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DE736244C - Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen - Google Patents

Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen

Info

Publication number
DE736244C
DE736244C DEA84435D DEA0084435D DE736244C DE 736244 C DE736244 C DE 736244C DE A84435 D DEA84435 D DE A84435D DE A0084435 D DEA0084435 D DE A0084435D DE 736244 C DE736244 C DE 736244C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tilting
circle
pulses
arrangement
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA84435D
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Hertwing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA84435D priority Critical patent/DE736244C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736244C publication Critical patent/DE736244C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/37Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of gas-filled tubes, e.g. astable trigger circuits

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen beliebig einstellbarer Frequenz und Impulsbreite und nahezu senkrechter Wellenfront. Derartige Anordnungen werden in der Regeltechnik für viele Steuereinrichtungen angewendet und spielen insbesondere bei Antrieben für Papier- oder Textilmaschinen sowie bei Bühnenbeleuchtungsanlagen eine große Rolle.
  • Es ist bereits eine derartige Anordnung bekannt, bei der zwei aus dampf- oder gasgefüllten Entladungsgefäßen und Kondensatoren gebildete Kippkreise vorgesehen sind. Beide Kippkreise wirken gleichartig mit Phasenverschiebung auf einen weiteren Kippkreis ein und müssen genau gleiche Frequenz haben. Eine derartige Bedingung einzuhalten, ist aber praktisch sehr schwierig, insbesondere dann, wenn man Spannungsimpulse beliebig einstellbarer Frequenz erzeugen will. Gemäß der Erfindung kann man die ge-# schilderten Schwierigkeiten dadurch vermeiden, daß die zwei Kippkreise in der Weise in Reihe geschaltet und bemessen sind, daß die Impulse, die dem ersten, die Frequenz der Kippschwingung bestimmenden Kippkreis entnommen werden, dem Gitterkreis des Entladungsgefäßes, das dem zweiten, die Breite der Impulse bestimmenden Kippkreis angehört, zugeführt werden, daß weiter die dem zweiten Kippkreis entnommenen Impulse als hohe negative Steuerspannungen dem Gitterkreis einer normalen, in Ruhestellung einen hohen Anodenstrom führenden Elektronenröhre zugeführt werden und daß schliefalich die gewünschten Spannungsimpulse an einem in den Anodenkreis der Elektronenröhre eingeschalteten Ohmschen Widerstand abgenommen werden.
  • An Hand der Abb. t der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die dampf- oder gasgefüllte Entladungsstrecke i ist dureh die negative Gittervorspannung - G, gesperrt, bis der Kondensator 2 geriügcn<I aufgeladen ist, um die Entladung in der Strecke i einzuleiten. Der Kondensator -wird von dem positiven Pol A einer Gleichspannungsquelle aufgeladen, deren negativer Pol I@ mit der Kathode der Entladungsstrecke verbunden ist. Die Frequenz der Impulse -wird durch die Größe des Kondensators 2 und des Widerstandes 3 bestimmt. Der Entladestrom des Kondensators 2 fließt durch die Primärwicklung des übertragers 4., dessen Sekundärwicklung den entstehenden Spannungsimpuls auf das Gitter einer zweiten Entladungsstrecke 5 überträgt. Die Röhre 5 ist gleichfalls in Kippschwingschaltung angeordnet, deren Frequenz durch die Größe des Kondensators 6 und des Widerstandes ; bestimmt ist. In Ruhestellung, wenn also kein Impuls auf das Gitter gelangt, ist die Röhre durch eine negative Gittervorspannung - G.; gesperrt, so daß der Kondensatpr 6 auf die volle Anodenspannung A aufgeladen -wird. Durch jeden Spannungsimpuls vom Übertrager q. -wird die Röhre 5 kurzzeitig gezündet, so daß sich der Kondensator 6 jeweils eiitladen kann. Die Entladezeit ist durch den Widerstand E gegeben. Ist der Kondensator 0 so -weit entladen, daß die Entladung unterbrochen wird, so wird das Gitter gesperrt, und der Kondensator 6 wird -nieder über den Widerstand; aufgeladen. Dieser Widerstand ; ist veränderlich, so daß die Ladezeiten des Kondensators und damit dessen zeitlicher Spannungsverlauf geändert -werden können.
  • Abb.2 zeigt den zeitlichen Spannungsverlauf am Kondensator 6, und zwar abh. 2a bei kleinem Widerstand;, abb.2b bei gro-L@em Widerstand ; . auf der Abszisse ist die Zeit t aufgetragen, auf der Ordinate die Kondensatorspannung U.;. Man sieht, daß bei großem Ladewiderstand (abb. 2b! die Ladedauer vergrößert -wird, und hat damit ein einfaches Mittel an der Hand, die Impulsbreite zu beeinflussen.
  • Diese Spannungsschwankungen am Kondensator 6 -werden über den Kondensator 9 auf das Gitter einer Verstärkerröhre io gegeben. Das Gitter dieser Röhre ist derart vorgespannt, daß in Ruhestellung, -wenn also . die eigentliche Steuerspannung nicht vorhanden ist oder den augenblickswert Null hat, ein hoher Anodenstrom fließt und am zur Abnahme der Rechteckimpulse dienenden Ohmsehen Widerstand i i ein Spannungsabfall erzeugt -wird. Die vom Kondensator 6 übertragenen Spannungsschwankungen erzeugen am Gitter der Röhre io eine hohe negative Span nung, so daß sich der Anodenstrom der Röhre i o und damit die Spannung am Widerstand i i verändern. Bei genügend hohen negativen Spannungsimpulsen gelingt es. nahezu rechteckige - Spannungsimpulse am Widerstand i i und damit a.ii den Ausgangsklemmen 12 und i ,; zu erzeugen.
  • Abb. 3 zeigt die Spannungsimpulse Up a11 den Klemmen 12 und 13 bei kleinem bzw. großem Widerstand j. Zugrunde gelegt ist die Cliarakteristilc C einer normalen Elektronenröhre. Längs der negativen Ordinate sind die Impulse des zweiten Kippkreises dargestellt, die also die Steuerung der Elektronenröhre io bewirken. Der ausgesteuerte Elektronenstrom, der die gleiche K=urvenform -wie 1l,; hat, -wird in bekannter Weise durch Projektion der aus dem zweiten Kippkreis enti»>mnienen Steuerspannung G auf den @@rbeitsbereich der Kennlinie (vgl. die Punktet' und Z für den einen Wert und die Punkte l" und Z für den anderen Wert des Widerstandes ; ) erhalten. Man erkennt, daß die Steuerspannung G hohe negative Werte nimmt, so daß der Elektronenstrom sich jeweils sehr schnell ändert und daher der anstieg von UR nahezu senkrecht ist. Man sieht -weiter, daß der Wert des Widerstandes,-nur die Breite von Up, nicht aber die Frequenz von Up beeinflußt; die stark ausgezogene Kurve G entspricht den Verhältnissen der Abb.2a, also einem kleinen Wert des Widerstandes; ; die gestrichelte Kurve G entspricht den Verhältnissen der abb.2b, also einem großen Wert des Widerstandes ;-. Die genaue Kurvenform von Up ist auf;erdem von der Charakteristik der Elektronenröhre und den an sie angelegten Steuerspannungen stark abhängig.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft anzuwenden bei der Drehzahlregelung von Motoren, wo insbesondere bei Bühnenstellwerken ein möglichst großes Übersetzungsverhältnis erwünscht ist. Durch Vereinigung mit einem an sich bekannten Phasenschieber läßt sich eine -weitgehende stetige Regelui,g der Drehzahl erzielen, ohne daß das Dreliinoment unzulässig klein -wird.

