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DE10341816A1 - Keramische Lichtbogenröhre mit internem Wulst - Google Patents

Keramische Lichtbogenröhre mit internem Wulst Download PDF

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DE10341816A1
DE10341816A1 DE10341816A DE10341816A DE10341816A1 DE 10341816 A1 DE10341816 A1 DE 10341816A1 DE 10341816 A DE10341816 A DE 10341816A DE 10341816 A DE10341816 A DE 10341816A DE 10341816 A1 DE10341816 A1 DE 10341816A1
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Germany
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arc tube
lamp
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metal halide
curved
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DE10341816A
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Lori R. Gloucester Brock
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Osram Sylvania Inc
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Osram Sylvania Inc
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers
    • H01J61/33Special shape of cross-section, e.g. for producing cool spot

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Abstract

Eine keramische Lichtbogenröhre für eine Metallhalogenidentladungslampe wird beschrieben, bei der der untere Endschacht der Lichtbogenröhre einen internen Barrierenwulst aufweist, der die Wanderung des Metallhalogenidkondensats in das mittlere Gebiet der Endladungslampe beim vertikalen Betrieb im wesentlichen verhindert. Die Verwendung des Wulstes reduziert Fluktuationen der Farbtemperatur von vertikal betriebenen Lampen und verbessert die Wirksamkeit.

Description

  • ERFINDUNGSGEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Lichtbogenröhren für Hochintensitätsentladungslampen. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Metallhalogenidentladungslampen mit bauchig ausgeformten keramischen Lichtbogenröhren.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Für Beleuchtungsanwendungen finden Hochintensitätsentladungslampen (HID-Lampen), die Metallhalogenidsalze enthalten, breite Anwendung. Seit vielen Jahren werden die zum Einschließen der Entladung verwendeten Lichtbogenröhren aus Quarz hergestellt. Jüngst sind von Beleuchtungsherstellern für Metallhalogenid-HID-Lampen keramische Lichtbogenröhren eingeführt worden. Die Lichtbogenröhren bestehen aus polykristallinem Aluminiumoxid und können bei höheren Temperaturen als Quarz betrieben werden. Lampen mit keramischen Lichtbogenröhren weisen über die Lebensdauer der Lampe hinweg eine reduzierte Farbverschiebung, eine verbesserte Wirksamkeit und Lumenmaintenance und höhere CRI-Werte als ähnliche, mit Lichtbogenröhren aus Quarz hergestellte Lampen auf.
  • Die keramischen Lichtbogenröhren handelsüblicher Metallhalogenidlampen wiesen anfangs die Form eines geraden Kreiszylinders auf. Diese Lichtbogenröhren waren in der Regel aus drei bis fünf getrennten, im voraus gesinterten Keramikteilen konstruiert, wie sie im US-Patent Nr. 5,424,609 beschrieben sind. Die Teile wurden in mehreren Sinterungsschritten durch Preßsitz verbunden.
  • Jüngst wurde ein weiterentwickeltes Lichtbogenröhrendesign eingeführt, das einen zweiteiligen Lichtbogenröhrenaufbau verwendet. Ein derartiger Aufbau ist in 1 im Querschnitt dargestellt und in der am 15.2.2002 eingereichten, gleichzeitig anhängigen US-Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 10/077,504 beschrieben, die durch Bezugnahme hier aufgenommen ist. Dieses Design stellt im Vergleich zu den bisherigen drei- und fünfteiligen Konstruktionen eine wesentliche Verbesserung dar. Im Gegensatz zu den geradzylindrigen Formen der bisherigen Konstruktionen weist dieses Design gekrümmte Wände 19 in den Endschächten 17a, 17b auf und wird allgemein als bauchig ausgeformt bezeichnet. Durch die bauchige Form erhält man im Vergleich zu geradzylindrigen Formen eine gleichförmigere Temperaturverteilung und eine reduzierte Hot-Spot-Temperatur.
  • Gemäß dem in der gleichzeitig anhängigen US-Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 10/077,504 beschriebenen Verfahren wird die Lichtbogenröhre hergestellt, indem zwei geformte Keramikhälften in ihrem ungebrannten Zustand zusammengefügt werden. Die zusammenzufügenden Oberflächen werden erhitzt, um ein lokalisiertes Schmelzen des Bindemittels zu bewirken. Die Oberflächen werden dann durch abwechselndes Zusammendrücken und Dehnen zusammengeführt und zusammengefügt. Bei diesem Verfahren bleibt, wie in 1 dargestellt, in der Mitte der Lichtbogenröhre dort eine kosmetische Naht 5 zurück, wo die beiden Hälften verbunden wurden.
