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DE10340245A1 - Verfahren zur Herstellung eines vorkonfektionierten Foliensatzes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines vorkonfektionierten Foliensatzes Download PDF

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DE10340245A1
DE10340245A1 DE2003140245 DE10340245A DE10340245A1 DE 10340245 A1 DE10340245 A1 DE 10340245A1 DE 2003140245 DE2003140245 DE 2003140245 DE 10340245 A DE10340245 A DE 10340245A DE 10340245 A1 DE10340245 A1 DE 10340245A1
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DE
Germany
Prior art keywords
film
dimensional
contoured
body parts
foil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003140245
Other languages
English (en)
Inventor
Dierk Spitzer
Uwe Loescher
Uwe Haefner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loscher Uwe
Original Assignee
Loscher Uwe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Loscher Uwe filed Critical Loscher Uwe
Priority to DE2003140245 priority Critical patent/DE10340245A1/de
Publication of DE10340245A1 publication Critical patent/DE10340245A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C63/0073Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor of non-flat surfaces, e.g. curved, profiled
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines vorkonfektionierten Foliensatzes, mit dem die Oberfläche von wenigstens zwei Karosserieteilen vollflächig beklebt werden kann. Dazu wird die zu beklebende Oberfläche optisch genau vermessen, um die genaue Fläche und Kontur der Karosserieteile zu erfassen. Die erfaßten Abmessungen werden auf eine zweidimensionale Ebene übertragen, wo sie in konturierte Bereiche aufgeteilt werden. Die konturierten Bereiche entsprechen in ihrer Fläche und Form der zu beklebenden Oberfläche. Sie bilden die zu verklebenden Elemente des Foliensatzes. Der so in seiner Fläche und Kontur genau an die dreidimensionale Oberfläche der Karosserieteile angepaßte, vorkonfektionierte Foliensatz ist einfach zu handhaben und läßt sich entlang der Konturlinien der zu beklebenden Karosserieteile perfekt verkleben. Dadurch wird ein qualitativ hochwertiges optisches Ergebnis erzielt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Folie zum vollflächigen Bekleben einer Karosserieoberfläche oder Teilen davon, entsprechende Folien und Foliensätze sowie ein System zur Herstellung einer solchen Folie.
  • Folien werden im Stand der Technik zum Bekleben von Objekten eingesetzt. Das Bekleben der Oberfläche mit einer Folie, so beispielsweise einem Aufkleber, ist bei ebenen, unkonturierten Flächen unproblematisch und seit Jahren bekannt. Schwierig gestaltet sich jedoch die vollflächige Beklebung eines dreidimensionalen Objektes, wie beispielsweise einer Autokarosserie. Inzwischen ist es jedoch zunehmend attraktiv, Folien als Alternative zur Lackierung eines Autos einzusetzen, da die Qualität spezieller Klebefolien neuerdings im Hinblick auf Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit mit der einer Lackierung vergleichbar ist. Die Vorteile einer Folie im Vergleich mit einer Lackierung liegen darin, daß die vollflächige Beklebung der Autokarosserie mit einer Folie in der Regel kostengünstiger als eine Lackierung ist und zudem die Möglichkeit besteht, die Folie unter Erhalt der ursprünglichen Lackierung aufzubringen. Sofern eine bestimmte Farbe oder ein bestimmtes Design nicht mehr gewünscht ist oder beispielsweise der Wagen verkauft werden soll, kann die Folie einfach entfernt werden, so daß die ursprüngliche, durch die Folie unbeschädigte Lackierung wieder zum Vorschein kommt.
  • Aufgrund dieser Vorteile der Folienbeschichtung verbreitet sich die Beklebung von Fahrzeugen oder ähnlichen dreidimensionalen Gegenständen zunehmend. Eine inzwischen verbreitete Anwendung für die Folienbeklebung ist die Gestaltung von Nutzfahrzeugen, wie beispielsweise Taxis, die eine spezielle farbliche Gestaltung aufweisen müssen und diese beim Weiterverkauf des Fahrzeugs nachteilig ist. Ferner werden Folien mit speziellen Motiven und Designs als preisgünstige Möglichkeit zur optischen Gestaltung von Autokarosserien einge setzt. Sie erlauben die individuelle Gestaltung des Fahrzeugs oder die Umgestaltung desselben als Werbeträger. Folien sind hier bevorzugt, da die jeweiligen Fahrzeuge schnell und kostengünstig mit dem entsprechenden Design versehen werden können. Eine dauerhafte Lackierung mit einem Design ist häufig nicht gewünscht, da Werbeaktionen oftmals nur temporär stattfinden und danach erneut eine Lackierung notwendig wäre. In der Regel erfolgt die bildhafte Gestaltung der Karosserien mittels digital bedruckten Folien. Hierbei besteht das Problem, das zweidimensionale Layout so auf die Folien zu übertragen, daß die Bildelemente des Layouts im verklebten Zustand der Folie entlang der Karosserielinien der einzelnen Karosserieteile exakt aufeinandertreffen.
