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DE10341002A1 - Verrohrungssystem - Google Patents

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DE10341002A1
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pipe
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Wilhelm Zweers
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Comfort Sinusverteiler GmbH
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Abstract

Es soll ein Verrohrungssystem (1) für eine Kaskadenheizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln (2) und mit einer hydraulischen Weiche (5) geschaffen werden, das einfach, übersichtlich und platzsparend ist. DOLLAR A Bei dem Verrohrungssystem (1) ist vorgesehen, DOLLAR A daß ein Kesselvorlauf-Sammler (3) und ein Kesselrücklauf-Verteiler (4) jeweils aus einer der Zahl der Heizkessel (2) entsprechenden Anzahl von vorgefertigten Rohrleitungsabschnitten (3', 3''; 4', 4'') gebildet sind, von denen jeweils einer jedem Kessel (2) zugeordnet ist, DOLLAR A daß jeder Rohrleitungsabschnitt (3', 3''; 4', 4'') mit dichtend mit der hydraulischen Weiche (5) oder mit einem benachbarten Rohrleitungsabschnitt (3'', 3'; 4'', 4') oder mit einem Verschlußstück (39, 49) verbindbaren Verbindungsenden (31, 32; 41, 42) ausgeführt ist und DOLLAR A daß jeder Rohrleitungsabschnitt (3', 3''; 4', 4'') je einen Anschlußstutzen (33, 44) zum Anschluß der Heizkesselvorläufe (23) und der Heizkesselrückläufe (24) der Kessel (2) aufweist. DOLLAR A Das Verrohrungssystem (1) bildet ein variables Baukastensystem mit einfachen, platzsparend Teilen, die schnell und übersichtlich montierbar sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verrohrungssystem für eine Kaskadenheizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln, insbesondere mit hängend montierten Brennwertkesseln, mit einer hydraulischen Weiche, die einerseits mit den Vorläufen und Rückläufen aller Heizkessel und andererseits mit mindestens je einem Heizkreisvorlauf und Heizkreisrücklauf verbunden ist, wobei das Verrohrungssystem weiterhin je einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Kesselvorlauf-Sammler und Kesselrücklauf-Verteiler umfaßt, wobei der Sammler und der Verteiler übereinander angeordnet und mit der hydraulischen Weiche verbunden sind und wobei der Sammler und der Verteiler jeweils mit vorbereiteten, für eine Gruppe aus zwei oder mehr Heizkesseln angepaßt plazierten Anschlußstutzen zum Anschluß der Heizkesselvorläufe und der Heizkesselrückläufe ausgeführt sind.
  • Aus DE-U 299 14 303 ist eine Kaskadenheizungsanlage bekannt. Diese bekannte Heizungsanlage umfaßt eine Kaskadeneinheit, die aus der hydraulischen Weiche, dem Kesselvorlauf-Sammler und dem Kesselrücklauf-Verteiler besteht. Dabei sind der Sammler und der Verteiler unmittelbar übereinander angeordnet und fest mit der hydraulischen Weiche verbunden und bilden mit dieser die vorgefertigte, eine transportable Bau- und Montageeinheit darstellende Kaskadeneinheit.
  • Mit dieser bekannten Kaskadeneinheit läßt sich die Verrohrung einer Kaskadenheizungsanlage vorteilhaft schnell und übersichtlich erstellen. Es hat sich aber als nachteilig herausgestellt, daß die vorgefertigte Kaskadeneinheit bei ihrer Lagerung und ihrem Transport viel Platz benötigt, so daß vorhandener Lager- und Transportraum nicht optimal genutzt werden kann.
  • Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, ein Verrohrungssystem für eine Kaskadenheizungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, das die vorstehend eingegebenen Nachteile vermeidet und mit dem auf der einen Seite eine Verrohrung einer Kaskadenheizungsanlage schnell, einfach und übersichtlich erstellt werden kann und bei dem auf der anderen Seite für Lagerung und Transport nur verhältnismäßig wenig Platz beansprucht wird, so daß Lager- und Transportraum gut genutzt werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einem Verrohrungssystem für eine Kaskadenheizungsanlage der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist,
    • – daß der Kesselvorlauf-Sammler und der Kesselrücklauf-Verteiler jeweils aus einer der Zahl der Heizkessel entsprechenden Anzahl von vorgefertigten Rohrleitungsabschnitten gebildet ist, von denen jeweils einer jedem Kessel zugeordnet ist,
    • – daß jeder Rohrleitungsabschnitt mit dichtend mit der hydraulischen Weiche oder mit einem benachbarten Rohrleitungsabschnitt oder mit einem Verschlußstück verbindbaren Verbindungsenden ausgeführt ist und
    • – daß jeder Rohrleitungsabschnitt je einen der Anschlußstutzen zum Anschluß der Heizkesselvorläufe und der Heizkesselrückläufe aufweist.
