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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verrohrungssystem für
eine Kaskadenheizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln, insbesondere
mit hängend
montierten Brennwertkesseln, mit einer hydraulischen Weiche, die
einerseits mit den Vorläufen
und Rückläufen aller
Heizkessel und andererseits mit mindestens je einem Heizkreisvorlauf
und Heizkreisrücklauf
verbunden ist, wobei das Verrohrungssystem weiterhin je einen im
wesentlichen horizontal verlaufenden Kesselvorlauf-Sammler und Kesselrücklauf-Verteiler umfaßt, wobei
der Sammler und der Verteiler übereinander
angeordnet und mit der hydraulischen Weiche verbunden sind und wobei
der Sammler und der Verteiler jeweils mit vorbereiteten, für eine Gruppe
aus zwei oder mehr Heizkesseln angepaßt plazierten Anschlußstutzen
zum Anschluß der
Heizkesselvorläufe
und der Heizkesselrückläufe ausgeführt sind.
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Aus
DE-U 299 14 303 ist eine Kaskadenheizungsanlage
bekannt. Diese bekannte Heizungsanlage umfaßt eine Kaskadeneinheit, die
aus der hydraulischen Weiche, dem Kesselvorlauf-Sammler und dem
Kesselrücklauf-Verteiler
besteht. Dabei sind der Sammler und der Verteiler unmittelbar übereinander
angeordnet und fest mit der hydraulischen Weiche verbunden und bilden
mit dieser die vorgefertigte, eine transportable Bau- und Montageeinheit
darstellende Kaskadeneinheit.
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Mit dieser bekannten Kaskadeneinheit
läßt sich
die Verrohrung einer Kaskadenheizungsanlage vorteilhaft schnell
und übersichtlich
erstellen. Es hat sich aber als nachteilig herausgestellt, daß die vorgefertigte
Kaskadeneinheit bei ihrer Lagerung und ihrem Transport viel Platz
benötigt,
so daß vorhandener
Lager- und Transportraum nicht optimal genutzt werden kann.
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Für
die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, ein Verrohrungssystem
für eine Kaskadenheizungsanlage
der eingangs genannten Art zu schaffen, das die vorstehend eingegebenen Nachteile
vermeidet und mit dem auf der einen Seite eine Verrohrung einer
Kaskadenheizungsanlage schnell, einfach und übersichtlich erstellt werden kann
und bei dem auf der anderen Seite für Lagerung und Transport nur
verhältnismäßig wenig
Platz beansprucht wird, so daß Lager-
und Transportraum gut genutzt werden kann.
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Die Lösung dieser Aufgabe gelingt
mit einem Verrohrungssystem für
eine Kaskadenheizungsanlage der eingangs genannten Art, das dadurch
gekennzeichnet ist,
- – daß der Kesselvorlauf-Sammler
und der Kesselrücklauf-Verteiler jeweils
aus einer der Zahl der Heizkessel entsprechenden Anzahl von vorgefertigten
Rohrleitungsabschnitten gebildet ist, von denen jeweils einer jedem
Kessel zugeordnet ist,
- – daß jeder
Rohrleitungsabschnitt mit dichtend mit der hydraulischen Weiche
oder mit einem benachbarten Rohrleitungsabschnitt oder mit einem Verschlußstück verbindbaren
Verbindungsenden ausgeführt
ist und
- – daß jeder
Rohrleitungsabschnitt je einen der Anschlußstutzen zum Anschluß der Heizkesselvorläufe und
der Heizkesselrückläufe aufweist.
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Mit der Erfindung wird vorteilhaft
erreicht, daß die
einzelnen Teile wesentlich einfacher zu lagern und zu transportieren
sind, da sie nicht so sperrig sind wie die aus dem Stand der Technik
bekannte, vorgefertigte Kaskadeneinheit. Gleichzeitig wird mit der
vorliegenden Erfindung für
die Verrohrung der Kaskadenheizungsanlage vorteilhaft ein Baukastensystem
geschaffen, bei dem einzelne Bauteile schnell und einfach und in
variabler Anordnung, entsprechend einer variablen Zahl von Heizkesseln,
miteinander verbunden werden können.