  • Die Verklebung der Folien, insbesondere von bildhaft gestalteten Folien, am Fahrzeug erfolgt im Stand der Technik dadurch, daß zunächst das komplette Motiv einer Fahrzeugseite auf eine Druckbahn übertragen wird. Das Layout wird dabei großflächig auf die Druckbahn übertragen. Die bedruckten Folienbahnen werden dann entsprechend dem Motiv am Fahrzeug fixiert und zugeschnitten. Dies hat den Nachteil, daß Motive, die sich über mehrere Karosserieteile erstrecken, oftmals nicht exakt an den Karosserielinien zusammentreffen, was das optische Ergebnis nachteilig beeinflußt. Zudem machen die Größe der Folien – die bis zu einer Fahrzeuglänge betragen – und die dadurch entstehenden Spannungen im Material den Einsatz von wenigstens zwei Personen für die Verklebung erforderlich. Aufgrund der Tatsache, daß die Folie am Fahrzeug paßgenau zugeschnitten werden muß, gestaltet sich der Verklebevorgang langwierig, ist fehleranfällig und erhöht die Kosten für die Beklebung der Karosserie.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, mittels welchem sich eine vollflächige Beklebung von Karosserieteilen oder einer ganzen Karosserie mit weniger Personal und Zeitaufwand ermöglichen läßt.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung eines Foliensatzes, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß in einem ersten Schritt die Abmessungen der dreidimensionalen Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile erfaßt und auf eine zweidimensionale Ebene übertragen werden. Die zweidimensionale Ebene kann beispielsweise Papier sein oder in einer Datenverarbeitungsanlage wie einem Computer erzeugt werden. Die Abmessungen der erfaßten Karosserieteile bilden erfindungsgemäß konturierte Bereiche. Die Aufteilung in konturierte Bereiche kann entweder direkt bei der Vermessung erfolgen, wo beispielsweise jedes zu beklebende Karosserieteil einzeln vermessen wird und somit einen konturierten Bereich ausbildet, oder erst nach der Erfassung der Abmessungen in der zweidimensionalen Ebene. Die konturierten Bereiche bilden die einzelnen zu verklebenden Elemente des späteren Foliensatzes.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß durch die optische Vermessung die dreidimensionale Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile in Bezug auf Fläche und Kontur genau erfaßt wird. Die Erfassung der zu beklebenden Karosserieteile bzw. der Karosserie erfolgt von all den Seiten, wo eine Beklebung mit Folie gewünscht wird. Die genaue Erfassung der tatsächlichen Fläche und Kontur der dreidimensionalen Oberfläche der jeweiligen Karosserieteile ermöglicht die exakte Abbildung derselben als zweidimensionales, schnittmusterartiges Gebilde. Die Anpassung der konturierten Bereiche an die zu beklebenden Karosserieteile erlaubt die Herstellung von perfekt auf die Autokarosserie zugeschnittenen, also vorkonfektionierten Folienelementen, die genau an die zu beklebenden Karosserielinien des jeweiligen Autotyps angepaßt sind. Durch die genaue Anpassung des Foliensatzes ist es nicht wie im Stand der Technik erforderlich, mit pauschalen Materialüberschüssen zu arbeiten. Aufgrund der einzelnen, an die Form angepaßten Folienelemente ist der erfindungsgemäße Foliensatz einfacher zu handhaben und kann durch eine Person verklebt werden. Die Anpassung spart nicht nur Material, sondern erleichtert zudem die exakte Verklebung der einzelnen Folienelemente, da die Karosserielinien als Referenzpunkte zur genauen Anlage der entsprechend konturierten Folienelemente dienen können. Dies ist insbesondere bei bedruckten Folien von Vorteil, da dadurch die Bildübergänge an den Karosserielinien exakt sind. Ein Zuschnitt am Fahrzeug ist nicht erforderlich.
  • Bei der Beklebung einer ganzen Karosserie werden vorzugsweise die Abmessungen der jeweils zu beklebenden Karosserieteile erfaßt und auf die zweidimensionale Ebene übertragen, wobei jedes einzeln erfaßte Einzelteil vorzugsweise einen konturierten Bereich bildet.
