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DE102020203860A1 - Verfahren zum Lackieren - Google Patents

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DE102020203860A1
DE102020203860A1 DE102020203860.0A DE102020203860A DE102020203860A1 DE 102020203860 A1 DE102020203860 A1 DE 102020203860A1 DE 102020203860 A DE102020203860 A DE 102020203860A DE 102020203860 A1 DE102020203860 A1 DE 102020203860A1
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DE
Germany
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body component
layer
lacquer
painted
masking
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Pending
Application number
DE102020203860.0A
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English (en)
Inventor
Hubert Haid
Michael Beck
Walter Hurr
Marco Kimme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lackieren eines zumindest zweifarbigen Karosseriebauteils (1), bei dem- das Karosseriebauteil (1) in einer ersten Farbe lackiert und dadurch eine erste Lackschicht (7) hergestellt wird,- eine hinsichtlich ihrer Form an das Karosseriebauteil (1) angepasste Maskierfolie (4) mit einer Trägerfolie (5) und Maskierelementen (6) am Karosseriebauteil (1), beispielsweise entlang von Kanten, Sicken, Löchern, ausgerichtet und auf die erste Lackschicht (7) aufgebracht wird,- die Trägerfolie (5) abgenommen wird, sodass nur die Maskierelemente (6) auf der ersten Lackschicht (7) verbleiben,- das Karosseriebauteil (1) in einer zweiten Farbe lackiert und dadurch eine zweite Lackschicht (8) hergestellt wird,- die Maskierelemente (6) entfernt werden, sodass darunter die erste Lackschicht (7) wieder zum Vorschein kommt,- die Oberfläche nachbearbeitet wird.Hierdurch kann ein reproduzierbares Verfahren zum Lackieren eines mehrfarbigen Karosseriebauteils (1) mit hoher Oberflächengüte geschaffen werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lackieren eines zumindest zweifarbigen Karosseriebauteils. Die Erfindung betrifft außerdem ein Kraftfahrzeug mit einem mit einem solchen Verfahren lackierten Karosseriebauteil.
  • Aus der DE 10 2012 223 440 A1 ist ein Verfahren zum Lackieren einer zumindest zweifarbigen, stufen- und nutfreien Karosserieleiste, insbesondere einer Dachleiste, bekannt. Das bekannte Verfahren weist dabei folgende Schritte auf: Bereitstellen eines Leistenprofils mit einer Sichtfläche, Positionieren einer mit einer Lackauslaufnut versehenen Maskierschablone auf der Sichtfläche des Leistenprofils derart, dass zumindest vorgegebene Abschnitte der Sichtfläche freiliegen und die Lackauslaufnut an der Grenze zu den vorgegebenen Abschnitten angeordnet ist, Lackieren des Leistenprofils im Bereich der vorgegebenen Abschnitte zum Erzeugen einer Lackschicht sowie Abnehmen der Maskierschablone von dem Leistenprofil. Hierdurch sollen insbesondere Kanten zwischen unterschiedlich farbig lackierten Bereichen, die gegebenenfalls aufwendig nachbearbeitet werden müssen, vermieden werden können.
  • Aus der DE 43 25 684 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Farbbilds bekannt, bei dem man ein lichtempfindliches Material, welches eine temporäre Trägerfolie, eine farbige lichtempfindliche Schicht und eine durch Erwärmen aktivierbare Haftschicht aufweist, bei erhöhter Temperatur und unter Druck auf ein Bildempfangsmaterial laminiert, welches auf einem Schichtträger eine ein weißes Pigment enthaltende Pigmentschicht trägt. Die lichtempfindliche Schicht wird anschließend bildmäßig belichtet und zum Bild entwickelt, während die temporäre Trägerfolie vor oder nach dem Belichten von dem Bildempfangsmaterial abgezogen wird. Durch Wiederholen dieser Schritte mit mindestens einem weiteren lichtempfindlichen Material, dessen farbige Schicht eine andere Farbe hat, soll insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von Farbbildern geschaffen werden können, bei dem sich ein Punktzuwachs im Prüfbild in gewünschtem Maße verringern lässt.