Zudem ist bei dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem
auch eine nachträgliche
Erweiterung der Kaskadenheizungsanlage auf einfache Art und Weise
möglich,
indem einfach in den Verteiler und in den Sammler entsprechend der
Anzahl der hinzukommenden Heizkessel jeweils für jeden neuen Kessel ein zusätzlicher
Rohrleitungsabschnitt eingefügt
wird. An diesen eingefügten
Rohrleitungsabschnitt kann dann der weitere Heizkessel angeschlossen
werden. Die Erstellung der Verrohrung der Kaskadenheizungsanlage
kann mit dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem
fast so schnell erfolgen, wie mit einer vorgefertigten Kaskadeneinheit;
gleichzeitig werden aber mit dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem Vorteile
hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit
an unterschiedliche Kesselzahlen und Vorteile bei der Lagerung und
beim Transport hinsichtlich des dafür benötigten Raums erzielt.
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In einer ersten Weiterbildung der
Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils
alle Rohrleitungsabschnitte des Kesselvorlauf-Sammlers untereinander identisch
sind und daß jeweils
alle Rohrleitungsabschnitte des Kesselrücklauf-Verteilers untereinander identisch sind.
Bei dieser Ausgestaltung des Verrohrungssystems werden nur zwei
unterschiedliche Rohrleitungsabschnitte benötigt, so daß eine kostengünstige Fertigung
möglich
ist. Die Rohrleitungsab schnitte für den Sammler und die Rohrleitungsabschnitte
für den
Verteiler unterscheiden sich dabei vorzugsweise auch nur in der
Position des Anschlußstutzens
voneinander, so daß damit
ein weiterer Beitrag zu einer kostengünstigeren Fertigung geleistet wird.
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Eine alternative Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Verrohrungssystems
sieht vor, daß jeweils
die Rohrleitungsabschnitte des Kesselvorlauf-Sammlers mit Ausnahme
eines von der hydraulischen Weiche am weitesten entfernten, eine
geringere Länge
aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts untereinander identisch sind
und daß jeweils
die Rohrleitungsabschnitte des Kesselrücklauf-Verteilers mit Ausnahme
eines von der hydraulischen weiche am weitesten entfernten, eine
geringere Länge
aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts untereinander identisch sind.
Diese Ausgestaltung des Verrohrungssystems unterscheidet sich von
der zuvor beschriebenen Ausgestaltung dadurch, daß spezielle
Rohrleitungsendabschnitte vorgesehen sind, die eine geringere Länge aufweisen.
An ihrem freien Ende sind diese Rohrleitungsendabschnitte entweder
mit einem Verschlußstück verschlossen oder
als geschlossene Rohrenden ausgeführt. Mit dieser Gestaltung
wird insbesondere erreicht, daß über den
letzten Kessel einer Kaskadenheizungsanlage hinaus vorragende Rohrleitungsabschnitte
vermieden werden.
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Weiter schlägt die Erfindung vor, daß die Verbindungsenden
jeweils als untereinander gleiche, flachdichtende Verbindungsflansche
ausgeführt
sind. Hiermit wird ein weiterer Beitrag zu einer möglichst geringen
Zahl unterschiedlicher Einzelteile des Verrohrungssystems geleistet,
was wieder zu einer einfachen und kostengünstigen Herstellung beiträgt. Sinnvollerweise
sind dabei auch die Anschlüsse
an der hydraulischen Weiche als mit den Ver bindungsenden übereinstimmende,
flachdichtende Verbindungsflansche ausgeführt, so daß auch hier keine besonderen,
insbesondere anderen Verbindungen, erforderlich werden.
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Eine Weiterbildung der Erfindung
sieht vor, daß die
hydraulische Weiche mit spiegelsymmetrisch zu ihrer Längsmittelebene
angeordneten Anschlüssen
in Form von flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt und
wahlweise mit einem linken oder einem rechten Ende des Kesselvorlauf-Sammlers
und des Kesselrücklauf-Verteilers
verbindbar ist. Durch die spiegelsymmetrische Anordnung der Anschlüsse kann
die hydraulische Weiche sowohl an einem linken als auch an einem
rechten Ende von Sammler und Verteiler angeordnet und angeschlossen
werden. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, eine linke und eine
rechte Ausführung
der hydraulischen Weiche oder des gesamten Verrohrungssystems vorzuhalten.