  • Die konturierten Bereiche können erfindungsgemäß zu einem Schnittmuster zusammengefügt werden, das eine genaue Wiedergabe der Kontur und der zur Verfügung stehenden Fläche der jeweils zu beklebenden Karosserieoberfläche darstellt, um eine graphische Bearbeitung zu erleichtern. Dies erfolgt vorzugsweise für jede Seite der Karosserie, die beklebt werden soll.
  • Vorzugsweise wird die zu beklebende dreidimensionale Oberfläche mit Hilfe eines Koordinatensystems aufgeteilt und vermessen. Dazu wird vorzugsweise jede zu beklebende Seite der Karosserie erfaßt. Die auf der dreidimensionalen Oberfläche des zu beklebenden Objekts gemessenen Referenzpunkte werden dabei im Anschluß auf ein identisches Koordinatensystem der zweidimensionalen Ebene übertragen. Die optische Vermessung kann beispielsweise per Hand oder mittels eines Scanners erfolgen.
  • Gemäß einer Ausführungsform werden die konturierten Bereiche auf die Folie aufgedruckt. Die konturierten Bereiche erscheinen im Druckbild vorzugsweise voneinander getrennt. Dies erleichtert ein späteres Zuschneiden der Folie zu dem vorkonfektionierten Foliensatz, der genau an die Abmessungen der Oberfläche des dreidimensionalen Objektes angepaßt ist. Der Aufdruck auf die Folie erfolgt vorzugsweise mittels Digitaldruck, kann jedoch auch mit anderen bekannten Drucktechniken erfolgen.
  • Vorzugsweise wird die zweidimensionale Ebene in einer Datenverarbeitungsanlage generiert. Dies ermöglicht auf einfache Art die graphische Bearbeitung der zweidimensionalen Ebene. So können die gewünschten Designmotive in dem zuvor erstellten Schnittmuster erzeugt oder in dieses eingearbeitet und in diesem bearbeitet werden. Im Falle einer Autokarosserie läßt sich in dem aus den konturierten Bereichen zusammengefügten Schnittmuster der exakte Verlauf der Karosserielinien wiederfinden. So läßt sich beispielsweise dann erkennen, wo z.B. eine Tür aufhört und die Wölbung eines Kotflügels beginnt. Um ein möglichst exaktes Abbild der später zur Verfügung stehenden Fläche auf dem zu beklebenden dreidimensionalen Objekt zu schaffen, können die konturierten Bereiche in der zweidimensionalen Fläche zu einer zusammenhängenden Schablone zusammengefügt werden. Dies erfolgt wiederum vorzugsweise für jede zu beklebende Seite des Objekts. In den Schablonen und Schnittmustern werden nicht nur die genauen Konturen der zu beklebenden Einzelteile, sondern auch die Lage der einzelnen konturierten Bereiche zueinander erfaßt. Die Schablonen oder Schnittmuster können als Arbeitsgrundlage für die ganzheitliche Gestaltung der einzelnen Fahrzeugseiten dienen.
  • Das genau an das zu beklebende Objekt angepaßte Schnittmuster oder die Schablone kann den jeweiligen Kunden, die eine individuell gestaltete Folie wünschen, in Form einer Datei oder auf einem Datenträger zur Verfügung gestellt werden. Diese können die an das zu beklebende Objekt angepaßte Schablone bzw. das Schnittmuster mit entsprechenden Designprogrammen nach ihren Wünschen bearbeiten. Die das fertige Motiv enthaltende Datei kann direkt übers Internet oder auf einem Datenträger an die Druckerei übermittelt werden, die das fertige Bild auf Folie ausdruckt. Durch diese Möglichkeit ist das Verfahren besonders kosteneffektiv.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform berücksichtigen die Schnittmusterelemente der Folien Spalten und Sicken am Fahrzeug. Dazu weisen die Folienelemente einen Materialüberstand auf. Dieser kann durch eine genaue Vermessung der Sicken und Spalten exakt an diese angepaßt werden, wodurch auch Kantenbereiche optimal beklebt werden. Dadurch ist es in vorteilhafter Weise nicht erforderlich, mit pauschalen Materialzugaben zu arbeiten, die erst in der Sicke zugeschnitten werden. Dies ist vorteilhaft, da bei der Beklebung der Karosserieteile mit den Folienelementen aufgrund der dazugehörigen Materialüberhänge die Sicken und Spalten automatisch exakt beklebt werden, wodurch keine Untergrundlackierung sichtbar ist und ferner keine Folienüber gänge auftreten. Bei mit Motiven bedruckten Folien ist diese Ausführungsform besonders bevorzugt. Die Folienelemente nebst angepaßten Materialüberstand werden so bedruckt, daß sich das Motiv in den Materialüberständen fortsetzt. Daher wird das Motiv nicht durch die Spalten und Sicken durchbrochen, selbst wenn sich ein Motiv über mehrere Karosserieteile erstreckt, da das Bildmotiv durch den angepaßten Materialüberstand in die Sicke reinläuft und dadurch durchgehend erscheint.
