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DE1034248B - Elektrischer Schalter fuer Zeit- und Dauerschaltung - Google Patents

Elektrischer Schalter fuer Zeit- und Dauerschaltung

Info

Publication number
DE1034248B
DE1034248B DEW17622A DEW0017622A DE1034248B DE 1034248 B DE1034248 B DE 1034248B DE W17622 A DEW17622 A DE W17622A DE W0017622 A DEW0017622 A DE W0017622A DE 1034248 B DE1034248 B DE 1034248B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
electrical switch
cam
shaft
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW17622A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Jauch
Ernst Krachenfels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Original Assignee
BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUERK SOEHNE WUERTT UHREN filed Critical BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Priority to DEW17622A priority Critical patent/DE1034248B/de
Publication of DE1034248B publication Critical patent/DE1034248B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter für Zeit- und Dauerschaltung Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter für Zeit- und Dauerschaltung, welcher - mit einem mechanischen Hemmwerk bekannter Bauart ausgestattet - als Nockenschalter mit durchgehender, konzentrisch gelagerter Nockenschalterwelle ausgebildet ist und außer der Einstellung der gewünschten Schaltzeiten auch die manuelle Einstellung einer oder mehrer Dauerschaltstellungen für weitere Stromkreise gestattet.
  • Es sind schon ähnliche Schalter bekanntgeworden, welche folgende Merkmale aufweisen: Die Antriebsfeder für den Hemmwerksantrieb und für die Betätigung der Kontakte wird nicht, wie allgemein üblich, mit ihrem äußeren Ende in einem ortsfesten Pfeiler oder Lappen, sondern in einem beweglichen, radial um die Schalterwelle drehbar angeordneten Federeinhängepfeiler oder -lappen eingehängt. In Richtung des Hemmwerkaufzuges besitzt diese bewegliche Federeinhängung einen ortsfesten Anschlag, so daß durch Verdrehen der Schalterwelle mit dem auf ihr befestigten inneren Federende die Antriebsfeder gespannt wird. Wird hingegen die Schalterwelle entgegen der Hemmwerkaufzugrichtung verdreht, so geht der äußere, beweglich angeordnete Federeinhängepunkt mit und entfernt sich von dem in nur einer Drehrichtung wirkenden Anschlag, so daß der Drehbereich entgegen der Hemmwerkaufzugrichtung ohne Einfluß auf das Hemmwerk zur manuellen Bestätigung weiterer Kontakte verfügbar ist.
  • Als besonderer Nachteil der mit diesem Konstruktionsmerkmal ausgezeichneter Schalter ist zu erwähnen, daß keine Hemmwerke üblicher Art verwendet werden können, denn diese Schalter bestehen nicht aus den beiden Baugruppen Hemmwerk und Schalter, sondern aus den drei Baugruppen Hemmwerk und Schalterwelle mit Federkraftspeicher und Schalter. Da jedoch sowohl der Schalter als auch das Hemmwerk in der Regel in verschiedenen Abteilungen oder gar in verschiedenen spezialisierten Betrieben (Hemmwerk in Uhrenfabrik, Schalter in elektrotechnischem Betrieb) hergestellt werden, sind zur Prüfung der Uhrwerke Sondervorrichtungen und Sonderwerkzeuge erforderlich. Das Hemmwerk stellt ja ohne Feder kein selbständiges Uhrwerk mehr dar und kann daher nur mit einem besonderen Kraftspeicher überprüft werden.