  • Die Entladungskammer 12 der Lichtbogenröhre enthält Metallhalogenidsalze, Quecksilber und ein Puffergas. Wenn die Lampe arbeitet, bilden die Metallhalogenidsalze ein geschmolzenes Kondensat. Die Position des Metallhalogenidsalzkondensats in der Lichtbogenröhre beeinflußt die spektrale Kennlinie der Lampe. Bei vertikal betriebenen Lichtbogenröhren befindet sich das Metallhalogenidkondensat allgemein in einem Becken 7 im unteren Endschacht 17a. Aus Gründen, die man nicht vollständig versteht, wandern jedoch Tröpfchen 8 des Metallhalogenidkondensats an der Innenwand der Lichtbogenröhre bis in die Nähe der Naht 5 in der Mitte der Entladungskammer 12 nach oben.
  • Die Wanderung des Kondensats während des Lampenbetriebs führt zu einer unerwünschten Fluktuation der Farbtemperatur der Lampen, weil die Farbtemperatur der Emission von der Lichtbogenentladung höher ist, wenn sich das Kondensat im Endschacht befindet, als wenn es sich im mittleren Gebiet der Lichtbogenröhre befindet. So liegt beispielsweise die Farbtemperatur einer Lampe, die eine Füllchemie enthält, die für den Betrieb bei 4200 K ausgelegt ist (10 Gew.-% NaI, 12 Gew.-% T1I, 33 Gew.-% CaI2, 15 Gew.-% DyI3, 15 Gew.-% HoI3, 15 Gew.-% TmI3), im Bereich zwischen 4100 und 4400 K, wenn sich das Kondensat im Endschacht befindet, und zwischen 3800 und 4000 K, wenn sich das Kondensat im mittleren Gebiet der Entladungskammer befindet. Um eine konsistente Farbtemperatur aufrechtzuerhalten, ist es deshalb wichtig, die Position des Kondensats in der Lichtbogenröhre zu steuern.
  • KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Mittels zum Steuern der Position des Metallhalogenidkondensats in einer bauchig ausgeformten keramischen Lichtbogenröhre.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird eine keramische Lichtbogenröhre bereitgestellt, die folgendes umfaßt: einen axialsymmetrischen Körper mit gegenüberliegenden, Elektroden aufnehmenden Gliedern, die sich vom Körper nach außen entlang der Symmetrieachse erstrecken, wobei der Körper eine Entladungskammer mit einem unteren Endschacht umschließt, wobei der untere Endschacht des Endes eine gekrümmte Wand und einen von der gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden Umfangswulst aufweist.
  • Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung wird eine Metallhalogenidlampe bereitgestellt, die einen eine keramische Lichtbogenröhre enthaltenden zugeschmolzenen Außenkolben umfaßt, wobei die keramische Lichtbogenröhre einen eine Entladungskammer umschließenden axialsymmetrischen Körper aufweist, wobei der Körper einen unteren Endschacht und gegenüberliegende, Elektroden aufnehmende Glieder aufweist, die vom Körper entlang der Symmetrieachse nach außen verlaufen, wobei durch jedes Elektroden aufnehmende Glied eine Elektrodenbaugruppe verläuft, die mit dem Elektroden aufnehmenden Glied verschmolzen ist, wobei sich ein proximales Ende der Elektrodenbaugruppen in die Entladungskammer erstreckt, wobei die Elektrodenbaugruppen mit einer externen Stromquelle verbunden werden können, wobei die Entladungskammer eine Metallhalogenidfüllung enthält, wobei der untere Endschacht eine gekrümmte Wand und einen von der gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden Umfangswulst aufweist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Querschnittsdarstellung des Kondensatwanderungsproblems, das man in einer bauchig ausgebildeten Lichtbogenröhre des Stands der Technik beobachtet.
  • 2 ist eine Querschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform der mit einem inneren Wulst versehenen Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine Querschnittsdarstellung einer geformten Lichtbogenröhrenhälfte vor dem Zusammenbau der mit einem internen Wulst versehenen Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine teilweise weggebrochene Darstellung einer Metallhalogenidlampe, die die mit einem internen Wulst versehene Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung enthält.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung sowie anderer und weiterer Aufgaben, Vorteile und Fähigkeiten dieser wird auf die folgende Offenbarung und die beigefügten Ansprüche in Verbindung mit den oben beschriebenen Zeichnungen Bezug genommen.