  • Generell sind mehrfarbig lackierte Karosseriebauteil, bei welchen beispielsweise die A-, B- oder C-Säule zusammen mit dem Dach in einer anderen Farbe lackiert werden, wie die Karosserie darunter, bekannt. Besonders kleine abgegrenzte und andersfarbige Flächen wurden oftmals auch durch ein händisches, künstlerisch geprägtes Pinselverfahren aufgetragen, was einen hohen künstlerischen Effekt bietet, jedoch hinsichtlich einer Reproduzierbarkeit nur dem Niveau eines ungenauen Freizeichnens entspricht. Auch ist hier die Oberflächengüte oftmals eingeschränkt.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich daher mit dem Problem, ein Verfahren zum Lackieren eines zumindest zweifarbigen Karosseriebauteils anzugeben, welches insbesondere ein exakt reproduzierbares Lackieren mit hoher Oberflächengüte ermöglicht.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, erstmals eine mehrschichtige Maskierfolie zu verwenden, die nicht nur eine Trägerschicht und die eigentlichen Maskierelemente aufweist, sondern auch eine Form, die an ein zu lackierendes Karosseriebauteil angepasst ist und deshalb vergleichsweise einfach daran ausgerichtet werden kann. Hierdurch ist ein exakt reproduzierbares Lackieren eines mehrfarbigen Karosseriebauteils vergleichsweise einfach und mit hoher Oberflächengüte möglich. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Lackieren eines zumindest zweifarbigen Karosseriebauteils besitzt dabei die folgenden Verfahrensschritte: Zunächst wird das Karosseriebauteil in einer ersten Farbe lackiert und dadurch eine erste Lackschicht hergestellt. Anschließend wird die hinsichtlich ihrer Form an das zu lackierende Karosseriebauteil angepasste Maskierfolie mit der Trägerfolie und den Maskierelementen am Karosseriebauteil, beispielsweise entlang von Kanten, Öffnungen, Sicken, etc., ausgerichtet und auf die erste Lackschicht aufgebracht. Wiederum anschließend wird die Trägerfolie abgenommen, so dass nur die Maskierelemente auf der ersten Lackschicht verbleiben. Nun wird das Karosseriebauteil in einer zweiten Farbe lackiert und dadurch eine zweite Lackschicht hergestellt. Anschließend werden die Maskierelemente entfernt, so dass darunter die erste Lackschicht wieder zum Vorschein kommt. Abschließend wird die Oberfläche noch nachbearbeitet, beispielsweise poliert. Durch den Einsatz einer an die Form des Karosseriebauteils angepassten Maskierfolie bzw. Trägerfolie lassen sich die Maskierelemente vergleichsweise einfach mit höchster Reproduzierbarkeit immer an genau derselben Stelle des Karosseriebauteils platzieren, wodurch auch eine scharfe Abgrenzung zwischen den einzelnen Lackschichten möglich ist. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lässt sich somit erstmals eine mehrfarbige Karosserie mit äußerst exakt positionierten und abgegrenzten, randscharfen andersfarbig lackierten Elementen erzeugen.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung wird vor oder nach dem Nachbearbeiten der Oberfläche eine Klarlackschicht aufgebracht. Mittels einer derartigen Klarlackschicht lassen sich die zuvor aufgebrachten beiden Lackschichten oder gegebenenfalls weitere Lackschichten besser konservieren und insbesondere besser schützen, beispielsweise vor mechanischer Belastung. Hierdurch kann die vergleichsweise hohe Oberflächengüte langfristig erhalten werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt das Nachbearbeiten mittels Schleifen und/oder Polieren. Mittels Schleifen bzw. Polieren lassen sich insbesondere gegebenenfalls vorhandene Lackkanten zwischen der ersten und der zweiten Lackschicht egalisieren, wodurch ein stufenloser Übergang hergestellt werden kann. Dies kann durch ein nachträgliches Aufbringen einer Klarlackschicht zusätzlich ausgeglichen werden.
