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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftübertragungssystem, das ein
mittels einer Antriebseinheit, beispielsweise eines Motors oder
eines Elektromotors, erzeugtes Moment an eine angetriebene Einheit,
beispielsweise eine Pumpe oder einen Kompressor, überträgt. Die
vorliegende Erfindung findet in geeigneter Weise Anwendung bei einem
Kraftübertragungssystem,
das eine Kraft von einem Motor an einen Kompressor überträgt, der
für eine
Klimaanlage für
ein Fahrzeug verwendet wird.
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Die
Anmelder haben in der Veröffentlichung der
US (2002/132 673 A1 )
bzw. der
DE 102 11
048 A1 ein Kraftübertragungssystem
offenbart. Das System weist einen Dämpfer zum Absorbieren einer
Momentenschwankung und einen Momentenbegrenzer auf, der die Momentenübertragung
durch Unterbrechung des Übertragungswegs
unterbricht, wenn das Übertragungsmoment
ein gegebenes Moment übersteigt.
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Die Überprüfung eines
Prototyps des oben angegebenen Systems hat jedoch ein Problem gezeigt.
Das System der Kraftübertragung,
d. h. eine Riemenscheibe 1, ist mit einer Abdeckung 9 gemäß Darstellung
in 8A, 8B ausgestattet. Die Abdeckung 9 ist
zur Befestigung an der Riemenscheibe 1 eingehakt ausgebildet
bzw. angebracht, damit der Dämpfer 5 infolge
seiner Deformation nicht verloren geht. Wenn das Übertragungsmoment
ein gegebenes Moment übersteigt
und der Momentenbegrenzer 8 daher zerbrochen wird, rutscht
die Abdeckung 9 von der Riemenscheibe 1 herunter,
und wird ein Fragment des zerbrochenen Momentenbegrenzers 8 oder
des Dämpfers 5 nach
außen
abgeführt.
Nach einer Untersuchung der Ursachen des vorstehend angegebenen
Sachverhalts wurde nachfolgendes festgestellt.
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Wenn
der Momentenbegrenzer 8 zerbrochen ist, bewegt sich der
auf der Seite der Antriebseinheit gelegene Bereich 8A des
Momentenbegrenzers 8 weiterhin, während der auf der Seite der
angetriebenen Einheit gelegene andere Bereich 8B anhält. Die
beiden Bereiche 8A, 8B kollidieren daher miteinander,
und der auf der Seite der Antriebseinheit gelegene Bereich 8A steigt
an dem auf der Seite der angetriebenen Einheit gelegenen Bereich 8B auf,
um in Axialrichtung der Drehbewegung nach außen verschoben zu werden, wie
in 9 dargestellt ist. Die Druckkraft infolge der
Verschiebung bewirkt, dass die Abdeckung 9 von der Riemenscheibe 1 herunterrutscht.
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Zur
Lösung
des Problems kommt es in Betracht, dass zuvor ein freier Raum zwischen
der Abdeckung und der Riemenscheibe zur Aufnahme der maximalen Verschiebung,
d. h. äquivalent
zur Dicke des Momentenbegrenzers, vorgesehen wird. Jedoch verringert
das Vorsehen eines übergroßen freien Raums
die Effektivität
der ursprüngliche
Funktion, die die Deformation des Dämpfers einschränkt. Weiter führt das
Vorsehen des zusätzlichen
freien Raums zu einer Verkleinerung des freien Raums für andere
Einrichtungen. Dies kann ein Zusammentreffen zwischen der Abdeckung
und anderen Einrichtungen bewirken.
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Die
nicht vorveröffentlichte
DE 102 22 135 A1 beschreibt
ein Momentenübertragungssystem
der Anmelderin, bei welchem eine Momentenübertragung unterbrochen wird,
wenn das übertragene
Moment grösser
als ein vorbestimmtes Moment wird, wobei verhindert wird, dass eine
zentrale Nabe entfernt wird und herausfällt, wenn ein Brückenbereich der
zenralen Nabe bricht. Dabei sind haktenartige Befestigungselemente
vorgesehen.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kraftübertragungssystem
zu schaffen, das das Herausrutschen einer Abdeckung und das Herausfallen
eines zerbrochenen Fragments eines Momentenbegrenzers oder eines
Dämpfers
einschränkt,
wenn ein Momentenbegrenzer zerbrochen ist.