  • Um die Folien möglichst widerstandsfähig zu gestalten, werden diese vorzugsweise mit einem Schutzlaminat versehen.
  • Mit dem vorliegenden Verfahren können vorkonfektionierte Foliensätze für die unterschiedlichsten Karosserien zur Verfügung gestellt werden. Der Begriff "Karosserie" umfaßt erfindungsgemäß neben Autokarosserien entsprechende Oberteile von bspw. Booten oder Flugzeugen. Die Erfindung eignet sich beispielsweise zur Herstellung von Foliensätzen, die an bestimmte Nutzfahrzeugtypen wie beispielsweise Taxis, angepaßt sind. Innerhalb weniger Stunden lassen sich diese Fahrzeuge durch den erfindungsgemäßen Foliensatz mit der Qualität einer Lackierung optisch in das entsprechende Nutzfahrzeug umwandeln. Ein weiterer Einsatzbereich der Erfindung ist die Herstellung von vorkonfektionierten Folien, mit denen eine optisch individuelle Gestaltung von Fahrzeugen, so beispielsweise als Werbeträger, möglich ist. Aufgrund der durch die Erfindung möglichen Einsparung an Material, Personal und Zeit ist die erfindungsgemäße vollflächige Folienbeklebung günstig und aufgrund der hohen Qualität der erfindungsgemäßen Beklebung weitreichend einsetzbar. Der Verwirklichung der erfindungsgemäßen vollflächigen Beklebung steht nicht entgegen, wenn in den Folienelementen einzelne Bereiche ausgespart sind, solange das efindungsgemäße Prinzip der Vorkonfektionierung verwirklicht wird.
  • Mit der Erfindung wird ferner eine vorkonfektionierte Folie zum vollflächigen Bekleben der Oberfläche von wenigstens zwei Karosserieteilen oder einer Karosserie zur Verfügung gestellt, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in konturierte Bereiche aufgeteilt ist, die von ihrer Fläche und Kontur an die Ab messungen und die Kontur der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt sind. Es versteht sich, daß die wenigstens zwei Karosserieteile sowohl gleich als auch verschieden sein können. Die konturierten Bereiche können zugeschnitten werden, so daß ein einfach zu verklebender, handlicher Foliensatz zur Verfügung steht. Dieser hat die oben beschriebenen Vorteile. Durch die vorkonfektionierte Folie läßt sich auch ohne erfahrenes Personal eine optimal beklebte Oberfläche erzeugen. Ferner ist es aufgrund der einfachen paßgenauen Verklebung möglich, graphische Motive derart auf die einzelnen Folienelemente zu übertragen, daß diese, sobald die Folie an dem Objekt verklebt ist, auf diesem auch über mehrere Karosserieelemente hinweg ein einheitliches Motiv bilden, wie es sonst nur mit einer Lackierung möglich ist. Die Folie ist daher vorzugsweise bedruckt. Um die Beklebung mit Folien mit großen Motiven zu vereinfachen, die sich über mehrere Einzelteile wie beispielsweise Karosserieelemente erstrecken, sind die konturierten Bereiche der Folie genau an die Abmessungen in Bezug auf Fläche und Kontur der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt. Dies ist insbesondere von Vorteil bei beweglichen Karosserieteilen, wie Türen, Motorhauben und dergleichen.
  • Vorzugsweise weisen die konturierten Bereiche der Folie Materialüberhänge auf. Dies hat die oben geschilderten Vorteile. Dadurch ist selbst bei näherem Hinsehen nicht erkennbar, ob es sich um eine Folie oder eine Lackierung handelt, da die Untergrundlackierung aufgrund der optisch angepaßten Beklebung nicht sichtbar ist. Ferner erscheinen Bildmotive gleichmäßiger, da sie in die Sicken reinlaufen können und nicht durch diese unterbrochen werden.
  • Die erfindungsgemäße Folie ist vorzugsweise laminiert, so daß sie einen besseren Schutz gegen Kratzer, Wind und Wetter bildet.
  • Ferner wird mit der Erfindung ein vorkonfektionierter Foliensatz zum vollflächigen Bekleben von wenigstens zwei Karosserieteilen zur Verfügung gestellt, der einzelne Klebelemente aufweist, die in ihren Abmessungen an die Größe und Kontur der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt sind. Im Falle der Beklebung der gesamten Karosserie entsprechen die Klebelemente wie oben darge stellt in ihren Abmessungen und Konturen den zu beklebenden Einzelteilen, die die Oberfläche der Karosserie bilden.