Claims (1)

  1. PA-rE1#TAnsrRlcHH: i. Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen beliebig einstellbarer Frequenz und Impulsbreite und nahezu senkrechter Wellenfront mittels zweier aus dampf- oder gasgefüllten f-ntladungsgefäßen und Kondensatoren bel>ildeter Kipplz:reise, dadurch gekennzeichnet. daß die zwei Kippkreise in der Weise in Reihe geschaltet und bemessen sind. dal i die dem ersten, die Frequenz der Kippschwingung bestimmenden Kipplzreis entnommenen Impulse dem Gitterkreis des dem zweiten, die Breite der Impulse bestimmenden Kippkreis angehörenden Entladungsgefäßes zugeführt werden, daß die dem zweiten Kippkreis entnommenen Impulse als hohe negative Steuerspannungen dem Gitterkreis einer normalen, in Ruhestellung einen hohen Anodenstrom führenden Elektronenröhre zugeführt werden, und daß die gewünschten Spannungsimpulse an einem in den Anodenkreis der Elektronenröhre eingeschalteten Ohmschen Widerstand abgenommen werden. z. Verwendung der Anordnung nach Anspruch r bei der Drehzahlregelung von Wechselstrommotoren.
DEA84435D 1937-10-08 1937-10-08 Anordnung zum Erzeugen von elektrischen Spannungsimpulsen Expired DE736244C (de)

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DE736244C true DE736244C (de) 1943-06-10

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