  • Die vorliegende Erfindung beruht weiter auf dem allgemeinen Gedanken, ein Kraftfahrzeug mit einem Karosseriebauteil anzugeben, welches mit dem Verfahren entsprechend den vorherigen Absätzen lackiert wurde. Hierdurch kann ein Kraftfahrzeug geschaffen werden, welches mit an unterschiedlichen Stellen platzierten andersfarbigen Elementen lackiert ist, wobei diese Elemente nicht nur äußerst konturenscharf, sondern zugleich auch an immer exakt derselben Stellen angeordnet sind. Hierdurch lässt sich ein Kraftfahrzeug mit einem mehrfarbigen Karosseriebauteil schaffen, welches vergleichsweise leicht und mit höchster Oberflächengüte reproduzierbar ist.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
  • Dabei zeigen, jeweils schematisch:
    • 1 eine Kraftfahrzeugkarosserie mit einem Karosseriebauteil mit einer ersten Lackschicht,
    • 2 eine Maskierfolie mit einer Trägerfolie und Maskierelementen,
    • 3 die auf das Karosseriebauteil entsprechend der 1 aufgeklebte Maskierfolie,
    • 4 eine Darstellung wie in 3, jedoch mit abgezogener Trägerfolie und noch auf den Karosseriebauteilen angeordneten Maskierelementen,
    • 5 die Kraftfahrzeugkarosserie bzw. Karosseriebauteile nach Aufbringen einer zweiten Lackschicht,
    • 6 eine Darstellung wie in 5, jedoch bei entfernten Maskierelementen.
  • Entsprechend den 1 bis 6, sind unterschiedliche Verfahrensschritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Lackieren eines nach Abschluss der Lackierarbeiten mindestens zweifarbigen Karosseriebauteils 1 einer Karosserie 2 eines Kraftfahrzeugs 3 gezeigt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gliedert sich dabei in folgende Verfahrensschritte:
    • Zunächst wird das zu lackierende Karosseriebauteil 1 bzw. die gesamte Kraftfahrzeugkarosserie 2 in einer ersten Farbe lackiert und dadurch eine erste Lackschicht 7 hergestellt, wie dies gemäß der 1 dargestellt ist. Anschließend wird eine hinsichtlich ihrer Form an das jeweils zu lackierende Karosseriebauteil 1 angepasste Maskierfolie 4 (vgl. 2) mit einer Trägerfolie 5 und Maskierelementen 6 hergenommen und, wie dies gemäß der 3 dargestellt ist, am Karosseriebauteil 1 bzw. an der zu lackierenden Kraftfahrzeugkarosserie 2 ausgerichtet, beispielsweise entlang von Kanten, Löchern, Sicken, Vertiefungen etc. und anschließend auf die erste Lackschicht 7 des zu lackierenden Karosseriebauteils 1 bzw. der zu lackierenden Kraftfahrzeugkarosserie 2 aufgebracht, üblicherweise aufgeklebt. Durch die Formidentität bzw. die angepasste Form der Maskierfolie 4 an die Kraftfahrzeugkarosserie 2 bzw. das zu lackierende Karosseriebauteil 1 ist es somit möglich, die Maskierelemente 6 vergleichsweise einfach immer an derselben Stelle, das heißt exakt ausgerichtet, positionieren zu können. Eine Klebewirkung der Maskierelemente 6 kann dabei auch höher sein als eine Klebewirkung der Trägerfolie 5, wodurch ein Ablösen der Trägerfolie 5, bei welchem die Maskierelemente 6 zuverlässig auf dem zu lackierenden Karosseriebauteil 1 verbleiben sollen, vereinfacht wird.
  • Das Abziehen der Trägerfolie 5 ist dabei in 4 dargestellt, in welcher die Trägerfolie 5 bereits abgezogen ist, so dass lediglich noch die einzelnen Maskierelemente 6 auf dem zu lackierenden Karosseriebauteil 1 bzw. der zu lackierenden Kraftfahrzeugkarosserie 2 verbleiben. In diesem Stadium ist selbstverständlich nochmals darauf zu achten, dass die Maskierelemente 6 exakt, insbesondere an ihren Kanten, mit der ersten Lackschicht 7 verklebt sind.