  • Mit der Erfindung wird vorteilhaft erreicht, daß die einzelnen Teile wesentlich einfacher zu lagern und zu transportieren sind, da sie nicht so sperrig sind wie die aus dem Stand der Technik bekannte, vorgefertigte Kaskadeneinheit. Gleichzeitig wird mit der vorliegenden Erfindung für die Verrohrung der Kaskadenheizungsanlage vorteilhaft ein Baukastensystem geschaffen, bei dem einzelne Bauteile schnell und einfach und in variabler Anordnung, entsprechend einer variablen Zahl von Heizkesseln, miteinander verbunden werden können. Zudem ist bei dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem auch eine nachträgliche Erweiterung der Kaskadenheizungsanlage auf einfache Art und Weise möglich, indem einfach in den Verteiler und in den Sammler entsprechend der Anzahl der hinzukommenden Heizkessel jeweils für jeden neuen Kessel ein zusätzlicher Rohrleitungsabschnitt eingefügt wird. An diesen eingefügten Rohrleitungsabschnitt kann dann der weitere Heizkessel angeschlossen werden. Die Erstellung der Verrohrung der Kaskadenheizungsanlage kann mit dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem fast so schnell erfolgen, wie mit einer vorgefertigten Kaskadeneinheit; gleichzeitig werden aber mit dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem Vorteile hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Kesselzahlen und Vorteile bei der Lagerung und beim Transport hinsichtlich des dafür benötigten Raums erzielt.
  • In einer ersten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils alle Rohrleitungsabschnitte des Kesselvorlauf-Sammlers untereinander identisch sind und daß jeweils alle Rohrleitungsabschnitte des Kesselrücklauf-Verteilers untereinander identisch sind. Bei dieser Ausgestaltung des Verrohrungssystems werden nur zwei unterschiedliche Rohrleitungsabschnitte benötigt, so daß eine kostengünstige Fertigung möglich ist. Die Rohrleitungsab schnitte für den Sammler und die Rohrleitungsabschnitte für den Verteiler unterscheiden sich dabei vorzugsweise auch nur in der Position des Anschlußstutzens voneinander, so daß damit ein weiterer Beitrag zu einer kostengünstigeren Fertigung geleistet wird.
  • Eine alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verrohrungssystems sieht vor, daß jeweils die Rohrleitungsabschnitte des Kesselvorlauf-Sammlers mit Ausnahme eines von der hydraulischen Weiche am weitesten entfernten, eine geringere Länge aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts untereinander identisch sind und daß jeweils die Rohrleitungsabschnitte des Kesselrücklauf-Verteilers mit Ausnahme eines von der hydraulischen weiche am weitesten entfernten, eine geringere Länge aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts untereinander identisch sind. Diese Ausgestaltung des Verrohrungssystems unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen Ausgestaltung dadurch, daß spezielle Rohrleitungsendabschnitte vorgesehen sind, die eine geringere Länge aufweisen. An ihrem freien Ende sind diese Rohrleitungsendabschnitte entweder mit einem Verschlußstück verschlossen oder als geschlossene Rohrenden ausgeführt. Mit dieser Gestaltung wird insbesondere erreicht, daß über den letzten Kessel einer Kaskadenheizungsanlage hinaus vorragende Rohrleitungsabschnitte vermieden werden.
