DE1034292B - Generator zur Erzeugung von Saegezahnschwingungen mit automatischer Amplitudenregelung - Google Patents
Generator zur Erzeugung von Saegezahnschwingungen mit automatischer AmplitudenregelungInfo
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-
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/10—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
- H03K4/12—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Erzeuger von Kippschwingungen bzw. Sägezahnschwingungen für
ein weites Frequenzgebiet, mit dem es möglich ist, z. B. Kippfrequenzen innerhalb eines mehrere Größenordnungen
umfassenden Gebietes zu erzeugen. Es ist bekannt, bei derartigen Kippschwingungsgeräten verschiedene
Ladekondensatoren. zu verwenden, deren Umschaltung eine Grobregelung der Frequenz bedeutet.
In Fig. 1 ist ein derartiges Kippgerät dargestellt. Dort sind Ia1Ib, lc, Id und 1 e die Kippkondensatoren,
2 ein Umschalter, 3 die Entladeröhre, welche als Schirmgitter-Hochvakuumröhre ausgebildet
ist, und 4 die Kippröhre. Eine Feinregelung der Kippfrequenz wird durch Änderung des Entladestroms
vorgenommen, und zwar wird hier zweckmäßig die Schirmgitterspannung der Röhre 3 verändert.
Die Kippröhre 4 ist eine gasgefüllte Röhre mit Steuergitter. Durch Veränderung der Gittervorspannung
dieser Röhre wird der Zündpunkt verschoben und somit die Amplitude geregelt. Zur Ver-Wendung
der Kippspannungen in einem Verbraucher, z. B. für die Ablenkung des Kathodenstrahls eines
Kathodenstrahloszillographen, wird weiter ein Verstärker erforderlich, welcher in Fig. 1 mit 5 bezeichnet
ist. Dieser erhält eine Eingangsspannung vom Kippschwingungserzeuger über den Kondensator 6.
An den Klemmen α und b kann die verstärkte Ausgangsspannung
abgenommen werden. Soll eine symmetrische Ausgangsspannung erzielt werden, so kann
in bekannter Weise eine zweite Verstärkerröhre angeschaltet werden, deren Steuerspannung an einer Teilspannung
der ersten Verstärkerröhre abgegriffen wird.
Bei einem Kippgerät ist es nun erforderlich, daß die Kipp- oder Sägezahnschwingungen bei allen Frequenzen,
am Ausgang die gleiche Amplitude besitzen. Es hat sich nun gezeigt, daß die Kippverstärker diese
Bedingung nicht immer voll erfüllen, daß vielmehr der Verstärkungsgrad bei verschiedenen Frequenzenverschieden groß ist. Es wird, somit eine Nachregulierung
der Ausgangsspannung erforderlich. Eine Regelung der Spannung am Ausgang des Verstärkers
ist aber wegen der dadurch verbundenen Schwierigkeiten nicht zweckmäßig, da solche Regelorgane
meistens eine im Verhältnis zur Frequenz große Kapazität darstellen, welche Verzerrungen der Kippspannungen
hervorruft.
Es wird deshalb vorgeschlagen, nicht am Verstärker eine Regelung vorzunehmen, sondern am Kippgenerator
selbst, und zwar wirkt erfindungsgemäß bei einem Generator für die Erzeugung von Sägezahnschwingungen
verschiedener Frequenz mit angeschaltetem Verstärker die Ausgangsspannung des Verstärkers
über einen Gleichrichter derart auf die Vorspannung der Kippröhre ein, daß die Maximai-Generator
zur Erzeugung
von Sägezahnschwingungen
mit automatischer Amplitudenregelung
Anmelder:
Loewe Opta Aktiengesellschaft,
Berlin-Steglitz, Teltowkanalstr. 1-4
Berlin-Steglitz, Teltowkanalstr. 1-4
Dipl.-Ing. Egon Neumann, Berlin-Steglitz,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
amplitude der Spannung im Ausgang des Verstärkers für alle Frequenzen, konstant bleibt. Es wird also der
Zündpunkt der Kippröhre beeinflußt. Die damit verbundene Frequenzänderung wird durch Änderung des
Entladestromes wieder ausgeglichen.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, während Fig. 3 eine Anordnung zeigt, in
welcher als Kippröhre eine Hochvakuumröhre benutzt wird. Dem Kippgenerator nach Fig. 2 ist ein Gegentaktverstärker
5 und 5' nachgeschaltet. An den Spannungsteilern 7 und 7' wird die Ausgangsspannung abgenommen,
welche dort entsprechend den Bedürfnissen eingestellt werden kann. Durch die Zwischenschaltung
von Verstärkerröhren, zwischen dem Ausgang des KippgenaratoTs und dem Verbraucher wird der Einfluß
der Kapazität der Spannungsteiler auf die Erzeugung der Sägezahnschwingungen vermieden.