Auch dies trägt
zu einer kostengünstigen
Herstellung des Verrohrungssystems bei und schafft eine höhere Flexibilität bei der
Erstellung der Verrohrung der Heizungsanlage entsprechend den jeweils
vorgefundenen örtlichen
Gegebenheiten.
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Eine alternative Ausgestaltung hinsichtlich der
Verbindungsenden schlägt
vor, daß die
Verbindungsenden jeweils auf der einen Seite flachdichtend mit einer Überwurfmutter
und auf der anderen Seite mit einem rohrverformten Außengewinde
ausgeführt sind.
Diese Ausgestaltung bietet insbesondere den Vorteil, daß sich eine
Verbindung einfach durch Verdrehen der Überwurfmutter herstellen und
lösen läßt, was
dem Installationspersonal ein schnelles Arbeiten ermöglicht.
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In weiterer Ausgestaltung des Verrohrungssystems
wird vorgeschlagen, daß die
Anschlußstutzen
in Form von zu nächst
horizontal und dann nach oben in Richtung zum jeweiligen Heizkessel
laufenden Rohrbögen
ausgeführt
sind. Hiermit wird erreicht, daß für die Verbindung
zu den Vorläufen
und Rückläufen der
Heizkessel nur noch gerade Rohrabschnitte eingefügt werden müssen, was die Installationsarbeiten
vor Ort einfach hält.
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Eine alternative Ausgestaltung schlägt vor, daß die Anschlußstutzen
in Form von kurzen, horizontal verlaufenden geraden Rohrabschnitten
ausgeführt
sind und daß an
jeden Anschlußstutzen
ein in Richtung zum jeweiligen Heizkessel laufender Rohrbogen dichtend
anschließbar
ist. Bei dieser Ausführung
bleiben die Rohrabschnitte sehr kompakt, da sie jeweils nur einen
kurzen Anschlußstutzen
haben. Auf der anderen Seite muß dann
auf der Baustelle noch jeweils ein Rohrbogen angeschlossen werden,
was einen etwas höheren
Installationsaufwand erfordert.
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Hinsichtlich der Anschlußstutzen
ist bevorzugt vorgesehen, daß diese
mit flachdichtenden Schraubanschlußenden ausgebildet sind. Hierdurch wird
vermieden, daß Rohrabschnitte
zum Verbinden miteinander und mit den Vorläufen und Rückläufen der Heizkessel ineinander
gesteckt werden müssen, was
bei vorab installierten Kesseln und einem schon installierten Sammler
oder Verteiler schwierig werden kann. Durch die Verwendung der flachdichtenden Schraubanschlußenden können die
benötigten
Leitungsabschnitte einfach quer zu ihrer Längsrichtung eingefügt werden,
was die Installationsarbeiten vereinfacht.
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Um für die einzelnen Teile des Verrohrungssystems
möglichst
gängige
Ausgangsmaterialien verwenden zu können, ist bevorzugt vorgesehen, daß die Rohrleitungsabschnitte
des Sammlers und des Verteilers mit einem runden Rohrquerschnitt
ausgebildet sind.
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Schließlich ist für das erfindungsgemäße Verrohrungssystem
noch vorgesehen, daß dieses
für jeden
Rohrleitungsabschnitt des Sammlers und des Verteilers je ein passend
vorgefertigtes, außen
an diesen anbringbares wärmeisolierendes
Isolierstoff-Formteil umfaßt.
Hiermit läßt sich
schnell und einfach und damit kostensparend die Verrohrung, die mit
dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem hergestellt
wurde, gegen Wärmeverluste
isolieren.
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Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnungen
zeigen:
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1 ein
Verrohrungssystem für
zwei Heizkessel in Frontalansicht,
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2 das
Verrohrungssystem aus 1 in Draufsicht,
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3 das
Verrohrungssystem in einer zweiten Ausführung für drei Heizkessel in Frontalansicht und
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4 das
Verrohrungssystem aus 3 in Draufsicht.