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Zur
Lösung
der oben angegebenen Aufgabe ist ein Kraftübertragungssystem wie nachfolgend
angegeben ausgestattet. Ein erstes Drehelement wird mittels einer
Antriebseinheit in Umlauf versetzt. Ein zweites Drehelement ist
mit einer angetriebenen Einheit verbunden. Ein Momentenbegrenzer überträgt ein Moment
vom ersten Drehelement an das zweite Drehelement. Der Momentenbegrenzer
wird teilweise zerbrochen, um die Übertragung des Moment zu unterbrechen,
wenn das an die angetriebene Einheit übertragene Moment einen vorbestimmten
Wert übersteigt.
Ein aus einem elastisch deformierbaren Element gebildeter Dämpfer ist
zwischen dem ersten und dem zweiten Drehelement angeordnet. Eine
Abdeckung ist zur Befestigung an mindestens einem Element von erstem
und zweiten Drehelement eingehakt angebracht, um zu verhindern,
dass sich der Dämpfer
in Axialrichtung der Umlaufbewegung nach außen verschiebt. Die Abdeckung
weist einen eine erste Stufe bildenden vorstehenden Bereich und
einen eine zweite Stufe bildenden vorstehenden Bereich auf. Durch
die Verwendung des die erste Stufe bildenden vorstehenden Bereichs
ist die Abdeckung in einem ersten Zustand eingehakt angebracht,
während
durch die Verwendung des die zweite Stufe bildenden vorstehenden
Bereichs die Abdeckung in einem zweiten Zustand eingehakt angebracht
ist. Der freie Raum zwischen der Abdeckung und dem Dämpfer im
ersten Zustand ist enger als der freie Raum im zweiten Zustand.
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Diese
Struktur führt
zu dem nachfolgend angegebenen Ergebnis. Wenn ein zerbrochener Momentenbegrenzer
in Axialrichtung der Umlaufbewegung nach außen verschoben wird, rutscht
der die erste Stufe bildende vorstehende Bereich aus dem Zustand
der eingehakten Anbringung heraus. Danach wirkt jedoch keine weitere
Druckkraft in Axialrichtung der Umlaufbewegung nach außen. Die
Abdeckung ist daher mittels des die zweite Stufe bildenden vorstehenden
Bereichs eingehakt angebracht und befestigt.
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Folglich
ist die Abdeckung ohne vorhergehendes Vorsehen eines zusätzlichen
freien Raums zwischen der Abdeckung und dem Dämpfer am Herausrutschen gehindert,
wenn der Momentenbegrenzer zerbrochen ist. Mit anderen Worten schränkt, ohne
den freien Raum zwischen der Abdeckung und anderen Einrichtungen
enger auszubilden, die Abdeckung die Verschiebung des Dämpfers und
zugleich das Herausfallen des zerbrochenen Momentenbegrenzers, des
Dämpfers
oder dergleichen ein.
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Die
obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachfolgenden Detailbeschreibung,
die auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug nimmt, in denen zeigen:
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1 einen
schematischen Schnitt durch ein Kraftübertragungssystem einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und entlang der Linie 1-1 in 2;
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2 eine
Ansicht auf die linke Seite von 1;
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3 eine
Vorderansicht einer zentralen Nabe gemäß der ersten Ausführungsform;
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4 einen
vergrößerten Schnitt
durch den Bereich IV in 1;
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5 eine
schematische Ansicht zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Riemenscheibe bei der ersten Ausführungsform;
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6 eine
schematische Ansicht zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Riemenscheibe bei der ersten Ausführungsform;
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7 eine
Vorderansicht einer zentralen Nabe eines Kraftübertragungssystems einer zweiten Ausführungsform;
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8A einen
Schnitt durch ein Kraftübertragungssystem
eines verwandten Gebiets
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8B eine
Ansicht auf die linke Seite von 8A;
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9 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
eines Problems des verwandten Gebiets; und
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10 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitswirkungen der zweiten Ausführungsform.