  • Ferner ist der Federkraftspeicher (Antriebsfeder), welcher auf übliche Art außer dem Hemmwerk noch den Schalter betätigt, zwischen Uhrwerk und Schalter so angeordnet, daß nach einem Federbruch erst das Uhrwerk entfernt werden muß, um das Auswechseln der gebrochenen Antriebsfeder zu ermöglichen. Zum Austausch der Antriebsfeder muß die mit derselben verbundene Schalterwelle einschließlich der Rastscheibe vorübergehend entfernt werden, wobei sich die Rastfedern ruckartig entspannen und aus dem Gehäuse springen. Sowohl das Auseinandernehmen als auch das Zusammensetzen eines derartigen Schalters ist aus diesem Grunde so schwierig, daß diese Arbeiten auch von einem Fachmann nicht ohne Spezialwerkzeuge durchführbar sind und daher in den meisten Fällen ein Einsenden des gesamten Schalters in den Herstellerbetrieb notwendig wird.
  • Außer derartigen Schaltern ist noch ein andersartiger Schalter zu erwähnen, welcher zwar mit einem Hemmwerk üblicher Bauart arbeitet, jedoch eine axial verschiebbare Schalterwelle besitzt. Die Kontakte dieses Schalters werden in Axialrichtung geöffnet und geschlossen, so daß Nockenschalter üblicher Bauart nicht verwendbar sind.
  • Die Erfindung hat nun zum Ziel, durch Kombination eines Nockenschalters üblicher Bauart mit einem Hemmwerk üblicher Bauart den Aufbau nach dem Baukastenprinzip zu ermöglichen und somit den Zusammenbau und das Auswechseln einzelner Bestandteile zu erleichtern. Als Hemmwerk soll ein selbständig arbeitendes Hemmwerk üblicher Bauart verwendbar sein, welches mit wenigen Handgriffen ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Vorrichtungen an den ebenfalls selbständig verwendbaren Schalter an- und abschraubbar ist. Der erfindungsgemäße Schalter soll ferner die Vorteile der bisher bekannten, eingangs beschriebenen Schalter aufweisen; der Drehbereich entgegen der Hemmwerkaufzugrichtung soll also zum manuellen Schalten weiterer Stromkreise ausgenutzt werden können. Gemäß der Erfindung werden diese zum Ziel gesetzten Merkmale dadurch erreicht, daß die NTockenschalterwelle im Ablaufbereich des Hemmwerkes über eine Kupplungseinrichtung formschlüssig mit dem Federkraftspeicher, welcher durch seine zu einem voreingestellten Zeitpunkt frei werdende Federkraft den Nockenschalter betätigt, verbunden ist und sich dieser Formschluß durch Öffnen der Kupplung nach Ablauf der eingestellten Schaltzeit löst.
  • Abb. 1 zeigt schematisch die Kupplungseinrichtung zwischen Hemmwerk und Schalterwelle eines Ausführungsbeispieles ; Abb. 2 stellt den schematischen Aufbau des gesamten Schalters dar; Ab. 3 bis 6 zeigen die Stellungen der bei dein Ausführungsbeispiel gewählten Schaltnocken; Abb. 7 zeigt die beim beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendete Skala.
  • Der aus den einzelnen Schaltkammern 1, 2, 3 und 34 bestehende Nockenschalter besitzt eine durchgehende, profilierte Schalterwelle 4, welche die gesamte Schalterkombination einschließlich des Hemmwerkes im Zentrum durchdringt. Auf dem freien Ende der Schalterwelle 4 ist der Drehknopf 6 befestigt. Zwischen dem Drehknopf 6 und dem Hemmwerk liegt die Skalenscheibe 7 (Abb. 7), welche an dem in der Abbildung nicht sichtbaren Gehäuse aufgenietet, aufgeschraubt oder aufgesteckt ist. Wird mit dem Drehknopf 6 die Schalterwelle in Pfeilrichtung 8 verdreht, so drehen sich die .in Abb. 3 bis 6 dargestellten Nockenscheiben 10, 11, 12 und 36 im Uhrzeigersinn. Jede dieser Nockenscheiben ist mit ihren zugeordneten Kontakten in einer besonderen Schaltkammer 1, 2, 3 und 34 spritzwasserdicht gekapselt. Bei dieser Drehung werden zunächst die Kontakte 13 geschlossen, während die Kontakte 14 und 35 sowie 15 geöffnet bleiben. In der Schaltkammer 3 ist bei dem Ausführungsbeispiel die Schalterwelle 4 durchbohrt und quer verstiftet (Stift 17). Die Nockenscheibe 12 sitzt fest auf ihrer Hohlwelle 16, welche radial drehbar auf der Schalterwelle 4 gelagert ist. Die Hohlwelle 16 ist am Umfang durchgehend so aufgefräst, daß der Stift 17 die Hohlwelle 16 erst nach einem Freiwinkel von vorzugsweise 90° mitnimmt und bei weiterer Drehbewegung im Uhrzeigersinn erst die Kontakte 15 schließt.