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1 der
Zeichnung zeigt in Frontalansicht ein erstes Verrohrungssystem 1 für zwei Heizkessel 2,
die in strichpunktierten Linien angedeutet sind.
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Das Verrohrungssystem 1 umfaßt einen
Kesselvorlauf-Sammler 3 und einen darunter und parallel dazu
verlaufenden Kesselrücklauf-Verteiler 4.
Sowohl der Sammler 3 als auch der Verteiler 4 sind
jeweils aus zwei Rohrleitungsabschnitten 3', 3''bzw. 4', 4' ' gebildet . Dem in 1 rechten
Kessel 2 sind dabei die beiden Rohrleitungsabschnitte 3' und 4' zugeordnet;
dem in 1 linken Kessel 2 sind
die Rohrleitungsabschnitte 3'' und 4'' zugeordnet.
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Ganz rechts in 1 ist
eine hydraulische Weiche 5 erkennbar. Diese hydraulische
Weiche 5 besitzt ein vertikal angeordnetes Gehäuse 50,
das hier als geschlossenes Rechteckprofil ausgeführt ist.
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Nahe ihrem oberen Ende besitzt die
hydraulische Weiche 5 spiegelsymmetrisch zu ihrer vertikalen
Längsmittelebene
zwei Anschlußstutzen 55, 55'. Zwei weitere
Anschlußstutzen 56, 56' sind spiegelsymmetrisch
zueinander weiter unten in Höhe
des Verteilers 4 angebracht.
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Die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' des Sammlers 3 sind zu
ihrer Verbindung miteinander sowie zur Verbindung mit der hydraulischen
Weiche 5 an ihren Verbindungsenden 31, 32 jeweils
mit untereinander gleichen, flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt. An
dem in 1 nach links weisenden, von
der hydraulischen Weiche 5 entfernt liegenden Ende 32 des
Rohrleitungsabschnitts 3'' ist ein Verschlußstück 39 dichtend
auf das Verbindungsende 32 aufgesetzt.
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In gleicher Weise sind die Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' an ihren Verbindungsenden 41, 42 ebenfalls
als untereinander und mit den zuvor erwähnten Verbindungsenden gleichen,
flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt. Über diese Verbindungsenden 31, 32, 41, 42 sind
die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' bzw. 4', 4'' zu
dem Sammler 3 bzw. zu dem Verteiler 4 dichtend
miteinander verbunden. Auch bei dem Verteiler 4 ist an
dem von der Weiche 5 ent fernt liegenden freien Verbindungsende 42 ein
Verschlußstück 49 dichtend
angebracht.
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Der Sammler 3 und der Verteiler 4 sind
jeweils über
ihr zur hydraulischen Weiche 5 weisendes Verbindungsende 31, 41 mit
dem diesem zugewandten Anschlußstutzen 55 bzw. 56 der
hydraulischen Weiche 5 dichtend verbunden.
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Jeder Kessel 2 besitzt einen
Anschluß für den Kesselvorlauf 23 und
den Kesselrücklauf 24.
Die Kesselvorläufe 23 sind
jeweils mit dem Kesselvorlauf-Sammler 3 zu verbinden. Hierzu
besitzen die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' jeweils
in einer passenden Plazierung einen Anschlußstutzen 33. Jeder
Anschlußstutzen 33 verläuft von
der dem Betrachter abgewandten Rückseite
des Rohrleitungsabschnitts 3', 3'' zunächst nach hinten und dann nach
oben in Richtung zum jeweiligen Heizkessel 2. Mittels eines Schraubanschlußendes 34 kann
jeder Anschlußstutzen 33 mit
einem Kesselvorlauf 23 durch Zwischenfügen eines geraden Rohrstücks verbunden
werden.
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Die Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' des Kesselrücklauf-Verteilers 4 besitzen jeweils
einen Anschlußstutzen 44.
Auch hier verlaufen die Anschlußstutzen 44 von
der dem Betrachter abgewandten Rückseite
der Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' zunächst nach hinten und dann nach
oben in Richtung zum Kesselrücklauf 24 der
beiden Heizkessel 2. Auch hier können durch Zwischenfügen von
geraden Rohrabschnitten die Kesselrückläufe 24 mit den Anschlußstutzen 44 des
Verteilers 4 verbunden werden.