  • Weiter schlägt die Erfindung vor, daß die Verbindungsenden jeweils als untereinander gleiche, flachdichtende Verbindungsflansche ausgeführt sind. Hiermit wird ein weiterer Beitrag zu einer möglichst geringen Zahl unterschiedlicher Einzelteile des Verrohrungssystems geleistet, was wieder zu einer einfachen und kostengünstigen Herstellung beiträgt. Sinnvollerweise sind dabei auch die Anschlüsse an der hydraulischen Weiche als mit den Ver bindungsenden übereinstimmende, flachdichtende Verbindungsflansche ausgeführt, so daß auch hier keine besonderen, insbesondere anderen Verbindungen, erforderlich werden.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die hydraulische Weiche mit spiegelsymmetrisch zu ihrer Längsmittelebene angeordneten Anschlüssen in Form von flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt und wahlweise mit einem linken oder einem rechten Ende des Kesselvorlauf-Sammlers und des Kesselrücklauf-Verteilers verbindbar ist. Durch die spiegelsymmetrische Anordnung der Anschlüsse kann die hydraulische Weiche sowohl an einem linken als auch an einem rechten Ende von Sammler und Verteiler angeordnet und angeschlossen werden. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, eine linke und eine rechte Ausführung der hydraulischen Weiche oder des gesamten Verrohrungssystems vorzuhalten. Auch dies trägt zu einer kostengünstigen Herstellung des Verrohrungssystems bei und schafft eine höhere Flexibilität bei der Erstellung der Verrohrung der Heizungsanlage entsprechend den jeweils vorgefundenen örtlichen Gegebenheiten.
  • Eine alternative Ausgestaltung hinsichtlich der Verbindungsenden schlägt vor, daß die Verbindungsenden jeweils auf der einen Seite flachdichtend mit einer Überwurfmutter und auf der anderen Seite mit einem rohrverformten Außengewinde ausgeführt sind. Diese Ausgestaltung bietet insbesondere den Vorteil, daß sich eine Verbindung einfach durch Verdrehen der Überwurfmutter herstellen und lösen läßt, was dem Installationspersonal ein schnelles Arbeiten ermöglicht.
  • In weiterer Ausgestaltung des Verrohrungssystems wird vorgeschlagen, daß die Anschlußstutzen in Form von zu nächst horizontal und dann nach oben in Richtung zum jeweiligen Heizkessel laufenden Rohrbögen ausgeführt sind. Hiermit wird erreicht, daß für die Verbindung zu den Vorläufen und Rückläufen der Heizkessel nur noch gerade Rohrabschnitte eingefügt werden müssen, was die Installationsarbeiten vor Ort einfach hält.
  • Eine alternative Ausgestaltung schlägt vor, daß die Anschlußstutzen in Form von kurzen, horizontal verlaufenden geraden Rohrabschnitten ausgeführt sind und daß an jeden Anschlußstutzen ein in Richtung zum jeweiligen Heizkessel laufender Rohrbogen dichtend anschließbar ist. Bei dieser Ausführung bleiben die Rohrabschnitte sehr kompakt, da sie jeweils nur einen kurzen Anschlußstutzen haben. Auf der anderen Seite muß dann auf der Baustelle noch jeweils ein Rohrbogen angeschlossen werden, was einen etwas höheren Installationsaufwand erfordert.
  • Hinsichtlich der Anschlußstutzen ist bevorzugt vorgesehen, daß diese mit flachdichtenden Schraubanschlußenden ausgebildet sind. Hierdurch wird vermieden, daß Rohrabschnitte zum Verbinden miteinander und mit den Vorläufen und Rückläufen der Heizkessel ineinander gesteckt werden müssen, was bei vorab installierten Kesseln und einem schon installierten Sammler oder Verteiler schwierig werden kann. Durch die Verwendung der flachdichtenden Schraubanschlußenden können die benötigten Leitungsabschnitte einfach quer zu ihrer Längsrichtung eingefügt werden, was die Installationsarbeiten vereinfacht.
  • Um für die einzelnen Teile des Verrohrungssystems möglichst gängige Ausgangsmaterialien verwenden zu können, ist bevorzugt vorgesehen, daß die Rohrleitungsabschnitte des Sammlers und des Verteilers mit einem runden Rohrquerschnitt ausgebildet sind.
  • Schließlich ist für das erfindungsgemäße Verrohrungssystem noch vorgesehen, daß dieses für jeden Rohrleitungsabschnitt des Sammlers und des Verteilers je ein passend vorgefertigtes, außen an diesen anbringbares wärmeisolierendes Isolierstoff-Formteil umfaßt. Hiermit läßt sich schnell und einfach und damit kostensparend die Verrohrung, die mit dem erfindungsgemäßen Verrohrungssystem hergestellt wurde, gegen Wärmeverluste isolieren.
  • Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein Verrohrungssystem für zwei Heizkessel in Frontalansicht,
  • 2 das Verrohrungssystem aus 1 in Draufsicht,
  • 3 das Verrohrungssystem in einer zweiten Ausführung für drei Heizkessel in Frontalansicht und
  • 4 das Verrohrungssystem aus 3 in Draufsicht.
  • 1 der Zeichnung zeigt in Frontalansicht ein erstes Verrohrungssystem 1 für zwei Heizkessel 2, die in strichpunktierten Linien angedeutet sind.
  • Das Verrohrungssystem 1 umfaßt einen Kesselvorlauf-Sammler 3 und einen darunter und parallel dazu verlaufenden Kesselrücklauf-Verteiler 4. Sowohl der Sammler 3 als auch der Verteiler 4 sind jeweils aus zwei Rohrleitungsabschnitten 3', 3''bzw. 4', 4' ' gebildet . Dem in 1 rechten Kessel 2 sind dabei die beiden Rohrleitungsabschnitte 3' und 4' zugeordnet; dem in 1 linken Kessel 2 sind die Rohrleitungsabschnitte 3'' und 4'' zugeordnet.
  • Ganz rechts in 1 ist eine hydraulische Weiche 5 erkennbar. Diese hydraulische Weiche 5 besitzt ein vertikal angeordnetes Gehäuse 50, das hier als geschlossenes Rechteckprofil ausgeführt ist.
  • Nahe ihrem oberen Ende besitzt die hydraulische Weiche 5 spiegelsymmetrisch zu ihrer vertikalen Längsmittelebene zwei Anschlußstutzen 55, 55'. Zwei weitere Anschlußstutzen 56, 56' sind spiegelsymmetrisch zueinander weiter unten in Höhe des Verteilers 4 angebracht.
  • Die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' des Sammlers 3 sind zu ihrer Verbindung miteinander sowie zur Verbindung mit der hydraulischen Weiche 5 an ihren Verbindungsenden 31, 32 jeweils mit untereinander gleichen, flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt. An dem in 1 nach links weisenden, von der hydraulischen Weiche 5 entfernt liegenden Ende 32 des Rohrleitungsabschnitts 3'' ist ein Verschlußstück 39 dichtend auf das Verbindungsende 32 aufgesetzt.
  • In gleicher Weise sind die Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' an ihren Verbindungsenden 41, 42 ebenfalls als untereinander und mit den zuvor erwähnten Verbindungsenden gleichen, flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt. Über diese Verbindungsenden 31, 32, 41, 42 sind die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' bzw. 4', 4'' zu dem Sammler 3 bzw. zu dem Verteiler 4 dichtend miteinander verbunden. Auch bei dem Verteiler 4 ist an dem von der Weiche 5 ent fernt liegenden freien Verbindungsende 42 ein Verschlußstück 49 dichtend angebracht.
  • Der Sammler 3 und der Verteiler 4 sind jeweils über ihr zur hydraulischen Weiche 5 weisendes Verbindungsende 31, 41 mit dem diesem zugewandten Anschlußstutzen 55 bzw. 56 der hydraulischen Weiche 5 dichtend verbunden.
  • Jeder Kessel 2 besitzt einen Anschluß für den Kesselvorlauf 23 und den Kesselrücklauf 24. Die Kesselvorläufe 23 sind jeweils mit dem Kesselvorlauf-Sammler 3 zu verbinden. Hierzu besitzen die Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' jeweils in einer passenden Plazierung einen Anschlußstutzen 33. Jeder Anschlußstutzen 33 verläuft von der dem Betrachter abgewandten Rückseite des Rohrleitungsabschnitts 3', 3'' zunächst nach hinten und dann nach oben in Richtung zum jeweiligen Heizkessel 2. Mittels eines Schraubanschlußendes 34 kann jeder Anschlußstutzen 33 mit einem Kesselvorlauf 23 durch Zwischenfügen eines geraden Rohrstücks verbunden werden.