  • Die keramische Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung erzielt eine Kontrolle über die Position des Metallhalogenidkondensats durch Anordnen eines internen Barrierewulstes mindestens im unteren Endschacht der Lichtbogenröhre. Der interne Wulst ist an der gekrümmten Wand des Endschachts angeordnet und hält das Kondensat im wesentlichen im unteren Endschacht. Die Effektivität des Wulstes kann sichtbar beobachtet werden, da das Kondensat im unteren Endschacht im Gebiet unmittelbar unter dem Wulst einen dunklen Ring bildet. Lampen, die mit mit einem internen Wulst versehenen Lichtbogenröhren hergestellt werden, weisen bei der Farbtemperatur weniger Variation zwischen den Lampen und einen höheren Wirkungsgrad (Lumen pro Watt (LPW)) auf.
  • 2 ist eine Querschnittsdarstellung der mit einem internen Wulst versehenen Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung. Die Lichtbogenröhre ist für den vertikalen Betrieb in einer Orientierung entweder mit dem Sockel nach oben oder mit dem Sockel nach unten gezeigt. Die Lichtbogenröhre besteht aus einem durchscheinenden oder transparenten Keramikmaterial, in der Regel polykristallinem Aluminiumoxid. Die bauchig ausgeformte Lichtbogenröhre weist einen axialsymmetrischen Körper 6 auf, der eine Entladungskammer 12 umschließt. Zwei gegenüberliegend angeordnete, Elektroden aufnehmende Glieder 2 erstrecken sich von dem Körper 6 aus entlang der Symmetrieachse 20 nach außen. Wie hier gezeigt, wird bevorzugt, daß die Elektroden aufnehmenden Glieder aus Kapillarröhrchen bestehen, die einstöckig mit dem Lichtbogenröhrenkörper geformt worden sind.
  • Elektrodenbaugruppen 14 sind in jedes Elektroden aufnehmende Glied 2 eingeführt. Die distalen Enden 3 der Elektrodenbaugruppen 14 ragen aus der Lichtbogenröhre heraus, um eine elektrische Verbindung herzustellen. Die Elektrodenbaugruppen sind durch ein Frittenmaterial 9 (bevorzugt eine Al2O3-SiO2-Dy2O3-Fritte) hermetisch mit den Elektroden aufnehmenden Gliedern verschmolzen und verlaufen durch diese zu proximalen Enden 11, die in die Entladungskammer 12 hineinragen. Die proximalen Enden der Elektrodenbaugruppen können mit einer Wolframspule oder einem anderen ähnlichen Mittel ausgestattet sein, um einen Anschlußpunkt für die Bogenentladung bereitzustellen. Beim Lampenbetrieb leiten die Elektrodenbaugruppen einen elektrischen Strom von einer nicht gezeigten externen Stromquelle zum Inneren der Lichtbogenröhre, wodurch die Ausbildung einer Lichtbogenentladung in der Entladungskammer gestattet wird.
  • Die Entladungskammer enthält ein in der Regel Metallhalogenidsalze und Quecksilber umfassendes Füllmaterial. Die Zusammensetzung der Füllung kann variiert werden, um verschiedene Emissionskennlinien zu erzeugen. Zu typischen Metallhalogenidfüllungen zählen die Iodide von Na, Ca, Tl, Tm, Ho und Dy. Eine Füllung, die so ausgelegt ist, daß sie eine Farbtemperatur von 3000 K aufweist, enthält beispielsweise 51 Gew.-% NaI, 14 Gew.-% TlI, 14 Gew.-% CaI2, 7 Gew.-% DyI3, 7 Gew.-% HoI3, 7 Gew.-% TmI3, wohingegen eine besonders bevorzugte Füllung, die so ausgelegt ist, daß sie eine Farbtemperatur von 4200 K aufweist, 10 Gew.-% NaI, 12 Gew.-% TlI, 33 Gew.-% CaI2, 15 Gew.-% DyI3, 15 Gew.-% HoI3, 15 Gew.-% TmI3 enthält. Die Entladungskammer enthält weiterhin ein Puffergas, das in der Regel Argon mit einem Druck von 30–300 Torr ist. Die Metallhalogenidfüllung bildet wie oben beschrieben beim Lampenbetrieb ein geschmolzenes Kondensat. Bei einer vertikal betriebenen Lichtbogenröhre sammelt sich das Kondensat allgemein in einem Becken 7 um den Punkt herum an, an dem das proximale Ende 11 der Elektrodenbaugruppe 14 in den unteren Endschacht 17a eintritt. Bei einigen Arten von Metallhalogenidfüllungen wandern allgemein Tropfen 8 aus geschmolzenem Kondensat die Innenwand der Lichtbogenröhre hoch und hinein in das mittlere Gebiet der Entladungskammer in der Nähe der Naht 5. Die Wanderung der Kondensattropfen 8 die Innenwand hinauf ist in 1 dargestellt.