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Wie aus der 1 ersichtlich
ist, sind die Rohrleitungsabschnitte 3' auf der einen Seite und 3'' auf der anderen Seite bzw. 4' auf der einen
Seite und 4'' auf der anderen
Seite etwas unterschiedlich ausgeführt, hier mit unterschiedlicher
Länge.
Dabei ist jeweils der dem von der hydraulischen Weiche 5 aus gesehen
letzten Kessel 2 zugeordnete Rohrleitungsabschnitt 3'' bzw. 4'' kürzer ausgeführt, damit
ein Leitungsüberstand über den
letzten, in 1 linken Kessel 2 hinaus
vermieden wird.
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Wenn die Heizungsanlage mehr als
zwei Kessel 2 umfassen soll, wird zwischen die Rohrleitungsabschnitte 3' und 3'' bzw. 4' und 4'' jeweils
ein weiteres Paar von Rohrleitungsabschnitten 3' und 4' pro zusätzlichem
Kessel eingefügt.
Danach können dann
auch die weiteren Kessel mit dem Sammler 3 und dem Verteiler 4 auf
einfache Art und Weise verbunden werden.
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Die in 1 nach
rechts weisenden Anschlußstutzen 55' und 56' der hydraulischen
Weiche 5 dienen zum Anschluß mindestens eines Heizkreises,
der hier nicht dargestellt ist und der die üblichen Wärmeverbraucher, insbesondere
Heizkörper,
umfaßt.
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Alternativ können die Anschlußstutzen 55', 56' der hydraulischen
Weiche für
den Anschluß von Sammler 3 und
Verteiler 4 genutzt werden, wobei sich dann eine Verrohrung
mit links angeordneter Weiche 5 ergibt. Der Heizkreis ist
dann an die Anschlußstutzen 55, 56 anzuschließen.
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Ganz oben ist an der hydraulischen
Weiche 5 ein nach vorne weisender kleiner Rohrstutzen 51 angebracht,
der beispielsweise zur Aufnahme eines Temperaturfühlers dient.
Nahe dem unteren Ende des Gehäuses 50 der
hydraulischen weiche 5 ist ein zweiter, ebenfalls nach
vorne weisender Rohrstutzen 52, angebracht, der beispielsweise
zum Abzug von ggf. im unteren Teil der hydraulischen Weiche 5 angesammeltem
Schlamm benutzt werden kann. Im Normalbetrieb der Heizungsanlage
sind die Rohrstutzen 51 und 52 dicht verschlossen.
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Ganz unten besitzt das Gehäuse 50 der
hydraulischen Weiche 5 mehrere Fußplatten 58, die zur Befestigung
der hydraulischen Weiche 5 auf einem Fußboden eines Aufstellungsraums
dienen.
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2 der
Zeichnung zeigt das Verrohrungssystem 1 aus 1 nun in Draufsicht. Auch in 2 ist die Lage der Heizkessel 2 durch
strichpunktierte Linien angedeutet. Der Blick des Betrachters fällt hier auf
den Kesselvorlauf-Sammler 3; der Kesselrücklauf-Verteiler 4 ist
durch den Sammler 3 verdeckt. Auch die 2 verdeutlicht, daß jedem Kessel 2 ein Rohrleitungsabschnitt 3', 3'' des Sammlers 3 zugeordnet
ist. Auch ist in 2 die
Verbindung der Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' untereinander
sowie mit der hydraulischen Weiche 5 über die Verbindungsenden 31, 32 und
den Anschlußstutzen 55 erkennbar.
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Hinter dem Sammler 3, d.h.
in 2 über diesem,
sind die vom Sammler 3 ausgehenden Anschlußstutzen 33 und
die vom Verteiler 4 ausgehenden Anschlußstutzen 44 erkennbar.