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(Erste Ausführungsform)
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Zunächst wird
die Struktur eines Kraftübertragungssystems
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
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Unter
Bezugnahme auf 1 wird eine Riemenscheibe 1 als
erstes Drehelement verwendet. Die Riemenscheibe 1 ist aus
Metall oder hartem Kunststoff (beispielsweise bei dieser Ausführungsform
aus Phenolkunststoff) hergestellt und zu einer etwa zylindrischen
Gestalt ausgebildet, um durch die Kraft eines Motors über einen
Keilriemen (nicht dargestellt) in Umlauf versetzt zu werden.
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Die
Kraft des Motors wird an die Riemenscheibe 1 über den
Keilriemen übertragen.
Im Inneren der Riemenscheibe 1 ist eine zylindrische Riemenscheibennabe 1A einstückig mit
der Riemenscheibe 1 im Wege des Gießens ausgebildet. Ein Radialkugellager 2 ist
an der Riemenscheibennabe 1A zur drehbaren Abstützung der
Riemenscheibe 1 befestigt. Der Innenring des Radialkugellagers 2 ist
im Presssitz am vorderen Gehäuseteil
eines Kompressors (nicht dargestellt) angebracht.
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Bei
der ersten Ausführungsform
weist die aus Kunststoff hergestellte Riemenscheibe 1 eine Vielzahl
von Keilnuten 1B für
einen Keilriemen auf. Eine Metallhülse 3, an der das
Lager 2 befestigt ist, ist einstückig mit der Riemenscheibennabe 1A an
der radial inneren Wand der Riemenscheibe 1A im Wege des
Einsetzgießens
ausgebildet.
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Eine
zentrale Nabe 4, die aus Metall hergestellt ist, ist koaxial
im Inneren der Riemenscheibe 1 angeordnet, wie in 1 dargestellt
ist. Gemäß Darstellung
in 3 ist die zentrale Nabe 4 so ausgebildet,
dass sie eine sechseckige Gestalt, beispielsweise eines Sterns oder
eines verzahnten Rades, aufweist, bei der jede Seite nach innen
gebogen ist.
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Die
zentrale Nabe 4 weist eine Außennabe 6, mehrere Überbrückungsteile 8 und
ein Zylinderteil 7 auf, die alle einstückig im Wege des Sinterns von
Metallpulver hergestellt sind.
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Die
Außennabe 6 ist
in Berührung
mit Dämpfern 5 angeordnet,
die im äußeren Umfang
der zentralen Nabe 4 angeordnet sind. Das Zylinderteil 7 wird
als zweites Drehelement bei dem Kraftübertragungssystem verwendet
und ist mit einer Welle (nicht dargestellt) eines Kompressors über eine
Keilverbindung verbunden.
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Die Überbrückungsteile 8 sind
in Hinblick darauf angeordnet, ein Moment von der Außennabe 6 an
das Zylinderteil 7 durch mechanisches Verbinden der Außennabe 6 und
des Zylinderteils 7 zu übertragen.
Jedes Überbrückungsteil 8 ist
als Momentenbegrenzer ausgebildet, der in Hinblick darauf gestaltet
ist, zerbrochen zu werden, wenn das von der Außennabe 6 an das Zylinderteil 7 übertragene Moment
einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt. Bei der ersten Ausführungsform
sind beispielsweise drei Überbrückungsteile 8 vorgesehen.
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Die
Dämpfer 5,
die aus einem elastischen Material hergestellt sind, sind zwischen
einem konkaven/konvexen Bereich der zentralen Nabe 4 und
einem konkaven/konvexen Bereich der inneren Fläche der Riemenscheibe 1 angeordnet,
wenn ein Moment von der Riemenscheibe 1 an die zentrale
Nabe 4 übertragen
wird.