  • Wieder unter Bezugnahme auf 2 behindert die Lichtbogenröhre der vorliegenden Erfindung das Wandern des Kondensats durch Anordnen eines internen Barrierewulstes 15 im unteren Endschacht 17a. Beim Betrieb der Lichtbogenröhre zwängt der interne Wulst 15 das Kondensat im wesentlichen auf das Gebiet unter dem internen Wulst ein. Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform ist der interne Barrierenwulst 15 ein Umfangswulst, der von der gekrümmten Wand 19 des unteren Endschachts 17a aus in die Entladungskammer 12 hineinragt. Obwohl nur in den unteren Endschacht ein Wulst aufgenommen werden muß, wo sich das Kondensat sammelt, wird bevorzugt, daß beide Endschächte 17a, 17b der Lichtbogenröhre interne Wulste 15 enthalten, wie in 2 gezeigt. Durch diese bevorzugte Ausführungsform kann die Lampe in einer Orientierung entweder mit dem Sockel nach oben oder mit dem Sockel nach unten betrieben werden, wodurch die Vielseitigkeit der Lampe vergrößert wird. Außerdem wird die Herstellung der Lichtbogenröhre vereinfacht, da nur ein Formteil hergestellt werden muß, weil beide Hälften der Lichtbogenröhre identisch sind.
  • 3 ist eine Querschnittsdarstellung einer der zur Herstellung der Lichtbogenröhre verwendeten geformten Hälften. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Umfangswulst 15 aus zwei orthogonalen Flächen 24 und 25. Eine der Flächen 24 verläuft parallel zur Symmetrieachse der Lichtbogenröhre, und die andere Fläche 25 verläuft senkrecht zur Achse. Die beiden orthogonalen Flächen schneiden sich unter Bildung der Kante 27 des Wulstes 15. Ein bevorzugtes Verfahren zum Zusammenfügen der beiden geformten Hälften ist in der gleichzeitig anhängigen US-Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 10/077,504 beschrieben.
  • 4 ist eine teilweise weggebrochene Darstellung einer Metallhalogenidlampe, die die mit einem internen Wulst versehene Lichtbogenröhre 1 enthält. Die Lampe ist in einer Orientierung mit dem Sockel nach unten gezeigt. Die Lichtbogenröhre 1 ist an einem Ende mit einer Zuleitung 31 verbunden, die am Rahmen 35 angebracht ist, und am anderen Ende mit einer Zuleitung 32, die an einem Befestigungspfosten 43 angebracht ist. Der Lampe wird durch den Schraubsockel 40 Strom zugeführt. Der Gewindeteil 61 des Schraubsockels 40 ist durch einen mit einem zweiten Befestigungspfosten 44 verbundenen Zuführdraht 51 mit dem Rahmen 35 verbunden. Der Sockelkontakt 65 des Schraubsockels 40 ist durch einen Isolator 60 elektrisch vom Gewindeteil 61 getrennt. Der Zuführdraht 32 stellt eine elektrische Verbindung zwischen dem Sockelkontakt 65 und dem Befestigungspfosten 43 bereit. Eine UV erzeugende Zündhilfe 39 ist zwischen dem Befestigungspfosten 43 und dem Rahmen 35 angeschlossen. Die Zuführdrähte 51 und 32 verlaufen durch den Glasfuß 47 und sind in diesen eingeschmolzen. Ein äußerer Glaskolben 30 umgibt die Lichtbogenröhre und ihre zugeordneten Komponenten und ist mit dem Fuß 47 verschmolzen, um eine gasdichte Umgebung bereitzustellen. In der Regel ist der Außenkolben evakuiert, obwohl er in einigen Fällen bis zu 400 Torr Stickstoffgas enthalten kann. Ein Getterstreifen 55 wird zum Reduzieren der Verunreinigung der Kolbenumgebung verwendet.