Außer den Spannungsteilern 7 und T ist ferner ein
weiterer Spannungsteiler 8 vorgesehen, welcher zwischen der Anodenspannungsquelle und einer der die
Kippspannung führenden Leitungen liegt. Der Abgriff dieses Spannungsteilers 8 ist mit der Anode einer
Zweipolstrecke der Röhre 9 verbunden. Ein Teil der Ausgangswechselspannungen des Verstärkers wird
dort gleichgerichtet. Dieser Gleichstrom fließt durch den Kathodenwiderstand 10 der Röhre 9 und regelt
damit deren Kathoden- bzw. Gittervorspannung. Der Anodenstrom der Röhre 9 fließt ferner durch den
Widerstand 11. Das Spannungsteilerverhältnis des Widerstandes 11 und der Röhre 9 ist maßgebend für
die Zündspannung der Kippröhre 4. Durch Veränderung der Zündspannung wird aber, wie bereits be-
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merkt, die Amplitude des Kippgenerators geändert. Eine weitere Regulierung der Amplitude ist durch
Veränderung der Schirmgitterspannung der Röhre 9 mittels des Widerstandes 12 möglich. Diese Regelung
ist unabhängig von der Ausgangsspannung des Verstärkers. Durch geeignete Wahl der Abgriffe des
Spannunsgteilers 8 und des Regelwiderstandes 12 wird nun die Zündspannung so eingestellt, daß ein
Absinken der Verstärkung bei höheren Frequenzen durch die Verstärker 5 und 5' kompensiert wird.
Es ist ferner möglich, die Röhre 9 zur Synchronisierung
des Kippgenerators zu verwenden. In diesem Fall wird an das Steuergitter dieser Röhre die Synchronisierspannung
gelegt.
In Fig. 3 wird als Kippröhre eine Hochvakuumröhre 16 mit drei Elektroden und großer Steilheit benutzt.
Die Sägezahnschwingung wird eingeleitet, wenn sich das Kathodenpotential dieser Röhre 16 der
Gitterspannung nähert, die durch den Spannungsabfall am Widerstand 13 bestimmt ist. In Abhängigkeit vom
Verhältnis dieser Gittervorspannung zur Kathodenspannung der Röhre 16 wird diese Röhre gesperrt
oder geöffnet, wodurch der Kippvorgang bewirkt wird. Ist die Röhre gesperrt, so· wird der Spannungsabfall
am Widerstand 14 Null. Die Amplitude der Sägezahnspannung ist bedingt durch den Spannungsabfall
an 13.
Zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung dient die Röhre 18. Ein Teil der Sägezahnspannung wird
durch den Gleichrichter 19 gleichgerichtet und als Gittervorspannung dieser Röhre zugeführt. Steigt
die Sägezahnspannung über den, Normalwert, so bekommt die Röhre 18 eine weniger negative Vorspannung,
der Anodenstrom der Röhre 18 wird größer, und das Verhältnis des Anodenwiderstandes 20 zum
Widerstand der Röhre 18 verschiebt sich, die Schirmgitterspannung der Röhre 15 wird somit kleiner und
damit der Anodenstrom dieser Röhre. Hierdurch wird bewirkt, daß der Spannungsabfall am Widerstand 13
kleiner wird und mit ihm die Sägezahnspannungsamplitude.