  • Die Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' des Kesselrücklauf-Verteilers 4 besitzen jeweils einen Anschlußstutzen 44. Auch hier verlaufen die Anschlußstutzen 44 von der dem Betrachter abgewandten Rückseite der Rohrleitungsabschnitte 4', 4'' zunächst nach hinten und dann nach oben in Richtung zum Kesselrücklauf 24 der beiden Heizkessel 2. Auch hier können durch Zwischenfügen von geraden Rohrabschnitten die Kesselrückläufe 24 mit den Anschlußstutzen 44 des Verteilers 4 verbunden werden.
  • Wie aus der 1 ersichtlich ist, sind die Rohrleitungsabschnitte 3' auf der einen Seite und 3'' auf der anderen Seite bzw. 4' auf der einen Seite und 4'' auf der anderen Seite etwas unterschiedlich ausgeführt, hier mit unterschiedlicher Länge. Dabei ist jeweils der dem von der hydraulischen Weiche 5 aus gesehen letzten Kessel 2 zugeordnete Rohrleitungsabschnitt 3'' bzw. 4'' kürzer ausgeführt, damit ein Leitungsüberstand über den letzten, in 1 linken Kessel 2 hinaus vermieden wird.
  • Wenn die Heizungsanlage mehr als zwei Kessel 2 umfassen soll, wird zwischen die Rohrleitungsabschnitte 3' und 3'' bzw. 4' und 4'' jeweils ein weiteres Paar von Rohrleitungsabschnitten 3' und 4' pro zusätzlichem Kessel eingefügt. Danach können dann auch die weiteren Kessel mit dem Sammler 3 und dem Verteiler 4 auf einfache Art und Weise verbunden werden.
  • Die in 1 nach rechts weisenden Anschlußstutzen 55' und 56' der hydraulischen Weiche 5 dienen zum Anschluß mindestens eines Heizkreises, der hier nicht dargestellt ist und der die üblichen Wärmeverbraucher, insbesondere Heizkörper, umfaßt.
  • Alternativ können die Anschlußstutzen 55', 56' der hydraulischen Weiche für den Anschluß von Sammler 3 und Verteiler 4 genutzt werden, wobei sich dann eine Verrohrung mit links angeordneter Weiche 5 ergibt. Der Heizkreis ist dann an die Anschlußstutzen 55, 56 anzuschließen.
  • Ganz oben ist an der hydraulischen Weiche 5 ein nach vorne weisender kleiner Rohrstutzen 51 angebracht, der beispielsweise zur Aufnahme eines Temperaturfühlers dient. Nahe dem unteren Ende des Gehäuses 50 der hydraulischen weiche 5 ist ein zweiter, ebenfalls nach vorne weisender Rohrstutzen 52, angebracht, der beispielsweise zum Abzug von ggf. im unteren Teil der hydraulischen Weiche 5 angesammeltem Schlamm benutzt werden kann. Im Normalbetrieb der Heizungsanlage sind die Rohrstutzen 51 und 52 dicht verschlossen.
  • Ganz unten besitzt das Gehäuse 50 der hydraulischen Weiche 5 mehrere Fußplatten 58, die zur Befestigung der hydraulischen Weiche 5 auf einem Fußboden eines Aufstellungsraums dienen.
  • 2 der Zeichnung zeigt das Verrohrungssystem 1 aus 1 nun in Draufsicht. Auch in 2 ist die Lage der Heizkessel 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet. Der Blick des Betrachters fällt hier auf den Kesselvorlauf-Sammler 3; der Kesselrücklauf-Verteiler 4 ist durch den Sammler 3 verdeckt. Auch die 2 verdeutlicht, daß jedem Kessel 2 ein Rohrleitungsabschnitt 3', 3'' des Sammlers 3 zugeordnet ist. Auch ist in 2 die Verbindung der Rohrleitungsabschnitte 3', 3'' untereinander sowie mit der hydraulischen Weiche 5 über die Verbindungsenden 31, 32 und den Anschlußstutzen 55 erkennbar.
  • Hinter dem Sammler 3, d.h. in 2 über diesem, sind die vom Sammler 3 ausgehenden Anschlußstutzen 33 und die vom Verteiler 4 ausgehenden Anschlußstutzen 44 erkennbar.