  • BEISPIELE
  • Eine Reihe von 20 Metallhalogenidlampen mit bauchig ausgeformten Lichtbogenröhren von 70 Watt wurden hergestellt. Die Lichtbogenröhren enthielten 260 Torr Argon, und eine Metallhalogenidfüllung für 4200 K umfaßte 4,0 mg Hg, 0,725 mg NaI, 2,393 mg CaI2, 0,870 mg TlI, 1,088 mg DyI3, 1,088 mg HoI3 und 1,088 mg TmI3. Die Lampen wurden in vier Gruppen unterteilt:
  • Gruppe 1: mit einem internen Wulst versehene Lichtbogenröhren plus 0,5 mg Fritte und NDL-Füllung.
  • Gruppe 2: standardmäßige Lichtbogenröhren plus 0,5 mg Fritte und NDL-Füllung.
  • Gruppe 3: mit internem Wulst versehene Lichtbogenröhren plus standardmäßige NDL-Füllung.
  • Gruppe 4: standardmäßige Lichtbogenröhren plus standardmäßige NDL-Füllung.
  • Jede Gruppe enthielt fünf Lampen. Bekannterweise wird durch die zu den Gruppen 1 und 2 hinzugefügte kleine Menge an Frittenmaterial (Al2O3-SiO2-Dy2O3) in diesen Lampen das Kondensatwanderungsproblem verschärft. Dies macht sie für die Durchführung beschleunigter Alterungstests nützlich.
  • Die Lampen wurden vertikal mit dem Sockel nach oben 100 Stunden lang an 70-W-Elektronikvorschaltgeräten betrieben. Photometrische Daten wurden aufgezeichnet, und sie sind in Tabelle 1 angegeben. Für jede Messung sind Mittelwerte und die Standardabweichung angegeben. Bei Gruppe 4 sind nur Daten für vier Lampen angegeben, da eine Lampe nicht zünden wollte. Tabelle 1
    Figure 00100001
  • Die Lampen, die die Lichtbogenröhren mit dem internen Wulst sowohl in der eine Fritte enthaltenden als auch der frittenfreien Gruppe (Gruppen 1 und 3) enthielten, wiesen bei der Farbtemperatur eine geringere Aufweitung als die Lampen mit den standardmäßigen Lichtbogenröhren (Gruppen 2 und 4) auf. Die Lampen mit den mit einem internen Wulst versehenen Lichtbogenröhren wiesen außerdem eine höhere mittlere Wirksamkeit (LPW) als die standardmäßigen Lampen auf.
  • Wenngleich die Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, die gegenwärtig als die bevorzugten angesehen werden, ist für den Fachmann offensichtlich, daß daran zahlreiche Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzbereich der Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, abzuweichen.

Claims (20)

  1. Keramische Lichtbogenröhre für eine Entladungslampe, die folgendes umfaßt: einen axialsymmetrischen Körper mit gegenüberliegenden, Elektroden aufnehmenden Gliedern, die sich vom Körper nach außen entlang der Symmetrieachse erstrecken, wobei der Körper eine Entladungskammer mit einem unteren Endschacht umschließt, wobei der untere Endschacht eine gekrümmte Wand und einen von der gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden Umfangswulst aufweist.
  2. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1, die weiterhin einen oberen Endschacht mit einer zweiten gekrümmten Wand und einem von der zweiten gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden zweiten Umfangswulst aufweist.
  3. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1, wobei die Elektroden aufnehmenden Glieder Kapillarröhrchen sind.
  4. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1, wobei der Wulst zwei orthogonale Flächen aufweist.
  5. Lichtbogenröhre nach Anspruch 2, wobei jeder Wulst zwei orthogonale Flächen aufweist.
  6. Lichtbogenröhre nach Anspruch 4, wobei eine der Flächen parallel zur Symmetrieachse und eine senkrecht zur Symmetrieachse verläuft.
  7. Lichtbogenröhre nach Anspruch 5, wobei eine der Flächen jedes Wulstes parallel zur Symmetrieachse und die andere senkrecht zur Symmetrieachse verläuft.
  8. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1, die aus polykristallinem Aluminiumoxid besteht.