  • Die von der Schalterwelle 4 durchdrungene Hohlwelle 5 ist zwischen den Platinen 29 und 30 drehbar gelagert und dient als Federkern für die Feder 22, welche mit ihrem äußeren, als Öse ausgebildeten Ende in dem fest auf der Platine 29 vernieteten Stift 23 eingehängt ist. Die Hohlwelle 5 ist mit dem Zahnrad 20 und Zahnsegment 25 fest verbunden. In das Zahnrad 20 ist der Anschlagstift 21 eingenietet. Das Zahnsegment 18 ist radial unverdrehbar auf der Schalterwelle 4 gelagert. Wird die Schalterwelle 4 im Uhrzeigersinn verdreht, so kommt das Zahnsegment 18 mit dem Zwischenrad 19 in Zahnradeingriff, welches wiederum in dem Zahnrad 20 kämmt. Die Schalterwelle 4 ist dadurch starr mit der als Federkern dienenden Hohlwelle 5 gekuppelt, die Feder 22 wird gespannt, das Zahnsegment 25 kommt mit dem Hemmwerktrieb 26 in Eingriff, welches sich jedoch auf bekannte Art durch Verschieben im Langloch 28 (Lager) eingriffsmäßig von den weiteren nicht dargestellten Hemmwerksrädern löst und daher die Aufzugsbewegung (Pfeilrichtung 8) in Aufzugsrichtung der Feder 22 in keiner Weise hindert.
  • Bei Loslassen des Drehknopfes 6 wird das Zahnrad 27 auf bekannte Art in Zahnradeingriff gedrückt, so daß die Feder 22 über Zahnsegment 25, Trieb 26 und Zahnrad 27 das nicht dargestellte Hemmwerk antreibt und somit .je nach Schwingungszahl der Hemmung langsam oder entsprechend schneller entgegen der Aufzugsrichtung (d. h. in Pfeilrichtung 9) abläuft. Sobald jedoch das Zahnsegment 25 seinen Zahnradeingriff mit Trieb 26 verläßt, wird die restliche gespeicherte Kraft der Feder 22 frei und betätigt auf bekannte Art mittels der Nockenscheiben 10, 11, 12 und 36 die Kontakte 13, 14, 15 und 35. Die Nockenscheibe 12 schaltet erst wieder nach Ablauf des Freiwinkels ihre zugeordneten Kontakte 15 aus.
  • Die Schalterwelle 4 springt also einschließlich des Zahnsegmentes 18 in die Nullstellung, wobei gleichzeitig das Zahnsegment 18 den Eingriff mit dem Zwischenrad 19 verläßt. Die starre Kupplung zwischen der Schalterwelle 19 und der Hohlwelle 5 (Federkern) ist somit gelöst und der Weg der Schalterwelle 4 entgegen dem Uhrzeigersinn freigegeben. Die Feder 22 bleibt dabei durch den Anschlag von dem Zahnsegment 25 an dem Anschlagstift 24 in Ruhestellung. Wird die Schalterwelle 4 entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeilrichtung 9) verdreht, so schaltet die Nockenwelle 11 ihre Kontakte 14 ein. Es besteht die Möglichkeit, auf diese Art noch weitere Vorgänge auszulösen und jedem Schaltvorgang eine besondere, auf der Skala markierte Raststellung (Ein- oder Ausschaltstellung), wie in Abb. 7 dargestellt, zu geben. Durch die Austauschmöglichkeit der Schaltkammern einschließlich der Kontakte v.ud Nockenscheiben können auf die beschriebene Art die mannigfaltigsten Schaltaufgaben gelöst werden.
  • Ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, kann an Stelle einer Ankerhemmung eine Wirbelstromhemmung, welche aus: dem Zählerbau bekannt ist, Verwendung finden..

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Schalter für Zeit- und Dauerschaltung, welcher, mit einem Hemmwerk bekannter Bauart ausgestattet, als Nockenschalter mit durchgehender konzentrisch gelagerter Nokkenschalterwelle ausgebildet ist und außer der Einstellung der gewünschten Schaltzeiten auch die manuelle Einstellung einer oder mehrerer Dauerschaltstellungen für weitere Stromkreise gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die Nokkenschalterwelle (4) im Ablaufbereich des Hemmwerkes über eine Kupplungseinrichtung (18, 19, 20) formschlüssig mit dem Federkraftspeicher (Feder 22), welcher durch seine zu einem voreingestellten Zeitpunkt frei werdende Federkraft den Nockenschalter (mit den Schaltkammern 1, 2, 3, 34) betätigt, verbunden ist und sich dieser Formschluß (Eingriff 18, 19, 20) durch Öffnen der Kupplung (18, 19) nach Ablauf der eingestellten Schaltzeit löst.
  2. 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fest mit der Nockenschalterwelle (4) verbundenes, nur auf einem Teil seines Umfanges gezahntes Rad (Zahnsegment 18) über ein Zwischenrad (19) mit einem mit dem Federkraftspeicher verbundenen Zahnrad (20) während des Hemmwerkablaufes im Zahnradeingriff (18-19) steht, diesen Zahnradeingriff jedoch nach Ablauf der voreingestellten Zeit verläßt.
  3. 3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dein Federkraftspeicher (Feder 22) und das mit der 1Tockenschalterwelle (4) verbundene Zahnrad (Zahnsegment 18) konzentrisch zueinander gelagert sind.
  4. 4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden konzentrisch zueinander gelagerten, vorteilhaft mit ihren Planflächen aneinander gleitenden Zahnrädern (18, 20) einen Anschlag (Stift 21) besitzt und das andere, zweckentsprechend als Zahnsegment ausgebildete Zahnrad (18) an diesem Anschlag dann anliegt, wenn sich die Zähne beider Zahnräder decken.
  5. 5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Schalterwelle (4) verbundene, auf einem Teil seines Umfanges gezahnte Rad (Zahnsegment 18) durch profilierte Formgebung seines Mittelloches und durch entsprechende Profilierung der Schalterwelle (4) radial unverdrehbar, jedoch axial aufsteckbar angeordnet ist.
  6. 6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmwerk (Abb. 1) koaxial zum NockenschaIter (1, 2, 3, 34) liegt und als besonderes Bauelement leicht auswechselbar auf bekannte Art, beispielsweise mittels Schrauben oder mit ähnlichen, zweckentsprechenden Mitteln mit dem Nockenschalter (1, 2, 3, 34) oder dem Gehäuse (in der Zeichnung nicht dargestellt) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 362 453.
DEW17622A 1955-10-07 1955-10-07 Elektrischer Schalter fuer Zeit- und Dauerschaltung Pending DE1034248B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219569B (de) * 1961-12-19 1966-06-23 Busch Jaeger Duerener Metall Nockenwahlschalter mit Zeitwerk
EP0083051A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-06 ITALORA S.p.A. Zeitlich gesteuerter Apparat für eine elektrische Verbrauchervorrichtung mit manueller An- und Abschaltung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE362453C (de) * 1921-10-22 1922-10-27 Else Wester Geb Hegener Zeitschalter

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