  • Ganz rechts in 2 ist die hydraulische Weiche 5 in Draufsicht sichtbar, wobei hier besonders der rechteckige Querschnitt des Gehäuses 50 der hydraulischen Weiche 5 sichtbar wird. Nach links weist der Anschlußstutzen 55 der hydraulischen Weiche 5, an den das rechte Anschlußende 31 des Sammlers 3 angeschlossen ist. Nach rechts weist spiegelsymmetrisch dazu der Anschlußstutzen 55', an den ein Vorlaufanschluß eines zugehörigen Heizkreises, der hier nicht dargestellt ist, anschließbar ist.
  • Vom Gehäuse 50 der hydraulischen Weiche 5 erstrecken sich die beiden kleinen Anschlußstutzen 51, 52 nach vorne, d.h. in 2 nach unten. Ganz im Hintergrund der hydraulischen Weiche 5 sind deren Fußplatten 58 erkennbar, die jeweils ein Langloch für eine Befestigungsschraube aufweisen, um die hydraulische Weiche 5 auf dem Fußboden eines Aufstellungsraums zu befestigen.
  • 3 der Zeichnung zeigt ein zweites Verrohrungssystem 1, bei dem nun die hydraulische Weiche 5 links angeordnet ist und das für den Anschluß von den 3 Heizkesseln, die hier nicht dargestellt sind, vorgesehen ist.
  • Die hydraulische Weiche 5 besitzt auch hier ein vertikal angeordnetes Gehäuse 50, von dem aus nahe dem oberen Ende nach rechts ein Anschlußstutzen 55 vorsteht, der hier mit einem Außengewinde ausgeführt ist. An diesen Anschlußstutzen sind im in 3 dargestellten Beispiel insgesamt drei untereinander identische Rohrleitungsabschnitte 3' anschließbar, die zusammen den Kesselvorlauf-Sammler 3 bilden.
  • Jeweils an ihrem linken Anschlußende 31 sind die Rohrleitungsabschnitte 3' mit einer Überwurfmutter ausgeführt; am jeweils rechten Anschlußende 32 besitzen auch die Rohrleitungsabschnitte 3' jeweils ein Außengewinde, das mit dem Außengewinde am Anschlußstutzen 55 der hydraulischen Weiche 5 übereinstimmt.
  • Das in 3 ganz rechte, von der hydraulischen Weiche 5 am weitesten entfernt liegende Verbindungsende 32 des Rohrleitungsabschnitts 3' ist mit einem Verschlußstück 39 mit einem Innengewinde dichtend verschließbar.
  • In analoger Weise ist der Kesselrücklauf-Verteiler 4 durch insgesamt drei identische Rohrleitungsabschnitte 4' gebildet, die jeweils an ihrem linken Verbindungsende 41 mit einer Überwurfmutter und an ihrem rechten Verbindungsende 42 jeweils mit einem Außengewinde ausgeführt sind. Der dem Verteiler 4 zugeordnete Anschlußstutzen 56 der hydraulischen Weiche 5 besitzt ebenfalls ein gleiches Außengewinde.
  • Ganz rechts ist auch hier der letzte, von der hydraulischen Weiche 5 am weitesten entfernt liegende Rohrleitungsabschnitt 4' an seinem nach rechts weisenden Verbindungsende 42 mit einem Verschlußstück 49 in Form einer geschlossen Überwurfmutter dichtend verschließbar.
  • Nach dem Verschrauben der einzelnen Rohrleitungsabschnitte 3' bzw. 4' miteinander und mit dem jeweils zugehörigen Anschlußflansch 55 bzw. 56 der hydraulischen Weiche 5 sind der Kesselvorlauf-Sammler 3 und der Kesselrücklauf-Verteiler 4 fertiggestellt.
  • Jeder Rohrleitungsabschnitt 3' des Sammlers 3 besitzt an seiner vom Betrachter abgewandten Rückseite einen Anschlußstutzen 33, der zur Verbindung mit einem Kesselvorlauf, der hier nicht dargestellt ist, dient. In entsprechender Weise besitzt jeder Rohrleitungsabschnitt 4' des Verteilers 4 einen ebenfalls an der Rückseite liegenden Anschlußstutzen 44, der zur Verbindung mit einem hier ebenfalls nicht dargestellten Kesselrücklauf dient. Dabei ist jedem Paar aus einem Rohrleitungsabschnitt 3' und einem Rohrleitungsabschnitt 4' je ein Heizkessel, der hier ebenfalls nicht dargestellt ist, zugeordnet. Die Länge der Rohrleitungsabschnitte 3' und 4' ist dabei so gewählt, daß sie einem Rasterabstand der nebeneinander anzuordnenden Heizkessel entspricht.