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Der
Dämpfer 5 ist
aus zwei Arten eines elastischen Materials hergestellt. Die zweite
Art der zwei Arten ist in der Lage, das Eindringen von Sauerstoff weiter
zu verhindern als die erste Art, um so als Sauerstoffsperrschicht
zu wirken. Bei dieser Ausführungsform
wird Acrylgummi als zweite Art verwendet, während EPDM (ternäres Polymerisationsgummi
aus Ethylen-Propylen-Dien) als erste Art verwendet wird. Die zweite
Art, die Sauerstoffsperrschicht, findet auf einem bestimmten Bereich
der äußeren Fläche des Dämpfers 5 Anwendung,
an dem der Dämpfer 5 mit der
Riemenscheibe 1 oder der zentralen Nabe 4 nicht in
Berührung
steht. Die erste Art findet an einem gegenüber der Sauerstoffsperrschicht
inneren Bereich und an einem gegebenen Bereich der äußeren Fläche Anwendung,
an dem der Dämpfer 5 die
Riemenscheibe 1 oder die zentrale Nabe 4 berührt.
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Gemäß Darstellung
in 1 ist eine Kunststoffabdeckung 9 an der
Riemenscheibe 1 nahe bei dem Dämpfer 5 an einer Stirnseite
in Axialrichtung (am in 1 linken Ende) der Riemenscheibe 1 eingehakt
angebracht. Der Dämpfer 5 ist
dadurch daran gehindert, sich in Richtung auf die eine Stirnseite
in Axialrichtung weiter als eine vorbestimmte Strecke zu bewegen.
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Im
Detail weist die Abdeckung 9 zwei Stufen bildende vorstehende
Bereiche auf, die elastisch deformierbar sind, um die Abdeckung 9 mit
einem gegenüber
dem Dämpfer 5 freien
Raum eingehakt anzubringen. Gemäß Darstellung
in 4 ist, wenn ein die erste Stufe bildender vorstehender
Bereich 9A an einem Stufungsbereich 1C der Riemenscheibe 1 zur eingehakten
Anbringung eingehakt angebracht ist, die Abdeckung mit einem gegenüber dem
Dämpfer 5 gegebenen
freien Raum angeordnet. Im Gegensatz hierzu ist, wenn ein die zweite
Stufe bildender vorstehender Bereich 9B der Abdeckung 9 am
Stufungsbereich 10 der Riemenscheibe 1 zur eingehakten
Anbringung eingehakt angebracht ist, die Abdeckung 9 mit
einem größeren freien
Raum als der gegebene freie Raum angeordnet, der durch die Verwendung des
die erste Stufe bildenden vorstehenden Bereichs 9A geschaffen
ist. Die die erste Stufe und die zweite Stufe bildenden vorstehenden
Bereiche 9A, 9B und die Abdeckung 9 sind
unter Verwendung von Kunststoff einstückig gegossen.
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Im
Gegensatz hierzu ist der Dämpfer 5 an
einer Bewegung in Richtung zu der in Axialrichtung anderen Stirnseite
(zu dem in 1 rechten Ende) durch die Riemenscheibe 1 selbst
gehindert.
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Als
Nächstes
werden die Arbeitsweise und die Wirkungen der Arbeitsweise des Kraftübertragungssystems
dieser Ausführungsform
beschrieben. Wenn ein Moment auf die Riemenscheibe 1 zur
Einwirkung gebracht wird, werden die Riemenscheibe 1 und
die zentrale Nabe 4 relativ zueinander verschoben. Der
Dämpfer 5 wird
hierdurch scher-deformiert, wobei er Kompressions-deformiert wird.
Das heißt, der
Dämpfer 5 wird
so deformiert, dass er eine Scherungs-Deformation und eine Kompressions-Deformation
aufweist. Entsprechend wird das Moment von der Riemenscheibe 1 an
die zentrale Nabe 4 durch die Reaktionskraft infolge der
Vektorkomponente der Deformation des Dämpfers 5 parallel
zur Drehrichtung der Riemenscheibe übertragen. Hierbei wird die Momentenschwankung
durch die Scherungs-Deformation und die Kompressions-Deformation
des Dämpfers 5 herabgesetzt.
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Wenn
das von der Riemenscheibe 1 an die zentrale Nabe 4 übertragene
Moment einen vorbestimmten Wert übersteigt,
wird das Überbrückungsteil 8 zerbrochen
und in einen auf der Seite der Antriebseinheit gelegenen Bereich 8A und
in einen auf der angetriebenen Seite gelegenen Bereich 8B aufgeteilt.