  • Mit der Erfindung wird ferner ein Verfahren zum vollflächigen Bekleben von Karosserieteilen zur Verfügung gestellt. Erfindungsgemäß wird dabei zunächst eine Folie anhand des oben ausführlich beschriebenen Verfahrens hergestellt. Die zu verklebenden Folienelemente des vorkonfektionierten Foliensatzes werden anhand der konturierten Bereiche zugeschnitten und im Anschuß daran entlang der Konturlinien der zu beklebenden Karosserieteile verklebt. Dadurch wird die Verklebung der Elemente erheblich erleichtert und das optische Ergebnis der Beklebung, insbesondere bei schwierigen Folien, wie graphisch aufwendig gestalteten Folien, erheblich verbessert.
  • Ferner wird mit der Erfindung ein System zum Herstellen eines an die Konturen von wenigstens zwei Karosserieteilen angepaßten Foliensatzes zur vollflächigen Beklebung der jeweiligen Karosserieteile zur Verfügung gestellt. Das System weist eine Erfassungseinheit auf, in welcher die Fläche und die Konturlinien der dreidimensionalen Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile in einer zweidimensionale Ebene erfaßt sind. Die Erfassung kann wie oben beschrieben erfolgen. Erfindungsgemäß bilden die in eine zweidimensionale Form übertragene dreidimensionale Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile konturierte Bereiche, die den zu beklebenden Karosserieteilen entsprechen. Vorzugsweise inklusive der notwendigen Materialüberstände zur Beklebung von Spalten und Sicken. Ferner weist das System eine Druckeinheit auf, durch welche die erfaßten konturierten Bereiche auf eine Folie aufgebracht werden. Dies erfolgt vorzugsweise mittels Digitaldruck. Der Digitaldruck kann beispielsweise auf InkJet- oder Thermotransferdruckern erfolgen. Jedoch sind auch andere Drucktechniken, wie beispielsweise Siebdruck, möglich.
  • Die Erfassungseinheit weist vorzugsweise ein Koordinatensystem auf, in welchem die Abmessungen der zu beklebenden dreidimensionalen Oberfläche zweidimensional in Form von Referenzpunkten erfaßt sind. Dadurch wird ein maßstabgetreues zweidimensionales Bild der zu beklebenden Oberfläche erzeugt. Dies erfolgt vorzugsweise für jede zu beklebende Seite der Karosserie.
  • Vorzugsweise weist das System eine Graphikeinheit auf, welche die Bearbeitung des zweidimensionalen Bildes ermöglicht. Die Graphikeinheit kann wie die Erfassungseinheit Bestandteil einer Datenbearbeitungsanlage sein. Die Bearbeitung des zweidimensionalen Bildes erfolgt vorzugsweise in einer Datei, die auch auf einem Datenträger gespeichert zur Verfügung gestellt werden kann. Vorzugsweise bilden die konturierten Bereiche zwecks graphischer Bearbeitung eine Schablone bzw. ein Schnittmuster, die ein genaues Abbild der jeweiligen Fläche des dreidimensionalen Gegenstandes darstellt. Die Vorteile wurden oben bereits ausführlich erläutert. Die Schablone bzw. das Schnittmuster kann dann durch die Graphikeinheit bearbeitet werden, so daß das gewünschte Motiv in der Schablone bzw. dem Schnittmuster vorliegt. Das graphisch bearbeitete Bild wird durch die Druckeinheit auf Folie aufgebracht, wobei die einzelnen konturierten Bereiche im Druckbild vorzugsweise getrennt angelegt sind.
  • Die Erfindung soll nunmehr anhand von Figuren erläutert werden.
  • 1 zeigt das im Stand der Technik angewandte Verfahren zur vollflächigen Beklebung eines dreidimensionalen Objektes.
  • 2 zeigt den Erfassungsschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 3a und 3b erläutern eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 erläutert den Verklebevorgang der einzelnen Folienelemente.
  • 5a und 5b erläutern den Verklebevorgang nach dem erfindungsgemäßen Verfahren im Detail.
  • 5c erläutert die Verklebung im Bereich von Spalten und Sicken gemäß dem Stand der Technik.
  • 1 zeigt ein Fahrzeug 1, welches vollflächig mit einer graphisch gestalteten Folie beklebt werden soll. Das auf der Karosserieseite 2 aufzubringende Motiv wird auf die Druckbahnen 3a und 3b aufgebracht. Das auf der Front 4 aufzubringende Motiv wird auf die Druckbahn 3c aufgebracht. Die Größen der Druckbahnen 3a bis 3c entsprechen jeweils den zu beklebenden Seiten bzw. Frontflächen des Fahrzeuges und sind unhandlich. Die mit dem Motiv versehende Druckbahn bieten keinen Anlagepunkt an der Karosserie. Dies erschwert die paßgenaue Aufbringung der mit dem Motiv versehenen Druckbahnen 3a bis 3c, da die Position des Motivs nur ungefähr bestimmt werden kann. Dies führt dazu, daß das Motiv nicht exakt an seiner eigentlichen Position sitzt. Um die wichtigsten Stellen paßgenau fixieren zu können, wird die Folie daher zumeist zuerst an den wichtigsten Stellen angelegt, und an anderen Stellen, sofern die Folie nicht exakt passen sollte, mit pauschaler Material- und Motivzugabe gearbeitet. Dies führt jedoch dazu, daß die Gesamterscheinung des vollständig beklebten Objektes uneinheitlich ist und daher die Qualität einer Lackierung nicht erreicht. Eine exakte Beklebung mit über mehrere Karosserieteile reichenden Motiven ist praktisch nicht durchführbar, da die Bildmotive durch den groben Zuschnitt nicht exakt zueinander passen. Zudem muß die Folie direkt am Fahrzeug zugeschnitten, also konfektioniert werden. Der manuelle Zuschnitt ist langwierig und fehleranfällig und führt wiederum dazu, daß mit pauschaler Materialzugabe, also angesetzten Folienstücken gearbeitet werden muß. Dadurch werden zudem Folienübergänge sichtbar, was die optische Qualität beeinträchtigt.
  • 2 erläutert das erfindungsgemäße Verfahren. Die dreidimensionale Oberfläche der Karosserie des zu beklebenden Autos 1 wird auf eine zweidimensionale Ebene, gemäß dem Beispiel eine Datei in einem Computer 5, übertragen. Bei der Erfassung der Abmessungen werden die einzelnen Fahrzeugseiten (vorn, links, rechts, hinten) mit Hilfe eines Koordinatensystems 6 exakt aufgeteilt. Dadurch wird ein genaues optisches Vermessen der Karosserie 1 entlang der Karosserielinien möglich. Die an der Karosserie abgenommenen Referenzpunkte 7 haben einen exakten Bezug im Koordinatensystem 6. Dadurch wird eine zweidimensionale Ebene erzeugt, die millimetergenau den Abmessungen des dreidimensionalen Vorbilds 1 entspricht. Vorzugsweise werden die Referenzpunkte 7 beim Vermessen auf Millimeterpapier übertragen.
  • Das so erzeugte zweidimensionale Bild kann exakt auf einer zweidimensionalen Ebene, wie beispielsweise in einer Computerdatei 5 einer zur Abbildung geeigneten Software abgebildet werden. Die Übertragung der beispielsweise mittels Millimeterpapier handvermessenen Abmessungen erfolgt durch Übernahme der Referenzpunkte 7 auf ein identisches Koordinatensystem 6 im Computer. Dadurch wird in dem zweidimensionalen Bild ein exaktes Schnittmuster des Wagens erzeugt. Dies ist im Detail in 3 erläutert.
  • 3a zeigt das Schnittmuster der gemäß 2 vermessenen Wagens 1. Die auf die zweidimensionale Ebene übertragenen Abmessungen der Karosserie sind in konturierte Bereiche 8 aufgeteilt. Diese entsprechen vorliegend den einzelnen zu beklebenden Karosserieteilen des vermessenen Autos 1. Dadurch sind die konturierten Bereiche 8 perfekt an die Konturen der einzelnen Karosserieteile angepaßt. Die konturierten Bereiche 8 weisen Materialüberstände auf. In dem so erzeugten Schnittmuster spiegelt sich der exakte Verlauf der Karosserielinien wieder, wodurch sich beispielsweise erkennen läßt, wo eine Tür aufhört und die Wölbung eines Kotflügels beginnt. Des weiteren wird die Lage der konturierten Bereiche 8 zueinander sichtbar. Die konturierten Bereiche entsprechen exakt den zu verklebenden Folienelementen.
  • Die einzelnen konturierten Bereiche 8 des Schnittmusters werden zwecks graphischer Bearbeitung vorzugsweise zu einer Schablone 9 zusammengefügt, die ein Abbild der entsprechenden zu beklebenden Seitenansicht des vermessenen Fahrzeugs bildet. Diese Schablone ist in 3b gezeigt.