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Ganz rechts in 2 ist die hydraulische Weiche 5 in
Draufsicht sichtbar, wobei hier besonders der rechteckige Querschnitt
des Gehäuses 50 der
hydraulischen Weiche 5 sichtbar wird. Nach links weist
der Anschlußstutzen 55 der
hydraulischen Weiche 5, an den das rechte Anschlußende 31 des Sammlers 3 angeschlossen
ist. Nach rechts weist spiegelsymmetrisch dazu der Anschlußstutzen 55', an den ein
Vorlaufanschluß eines
zugehörigen
Heizkreises, der hier nicht dargestellt ist, anschließbar ist.
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Vom Gehäuse 50 der hydraulischen
Weiche 5 erstrecken sich die beiden kleinen Anschlußstutzen 51, 52 nach
vorne, d.h. in 2 nach
unten. Ganz im Hintergrund der hydraulischen Weiche 5 sind
deren Fußplatten 58 erkennbar,
die jeweils ein Langloch für eine
Befestigungsschraube aufweisen, um die hydraulische Weiche 5 auf
dem Fußboden
eines Aufstellungsraums zu befestigen.
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3 der
Zeichnung zeigt ein zweites Verrohrungssystem 1, bei dem
nun die hydraulische Weiche 5 links angeordnet ist und
das für
den Anschluß von
den 3 Heizkesseln, die hier nicht dargestellt sind, vorgesehen ist.
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Die hydraulische Weiche 5 besitzt
auch hier ein vertikal angeordnetes Gehäuse 50, von dem aus nahe
dem oberen Ende nach rechts ein Anschlußstutzen 55 vorsteht,
der hier mit einem Außengewinde
ausgeführt
ist. An diesen Anschlußstutzen
sind im in 3 dargestellten
Beispiel insgesamt drei untereinander identische Rohrleitungsabschnitte 3' anschließbar, die
zusammen den Kesselvorlauf-Sammler 3 bilden.
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Jeweils an ihrem linken Anschlußende 31 sind
die Rohrleitungsabschnitte 3' mit
einer Überwurfmutter
ausgeführt;
am jeweils rechten Anschlußende 32 besitzen
auch die Rohrleitungsabschnitte 3' jeweils ein Außengewinde, das mit dem Außengewinde
am Anschlußstutzen 55 der
hydraulischen Weiche 5 übereinstimmt.
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Das in 3 ganz
rechte, von der hydraulischen Weiche 5 am weitesten entfernt liegende
Verbindungsende 32 des Rohrleitungsabschnitts 3' ist mit einem
Verschlußstück 39 mit
einem Innengewinde dichtend verschließbar.
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In analoger Weise ist der Kesselrücklauf-Verteiler 4 durch
insgesamt drei identische Rohrleitungsabschnitte 4' gebildet, die
jeweils an ihrem linken Verbindungsende 41 mit einer Überwurfmutter
und an ihrem rechten Verbindungsende 42 jeweils mit einem Außengewinde
ausgeführt
sind. Der dem Verteiler 4 zugeordnete Anschlußstutzen 56 der
hydraulischen Weiche 5 besitzt ebenfalls ein gleiches Außengewinde.
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Ganz rechts ist auch hier der letzte,
von der hydraulischen Weiche 5 am weitesten entfernt liegende
Rohrleitungsabschnitt 4' an
seinem nach rechts weisenden Verbindungsende 42 mit einem Verschlußstück 49 in
Form einer geschlossen Überwurfmutter
dichtend verschließbar.
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Nach dem Verschrauben der einzelnen Rohrleitungsabschnitte 3' bzw. 4' miteinander
und mit dem jeweils zugehörigen
Anschlußflansch 55 bzw. 56 der
hydraulischen Weiche 5 sind der Kesselvorlauf-Sammler 3 und
der Kesselrücklauf-Verteiler 4 fertiggestellt.
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Jeder Rohrleitungsabschnitt 3' des Sammlers 3 besitzt
an seiner vom Betrachter abgewandten Rückseite einen Anschlußstutzen 33,
der zur Verbindung mit einem Kesselvorlauf, der hier nicht dargestellt
ist, dient. In entsprechender Weise besitzt jeder Rohrleitungsabschnitt 4' des Verteilers 4 einen
ebenfalls an der Rückseite
liegenden Anschlußstutzen 44, der
zur Verbindung mit einem hier ebenfalls nicht dargestellten Kesselrücklauf dient.