Die Momentenübertragung
von der Riemenscheibe 1 an die zentrale Nabe 4 wird
hierdurch unterbrochen.
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Hierbei
wird der auf der Seite der Antriebseinheit gelegene Bereich (das
Fragment) 8A, d. h. der auf der Seite der Außennabe
gelegene Bereich (der in 5 schraffierte Bereich) durch
die Riemenscheibe 1 in Umlauf versetzt. Im Gegensatz hierzu hält der auf
der Seite der angetriebenen Einheit gelegene Bereich (das Fragment) 8B,
d. h. der auf der Seite des Zylinderteils gelegene Bereich (der
in 5 nicht schraffierte Bereich) an. Der auf der
Seite der Antriebseinheit gelegene und der auf der Seite der angetriebenen
Einheit gelegene Bereich 8A bzw. 8B kollidieren
hierdurch miteinander. Als Folge steigt der auf der Seite der Antriebseinheit
gelegene Bereich 8A auf dem auf der Seite der angetriebenen Einheit
gelegenen Bereich 8B auf, um hierdurch in Axialrichtung
der Drehbewegung nach außen
verschoben zu werden, wie in 9 dargestellt
ist.
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Hierbei
rutscht der die erste Stufe bildende vorstehende Bereich 9A vom
Stufungsbereich 1C der Riemenscheibe 1 infolge
der Verschiebung in Axialrichtung der Drehbewegung ab. Jedoch wirkt, nachdem
der auf der Seite der Antriebseinheit gelegene Bereich 8A an
dem auf der Seite der angetriebenen Einheit gelegenen Bereich 8B aufgestiegen ist,
keine weitere Druckkraft in Axialrichtung der Drehbewegung nach
außen.
Hierdurch ist die Abdeckung 9 an der Riemenscheibe 1 durch
den die zweite Stufe bildenden vorstehenden Bereich 9B befestigt.
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Folglich
ist ohne vorausgehendes Vorsehen eines zusätzlichen freien Raums zwischen
der Abdeckung 9 und der Riemenscheibe 1 die Abdeckung 9 am
Herunterrutschen von der Riemenscheibe 1 gehindert, wenn
der Überbrückungsteil 8 zerbrochen ist.
Mit anderen Worten schränkt,
ohne den freien Raum zwischen der Abdeckung 9 der Riemenscheibe 1 und
anderen Einrichtungen enger auszubilden, die Abdeckung 9 die
Verschiebung des Dämpfers 5 beim
Herausfallen des zerbrochenen Überbrückungsteils 8,
des Dämpfers 5 oder
dergleichen ein.
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Hierbei
muss der Abstand zwischen dem die erste Stufe bildenden vorstehenden
Bereich und dem die zweite Stufe bildenden vorstehenden Bereich 9A bzw. 9B in
Axialrichtung der Umlaufbewegung so gestaltet sein, dass er größer als
die maximale Bewegungsstrecke des auf der Seite der Antriebseinheit gelegenen
Bereichs 8A, d. h. die Dicke des Überbrückungsteils 8 (oder
des Momentenbegrenzers), ist.
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(Zweite Ausführungsform)
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Bei
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besitzen gegebene Randbereiche der Überbrückungsteile 8,
die sich im Inneren von Ellipsen in 7 befinden,
keine Neigung. Jeder gegebene Randbereich verläuft nämlich rechtwinklig zur Drehrichtung,
während
die anderen Randbereiche der Überbrückungsteile 8 zur
Drehrichtung gemäß Darstellung
in 7 geneigt sind. Der gegebene Randbereich ist ein
Bereich, mit dem der auf der Seite der angetriebenen Einheit gelegene
Bereich 8B kollidiert. Der gegebene Randbereich besitzt
keine Führungsfläche, die
einen Beitrag dazu leistet, dass der auf der Seite der Antriebseinheit
gelegene Bereich 8A selbst an dem auf der Seite der angetriebenen
Einheit gelegenen Bereich 8B aufsteigt, wenn der auf der
Seite der angetriebenen Einheit gelegene Bereich 8B mit
dem auf der Seite der Antriebseinheit gelegenen Bereich 8A kollidiert.