  • Die Schablone 9 dient gemäß dem Beispiel als Arbeitsgrundlage für die graphische Gestaltung der einzelnen Fahrzeugseiten. Das gewünschte Layout kann in der so erstellten Schablone erzeugt oder in diese übertragen werden. Beim Layout können in vorteilhafter Weise die Konturen des Autos und die zu beklebenden Bereiche nachvollzogen werden. Schwierige Druckbereiche können in der Schablone angegeben sein. Vorzugsweise wird die Schablone in Form einer Datei zur Verfügung gestellt. Um einen möglichst realistischen Eindruck des beklebten Fahrzeugs zu erzeugen, können die einzelnen Schablonen (Vorder, Rück und Seitenansichten) zu einem dreidimensionalen Bild des beklebten Autos zusammengefügt werden.
  • Das graphisch bearbeitete, fertige Bild wird dann auf dafür geeignete Folien gedruckt. Dabei werden die konturierten Bereiche 8 im Druckbild voneinander getrennt angelegt. So wird ein späteres Konfektionieren, d.h. Zuschneiden der Folien zu einzelnen passenden Folienelementen auf einfache Weise ermöglicht. Der jeweilige Kunde erhält einen auf den jeweiligen Fahrzeugtyp passenden Foliensatz zum Verkleben. Durch die Möglichkeit der bildlichen Bearbeitung in einer Schablone ist die individuelle Beklebung erheblich kostengünstiger und serientauglich.
  • 4 zeigt das Anbringen des fertigen Foliensatzes am Fahrzeug. Die Anbringung der einzelnen Folienelemente 10 erfolgt vorzugsweise in einer vordefinierten Verklebereihenfolge, die mit 1 bis 6 angegeben ist. Aufgrund der an die Konturen der Karosserie angepaßten Folienelemente 10a bis c können die Karosserielinien als Hilfestellung zum genauen Anlegen der Folienelemente 10 verwendet werden. Dadurch ist das Verkleben problemlos innerhalb weniger Stunden durch eine Person zu bewältigen. Durch die Vorkonfektionierung und die definierte Verklebereihenfolge passen einzelne Folienelemente 10 an den Karosserielinien exakt zusammen, so daß ein optimales Klebeergebnis mit einer einheitlichen Oberfläche erzeugt wird. Dadurch ist es auch möglich, Motive über mehrere Karosserieteile hinweg zu erstrecken, da jeweils ein genauer Anlagepunkt zur Verfügung gestellt wird, was ein paßgenaues Anbringen ermöglicht. Ferner werden Klebeübergänge vermieden, da die Enden der Folienelemente aufgrund der Materialüberstände in den Spalten und Sicken verschwinden können und in diesen Bildmotive fortgesetzt werden können. Erfindungsgemäß ist zum einen wie dargestellt die vollflächige Verklebung der ansonsten üblicher weise lackierten Autokarosserie möglich. Daneben können jedoch auch nur einzelne Karosserieteile beklebt werden, um eine individuelle Gestaltung der Optik der Karosserie zu erzielen. So könnten beispielsweise lediglich die Folienelemente 10a (für jede Seite ein Folienelement 10a) und/oder die Elemente 10c und 10b den erfindungsgemäßen Foliensatz bilden. Der erfindungsgemäße Foliensatz kann daher auch aus zwei Folienelementen (bspw. 10a) zur Beklebung von zwei gleichen Karosserieteilen bestehen.
  • 5a und 5b zeigen die vorteilhafte Ausgestaltung, bei der die vorkonfektionierten Folienelemente 10 Materialüberstände 11 aufweisen. Diese Materialüberstände 11 sind ideal zur Abdeckung von Spalten und Sicken entlang der Karosserielinie. Dadurch werden auch die Kantenbereiche exakt abgedeckt und die Untergrundlackierung wird auch in diesen Bereichen nicht sichtbar. Es ist nicht erkennbar, wo die Folie aufhört. Dies erhöht die Qualität der Verklebung, die aufgrund der Präzision einer Lackierung entspricht. Ferner haben die Folienelemente mit Materialüberstand den Vorteil, daß ein Bildmotiv auch in den Sicken berücksichtigt werden kann, das Bild also in diese reinläuft. Dadurch erscheint ein Motiv selbst wenn es sich über mehrere Karosserieelemente hinweg erstreckt, einheitlich.
  • 5c erläutert die Methode des Standes der Technik. Hierbei ist eine genaue Abklebung der Spalten und Sicken nicht möglich, da die jeweilige Druckbahn 3 wie in 1 gezeigt, auf der gesamten Fahrzeugfläche angebracht wird und erst dann im Bereich der Spalten und Sicken zugeschnitten wird. Dadurch sind nicht ausreichend Materialüberstände vorhanden, um die Kanten vollständig abzudecken. Aufgrund dieser Arbeitsweise ist es speziell bei bedruckten Folien schwierig, genaue Bildübergänge an den Karosserielinien zu erzielen. Das Schneiden entlang der Sicken und Kanten berücksichtigt nicht den Mehrbedarf an Bildmaterial. Dies führt dazu, daß die Bildübergänge optisch "Stufen" aufweisen.