  • An ihrer in 3 nach links, also von dem Sammler 3 und dem Verteiler 4 weg weisenden Seite besitzt die hydraulische Weiche 5 oben einen Heizkreis-Anschlußstutzen 55' und unten einen zweiten Heizkreis-Anschlußstutzen 56'. Der Heizkreis ist hier im übrigen nicht dargestellt.
  • Ganz oben ist auf der nach oben weisenden Stirnseite des Gehäuses 50 der hydraulischen Weiche 5 ein kurzer Rohrstutzen 51' angebracht, der beispielsweise für die Aufnahme eines Entlüftungsventils verwendet werden kann. An der dem Betrachter zugewandten Flachseite der hydraulischen Weiche 5 ist oben ein Rohrstutzen 51 angebracht, der beispielsweise für die Unterbringung eines Temperaturfühlers genutzt werden kann. Ganz unten besitzt die hydraulische Weiche 5 einen dritten Rohrstutzen 52, der nach unten weist und der beispielsweise zum Abzug von ggf. angesammeltem Schlamm aus dem Inneren der hydraulischen Weiche 5 genutzt werden kann.
  • 4 der Zeichnung schließlich zeigt das Verrohrungssystem 1 aus 3 in Draufsicht. Ganz links fällt der Blick auf das obere Stirnende der hydraulischen Weiche 5, deren Gehäuse 50 auch hier durch ein im Querschnitt rechteckiges Hohlprofil gebildet ist. Nach rechts ragt von der hydraulischen Weiche 5 der obere Anschlußstutzen 55 für den Kesselvorlauf-Sammler 3 vor, der in 4 ebenfalls, sichtbar ist. Der darunter liegende Kesselrücklauf-Verteiler 4 ist in 3 durch den Sammler 3 verdeckt.
  • An den einzelnen Rohrleitungsabschnitten 3' sind wieder die Verbindungsenden 31 und 32 erkennbar, die als Überwurfmutter bzw. als Außengewinde ausgeführt sind. Jeweils nach hinten hin, also in 4 nach oben, erstreckt sich der Anschlußstutzen 33 jedes Rohrleitungsabschnitts 3'. Die Anschlußstutzen 44 des Verteilers 4 sind hier verdeckt.
  • Wie ein Vergleich der Rohrleitungsabschnitte 3', 4' in 3 und 4 zeigt, sind die Rohrleitungsabschnitte 3', 4' jeweils identisch. Damit können gleiche Rohrleitungsabschnitte sowohl für den Sammler 3 als auch für den Verteiler 4 verwendet werden. Ein üblicherweise erforderlicher seitlicher Versatz auf dem Weg zu den Kesselvorläufen und -rückläufen wird dann mit den zwischen den Anschlußstutzen 33, 44 und den Heizkesseln anzuordnenden Rohrleitungen hergestellt.
  • In der Draufsicht auf die hydraulische Weiche 5 gemäß 4 sind noch der obere Rohrstutzen 51' auf der oberen Stirnseite des Gehäuses 50 sowie der obere, nach vorne, also in 4 nach unten weisende Rohrstutzen 51 erkennbar. Nach links weist der obere Anschlußstutzen 55' für den Heizkreis. Der untere Anschlußstutzen 56' ist in 4 verdeckt und deshalb nicht sichtbar.
  • Ganz rechts in 4 ist schließlich wieder das Verschlußstück 39 des Kesselvorlauf-Sammlers 3 sichtbar, mit dem der Sammler 3 dicht verschließbar ist.

