung
CN2331682Y (zh) * 1997-12-25 1999-08-04 成都航发机械制造公司 纺纱机的气动加压摇架
DE10053698A1 (de) * 2000-10-23 2002-05-02 Stahlecker Fritz Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes
CN2550386Y (zh) * 2002-07-12 2003-05-14 天津宏大纺织机械有限公司 一种牵伸装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1526194A3 (de) * 2003-10-21 2006-06-21 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnmaschine mit einer Verdichtungseinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
WO2005028720A1 (de) 2005-03-31
CN101323991B (zh) 2012-02-15
ES2307409B1 (es) 2009-10-27
ES2307409A1 (es) 2008-11-16
CN1849421B (zh) 2011-08-31
CN101323991A (zh) 2008-12-17
TR200601087T1 (tr) 2007-01-22
CN1849421A (zh) 2006-10-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1501967B1 (de) Streckwerk einer ringspinnmaschine mit einem verdichter für ein faserband
EP1953275A1 (de) Streckwerk mit Verdichtungszone
DE19860201B4 (de) Vorrichtung zum Spinnen eines Fadens aus mehreren Fadenkomponenten
CH697244B1 (de) Ringspinnmaschine für miteinander zu verspinnende Komponenten.
DE10344009A1 (de) Vorrichtung zum mechanischen Verdichten eines Faserverbandes
EP1664402A1 (de) Streckwerk f r spinnmaschinen
WO2003044252A1 (de) Vorrichtung an einer spinnmaschine zum verdichten eines faserverbandes
WO2002042535A1 (de) Vorrichtung an einer spinnmaschine zum verdichten eines faserverbandes
DE10050089A1 (de) Streckwerk für eine Spinnereimaschine
DE10053698A1 (de) Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes
DE10218843A1 (de) Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes
DE102004042830B4 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Scheinzwirn
DE10154127A1 (de) Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes
DE102007051655B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Maschenware und Vorrichtung zum Spinnstricken mit einem Streckwerk
EP1921184A2 (de) Luntenführer für ein Streckwerk
EP3812491B1 (de) Verdichtungsvorrichtung für ein streckwerk einer spinnmaschine sowie streckwerk
WO2019034946A1 (de) Mehrfachdüsenanschluss einer textilmaschine, textilmaschine und verfahren zum betreiben einer textilmaschine
CH697094A5 (de) Streckwerk für Spinnmaschinen.
DE102006009195A1 (de) Doppel-Luntenführer für ein Streckwerk einer Textilmaschine
DE102007063263A1 (de) Saugkanal für eine Faserbündelungseinrichtung
DE102006006504B4 (de) Streckverfahren und Streckwerk zur Verfeinerung von Fasermaterial
DE102004038821A1 (de) Streckwerk für Spinnmaschinen
DE10055300A1 (de) Vorrichtung in einer Spinnmaschine zum Verdichten eines Faserverbandes
EP3741889B1 (de) Verdichtungsvorrichtung für eine spinnmaschine, streckwerk mit der verdichtungsvorrichtung und verfahren zum betreiben der verdichtungsvorrichtung
EP3543385A1 (de) Bandbildungseinheit einer karde

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination