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DE29904945U1 - Kaskaden-Heizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln und mit einer hydraulischen Weiche - Google Patents

Kaskaden-Heizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln und mit einer hydraulischen Weiche

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Publication number
DE29904945U1
DE29904945U1 DE29904945U DE29904945U DE29904945U1 DE 29904945 U1 DE29904945 U1 DE 29904945U1 DE 29904945 U DE29904945 U DE 29904945U DE 29904945 U DE29904945 U DE 29904945U DE 29904945 U1 DE29904945 U1 DE 29904945U1
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DE
Germany
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collector
heating system
boilers
distributor
hydraulic switch
Prior art date
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Application number
DE29904945U
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English (en)
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Comfort Sinusverteiler & GmbH
Original Assignee
Comfort Sinusverteiler & GmbH
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Publication date
Application filed by Comfort Sinusverteiler & GmbH filed Critical Comfort Sinusverteiler & GmbH
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Priority to DE29914303U priority patent/DE29914303U1/de
Priority to AT00105024T priority patent/ATE266841T1/de
Priority to DE50006369T priority patent/DE50006369D1/de
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    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/10Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system
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Description

• &Ggr;.
Beschreibung:
Kaskaden-Heizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln und mit einer hydraulischen Weiche
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kaskaden-Heizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln, insbesondere hängend montierten Brennwertkesseln, und mit einer hydraulischen Weiche, die einerseits mit den Vorläufen und Rückläufen aller Heizkessel und andererseits mit mindestens je einem Heizkreisvorlauf und Heizkreisrücklauf verbunden ist.
Bislang wurden und werden noch auch mittlere und größere Heizungsanlagen mit einem einzigen Heizkessel mit entsprechend großer Heizleistung und üblicherweise in bodenstehender Bauweise ausgeführt. Mit dem allgemein zunehmenden Umweltschutz- und Energiespar-Bewußtsein vollzieht sich jedoch z. Zt. in dieser Hinsicht ein Wandel. So werden heute für mittlere und größere Heizungsanlagen zunehmend mehrere kleinere Kessel im Leistungsbereich zwischen etwa 20 und knapp unter 100 kW eingesetzt, wobei die Kessel zu einer sogenannten Kaskade zusammengefügt sind. Häufig sind dabei die Heizkessel moderne Brennwertkessel, die hängend montiert werden. Je nach dem aktuellen Heizleistungsbedarf werden mehr oder weniger viele Heizkessel in Betrieb gesetzt; moderne Kessel haben außerdem schon häufig leistungsmodulierbare Brennersysteme, die eine Leistungsmodulation im Bereich von etwa 40 % bis 100 % der Heizleistung ermöglichen. Eine
solche Kaskaden-Heizungsanlage stellt die benötigte Wärme damit wirtschaftlich, d.h. insbesondere energiesparend und umweltschonend, zur Verfügung. Außerdem gewährleistet eine Kaskaden-Heizungsanlage mit mehreren Heizkesseln eine hohe Betriebsbereitschaft und -sicherheit.
Für die Heizkessel gibt es im Betrieb einen unteren und einen oberen Grenzwert für den Heizwasserdurchsatz, wobei die Grenzwerte nicht unter- bzw. überschritten werden dürfen. Außerdem zirkulieren im Regelfall auf der Primärseite, d.h. in den Heizkesselkreisen, meist kleinere Wassermengen als auf der Sekundärseite, d.h. in den Heizkreisen mit den zugehörigen Radiatoren oder sonstigen Wärmeverbrauchern. Damit die Kaskaden-Heizungsanlage unter diesen Randbedingungen einwandfrei funktioniert, ist der Einbau einer hydraulischen Weiche zwingend erforderlich. Das Zuschneiden, Anpassen und Montieren der Rohrleitungen, die für die Verbindung aller Heizkessel mit der hydraulischen Weiche erforderlich sind, ist sehr zeit- und arbeitsaufwendig, wodurch lange Arbeitszeiten und entsprechend hohe Lohnkosten entstehen. An sich unerwünschte Rohrkreuzungspunkte und Etagenbogen sind bei dieser konventionellen Herstellung der Verrohrung unumgänglich. In den meisten Fällen führt diese Verrohrung von mehreren Heizkesseln mit der hydraulischen Weiche zu einem unübersichtlichen und unprofessionellen Anlagenbild, wobei durch die Unübersichtlichkeit zusätzlich die Gefahr von Falschanschlüssen besteht.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Kaskaden-Heizungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die die dargelegten Nachteile vermeidet und bei der insbesondere reduzierte Montagezeiten und ein professionelles Anlagenbild mit einem geringen Risiko von Anschlußfehlern gewährleistet werden.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einer Kaskaden-Heizungsanlage der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist,
- daß die Heizungsanlage weiterhin je einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Kesselvorlauf-Sammler und Kesselrücklauf-Verteiler umfaßt,
- daß der Sammler und der Verteiler jeweils mit vorbereiteten, für eine Gruppe aus zwei oder mehr Heizkesseln angepaßt plazierten und ausgerichteten Anschlußstutzen zum Anschluß der Heizkesselvorläufe und der Heizkesselrückläufe ausgeführt sind, und
- daß der Sammler und der Verteiler fest mit der hydraulischen Weiche verbunden sind und mit dieser eine vorgefertigte, transportable Bau- und Montageeinheit bilden.
Mit der erfindungsgemäßen Kaskaden-Heizungsanlage wird eine wesentliche Verminderung des Zeit- und Arbeitsaufwandes für die Erstellung der Heizungsanlage vor Ort erreicht. Die Einheit aus Sammler, Verteiler und hydraulischer Weiche kann in einem Fachbetrieb rationell vorgefertigt und mit geringem Aufwand zum Anbringungsort transportiert werden. Dabei können Sammler und Verteiler vorab für gängige Heizkesseltypen und daraus gebildete Mehrkesselanordnungen passend gefertigt werden, so daß der Heizungsanlagenbauer nur noch die passende Einheit auswählen muß, die er für die von ihm zu errichtende Heizungsanlage benötigt. Weiterhin wird vorteilhaft eine sehr übersichtliche und sauber aussehende Konstruktion erreicht, was gleichzeitig die Gefahr von Fehlern bei der Montage und beim Anschluß von Rohrleitungen praktisch auf Null reduziert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Sammler und der Verteiler unmittelbar über- oder nebeneinander unter den Heizkesseln angeordnet sind und daß die Anschlußstutzen in Form von nach oben weisenden
geraden Rohrabschnitten und/oder in Form von zunächst horizontal, vorzugsweise nach hinten, und dann nach oben verlaufenden Rohrbogen ausgeführt sind. Mit dieser Gestaltung wird insbesondere erreicht, daß die Verbindungen zwischen den Heizkesseln einerseits und Sammler und Verteiler andererseits auf dem kürzestmöglichen Weg erfolgen und daß außerdem der unter den Heizkesseln bei deren hängender Montage vorhandener Freiraum sinnvoll für die Unterbringung von Sammler, Verteiler und Anschlußstutzen genutzt wird.
Um Sammler und Verteiler möglichst einfach fertigen zu können und um gleichzeitig eine hohe Eigenstabilität zu erzielen, sind bevorzugt der Sammler und der Verteiler als aufeinanderliegende Rechteckrohre, vorzugsweise mit einer gemeinsamen Mittelwand, ausgeführt. Wenn eine gemeinsame Mittelwand verwendet wird, wird auch noch eine materialsparende Bauweise erzielt. Zur Herstellung von Sammler und Verteiler kann dann ein Rechteckrohr mit einem parallel ausgerichteten U-Profil längs verschweißt werden, wodurch die gewünschten zwei aufeinanderliegenden Rechteckrohre realisiert werden.
Weiter schlägt die Erfindung vor, daß der Sammler oben und der Verteiler unten liegt und daß Sammler und Verteiler an ihrem einen Stirnende mit der im wesentlichen vertikal ausgerichteten hydraulischen Weiche nahe deren unterem Ende mechanisch fest verbunden sind. Die hydraulische Weiche kann aufgrund ihrer Bauhöhe in der Regel nicht unterhalb der Heizkessel angeordnet werden. Deshalb ist die vorgeschlagene Verbindung zwischen Sammler und Verteiler einerseits und hydraulischer Weiche andererseits besonders zweckmäßig, da hierbei die hydraulische Weiche links oder rechts neben der Heizkesselreihe positioniert wird. Da das erhitzte Vorlauf-Heizwasser aus den Kesseln in den oberen Bereich der hydraulischen Weiche geleitet werden muß und da das abgekühlte Rück-
lauf-Heizwasser im unteren Bereich der hydraulischen Weiche anfällt, ist die Anordnung des Sammlers oben und des Verteilers unter diesem besonders zweckmäßig, da dann auf den kürzestmöglichen Wegen die benötigte Heizwasserführung erzielbar ist.
In einer konkreten Weiterbildung der zuletzt beschriebenen Ausführung der Heizungsanlage ist vorgesehen, daß der Sammler an oder nahe seinem weichenseitigen Ende über eine feste Verbindungsleitung mit dem oberen Bereich der hydraulischen Weiche in Strömungsverbindung steht und daß der Verteiler an seinem weichenseitigen Ende über eine Durchbrechung in der ihm zugewandten Wandung der hydraulischen Weiche mit deren unterem Bereich in unmittelbarer Strömungsverbindung steht. Vorteilhaft wird damit für die Strömungsverbindung von der hydraulischen Weiche zum Verteiler keinerlei besondere Leitung benötigt. Die feste Verbindungsleitung vom Sammler zum oberen Bereich der hydraulischen Weiche kann entweder als freistehende Rohrleitung oder auch integriert in das Gehäuse der hydraulischen Weiche ausgeführt sein.
Um eine erleichterte und mit möglichst geringem Aufwand verbundene Anpassung der Heizungsanlage an unterschiedliche vorgegebene räumliche Bedingungen zu ermöglichen, sind zweckmäßig zwischen die Sammler- und Verteiler-Anschlußstutzen einerseits und die Vor- und Rückläufe der Heizkessel andererseits zum Höhenausgleich gerade Rohrstücke, vorzugsweise mit Schneidringverschraubungen an ihren Enden, einfügbar.
Wenn in einem Heizungsraum eine ausreichend große Wandfläche für die Anbringung mehrerer Heizkessel nebeneinander vorhanden ist, sind zweckmäßig die Heizkessel Seite an Seite nebeneinander angeordnet und die vertikalen Abschnitte der Anschlußstutzen im wesentlichen in einer gemeinsamen vertikalen Ebene angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich können, insbesondere wenn keine ausreichend große Wandfläche zur Verfügung steht, ein oder mehrere Paare von Heizkesseln Rücken an Rücken angeordnet und an einem gemeinsamen Träger gehaltert sein und es können die vertikalen Abschnitte der Anschlußstutzen in zwei horizontal voneinander beabstandeten vertikalen Ebenen angeordnet sein. Diese Anordnung ist besonders kompakt und kann unabhängig von einer Wandfläche frei innerhalb eines Raumes untergebracht werden. Die Heizkessel sind dann an auf dem Boden stehenden und/oder an der Decke befestigten Trägern gehaltert. Damit bietet diese Ausführung der erfindungsgemäßen Kaskaden-Heizungsanlage auch Lösungsmöglichkeiten für besonders schwierige räumliche Verhältnisse im Heizungsraum, in dem die Heizungsanlage untergebracht werden muß.
Um die Montage der Heizungsanlage weiter zu vereinfachen und zu beschleunigen, wird vorgeschlagen, daß die aus Sammler, Verteiler und hydraulischer Weiche bestehende Bau- und Montageeinheit mit auf einem Boden aufstellbaren Füßen und/oder mit an einer Wand oder Decke anbringbaren Trägern ausgestattet ist.
Um insbesondere bauseitig relativ oft auftretende Maß- und Lageabweichungen möglichst einfach ausgleichen zu können, sind bevorzugt die Füße und/oder Träger höhen- und/oder längenverstellbar.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine erste Kaskaden-Heizungsanlage in Frontalansicht,
Figur 2 die Heizungsanlage aus Figur 1 in Seitenansicht gemäß dem Pfeil II in Figur 1,
Figur 3 eine zweite Kaskaden-Heizungsanlage, ebenfalls
in Frontalansicht und
Figur 4 die Heizungsanlage aus Figur 3 in Seitenansicht in Richtung des Pfeils IV in Figur 3.
Figur 1 der Zeichnung zeigt ein Beispiel einer Kaskaden-Heizungsanlage 1 mit drei Heizkesseln 2. Die drei Heizkessel 2 sind nebeneinander hängend an einer im Hintergrund liegenden Wand 7 angebracht. Jeder Heizkessel 2
weist einen Vorlauf 23 und einen Rücklauf 24 für das
Heizmedium, üblicherweise Wasser, auf.
Unterhalb der drei Heizkessel 2 sind als Einheit zusammengefaßt ein Kesselvorlauf-Sammler 3 und ein Kesselrücklauf-Verteiler 4 angeordnet, die hier jeweils in Form
eines Rechteckrohres ausgeführt sind, wobei die beiden
Rechteckrohre unmittelbar aufeinanderliegen und in Horizontalrichtung über die gesamte Länge der Anordnung der drei Heizkessel 2 verlaufen. Mit dem Sammler 3 sind auf dessen hier vom Betrachter abgewandter Rückseite drei
Anschlußstutzen 33 in Form von zunächst nach hinten und dann nach oben verlaufenden Rohrbogen verbunden. In gleicher Weise sind an der Rückseite des Verteilers 4 drei
Anschlußstutzen 44 angeschlossen, die ebenfalls als zunächst nach hinten und dann nach oben verlaufende Rohrbogen ausgeführt sind. Unter Zwischenschaltung je eines Absperrventils 23', 24' sind die Anschlußstutzen 33 mit den Vorläufen 23 und die Anschlußstutzen 44 mit den Rückläufen 24 der Heizkessel 2 verbunden.
Weiterhin umfaßt die Heizungsanlage 1 eine hydraulische Weiche 5, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an der rechten Seite der Heizungsanlage 1 angeordnet
ist. Die hydraulische Weiche 5 besitzt ein in Vertikalrichtung verlaufendes Gehäuse 50, das in seinem unteren Bereich mechanisch fest mit der Anordnung aus Sammler 3
und Verteiler 4 verbunden, vorzugsweise verschweißt ist. Von dem rechten Endbereich des Sammlers 3 führt eine feste Rohrleitung 35 in den oberen Bereich des Gehäuses 50 der hydraulischen Weiche und mündet über einen Anschlußstutzen 53 in diese ein. Der Verteiler 4 mündet über eine hier nicht sichtbare Durchbrechung 54 in der Wandung des Gehäuses 50 der hydraulischen Weiche 5 unmittelbar in deren unteren Bereich ein. An ihrer jeweils rechten Seite besitzt die hydraulische Weiche 5 oben einen Heizkreis-Vorlaufanschluß 55 und unten einen Heizkreis-Rücklaufanschluß 56, die zur Verbindung mit einem oder mehreren Heizkreisen mit Wärmeverbrauchern dienen.
Der Sammler 3 und Verteiler 4 mit ihren Anschlußstutzen 33, 44, die hydraulische Weiche 5 und die Rohrleitung 35 sind zu einer vorgefertigten transportablen Bau- und Montageeinheit 10 zusammengefaßt, was eine rationelle Fertigung in einem Fachbetrieb ermöglicht. Zur Aufstellung der Baueinheit 10 sind am Verteiler 4 unterseitig zwei Füße 11 angebracht, die auf einem Boden 6 aufstellbar sind und das Gewicht der Baueinheit 10 aufnehmen.
Ganz links am Sammler 3 ist ein Entleerungsstutzen 3 2 erkennbar, der zum bedarfsweisen Ablassen des Heizwassers aus dem Sammler 3 dient und der im Normalfall verschlossen ist. An der hydraulischen Weiche 5 sitzt ganz oben ein Stutzen 51, der beispielsweise einen Temperaturfühler und/oder ein Entlüftungsventil aufnimmt. Ganz unten an der hydraulischen Weiche 5 ist ein weiterer Stutzen 52 vorgesehen, der ebenfalls im Normalbetrieb verschlossen ist und der zum bedarfsweisen Schlammabzug und zur Entleerung der Weiche 5 dient.
Im Betrieb der Kaskaden-Heizungsanlage 1 werden je nach momentanem Wärmeleistungsbedarf ein oder zwei oder alle Heizkessel 2 betrieben, wobei vorzugsweise die Heizkessel 2 auch noch mit modulierbaren Brennersystemen ausge-
führt sind, so daß auch die Leistung jedes einzelnen Heizkessels 2 noch verändert werden kann. Damit ist ein großes Spektrum an Heizleistungsbedarf sehr wirtschaftlich abdeckbar, was einen kostengünstigen und umweltfreundlichen Heizungsbetrieb gewährleistet. Gleichzeitig ist die Installation der Heizungsanlage 1 unter Verwendung der vorgefertigten Baueinheit 10 sehr einfach und ergibt, wie die Figur 1 augenfällig verdeutlicht, ein sehr übersichtliches und klares Anlagenbild.
Figur 2 der Zeichnung zeigt die Kaskaden-Heizungsanlage 1 aus Figur 1 in einer Seitenansicht gemäß dem Pfeil II in Figur 1. Ganz oben in Figur 2 ist der in Figur 1 ganz linke Heizkessel 2 erkennbar, der an der dahinterliegenden Wand 7 aufgehängt ist. Nahe der Wand 7 verläuft vom Heizkessel 2 dessen Vorlauf 23 nach unten und geht über das Absperrventil 23' in den Anschlußstutzen 33 über, der in den Sammler 3 einmündet. Unterhalb des Sammlers liegt der Verteiler 4, in den der Anschlußstutzen 44 einmündet, der mit dem hier verdeckten Rücklauf des Heizkessels 2 über das entsprechende Absperrventil, das hier ebenfalls verdeckt ist, verbunden ist. Vom Sammler 3 erstreckt sich das Rohr 35 nach oben und mündet in den oberen Bereich der hier durch das Rohr 35 zum größten Teil verdeckten, dahinterliegenden hydraulischen Weiche 5 ein. Wie Figur 2 deutlich zeigt, ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Heizungsanlage 1 die hydraulische Weiche 5 mit einem Breiten- bzw. Tiefenmaß ausgeführt, das demjenigen des Sammlers 3 und Verteilers 4 entspricht. Hierdurch wird die Fertigung der Baueinheit 10 einfach und kostengünstig gehalten.
Ganz unten in Figur 2 ist einer der Füße 11 sichtbar, mit dem sich die Baueinheit 10 auf dem Boden 6 abstützt. Außerdem ist an der dem Betrachter zugewandten Stirnseite des Sammlers 3 noch der dort vorgesehene Entleerungsstutzen 32 sichtbar.
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Die Figuren 3 und 4 der Zeichnung zeigen in Frontal- und Seitenansicht eine Kaskaden-Heizungsanlage 1, die insgesamt vier Heizkessel 2 umfaßt und die in Form von zwei Rücken an Rücken angeordneten Paaren von Heizkesseln 2 ausgeführt ist. In Figur 3 sind zwei der vier Heizkessel 2 erkennbar; die beiden weiteren Heizkessel 2 liegen hinter den sichtbaren Heizkesseln 2 und sind durch diese verdeckt. Da hier hinter den Heizkesseln 2 keine Wand zur Montage vorhanden ist, sind hier die Heizkessel 2 über Träger 81 hängend an einer Decke 8 gehaltert.
Wie bei den Heizkesseln 2 gemäß dem vorherigen Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 weist auch hier jeder Heizkessel 2 einen eigenen Vorlauf 23 und Rücklauf 24 auf, so daß diese bei der Heizungsanlage 1 gemäß Figur 3 und 4 jeweils vierfach vorhanden sind. Dementsprechend sind auch jeweils vier Absperrventile 23' auf der Vorlaufseite und jeweils vier Absperrventile 24' auf der Rücklaufseite vorhanden. Unterhalb der Anordnung der Heizkessel 2 ist auch hier wieder ein Sammler 3 und Verteiler 4 vorgesehen, die wieder zu einem übereinanderliegenden Paar von Rechteckrohren zusammengefaßt sind. Da bei dieser Heizungsanlage die Heizkessel 2 nicht nur nebeneinander sondern auch hintereinander angeordnet sind, sind zur passenden Positionierung der Anschlußstutzen 33 und 44 von Sammler 3 und Verteiler 4 relativ zu den Heizkesseln 2 die horizontal verlaufenden Abschnitte der Anschlußstutzen 33, 44 mit zwei unterschiedlichen Längen ausgeführt. Dies wird besonders in der Figur 4 deutlich, wo dies im unteren Teil sichtbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß auch bei der Anordnung der Heizkessel 2 in Form eines Vierecks nur je ein Sammler und Verteiler 4 benötigt wird.
Wie auch schon bei der Ausführung gemäß den Figuren 1 und 2 sind hier unterhalb des Verteilers 4 zwei Füße vorgesehen, mit denen sich Sammler 3 und Verteiler 4 auf
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dem Boden 6 abstützen. In gleicher Weise wie auch zuvor schon beschrieben sind Sammler 3 und Verteiler 4 hier mit der rechts in Figur 3 sichtbaren hydraulischen Weiche 5 mechanisch und strömungsmäßig verbunden. Vom Sammler 3 verläuft das feste Rohr 35 in den oberen Bereich der hydraulischen Weiche 5; der Verteiler 4 ist unmittelbar durch die Wandung der hydraulischen Weiche 5 hindurch mit deren unterem Bereich strömungsmäßig verbunden.
Figur 4 verdeutlicht zusätzlich besonders gut die Anordnung von je zwei Heizkesseln 2 Rücken an Rücken, wobei die beiden Heizkessel 2 jedes Paares an einem gemeinsamen Träger 81, der mit der Decke 8 verbunden ist, aufgehängt sind. Von dem in Figur 4 linken Heizkessel 2 ist dem Betrachter dessen Rücklauf 24 zugewandt, während bei dem rechts angeordneten Heizkessel 2 dem Betrachter dessen Vorlauf 23 zugewandt ist. Nach unten hin sind Vorlauf 23 und Rücklauf 24 an die Anschlußstutzen 33 und 44 angeschlossen, die in den Sammler 3 bzw. in den Verteiler 4 münden. Die weiteren Vorläufe und Rückläufe der Heizkessel 2 und die weiteren Anschlußstutzen 33, 34 sind in Figur 4 verdeckt und dadurch nicht sichtbar.
Rechts in Figur 4 ist wieder das Rohr 35 vom Sammler 3 in den oberen Bereich der hydraulischen Weiche 5 sichtbar, wobei die hydraulische Weiche 5 hinter dem Rohr 35 liegt und durch dieses zum größten Teil verdeckt wird.
Auch bei der Heizungsanlage 1 gemäß den Figuren 3 und 4 sind wieder der Sammler 3, der Verteiler 4 und die hydraulische Weiche 5 zu einer vorgefertigten und transportablen und dadurch leicht und schnell zu installierenden Bau- und Montageeinheit 10 zusammengefaßt. Durch die Verwendung der Baueinheit 10 ergibt sich auch bei dieser besonderen Anordnung der Heizkessel 2 ein sehr übersichtliches und klares Anlagenbild.

Claims (10)

Schutzansprüche:
1. Kaskaden-Heizungsanlage (l) mit zwei oder mehr Heizkesseln (2), insbesondere hängend montierten Brennwertkesseln, und mit einer hydraulischen Weiche (5), die einerseits mit den Vorläufen (23) und Rückläufen (24) aller Heizkessel (2) und andererseits mit mindestens je einem Heizkreisvorlauf (55) und Heizkreisrücklauf (56) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Heizungsanlage (1) weiterhin je einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Kessel vor lauf Sammler (3) und Kesselrücklauf-Verteiler (4) umfaßt,
- daß der Sammler (3) und der Verteiler (4) jeweils mit vorbereiteten, für eine Gruppe aus zwei oder mehr Heizkesseln (2) angepaßt plazierten und ausgerichteten Anschlußstutzen (33, 44) zum Anschluß der Heizkesselvorläufe (23) und der Heizkesselrückläufe (24) ausgeführt sind, und
- daß der Sammler (3) und der Verteiler (4) fest mit der hydraulischen Weiche (5) verbunden sind und mit dieser eine vorgefertigte, transportable Bau- und Montageeinheit (10) bilden.
2. Kaskaden-Heizungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (3) und der Verteiler (4) unmittelbar über- oder nebeneinander unter den Heizkesseln (2) angeordnet sind und daß die Anschlußstutzen (33, 44) in Form von nach oben weisenden ge-
raden Rohrabschnitten und/oder in Form von zunächst horizontal, vorzugsweise nach hinten, und dann nach oben verlaufenden Rohrbogen ausgeführt sind.
3. Kaskaden-Heizungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (3) und der Verteiler (4) als aufeinanderliegende Rechteckrohre, vorzugsweise mit einer gemeinsamen Mittelwand, ausgeführt
sind.
4. Kaskaden-Heizungsanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (3) oben und
der Verteiler (4) unten liegt und daß Sammler (3)
und Verteiler (4) an ihrem einen Stirnende mit der
im wesentlichen vertikal ausgerichteten hydraulischen
Weiche (5) nahe deren unterem Ende mechanisch fest verbunden sind.
5. Kaskaden-Heizungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (3) an oder nahe seinem weichenseitigen Ende über eine feste Verbindungsleitung (35) mit dem oberen Bereich der hydraulischen
Weiche (5) in Strömungsverbindung steht und
daß der Verteiler (4) an seinem weichenseitigen Ende über eine Durchbrechung in der ihm zugewandten Wandung der hydraulischen Weiche (5) mit deren unterem Bereich in unmittelbarer Strömungsverbindung steht.
6. Kaskaden-Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Sammler- und Verteiler-Anschlußstutzen (33, 44) einerseits und die Vor- und Rückläufe (23, 24) der
Heizkessel (2) andererseits zum Höhenausgleich gerade Rohrstücke, vorzugsweise mit Schneidringverschraubungen an ihren Enden, einfügbar sind.
• · ■
7. Kaskaden-Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkessel (2) Seite an Seite nebeneinander angeordnet sind und daß die vertikalen Abschnitte der Anschlußstutzen (33, 44) im wesentlichen in einer gemeinsamen vertikalen Ebene angeordnet sind.
8. Kaskaden-Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Paare von Heizkesseln (2) Rücken an Rücken angeordnet und an einem gemeinsamen Träger (81) gehaltert sind und daß die vertikalen Abschnitte der Anschlußstutzen (33, 44) in zwei horizontal voneinander beabstandeten vertikalen Ebenen angeordnet sind.
9. Kaskaden-Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Sammler (3), Verteiler (4) und hydraulischer Weiche (5) bestehende Bau- und Montageeinheit (10) mit auf einem Boden (6) aufstellbaren Füßen (11) und/oder
mit an einer Wand (7) oder Decke (8) anbringbaren
Trägern ausgestattet ist.
10. Kaskaden-Heizungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (11) und/oder Träger hohen- und/oder längenverstellbar sind.
DE29904945U 1999-03-18 1999-03-18 Kaskaden-Heizungsanlage mit zwei oder mehr Heizkesseln und mit einer hydraulischen Weiche Expired - Lifetime DE29904945U1 (de)

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