Diese Bauweise verhindert daher das Aufsteigen des auf der Seite
der Antriebseinheit gelegenen Bereichs 8A an dem auf der
Seite der angetriebenen Einheit gelegenen Bereich 8B gemäß Darstellung
in 10.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind die Randbereiche abgesehen von den innerhalb der Ellipsen in 7 gelegenen
Bereichen geneigt, sodass die Freigabe aus einer Form ohne weiteres
durchgeführt werden
kann, wenn die zentrale Nabe 4 aus der Form herausgezogen
wird. Jedoch können,
sofern möglich,
alle Randbereiche der Überbrückungsteile 8 ohne
Neigung ausgebildet sein.
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(Weitere Modifikation)
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Bei
den obigen Ausführungsformen
ist die Sauerstoffsperrschicht des Dämpfers 5 aus Acrylgummi
gebildet. Jedoch können
andere Materialien, beispielsweise Phlorsiliciumgummi, Siliciumgummi,
Fluorgummi, Polyamid oder Polytetrafluorethylen, verwendet werden.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
wird Gummi, beispielsweise EPDM (ternäres Polymerisationsgummi aus
Ethylen-Propylen-Dien) in einem einwärts der Sauerstoffsperrschicht
gelegenen Bereich verwendet. Jedoch kann ein anderes Kunststoffmaterial,
beispielsweise ein Elastomer, verwendet werden.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
sind die Dämpfer 5 elliptische
Zylinder. Jedoch können
die Dämpfer
zylindrisch oder anderweitig gestaltet sein.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
ist die zentrale Nabe 4, die das mit einer angetriebenen
Einheit verbundene zweite Drehelement ist, koaxial im Inneren der
Riemenscheibe 1 angeordnet, die das durch eine Kraftquelle
angetriebenen erste Drehelement ist. Jedoch können die radialen Positionen
der zentrale Nabe 4 und der Riemenscheibe 1 umgekehrt gestaltet
sein.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
findet die vorliegende Erfindung Anwendung bei einem Kraftübertragungssystem,
das die durch einen Motor erzeugte Kraft an einen Kompressor überträgt, der bei
einer Klimaanlage für
ein Fahrzeug verwendet wird. Jedoch ist die vorliegende Erfindung
auch bei anderen Kraftübertragungssystemen
anwendbar, die bei einer feststehenden Klimaanlage oder dergleichen
verwendet werden.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
sind der eine erste Stufe bildende und der eine zweite Stufe bildende
vorstehende Bereich 9A bzw. 9B parallel zur Axialrichtung
der Umlaufbewegung ausgerichtet. Jedoch sind der eine erste Stufe
bildende und der eine zweite Stufe bildende vorstehende Bereich 9A bzw. 9B unter
einem gegebenen Winkel in Drehrichtung ausgerichtet.
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Im
Detail ist, wie in 2 dargestellt ist, ein Paar
der die erste Stufe und die zweite Stufe bildenden vorstehenden
Bereiche in Axialrichtung der Umlaufbewegung ausgerichtet, und sind
sechs Paare der die erste Stufe und die zweite Stufe bildenden vorstehenden
Bereiche in 60°-Intervallen
in Drehrichtung angeordnet. Jedoch können der die erste Stufe bildende
vorstehende Bereich und der die zweite Stufe bildende vorstehende
Bereich mit einer 30°-Versetzung
im Drehrichtung angeordnet sein, und sind die sechs Paare der die
erste Stufe. und die zweite Stufe bildenden vorstehenden Bereiche
in 60°-Intervallen
in Drehrichtung angeordnet.
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Bei
den obigen Ausführungsformen
ist die zentrale Nabe 4 aus gesintertem Metall hergestellt. Jedoch
kann die zentrale Nabe 4 aus einem anderen Material hergestellt
sein.
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Es
ist für
den Fachmann offensichtlich, dass zahlreiche Änderungen bei den oben beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung durch geführt werden können. Jedoch
ist der Umfang der vorliegenden Erfindung durch die nachfolgenden Ansprüche bestimmt.