  • Gemäß der 5 ist nun der nächste Verfahrensschritt dargestellt, bei welchem das Karosseriebauteil 1 bzw. die Kraftfahrzeugkarosserie 2 in einer zweiten Farbe lackiert und dadurch eine zweite Lackschicht 8 aufgebracht wird. Die zweite Lackschicht 8 besitzt dabei üblicherweise eine zur ersten Lackschicht 7 unterschiedliche Farbe.
  • Im sich daran anschließenden nächsten Verfahrensschritt, der gemäß der 6 dargestellt ist, werden nun die Maskierelemente 6 entfernt, so dass unter diesen wiederum die erste Lackschicht 7 zum Vorschein kommt. Anschließend kann die Oberfläche, das heißt die Oberflächen der ersten und zweiten Lackschicht 7, 8, nachbearbeitet werden.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der Verwendung der erfindungsgemäßen Maskierfolie 4 lassen sich somit die einzelnen Maskierelemente 6 mit höchster Reproduzierbarkeit vergleichsweise einfach immer an derselben Stelle des zu lackierenden Karosseriebauteils 1 bzw. der zu lackierenden Kraftfahrzeugkarosserie 2 positionieren und dadurch vergleichsweise einfach, reproduzierbar und mit höchster Qualität eine mehrfarbige Karosserie herstellen.
  • Vor bzw. nach dem Nachbearbeiten der Oberfläche der einzelnen Lackschichten 7, 8, kann selbstverständlich auch noch eine Klarlackschicht aufgebracht werden, welche insbesondere einen zusätzliche mechanischen Schutz der ersten und zweiten Lackschicht 7, 8 bietet. Denkbar ist hier selbstverständlich auch, dass vor dem Auftragen einer derartigen Klarlackschicht das Nachbearbeiten mittels Schleifen und/oder Polieren erfolgt, insbesondere beispielsweise an einem Übergang, das heißt an einer Lackkante der zweiten Lackschicht 8 zur ersten Lackschicht 7. Hierdurch kann insbesondere eine dort beim Aufbringen der zweiten Lackschicht 8 entstehende Lackstufe egalisiert werden. Ein derartiges Egalisieren kann selbstverständlich unabhängig von dem Aufbringen einer Klarlackschicht erfolgen.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es erstmals möglich, mehrfarbige Kraftfahrzeugkarosserien 2 bzw. Karosseriebauteile 1 mit hoher Reproduzierbarkeit und hoher Oberflächengüte herzustellen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102012223440 A1 [0002]
    • DE 4325684 A1 [0003]

Claims (5)

  1. Verfahren zum Lackieren eines zumindest zweifarbigen Karosseriebauteils (1), bei dem - das Karosseriebauteil (1) in einer ersten Farbe lackiert und dadurch eine erste Lackschicht (7) hergestellt wird, - eine hinsichtlich ihrer Form an das Karosseriebauteil (1) angepasste Maskierfolie (4) mit einer Trägerfolie (5) und Maskierelementen (6) am Karosseriebauteil (1), beispielsweise entlang von Kanten, Sicken, Löchern, ausgerichtet und auf die erste Lackschicht (7) aufgebracht wird, - die Trägerfolie (5) abgenommen wird, sodass nur die Maskierelemente (6) auf der ersten Lackschicht (7) verbleiben, - das Karosseriebauteil (1) in einer zweiten Farbe lackiert und dadurch eine zweite Lackschicht (8) hergestellt wird, - die Maskierelemente (6) entfernt werden, sodass darunter die erste Lackschicht (7) wieder zum Vorschein kommt, - die Oberfläche nachbearbeitet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach dem Nachbearbeiten der Oberfläche eine Klarlackschicht aufgebracht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachbearbeiten mittels Schleifen und/oder Polieren erfolgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifen und/oder Polieren an einer Lackkante der zweiten Lackschicht (8) zur ersten Lackschicht (7) erfolgt.
  5. Kraftfahrzeug (3) mit einem Karosseriebauteil (1) lackiert nach dem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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