Im übrigen arbeitet diese Anordnung ähnlich der Anordnung nach Fig. 2.
Bei besonders hohen Frequenzen verursacht die
Kapazität des Schleifers der Spannungsteiler 7 und T Verzerrungen der Sägezahn-Ausgangsspannung. Um
diesen Nachteil zu vermeiden, wird die Ausgangsspannung an den Anodenwiderständen abgegriffen, welche
als Spannungsteiler ausgebildet sind. Die Anodenwiderstände sind im Gegensatz zu den Widerständen 7
und T niederohmig, so· daß sich die schädliche Kapazität
des Schleifers wegen der hohen Röhrenkapazitäten am Ausgang weniger bemerkbar macht.
Die Fig. 3 zeigt ferner eine Anordnung, welche gestattet,
die Frequenz des Kippgenerators auf einfache Weise festzustellen. Dies geschieht auf folgende
Weise: Die Frequenz der Kipp- bzw. Sägezahnspannung ist gegeben durch
f= 1-' c-u'
worin / der Ladestrom, C die Kapazität des Kippkondensators
und U die Kippspannung ist. Da die Kippspannung durch die erfindungsgemäße Anordnung
konstant gehalten wird, der Kondensator C ebenfalls bekannt ist, so* entspricht eine Änderung der Frequenz
einer Änderung des Stromes. Es wird deshalb in den Entladekreis des Kippkondensators ein Amperemeter
eingeschaltet, welches direkt in Hertz geeicht sein kann.
Claims (5)
1. Generator für die Erzeugung von Sägezahnschwingungen verschiedener Frequenz mit anger
schalteten! Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung des Verstärkers über
einen Gleichrichter derart auf die Vorspannung der Kippröhre einwirkt, daß die Maximalamplitude
der Spannung im Ausgang des Verstärkers für alle Frequenzen konstant bleibt.
2. Sägezahnschwingungsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter
ausgangsseitig mit dem Gitterkreis einer Röhre gekoppelt ist, an deren Anodenwiderstand
die Gittervorspannung für die Kippröhre abgegriffen wird.
3. Sägezahnschwingungsgenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kippröhre (4) eine gittergesteuerte gasgefüllte Röhre verwendet wird, deren Zündpunkt durch die
von dem Gleichrichter gelieferte Spannung beeinflußt
wird.
4. Sägezahnschwingungsgenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kippröhre eine gittergesteuerte Hochvakuumröhre (16) benutzt wird und daß die Schirmgitterspannung
einer mit dieser Röhre gekoppelten Steuerröhre (15) von der vom Gleichrichter gelieferten
Spannung beeinflußt wird.
5. Sägezahnschwingungsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Entladestromkreis des Sägezahnschwingungsgenerators ein Meßinstrument,
z. B. ein Strommesser, eingeschaltet ist, das zur Anzeige der Kippfrequenz dient. _
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
:■.■ Si
© 809 577/334 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL7540D DE1034292B (de) | 1940-11-07 | 1940-11-07 | Generator zur Erzeugung von Saegezahnschwingungen mit automatischer Amplitudenregelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL7540D DE1034292B (de) | 1940-11-07 | 1940-11-07 | Generator zur Erzeugung von Saegezahnschwingungen mit automatischer Amplitudenregelung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034292B true DE1034292B (de) | 1958-07-17 |
Family
ID=7257261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL7540D Pending DE1034292B (de) | 1940-11-07 | 1940-11-07 | Generator zur Erzeugung von Saegezahnschwingungen mit automatischer Amplitudenregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1034292B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078704B (de) * | 1958-09-03 | 1960-03-31 | Akad Wissenschaften Ddr | Monostabile Kippschaltung fuer Zeitgeber und Impulsausloesestufen |
-
1940
- 1940-11-07 DE DEL7540D patent/DE1034292B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078704B (de) * | 1958-09-03 | 1960-03-31 | Akad Wissenschaften Ddr | Monostabile Kippschaltung fuer Zeitgeber und Impulsausloesestufen |
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