Claims (22)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Foliensatzes zum vollflächigen Bekleben von wenigstens zwei Karosserieteilen einer Karosserie 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der dreidimensionalen Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile erfaßt und auf eine zweidimensionale Ebene (5) übertragen werden, wobei die erfaßten Karosserieteile in der zweidimensionalen Ebene in konturierte Bereiche (8) aufgeteilt sind, die die zu verklebenden Elemente (10) des Foliensatzes bilden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beklebende dreidimensionale Oberfläche mit Hilfe eines Koordinatensystems (6) aufgeteilt und vermessen wird, wobei die auf der dreidimensionalen Oberfläche gemessenen Referenzpunkte (7) auf ein identisches Koordinatensystem (6) der zweidimensionalen Ebene (5) übertragen werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konturierten Bereiche (8) auf die Folie aufgedruckt werden, wobei die konturierten Bereiche (8) im Druckbild voneinander getrennt auf der Folie (10) erscheinen.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweidimensionale Ebene (5) in einer Datenverarbeitungsanlage generiert wird.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweidimensionale Ebene (5) graphisch bearbeitet wird.
  6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konturierten Bereiche (8) auf der zweidimensionalen Fläche (5) zu einer Schablone (9) zusammengefügt werden.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (9) in Form einer Datei auf einem Datenträger gespeichert oder in einem Datennetz auf Abruf zur Verfügung gestellt wird.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie mittels Digitaldruck mit dem graphisch bearbeiteten Motiv bedruckt wird.
  9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Digitaldruck mittels InkJet- oder Thermotransferdruckern erfolgt.
  10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beklebung der gesamten Karosserie die konturierten Bereiche (8) an die Konturen der einzelnen Karosserieteile angepaßt werden.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der dreidimensionalen Oberfläche von Karosserieteilen erfaßt und auf die zweidimensionale Ebene (5) übertragen werden, wobei jedes erfaßte Karosserieteil einen konturierten Bereich (8) bildet.
  12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die konturierten Bereiche (8) derart gestaltet werden, daß die Elemente (10) des Foliensatzes einen Materialüberstand (11) aufweisen.
  13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie laminiert wird.
  14. Vorkonfektionierte Folie zur vollflächigen Beklebung der Oberfläche von wenigstens zwei Karosserieteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie in konturierte Bereiche (8) aufgeteilt ist, die von ihrer Fläche und Kontur an die Fläche und die Kontur der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt sind.
  15. Folie nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie konturierte Bereiche (8) zur vollflächigen Beklebung der gesamten Karosserie aufweist, wobei die konturierten Folienbereiche (8) an die Abmessungen und die Kontur der Einzelteile der Karosserie angepaßt sind.
  16. Folie nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die konturierten Folienelemente (8) Materialüberhänge (11) aufweisen, die an die Spalten und Sicken der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt sind.
  17. Foliensatz zum vollflächigen Bekleben von wenigstens zwei Karosserieteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Foliensatz einzelne Klebelemente (10) aufweist, die von ihrer Fläche und Kontur an die Abmessungen und Konturlinien der zu beklebenden Karosserieteile angepaßt sind.
  18. Foliensatz nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Foliensatz Klebelemente zur vollflächigen Beklebung der gesamten Karosserie aufweist, wobei die konturierten Folienelemente (10) an die Abmessungen und Konturlinien der Einzelteile der Karosserie (1) angepaßt sind
  19. Verfahren zum vollständigen Bekleben von wenigstens zwei Karosserieteilen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 hergestellt wird, wobei die konturierten Bereiche (8) der Folie zum Foliensatz (10) zugeschnitten und entlang der Konturlinien der Karosserieteile verklebt werden.
  20. System zum Herstellen eines an die Konturen von wenigstens zwei Karosserieteilen angepaßten Foliensatzes (10) zum vollflächigen Bekleben derselben, mit – einer Erfassungseinheit, in welcher die Fläche und die Konturlinien der dreidimensionalen Oberfläche der zu beklebenden Karosserieteile in einer zweidimensionalen Ebene erfaßt sind, wobei die erfaßten Karosserieteile in der zweidimensionalen Ebene konturierte Bereiche (8) bilden, – einer Druckeinheit, die die konturierten Bereiche (8) auf eine Folie (10) aufbringt.
  21. System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Graphikeinheit zur Bearbeitung des zweidimensionalen Bildes aufweist.
  22. System nach Anspruch 20 oder 21 gekennzeichnet durch eine digitale Druckeinheit.
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