Claims (11)

  1. Verrohrungssystem (1) für eine Kaskadenheizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln (2), insbesondere mit hängend montierten Brennwertkesseln, mit einer hydraulischen Weiche (5), die einerseits mit den Vorläufen (23) und Rückläufen (24) aller Heizkessel (2) und andererseits mit mindestens je einem Heizkreisvorlauf und Heizkreisrücklauf verbunden ist, wobei das Verrohrungssystem (1) weiterhin je einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Kesselvorlauf-Sammler (3) und Kesselrücklauf-Verteiler (4) umfaßt, wobei der Sammler (3) und der Verteiler (4) übereinander angeordnet und mit der hydraulischen Weiche (5) verbunden sind und wobei der Sammler (3) und der Verteiler (4) jeweils mit vorbereiteten, für eine Gruppe aus zwei oder mehr Heizkesseln (2) angepaßt plazierten Anschlußstutzen (33, 44) zum Anschluß der Heizkesselvorläufe (23) und der Heizkesselrückläufe (24) ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, – daß der Kesselvorlauf-Sammler (3) und der Kesselrücklauf-Verteiler (4) jeweils aus einer der Zahl der Heizkessel (2) entsprechenden Anzahl von vorgefertigten Rohrleitungsabschnitten (3', 3''; 4', 4'') gebildet ist, von denen jeweils einer jedem Kessel (2) zugeordnet ist, – daß jeder Rohrleitungsabschnitt (3', 3'' ; 4', 4'') mit dichtend mit der hydraulischen Weiche (5) oder mit einem benachbarten Rohrleitungsabschnitt (3'', 3' ; 4'', 4') oder mit einem Verschlußstück (39, 49) verbindbaren Verbindungsenden (31, 32; 41, 42) ausgeführt ist und – daß jeder Rohrleitungsabschnitt (3', 3''; 4', 4'') je einen der Anschlußstutzen (33, 44) zum Anschluß der Heizkesselvorläufe (23) und der Heizkesselrückläufe (24) aufweist.
  2. Verrohrungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils alle Rohrleitungsabschnitte (3', 3'') des Kesselvorlauf-Sammlers (3) untereinander identisch sind und daß jeweils alle Rohrleitungsabschnitte (4', 4'') des Kesselrücklauf-Verteilers (4) untereinander identisch sind.
  3. Verrohrungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Rohrleitungsabschnitte (3') des Kesselvorlauf-Sammlers (3) mit Ausnahme eines von der hydraulischen Weiche (5) am weitesten entfernten, eine geringere Länge aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts (3'') untereinander identisch sind und daß jeweils die Rohrleitungsabschnitte (4') des Kesselrücklauf-Verteilers (4) mit Ausnahme eines von der hydraulischen Weiche (5) am weitesten entfernten, eine geringere Länge aufweisenden Rohrleitungsendabschnitts (4'') untereinander identisch sind.
  4. Verrohrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsenden (31, 32; 41, 42) jeweils als untereinander gleiche, flachdichtende Verbindungsflansche ausgeführt sind.
  5. Verrohrungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Weiche (5) mit spiegelsymmetrisch zu ihrer Längsmittelebene angeordneten Anschlüssen (55, 55'; 56, 56') in Form von flachdichtenden Verbindungsflanschen ausgeführt und wahlweise mit einem linken oder einem rechten Ende des Kesselvorlauf-Sammlers (3) und des Kesselrücklauf-Verteilers (4) verbindbar ist.
  6. Verrohrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsenden (31, 32; 41, 42) jeweils auf der einen Seite flachdichtend mit einer Überwurfmutter und auf der anderen Seite mit einem rohrverformten Außengewinde ausgeführt sind.
  7. Verrohrungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (33, 44) in Form von zunächst horizontal und dann nach oben in Richtung zum jeweiligen Heizkessel (2) laufenden Rohrbögen ausgeführt sind.
  8. Verrohrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (33, 44) in Form von kurzen, horizontal verlaufenden geraden Rohrabschnitten ausgeführt sind und daß an jeden Anschlußstutzen (33, 44) ein in Richtung zum jeweiligen Heizkessel (2) laufender Rohrbogen (36, 46) dichtend anschließbar ist.
  9. Verrohrungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (33, 44) mit flachdichtenden Schraubanschlußenden (34, 45) ausgebildet sind.
  10. Verrohrungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungsabschnitte (3', 3'' ; 4', 4'') des Sammlers (3) und des Verteilers (4) mit einem runden Rohrquerschnitt ausgebildet sind.
  11. Verrohrungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses für jeden Rohrleitungsabschnitt (3', 3''; 4', 4'') des Sammlers (3) und des Verteilers (4) je ein passend vorgefertigtes, außen an diesen anbringbares wärmeisolierendes Isolierstoff-Formteil umfaßt.
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