  9. Lichtbogenröhre nach Anspruch 2, wobei die Lichtbogenröhre aus zwei identischen geformten Hälften hergestellt ist.
  10. Entladungslampe, die folgendes umfaßt: einen Außenkolben, einen Lampensockel und einen Lampenfuß, wobei der Außensockel mit dem Lampenfuß verschmolzen ist und eine keramische Lichtbogenröhre enthält, wobei am Lampensockel Zuführdrähte befestigt sind, die mit einer externen Stromquelle verbunden werden können, wobei die Zuführdrähte durch den Lampenfuß verlaufen und mit diesem verschmolzen sind, um der Lichtbogenröhre von der externen Quelle elektrischen Strom zuzuführen; und wobei die keramische Lichtbogenröhre einen eine Entladungskammer umschließenden axialsymmetrischen Körper aufweist, wobei der Körper einen unteren Endschacht und gegenüberliegende, Elektroden aufnehmende Glieder aufweist, die vom Körper entlang der Symmetrieachse nach außen verlaufen, wobei durch jedes Elektroden aufnehmende Glied eine Elektrodenbaugruppe verläuft, die mit einem Frittenmaterial mit dem Elektroden aufnehmenden Glied verschmolzen ist, wobei sich ein proximales Ende der Elektrodenbaugruppen in die Entladungskammer erstreckt, wobei ein distales Ende der Elektrodenbaugruppen mit dem durch die Zuführdrähte zugeführten elektrischen Strom verbunden werden können, wobei die Entladungskammer eine Metallhalogenidfüllung und ein Puffergas enthält, wobei der untere Endschacht eine gekrümmte Wand und einen von der gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden Umfangswulst aufweist.
  11. Lampe nach Anspruch 10, wobei die Lichtbogenröhre auch Quecksilber enthält.
  12. Lampe nach Anspruch 10, wobei der Außenkolben ein Vakuum enthält.
  13. Lampe nach Anspruch 11, wobei die Metallhalogenidfüllung 10 Gew.-% NaI, 12 Gew.-% TlI, 33 Gew.-% CaI2, 15 Gew.-% DyI3, 15 Gew.-% HoI3, 15 Gew.-% TmI3 umfaßt.
  14. Lampe nach Anspruch 10, wobei die Lichtbogenröhre weiterhin einen oberen Endschacht mit einer zweiten gekrümmten Wand und einem von der zweiten gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden zweiten Umfangswulst aufweist.
  15. Lampe nach Anspruch 10, wobei die Metallhalogenidfüllung beim vertikalen Betrieb der Lampe im wesentlichen im unteren Endschacht eingezwängt ist.
  16. Lampe nach Anspruch 14, wobei die Metallhalogenidfüllung beim vertikalen Betrieb der Lampe in einer Orientierung entweder mit dem Sockel nach oben oder mit dem Sockel nach unten im wesentlichen im unteren Endschacht eingezwängt ist.
  17. Lampe nach Anspruch 11, wobei das Puffergas Argon ist.
  18. Metallhalogenidentladungslampe, die folgendes umfaßt: einen eine keramische Lichtbogenröhre enthaltenden zugeschmolzenen Außenkolben, wobei die keramische Lichtbogenröhre einen eine Entladungskammer umschließenden Körper aufweist, wobei der Körper einen unteren Endschacht und sich vom Körper aus nach außen erstreckende, gegenüberliegende, Elektroden aufnehmende Glieder aufweist, wobei durch jedes Elektroden aufnehmende Glied eine Elektrodenbaugruppe verläuft, die mit dem Elektroden aufnehmenden Glied verschmolzen ist, wobei die Elektrodenbaugruppen mit einer externen Stromquelle verbunden werden können, wobei die Entladungskammer eine Metallhalogenidfüllung enthält, wobei der untere Endschacht eine gekrümmte Wand und einen von der gekrümmten Wand in die Entladungskammer vorstehenden Umfangswulst aufweist.
  19. Lampe nach Anspruch 18, wobei die Metallhalogenidsalze beim Lampenbetrieb im wesentlichen im unteren Endschacht eingezwängt sind.
  20. Lampe nach Anspruch 19, wobei die Metallhalogenidfüllung 10 Gew.-% NaI, 12 Gew.-% TlI, 33 Gew.-% CaI2, 15 Gew.–% DyI3, 15 Gew.-% HoI3, 15 Gew.-% TmI3 umfaßt und die Lichtbogenröhre weiterhin Quecksilber und ein Puffergas enthält.
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