Dabei ist jedem Paar aus einem Rohrleitungsabschnitt 3' und einem Rohrleitungsabschnitt 4' je ein Heizkessel,
der hier ebenfalls nicht dargestellt ist, zugeordnet. Die Länge der Rohrleitungsabschnitte 3' und 4' ist dabei so
gewählt, daß sie einem
Rasterabstand der nebeneinander anzuordnenden Heizkessel entspricht.
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An ihrer in 3 nach links, also von dem Sammler 3 und
dem Verteiler 4 weg weisenden Seite besitzt die hydraulische
Weiche 5 oben einen Heizkreis-Anschlußstutzen 55' und unten einen
zweiten Heizkreis-Anschlußstutzen 56'. Der Heizkreis
ist hier im übrigen
nicht dargestellt.
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Ganz oben ist auf der nach oben weisenden Stirnseite
des Gehäuses 50 der
hydraulischen Weiche 5 ein kurzer Rohrstutzen 51' angebracht,
der beispielsweise für
die Aufnahme eines Entlüftungsventils
verwendet werden kann. An der dem Betrachter zugewandten Flachseite
der hydraulischen Weiche 5 ist oben ein Rohrstutzen 51 angebracht,
der beispielsweise für
die Unterbringung eines Temperaturfühlers genutzt werden kann.
Ganz unten besitzt die hydraulische Weiche 5 einen dritten
Rohrstutzen 52, der nach unten weist und der beispielsweise
zum Abzug von ggf. angesammeltem Schlamm aus dem Inneren der hydraulischen
Weiche 5 genutzt werden kann.
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4 der
Zeichnung schließlich
zeigt das Verrohrungssystem 1 aus 3 in Draufsicht. Ganz links fällt der
Blick auf das obere Stirnende der hydraulischen Weiche 5,
deren Gehäuse 50 auch
hier durch ein im Querschnitt rechteckiges Hohlprofil gebildet ist.
Nach rechts ragt von der hydraulischen Weiche 5 der obere
Anschlußstutzen 55 für den Kesselvorlauf-Sammler 3 vor,
der in 4 ebenfalls, sichtbar
ist. Der darunter liegende Kesselrücklauf-Verteiler 4 ist
in 3 durch den Sammler 3 verdeckt.
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An den einzelnen Rohrleitungsabschnitten 3' sind wieder
die Verbindungsenden 31 und 32 erkennbar, die
als Überwurfmutter
bzw. als Außengewinde ausgeführt sind.
Jeweils nach hinten hin, also in 4 nach
oben, erstreckt sich der Anschlußstutzen 33 jedes
Rohrleitungsabschnitts 3'.
Die Anschlußstutzen 44 des
Verteilers 4 sind hier verdeckt.
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Wie ein Vergleich der Rohrleitungsabschnitte 3', 4' in 3 und 4 zeigt, sind die Rohrleitungsabschnitte 3', 4' jeweils identisch.
Damit können
gleiche Rohrleitungsabschnitte sowohl für den Sammler 3 als auch
für den
Verteiler 4 verwendet werden. Ein üblicherweise erforderlicher
seitlicher Versatz auf dem Weg zu den Kesselvorläufen und -rückläufen wird dann mit den zwischen
den Anschlußstutzen 33, 44 und
den Heizkesseln anzuordnenden Rohrleitungen hergestellt.
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In der Draufsicht auf die hydraulische
Weiche 5 gemäß 4 sind noch der obere Rohrstutzen 51' auf der oberen
Stirnseite des Gehäuses 50 sowie der
obere, nach vorne, also in 4 nach
unten weisende Rohrstutzen 51 erkennbar. Nach links weist der
obere Anschlußstutzen 55' für den Heizkreis.
Der untere Anschlußstutzen 56' ist in 4 verdeckt und deshalb nicht
sichtbar.
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Ganz rechts in 4 ist schließlich wieder das Verschlußstück 39 des
Kesselvorlauf-Sammlers 3 sichtbar, mit dem der Sammler 3 dicht
verschließbar
ist.